Archive for the ‘Solidarität’ Category

Grüße an Hülya aus Leipzig

Montag, März 30th, 2020

Quelle: de.indymedia.org

Wie schon in einigen Artikeln geschrieben wurde, ist unsere Freundin Hülya in einer beschissenen Situation und braucht unsere Unterstützung.

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[Wien] Heute keine Schreibwerkstatt!

Donnerstag, März 26th, 2020

Jeden Monat findet am letzten Donnerstag die ABC-Schreibwerkstatt im EKH statt. Dieses Mal wird es aufgrund der aktuellen Situation keine Schreibwerkstatt geben. Was nicht bedeutet, dass wir nicht trotzdem Briefe schreiben. Auch ihr könnt weiterhin Briefe schreiben. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich die Bedingungen in den Knästen (und nicht nur dort) verschärfen und der Staat immer repressiver agiert, halten wir weiterhin Kontakt zu den Gefangenen, tauschen uns mit ihnen aus und schicken ihnen unsere Solidarität.

Nieder mit den Gefängnissen! Freiheit für die Gefangenen! Gegen den Staat und die Repression! Auch und nicht zuletzt in Zeiten des virologischen Ausnahmezustandes!

Mailand, 14 – 18 März, aus dem Stadtgefängnis [Milano- 14-18 marzo, dal carcere dalla città]

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

In Mailand hat heute Morgen eine Gruppe von Solidarischen die Polizeikontrollen umgangen um mit dem Fahrrad an das Gefängnis von San Vittore zu fahren. Während eine Gruppe rufend nach Neuigkeiten von den Häftlingen von der Piazza Aquileia fragte, ging eine andere vor der Frauenabteilung und der fünften Abteilung vorbei, um ihre Solidarität auszurufen, sowie um von den Unruhen zu erzählen, die bezüglich des Opera – Gefängnisses und im restlichen Italien passierten und wie sie unterdrückt wurden. Auch die Situation vom draußen, des Ausnahmezustands wurde erläutert. Leider gab es keine Reaktion von drinnen, anders als in den vergangenen Tagen, wo uns diese unsere Herzen erwärmt hat. Wurde die ganze Abteilung wirklich unbenützbar gemacht und sind die Insassen deshalb verlegt worden? Hat die harte Repression entmutigt und die Kommunikation zwischen Innen und Aussen noch schwieriger gemacht? Die Präsenz der Solidarität ist und wird in diesen Tagen notwendig sein, unser Wille, die Verordnungen in Frage zu stellen, um als erste die Verantwortung für unsere eigene Sicherheit und die der Menschen um uns herum zu übernehmen. Eine Gruppe von Solidarischen erreichte auch die Mauern des Opera – Gefängnisses. Nach einigen Feuerwerken konnten sie ein paar Worte mit den Gefangenen wechseln, die um Hilfe riefen und sagten, sie seien hungrig und ängstlich. Sie wiederholten auch, dass sie kein Fernsehen, keine Dusche, kein Essen hatten, keine Pakete, keine Post, keine Telefonanrufe, keine Ersatzinterviews erhielten, dass sie nur eine halbe Stunde Luft hatten und dass sie zu Tode geprügelt worden waren. Die Patroullie vor dem Gefängnis schaltete die Sirene ein um das Gespräch zu blockieren. Wir erfuhren auch, dass einer der Jungen, der als einer der Täter des Aufstandes identifiziert wurde, versetzt wird.

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Update zur Situation in der JVA Köln Ossendorf IV

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Hülya ist seit gestern im geschlossenen Vollzug. Obwohl sie im offenen Vollzug voll gelockert ist und in ca. 5 Wochen auch nach Endstrafe entlassen werden muss,
wurde sie in den geschlossenen Vollzug „verbracht“. Der Grund ist ihr öffentlicher Protest gegen die Behandlung der Gefangenen im offenen Vollzug für Frauen in der JVA Köln-Ossendorf.
Nun wurden ihr wieder sämtliche Rechte entzogen und bisher durfte sie auch nicht telefonieren. Seit jetzt über 24 Stunden wissen wir nicht, wie es ihr geht.

