Archive for the ‘Solidarität’ Category

[Griechenland] Exarcheia: Bericht von der Demonstration in Solidarität mit der Anarchist*in Giannis Michailidis am 9. April 2022

Freitag, April 15th, 2022

quelle: enough is enough

Athen. Griechenland. Am Samstag, den 9. April 2022, folgten mehr als 200 Genoss*innen dem Aufruf der Vollversammlung der Solidarität mit den inhaftierten, verfolgten und flüchtigen Aktivist*innen und versammelten sich auf dem Exarcheia-Platz in Solidarität mit dem anarchistischen Gefangenen Giannis Michailidis.

Ursprünglich veröffentlicht von Athens Indymedia. Übersetzt mit Unterstützung von Übersetzungstools von Riot Turtle.

Während der Kundgebung, die etwa anderthalb Stunden dauerte, wurde der Text der Vollversammlung verlesen, es wurden Texte verteilt und Flugblätter geworfen. Danach fand eine Demonstration auf den Straßen des Stadtteils statt, ohne Anwesenheit der Polizei oder andere Probleme.

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Free Ella – Solifoto

Freitag, April 15th, 2022

quelle: emrawi.org

Ella wurde erneut verurteilt! Scheiss Rechtssystem in Schland! Scheiss Kapitalismus! Scheiss Naturzerstörung! Weg mit allen Knästen – für die Anarchie!!!!

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[Fall 8. Dezember] Aktionsaufruf: Internationaler Tag der Solidarität 4. April 2022

Dienstag, März 29th, 2022

quelle: solidaritytodecember8.wordpress.com, übersetzung abc wien

Am 8. Dezember 2020 wurde eine Gruppe von sieben Personen vom französischen Staat wegen angeblicher terroristischer Vereinigung verhaftet. Bis auf eine Ausnahme wurden alle wieder freigelassen, ohne dass eine konkrete Anklage erhoben wurde, die über die „kriminelle Verschwörung“ hinausgeht, eine Anklage, die dazu verwendet werden kann, das Strafmaß zu erhöhen und Rechte zu entziehen. Libre Flot wurde wenige Tage nach seiner Verhaftung in Einzelhaft verlegt und ist der einzige der Verhafteten, der noch hinter Gittern sitzt.

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Update Spenden in Solidarität mit anarchistischen und antiautoritären Aktivist*innen aus der Ukraine

Donnerstag, März 24th, 2022

quelle: abc dresden

Wir unterstützen Menschen aus anarchistischen und antiautoritären Zusammenhängen, ihre Familien und Freund*innen. Denjenigen, die fliehen müssen, helfen wir mit Reisekosten, Unterkunft solange wie nötig, „Taschengeld“ und besonderen Bedürfnissen. Wir unterstützen auch Menschen, die sich noch im Land befinden, mit jeglicher notwendigen Unterstützung. Wir unterstützen Operation Solidarity und Resistance Committee Collective. Und wir sammeln auch Geld für Traumabehandlung oder für gesundheitliche Probleme, die aus dem Krieg resultieren.
Detaillierte Informationen über Spenden und deren Verwendung stehen unten.

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[Extra] Russische Anarchist*innen gegen den Krieg

Mittwoch, März 23rd, 2022

Quelle: Anarchistisches Radio Berlin 

Wir präsentieren euch hier die deutsche Übersetzung eines Interviews, das unsere Freund*innen von The Final Straw Radio mit einem Anarchisten aus Russland geführt haben, der am Projekt avtonom.org beteiligt ist.

Das Orignalinterview wurde am 13. März 2022 veröffentlicht. Das Interview erlaubt unter anderem Einblicke in die Situation in Russland und den Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen den Krieg in der Ukraine. Auf der verlinkten Seite des Originals findet ihr auch die im Interview erwähnten Links und Möglichkeiten, Geld via Kryptowährungen zu senden.

Solifoto gegen den Krieg (in der Ukraine)! Gegen alle Staaten!

Montag, März 21st, 2022

Am 18.03.2022 fand im EKH in Wien eine Info- und Diskussionsveranstaltung mit einer anarchistischen Gefährtin aus Kyiv statt. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde noch ein Solifoto gemacht.

Transpi links: Fuck Putin. Ja, wir wissen es ist komplizierter…

Transpi mitte: Gegen den Krieg! Gegen alle Staaten! Kein Militarismus – Keine Grenzen – Kein Nationalismus!

Transpi am Boden: Der Winter endet. Frühling kommt. Kein Krieg! (auf russisch)


On 18.03.2022 an information and discussion event with an anarchist comrade from Kyiv took place at the EKH in Vienna. After the event a soli photo was taken.

Banner on the left: Fuck Putin! Yeah, we know that it is more complicated…

Banner in the middle: Against the war! Against all states! No militarism – No borders – No nationalism!

