Posts Tagged ‘Hungerstreik’

[Chile] Santiago: Barrikaden in Solidarität mit den Gefangenen im Hungerstreik

Dienstag, April 27th, 2021

Quelle: schwarzerpfeil.de

Mehr als 19 Tage Hungerstreik und der Körper beginnt die Folgen des Nahrungsmangels zu spüren. Der Mut der Compas in den verschiedenen Gefängnissen lässt uns nicht gleichgültig; deshalb sind wir auf die Straße gegangen, um eine Solidaritätsaktion zu machen und die bürgerliche „Normalität“ und die Ordnung, der sie uns unterwerfen wollen, zu zerschlagen.

Dieses Mal waren wir in den Straßen des Simón Bolívar Viertels, an dem Ort, an dem am 18. April 1989 Erick Rodríguez und Iván Palacios bei einem Zusammenstoß mit der C.N.I. [Central Nacional de Informaciones, die politische Polizei während der Pinochet Diktatur] getötet wurden, als sie sich darauf vorbereiteten, einen Sprengsatz in einem elektrischen Transformator zu platzieren, um gegen die Diktatur und den Betrug eines Volksentscheids des Übergangs zu einer Demokratie vorzugehen, der diejenigen, die den Kampf weiterführten, weiterhin inhaftierte.

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[Griechenland] Dimitris Koufontinas: Ein Sieg des Lebens, nicht des Todes

Montag, April 12th, 2021

Quelle: enough is enough

Der kaltblütig geplante staatliche Mord an Dimítris Koufontínas wurde im letzten Moment durch den Inhaftierten selbst verhindert. Nach Wochen, in denen täglich zehntausende Griech*innen für seine Forderung und gegen Polizeigewalt auf die Straße gingen, unterbrach Koufontínas am 14. März 2021 nach 66 Tagen seinen Hungerstreik.

„Im Bewusstsein der Bevölkerung hat sein Kampf um Gerechtigkeit gesiegt. Es ist ein Sieg des Lebens, nicht des Todes“, betonten unterstützende Anwälte.

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[Griechenland] Erklärung von Dimitris Koufontinas, der heute (14.03.2021) seinen Hungerstreik beendet hat

Montag, April 12th, 2021

Quelle: enough is enough

Erklärung von Dimitris Koufontinas: „Ich bin mit Herz und Seele bei euch, unter euch“

Solidarität ist die entscheidende Bedingung, die uns in den Kämpfen vereint.

Ich danke meinen Freund:innen und Genoss:innen, die sich mit mir solidarisiert haben. Ich danke allen fortschrittlichen Menschen für ihr Mitgefühl, das nicht bloß Sympathie für eine Person war, sondern in einem Moment des Kampfes, gegen eine unmenschliche Kraft.

Solidarität und Unterstützung, die gezeigt haben, dass es lebendige gesellschaftliche Kräfte gibt, die sich gegen Willkür, Gewalt und Autoritarismus wehren. Und das gibt neue Hoffnung.

Die herrschende Familie hat gezeigt, wie rücksichtslos sie die Gesetze und die Verfassung, die Rechtsprechung degradiert. Ich belasse es dabei.

Sie werden von den Menschen beurteilt, die auf die Straße gehen. Was da draußen passiert, ist viel wichtiger, als wie es angefangen hat.

Angesichts der Wucht dieser Kämpfe erkläre ich meinerseits, dass ich mit Herz und Seele bei euch bin, mitten unter euch.

14. März, 2021

[Chile] Kommuniqué zur Beendigung des Hungerstreiks von Genosse Tomas Gonzalez Quezada

Samstag, April 10th, 2021

quelle: enoughisenough14

Chile. Eine Nachricht von Tomas Gonzalez Quezada, der seinen Hungerstreik nach 17 Tagen beendet hat.

Ursprünglich veröffentlicht von Contra Info. Übersetzt von Riot Turtle.

Als subversiver Gefangener ziehe ich mich offiziell aus dem flüssigen Hungerstreik zurück, in dem ich mich zusammen mit 9 anderen Genoss:innen aus verschiedenen Gefängnissen befand, für die Aufhebung des Art. 9 und im Gegenzug die Wiedereinführung des Artikels 1 des D.L 321, die Freilassung des in der C.A.S. entführten Genossen Marcelo Villarroel und die Anprangerung der Anwendung der Untersuchungshaft als Strafe durch die chilenischen Gerichte der Ungerechtigkeit.