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Solidarität mit den 3 von der Parkbank – die Gefangenen nicht vergessen!

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: parkbanksolidarity.blackblogs.org

Die Auseinandersetzung mit dem Corona-Virus verlangt uns allen im Moment vieles ab, sorgt für Verunsicherung und Angst, und auch für Vereinzelung und Isolation. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir aufeinander aufpassen und uns solidarisch verhalten. Einige Ansätze zur gegenseitigen Unterstützung und Vernetzung sind in den letzten Tagen entstanden und müssen in nächster Zeit weiterentwickelt und erprobt werden.
Uns muss dabei klar sein, dass die Marginalisierten der Gesellschaft auch in der aktuellen Situation vor weitaus größeren Problemen stehen und wesentlich gefährdeter sind, als die meisten anderen.

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SBG/Corona: Wir bleiben solidarisch!

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: de.indymedia.org

-mit alten Menschen, Menschen mit (Lungen-) Vorerkrankungen oder Immunschwäche,
für die COVID-19 besonders gefährlich ist.
– mit allen Menschen, die durch die jetzige Situation an ihrem Arbeitsplatz massiv unter Druck geraten (z.B.
Überstunden).
– mit Menschen, die durch (drohende) Entlassung in einer finanziellen Notlage landen.
– mit allen Menschen, die neben ihrer Arbeit die Betreuung von Kindern und alten oder kranken
Familienangehörigen auf sich nehmen müssen (Das trifft meistens Frauen).
– mit allen, denen aufgrund von Armut und/oder Obdachlosigkeit medizinische Versorgung verwehrt wird.
– mit allen, die jetzt vermehrt rassistischen Übergriffen ausgesetzt sind.
– mit allen Migrant_innen, die unter unmenschlichsten Bedingungen an den EU-Außengrenzen festsitzen
und somit von medizinischer Versorgung ausgeschlossen werden.

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[Deutschland] Eindrücke aus der JVA Chemnitz zur Anti-Knast Demo vom 07.03.

Mittwoch, März 18th, 2020

Sunny W., Gewerkschafterin der GGBO (Gefangenen Gewerkschaft Bundesweite Organisation), die seit 2017 wegen Betrugs in der JVA Chemnitz sitzt, schildert ihre Eindrücke und die, ihrer Miitgefangenen zur jährlich stattfindenden Anti-Knast Demonstration anlässlich des feministischen Kampftages,

„(..) Ich hatte Gänsehaut und Tränen in den Augen, wie all die Jahre zuvor. Und vielen von uns hier ging es so. Ein herzliches Dank von hinter den Mauern an die Menschen vor den Mauern, die uns nicht aufgegeben haben.“ 

Weitere Kämpfe aus der JVA Chemnitz, wie auch dem von Sunny für mehr Rechte hinter Gittern und Haftunterbrechung zwecks Therapie findet ihr hier:freiheitskomitee4sunnyw.blackblogs.org

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Solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Italien, Barcelona

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Am Donnerstag findet eine solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Barcelona, statt. Seit solidarisch, für eine Welt ohne Knäste

[Italien] Coronavirus und Gefängnisse – Statement der anarchistischen Gruppe ‘Bakunin’ (Rom & Lazio)

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: anarchistsworldwide übersetzt von ABC Wien

Zwar gibt es für den „Coronavirus-Notfall“ Maßnahmen, die zumeist aus Verboten bestehen, doch scheint sich niemand um einen Ort zu sorgen, an dem das Ansteckungsrisiko sehr hoch ist: im Gefängnis.

