Archive for the ‘News’ Category

[Deutschland] Amtsgericht Kerpen mit Buttersäure angegriffen

Wednesday, June 6th, 2018

Quelle: indymedia

Heute haben wir, eine autonome Kleingruppe, das Amtsgericht Kerpen mit Buttersäure angegriffen. Wir haben die Buttersäure in Spritzen gefüllt und sie durch den Türschlitz gespritzt. Buttersäure (die übrigens trotz des Namens vegan ist) stinkt abartig! Und das hat das Amtsgericht Kerpen auch verdient!

Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil des staatlichen Repressionsapparates und sorgen zusammen mit Polizei, Konzernen, Knästen und Regierungen dafür, dass alles so bleibt wie es ist. Das heißt: Die Herrschaft von Menschen über Menschen, die Ausbeutung und Zerstörung der Natur, Klimawandel, Hunger, Krieg und so weiter.

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[Madrid] Solidarität und Kampf gegen staatliche Unterdrückung

Wednesday, June 6th, 2018

Quelle: contra info

Solidaritätsnote, innerhalb eines auf spanisch eingegangenen Texts  von Contramadriz, der am 29.5. an Contrainfo gesendet wurde:

Staaten kennen keine Grenzen, wenn es darum geht, die Repression zu verstärken. Die Zusammenarbeit der Polizeikräfte ist Realität, was sich in der Repression gegen die G20 oder in der Verhaftung von Anarchist*innen, wie im Falle der Aachener Banküberfälle, zeigt.

Solidarität und Kampf, ebensowenig.

Diese repressive Welle, unter dem Kommando des deutschen Staates, aber mit anderen europäischen Staaten koordiniert, wurde in diesem Jahr in Form von wilden Demonstrationen, Sabotage, Aktionen und Bekanntmachung in ganz Europa beantwortet. Damit die die europäischen Staaten und ihre Handlanger wissen, dass die Reaktion und die Kontinuität des Kampfes weitergehen werden: Hamburg war eine Koordinate auf der Karte eines Konflikts, der bis zur totalen Zerstörung des Staates, des Kapitalismus und seiner Welt der Unterwerfung und des Elends nicht enden wird.

Solidarität und Angriff!

[überall_G20] “Soko schwarzer Block” auf Reisen

Wednesday, June 6th, 2018

Quelle: united we stand

Eine Stellungnahme von einigen Gruppen des Bündnis United We Stand zu den europaweiten Razzien.

Am frühen Dienstag Morgen den 29.Mai stürmten hunderte Beamt*innen auf Antrag der Hamburger Staatsanwaltschaft, unterstützt durch Eurojust mit Sitz in Den Haag neun Wohnungen, besetzte Häuser und Zentren. Die Durchsuchungen in Italien, Spanien Frankreich und der Schweiz durch örtliche Spezialeinheiten fanden in Anwesenheit von Beamt*innen der Hamburger “Soko Schwarzer Block” statt.

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ABC goes Politbeisl: Infoveranstaltung zu anarchistischen Langzeitgefangenen @ekh

Wednesday, May 30th, 2018

Donnerstag 07.06. | 20 Uhr | EKH | Wielandgasse 2-4 | Medienwerkstatt

ABC goes Politbeisl: Infoveranstaltung zu anarchistischen Langzeitgefangenen

Seit 2010 gibt es jedes Jahr am 11. Juni den internationalen Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen. (Bereits ab 2004 war der 11. Juni ein Solitag, ursprünglich für den “Greenscare”-Gefangenen Jeff”free” Luers.) Diesen Tag wollen wir zum Anlass nehmen um euch einige Gefangene aus verschiedenen Ecken der Welt etwas näher zu bringen.

Mit der zunehmenden Repression gegen emanzipatorische antiautoritäre Menschen und Bewegungen wird auch Solidarität immer wichtiger.

No one forgotten! Nothing forgiven!

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[Deutschland] Gegen Knast, Staat und Patriarchat!

Tuesday, May 22nd, 2018

Quelle: Indymedia

Um unsere Solidarität mit Gefangenen auszudrücken, sind wir als Gruppe aus circa 15 Personen am 10.05.2018 zum Frauenknast in Neukölln gelaufen und haben dort eine unangemeldete Kundgebung abgehalten. Wir haben vorher Redebeiträge und Briefe von Gefangenen eingesprochen, die sich mit dem Dasein als Gefangene, aber auch mit dem Knast als allgemeines Instrument der Herrschenden auseinandersetzen und diese vor Ort mittels einer Box abgespielt.