Banner on the ground: Winter ends. Spring is coming. No war! (in Russian)

 

[Italien] Mit Gianluca und Evelin. Wir setzen unseren Krieg gegen den Staat und den Kapitalismus fort

Montag, März 21st, 2022

quelle: erhalten per email, übersetzung abc wien

Am Mittwoch, den 16. März, erfuhren wir von der Verhaftung der anarchistischen Gefährt*innen Gianluca und Evelin nach einer gemeinsamen Aktion von ROS und DIGOS im Auftrag der Staatsanwaltschaft von Genua.

Gianluca und Evelin werden angeklagt wegen „Besitzes von Sprengstoff und Explosivstoffen, versuchter Herstellung von improvisierten Sprengsätzen und Besitz von Sprengstoff mit dem Ziel, die öffentliche Sicherheit anzugreifen“, in Absprache mit anderen.

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[Ukraine] Im Gedenken an den Gefährten Igor Volokhov

Donnerstag, März 17th, 2022

quelle: enough is enough

Ukraine. Der Anarchist Igor Volokhov starb vor kurzem in der Nähe von Charkiw. Seit den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine schloss er sich den Verteidiger*innen der Stadt an und hat tapfer gekämpft, um die Besatzer*innen in Schach zu halten. Er starb an den Folgen eines Raketenangriffs.

Ursprünglich veröffentlicht von A2Day. Übersetzt von Riot Turtle mit Unterstützung von Übersetzungstools.

Igor war ein konsequenter und ideologischer Anarchist. Er unterstützte seine Freund*innen, die in der russischen Föderation gefangen waren oder sind – wie z.B. Alexander Koltschenko und Yevgeny Karakashev. Als Jurastudent stand er an der Spitze seiner Student*innengewerkschaft. Er träumte davon, ein Netz von Genossenschaften in der gesamten Ukraine zu organisieren. Er war ein aufgeweckter, fröhlicher und ideenreicher Mensch. Für viele war er inspirierend.

Quelle: Telegram-Kanal RESSENTIMENT

 

Spendenaufruf: Solidarität mit den Genoss*innen in der Ukraine und Russland

Donnerstag, März 17th, 2022

quelle: rotehilfe.wien, english below

Wir dokumentieren den Spendenaufruf von Anti-Rep-Soli-Wien / Gruppe Zinnoberrot:

International!
Anti-War!
Solidarity!

Liebe Genoss*innen,
wo Widerstand, gibt es Repression. Wo Widerstand, braucht es also Geld. Es ist unsere Aufgabe, die Genoss*innen der sozialen, linken, sozialistischen und anarchistischen Bewegungen jetzt nicht ganz alleine zu lassen!

Genoss*innen in Russland werden weggesperrt, werden verprügelt und mit hohen Geldstrafen belegt. Genoss*innen in der in der Ukraine, bauen Support- und Versorgungsnetzwerke für alle Dagebliebenen auf.

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Alben gegen die Invasion von Anarchist Black Cross Musical Solidarity Group

Mittwoch, März 16th, 2022

quelle: enough is enough

Kurz nachdem die ersten Bomben auf ukrainische Städte im Zuge der Invasion durch russische Streitkräfte fielen, begannen antiautoritäre Musiker*innen auf der ganzen Welt, mit Aktivist*innen der anarchistischen Black-Cross-Kollektive zusammenzuarbeiten, um darauf zu reagieren. Jetzt wurden zwei Sampler veröffentlicht, um Geld für Anarchist*innen zu sammeln, die in der Ukraine an der Front und in Russland hinter den Linien gegen die Invasion kämpfen.

Urspünglich veröffentlicht von North Shore Info. Übersetzt von Riot Turtle.

https://abcmusicalsolidarity.bandcamp.com/

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[UK] Statement gegen rassistisches Personal im Gefängnis Bristol

Montag, März 14th, 2022

quelle: erhalten per mail

Gefangene aus dem G-Flügel des HMP Bristol haben ein Gefangenenkomitee gegründet, um den Insassen eine Stimme zu geben, Erfahrungen auszutauschen und um Unterstützung und Solidarität zu zeigen, während sie versuchen, den Missbräuchen, die durch das Personals in diesem innerstädtischen Gefängnis von Bristol verursacht werden, entgegenzutreten. Trotz der vielfältigen ethnischen Zusammensetzung der Stadt Bristol ist das Personal im HMP Bristol überproportional weiß und ist entweder ignorant, respektlos oder aktiv feindselig gegenüber den ihnen anvertrauten PoC. Die folgende Erklärung wurde von dem ethnisch gemischten Gefangenenkomitee des G-Flügels geschrieben.

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[UK] Solidarität mit Toby Shone angesichts der Drohungen des Faschisten Steven Sollars

Montag, März 14th, 2022

quelle: erhalten per mail

Der inhaftierte Anarchist Toby Shone hat sich geweigert, wegen der ständigen Provokationen, Beleidigungen, Verunglimpfungen und Drohungen an weiteren Workshops des rechten Senior Officers (SO) Steven Sollars im HMP Bristol teilzunehmen. Nachdem er sich weigerte war er zwei Wochen lang, 23 Stunden am Tag in seiner Zelle eingeschlossen. Der Ex-Militär und seit 11 Jahren ein Drahtzieher im Gefängnis von Bristol, Steve Sollars ist unter den Gefangenen als politisch motivierter Tyrann und Fanatiker bekannt.