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[Portugal] Aufruf zur finanziellen Unterstützung für die juristische Verteidigung von Gabriel Pombo Da Silva

Samstag, Februar 22nd, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Unser Gefährte Garbiel, der am 25. Januar in Portugal verhaftet wurde, befindet sich noch immer in den Zellen der Justiz von Porto und wartet auf eine mögliche Auslieferung. Sein Prozess startete am 27. Januar, der zweite Teil hat noch nicht begonnen, wird aber in den nächsten Tagen stattfinden. Bis wir etwas Anderes mitteilen, bleibt die Adresse um Gabriel zu schreiben unverändert (Gabriel Pombo Da Silva, EPPJ Porto, Rua Assis Vaz 109, 4200-096 Porto, Portugal).

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[Österreich] Wien: Liebesgrüße an die Liebig34

Samstag, Februar 22nd, 2020

Quelle: emrawi

Menschen haben sich gefunden um ihre Solidarität mit der Liebig34 in Berlin zu zeigen.

„Queerfeministische Räume verteidigen – Berlin, Wien, überall“

[International] Solidaritätsaktionen für anarchistische /antifaschistische Gefangene in Russland

Mittwoch, Februar 19th, 2020

Quelle: anarchists worldwde, übersetzt von abc wien

Nachdem auf verschiedenen anarchistischen Medienplattformen über die offensichtlich maßlosen Gefängnisstrafen für die angeblichen Mitglieder des FSB-„Netzwerks“ – Dmitri Ptschelinzew, Ilja Schakurskij, Arman Sagynbajew, Andrej Tschernow, Wassili Kuksow, Michail Kulkow und Maxim Iwankin – berichtet wurde, unternahmen Anarchist*innen/Antifaschist*innen in ganz Süd-/Ostasien und der ozeanischen Region eine Reihe spontaner Solidaritätsaktionen. Nach den Prozessen gegen Viktor Filinkow und Julian Bojarschinow werden wir weitere Aktionen durchführen, um zur kommenden Woche der internationalen Solidarität vom 22. bis 29. Februar beizutragen.

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[Russland] Network:Internationaler Aufruf zu Solidaritätsaktionen

Dienstag, Februar 18th, 2020

Quelle: rupression

Vom 22. bis 29. Februar ist die internationale Woche der Solidarität mit den in Russland verfolgten Antifaschisten und Anarchisten. In diesen Tagen fordern wir dringend auf, die Angeklagten im Fall Netzwerk zu unterstützen, gegen das Gefängnissystem zu protestieren und Informationen über Folter zu verbreiten, die in Russland als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werden.

Warum jetzt? Am 10. Februar, 630 Kilometer von Moskau entfernt, erließ ein Gericht in Penza ein Urteil gegen sieben Personen, denen vorgeworfen wird, das sogenannte „Netzwerk der anarchistischen Terroristengemeinschaft“ organisiert zu haben. Der ganze Fall basiert auf Geständnissen, die von den Angeklagten durch grausame Folter erpresst wurden, Waffen, die untergeschoben wurden, und einer äußerst schwachen Anschuldigung, dass sie „terroristische Handlungen planen, um die russische Regierung zu stürzen“.

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[Deutschland] Hambacher Forst: Räumung und Tod – längerfristige Folgen repressiver Maßnahmen

Dienstag, Februar 18th, 2020

Quelle: hambacher forst

Triggerwarnung: Der Text enthält detailierte Beschreibungen von physischer und psychischer Polizeigewalt sowie deren Folgen bis hin zu Todeswunsch und Tod

Lasst uns über Repression sprechen. Das Leben als politisch aktiver Mensch im Hambacher Forst gehört oft mit zur schönsten Zeit, die viele von uns je erleben durften – und führt ebenso häufig zu den schrecklichsten Momenten. Dabei reden wir, die wir diesen Text verfassen, nicht von kalten Winternächten auf halb fertigen Plattformen; nicht von den aufeinander folgenden Tagen, an denen es nur noch Brot und Tofu zu essen gab; auch nicht von Beziehungsstreits und Liebeskummer. Es geht um die Eingriffe polizeilicher Maßnahmen in unseren direkten Lebensraum, um physische und psychische Verletzung durch Polizist*innen, um Gerichtsurteile, Gewahrsamnahmen. Um die Gratwanderung zwischen Macht, Ohnmacht und Selbstermächtigung. Um die Angst vor und die Traumata nach Begegnungen mit denen, die sich die Sicherheit des Staats auf die Fahnen geschrieben haben.

