Archive for the ‘Solidarität’ Category

[Deutschland] Solidaritätserklärung an die 3 Leute von der Parkbank

Monday, July 15th, 2019

Quelle: united we stand

Liebe 3 von der Parkbank,

wir haben gehört, dass ihr 3 am Montag, den 08. Juli festgenommen wurdet. Eine*r von euch ist inzwischen wieder draußen. Wir wünschen euch viel Mut und Kraft. Der Kampf geht weiter, für euch haben sich nur die Bedingungen verändert.

Mit Power durch die Mauern, ob drinnen und draußen, bis sie brechen!

Bundesweite Solistrukturen gegen G20 (14. Juli 2019)

 

[Deutschland] G20: Solidarische Grüße vom Kalabal!k an die drei von der Parkbank

Saturday, July 13th, 2019

quelle: indymedia

Wir schicken solidarische Grüße nach Hamburg an die Gefährt*innen, die in der Nacht auf den 8. Juli festgenommen wurden. Zwei von ihnen sitzen weiterhin in U-Haft.

„Was wir wollen? Die Anarchie, ein Leben ohne Herrschaft! Ein Leben in Freiheit, ohne Einschränkungen, ohne Wenn und Aber. Doch machen wir uns keine Illusionen. Die Herrschaft, in all ihren Ausdrücken, wird nicht einfach die Koffer packen. Die Autoritäten, der Staat, seine Schützer*innen und Profiteur*innen, aber auch all die Prägungen die diese Welt, in der wir aufgewachsen sind, in unseren Köpfen hinterlassen hat, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Sie müssen zerstört werden. Es kommt zwangsläufig zum Konflikt – und das ist auch gut so!“

Liebe und Wut aus den Bücherregalen und Zeitungsständern!

Freiheit für alle Gefangenen!

[Deutschland] G20: Solidarität mit den Drei von der Parkbank

Saturday, July 13th, 2019

quelle: indymedia

Festnahme und U-Haft von drei Gefährt*innen in Hamburg

Solidarität mit den Drei von der Parkbank

In der Nacht auf den 8.7.2019 wurden drei unserer Freund*innen und Gefährt*innen festgenommen und daraufhin mehrere Wohnungen durchsucht. Nach der Haftprüfung sitzen nun zwei in U-Haft, die dritte Person kam gegen Auflagen raus. Ihnen wird laut Presse die Vorbereitung einer Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Krawalle gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg vorgeworfen.

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Solidarity with Andreas Krebs – A summary (Situation July 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

There is also an German and Italian version of this text!

Our friend and companion Andreas is currently imprisoned in Naples (Italy). Since his imprisonment in Germany Andreas has been known as a rebellious prisoner. In April 2019 he was sentenced in Italy to 24 years in jail. In addition, Andreas has recently been diagnosed with kidney cancer. His health is deteriorating and we fear for his life. Actually, he should undergo surgery months ago, but the Italian authorities refuse to transfer him to a hospital.

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Solidarietà con Andreas Krebs – Un riassunto (Situazione fino a luglio 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

il testo seguente è anche pubblicato in tedesco e inglese!

Il nostro amico e compagno Andreas è attualmente detenuto a Napoli. Dal momento della sua detenzione in Germania, Andreas fu conosciuto come un prigioniero ribelle. Nell’aprile 2019 fu condannato in Italia a 24 anni di carcere. Inoltre, a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. La sua salute si sta deteriorando e temiamo per la sua vita. In fondo, dovrebbe subire un intervento chirurgico già qualche mese fa, ma le autorità italiane si rifiutano di trasferirlo in ospedale.

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Solidarität mit Andreas Krebs – Eine Zusammenfassung (Stand Juli 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

Von diesem Text gibt es auch eine englische und italienische Version!

Unseren Freund und Gefährte Andreas ist zur Zeit in Neapel (Italien) inhaftiert. Andreas ist seit seiner Haft in Deutschland als rebellischer Gefangener bekannt. Im April 2019 wurde er in Italien zu 24 Jahren Knast verurteilt. Andreas hat darüber hinaus vor kurzem Nierenkrebs diagnostiziert bekommen. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich laufend und wir fürchten um sein Leben. Eigentlich müsste er schon vor Monaten operiert werden, doch die italienischen Behörden weigern sich, ihn in ein Krankenhaus zu überstellen.