Er prahlte vor Gefangenen damit, dass er Teil eines Gegenprotestes war, der den Cenotaph im Juni 2020 während der Black-Lives-Matter-Protesten in Bristol unterstützt hat . Er freute sich über die langen Verurteilungen von „Kill the Bill“-Demonstranten, insbesondere von Ryan Roberts. Er phantasierte öffentlich über die Wiedereinführung von sogenannten “Chaingangs” und sagte, er würde Gefangenen mit einer Schrotflinte ins Gesicht schießen, wenn sie versuchen zu rebellieren.

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[Russland] Anarchist Black Cross Moskau Updates, März 2022

Samstag, März 12th, 2022

quelle: abc moscow, übersetzung abc wien

Der Krieg in der Ukraine hat das Ausmaß der Repressionen in Russland bereits erhöht, aber es gibt noch keine neuen Strafverfahren gegen anarchistische oder antifaschistische Aktivist*innen. In dieser neuen Ausnahmesituation lenken wir einen Teil unserer Ressourcen auf humanitäre Bedürfnisse, die über unseren üblichen engen Fokus der Unterstützung unterdrückter Anarchist*innen und Antifaschist*innen hinausgehen.

Im Bild: Aktion von Aktivist*innen des Left Bloc gegen den FSB.

Viele wurden bei Demonstrationen verhaftet und zu Geldstrafen oder einer sofortigen 15-tägigen Haftstrafe verurteilt. Möglicherweise werden bald schwerwiegendere Anklagen erhoben. Aber bis dahin widmen wir uns den Anarchist*innen und Antifaschist*innen, die bereits vor dem Krieg Repressionen ausgesetzt waren.

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[Russland] Minecraft-„Terrorismus“ Russisches Gericht verurteilt 16-Jährigen zu fünf Jahren Gefängnis wegen eines Plans zur Sprengung eines virtuellen FSB-Gebäudes im Videospiel

Samstag, März 12th, 2022

quelle: avtonom.org, übersetzung abc wien

Am Donnerstag, 10. Februar, hat ein russisches Gericht drei Jugendliche aus der sibirischen Stadt Kansk wegen Terrorismus verurteilt. Die Jungen wurden im Sommer 2020 verhaftet, weil sie Flugblätter mit politischen Slogans am örtlichen FSB-Gebäude angebracht hatten. Nach der Durchsuchung ihrer Telefone und der Aufdeckung eines „Plans“, ein virtuelles FSB-Gebäude im Videospiel Minecraft in die Luft zu jagen, beschuldigten die Ermittler die Jugendlichen der Herstellung von Sprengstoff und der Ausbildung zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten. Am Donnerstag verurteilte ein Militärgericht im Gebiet Krasnojarsk einen der Angeklagten, den 16-jährigen Nikita Uvarov, zu fünf Jahren Gefängnis. Die beiden anderen Angeklagten in diesem Fall erhielten Bewährungsstrafen.

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Spendenseite für Solidarität mit anarchistischen und antiautoritären Aktivist*innen aus der Ukraine

Donnerstag, März 3rd, 2022

quelle: abc dresden

Wir unterstützen Menschen aus anarchistischen und antiautoritären Zusammenhängen, ihre Familien und Freund*innen. Denjenigen, die fliehen müssen, helfen wir mit Reisekosten, Unterkunft solange wie nötig, „Taschengeld“ und besonderen Bedürfnissen. Wir unterstützen auch Menschen, die sich noch im Land befinden, mit jeglicher notwendigen Unterstützung. Wir unterstützen Operation Solidarity and Resistance Committee Collective.

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[Frankreich] Solidarität mit Gefährt*Innen: Der Fall Des 8. Dezember

Mittwoch, März 2nd, 2022

quelle: solidaritytodecember8.wordpress.com, übersetzung abc wien

Was ist geschehen?

Am Dienstag, den 8. Dezember 2020, wurden in ganz Frankreich 9 Gefährt*innen von der DGSI, der französischen Anti-Terror-Einheit der Polizei, verhaftet. In Toulouse, in der Dordogne, in der Region Paris, in der Bretagne und in Rennes. Den Anarchist*innen wird vorgeworfen, „eine kriminelle Vereinigung zu sein, die einen terroristischen Anschlag plant“. Bis auf einen Gefährten wurden alle freigelassen, einige nach Monaten in Untersuchungshaft. Sie warten auf ihren Prozess und stehen unter richterlicher Aufsicht. Die Angeklagten, die sich nicht alle untereinander kennen, wurden über einen langen Zeitraum überwacht, einschließlich digitaler Überwachung, wie z. B. das Anbringen von Abhörgeräten in Fahrzeugen, sowie physischer Überwachung.