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[A-Fund] Eine weitere Überlebende des faschistischen Autoangriffes wird vom A-Fund unterstützt

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: anarchist defence fund

Letztes Jahr halfen wir einen der Überlebenden des Vorfalls in Charlottesville (USA), in welchem ein Nazi in eine Menschenmenge antirassistischer Demonstrant_innen fuhr. Ein Mensch wurde ermordet und ein Duzend schwer verletzt. Wir hatten einen weitere Anfrage im Zusammenhang mit diesem Fall. Der Nazi brach zwei Teile des Rückens der Demonstrantin, beide Beine und eine Rippe. Sie hatte seitdem fünf Operationen und wartet nun auf eine Weitere. Sie ist eine alleinerziehende Mutter, die als Vorschullehrerin gearbeitet hat und keine Ersparnisse besitzt. Sie konnte seit dem Angriffs nicht zur Arbeit zurückkehren.

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EKH [Wien]: Freitag, 31. Jänner Soli für Andreas Krebs

Mittwoch, Januar 29th, 2020

Quelle: med-user.net/~ekh/

Freitag, 31. Jänner DIY Punk Beisl: Soli für Andreas Krebs

ab 21 Uhr, Medienwerkstatt: Info-Vortrag zur aktuellen Situation von Andreas Krebs
Das DIY Punk Beisl im Jänner ist eine Soliparty für Andreas Krebs, der in Neapel (Italien) im Knast ist und schon seit einem Jahr aufgrund seines kritischen Gesundheitszustandes dringend ins Krankenhaus muss, was ihm jedoch verwehrt wird. Einen Selbstmordversuch anfang Dezember hat Andreas nur knapp überlebt. Der Zustand in dem er sich befindet ist erschreckend und es ist ein langer, leidsamer Weg den er geht. Deshalb sammeln wir Kohle, die Andreas dringend für Medikamente, gerichtliche Gutachten und Lebensmittel braucht. Nähere Infos gibt’s während der Veranstaltung, sowie auf andreaskrebs.blackblogs.org

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[Argentinien] Propaganda in Solidarität mit dem Aufstand in Chile

Montag, Januar 27th, 2020

Quelle: anarchists worldwide, übersetzt von abc wien

GEGEN DIE NORMALITÄT

SOZIALER AUFSTAND

FREIHEIT FÜR DIE GEFANGENEN

Vor mehr als 90 Tagen gingen in Chile Hunderttausende Menschen auf die Straße, in der Hoffnung, dass der Kampf zu einem menschenwürdigeren Leben führen könnte.

Staaten können Aufstandsprozesse und Revolten auf unterschiedliche Weise bekämpfen, manchmal brauchen sie nichts weiter als Politik, Geschenke und demokratische Zirkusse. Aber wenn sie in die Enge getrieben werden, machen sie von ihrem Monopol der Gewalt Gebrauch, mit dem sie versuchen, sich zur Schau zu stellen. Sie suchen die Unterwerfung durch Repression, Folter und Gefängnis, schaffen neue Gesetze, die zu ihrem Repressionsprozess passen, verfolgen das Tragen von Kapuzen, erhöhen die Strafen für Plünderungen und die Verteidigung durch Barrikaden.

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[Griechenland] Solidaritätsstatement mit der Koukaki Squatting Community von inhaftierten Mitgliedern des Revolutionären Kampfes

Freitag, Januar 17th, 2020

Quelle: anarchists worldwide, übersetzt von abc wien

SOLIDARITÄT MIT DEN GEFÄHRT*INNEN DES KOUKAKI-SQUATS

Enge August 2019 begann der Staat ein hartes Vorgehen gegen selbstorganisierte Strukturen, antiautoritäre Besetzungen und gegen Hausbesetzungen, in denen Geflüchtete und Migrant*innen, vor allem Familien mit Kindern, lebten. Die derzeitige Regierung der ND (Neue Demokratie) versucht, alles was von der vorherigen SYRIZA-Regierung, die selektive Fortschritte machte, übrig geblieben ist zu nivellieren, mit dem Ziel die […] besetzten Häuser zu räumen.

