Posts Tagged ‘USA’

Die vierte Wand durchbrechen: Revolte im St. Louis-Gefängnis

Samstag, Februar 27th, 2021

Quelle: crimethinc

Über Repression, Repräsentation und Revolte

Im Jahr der COVID-19-Pandemie gab es heftige Kämpfe gegen Gefängnisse, die die ohnehin schon starke Bewegung gegen Haftanstalten und Abschiebekänste sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer Mauern verstärkten. Im folgenden Bericht aus St. Louis reflektiert ein Anarchist über die Bedeutung der Revolte vom 6. Februar im Kontext der Bemühungen von vielen verschiedenen Seiten, das zu vertreten und zu bewältigen, was man sich als Interessen der Gefangenen vorstellt.

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Unregierbar: Ein Interview mit Lorenzo Kom’boa Ervin

Dienstag, Februar 23rd, 2021

Quelle: schwarzerpfeil

William C. Anderson im Gespräch mit Lorenzo Kom’boa, veröffentlicht bei Black Rose Fed

Der Autor und unabhängige Autor William C. Anderson interviewt den altgedienten Organisator und ehemaligen Black Panther und politischen Gefangenen Lorenzo Kom’boa Ervin über die aktuelle politische Krise, Faschismus und die steigende Relevanz des Schwarzen Anarchismus.

Das neuartige Coronavirus, auch bekannt als COVID-19, hat die täglichen Katastrophen des Kapitalismus aufgezeigt. Der Mangel an medizinischer Versorgung, einer sicheren Umgebung, Unterkunft und Nahrung ist eine alltägliche Frage für ein wachsendes Segment von gefährdeten Menschen. Dies hat bei vielen ein spürbares Interesse am Anarchismus hervorgerufen. Das Versagen des Staates wurde durch ineffektive Lösungen, mutwillige Vernachlässigung und völlige Missachtung des menschlichen Lebens deutlich gemacht. Es legte (für einige) tiefere Fragen über die Plausibilität staatlicher Lösungen frei. Gleichzeitig wurden die Behörden aufmerksam, was sich in den zunehmenden Angriffen gegen Anarchist:innen zeigte. Präsident Trump und viele andere haben scheinbar eine Reihe von Politiken identifiziert, die sie als bedrohlich erachten. Dies ist kein Zufall und es folgt einem historischen Muster.

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Panther Power, Part 1 – Douglas Patrick

Mittwoch, Februar 10th, 2021

quelle: enough is enough

Ein weiteren Beitrag von Douglas Patrick. Douglas soll am 25. Februar 2021 verlegt werden.

Eingereicht bei Enough 14, übersetzt von Punex.

Panther Power, Teil 1 – Douglas Patrick

„All power to the people,“

Es gibt erschreckende viele Menschen, die durch die falsche Aufklärung und das Vertrauen auf voreingenommene und völlig falsche Darstellungen in den Medien die [ursprüngliche] Black Panther Party als eine Organisation anti-weißer Eiferer mit einer Agenda der schwarzen Vorherrschaft wahrnehmen. Diese Darstellung könnte jedoch nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein: Die falsche Vorstellung von diesen revolutionären Selbstschutzgruppen als schwarze Hassprediger ist ein Paradebeispiel für die „Panther-Mythologie“. Es ist ganz natürlich, dass jemand das ablehnt, diskreditiert und fürchtet, was er nicht verstehen kann. Wenn Menschen unsicher sind, neigen sie dazu, das Schlimmste anzunehmen, und was könnte für eine Ansammlung kapitalistischer, weißer Vorherrschaftsmenschen beängstigender sein als eine revolutionär basierte, antikapitalistische, schwarze Vorherrschafts-Organisation mit paramilitärischen Kräften und einer marxistischen Ideologie?

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[USA] Brief vom anarchistischen Gefangenen Eric King & Update zu seiner Situation im Knast

Freitag, Januar 22nd, 2021

Eric erhält eine weitere 6-monatige Einschränkung der Briefkommunikation

Quelle: supportericking (Übersetzung ABC Wien)

Am 5. Januar 2021 wurde Eric erneut eine 6-monatige Beschränkung der Briefkommunikation auferlegt, als Reaktion auf eine Silvester-Demo, die außerhalb des FCI Englewood von verschiedenen Gruppen in Denver abgehalten wurde; eine Demo, die jedes Jahr an Gefängnissen weltweit stattfindet. Nachdem Eric zunächst beschuldigt wurde, die Demo organisiert zu haben, gab das BOP schließlich doch zu, zu wissen, dass Eric nichts mit der Demo zu tun hatte. Trotz dieser Tatsache wies das BOP North Central Regionalbüro das Gefängnis Englewood an, Erics Briefkommunikation einzuschränken.  