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[A-Fund] Übersicht der unterstützten Fälle im April/Mai/Juni 2019

Friday, June 28th, 2019

Quelle: Anarchist Defence Fund

Griechische Gefährt*innen erhalten Unterstützung vom A-Fonds

Am 21. April 2016, dem Tag, an dem die Faschist*innen 1967 die Regierung in Griechenland übernahmen und eine Diktatur errichteten, platzierten zwei Gefährt*innen im Zentrum Athens einen Brandsatz an einer Bank. Sie wollten die ATM in Solidarität mit politischen Gefangenen niederbrennen. Ein*e Taxifahrer*in beobachtete sie dabei und rief die Bullen, als er verstand, was da gerade passierte. Deshalb konnten die Bullen die beiden flüchtenden Gefährt*innen festnehmen.

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[Deutschland] Solidarität mit den verhafteten Gefährt*innen in Thessaloniki

Wednesday, June 26th, 2019

Quelle: indymedia, übersetzt von abc wien

Aus der urbanen Wüste der Gefahrenzone in Friedrichshain senden wir ein Zeichen unserer Solidarität an Yiannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou. Am Montagmorgen, den 24. Juni, errichteten wir eine brennende Barrikade im Weidenweg (Straße nähe Rigaer und Liebig) zusammen mit einem Banner (siehe Text auf dem Bild). Wir warteten mit Steinen, um die ersten Streifenwagen zu empfangen, allerdings brauchten sie viel Zeit für das Zusammenziehen starker Kräfte um in die Rigaer Straße vorzudringen, so dass wir sicher verschwanden.

Am 12. Juni wurden die Gefährt*innen Yannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou wegen der Enteignung eines Geldtransports, der einen Geldautomaten am Universitätsklinikum AHEPA auffüllte, festgenommen. Sie gaben folgende Erklärung ab:

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[Italien] Weitere Angriffe in Solidarität mit den hungerstreikenden Anarchist*innen

Monday, June 24th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

ROM – 12. JUNI

DIE PNEUS VON EINEM MOBILEN FUNKMASTEN ANGEZÜNDET
IN SOLIDARITÄT MIT ANNA SILVIA UND DEN ANARCHISTISCHEN GEFANGENEN IM HUNGERSTREIK
FÜR DE SCHLIESSUNG DER SEKTION AS2 IN AQUILA
NEIN ZU 41 BIS
NEIN ZUR VIDEOKONFERENZ

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[USA] Statement von Jeremy Hammond zum 11. Juni 2019

Sunday, June 23rd, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Eine erhobene Faust für euch alle an diesem 11. Juni! Möge dieser Brief euch in revolutionärer Gesundheit und Stimmung erreichen. Obwohl ich bei dieser Gelegenheit aufgrund der Gefangenschaft durch das BOP nicht körperlich bei euch sein kann, fühle ich mich an diesem Tag der Solidarität immer noch mit euch verbunden. Es war schön, vor ein paar Tagen für Running Down The Walls den 5K mit euch zu laufen. Ich habe auch ein paar Dutzend Origami-Modelle verschickt, die mit anarchistischen Tattoos für den 11. Juni verziert sind; diese solltet ihr in Kürze erhalten.

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[Spanien] Text in Solidarität mit den hungerstreikenden Gefährt*innen in Italien von der anarchistischen Gefangenen Lisa

Sunday, June 23rd, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Liebe Gefährt*innen,

ich möchte den anarchistischen Gefährt*innen, die sich derzeit in den Gefängnissen Italiens im Hungerstreik befinden, und all denen, die auf der Straße verfolgt werden, einen starken Gruß der Solidarität und Rebellion senden.

Die Notwendigkeit, gegen Gefängnisse, Isolation und all die immer ausgefeilteren Sicherheitsmaßnahmen vorzugehen, die für alle Gefangenen und insbesondere für die Kämpfer*innen gelten, die angeblich konfliktträchtig oder gefährlich oder sozial unangepasst sind, ist offensichtlich.