Da “Christi Himmelfahrt” als staatlicher Feiertag fungiert, war uns klar, dass auch die Personen im offenen Vollzug an diesem Tag im Knast sitzen müssen. Einige Gefangene haben Kontakt zu uns aufgenommen, indem sie uns politische Botschaften und Parolen gegen den Staat und die Knäste zugerufen bzw. mitgerufen haben. Ein paar von ihnen haben die Redebeiträge aufmerksam verfolgt und mittels Nicken und Fäuste durch die Gitter strecken, kommentiert. Dieser kollektive Moment wurde erst durch die Kettenhunde der Berliner Polizei beendet, die nach etwa 25 Minuten anrollten, aber nur noch unsere Flyer vorfanden. 

Der Knast befindet sich in der Neuwedeller Straße, Ecke Kopfstraße und ist eine sogenannte Teilanstalt der JVA für Frauen in Berlin, in der sich neben dem offenen Vollzug auch eine sozialtherapeutische Abteilung befindet. Die Frauen müssen / dürfen in der Regel tagsüber zum Malochen raus und sind den restlichen Tag im Knast. Es ist der letzte Schritt zur angeblichen Resozialisierung in die kapitalistische Welt. Auch wenn wir uns natürlich darüber im Klaren sind, dass ein offener Vollzug für die jeweilige Person mehr Privilegien mit sich bringt, als der Geschlossene, ist auch er ein wichtiger und nicht weniger repressiver Teil des Knastsystems. Jedes Privilig bedeutet eben auch den potentiellen Entzug dessen, es macht die Gefangenen erpressbar und provoziert Konkurrenz und Denunziation. Zudem zwingt der offene Vollzug alle, die ihn “genießen”, sich jeden Tag auf’s Neue selbst einzusperren und demütig hinter die Mauern zurückzukehren. Durch den Knast soll jegliche Abweichung, jegliches Ausprobieren von Grenzen, jegliches Brechen mit dem kapitalistischen Normalzustand und jeder hausgemachte Konflikt, den diese Gesellschaft hervorbringt, wie Armut, Verzweiflung und Ausweglosigkeit, weggesperrt werden. Die Frauen trifft es dabei besonders hart, da sie zusätzlich von patriarchaler Gewalt und Ausbeutung betroffen sind. Dies ist daher auch oft ein Grund, warum sie im Knast sitzen. Die gesellschaftlichen Probleme werden durch den Knast nicht gelöst, sondern sollen von der Straße und aus dem Blickfeld verschwinden. 

Abschließend möchten wir noch aus einem Text zitieren, den unsere Genossin Lisa geschrieben hat. Sie sitzt zur Zeit in der JVA Willich II ein, ihr wird vorgeworfen an einem Bankraub in Aachen beteiligt gewesen zu sein: “Das Knastsystem steht nicht ausserhalb der Gesellschaft, sondern ist ein fundamentales Element von ihr ohne die der Staat und sein Herrschafts- und Unterdrückungssystem gar nicht existieren könnte. Es wird mit Strafe und Knast gedroht, damit sich die Menschen in diese miserable Welt einfügen, bloss nicht über ihre vorgesehenen Grenzen hinausschreiten und sich selbst kontrollieren und zähmen sollen, ansonsten eben eingesperrt werden. Ständig wird von der Gefährlichkeit von Sexual- und Gewaltverbrechen gesprochen, das ganze Bestrafungssystem damit gerechtfertigt und die Gesellschaft eingeschüchtert. Dabei sitzen die meisten Gefangenen wegen Geld-, Wirtschafts-, und Eigentumsdelikten und genau das wird geahndet, besonders hart wenn es um Eigentum der Reichen und Mächtigen geht. Viele Gefangene kommen aus ärmsten und miesesten Verhältnissen und versuchen einfach ein etwas würdevolleres Leben führen zu können.” 

Knäste zu Baulücken!

Freiheit für Isa, Nero, Michal, Lisa, Thomas, Andreas und alle anderen Gefangenen!