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(Frankreich, Tristan Leoni) Die Polizei abschaffen?

Donnerstag, Januar 21st, 2021

Quelle: Soligruppe für Gefangene

Gefunden auf ddt21, die Übersetzung ist von uns

Die Polizei abschaffen?

Durch die weit verbreiteten Unruhen wurde in einer Woche mehr Diskreditierung und Beschränkung der Polizeigewalt erreicht als in vielen Jahrzehnten des Aktivismus“.

Shemon und Arturo, Juni 20201

Der Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis löste einen Ausbruch von Gewalt in den gesamten Vereinigten Staaten aus, der sich zunächst in Angriffen auf die Polizei und deren Einrichtungen, Bränden, nächtlichen Unruhen und Plünderungen von Geschäften äußerte. Für die Demonstranten – hauptsächlich Proletarier verschiedener Hautfarben aus armen Stadtvierteln – schienen die Gewalt und der Rassismus der Polizei ein Vorwand zu sein, um tiefere Wut auszudrücken – man beachte, dass Geschäfte ins Visier genommen wurden, wiederum ohne Rücksicht auf die Hautfarbe ihrer Besitzer. Aber die polizeiliche und gerichtliche Repression ist hart und effektiv. Nach einigen Tagen taucht eine zweite Art der Mobilisierung auf, die dazu tendiert, die erste abzulösen, nämlich die der Demonstranten, die hauptsächlich aus der schwarzen und weißen Mittelschicht stammen und unter denen sich, ebenso wie unter ihren Anführern, eine sehr große Anzahl von Militanten aus Bürgerorganisationen und Vereinen, der Linken und der extremen Linken befinden, insbesondere solche, die sich mehr oder weniger auf die Bewegung Black Lives Matter (BLM2) berufen; die Aktionsformen ändern sich: Demonstrationen am Tag, das Entfernen von Statuen, Versuche, den öffentlichen Raum zu besetzen (in der Art von Occupy und Standing Night), und Gewaltlosigkeit, die allgemein als Banner geschwungen wird3. Der Feind ist klar benannt, der Rassismus; und sein Hauptträger identifiziert, die Polizei.

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[USA] Gefangene legen in Texas Feuer, um gegen die schlechten Haftbedingungen zu protestieren

Donnerstag, Januar 14th, 2021

quelle: Schwarzer Pfeil

Mit der Ausbreitung des Virus sind die Gefangenen in eine Situation geraten, in der es um Leben und Tod geht. Dazu kommt, dass sie ihre Familien nicht sehen können, viele können ihre Zellen nicht verlassen, Tausende bekommen nichts zu essen außer schlechten Rationen.

Dutzende von Videos, die im Laufe der Pandemie in texanischen Gefängnissen aufgenommen wurden, zeigen knisternde Feuer außerhalb der Zellen, in Treppenhäusern und in Wohnbereichen. Die Gefangenen legen diese Feuer, um die Aufmerksamkeit der Beamt:innen auf sich zu ziehen, die sich um die Probleme kümmern könnten, um die sich die überforderten Wärter:innen nicht kümmern, wie zum Beispiel schlechtes Essen, schmutzige Kleidung oder kein Zugang zu Duschen.

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[USA] Update: Eric King in Quarantäne mit COVID & Aufhebung der Postsperre für eine kurze Zeit

Dienstag, Dezember 1st, 2020

Quelle: Support Eric King

Am 27. November wurden Eric und 95 andere Gefangene im FCI Englewood COVID-positiv getestet. Laut einem Brief vom 22. November scheint jemand in Erics-Einheit seit 6 Tagen krank gewesen zu sein und wurde weder von seinen Zellengenossen isoliert noch getestet. Trotz der Tatsache, dass Englewood seit Mai laut FOIA-Dokumenten über schnelles Testsystem zur Diagnostik von Infektionskrankheiten (sog. ID NOW) verfügt. (https://www.bop.gov/foia/docs//Current_AbbottIDNow_Machine_Locations_5192020.pdf) Sie befolgten auch nicht den im Protokoll vorgeschriebenen Ablauf und hatten deshalb an einem einzigen Tag 95 positive Tests.