Meine Entscheidung, den Streik zu beenden, bedeutet nicht, dass ich den Kampf aus irgendeinem Grund aufgebe, ich werde den Kampf wie bisher fortsetzen, aber von einer anderen Position aus, da meine Gesundheit beeinträchtigt ist, sowohl durch den Streik, an dem ich 17 Tage lang teilgenommen habe, als auch durch die Tatsache, dass ich seit mehr als einem Jahr in diesem Gefängnis lebe, in dem ich aufgrund der Einschränkungen der Gefangenen nie in der Lage war, ausreichend zu essen, es ist sehr schwierig, an einem schrecklichen Ort wie diesem stark oder gesund zu bleiben.

Abschließend rufe ich dazu auf, den Bollwerk des Kampfes für die Aufhebung der letzten Änderungen des Dekretgesetzes 321, das unseren mit langen Strafen inhaftierten Genossen das Recht auf Bewährung nimmt, und vor allem die Freilassung aller subversiven, anarchistischen, revoltierenden und Mapuche-Befreiungs-Genossen weiterhin aktiv zu führen!

Solange es Elend gibt, wird es Rebellion geben!!!

Tomas Gonzalez Quezada

Presx subversivx
Cárcel-empresa Santiago 1.
8. April, 2021

[Chile] Subversive und anarchistische Gefangene beginnen Hungerstreik

Donnerstag, März 25th, 2021

quelle: enough is enough14

Chile. Erklärung von subversiven und anarchistischen Gefangenen zum Beginn ihres Hungerstreiks in Chile.

Ursprünglich veröffentlicht von Abolition Media Worldwide. Deutsche Übersetzung von Bratislav Metulski.

Öffentliche Erklärung zum Beginn des Hungerstreiks

An die Bevölkerungen, Individuen, Gemeinschaften und Territorien im Kampf und im Widerstand.

An diejenigen, welche gegen diese Gegenwart der Unterdrückung und des Elends rebellieren.

An unsere Familien, Freund*innen, Kompliz*innen, Compañerxs und Lieben auf der ganzen Welt.

An alle!!!

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[Griechenland] KOUFONTINAS GEGEN SEINEN WILLEN WIEDERBELEBT (05.03.2021)

Montag, März 8th, 2021

quelle: enough is enough14

Einige Tage lang hatten mehrere Minister und dann der Staatsanwalt mit erhobener Stimme gewarnt: Den Gefangenen sterben zu lassen, würde strafbar sein. Vor einer Stunde haben die Ärzte und Krankenschwestern im Lamia-Krankenhaus die Anweisung befolgt: Sie hatten Dimitris Koufontinas gerade wiederbelebt, als er kurz vor dem Sterben stand, und er hatte deutlich darum gebeten, dass niemand eingreift.

Ursprünglich veröffentlicht von Blog YY. Geschrieben von Yannis Youlountas. Übersetzt von Sebastian Lotzer.

Seit einigen Monaten ist Dimitris Koufontinas den unerbittlichen Beharren der Regierung Mitsotakis ausgesetzt. Insbesondere wurden ihm jetzt die Genehmigungen entzogen, die es ihm erlaubten, drei Jahre lang seinen Sohn zu sehen, und er wurde brutal von seiner Zelle in einem “Landwirtschaftsgefängnis” in ein schmutziges Verlies in einem Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Er ist seit insgesamt 19 Jahren im Gefängnis, nachdem er sich 2002 der Polizei gestellt hatte, um seinen Teil der Verantwortung für den Prozess gegen die revolutionäre Organisation vom 17. November zu übernehmen.

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[Österreich] Spontandemo in Solidarität mit Dimitris Koufontinas

Montag, März 8th, 2021

Quelle: twitter @Presse Service Wien

Am 5.3.2021 demonstrierten in #Wien etwa 30 Personen in Solidarität mit dem Stadtguerilla Dimitris #Koufontinas, der sich nach Jahrzehnten der Haft derzeit im Hunger- und Durststreik befindet.

Das Eingangstor der griechischen Botschaft wurde mit blauer Farbe beschmiert. In der Nähe der Botschaft brannte ein Müllcontainer.

Die rasch eingetroffene Polizei konnte das Feuer löschen und zeigte einen Journalisten sowie einen Passanten wegen Sachbeschädigung an.