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Linktree to support Anarchists in Ukraine

Samstag, Februar 26th, 2022

Anarchists in Ukraine have shared this tree with links for support, including how to donate to their defense work and how to keep up on their experiences or get in touch as invasion looms on the horizon: https://linktr.ee/operation.solidarity

Unterstützt die Anarchistische Community in der Ukraine während dem Krieg

Donnerstag, Februar 24th, 2022

Quelle: ABC Dresden

Am Donnerstag, den 24.02.22, gegen 5 Uhr morgens begann Putin mit dem Einmarsch in die Ukraine. Es wurden Explosionen aus den größten Städten im Land gemeldet. Das macht deutlich, dass es nicht nur um die östlichen Regionen Lugansk und Donezk geht.

Jetzt müssen wir unsere Freund*innen und Gefährt*innen unterstützen. Leute haben begonnen, sich zu organisieren, um Menschen direkt zu unterstützen.

Ihr könnt dabei helfen, dass Menschen ihre Verwandten und Freund*innen in Sicherheit bringen können, Menschen zu unterstützen, die das Land verlassen und sich eine neue Bleibe suchen müssen, Widerstand in den Stadtvierteln zu organisieren, allgemeine und medizinische Versorgung zum überleben zu besorgen. Ausserdem gibt es viele Menschen aus anderen Ländern der Region wie Belarus und Russland, die in den letzten Jahren Zuflucht in der Ukraine gesucht haben. Mit der russischen Invasion sind sie in der Ukraine nicht mehr sicher, da sie genau vor dem Regime geflohen sind.

Bitte spendet zur Unterstützung unserer Freund*innen in der Ukraine oder hier per Konto mit dem Betreff UKRAINE.

[Griechenland] Unterstützt den firefund call von Prosfygika Squat/Athen

Mittwoch, Februar 9th, 2022

quelle: de.indymedia.org

Wir richten diesen Aufruf an Kollektive und Individuen auf der ganzen Welt – im Rahmen der Solidaritätskampagne für unser Projekt – sich mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen an unseren Bemühungen zu beteiligen!

Der Gebäudekomplex von Prosfygika wurde 1933 gebaut, um die Flüchtlinge aus Kleinasien unterzubringen. Unter diesen Bedingungen entstand ein lebendiges Arbeiterviertel mit kommunalen Merkmalen. Die antifaschistischen Partisan:innen von 1944 nutzten Prosfygika als Zufluchtsort gegen die britische und griechische Staatsarmee. Die Schüsse sind noch immer an den Fassaden der Gebäude zu sehen, während das Denkmal der Partisan:innen am Anfang des Viertels uns täglich daran erinnert. Heute ist Prosfygika einer der größten Gebäudekomplexe im Zentrum von Athen, der noch nicht gentrifiziert und von den großen Fonds oder dem Staat ausgebeutet wurde. Es ist ein Ort mit strategischer Bedeutung, denn er liegt zwischen den beiden „Säulen“ der Autorität – dem Obersten Gerichtshof auf der einen und dem Polizeipräsidium auf der anderen Seite.

weiter zum Aufruf in verschiedenen Sprachen https://www.firefund.net/prosfygika

[Belarus] Statement von ABC Belarus zu Dzmitry Dubovski

Samstag, Januar 15th, 2022

Quelle: abc belarus, übersetzt von abc wien

Am Tag nach der Verhaftung der Gruppe von Anarchopartisanen veröffentlichten die Propagandamülleimer ein Video, in dem Dzmitry Dubovski seine Schuld am Angriff auf das Regime zugibt und gegen andere Mitglieder der Gruppe aussagt. Die relativ eilige Veröffentlichung der Nachricht durch die Lukaschisten, die schwerwiegenden Terrorismusvorwürfe und Dubowskis eigenes langjähriges Engagement in der anarchistischen Bewegung veranlassten uns damals, den Wahrheitsgehalt der Geschichte über den Anarchisten, der begonnen hatte, mit den Ermittlungen zu kooperieren, in Frage zu stellen.

Die Tschekisten1 sperrten Dubovski und die anderen Partisanen fast ein Jahr lang in das KGB-Untersuchungsgefängnis, aus dem nur sehr selten Informationen in die Welt gelangen. Während des Jahres der so genannten Ermittlungen waren wir nicht in der Lage, Einzelheiten über die Geschehnisse herauszufinden, die es uns ermöglicht hätten, uns eine klare Meinung zu bilden, und wir unterstützten Dzmitry weiterhin, trotz einiger Stimmen, die ihn in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung des Geständnisses verurteilten.