Das ist unglaublich frustrierend, denn Ende Oktober hatte Englewood keine aktiven COVID-Fälle, als es das BOP für eine gute Idee hielt, Mitarbeiter:innen der FCI Florenz, in der es aktive Fälle beim Personal gab, zur FCI Englewood zu schicken. Scheinbar um Eric einzuschüchtern (https://supportericking.org/2020/11/02/11-2-2020-update-eric/). Innerhalb von 10 Tagen tauchten die ersten positiven Fälle unter den Mitarbeiter:innen auf, und innerhalb eines Monats gibt es mindestens 126 aktive Häftlingsfälle und 30 aktive Personalfälle.

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Aus Portland in die Welt

Freitag, Juli 24th, 2020

Quelle: crimethinc

Ein Aufruf zur Solidarität mit dem Kampf gegen die Besatzung durch die Feds

Seit Ende Mai haben Demonstrant*innen gegen Polizeigewalt und Rassismus die Straßen von Portland (Oregon) übernommen und sie gegen die Staatsmacht verteidigt. In der vergangenen Woche eskalierte die Situation, als der aufstrebende Autokrat Donald Trump ankündigte, dass er Bundesbeamte quer durchs ganze Land schicken werde, um seine Autorität durch Gewaltakte gegen Demonstrant*innen durchzusetzen. In den vergangenen Tagen strömten dennoch Tausende auf die Straßen Portlands, um die Protestierenden zu verteidigen und den Abzug von Trumps Bundesagenten aus ihrer Stadt zu fordern. (mehr …)

[USA] Eric King – ein kleiner Mittwochmorgen-Leckerbissen

Donnerstag, Juli 9th, 2020

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Wusstet ihr, dass Eric im letzten Monat trotz einer massiven Kopfverletzung und eines Verhandlungstermins im August nur 25 Minuten der telefonischen Rechtsberatung zugestanden wurden?

Drei der vier wöchentlichen 20-minütigen Anrufe, die er mit seinem Anwält*innen-Team zur Vorbereitung des Prozesses hat, wurden ihm verweigert.

Man könnte sich fragen, ob der BOP ein persönliches Interesse daran hat, dass Eric sich nicht auf den Prozess vorbereiten kann.

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[USA] Eric King wurde durch einen Wärter des FCI Englewood angegriffen

Montag, Juni 29th, 2020

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Am 18. Juni wurde Eric gefesselt in die Duschen gezerrt und angegriffen. Der Wärter nahm den Metalldetektorstab und schlug auf Erics Knöchel, und wenn er dann sein Bein hob, schlug der Wärter auf den anderen. Der Wärter nahm Eric hoch und ließ ihn in der Dusche auf den Kopf auf den Betonboden fallen. Eric wachte auf, nachdem er etwa 10 Sekunden das Bewusstsein verloren hatte, weil er dachte, dass sie ihm Wasser ins Gesicht schütteten. Aber es war sein eigenes Blut.

Eric wurde in ein schwedisches medizinisches Zentrum transportiert, wo er mit 6 Stichen genäht und ihm eine mittelschwere bis schwere Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Das Krankenhaus wollte ihm die Ergebnisse des Hirnscans nicht aushändigen und gab sie auch nicht an seine Familie oder sein*e Anwält*in weiter, mit der Begründung „er sei Staatseigentum“.

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66 Tage – Die USA zwischen Lockdown und Riots

Mittwoch, Juni 17th, 2020

Quelle: ajourmag.ch

Joshua Clover schreibt über die Proteste und Riots, die in den USA nach der Ermordung von George Floyd in Minneapolis ausgebrochen sind. Und er stellt sie in den Kontext einer Zeit der wirtschaftlichen und sozialen Krise.

66 Tage dauerte es von der ersten Anweisung, zu Hause zu bleiben, bis zum ersten Riot. Neben der Empörung über die Ermordung von George Floyd lässt sich auch eine gewisse Hoffnung darin erkennen, dass die Menschen weiterhin gegen die Ordnung einer Welt kämpfen können, die für sie immer eine Quelle der Gewalt ist, dass sie für das eigene Wohlergehen kämpfen können, dass sie gemeinsam auf der Strasse kämpfen können. 66 Tage lange quälte alle, die ich kenne, zweifellos der Gedanke, diese Möglichkeit könnte verblasst sein. Das ist sie nicht.

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Wer ist der Feind? Polizei und liberale Aufstandsbekämpfung

Mittwoch, Juni 17th, 2020

Quelle: enough-is-enough14.org

Eine Erklärung der Revolutionären Abolitionistischen [1] Bewegung (Revolutionary Abolitionist Movement).

Ursprünglich von Revolutionary Abolitionist Movement veröffentlicht. Übersetzt von Enough 14.

