Archive for the ‘Repression’ Category

[Deutschland] G20: Die 3 von der Parkbank: Update zum Verfahren und den Gefangenen

Monday, August 12th, 2019

Quelle: indymedia

Hintergrund

Vor ca. einem Monat wurden drei Gefährt_innen in Hamburg Eimsbüttel festgenommen. Zwei von ihnen sitzen seitdem in U-Haft. Mit diesem Text wollen wir über die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Repressionsschlag gegen die drei informieren, auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht viele Informationen gibt.

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[Griechenland] Die Jagd auf die Anarchisten ist eröffnet

Tuesday, August 6th, 2019

Quelle: barrikade

Die neue Regierung in Griechenland leitet eine beispiellose Offensive gegen die libertäre und selbstverwaltete Bewegung ein. Der neu gewählte rechte Premierminister Kyrikas Mitsotakis hat öffentlich versprochen, noch in diesem im Sommer Exarchia „zu säubern“ und die anarchistische Gruppe ‘Rouvikonas’ (1) zu zerschlagen. Über das „berühmt-berüchtigte“ Viertel und die nur schwer fassbaren Gruppe hinaus, wird auch die gesamte linke Szene mit verschiedenen repressiven Maßnahmen ins Visier genommen.

Einschätzung der Lage von Yannis Youlountas, übersetzt durch Resi Lucetti und Sebastian Lotzer.

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[Deutschland] Update von das Aktivisti aus dem Knast in Essen

Tuesday, August 6th, 2019

Quelle: indymedia

Das in Essen Inhaftierte Aktivisti konnte nun erstmals besucht werden.

Daneben wird nun auch die Postanschrift für Solipost veröffentlicht.

Content Warning: sexuelle Gewalt, Trans*feindlichkeit, Repression

Den Hintergrund zu diesem erschütternden Fall findet ihr hier:

https://de.indymedia.org/node/35017

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[Schweiz] G20: Bericht zur G20-Fahndung in der Schweiz

Wednesday, July 31st, 2019

Quelle: barrikade

Neun Monate nach dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 schlug die Polizei gleichzeitig an drei verschiedenen Orten in der Schweiz zu: Am 29. Mai 2018, um 6 Uhr morgens, wurde eine zur Fahndung ausgeschriebene Person in der Nähe von Winterthur verhaftet und vorübergehend festgenommen. An zwei weiteren Orten gab es zeitgleich Razzien, wobei diverse Speichermedien, Telefone und andere Gegenstände beschlagnahmt wurden. Doch wie ist diese ganze Operation namens «Alster» eigentlich abgelaufen?

Wir hatten Einblick in einen Teil der Akten von der Kantonspolizei Aargau und uns entschieden Informationen daraus zu veröffentlichen – um das Ausmass der polizeilichen Überwachung aufzuzeigen, um Informationen zu teilen, wie seitens der Repressionsbehörden in solchen Fällen gearbeitet wird, und um zukünftigen Observationen etwas entgegen zu halten. Doch wie schon erwähnt – wir gehen davon aus, dass wir lediglich einen Bruchteil der Akten sichten konnten.

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[Deutschland] G20: Update von den 3 von der Parkbank und Postzustellungsverweigerung

Tuesday, July 30th, 2019

Quelle: indymedia

Seit fast drei Wochen sitzen unsere beiden Gefährten von der Parkbank nun im Knast. Die Haftprüfungen, die letzte Woche hätten stattfinden sollen, wurden von den Anwält*innen aus strategischen Gründen bis auf weiteres verschoben. Achtet auf neue Ankündigungen!

Außerdem wurde bis heute noch keine Post zugestellt. Kein Brief, keine Postkarte, keine schriftlichen Grüße von draußen hat sie erreicht. Und das nicht, weil es keine Post gegeben hat, sondern weil die Autoritäten diese nicht weiterleiten. Genauso wenig wurden Briefe von den beiden nach draußen gelassen.