Erst ein Jahr später teilten die Anarchopartisanen ihren Verwandten Informationen über die Folter und die Gewalt, die ihnen vom Staat angetan wurde, mit. Dubovski gab an, dass er aufgrund der Folterungen begann auszusagen. Gleichzeitig bereute er seine Aussage nicht, aber unterstützte weiterhin die politische Seite des Falles. Die Verurteilung zu 18 Jahren Haft zeigte, dass Dubovski keine Absprachen mit den Ermittlern getroffen und keinen Nutzen aus seiner Aussage gezogen hatte, außer, dass er der Folter ein Ende setzte.

Und trotz alledem sind wir der Meinung, dass die Entscheidung, Dzmitry zu unterstützen, unter anderem von den übrigen Mitgliedern der Anarcho-Parteigruppe getroffen werden sollte. Soweit wir wissen, verurteilt keiner der Anarchisten seine Tat, und alle vier bleiben trotz aller Hindernisse Gefährten.

Wir haben beschlossen, diese Frage ein für alle Mal für diejenigen zu klären, die weiterhin zum Boykott von Dubovski aufrufen. In Anbetracht der Meinung seiner eigenen Gefährten und der Umstände seiner Aussage haben wir beschlossen, ihn weiterhin zu unterstützen.

ABC-Belarus

1 Tschekist von Tscheka: 1917-1922 die politische Polizei der Sowjetunion, russ. Kurzwort aus Wserossiskaja Tschrewytschainaja Komissija po borbe s Kontrrewoljuzijei i sabotaschem = Allrussische Kommission zur Bekämpfung der Konterrevolution und der Sabotage – Vorgängerorganisation des KGB

[USA] Eric King: „Tight ropes, taut lines“

Samstag, Januar 15th, 2022

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

In den vergangenen über drei Jahren, in denen ich in der SHU (Segregated Housing Unit) [1] sitze, habe ich neun Suizide durch Erhängen direkt miterlebt. Das heißt, sie fanden entweder in meinem Bereich, in meiner Zelle oder in der Nähe statt, so dass ich den Aufprall der Leiche auf dem Boden hören konnte. Einige dieser Selbstmorde waren „Hilfeschreie“, andere waren ernsthaft, alle waren vernichtend und erschütternd. Fast immer versteckt sich das BOP-Personal entweder hinter Gleichgültigkeit gegenüber unserem Leben oder hinter bürokratischen Vorschriften, anstelle wirklich zu helfen… im USP Atlanta stürmten sie herein und rissen den Gefangenen zu Boden (an den Beinen), schlugen ihn und schrien, er solle „ein Mann sein, keine Schlampe“.

Vor zwei Jahren erhängte sich Levi hier in Englewood, und es dauerte Minuten, bis seine Tür geöffnet wurde… Die Wärter, denen das nicht egal war (es gab nur wenige), wurden durch die Richtlinien blockiert, die sie zu sehr fürchteten, zu verletzen. Während einige Beamte verzweifelt waren, lachten andere und nannten Levi eine „türkische Piñata“… Die Wut in meiner Brust schwoll an, als ich sah, wie ein verzweifelter Tod verspottet und verharmlost wurde… Zu dieser Zeit durften wir im SHU keine Radios, Zeitungen, Zeitschriften oder persönliche Bücher haben. Uns wurde gesagt, wir sollten damit klarkommen: „Kommt nicht in den SHU, wenn ihr damit nicht umgehen könnt“. Für manche kam der SHU zu uns, wir konnten ihn nicht vermeiden, ihm nicht entkommen, uns nicht befreien. Entweder man wird damit fertig oder man wird eine „Piñata“. 

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[Deutschland] Hamburg: Update zur Revision im Parkbankverfahren

Samstag, Januar 15th, 2022

quelle: de.indymedia.org

Vor einigen Monaten haben wir bereits darauf hingewiesen, dass das Revisionsverfahren gegen das Urteil im sogenannten Parkbankverfahren läuft.
Zum Nachlesen ist der Artikel nochmal hier zu finden: https://www.abc-wien.net/?p=10637

Um Spekulationen und Verwirrung vorzubeugen, hier ein möglichst kurzes Update zum Stand.

Unsere Erwartung, dass der zuständige Bundesgerichtshof noch im Jahr 2021 eine Entscheidung trifft, wurde nicht erfüllt – über die Revision wurde noch nicht entschieden!

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: Antiknast- und Jahresend-Demo vor JVA Freiburg 2021 – aus Gefangenensicht

Samstag, Januar 15th, 2022

quelle: de.indymedia.org

Am 30.12.2021 konnten wir Gefagene in der JVA Freiburg, so wie schon in den vergangenen Jahren die Anti-Knast und Silvester-Demo vor den Anstaltsmauern hören und wer seine Zellen in dem obersten Stockwerk hatte, der konnte wohl auch was sehen. Zudem waren die Raketen für alle zu sehen und zu hören.

Am 30.12.2021 konnten wir Gefagene in der JVA Freiburg, so wie schon in den vergangenen Jahren die Anti-Knast und Silvester-Demo vor den Anstaltsmauern hören und wer seine Zellen in dem obersten Stockwerk hatte, der konnte wohl auch was sehen. Zudem waren die Raketen für alle zu sehen und zu hören.