Der Anti-Polizei-Aufstand, der in Minneapolis begann und sich in den USA ausbreitete, gab einen Einblick in das revolutionäre Potenzial, das gegen die weiße, rassistische Grundlage der amerikanischen Gesellschaft entfesselt werden kann.

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Be Water Set Fire – Interview aus Minneapolis

Montag, Juni 8th, 2020

Quelle: www.the-hydra.world

Anonymer Interviewbericht mit einem Genossen in Minneapolis zum aktuellen Aufstand in den USA

Aus den USA erreichten uns eine schlechte Nachricht nach der anderen: Die Corona-Todesrate ist dort erheblich höher als in anderen Ländern. Ein größenwahnsinniger Präsident fordert die Bevölkerung dazu auf, sich Bleichmittel zu injizieren, rechte Milizen marschieren ungehindert in Parlamentsgebäude, um für die Wiedereröffnung von Geschäften zu demonstrieren und keiner leistete Widerstand. Dann plötzlich der alles auslösende Funke: der brutale Mord an George Floyd. 

Überrascht dich das alles? Wie erklärst du dir die Aufstände? 

Ja in gewisser Weise kamen die Aufstände sehr unerwartet. Persönlich hatte ich befürchtet, dass nach den weltweiten revolutionären Bewegungen von 2019 uns jetzt mit der Pandemie dunkle Zeiten erwarten würden. Aber gerade als wir im Begriff waren, die Hoffnung zu verlieren, haben uns die Ereignisse in den USA gezeigt, dass wir uns an einem Anfang befinden. Dass es so gekommen ist, hat viele gute Gründe. Das fängt schon damit an, dass die Bevölkerung wegen der COVID-19 Pandemie und den Quarantänemaßnahmen sehr viel stärker an das Internet gebunden ist als zuvor. Das Video vom Mord an George Floyd konnte sich viel schneller und viel umfangreicher verbreiten, als das normalerweise der Fall gewesen wäre und genauso war es auch mit der Nachricht, dass Proteste geplant werden. Dass die Menschen über Monate lang nicht mehr in Gruppen zusammenkommen konnten und dass sie menschlicher Berührung entbehren mussten, hat wahrscheinlich auch zur unvorhersehbaren Natur der Aufstände beigetragen. Ich glaube, dass die Leute einfach am Ende sind, nicht nur wegen der Pandemie, sondern auch wegen dem institutionalisierten Rassismus und der Unterdrückung gegen Schwarze, die sich jahrhundertelang ungehindert durchsetzen konnte. Seit Jahren demonstrieren die Leute für Gerechtigkeit und haben damit nichts erreichen können. Es ist also keine Überraschung, wenn ab einem bestimmten Punkt das Bitten aufhört und die Leute anfangen zurückzuschlagen.

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Die ganze Welt hasst die Polizei?

Montag, Juni 8th, 2020

Quelle: freedomforthomas.wordpress.com

Vor einer Weile diskutierte ich in der JVA Freiburg mit einer
Knastpsychologin über einen Aufkleber mit dem Text „Die ganze Welt hasst
die Polizei“. Jetzt wurde (mal wieder) in den USA ein Afroamerikaner,
George Floyd, von weißen Polizisten umgebracht. Da erinnerte ich mich an
ein Urteil aus Bayern: 4.000 DM kostete es eine (weiße) Polizistin, als
sie in Nürnberg einem Griechen vier Mal in den Rücken schoss…

Frau Psychologierätin W. und ihr Verhältnis zu Stickern

Als man im November 2019 meine Zelle durchsuchte, fanden sich u.a. ein
paar Aufkleber, darunter der eingangs erwähnte. Der Psychologin wurde
die Weisung erteilt, mit mir über den Inhalt der Aufkleber zu sprechen.
Wie sie mir dann im Gespräch erklärte, offenbare ein solcher Text
Hinweise auf eine möglicherweise fortbestehende und tief sitzende
feindselige, aggressive Haltung, insbesondere gegen staatliche Organe.
Das sei für jemanden wie mich, der eine entsprechende Vorgeschichte
habe, von hoher prognostischer Relevanz. Alleine das Aufbewahren eines
solchen Aufklebers sei schon Indiz für eine kriminalitätsfördernde
Grundhaltung.

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[USA] Covid-19-Update zu Marius Mason

Samstag, Mai 16th, 2020

Quelle: support marius mason, übersetzt von abc wien

Zum Zeitpunkt dieses Schreibens befindet sich Marius seit 25. April zusammen mit anderen Gefangenen in einem separaten Bereich in Quarantäne, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er fühlt sich krank, aber nicht schwerwiegend. Selbst wenn es COVID 19 ist, das Marius krank gemacht hat, gibt es keine zuverlässigen Beweise dafür, dass diejenigen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, dann immun sind. Marius hat zugrundeliegende Faktoren, die ihn anfällig für COVID 19 machen, und dank seines Anwalts werden rechtliche Schritte eingeleitet.