Die Koukaki Squatting Community ist eine dieser selbstorganisierten Kampfstrukturen, die vor einiger Zeit geräumt wurde, aber die Waffengefährt*innen (comrades in arms) haben sie gestern zurückerobert, was zu einer zweiten Polizeiaktion führte, wodurch es zu Verhaftungen und Gewaltanwendungen gegen die Gefährt*innen und solidarische Personen kam. Der dynamische Widerstand der Koukaki Squatting Community, die während der Räumungsaktion zweimal gegen die MAT (Bereitschaftspolizei) und die EKAM (Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung) kämpfte – zum ersten Mal in solch einem Fall in Griechenland – ist eine beispielhafte Haltung zur Verteidigung der Optionen und Praktiken des Kampfes, die wir niemals aufgeben sollten.

SOLIDARITÄT MIT DEN GEFÄHRT*INNEN DER KOUKAKI SQUATTING COMMUNITY

SOLIDARITÄT MIT ALLEN; DIE DIE ENTSCHEIDUNG ZUM KAMPF VERTEIDIGEN

Pola Roupa & Nikos Maziotis – Mitglieder des Revolutionären Kampfes (Revolutionary Struggle)

12/01/2020, Korydallos Gefängnis

[überall] Zusammenstellung: Knastdemos zu Silvester

Sonntag, Januar 5th, 2020

[Schweiz] Bern

Quelle: barrikade

In der Silvesternacht vom 31. Dezember 2019 gingen in Bern ca. 200 Menschen, unter dem Motto „Unregierbar bleiben – Kein Gesetz hält uns auf!“ auf die Strasse. Es war ein erster Versuch in Bern eine Silvesterdemo zu organisieren. Wir wollten konsequent und von Beginn des neuen Jahres klar machen, dass uns ein neues Polizeigesetz nicht einschüchtern kann. Bezüglich der Demo möchten wir ein selbstkritisches Fazit ziehen. So wurde teilweise fahrlässig mit Feuerwerk umgeangen. Auch wollten wir ein buntes und vielfältiges Auftreten, was wir mit bunten Masken auch versucht haben.

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[Großbritannien] Solidaritätsaufruf mit Kevan Thakrar nach rassistischem Angriff in HMP Full Sutton

Mittwoch, Dezember 25th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Gefangenen-Solidaritäts-Aufruf

Heute Abend rief der Häftling Kevan Thakrar an, um das IWOC darüber zu informieren, dass ein bekannter Rassist am Nachmittag versucht hatte, ihm das Leben zu nehmen. Kevin McCarthy stach mehr als vier Mal auf Kevan ein, während Kevan bei der Essensausgabe war. Er benutzte ein improvisiertes Messer aus Holz. Kevan hat vier Einstichwunden am Rücken und blaue Flecken und Kratzer, nachdem er auch auf den Kopf geschlagen wurde. Kevin ging an zwei Gefängnisbeamten vorbei, von denen keiner eingriff, um den Angriff zu verhindern oder zu stoppen, bis Kevan sich umdrehte, um sich zu verteidigen. Das Gefängnis brachte ihn nicht ins Krankenhaus, er wurde von zwei Krankenpflegerinnen im Flügel behandelt.

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[Überall] Internationaler Aufruf zu Lärmdemonstrationen an Silvester

Mittwoch, Dezember 25th, 2019

Quelle: abc nyc, übersetzt von abc wien

Dies ist ein Aufruf zu einer lautstarken Nacht der starken Solidarität mit den vom Staat inhaftierten Personen in einer der lautesten Nächte des Jahres. An Silvester versammelt eure Crew, euer Kollektiv, eure Community, eure Organisation oder einfach nur euch selbst und schließt euch zusammen, um Lärm zu machen und diejenigen im Inneren daran zu erinnern, dass sie nicht allein sind.