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[Griechenland] Räumung des besetzten Biologica-Hauses & Aufruf zur Solidaritätswoche 10-17. Jänner

Samstag, Januar 15th, 2022

erhalten per mail, übersetzung abc wien

Der Staat, die Bullen und die Lakaien der Universität beschlossen am 31.12.2021 eine Räumung, die bereits in den Monaten zuvor angekündigt wurde. Nach inoffiziellen Drohungen für eine bevorstehende Räumung des besetzten Biologica-Gebäudes in den vergangenen Jahren wurde im September eine Projektvereinbarung unterzeichnet und an ein Bauunternehmen vergeben, mit dem Ziel, die Räume im Erdgeschoss des Biologiegebäudes, in denen sich das besetzte Haus befand, „umzugestalten“ und „zu nutzen“. In den Plänen wurde der besetzte Bereich natürlich mit der Absicht einbezogen, die ihn umgebenden Mauern abzureißen und ihn zu einem Sekretariatsraum und einem Warteraum umzubauen. In der Silvesternacht ist der Universitätscampus wie schon 1992 – damals wurde die Tür des besetzten Hauses gebaut – von Polizeikräften umstellt, während sich die Bullen auf das Gebiet des besetzten Hauses zubewegen. Sie dringen in unser befreites Gebiet ein und nach einer gründlichen Durchsuchung, bei der sie alles, was sich im besetzten Haus befand, zerstören, machen sie Fotos von ihren „großartigen“ Funden und überlassen den Raum den Arbeiter*innen, um die erste Phase ihres Plans, den Abriss der Wände, zu beenden. Nach ihrer Intervention scheint das gesamte Erdgeschoss verwüstet zu sein. Wir haben nie an dem puren Hass des Staates, der Bullen und der Lakaien der Universität auf befreite Räume gezweifelt.

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[UK] Bristol: Toby Shone spricht aus dem Gefängnis von Bristol, und erklärt seinen Fall

Sonntag, Januar 9th, 2022

Quelle: per Mail

„Mein Name ist Toby Shone, und ich bin ein inhaftierter Anarchist im Gefängnis von Bristol.

Ich wurde in Großbritannien, als Teil der Operation Adream, mit vorgehaltener Waffe von der Anti-Terror-Einheit entführt. Die Repression richtete sich gegen die Kritik und Praktiken der anarchistischen Gruppe 325 Collective und der Website 325.nostate.net. Operation Adream ist ein Angriff des britischen Staates, in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern gegen anarchistische Direktaktionsgruppen, Gegeninformationsprojekte, Gefangenensolidaritätsinitiativen und die neue anarchistische Kritik an der technologischen Singularität und der vierten und fünften industriellen Revolution. Mit der Operation Adream wurde das erste Mal, dass Anti-Terror-Gesetze gegen die anarchistische Bewegung im Vereinigten Königreich eingesetzt.

Ich wurde am 18. November 2020 vom Regime, durch eine Spezialeinheit der Polizei, nach einer Verfolgungsjagd durch den abgelegenen Forest of Dean, der an der Grenze zu Südwales liegt, eine Stunde nördlich von Bristol, als Geisel genommen. Zur gleichen Zeit fanden koordinierte Razzien an fünf Adressen im Forest of Dean statt, die sich gegen kollektive Wohnprojekte, Treffpunkte und eine Lagereinheit richteten. Ich wurde unter bewaffneter Aufsicht zu einer nahe gelegenen Polizeistation gebracht. Dort hat man mich in Isolationshaft genommen und ich wurde viele, viele Male verhört. Ich weigerte mich, während der Verhöre mit den Mördern in Uniform zu sprechen und zu kooperieren.

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[Deutschland] Wuppertal: Waldbesetzung verteidigen!

Freitag, Januar 7th, 2022

Quelle: per Mail

Es ist zu befürchten, dass die Kalkwerke Oetelshofen die diesjährige Räumungssaison (bis zum 28. Februar) dazu nutzen, die Waldbesetzung im Osterholz räumen zu lassen, um 5,3 ha Wald und 3 ha Böschung zu roden.

Anarchismus lässt sich nicht aufhalten. Es wird immer Leute geben, die hinterfragen, sich nicht ins System einfügen und keine Angst mehr haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, den Widerstand weiterhin praktisch in den Wald zu tragen, um unseren Freiraum zu verteidigen und den Wald zu schützen.

Also kommt vorbei und vergesst eure warmen Sachen/ Schlafsäcke nicht!