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[USA] Jeremy Hammond: Die Erfahrungen eines Gefangenen hinter Gittern während COVID-19

Freitag, Mai 1st, 2020

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Bundesgefangene, die über die „Con Air“-Route nach Oklahoma City verlegt werden, verbringen normalerweise eine kurze Zeit im Oklahoma City Federal Transit Center, aber da dieses aufgrund von COVID-19 vorübergehend geschlossen ist, wird jeder, der mit den Flugzeugen einreist, an das örtliche Gefängnis von Grady County weitergegeben. Da das Bundesamt für Gefängnisse eine landesweite Abriegelung veranlasst hat, teilen sie uns jetzt mit, dass keine Flugzeuge ausfliegen, so dass mehrere Hundert von uns in diesem schäbigen Gefängnis gestrandet sind, wo die Bedingungen miserabel und für den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie völlig ungeeignet sind.

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[USA] FCI Englewood versuchen erneut, Erics Besuchserlaubnis zu entziehen

Mittwoch, Februar 19th, 2020

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Erics Partnerin veröffentlichte einen Artikel, in dem sie über die Misshandlungen spricht, die sie durch die FCI1 Englewood erleiden… Sie äußert die Sorge, dass die Mitarbeiter*innen aufgrund der Entscheidung, das Erlebte öffentlich zu machen, versuchen werden, ihre Besuche bei Eric illegal einzuschränken. Die Mitarbeiter*innen wurden angewiesen, seinen Support-Blog täglich sowie zahlreiche Zeitungen zu überprüfen, falls ihm Nachrichten über USA Today (lol) übermittelt werden. 7 Stunden und 42 Minuten später erhielt Eric seinen ersten Disziplinarbericht (shot), weil er die Toilette benutzte und deshalb nicht in der Lage war, sich für die Zählung aufzustellen. 5 Stunden später erhält er einen weiteren. Insgesamt erhielt er fünf Disziplinarberichte in 24 Stunden. Er kam nicht rechtzeitig zur Zählung, hängte Kleidung zum Trocknen auf…

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[USA] Kurzes Udate zu Eric King

Sonntag, Januar 5th, 2020

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Wir konnten in letzter Zeit nicht viel veröffentlichen, da es weiterhin Probleme mit dem Gefängnis gibt. Wir hoffen, dass wir in der Lage sein werden, innerhalb der Woche noch viel mehr zu berichten, hier ist erstmal ein kurzes Update, das Eric gerne mitteilen möchte.

Eric ist seit seiner Ankunft im August 2019 im FCI Englewood auf unbestimmte Zeit in Isohaft. Das Gefängnis hat noch keinen Grund für diese Inhaftierung angegeben. Es gibt weder Disziplinarstrafen, die verhängt wurden, noch einen Grund, ihn weiterhin in Einzelhaft zu halten. 

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[USA] Jeremy Hammonds Erklärung, warum er sich der EDVA-Grand Jury widersetzt

Mittwoch, Oktober 16th, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Wie viele von euch wissen, war ich nur ein paar Monate von meiner geplanten Entlassung aus dem Bundesgefängnis entfernt, als ich unerwartet in Ketten und Flugzeugen [chains and planes] in diese heruntergekommene Haftanstalt in Alexandria, Virginia, verschleppt wurde. Ich bin empört darüber, dass die Regierung mit zusätzlichen Gefängnisstrafen droht, wenn ich nicht an der Ermittlungsarbeit der Grand Jury mitarbeite. Ihre drakonischen Einschüchterungstaktiken konnten mich nie dazu zwingen, meine Gefährt*innen oder meine Prinzipien zu verraten. Im Geiste des Widerstands und mit großer Verachtung für ihr System wähle ich das Schweigen statt der Freiheit.

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[USA] Jeremy Hammond weigert sich vor der Grand Jury auszusagen

Mittwoch, Oktober 16th, 2019

Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien

Der inhaftierte anarchistische Hacker Jeremy Hammond wurde heute von Richter Anthony Trenga aufgrund von Missachtung des Gerichts verurteilt, da Jeremy sich weigerte vor einer Bundes Grand Jury im Eastern District of Virginia (EDVA) auszusagen.