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[Deutschland] Frauenvollzug: willkürliche Verlegung und Zwangsarbeit

Tuesday, July 23rd, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Eine Gefangene, welche sich von Knastmitarbeiter*innen nicht einschüchtern lässt und ihre Meinung jederzeit offenkundig vertritt, beschwerte sich schon länger, dass sie und ihre Belange von den Mitarbeiter*innen der JVA Reinickendorf nicht ernst genommen und sie von diesen schikaniert und drangsaliert wurde. Ende letzten Jahres gab es wohl nun den Verdacht, dass sie ein Handy auf der Zelle hätte, worauf eine Zellendurchsuchung folgte. Ein Handy wurde dabei nicht gefunden, die Repression kam trotzdem. So wurde die betroffene Gefangene im Frühjahr 2019 vom offenen Vollzug in den geschlossenen nach Pankow verlegt.

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[Deutschland] G20 – Solidarität mit allen Betroffenen von politischer Repression – für radikale Gesellschaftsperspektiven

Saturday, July 20th, 2019

Quelle: indymedia
Am 8. Juli wurden in Hamburg Drei von der Parkbank weg festgenommen. Im Anschluss fanden Durchsuchungen an mehreren Orten statt. Zwei Personen befinden sich aktuell noch in Untersuchungshaft. Die polizeiliche Maßnahme war laut Hamburger Abendblatt ein Ergebnis von Observationstätigkeiten rund um den Jahrestag der Proteste gegen den G20 Gipfel. Den Betroffenen wird keine konkret verübte Straftat vorgeworfen, sondern aufgrund präparierter Plastikflaschen mit brennbarer Flüssigkeit eine solche möglicherweise im Sinn gehabt zu haben.

Am Montag den 22.7. um 19 Uhr wird vom Centro Sociale eine Demonstration zum Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis ziehen. Wir rufen die gesamte Breite jener Bewegungen, die an den Protesten gegen den G20 Gipfel teilgenommen haben, dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen, selbst dafür zu mobilisieren und weitere Solidarität zu entwickeln.

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[Deutschland] G20: Solidarische Grüße vom Kalabal!k an die drei von der Parkbank

Saturday, July 13th, 2019

quelle: indymedia

Wir schicken solidarische Grüße nach Hamburg an die Gefährt*innen, die in der Nacht auf den 8. Juli festgenommen wurden. Zwei von ihnen sitzen weiterhin in U-Haft.

„Was wir wollen? Die Anarchie, ein Leben ohne Herrschaft! Ein Leben in Freiheit, ohne Einschränkungen, ohne Wenn und Aber. Doch machen wir uns keine Illusionen. Die Herrschaft, in all ihren Ausdrücken, wird nicht einfach die Koffer packen. Die Autoritäten, der Staat, seine Schützer*innen und Profiteur*innen, aber auch all die Prägungen die diese Welt, in der wir aufgewachsen sind, in unseren Köpfen hinterlassen hat, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Sie müssen zerstört werden. Es kommt zwangsläufig zum Konflikt – und das ist auch gut so!“

Liebe und Wut aus den Bücherregalen und Zeitungsständern!

Freiheit für alle Gefangenen!

[Deutschland] G20: Solidarität mit den Drei von der Parkbank

Saturday, July 13th, 2019

quelle: indymedia

Festnahme und U-Haft von drei Gefährt*innen in Hamburg

Solidarität mit den Drei von der Parkbank

In der Nacht auf den 8.7.2019 wurden drei unserer Freund*innen und Gefährt*innen festgenommen und daraufhin mehrere Wohnungen durchsucht. Nach der Haftprüfung sitzen nun zwei in U-Haft, die dritte Person kam gegen Auflagen raus. Ihnen wird laut Presse die Vorbereitung einer Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Krawalle gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg vorgeworfen.

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[Kanada] Die Saga geht weiter: Updates zum queeren Widerstand und der Repression in Hamilton

Thursday, July 4th, 2019

Quelle: north shore, übersetzt von abc wien

Anonym zugesandt an North Shore Counter-Info.