[Deutschland] Zeigt eure Solidarität und besucht die Sitzungen der Berufungsverhandlung vom G20- Gefangenen Peike

Tuesday, May 22nd, 2018

Quelle: Contra Info

Tag 17 – 9.5  / 9:00 – 12:30

Tag 18 – 15.6 (Termin noch unsicher!)

Tag 19 – 5.7. (Termin noch unsicher!)

Tag 20 – 11.7. /  8:00-8:30

Tage 21 + 22 + 23 (drei Termine an aufeinanderfolgenden Tagen!) – 11.7.-13.7. / 9:00-16:00

Amtsgericht Mitte

Sievekingplatz 3

Hamburg

Updates: freepeike.noblogs.org

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[Indonesien] Unterstützt unseren anarchistischen Gefährten Brian Valentino!

Tuesday, May 22nd, 2018

Quelle: Contra Info

Unser Gefährte, Brian Valentino, sitzt zur Zeit  im Polda Gefängnis Yogyakarta, der Polizeizentrale von Yogyakarta (besondere feudale Region innerhalb der Provinz Zentral-Java)

Seit dem Tag seiner Verhaftung, vom 1. bis zum 16. Mai 2018, wurden unserem Gefährten, der geschlagen und gefoltert wurde, seine Rechte für  jeglichen juristischen Beistand verweigert. Seidem er verhaftet wurde, musste er bereits 15 Tage Vernehmung ohne Beteiligung eines Anwalts über sich ergehen lassen. Die Polizei und die Rechtsbeihilfe konnten uns keinen Grund hierfür benennen, weshalb wir nicht sicher sind, ob die Polizei oder Rechtsanwält*innen es verweigern, dass er Unterstützung erhält.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Wieviel Mitgefühl mit jemanden, der mal im Knast gearbeitet hat?”

Wednesday, May 9th, 2018

Quelle: freedom for thomas

Kürzlich berichtete ich über den Tod einer ehemaligen Gefängnispsychologin https://freedomforthomas.wordpress.com/2018/04/19/susanne-preusker-hat-s… . Da es zu kritischen Rückmeldungen kam, diese Ergänzung zu meinem Beitrag vo April 2018. Der Text sei missverständlich für Menschen die mich nicht kennen würden, hieß es; insbesondere könne man ihn so lesen, als würde ich klammheimliche Freude über die Vergewaltigung oder den Suizid der ehemaligen Gefängnispsychologin empfinden.

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[Deutschland] Erklärung zur Solidarität-Demonstration am 12.5.2018

Wednesday, May 9th, 2018

Quelle: indymedia

Am 12.05.2018 um 18:00 wird die Demonstration für Gefangene und gegen Knäste laufen. Der Treffpunkt ist der Herrfurthplatz in Berlin Neukölln. Die Demonstration wird unangemeldet bleiben. Wir werden uns die Straße nehmen, um unserer Solidarität mit den Gefangenen Ausdruck zu verleihen.
Wir stellen uns darauf ein, dass der Auftaktort oder die umliegenden Straßen bereits vor Beginn gefüllt sein werden mit Bereitschaftsbullen und Zivis, macht euch also im Vorfeld Gedanken über die An- und Abreise, es gibt genug Wege. Wir würden alle bitten, denen es möglich ist, direkt auf den Platz zu kommen, damit wir gemeinsam mit vielen Menschen starten können. Wir werden nur loslaufen, wenn sich genug Menschen versammelt haben. Hierfür wird es ein Startsignal geben, achtet also auf die Umgebung. Wir haben nicht vor lange an dem Auftaktort zu verweilen, also kommt pünktlich, damit wir schnell und geschlossen starten können.
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[Deutschland] Feuerwerk für die Gefangenen in Moabit

Wednesday, May 9th, 2018

Quelle: indymedia

Wir haben in der Nacht auf den 1. Mai Isa, Michal, Andreas Krebs und alle anderen Gefangenen in Berlin Moabit mit Feuerwerk und Parolen gegrüßt.

Diese Geste steht für uns auch in dem Kontext der neuen Polizeigesetzesentwürfe in Sachsen und Bayern.

Es kann vor diesen dicken Mauern nur ein kleines Zeichen der Solidarität sein, eine Geste, die den Knastalltag für diesen Moment durch bricht.
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