Hammond wurde kürzlich von der Bundesgefängnisanstalt in Memphis, Tennessee nach EDVA versetzt. Wegen der Geheimhaltung der Geschworenenverfahren ist unbekannt, was die Bundesgeschworenenjury untersucht oder warum sie eine Aussage von Hammond einholen wollen.

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[USA] Der anarchistische Gefangene Jeremy Hammond soll gegen seinen Willen vor einer Grand Jury aussagen – Neue Adresse

Freitag, September 6th, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Der inhaftierte Anarchist Jeremy Hammond wurde gegen seinen Willen aufgefordert, vor einer Grand Jury im Eastern District of Virginia (EDVA) auszusagen. Letzte Woche wurde Hammond aus der Federal Correctional Institution in Memphis, Tennessee, verlegt, wo er eine 10-jährige Gefängnisstrafe absaß, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, den privaten Nachrichtendienst Stratfor Global Intelligence gehackt zu haben. Zum Zeitpunkt seiner Verlegung war Hammond im Federal Bureau of Prison’s Intensive Residential Drug Abuse Program (RDAP) eingeschrieben, das nach Abschluss die teilnehmenden Häftlinge für eine vorzeitige Entlassung qualifiziert. Hammonds Haftentlassungstermin wurde auf Mitte Dezember 2019 anberaumt, jedoch aufgrund seiner Entfernung aus dem RDAP-Programm und der Vorladung zu dieser Grand Jury könnte seine Haftzeit um über zwei Jahre verlängert werden. […]

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[USA] Eric Kings Gedanken zu Willem Van Spronsen

Freitag, August 30th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Heute sitze ich in dieser von Kakerlaken befallenen Kloake namens USP Atlanta. Viele politische Gefangene sind hier durchgekommen, und hätte er überlebt, wäre Willem Van Spronsen möglicherweise auch hierhergekommen. Stattdessen bot er sein Leben und der Staat war mehr als glücklich, es zu nehmen, eine Sorge weniger für sie. Ich habe über ihn nachgedacht, über sein Handeln, über seine Schriften und Motive. Mein Herz tat dabei weh, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, sich so sehr zu sorgen, dass du unbedingt handeln MUSST. Willem nutzte seine persönliche Perspektive und seine Reichweite, überlegte, welche Möglichkeiten er hatte, und entschied mit Herz und Verstand, dass er bereit war, alles für die eine Sache aufzugeben, die ihm mehr bedeutete als alles andere.

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[USA] Updates zu Eric King

Donnerstag, August 29th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Eric erlitt um den 08. August im USP Lee wahrscheinlich einen Mini-Schlaganfall – er wachte auf und konnte seine/n linke Hand/Arm nicht mehr bewegen, es war ihm nicht möglich seine Zähne zu putzen, die Sprache war verwaschen und seine linke Gesichtshälfte gelähmt. Im Spiegel erkannte er sich nicht selbst. Innerhalb von 24 Stunden waren diese Symptome verschwunden.

Medizinisches Personal kam zu seiner Zelle, betrat diese allerdings nicht. Sie diagnostizierten ihm eine Bell’sche Parese, ausgelöst durch eine Infektion. Allerdings kann diese Diagnose direkt ausgeschlossen werden, da auch andere Teile des Körpers von einer Lähmung betroffen waren und sich Erics Zustand bereits innerhalb von 24 Stunden und nicht erst nach zwei Wochen verbesserte. Aufgrund seiner Familiengeschichte trägt Eric ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.

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[USA] Amazon nutzt Polizei als Vertriebspartner für Überwachungstechnik

Donnerstag, August 1st, 2019

Quelle: netzpolitik

Das Amazon-Unternehmen Ring baut in den USA in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Überwachungsinfrastruktur aus, die sich die Menschen selbst an ihren Häusern und Grundstücken installieren. Dem Staat gelingt dadurch der Zugriff in die Vorgärten der Bürgerinnen und Bürger.

Der Versand-Riese Amazon bietet über seine Tochterfirma „Ring“ Überwachungstechnik für den Heimgebrauch an. Kernprodukt ist eine kombinierte Gegensprechanlage mit Bewegungsmelder, Klingel und Videokamera, die mit dem Internet verbunden ist. Über eine App namens „Neighbor“ können die Nutzer:innen sich gegenseitig „Verdächtiges“ in der Nachbarschaft melden.