Es waren ein paar unglaublich hektische Wochen in Hamilton, und die Situation hier hat sich ständig weiterentwickelt. Die Dinge waren jenseits von Wut und gelegentlich herzzerreißend, aber auch ziemlich inspirierend und oft herzerwärmend. Trotz all der Scheisse, des Stresses und der Gewalt, die die Leute in der Stadt radikalisiert haben, haben sich die Gespräche verändert (plötzlich ist es nicht mehr so umstritten, die Polizei zu hassen oder den Stadtrat zu verurteilen!), und die breite Unterstützung für queere Anarchist*innen, einschließlich der politischen Einstellung, die sie haben, und der Aktionsformen, die sie ergreifen, ist gewachsen.

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Solidarity with Andreas Krebs – A summary (Situation July 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

There is also an German and Italian version of this text!

Our friend and companion Andreas is currently imprisoned in Naples (Italy). Since his imprisonment in Germany Andreas has been known as a rebellious prisoner. In April 2019 he was sentenced in Italy to 24 years in jail. In addition, Andreas has recently been diagnosed with kidney cancer. His health is deteriorating and we fear for his life. Actually, he should undergo surgery months ago, but the Italian authorities refuse to transfer him to a hospital.

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Solidarietà con Andreas Krebs – Un riassunto (Situazione fino a luglio 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

il testo seguente è anche pubblicato in tedesco e inglese!

Il nostro amico e compagno Andreas è attualmente detenuto a Napoli. Dal momento della sua detenzione in Germania, Andreas fu conosciuto come un prigioniero ribelle. Nell’aprile 2019 fu condannato in Italia a 24 anni di carcere. Inoltre, a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. La sua salute si sta deteriorando e temiamo per la sua vita. In fondo, dovrebbe subire un intervento chirurgico già qualche mese fa, ma le autorità italiane si rifiutano di trasferirlo in ospedale.

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Solidarität mit Andreas Krebs – Eine Zusammenfassung (Stand Juli 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

Von diesem Text gibt es auch eine englische und italienische Version!

Unseren Freund und Gefährte Andreas ist zur Zeit in Neapel (Italien) inhaftiert. Andreas ist seit seiner Haft in Deutschland als rebellischer Gefangener bekannt. Im April 2019 wurde er in Italien zu 24 Jahren Knast verurteilt. Andreas hat darüber hinaus vor kurzem Nierenkrebs diagnostiziert bekommen. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich laufend und wir fürchten um sein Leben. Eigentlich müsste er schon vor Monaten operiert werden, doch die italienischen Behörden weigern sich, ihn in ein Krankenhaus zu überstellen.

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[Italien] Übersicht über verschiedene repressive Operationen gegen Anarchist*innen

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: barrikade

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Einige Re-Posts. Stand 1. Juli 2019. Danke an alle übersetzenden Gefährt*innen!

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN

Operazione Scintilla

Am 7. Februar 2019 wurde das seit 1995 besetzte Squat “Asilo occupato” in Turin im Rahmen der “Operazione Scintilla” geräumt. Gleichzeitig wurden sechs Anarchist*innen verhaftet.

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[Deutschland] G20: Prozessberichte zum 28. und 29. Prozesstag im Elbchaussee-Prozess

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: united we stand

Am 19.06.2019 wurden erstmal weitere Videozeugen vernommen. Es stellte sich heraus, dass die meisten, jedenfalls anfangs, klar von einer Demo ausgingen (Menschengruppe, Transparent pp.). Manch Zeuge differenzierte im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft deutlich innerhalb Gruppe. So wurde ausdrücklich mitgeteilt, die „eigentlichen Krawallmacher“ seien erst „nach der Demo“ gekommen usw. Alle Zeugen sprachen (teilweise auch für ihre Angehörigen, z. B. kleine Kinder) aber auch wieder von „Schock“, „Angst“ und Verunsicherung“. Bei Staatsanwaltschaft (und der Kammer) hinterlässt das sicherlich mehr Wirkung als Differenzierungen zum Thema „Demo oder nicht?“.