Auf internationaler Ebene sind Lärmdemonstrationen außerhalb der Gefängnisse eine Möglichkeit, an diejenigen zu erinnern, die vom Staat gefangen gehalten werden, und eine Möglichkeit, Solidarität mit inhaftierten Gefährt*innen und Lieben zu zeigen. Wir kommen zusammen, um die Einsamkeit und Isolation zu durchbrechen.

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Bruchstellen #53 online

Sonntag, Dezember 8th, 2019

Inhalt:

*[Frankreich] Der europäische Haftbefehl wurde aufgehoben – Vincenzo ist aus dem Gefängnis  entlassen

*[Russland] ABC Moskau unterstützt Arman Sagynbaev NICHT mehr

*[Italien] Turin: Amma, Uzzo und Patrick, die am 20.09.2019 verhaftet wurden, sind in den Hausarrest verlegt

*[Frankreich/Italien] Nach der Operation Scintilla – Cops  greifen in Paris an

*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Shorty wird mit Sicherungsmaßnahmen eingedeckt!”

*[Deutschland] Thunfisch ist wieder frei // Erklärung von Thunfisch & Knastcharts!

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[Deutschland] Freiburg: Silvester zum Knast – Für eine Gesellschaft ohne Knäste

Sonntag, Dezember 8th, 2019

Quelle: indymedia

Eine Welt der Grenzen, Autoritäten, Ausbeutung und Diskriminierungen umgibt uns. Gefängnisse sind eines ihrer festen Bestandteile. Wir stellen uns dieser Welt täglich in den Weg und versuchen neue Räume, Orte und Augenblicke der Solidarität und der Autonomie zu erschaffen. Innerhalb der Knastmauer ist der Kampf um Freiräume um ein vielfaches schwerer als außerhalb und der Alltag eine Art überspitzte Darstellung der Unterdrückungsverhältnisse im Freien. Dort werden Arme, Widerständige, Unerwünschte aller Art weg gesperrt, versteckt und ausgebeutet. Aber nicht ohne Gegenwehr und nicht ohne unsere Unterstützung. Die Kämpfe für eine herrschaftsfreie, solidarische Welt darf sich vom Stacheldraht nicht aufhalten lassen!

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[Türkei] Anarchistische Frauen* demonstrieren vor dem Bakırköy Frauengefängnis

Freitag, November 29th, 2019

Quelle: anarchists worldwide, übersetzt von abc wien

22.11.19: Die Organisation Anarşist Kadınlar / Anarchistische Frauen* führten außerhalb des geschlossenen Frauengefängnisses Bakırköy eine Aktion durch. Sie erklärten, alle Institutionen, die die Männlichkeit schützen, sollten geschlossen werden und dass Gefängnisse stillgelegt werden sollten, nicht die Frauen*.

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[Griechenland] Solidarität mit dem anarchistischen Gefangenen Vangelis Stathopoulos

Mittwoch, November 27th, 2019

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Heute, 24. November 2019, versammelten sich gegen Mittag etwa zwanzig Gefährt*innen aus Larissa und Thessaloniki am Larissa-Gefängnis, wohin Vangelis Stathopoulos kürzlich verlegt wurde. […] trotz des Regens blieben wir einige Zeit vor dem hinteren Flügel, schrien Parolen, um unsere Solidarität auszudrücken, und schickten Kraft an diejenigen hinter den Mauern.

Niemand ist allein mit dem Staat und seinen Schergen.

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[Deutschland] G20 – Karneval vorm Knast?