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Update zur Situation von Andreas Krebs in Neapel (Juni 2019)

Tuesday, June 18th, 2019

Andreas geht es nach wie vor sehr schlecht. Seit einigen Tagen verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Ihm wurde mittlerweile Nierenkrebs diagnostiziert und er leidet unter Wasseransammlungen im Körper, was auf Nierenversagen hindeutet. Einen Aufruf zur Unterstützung könnt ihr hier finden. Andreas war zwar vor einigen Tagen auf der Krankenstation, aber die Knastleitung macht immer noch keine Anstalten, ihn in ein Krankenhaus verlegen zu lassen. Sie argumentieren damit, dass er auf den Weg ins Krankenhaus von irgendjemanden befreit werden könnte. Das und seine verschärften Haftbedingungen hat ihm das Märchen des deutschen BKA über seine angeblichen RAF-Kontakte eingebrockt. Die italienischen Behörden schlachten dies nun auch bei jeder Gelegenheit aus.

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Dringender Solidaritätsaufruf für Andreas Krebs!

Tuesday, June 18th, 2019

Dringender Solidaritätsaufruf!

Andreas Krebs, der in Neapel im Knast ist, muss seit Januar dringend ins Krankenhaus, was ihm aber weiter verweigert wird. sein Anwalt macht dort Druck und bittet uns aber, auch die deutsche Regierung zu nerven. deshalb ruft zahlreich in der deutschen Botschaft dort an und fordert medizinische Versorgung für den gefangenen Andreas Krebs! alles andere ist unterlassene Hilfeleistung.

Herr Besken (Botschafter) 0039649213285

Andreas zustand ist sehr kritisch. ihm wurde Nierenkrebs diagnostiziert, jetzt leidet er unter Wasseransammlungen im Körper, was auf Nierenversagen hindeutet.
Eigentlich mag es nicht unsere Art sein, die regierenden um etwas zu bitten, aber es geht hier um Andreas Leben und im Moment gibt es kein anderes Druckmittel.
Seine Adresse: Andreas Krebs
Sez.4 /Stz.5 Via Roma Verso Sacampia 250 80144 Napoli
andreaskrebs.blackblogs.org

Update Juli 2019 deutsch english italiano

[USA] Verschönerung des indonesischen Konsulats in San Francisco in Solidarität mit den am 1. Mai in Indonesien verhafteten Anarchist*innen

Wednesday, June 5th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am 1. Juni führte ein überschaubarer Mob von etwas mehr als 20 Anarchist*innen in San Francisco einen Angriff in Solidarität mit unseren Gefährt*innen im sogenannten Indonesien durch, bei dem an diesem 1. Mai über 600 Anarchist*innen festgenommen wurden. Wir haben 60 Farbbomben geworfen und das indonesische Konsulat mit Circle-(A)s versehen [619 verhaftete Anarchist*innen –> 619 (A)s], um der indonesischen Regierung mitzuteilen, dass der Staat trotz der Entfernung zwischen uns und unseren Gefährt*innen nicht sicher ist und immer angegriffen werden wird.

Die Aktionen der indonesischen Gefährt*innen, eine einfache Geste durch Farbe auf Wänden, fand bei uns Resonanz.

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[Wien] 30. Mai – Schreibwerkstatt!

Wednesday, May 29th, 2019

Morgen, dem 30.05., findet wie jeden letzten Donnerstag im Monat wieder die ABC Schreibwerkstatt statt.

Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen /Gefährt*Innen Solidarität zu zeigen und sie wissen und spüren zu lassen, dass sie weder alleine noch vergessen sind.
Deshalb wollen wir zusammen an Gefangene schreiben und unsere Erfahrungen und unser Wissen austauschen.

Am Anfang jeder Schreibwerkstatt werden wir kurz über einzelne Gefangene berichten.

Solidarität ist eine Waffe!

Ebenfalls ist ab 18 Uhr die Hofbar offen und es gibt leckeres veganes Essen.