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[A-Fund] Übersicht der unterstützten Fälle im April/Mai/Juni 2019

Friday, June 28th, 2019

Quelle: Anarchist Defence Fund

Griechische Gefährt*innen erhalten Unterstützung vom A-Fonds

Am 21. April 2016, dem Tag, an dem die Faschist*innen 1967 die Regierung in Griechenland übernahmen und eine Diktatur errichteten, platzierten zwei Gefährt*innen im Zentrum Athens einen Brandsatz an einer Bank. Sie wollten die ATM in Solidarität mit politischen Gefangenen niederbrennen. Ein*e Taxifahrer*in beobachtete sie dabei und rief die Bullen, als er verstand, was da gerade passierte. Deshalb konnten die Bullen die beiden flüchtenden Gefährt*innen festnehmen.

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[CZ ] Fenix 2 – Prozess gegen die Angeklagten

Wednesday, June 26th, 2019

Quelle: abc news, übersetzt von abc wien

Am 1. Und 3. Juli 2019 wird der Prozess gegen vier Anarchisten und einen Umweltschützer, die im Rahmen der Operation Fenix 2 angeklagt sind, stattfinden. Jeder Verhandlungstag beginnt am Amtsgericht Most um 8:30 Uhr.

Kommt zum Gericht oder macht Solidaritätsaktionen und unterstützt die Gefährten! Zeigt ihnen, dass euch ihre Zukunft nicht egal ist, genauso wenig wie unser aller Freiheit nicht egal ist.

Jede Form der Unterstützung ist willkommen!

Update zur Situation von Andreas Krebs in Neapel (Juni 2019)

Tuesday, June 18th, 2019

Andreas geht es nach wie vor sehr schlecht. Seit einigen Tagen verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Ihm wurde mittlerweile Nierenkrebs diagnostiziert und er leidet unter Wasseransammlungen im Körper, was auf Nierenversagen hindeutet. Einen Aufruf zur Unterstützung könnt ihr hier finden. Andreas war zwar vor einigen Tagen auf der Krankenstation, aber die Knastleitung macht immer noch keine Anstalten, ihn in ein Krankenhaus verlegen zu lassen. Sie argumentieren damit, dass er auf den Weg ins Krankenhaus von irgendjemanden befreit werden könnte. Das und seine verschärften Haftbedingungen hat ihm das Märchen des deutschen BKA über seine angeblichen RAF-Kontakte eingebrockt. Die italienischen Behörden schlachten dies nun auch bei jeder Gelegenheit aus.

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[Griechenland] Rouvikonas: Giorgos & Nikos drohen bis zu 10 Jahren Haft – Solidarität! Spendenaufruf!

Monday, June 3rd, 2019

Quelle: enough is enough, übersetzt von abc wien

Der Premierminister und das Justizministerium versuchen einmal mehr Giorgos Kalaïtzidis, Mitgründer von ROUVIKONAS, und Nikos, ebenfalls Mitglied der gleichen Gruppe und griechischer Widerstandskämpfer, wegzusperren. Tatsächlich werden beide nicht wegen einer zivilrechtlichen Straftat verfolgt, sondern diesmal wegen eines Verbrechens. Durch die Anwendung eines alten Gesetztes zum Schutze historischer Denkmäler von großem Wert – ein Gesetz, welches so gut wie nie angewandt wurde und eigentlich für die Akropolis und Delphi gedacht ist – hat der Staat eine Möglichkeit gefunden, unsere Gefährten die bis jetzt immer darauf bedacht waren, die gesetzliche Grenze zur Straftat nicht zu überschreiten, in eine Falle zu locken.