Freitag, November 8th, 2019

Quelle: united we stand

Unser Freund und Genosse Loic sitzt seit gut über einem Jahr in der U-Haft Holstenglacis. Vorgeworfen wird ihm, dass er sich an den Protesten während des G20 Gipfels beteiligt hat. Sein Prozess ist ein nicht enden wollender schlechter Witz, gespickt mit einem geifernden Staatsanwalt, einer Presse, für die der simple Straßenname “Elbchaussee“ wie die Ausrufung des dritten Weltkrieges klingt und Bullenzeugen, die proaktiv wie eifrig am Videomaterial gebastelt haben.

Ach ja, der Ausschluss der Öffentlichkeit sollte an dieser Stelle auch nicht vergessen werden. Aktuelles Highlight – an dem an skandalösen Highlights reichlich ausgestatteten Prozess – war der unverschämte Auftritt einer Rotte Bankiers, die laut wehklagend die Demo-Schäden an ihren Filialen vorbrachten, um sich jene doch bitteschön ersetzen zu lassen. Die ganze Chose aus einem Spektrum zwischen Brechdurchfall und absurdem Theater wär‘ ein köstliches Spektakel, wenn da nicht eine mehrjährige Haftstrafe über allem schweben würde.

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[Italien] Offener Brief aus dem Knast in Neapel von Andreas Krebs zu den Anti-Knast-Tagen 2019

Freitag, November 8th, 2019

Wien/Berlin/Neapel: Wir dokumentieren hier den offenen Brief von Andreas Krebs, der anlässlich der Anti-Knast-Tage in Berlin Ende Oktober verlesen hätte werden sollen, was leider aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt hat.

Andreas geht es nach wie vor sehr schlecht, und die Nachricht, dass sein Brief nicht vorgelesen wurde, hat ihn schwer getroffen. Wir wollen mit dieser Veröffentlichung zum Einen diesen Fehler wieder gut machen und zum Anderen ein Update zu seiner Situation in seinen eigenen Worte bringen. Wir haben nur wenig ergänzt, gestrichen oder ganz selten unverständliche Textpassagen ausgebessert. Nun sollte alles gut verständlich sein.

Bitte teilt diesen Brief, verbreitet ihn weiter, schreibt Andreas. Er freut sich über jede noch so kleine Postkarte. Außerdem sammeln wir sehr intensiv Geld für ein weiteres Gutachten für die zweite Instanz. Wir brauchen ungefähr 5.000€, um den Gutachter aus dem Fachbereit Pathologie bezahlen zu können. Bitte spendet für Andreas. Er muss dringend raus aus dem Knast.

ABC Wien, Anfang November 2019

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[Belaurs] Zwei Anarchisten wegen eines Angriffs auf das Gefängnis mit einem Molotow-Cocktail verhaftet

Mittwoch, November 6th, 2019

Quelle: abc belarus, übersetzt von abc wien

In der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober haben Unbekannte auf dem Gelaende des Gefaengnisses einen Molotow-Cocktail geworfen. In derselben Nacht wurden zwei Anarchisten Nikita Yemelyanov und Ivan Komar wegen dieses Angriffs auf den Straßen festgenommen. Im Rucksack von Nikita fand die Polizei Kleidung mit Spuren von Molotow-Mischung und eine GoPro-Kamera. Einige Tage später wurden beide wegen Sachschäden und Vandalismus mit einer Freiheitsstrafe von 3 bis 10 Jahren angeklagt.

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[Deutschland] Leipzig – Knastprofteur angegriffen – Bagger angezündelt – Solidarität mit den 3 von der Parkbank

Montag, Oktober 14th, 2019

Quelle: indymedia

Wir haben in der Nacht auf den 11. Oktober zwei Bagger der Firma Eurovia Vinci angezündet.

Vinci als weltweit tätiger Konzern hat in der Vergangenheit wie in der Gegenwart schon oft gezeigt, dass er sich für NICHTS zu schade und bereit ist, jeden noch so schmutzigen Auftrag anzunehmen.