[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

Thursday, May 16th, 2019

Quelle: june11, übersetzt von abc wien

Seit 15 Jahren ist der 11. Juni ein Tag der Unterstützung und Aktionen für inhaftierte Anarchist*innen – von lauten Demonstrationen vor den Knästen über Briefe schreiben an Gefangene, von Soliparties und Spendensammlungen bis hin zu Brandanschlägen. Dieser Tag ist eine Möglichkeit, sich an die Anarchist*innen, die lange Haftstrafen absitzen müssen, zu erinnern und Unterstützung und Solidaritätsaktionen für sie zu organisieren.

Dieser Tag ist ein Mittel um sicherzustellen, dass unsere inhaftierten Gefährt*innen nicht vergessen werden, da soziale Kämpfe mal mehr mal weniger aktiv geführt werden. Unser schlechtes Gedächtnis ist teilweise das Produkt der Tech-Entfremdung der übergeordneten Kultur, gegen die wir kämpfen. Aber es ist auch ein Produkt der Dynamiken des anarchistischen Alltags. Menschen brennen aus und der Kreislauf des Vergessens geht weiter.

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[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

Tuesday, May 14th, 2019

Unser Gefährte Andreas wurde bekanntlich am 1. April 219 zu 24 Jahren Knast verurteilt. Hintergründe und letzte Briefe wurden hier dokumentiert bzw. können auf dem Soli-Blog nachgelesen werden.

Andreas freut sich sehr über Post – wie erst jetzt für uns bekannt wurde, hat sich ein winziger Teil seiner Adresse verändert. Die aktualisierte Adresse lautet:

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz. 6
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA)
Italy

Dennoch sind alle Briefe der letzten Monate angekommen, und auch ist es möglich Bücher zu schicken. Philosophie interessiert Andi sehr, Werke von Platon, Kant, Marx, Heinrich Heine oder Dostojewski… wünscht er sich und alles über Motoräder. Auch Zeitschriften, Zeitungen oder Rätselhefte kommen durch, und über buntes Tonpapier, Schreibpapier, Bastelsachen, die als Brief verschickbar sind, und italienische Briefmarken freut er sich immer.

Andreas hat Berufung gegen das unglaubliche Urteil eingelegt, doch lest selbst seine Sicht der Dinge (aus seinem letzten Brief vom 24.4.2019):

Nun sind einige Tage vergangen seit meinen letzten Zeilen und das liegt an diesem korrupten Urteil und meinen letzten 41 Tagen im Hungerstreik. Es hat mich viel Kraft gekostet! (…) Die ganzen Umstände machen mich von Tag zu Tag kränker. Aber ich will euch die letzten zwei Wochen kurz berichten: Nach 41 Tagen Hungerstreik öffnete sich plötzlich mein Gitter von der Zelle und ich durfte täglich von 9-11 und von 13-15.30 in einen Nähbetrieb, konnte mich also ganz frei bewegen. Ich war der einzige auf der ganzen Observationsstation, der dies durfte, also raus aus der Zelle. (…) Nun ist die Situation wieder so, dass angeblich zu wenig zu tun wäre im Nähbetrieb, so dass ich wieder fast 24 Stunden unter Verschluß bin. (…) Tja, so sitze ich wieder in meiner schimmligen Zelle, die Toilette ist undicht und ich musste mir erstmal Putzsachen kaufen, weil alles super ekelig verdreckt ist. Wie ich schon mal sagte, egal was es ist, man muss für alles, auch Trinken und so weiter selbst aufkommen. Sogar die Einweg-Plastikteller, Becher und das Besteck. Essen kann mir keiner bringen, weil ich ja niemanden hier habe, und ich stelle fest, dass meine einzige Kleidung und einzige Bettwäsche langsam kaputt geht. Unterhosen und Socken wasche ich jeden Tag unter der Dusche, weil ich auch da nur jeweils 2 Paar habe. Es gibt ja nichts von der Anstalt und so sieht also die EU aus.

Nun muss ich aus organisatorischen Gründen (ich war mittlerweile schon zwei mal im Krankenhaus zur Voruntersuchung) zwei Monate bis zur OP warten. Durch gewisse Medikamente verliere ich langsam Haare, und bereits vor einem Monat beantragte ich eine Kopie meiner Krankenakte, die ich nach Deutschland schicken möchte. Dafür muss ich aber ebenfalls bezahlen, die machen sonst keinen Handgriff!