[Griechenland] Nierenversagen bei Dimitris Koufontinas

Montag, März 8th, 2021

Quelle: emrawi.org

Der in Griechenland inhaftierte hungerstreikende Gefangene Dimitris Koufontinas musste am Freitag wegen Nierenversagen wiederbelebt werden. Derweil gehen die Proteste in Solidarität mit dem 63-Jährigen weiter.

Das teilte das Lamia-Krankenhaus, wo der 63-Jährige behandelt wird, in einer Presseerklärung mit. „In Anwendung des entsprechenden Gesetzes und einer gerichtlichen Anordnung folgend, hat das Krankenhaus sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um den Patienten wiederzubeleben und seine Vitalfunktionen aufrechtzuerhalten, sowie alle Anstrengungen zu unternehmen, um seine Gesundheit zu erhalten, um nicht nur das Gesetz, sondern auch die medizinische Ethik zu befolgen“, zitierte das Nachrichtenportal Ekathimerini am Abend aus der Mitteilung.

Dimitris Koufontinas ist seit 2002 im Gefängnis und verbüßt eine Haftstrafe von elf Mal lebenslänglich zuzüglich 25 Jahre, nachdem er als Mitglied der Stadtguerilla „Revolutionäre Organisation 17. November” (17N) verurteilt wurde. Seit 57 Tagen befindet er sich im Hunger- und zuletzt im Durststreik, um die Rückverlegung in das Athener Korydallos-Gefängnis zu erreichen, wo er bereits 16 Jahre seiner Haft einsaß.

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[Österreich] Transpi für Dimitris Koufontinas

Samstag, März 6th, 2021

Quelle: emrawi.org

Kleines Transpi in Solidarität mit Dimitris Koufontinas in Wien

Knäste zu Baulücken
Solidarität mit Ditmitris

Mehr Infos zur Solikampagne:
https://enoughisenough14.org/2021/03/04/saturday-march-6-2021-call-for-the-second-international-day-of-solidarity-with-the-hunger-strike-of-dimitri-koufontinas/

Dimitris Koufontinas: „Ich werde weitermachen“

Freitag, März 5th, 2021

Quelle: enough-is-enough14

Griechenland. März. 2021. Nach 56 Tagen Hungerstreik und 10 Tagen Durststreik ist es eine Frage von Tagen, vielleicht Stunden, dass Dimitris Koufontinas sterben könnte. Nachdem das Gericht jedoch einem Antrag seiner Anwält:innen auf eine vorübergehende Aussetzung seiner Strafe nicht stattgegeben hat, sagte Dimitris seiner Familie, als diese ihn nach der Gerichtsentscheidung im Krankenhaus besuchte, dass er seinen Hunger- und Durststreik fortsetzen wird.

Ursprünglich veröffentlicht von The Press Project. Übersetzt von Riot Turtle (Riot Turtle hofft das ihm kleinere Fehler vergeben werden, es war nicht einfach um aus dem Griechischen zu übersetzen).

Personen aus dem Umfeld des Hungerstreikenden Dimitris Koufontinas teilten ‚The Press Project‘ mit, dass Dimitris schon vor längerer Zeit gesagt hatte, dass er nicht glaubt, dass juristische Schritte vor dem Amtsgericht irgendeinen positiven Effekt haben könnten.

Er wurde über die Entscheidung des dreiköpfigen Gerichts von Lamia im Krankenhaus informiert, wo ihn seine Familie besuchte. Dimitris sagte ihnen, dass er seinen Hunger- und Durststreik fortsetzen wird.

Das Gericht hat einstimmig den Antrag des Hungerstreikenden Dimitris Koufontinsa abgelehnt, die Vollstreckung seiner Strafe auszusetzen. Die Ablehnung seines Antrags wurde schon früher vorgeschlagen und der Oberstaatsanwalt argumentierte unter anderem damit, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe, weil er (Dimitris) es selbst so wollte. „Der Staat darf nicht auf Rache aus sein. Es ist eine Frage von Tagen, vielleicht Stunden. Wenn er stirbt, wird die Gerichtsmedizin ‚Herzstillstand‘ schreiben und sie werden auch eine bestimmte Krankheit angeben“, sagte Themis Sophos, einer der Anwält:innen von Dimitris Koufontinas.

Update zum Hunger/Durststreik von Dimitris Koufontinas – Ich will nicht sterben!