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Bruchstellen #49 online

Mittwoch, Juli 24th, 2019
Nr. 49 August 2019
  Inhalt:
*[Österreich] Wien: Infos zum Prozess wegen einer Silvesterparty
*[Schweiz] Haftantritt eines Gefährten
*[USA] Cleveland 4: Connor Stevens aus dem Knast entlassen
*[Deutschland] G20: Solidarität mit den Drei von der Parkbank
*[Deutschland] G20: Solidarische Grüße vom Kalabal!k an die drei von der Parkbank
*[Griechenland] Der anarchistische Gefährte Nikos Romanos wurde nach sechs Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Der alltägliche Vollzugswahnsinn in der Freiburger Sicherungsverwahrung“
*[USA] Wir sind das Feuer, das ICE schmelzen wird – Rest in Power, Will  Van Spronsen
*[Mexico] Der anarchistische Gefangenen Luis Fernando Sotelo wurde aus dem Gefängnis entlassen
*[Kanada] Die Saga geht weiter: Updates zum queeren Widerstand und der Repression in Hamilton
*[Italien] Interview mit Andreas Krebs über das Leben hinter neapolitanischen Gittern
*[Überall] Aufruf zur Solidarität mit dem rebellischen Gefangenen Andreas Krebs – Schreibt ihm!
*[Argentinien] August – ein Monat zum Gedenken an Santiago Maldonado

[USA] Cleveland 4: Connor Stevens aus dem Knast entlassen

Dienstag, Juli 23rd, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Der politische Gefangene Connor Stevens wurde in den Vereinigten Staaten aus dem Gefängnis entlassen. Connor war einer der Gefangenen, die von dem berüchtigten Fall Cleveland Four betroffen waren.

Connor, Doug, Joshua und Brandon waren vier Aktivisten aus der Occupy Cleveland Bewegung, die am 30. April 2012 verhaftet wurden. Ihr Fall war ein weiterer klarer Fall von in die-Falle-gelockt-werden von Seiten der Regierung.

Ein FBI-Informant entwickelte einen Plan, um eine Brücke in die Luft zu jagen, produzierte „Sprengstoff“ und drängte die vier zur Teilnahme. Die Urteile der vier wurden durch den Zusatz des Terrorismus erweitert, wodurch sich ihre Haftbedingungen verschärften.

Conor ist nun aus dem Gefängnis entlassen worden, und jede*r freigelassene Revolutionär*in sollte gefeiert und unterstützt werden.

[Kanada] Cedar Hopperton aus dem Gefängnis in Hamilton entlassen

Freitag, Juli 19th, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Unsere anarchistische* Gefährt*in Cedar Hopporton wurde nach fast einem Monat Haft aus dem Gefängnis entlassen. Grund für die Inhaftierung war ein angeblicher Verstoß gegen die Bewährungsauflagen aufgrund einer Rede, in der Cedar erklärte, die Polizei sollte nicht Teil der queeren Community sein und Cedar sich hinter diejenigen stellte, die sich während der Pride gegen die Polizei und die Faschist*innen wehrten.

Trotz der Tatsache, dass Cedar nicht bei der Pride war, verbrachte Cedar Wochen im Gefängnis – ein klarer Fall von Repression der Polizei von Hamilton gegen Cedar, aufgrund der anarchistischen Ansichten/Überzeugungen, die Cedar äußerte.

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[USA] Zu Willem Van Spronsen & seine Abschiedsklärung

Dienstag, Juli 16th, 2019

Quelle: crimethinc, übersetzt von abc wien

Erklärung von CrimethInc. zum kürzlichen Tod von Willem Van Spronsen, der von der Polizei von Tacoma getötet wurde, nachdem er versucht hatte, Busse in der Northwest Detention Facility in Tacoma, Washington, in Brand zu setzen. Enthält Spronsen letztes Statement.

Am 13. Juli wurde Willem Van Spronsen von der Polizei getötet, während er anscheinend versuchte, die Busflotte zu zerstören, die das Northwest Detention Center, eine private Haftanstalt für Einwander*innen, bedient. Sein nachstehend wiedergegebenes letztes Statement zeigt, dass er als Reaktion auf die ständigen Razzien und Abschiebungen der Immigration and Customs Enforcement (ICE) Polizeibehörde gehandelt hat. Seine Aktion fand am einjährigen Jahrestag eines Hungerstreiks innerhalb des Northwest Detention Centers und eines Lagers außerhalb statt. Eine Liste anderer Widerstandsaktionen, die innerhalb des Northwest Detention Centers stattgefunden haben, findet ihr hier.