Nun zur Verhandlung: Alle, das Opfer, die Familie, die Richterin und Staatsanwältin und auch alle Geschworenen kommen aus dem kleinen Ort Santa Maria, und man kann sich nun ganz gut ausmalen, was das zu bedeuten hat. Unser bezahlter Sachverständige, der das Video ganz genau analysiert hat, hat vor Gericht für mich ausgesagt und meine Unschuld bzw. Notwehr bewiesen, aber das interessierte da niemanden. Mein Anwalt schrieb eine Art Buch mit über 200 Seiten und das mal 12 für alle vor Gericht, mit allen Fehlern, die sie bisher machten. Das haben sich diese Schweine noch nicht mal angesehen. Er hat einen langen und sehr guten Vortrag gehalten, war sauer auf des Gericht und gab sein bestes. Nach 3,5 Stunden wurde ich im Gerichtsgebäude hinter Gittern verschlossen (unüblich!), und dann kam der Hammer mit den 24 Jahren. (…) Meine Dolmetscherin weinte vor Entsetzen, mein Anwalt war außer sich, und sogar die anwesenden Beamten verstanden das ganze Urteil nicht, und alle beruhigten mich. Jeder, sogar die Beamten, dachten, dass ich nun entlassen werde, weil alles so offensichtlich ist. Alle sagten, auch hier im Knast, dass irgendetwas schief gelaufen ist und ich muss unbedingt durchhalten und in die nächste Instanz (apello) gehen. (…)

Mein Anwalt sagte, dass in der anderen Instanz alles anders wird, da niemand voreingenommen ist, und er kämpft wirklich wie verrückt und ihm ist in seiner ganzen Laufbahn noch nie so etwas untergekommen. (…) Bin einfach nur fertig und bis zur nächsten Instanz kann es 6 Monate bis zu 2 Jahren dauern. Wie es weitergeht, weiß ich gerade nicht. (…)

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Wenn ihr Andreas unterstützen wollte: Schreibt ihm, schickt ihm Bücher, Zeitungen, Zeitschriften… oder spendet für seine Unterstützung. Danke.

[Schweden] Malmö: Solidaritätsbanner mit den gefolterten Anarchisten und Antifaschisten in Russland

Monday, May 13th, 2019

Quelle: act for free, übersetzt von abc wien

Ein später Bericht…..

Am 12. April beschlossen wir, aus Solidarität mit den inhaftierten Gefährten des so genannten “Network”-Falls ein Banner in Zentralmalmö (Schweden) aufzuhängen. Eine einfache Geste, um die Angeklagten daran zu erinnern, dass sie weder vergessen noch allein sind, dass die Welt zusieht, und um uns selbst daran zu erinnern, dass sie nicht separiert sind und dass ein Angriff auf sie eine Bedrohung für uns alle darstellt. Und natürlich eine Erinnerung an die Polizei, den Staat und seine Unterstützer*innen, dass wir wach und lebendig sind und unsere Netzwerke größer und komplexer sind, als sie es sich jemals vorstellen können.

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[Belgien] Prozess – Poster und Infopunkt

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

Die Repression zum verlieren bringen

Repression, das sind alle Formen der physischen und psychologischen Gewalt, die dem täglichen Zwang aller Staaten, aller Demokratien inhärent sind. Die kontinuierliche Expansion ihrer Werkzeuge, um zu bestrafen, zu verfolgen und einzusperren ist vielleicht ihre offensichtlichste Realisierung. Die generalisierte Internalisierung ihrer Vorstellung von „Gerechtigkeit“ und die allgegenwärtige Verwirrung, dass persönliche Erfüllung durch Arbeit und Konsum erfolgt, ist sicherlich ihre grösste Leistung.

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[Schweiz] Neue Beschriftung für die Mauer des Bässlerguts

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: barrikade

Einige Aufmüpfige haben in der Nacht vom 12. zum 13. April an der verdammten Mauer des Gefängnis Bässlergut eine Botschaft gegen die alltägliche Einsperrung hinterlassen: Liberté!!!

Liberté wünschen wir dem Gefangenen, dem vor Kurzem die Flucht aus diesem Gefängnis gelungen war und wünschen ihm viel Kraft.