Montag, März 1st, 2021

Quelle: de.indymedia

Dimitris Koufontinas befindet sich seit dem 8. Januar 2021 im Hungerstreik und seit dem 22. Februar im Durststreik. Er fordert in das Hochisicherheitsgefängnis Kordydallos verlegt zu werden. Dieser Wunsch wird ihm Verwehrt, gleichzeitig unterliegt er nach dem neuem Antiterrorgesetz unzähligen Restriktionen.
Der Hungerstreik ist die letzte und einzige Möglichkeit für Dimitris um seine Forderungen durchzusetzen. Im folgenden möchten wir die neuesten Statements von D. Koufontinas, den behandelden Ärzt*innen und seiner Anwältin veröffentlichen, um ein Update zur aktuellen Situation zu liefern.

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Koufontinas: Sein Tod kann in den nächsten 2 Tagen eintreten.

Samstag, Februar 27th, 2021

Quelle: political-prisoners.net

Aufgrund der unmittelbaren Lebensgefahr für Dimitris Koufontinas, der sich seit 49 Tagen im Hungerstreik und seit 4 Tagen im Durststreik befindet, berichten wir über die aktuellen Entwicklungen.

Gestern, am Donnerstag 25.02., hat der behandelnde Arzt Thodoris Zdoukos den politischen Gefangen im Gefängnis besucht und untersucht. In einer im Anschluss abgegebenen Erklärung machte der Arzt seine Ergebnisse öffentlich. Im Einzelnen heißt es dort:„Heute, Donnerstag, 25. Februar, habe ich den Hungerstreikenden Dimitris Koufontinas besucht, der seit zehn Tagen auf der Intensivstation des Lamia-Krankenhauses behandelt wird. Nach 49 Tagen Hungerstreik zeigt er starke Lethargie, allgemeine Muskelschwäche, Schwindel und Anzeichen von Dehydration.
Eine Hypoglykämie, die von bevorstehenden Elektrolytstörungen begleitet wird, kann jederzeit für das Myokard und das Gehirn tödlich sein. In der kurzen Zusammenkunft, die ich mit ihm hatte, informierte ich den Hungerstreikenden über die Intervention von Tausenden von Bürgern in dem Auftritt des Präsidenten der Republik in den sozialen Medien (1), die Mobilisierungen in Griechenland und im Ausland sowie die wichtigen öffentlichen Erklärungen zur Unterstützung seiner Forderungen.

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[Griechenland] Hungerstreikender Dimítris Koufontínas in Lebensgefahr

Samstag, Februar 27th, 2021

Quelle: enough-is-enough14

Statement der Rote Hilfe über der Hungerstreikender politische Gefangene Dimítris Koufontínas.

Ursprünglich veröffentlicht von Rote Hilfe.

Seit dem 8. Januar 2021 befindet sich der politische Gefangene Dimítris Koufontínas im Hungerstreik, um gegen die schikanösen staatlichen Angriffe auf seine Person zu protestieren. Vorausgegangen war bereits eine Gesetzesänderung, die die griechische Regierung genau auf ihn zugeschnitten hat: Demnach dürfen Gefangene, die als Terrorist*innen verurteilt oder angeklagt wurden, nicht mehr in Haftanstalten mit etwas weniger rigideren Bedingungen untergebracht werden, sondern müssen in ihre früheren Gefängnisse zurückverlegt werden. Aufgrund dieses Gesetzes wurde Dimítris Koufontínas aus dem Landwirtschaftsgefängnis bei Vólos widerrechtlich in das Hochsicherheitsgefängnis in Domokós verlegt. Koufontínas befindet sich als Mitglied der revolutionären Guerilla-Organisation 17. November (17N) in Haft, seit er sich 2002 freiwillig gestellt hatte.

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Griechischer Horror- Wie ein Pädophilie-Skandal auf Epstein-Niveau in Zusammenhang mit dem ersten Mal in der griechischen Geschichte stehen könnte, dass ein politischer Gefangener an einem Hungerstreik stirbt