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[Italien] Operation Prometeo – Kommuniqué aus Modena

Wednesday, May 29th, 2019

Quelle: panopticon

Am Morgen des 21.05.2019 wurde die Operation Prometeo von den ROS (Spezialeinheit der Polizei) gestartet, die es dem Staatsanwalt Piero Basilone und dem Anti-Terror-Kartell von Alberto Nobili ermöglichte, 2 anarchistische Gefährten und einer anarchistischen Gefährtin zu verhaften. Robert wurde in Modena, Beppe in Ferrara, Natasha in Bordeaux verhaftet. Die Anschuldigungen für alle drei sind das Begehen von „Terroranschlägen“, und die Entsendung von drei Sprengstoffpaketen an Roberto Maria Sparagna und Antonio Rinaudo, Staatsanwälte aus Turin, die seit Jahren an der Unterdrückung/Verfolgung von Anarchist*innen beteiligt sind und Santi Consolo, ehemaliger Direktor der Behörde der Knastverwaltung, der dafür verantwortlich ist, italienische Gefängnisse zu echten Orten der Folter zu machen.

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[Italien] Operazione Scintilla: Beppe und Antonio frei, Boba verhaftet

Wednesday, May 29th, 2019

Quelle: barrikade

Frei übersetzt vom Turiner Blog “Macerie”, 23. Mai 2019 (https://www.autistici.org/macerie/)

*Antonio und Beppe freigelassen*

Antonio und Beppe wurden am 6. Mai 2019 freigelassen. Sie müssen sich jeden Tag auf dem Posten melden.
Silvia verbleibt im Knast, da ihr noch eine andere Tat zur Last gelegt wird.
Mehr zu Silvia: Artikel auf barrikade.info https://barrikade.info/article/22020

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[Chile] Streik und Mobilisierung gegen die Reform des Gesetzes 321

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Am 6. Mai beschlossen verschiedene Gefangene aus den Gefängnissen Colina I und Colina II in Chile in den Hungerstreik zu treten und gegen die rückwirkende Reform des Gesetzes 321 zu mobilisieren. Das Gesetz verschärft die Bedingungen für eine vorzeitige, bedingte Haftentlassung und fügt dem Verfahren neue Hindernisse hinzu (2/3 der Haftzeit muss abgesessen sein – vorher die Hälfte – und ein psychologisches Gutachten vorgelegt werden). Motiviert durch die jüngsten Änderungen der Spielregeln mobilisieren Hunderte von Gefangenen aus verschiedenen Gefängnissen. Für diejenigen von uns, die das Gefängnissystem in Frage stellen und ablehnen, ist es einfach keine Option, gleichgültig zu bleiben…

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[Spanien] DANKE GEFÄHRT*INNEN. In Zusammenhang mit den Verhaftungen am 13. Mai.

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Von uns übersetzt, Quelle: Indymedia Barcelona

Von den Verhafteten in Madrid am 13.Mai

Am frühen Morgen des 13. Mai brach eine Anti-Riot-Einheit in unsere Häuser und den anarchistischen Raum La Amboscada ein – drei Wochen nach seiner Einweihung – zusammen mit der Gruppe 21 der Brigada Provincial de Información de Madrid (Anm.d.Ü., sowas wie die PMS-politisch motivierte Straftaten, Einheit der Bullen in Berlin), die sich ausschließlich der Überwachung und Jagd von Anarchist*innen widmet.

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[Italien] Operation Prometeo: Drei Gefährt*innen wurden verhaftet

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am 21. Mai 2019 sind im Rahmen einer weiteren repressiven Operation namens „Prometeo“ (Prometheus) der ROS der Carabinieri die drei anarchistischen Gefährt*innen Natascia, Beppe und Robert verhaftet worden. Es wurden auch einige Durchsuchungen durchgeführt. Medien berichten, der Hauptvorwurf sei “Angriff mit dem Ziel des Terrorismus oder der Subversion”, da sie für die Versendung von drei Paketbomben im Juni 2017 an die P.M. Rinaudo und Sparagna (letztere ist der Staatsanwalt im Prozess um die Operation “Scripta manent”) und an Santi Consolo, den damaligen Direktor des DAP (“Department of Penitentiary Administration”) in Rom, verantwortlich gemacht werden.