Liberté für alle Menschen, die in Europa und ausserhalb in Lagern eingesperrt sind.

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FEUER DEN KNÄSTEN! BLAZING REGARDS FROM NOWHERE

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: indymedia

Ihr da draußen, du dort drinnen,

Sprache ist immer ungenau, und in diesem Fall gibt es kein passendes Vokabular um wirklich ausdrücken zu können, wie sehr ich euch alle vermisse. Euch da draußen, dich dort drinnen. Wie sehr mich eure solidarischen Worte und entschlossenen Taten beflügeln. Draußen wie drinnen. Wie sehr mein entflammter Hass eurem gleicht, der den dreckigen Gesetzeshüter*innen in Uniform, Robbe und Anzug gilt. Wieder einmal haben sie einen engen Gefährten, diesmal aus Zürich, entführt und nehmen sich kaltschnäuzig die Frechheit heraus, ihm mittels ihrer machterhaltenden, kalten Paragraphen seiner Freiheit zu berauben.

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[Deutschland] Berlin: Soligrüsse nach Moabit

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: indymedia

In der Nacht des 6 zum 7 Mai haben wir unsere Solidarität mittels Feuerwerk und Parolen von zwei Seiten in die JVA Moabit gesendet. Diese Grüsse wurden mit Jubel von den Gefangenen beantwortet.

Wir grüssen auch Isa welcher heute erneut in U-Haft genommen wurde.

Lasst uns die Isolation durchbrechen, unterstützt ihn und andere Gefangene mit allen Mitteln die euch zur Verfügung stehn.

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[Österreich] Wien: Solidaritaet fuer Lisa: 2 Bankautomaten in Brand gesetzt

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: indymedia

Am Wochenende vom 28. und 29. April brannten zwei Bankautomaten in Wien als Solidaritätsbekundung mit der Gefährtin Lisa, die derzeit in Barcelona im Knast sitzt. Ihr wird vorgeworfen, eine Bank in Deutschland ausgeraubt zu haben. Wir haben keine Lust, in einer kapitalistischen Welt zu leben, in der Konsum und Eigentum das Zentrum des Seins darstellen. Eine Aktion, um uns zu bestärken niemals aufzuhören diese Verhältnisse an jedem Ort anzugreifen – gegen die Herrschaft von Kapitalismus und Staat, gegen Knast und jede Form der Einsperrung und Unterdrückung – für den Zusammenhalt und die Freiheit!

 

[Österreich] Wien: Infoveranstaltung – Fundraising Infotour Anarchist Black Cross-Belarus @Wagenplatz Treibstoff

Tuesday, May 7th, 2019

Fundraising infotour ABC-Belarus.
15.05.2019 | 20 Uhr

Seit 10 Jahren unterstützt ABC-Belarus Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Belarus. Neben vielen anderen Aufgaben ist vor allem die finanzielle Unterstützung eine große Herausforderung. In Belarus sind Spenden für Antirepressionsarbeit aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Aktivist*innen gering. Infolgedessen ist das ABC auf internationale Unterstützung angewiesen.

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[Wien] ABC Solidarity Festival PROGRAMM 2019

Thursday, April 18th, 2019

Quelle: abcfestvienna.noblogs.org

Achtung Achtung!! Laufend Updates an dieser Stelle & auf der Startseite.

Es gibt (Flüster-)Übersetzungen bei allen Veranstaltungen!
Wenn ihr helfen könnt & wollt: Wir freuen uns über eure Unterstützung beim Übersetzen.

Alle Workshops finden im EKH statt und zwar im 2. Stock in der Medienwerkstatt.
Alle Workshops/Veranstaltungen sind rauchfrei!!!
Kinder sind willkommen & es gibt eine Kinderecke mit Zeichenmaterial & Büchern.

Am Abend immer veganes Essen gegen Spende.
Die Hofbar hat jeden Tag von 16 bis 21 Uhr geöffnet.
Solitattoos: Bitte fragt am Infopoint nach.

Bei Anliegen aller Art: Bitte wendet euch an den Infopoint. Dieser hat am Do ab 16 Uhr und Fr und Sa ab ca. 13 Uhr offen…

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[Wien] Anarchistisches Radio vom 31. März 2019: Freiheit für Andreas Krebs!