Freitag, Februar 26th, 2021

Quelle: enough-is-enough14

Zwei parallele Geschichten eskalieren in diesen Tagen in den griechischen Nachrichten. Beide sind von historischer Bedeutung, aber mit sehr unterschiedlichem Umfang der Berichterstattung. Es sind Geschichten von zwei sehr unterschiedlichen Männern, die außer ihrem Vornamen keine Gemeinsamkeiten haben. Es handelt sich um Dimitris Lignadis und Dimitris Koufontinas, und ihre Lebenswege, die schon durch das schiere Timing miteinander verbunden sind, könnten sich am Ende gegenseitig beeinflussen, und zwar auf die übelste Art und Weise. Ersterer war bis vor zwei Wochen Direktor des Nationaltheaters und ist seit drei Tagen (20./21.2.) unter mehrfachen Anschuldigungen der Vergewaltigung, Pädophilie und des Kindesmissbrauchs verhaftet. Dies ist die Geschichte, die den Nachrichtenkreislauf beherrscht. Letzterer ist ein ehemaliges führendes Mitglied, Hauptverantwortlicher Scharfrichter und wichtigster politischer Verteidiger der Stadtguerillagruppe 17. November. Er befindet sich seit dem 8. Januar im Hungerstreik und seit gestern im Durststreik. Über diese Geschichte wird nur sporadisch berichtet. Für den Moment… Einerseits sind beide irgendwie mit dem Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis und seiner Familie verbunden. Und auf der anderen Seite sind sie mit der korrupten Arbeitsweise des griechischen Justizsystems verbunden.
Aber zunächst einige Hintergrundinformationen für das internationale Publikum.

Ursprünglich veröffentlicht von Freedom News. Geschrieben von Alexis Daloumis. Übersetzt von Riot Turtle.

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[Griechenland] Griechenland: Giannis Dimitrakis und Nikos Maziotis beenden Hungerstreik in Solidarität mit Dimitris Koufontinas

Mittwoch, Februar 10th, 2021

quelle: enough is enough

Griechenland. Erklärung von Giannis Dimitrakis und Nikos Maziotis zur Beendigung ihres Hungerstreiks in Solidarität mit Dimitris Koufontinas.

Ursprünglich veröffentlicht von Athens Indymedia. Übersetzt von Riot Turtle für Enough 14.

4. Februar, 2021

Heute, den 4. Februar 2021, geben wir das Ende des Hungerstreiks bekannt, den wir am 16. Januar begonnen haben, als Zeichen der Solidarität mit der Forderung von Dimitris Koufontinas, in das Gefängnis von Korydallos verlegt zu werden. Wir glauben, dass unsere Hauptziele, die darin bestanden, Dimitris Koufontinas in dem von ihm begonnenen schwierigen Kampf zu begleiten und das Projekt der Solidarität zu bereichern, weitgehend erfüllt wurden.

Wir wünschen dem Genossen Dimitris Koufontinas, der sich in einer kritischen und gefährlichen Situation für seine Gesundheit und sein Leben befindet und den 28. Tag des Hungerstreiks durchmacht, sowie allen, die ihm in jeder Hinsicht und unter widrigen Bedingungen zur Seite stehen, viel Kraft. Nichts ist vorbei, alles geht weiter!

Giannis Dimitrakis

Nikos Maziotis, Mitglied von Revolutionärer Kampf

Aufruf zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem Hungerstreik von Dimitris Koufontinas am 12. Februar

Mittwoch, Februar 10th, 2021

quelle: enough is enough

Aufruf der Vollversammlung der Solidarität mit Dimitris Koufontinas zu einem internationalen Aktionstag am 12. Februar 2021.

Ursprünglich veröffentlicht von Act For Freedom Now! Übersetzt von Enough 14.

Ende Dezember letzten Jahres verabschiedete die griechische Regierung eine Reform des nationalen Strafvollzugs, die neben anderen Maßnahmen, die die Haftbedingungen verschlechtern, festlegt, dass wegen Terrorismus Verurteilte keinen Zugang zu „ländlichen Gefängnissen“ haben, „offeneren“ Einrichtungen, zu denen Langzeitgefangene Zugang haben. Die Verabschiedung dieses Gesetzes hat zur sofortigen Verlegung des politischen Gefangenen Dimitris Koufontinas aus dem ländlichen Gefängnis von Kassevitia geführt.

Dimitris ist ein Genosse, der wegen seiner Beteiligung an der revolutionären Organisation 17. November verurteilt wurde und seit 2002 im Gefängnis sitzt. Die neue Gesetzeslage sieht vor, dass Insass:innen in ländlichen Gefängnissen neu eingestuft und dann in das letzte Gefängnis, in dem sie waren, verlegt werden. In Dimitris‘ Fall hätte es das Athener Gefängnis von Korydallos sein sollen. Die Gefängnisverwaltung beschloss jedoch, ihn unter Manipulation der Verlegungspapiere in das Domokos-Gefängnis zu verlegen. Obwohl es in Griechenland keine abgegrenzten Gerichtsbezirke gibt, hat die Gefängnisverwaltung Domokos in den letzten Jahren zu einem „harten“ Gefängnis gemacht.