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[Deutschland] Nach dem 1. Mai ist vor dem 1. Mai

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: indymedia

In der Auswertung der 18 Uhr Demo am 1. Mai 2019 ist uns folgendes aufgefallen

In der Auswertung der 18 Uhr Demo am 1. Mai 2019 ist uns folgendes aufgefallen: es sind wieder einige Leute mitgenommen worden, vor allem jüngere Menschen. Mindestens eine Person wurde in der Wanne verprügelt. Menschen wurden in zwei GESAs gebracht: Kruppstr. und Wedekindstr. Die Bullen waren wie immer schikanös, haben die Leute angepöbelt und solidarische Menschen draußen angelogen (z.B. sollten in der Wedekindstraße Medis abgegeben werden und die Bullen sagten, dass die Person ist nicht da sei).

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[Deutschland] 2. und 3. Prozesstag FreeIsa: der brutale Angriff wird wieder verhandelt

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: verfahrengebiet

Isa ist wieder frei! Freitag Nachmittag hat der Haftrichter behauptet, dass er keine Fluchtgefahr sieht und Isa den Knast in Moabit verlassen darf. Fast 12 Tage dauerte Isas zweite Inhaftierung innerhalb eines Jahres. Es folgt die Prozessberichterstattung zu den Verhandlungstagen #2 und #3 gegen Isa im Bäckereivorfall.

Am Donnerstag fand der zweite Prozesstag in der Berufungsverhandlung gegen Isa statt. Nachdem am Montag lediglich die Anklageschrift und das Urteil der ersten Instanz verlesen wurden um Isa dann wegen seines Wohnsitzes in der Rigaer94 in Untersuchungshaft zu nehmen, ging es nun zur Sache.

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[Spanien] Die in Madrid verhafteten Anarchist*innen sind wieder auf freien Fuß

Wednesday, May 15th, 2019

Quelle: panopticon

Wie wir gestern berichteten, wurden in Madrid zwei Anarchist*innen verhaftet. Beide wurden heute Mittag freigelassen. Es musste für beide keine Kaution hinterlassen werden, genauso wenig gibt es bis jetzt irgendwelche Vorsichtmaßnahmen die für sie eingesehen wären, wie z.B., wöchentlich mehrere Male in einer Polizeiwache zu unterschreiben, Entzug des Reisepasses. Der Fall wird vor der Audiencia Nacional gehandelt, die sich mit Terrorismus befasst. Die Akten sind auch geschlossen und die Anwälte, weder die Angeklagten wissen worum es genau geht, außer dass es sich um Terrorismus handelt.

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[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

Tuesday, May 14th, 2019

Unser Gefährte Andreas wurde bekanntlich am 1. April 219 zu 24 Jahren Knast verurteilt. Hintergründe und letzte Briefe wurden hier dokumentiert bzw. können auf dem Soli-Blog nachgelesen werden.

Andreas freut sich sehr über Post – wie erst jetzt für uns bekannt wurde, hat sich ein winziger Teil seiner Adresse verändert. Die aktualisierte Adresse lautet:

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz. 6
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA)
Italy

Dennoch sind alle Briefe der letzten Monate angekommen, und auch ist es möglich Bücher zu schicken. Philosophie interessiert Andi sehr, Werke von Platon, Kant, Marx, Heinrich Heine oder Dostojewski… wünscht er sich und alles über Motoräder. Auch Zeitschriften, Zeitungen oder Rätselhefte kommen durch, und über buntes Tonpapier, Schreibpapier, Bastelsachen, die als Brief verschickbar sind, und italienische Briefmarken freut er sich immer.