Dies zeigt sich unter vielen Beispielen, vor allem an dem Bauvorhaben eines Flughafen nähe Nantes (Frankreich), wo sich die mittlerweile geräumte ZAD befand. Hier wollte Vinci in Zusammenarbeit mit dem französischen Staat 2000 Hektar Wald abholzen um den drittgrößten Flughafen Frankreichs zu bauen. Dieses Projekt konnte jedoch durch militanten wie zivilgesellschaftlichen Protest verhindert werden.

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[Deutschland] HH: Freiheit für die drei von der Parkbank

Donnerstag, Oktober 10th, 2019

Quelle: indymedia

Aktion gegen das Polizeirevier Volksdorf-HH

Freiheit für die drei von der Parkbank!

Noch immer sitzen die Genossen im Hamburger Knast. Als Akt unserer Solidarität haben wir uns aufgemacht und in der Nacht vom 8. auf den 9.10. alle Scheiben des Polizeirevieres Volksdorf-HH eingeschlagen. Gegen die Schläger des Staates und für eine Welt, in der alles anders ist. Für die soziale Revolution weltweit!

Freiheit für die Parkbank! Freiheit für Loic!

Fröhliche Glaser_innen-Innung Hamburg

[Deutschland] Solidarische Grüße an alle Genoss*innen in Athen – Angriff auf das griechische Konsulat in Berlin

Dienstag, Oktober 8th, 2019

Quelle: indymedia

In Hinblick auf den verschärften Angriff des Staates, der seit Ende August in Griechenland stattfindet, griffen wir am 3. Oktober mit Hammer, Sprühdosen und Farbbomben in einem symbolischen Akt das griechische Konsulat in Berlin an.

Die harte Linie der rechten Regierung Nea Dimokratia von Kyriakos Mitsotakis die im Wahlkampf ankündigte dass sie Exarchia „aufräumen“ würde, gestaltet sich als eine vielschichtige Welle der Repression.

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[Spanien] Solidarität mit Rodrigo

Dienstag, Oktober 8th, 2019

Quelle: indymedia

Solidaritätsaufruf zur Unterstützung eines Antifas der des Mordes an einem Nazi in Spanien beschuldigt wird

Rodrigo Lanza wird vom 4. bis 11. November wegen Mordes aus „niederen Beweggründen“[1] in einem Besonders schweren Fall vor Gericht stehen.

# Eine „schlecht gelaufene“ Schlägerei.

Am 8. Dezember 2017 kommt es in einer Kneipe in Saragossa zu einer Diskussion zwischen Rodrigo et Víctor Láinez. Letzterer ist ein Stadtbekannter Nazi [2] und unter anderem Mitglied bei den Falangisten. Auf seinen Hosenträgern sind Spanienflaggen zu sehen, das Symbol der spanischen Skinheads, er tritt aggressiv auf.

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[Nirgendwo/Überall] Ein Lächeln aus dem Nirgendwo

Donnerstag, September 19th, 2019

Quelle: indymedia

Antwort auf den Brief „An den Gefährten im Nirgendwo

Liebe Freund*innen und Gefährt*innen,

Euer Brief hat mich erreicht. Über den Äther flogen die Nullen und Einsen wie von Zauberhand, um sich dann in Buchstaben zu dekodieren. Buchstaben, die Worte formten. Worte, die Sätze bildeten. Sätze die es vermochten, mir Tränen in die Augen zu schießen. Und obwohl mich eure Zeilen daran erinnern, wie sehr ihr mir alle fehlt und wie unersetzlich und einzigartig unsere Verbundenheit ist, waren es keine Tränen der Verzweiflung. Denn wie ihr so wundervoll geschrieben habt – „Wir sind noch da und du bist in unserem Leben und unseren Kämpfen präsent, mit deiner schönen und energischen Art, an die wir uns gerne erinnern“ – bin auch ich noch da, oder eher dort, und halte euch mit eurer unerschütterlichen Wärme und Solidarität so präsent wie nur möglich in meinem Innern. Dieses Präsent-Halten ist ein Schatz und wurde ein Teil von mir, ihr wurdet ein Teil von mir.

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