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[UK] Bristol: Ryan Roberts – 14 Jahre Gefängnisstrafe

Mittwoch, Dezember 22nd, 2021

quelle: bristol anarchist black cross, übersetzung abc wien

Ryan Roberts wurde am 17. Dezember 2021 vor dem Bristol Crown Court zu einer Gesamtstrafe von 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde wegen Aufruhrs und vierfacher Brandstiftung verurteilt. Drei der Strafen werden nacheinander verhängt und nur eine gleichzeitig, daher die harte Strafe von 14 Jahren. Da die Strafe mehr als sieben Jahre beträgt, muss er zwei Drittel der Strafe absitzen. Er wird also knapp ein Jahrzehnt im Gefängnis verbringen.

Die Demonstration fand im März 2021 gegen das Polizei-, Gerichts- und Strafvollzugsgesetz statt. Es war ein Ausbruch von Wut gegen die Gewalt der Polizei. Die Menge schlug zurück, nachdem die Polizei die Menge mit Schlagstöcken und Schutzschilden angegriffen hatte. Pfefferspray wurde willkürlich eingesetzt, Menschen wurden mit Pferden angegriffen und mit Schlagstöcken und Schilden auf den Kopf geschlagen. Die Demonstrierenden wehrten sich und bemächtigten sich der Schutzschilde, Helme und Schlagstöcke der Polizei, um sich zu verteidigen. Am Ende des Abends wurden mehrere Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt.

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Anarchistischer Podcast Übertage – Sendungen zum Thema Knast, Solidarität und Kriminalität

Donnerstag, Dezember 2nd, 2021

quelle: abc dresden

Seit 10 Monaten gibt es jetzt den anarchistischen Podcast Übertage aus Dortmund. Ein tolles Medium mit interessanten Beiträgen zu unterschiedlichsten politischen Themen, anarchistischen Basics aber auch weiterführende Diskussionen und der Vorstellung von lokalen Projekten.

Wir möchten die aktuelle Sendung aber auch zwei ältere Sendungen zum Thema Knast, Solidarität und Kriminalität vorstellen, da sie einen guten Beitrag zur Diskussion um Strafe und Gerechtigkeit leisten.

In einer aktuellen Folge – Solidarität mit Gefangenen in der Praxis – spricht Übertage mit Alex von Criminals for Freedom (vorher Solikreis der Gefangenengewerkschaft Berlin) darüber, wie ganz konkret Solidaritätsarbeit mit und für inhaftierte Menschen aussehen kann.

In einer älteren Doppelfolge geht es um – Kriminalität im Kapitalismus – und in der zweiten Folge – Gefängnis und Gerechtigkeit – um die Frage wie ein von uns gewünschten Umgang im anarchistischen Kommunismus mit solchen gesellschaftlichen Problemen aussehen kann.

[Italien] Op. Sibilla- „Sibillazioni“ Solidaritätserklärung

Sonntag, November 28th, 2021

quelle: soligruppe für gefangene

Quelle: Round Robin, die Übersetzung ist von uns.


Am 12. 11. 2021 veröffentlicht

SIBILLAZIONI

Über die anti-anarchistische Operation „Sibilla“.

All dies muss ein Ende haben. Für immer. Und wenn der Staat und die Bosse unsere lebenden Feinde sind, dann ist die historische Rolle des Anarchismus als der Spaten, mit dem wir ihre Gräber ausheben, offensichtlicher denn je.

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[Italien] Op. Sibilla – Kommuniqué der Solidarität

Sonntag, November 28th, 2021

quelle: soligruppe für gefangene, leicht verändert

Quelle: Round Robin, die Übersetzung ist von der soligruppe für gefangene

Um mit der Ausbeutung und der Unterdrückung zu brechen, ist es notwendig, dass die verletzte und mit Füßen getretene Würde in die Tat umgesetzt wird, denn wir sind der festen Überzeugung, dass „Freiheit“ keineswegs das Recht und die Pflicht ist, der Autorität zu gehorchen, sie ist keine Existenz, die man auf den Knien verbringt. Die Freiheit liegt – hier und jetzt – in der Herausforderung aller Macht, in dem wilden Wunsch nach der praktischen und konkreten Zerstörung der Autorität.

Vetriolo, Nummer 5

Am Donnerstag, den 11. Oktober, wurde im Morgengrauen die Operation „Sibilla“ eingeleitet, die von den Staatsanwaltschaften von Perugia (Staatsanwältin Manuela Comodi) und Mailand (Staatsanwalt Alberto Nobili) koordiniert wurde und in deren Folge eine Reihe von Gefährt*innen in verschiedenen italienischen Städten durchsucht wurden. Es waren die Carabinieri der ROS (unter dem Kommando von General Pasquale Angelosanto), die die vom GIP Valerio D’Andria angeordneten Maßnahmen durchführten, für die sechs anarchistischen Gefährt*innen durch einen Beschluss zur Anwendung von Vorsichtsmaßnahmen erreicht wurden und gegen die wegen Anstiftung zu Straftaten in Verbindung mit Terrorismus und Umsturz der demokratischen Ordnung ermittelt wurde.

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[Deutschland] Podcast: Solidarität mit Gefangenen in der Praxis

Samstag, November 27th, 2021

quelle: criminals 4 freedom

Danke an den anarchistischen Pottcast „Übertage„!