Sunday, March 31st, 2019

Die Sendung des A-Radio Wien ist unserem Freund Andreas Krebs gewidmet, ein rebellischer Gefangener und ehemaliger Langzeitgefangener, der aktuell seit Sommer 2018 in einem Knast in Neapel sitzt. In den letzten Wochen haben wieder mehrere Verhandlungstage im Prozess gegen Andreas stattgefunden, wobei er aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht an allen Verhandlungstagen teilnehmen konnte. Andreas befindet sich nach wie vor im Hungerstreik. Auf keine seiner Forderungen betreffend einer adäquaten medizinischen Versorgung wurde bisher eingegangen. Andreas gesundheitlic

her Zustand hat sich in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert. Wir fürchten nach wie vor sehr um sein Leben, denn es geht ihm jeden Tag schlechter.

Die Anklage hatte zur Klärung des Todes von Massimo N., Andreas ehemaligen Arbeitgeber, einen Videogutachter engagiert, um die Aufnahmen der Überwachungskameras zu analysieren. Auch Andreas Verteidiger hat einen solchen Sachverständigen, um das Videomaterial zu begutachten. Am Montag, den 1. April, soll nun das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre für Andreas wegen Mord, Andreas Anwalt plädiert auf Selbstverteidigung, da er massiv von seinem Exchef angegriffen wurde. In den italienischen Medien werden unterdessen weiterhin Gerüchte verbreitet, um Andreas als Mörder zu diskreditieren. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft in Deutschland nach Italien einen Bericht geschickt haben, worin Andreas als „gefährlicher linker Terrorist“ bezeichnet wird.

In der Sendung geht es um die Hintergründe seiner Verhaftung, seine politischen Positionen, den Hungerstreik und den Prozess sowie um die Zustände im italienischen Justiz- und Knastsystem. Außerdem hört ihr einen kurzen Beitrag von der Soli-Kundgebung für ihn in Berlin vom Februar und einen Ausschnitt aus einer Veranstaltung zur Gefangenengewerkschaft von 2015, bei der Andreas als Vortragender mitwirkte. Herzstück der Sendung sind vergangene und aktuelle Briefe von Andreas, aus denen wir vorlesen.

[CZ] Worum geht es bei Phoenix 2?

Thursday, March 28th, 2019

Quelle: antifenix.noblogs.org

Im April 2015 gab es viele Anklagen gegen AktivistInnen, womit der erste Teil des sogenannten Falls “Phoenix“ begann. Dies alles zog sich bis März 2018 hin, als der Oberste Gerichtshof in Prag den Freispruch aller Angeklagten bestätigte. In der Zeit, als Phoenix in vollem Gange war, kam es zur Eröffnung seines zweiten Teils. Dieser Artikel erklärt, worum es dabei ging.

Vom Ersten zum Zweiten

Als die Polizei mit dem Fall Phoenix begann, behaupteten einige Medien, dass sich die SRB („siť revolučních buňek“ – das Netzwerk der revolutionären Zellen) zerschlagen hätte. Sabotageaktionen und Brandanschläge gingen jedoch weiter und ihre Häufigkeit nahm sogar zu. Bald wurde klar, dass es nicht leicht wird, die Angeklagten mit den Aktivitäten der SRB in Verbindung zu bringen. Deshalb setzte die Polizei ihre “Ermittlungen“ fort.

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[UK] Weltweiter Tag der Solidarität mit Kevan Thakrar & gegen Isolationshaft – Brief von Kevan

Sunday, March 24th, 2019

Quelle: abc brighton, übersetzt von abc wien

Der 13. März 2019 markiert den neunten Jahrestag, an dem Kevan in einem Close Supervision Centre (CSC) unter Bedingungen der Isolationshaft festgehalten wird. Er wurde erstmals im CSC inhaftiert, nachdem er 2010 in seiner Zelle bei HMP Frankland von vier Gefängniswärter*innen angegriffen worden war. Er verteidigte sich, wofür er wegen versuchten Mordes und GBH [Grievous Bodily Harm = schwere Körperverletzung] angeklagt und in das CSC-System aufgenommen wurde. Er gewann den von seinen Angreifern eingereichten Fall, bleibt aber bis heute, mehr als sieben Jahre nach seiner Entlastung, im CSC, ohne Angabe darüber, wann er gehen darf.