Andreas hat Berufung gegen das unglaubliche Urteil eingelegt, doch lest selbst seine Sicht der Dinge (aus seinem letzten Brief vom 24.4.2019):

Nun sind einige Tage vergangen seit meinen letzten Zeilen und das liegt an diesem korrupten Urteil und meinen letzten 41 Tagen im Hungerstreik. Es hat mich viel Kraft gekostet! (…) Die ganzen Umstände machen mich von Tag zu Tag kränker. Aber ich will euch die letzten zwei Wochen kurz berichten: Nach 41 Tagen Hungerstreik öffnete sich plötzlich mein Gitter von der Zelle und ich durfte täglich von 9-11 und von 13-15.30 in einen Nähbetrieb, konnte mich also ganz frei bewegen. Ich war der einzige auf der ganzen Observationsstation, der dies durfte, also raus aus der Zelle. (…) Nun ist die Situation wieder so, dass angeblich zu wenig zu tun wäre im Nähbetrieb, so dass ich wieder fast 24 Stunden unter Verschluß bin. (…) Tja, so sitze ich wieder in meiner schimmligen Zelle, die Toilette ist undicht und ich musste mir erstmal Putzsachen kaufen, weil alles super ekelig verdreckt ist. Wie ich schon mal sagte, egal was es ist, man muss für alles, auch Trinken und so weiter selbst aufkommen. Sogar die Einweg-Plastikteller, Becher und das Besteck. Essen kann mir keiner bringen, weil ich ja niemanden hier habe, und ich stelle fest, dass meine einzige Kleidung und einzige Bettwäsche langsam kaputt geht. Unterhosen und Socken wasche ich jeden Tag unter der Dusche, weil ich auch da nur jeweils 2 Paar habe. Es gibt ja nichts von der Anstalt und so sieht also die EU aus.

Nun muss ich aus organisatorischen Gründen (ich war mittlerweile schon zwei mal im Krankenhaus zur Voruntersuchung) zwei Monate bis zur OP warten. Durch gewisse Medikamente verliere ich langsam Haare, und bereits vor einem Monat beantragte ich eine Kopie meiner Krankenakte, die ich nach Deutschland schicken möchte. Dafür muss ich aber ebenfalls bezahlen, die machen sonst keinen Handgriff!

Nun zur Verhandlung: Alle, das Opfer, die Familie, die Richterin und Staatsanwältin und auch alle Geschworenen kommen aus dem kleinen Ort Santa Maria, und man kann sich nun ganz gut ausmalen, was das zu bedeuten hat. Unser bezahlter Sachverständige, der das Video ganz genau analysiert hat, hat vor Gericht für mich ausgesagt und meine Unschuld bzw. Notwehr bewiesen, aber das interessierte da niemanden. Mein Anwalt schrieb eine Art Buch mit über 200 Seiten und das mal 12 für alle vor Gericht, mit allen Fehlern, die sie bisher machten. Das haben sich diese Schweine noch nicht mal angesehen. Er hat einen langen und sehr guten Vortrag gehalten, war sauer auf des Gericht und gab sein bestes. Nach 3,5 Stunden wurde ich im Gerichtsgebäude hinter Gittern verschlossen (unüblich!), und dann kam der Hammer mit den 24 Jahren. (…) Meine Dolmetscherin weinte vor Entsetzen, mein Anwalt war außer sich, und sogar die anwesenden Beamten verstanden das ganze Urteil nicht, und alle beruhigten mich. Jeder, sogar die Beamten, dachten, dass ich nun entlassen werde, weil alles so offensichtlich ist. Alle sagten, auch hier im Knast, dass irgendetwas schief gelaufen ist und ich muss unbedingt durchhalten und in die nächste Instanz (apello) gehen. (…)

Mein Anwalt sagte, dass in der anderen Instanz alles anders wird, da niemand voreingenommen ist, und er kämpft wirklich wie verrückt und ihm ist in seiner ganzen Laufbahn noch nie so etwas untergekommen. (…) Bin einfach nur fertig und bis zur nächsten Instanz kann es 6 Monate bis zu 2 Jahren dauern. Wie es weitergeht, weiß ich gerade nicht. (…)

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Wenn ihr Andreas unterstützen wollte: Schreibt ihm, schickt ihm Bücher, Zeitungen, Zeitschriften… oder spendet für seine Unterstützung. Danke.