In dieser Folge sprechen wir darüber wie ganz konkret die Solidaritätsarbeit mit und für Gefangene aussieht. Zusammen mit Alex von Criminals for Freedom (vorher Solikreis der Gefangenengewerkschaft Berlin), tauchen wir ein in vor allem die Erfahrungen die, die Genoss*innen in ihrer praktischen alltäglichen Arbeit die vergangenen Jahre gemacht haben. In kürze gehen wir dann zum Schluss noch darauf ein was Gründe dafür sein könnten warum die Anti-Knast Bewegung in Deutschland so schwach ist und zeigen auf das es früher noch ganz anders aussah.“

[Deutschland] Dresden: Bericht von der Demonstration für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse

Samstag, November 27th, 2021

quelle: abc dresden

Am 13.11.2021 fand um 15 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto „Für eine Gesellschaft ohne Knäste“ vor der Abschiebungshaftanstalt auf der Hamburger Straße 15 in Dresden statt. Am Abschiebeknast hatten wir Blickkontakt mit mehreren inhaftierten Menschen. Die Abschiebehaftkontaktgruppe berichtete von der derzeitigen Abschiebepraxis in Sachsen, der Situation in der Anstalt in Dresden und gab Einblicke in die Tätigkeit der Kontaktgruppe. Wir erfuhren von den entwürdigenden und unmenschlichen Zuständen hinter den grauen Mauern, von Menschen die ohne eine Strafttat begangen zu haben eingesprerrt, ihrer Rechte beraubt und teilweise misshandelt werden. Obwohl die Menschen in Abschiebehaft Anspruch auf Beratungstermine haben, wird ihnen der Zugang durch fehlende Informationen verbaut. Im Rahmen der Kundgebung wurde deshalb die Telefonnummer der Kontaktgruppe auf einem Transpi hochgehalten. Um den Menschen einen Lichtblick und eine Abwechslung zu gönnen gab es immer wieder Musik und als schönen Abschluss eine Feuershow. https://www.abschiebehaftkontaktgruppe.de/

Im Anschluss radelten wir durch die Stadt zur JVA Dresden auf dem Hammerweg. Dort fand ab 17 Uhr eine weitere Kundgebung statt. Es gab unteranderem einen Redebeitrag zur Gefangenengewerkschaft GG/BO von der Soligruppe aus Jena. Diese berichtete über die Kriminalisierung der Gewerkschaftsarbeit im Knast. In weiteren Beiträgen wurden über die rassistischen Übergriffen durch Schließer der JVA Dresden und die Suizide in der JVA Chemnitz berichtet. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch kraftvolle Sprechchöre, welche von den in der JVA inhaftierten Menschen erwiedert wurden. Außerdem verlasen wir Grußworte von Sunny aus der JVA Chemnitz und von Thomas Meyer-Falk aus der SV Freiburg.

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ABC-Belarus braucht dringend eure Unterstützung!

Samstag, November 27th, 2021

quelle: abc dresden

Belarus bleibt in den Medien und wie so oft mit negativen Schlagzeilen. Lukaschenko macht den Erdogan und versucht mit geflüchteten Menschen Druck auf die EU auszuüben. In dieser Auseinandersetzung zeigt auch die EU wie undemokratisch und unmenschlich sie ist und die Menschen sterben an der Grenze.
Vergessen scheint der Aufstand von 2020 gegen den Diktator und die vielen Menschen die in Belarus nach wievor Repression ausgesetzt sind und im Knast sitzen. Und obwohl alle politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zerschlagen sind und sehr viele aktive Menschen das Land verlassen mussten aus Angst vor repression, gibt es noch mutige Menschen im Land, die Antirepressionsarbeit leisten und Gefangene unterstützen. Dazu gehört auch das ABC-Belarus, das seit über 10 Jahren Antifaschist*innen, Anarchist*innen und andere politische Gefangene in ihrem Kampf gegen die Diktatur von Alexander Lukaschenko unterstützt. ABC-Belarus raucht dringend eure finanzielle Unterstützung.

Wofür wird das Geld verwendet?

Das Geld, das an ABC-Belarus geht, wird verwendet für:

  • Unterstützung von Gefangenen: Bezahlung von Anwält*innen, Bezahlung von Paketen und, falls notwendig, Unterstützung der Familie des Gefangenen.
  • Unterstützung ehemaliger Gefangener bei der Genesung nach dem Gefängnis
  • Medizinische und psychologische Hilfe für Aktivist*innen
  • Versand von Briefe an Gefangene, die über das Online-Formular geschrieben werden

Bitte spendet. Die aktuell laufenden Verfahren brauchen sehr viel Geld.

Zur Crowdfunding-Seite https://www.betterplace.org/en/projects/99819-support-anarchist-and-antifascist-prisoners-in-belarus

Updates zur Situation von Gefangenen in Englisch findet ihr hier https://abc-belarus.org/?lang=en