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[Deutschland] Berlin-Reinickendorf: Solidarität mit allen Gefangenen! Für einen gemeinsamen Kampf

Sunday, March 24th, 2019

Quelle: indymedia

Am Abend des 21.03.19 haben wir rund um die JVA Reinickendorf Plakate mit der Aufschrift “Gegen Knast, Ausbeutung, Unterdrückung. An die gefangenen Frauen der JVA Reinickendorf: wehrt euch gemeinsam! Ihr seit nicht allein!” verklebt. Die JVA Reinickendof ist ein offener Vollzug, die Gefangenen werden die Plakate beim morgendlichen Ausgang zur Arbeit also sehen.

Mit der Aktion wollen wir den Frauen zeigen, dass wir auch unabhängig vom 8ten und 18ten März (Frauenkampftag und Tag der politischen Gefangenen) solidarisch bei ihnen sind.

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[Deutschland] Freiburg: Banneraktionen zum Tag der Politischen Gefangenen

Friday, March 22nd, 2019

Quelle: barrikade

Anlässlich des Tages der Politischen Gefangenen heute, am 18. März 2019, wurden in Freiburg i. Brsg. zwei Banner in Solidarität mit allen Menschen, die Knast und Repression erleben, aufgehängt.

Seit den frühen Morgenstunden ist in mehreren Metern Höhe zwischen Bäumen im Freiburger Stühlingerpark der Schriftzug „Für eine Welt ohne Käfige“ zu lesen. Gegenüber der Universitätsbibliothek wurde ein Transparent aus dem Kontext der Gefangenschaft der nach sechs Monaten U-Haft vor wenigen Tagen entlassenen Anarchist*in Eule aus dem Hambacher Forst angebracht.

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[A-fund] Der A-Fonds unterstützt einen Genossen aus Schweden

Friday, March 22nd, 2019

Quelle: anarchist defence fund

Im Februar wandte sich ein schwedischer Genosse an uns und bat uns um Hilfe bei der Bewältigung einer Geldstrafe in Höhe von 2900 Euro, zu der er verurteilt wurde, weil er in Notwehr einen Nazi geschlagen hatte, der ihn und seine Freund*innen angriff. Das Ganze ereignete sich am Rande eines Konzertes. Eine Gruppe von Nazis wartete, bis das Konzert vorbei war und sich die Besucher*innen zerstreuten. Dann griffen Sie ihn und seine Freund*innen an. Er wurde zu 120 Sozialstunden und 30.000 SEK (2900 Euro) Geldstrafe verurteilt.

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[Griechenland] Athen: Zwei Aktionen in Solidarität mit den Gefährt*innen in Italien

Wednesday, March 20th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

06. März: Wir zündeten ein Auto der italienischen Vereinigung für Archäologie an und hinterliessen Sprüche am Eingang des Gebäudes. Die Carabinieri sind derzeit in Athen, um die griechische Polizei bezüglich der Sicherung archäologischer Güter weiterzubilden. Aktion in Solidarität mit den in Italien verhafteten Gefährten und dem geräumten Asilo. Das Communiqué geht noch weiter auf die Geschichte der Repression gegen Anarchisten in Italien ein.

 

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[Österreich] Salzburg: Angriff auf geplante Polizeischule

Wednesday, March 20th, 2019

Quelle: indymedia

Wir haben in der Nacht von 18. auf 19. März der geplanten Polizeischule in der Weiserstraße in Salzburg-Schallmoos einen Besuch abgestattet und eine zersplitterte Fensterscheibe sowie die Botschaft “Freiheit für alle Gefangenen!” hinterlassen. Die Aktion passierte im Rahmen des Tages der politischen Gefangenen. Wir fordern allerdings bewusst die Freilassung aller Gefangenen kapitalistischer Staaten, da es unserer Ansicht nach keine “Unpolitischen” unter ihnen gibt. Solidarische Grüße gehen außerdem raus an die Basel18 und die person, die seit der Räumung der Nele35 in Wien hinter Gittern sitzt.