[Iran] Der anarchistische Gefangene, Soheil Arabi, wurde von Schließern im Knast brutal zusammengeschlagen

Tuesday, May 14th, 2019

Quelle: panopticon

Vom 12.05.2019, Quelle ASRANARSHISM, von uns übersetzt

Am Montag dem 29. Mai 2019 (Anm.d.Ü., wir denken dass es hier um einen Tippfehler handelt, da das Datum so nicht stimmen kann, weil heute der 12.05.2019 ist.) wurde der anarchistische Gefangene Soheil Arabi, inhaftiert in Fashafoyeh (der große Knast in Teherán), in den Krankenhaus von Firoozabadi gebracht, nachdem er brutal körperlich misshandelt wurde. Aber ist zurück in den Knast überstellt worden und ihm wurde keine Behandlung gewährt. Der Grund dafür, warum dieser anarchistische Gefangene in das Krankenhaus geschickt wurde, lag aufgrund einer Verletzung im Genitalbereich, die durch die Schließer verursacht wurde, die in geschlagen haben.

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[Spanien] Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat

Monday, May 13th, 2019

Quelle: panopticon

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

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[Deutschland] Bundesweiter Angriff auf die Gefangenen-Gewerkschaft – Solidarität jetzt!

Monday, May 13th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Gefangene, welche sich im Knast gegen die Zustände wehren, werden immer wieder mit Repression durch die JVA‘s und Behörden konfrontiert. Seit Gründung der GG/BO im Mai 2014 ist Repression für uns als Soligruppen deswegen ein Dauerthema. Mal fällt diese mehr, mal weniger heftig aus. Manchmal, in seltenen Fällen, bleibt sie auch komplett aus. Auf die Aktivitäten der Gefangenen reagieren die Knäste immer ein wenig unterschiedlich. Wenn wir allerdings derzeitige Entwicklungen beobachten, sehen wir uns mit einer neuen Situation konfrontiert: bundesweite Angriffe auf GG/BO–Strukturen durch die Knäste und Behörden. 

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[Deutschland] JVA Neumünster sabotiert Besuchstermine

Monday, May 13th, 2019

Quelle: indymedia

Dass es immer wieder Willkür und Schikane in deutschen Gefängnissen gibt, ist keine Neuigkeit und auch keine Überraschung.

Im folgenden dokumentieren wir zwei Vorgänge aus der JVA Neumünster, bei denen gezielt und bewusst Besuche bei Gefangenen sabotiert worden sind. Wir glauben nicht das es sich dabei um besonders hervorzuhebende Einzelfälle handelt, sondern sich hier die tägliche Praxis von Knästen wiederfindet. Und zu dieser wollen wir nicht schweigen!

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[Indonesien] Update zu den Vorfällen am 1. Mai und Aufruf zur internationalen Solidarität

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Palang Hitam / Anarchist Black Cross Indonesia hat die Aktivitäten vorübergehend eingestellt, da es Probleme mit einem ehemaligen Mitglied gab, welches internationale Spenden veruntreut hat. Derzeit gibt es keine anarchistische Organisation die von Repression betroffene Gefährt*innen unterstützt, so dass Unterstützung spontan und individuell erfolgt. Hier ist ein Update zur Situation in mehreren Städten.

In Bandung gab es eine friedliche Aktion einer Gruppe bestehend aus fast 1000 Anarchist*innen, unter anderem auch Müttern, Kindern und Jugendlichen. Sie wurden von der Polizei angegriffen, die die Gruppe in zwei Blöcke teilte und die Demonstrant*innen verfolgte, schlug und verhaftete.

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