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[USA] Wir sind das Feuer, das ICE schmelzen wird – Rest in Power, Will Van Spronsen

Montag, Juli 15th, 2019

Quelle: puget sound anarchists, übersetzt von abc wien

Heute (13.07.19) früh gegen 4 Uhr wurde unser Freund und Gefährte Will Van Spronsen von der Polizei von Tacoma niedergeschossen und getötet. Alle Informationen darüber, wie es dazu kommen konnte, stammen von den Polizist*innen selbst, die notorisch korrupte und unzuverlässige Quellen für einen solchen Bericht sind. Die Story die wir haben ist, dass Will versuchte, mehrere Fahrzeuge, Nebengebäude und einen Propantank vor dem Northwest Detention Center (NWDC) in Tacoma in Brand zu setzen, in dem Hunderte von Einwander*innen untergebracht sind, die auf ihre Anhörungen oder Abschiebung warten. Er setzte erfolgreich ein Fahrzeug in Brand, dann kam es zu einem Schusswechsel mit den Polizist*innen von Tacoma, der für ihn tödlich endete. Er wurde noch am Tatort für tot erklärt.

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[USA] Brief von Eric King – Update zu seiner Situation – Solidaritäts-Shirts

Mittwoch, Juni 26th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

– Am 28. Juni 2019 ist der dritte internationalen Tag der Solidarität mit Eric King

Eric King wurde am 21. Juni vom USP McCreary abgeholt und in das Federal Transfer Center in Oklahoma verlegt. Wir warten gespannt, ob der BOP endlich bereit ist, diesen Bullshit ein für alle Mal zu beenden und ihn irgendwohin zu schicken, wo er seine Zeit in Ruhe verbringen kann. Es scheint alles sehr kompliziert zu sein, denn Eric wurde am 18. Juni nach einer Auseinandersetzung mit seinem Zellengenossen in Einzelhaft genommen. Nach dem letzten Versuch, Eric mit einem Nazi zusammenzulegen, ist dies keine Überraschung. Wir hoffen, dass Eric ohne Disziplinarmaßnahme verlegt wird – die Chance das alles noch einmal von vorne beginnt, ist erschreckend.

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[USA] Statement von Jeremy Hammond zum 11. Juni 2019

Sonntag, Juni 23rd, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Eine erhobene Faust für euch alle an diesem 11. Juni! Möge dieser Brief euch in revolutionärer Gesundheit und Stimmung erreichen. Obwohl ich bei dieser Gelegenheit aufgrund der Gefangenschaft durch das BOP nicht körperlich bei euch sein kann, fühle ich mich an diesem Tag der Solidarität immer noch mit euch verbunden. Es war schön, vor ein paar Tagen für Running Down The Walls den 5K mit euch zu laufen. Ich habe auch ein paar Dutzend Origami-Modelle verschickt, die mit anarchistischen Tattoos für den 11. Juni verziert sind; diese solltet ihr in Kürze erhalten.

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[USA] Verschönerung des indonesischen Konsulats in San Francisco in Solidarität mit den am 1. Mai in Indonesien verhafteten Anarchist*innen

Mittwoch, Juni 5th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am 1. Juni führte ein überschaubarer Mob von etwas mehr als 20 Anarchist*innen in San Francisco einen Angriff in Solidarität mit unseren Gefährt*innen im sogenannten Indonesien durch, bei dem an diesem 1. Mai über 600 Anarchist*innen festgenommen wurden. Wir haben 60 Farbbomben geworfen und das indonesische Konsulat mit Circle-(A)s versehen [619 verhaftete Anarchist*innen –> 619 (A)s], um der indonesischen Regierung mitzuteilen, dass der Staat trotz der Entfernung zwischen uns und unseren Gefährt*innen nicht sicher ist und immer angegriffen werden wird.

Die Aktionen der indonesischen Gefährt*innen, eine einfache Geste durch Farbe auf Wänden, fand bei uns Resonanz.

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[USA] Eric King ist nach dem Angriff im USP McCreary wieder in Isolation!

Mittwoch, Mai 29th, 2019

Quelle: support eric king (vom 22. Mai 2019), übersetzt von abc wien

Letzte Woche erfuhr Eric, dass sein CMU*-Transfer abgelehnt wurde. Er wurde auf den Hof vom USP McCreary gebracht, obwohl Officers und Lieutenants äußerten, er als antifaschistischer Gefangener sei dort in Gefahr. Die 280 Tage Einzelhaft haben ihn emotional extrem mitgenommen, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, noch 6 weitere Monate zu bekommen, wenn er sich für seine Sicherheit entscheidet und sich weigert, in den Normalvollzug zu gehen. Auf dem Hof wurde ihm gesagt, dass seine „langfristige“ Telefonsperre nach „ein paar Jahren guten Verhaltens“ enden würde. Das bedeutet keinerlei Hoffnung, in nächster Zeit mit seiner Familie zu sprechen.

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