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Aufruf: Solidarität mit Dimitris Koufodinas!

Donnerstag, Februar 4th, 2021

Quelle: de.indymedia.org

Dimitris Koufodinas ist seit 2002 wegen Mitgliedschaft in der „Revolutionären Organisation 17. November“ im Gefängnis und verurteilt zu 11 x lebenslänglich plus 25 Jahren.

English below | Español abajo

Die RO17N war von 1975 bis 2002 in Griechenland aktiv. 2002 löste sie sich auf Grund einer gescheiterten Aktion auf. Während der 27 Jahre ihres Bestehens tötete sie u.a. im Dienst der US-Regierung stehende  Personen, Folterer aus der Zeit der Diktatur (1967 bis 1974), Großkapitalisten und Politiker. 1975 war die erste Aktion der RO17N die Erschießung des nordamerikanischen CIA-Chefs für Südeuropa, und seitdem verlangten die USA das Ende der Organisation, ohne Unterlass machten sie Druck auf die griechischen Regierungen wegen ihrer Unfähigkeit, die Mitglieder dieser Organisation zu verhaften. 1989 wurde Pavlos Bakoyiannis, Politiker und Journalist, Schwager des heutigen Premierminister und Vater des heutigen Bürgermeisters von Athen, Opfer der Organisation.

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[Schweiz] Banner in Solidarität mit Dimitris Koufontinas in Bern

Donnerstag, Februar 4th, 2021

Quelle: barrikade.info

Dimitris Koufontinas befindet sich seit dem 08.01.2021 im Hungerstreik. Ein Banner zur Unterstützung wurde an der griechischen Botschaft in Bern angebracht.

Der Revolutionär und Mitglied der 2002 aufgelösten Guerillaorganisation 17. November befindet sich seit dem 8.1.2021 im Hungerstreik. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich laufend. Aus diesem Grund haben wir heute Sonntag ein Banner an der Griechischen Botschft in Bern angebracht.

„ΝΙΚΗ ΣΤΟΝ ΑΓΩΝΑ ΤΟΥ Δ.ΚΟΥΦΟΝΤΙΝΑ Ή ΕΡΧΕΤΑΙ ΑΝΤΑΡΤΙΚΟ ΜΕΣΑ ΣΤΗΝ ΑΘΗΝΑ!! Victory for the struggle of Dimitris Koufontinas““

Erfolg und Kraft für Dimitris Koufontinas!

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[Athen] Anarchistischer Motorradkorso in Solidarität mit dem hungerstreikenden politischen Gefangenen Dimitris Koufontinas

Donnerstag, Februar 4th, 2021

quelle: enough is enough

Griechenland. Während Athen nach 3 Monate immer noch im Lockdown ist, hat die rechte griechische Regierung die Zeit genutzt, um wie eine Mafia-Organisation zu agieren und Rechnungen mit ihren ausgemachten Feinden, den Menschen, den Menschenrechten und Freiheiten zu begleichen. In einem gewalttätigen legislativen Crescendo zielt die Regierung darauf ab, einen junta-ähnlichen Polizeistaat zu errichten, wenn der pandemische Lockdown irgendwann endet. Von der Einrichtung von Polizeistationen in den griechischen Universitäten über das Verbot von Versammlungen und Protesten ab einer bestimmten Personenzahl bis hin zum Verbot der Bewegungsfreiheit von Journalist:innen und der Berichterstattung hat die ironischerweise von sich selbst als „Neue Demokratie“ bezeichnete Regierungspartei beschlossen, dass die Einstellung tausender neuer Polizist:innen die Antwort auf alles ist, auch auf die Pandemie.

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[Griechenland] Die anarchistischen Gefangenen Nikos Maziotis und Giannis Dimitrakis starten einen Hungerstreik in Solidarität mit Dimitris Koufontinas

Donnerstag, Januar 21st, 2021

Quelle: enough-is-enough

Griechenland. Erklärung von Nikos Maziotis und Giannis Dimitrakis zum Start des Hungerstreiks in Solidarität mit Dimitris Koufontinas (Griechenland, 16. Januar 2021).

Ursprünglich veröffentlicht von Malacoda. Übersetzt von Riot Turtle für Enough 14.

Ab heute, Samstag, den 16. Januar 2021 werden wir in Solidarität mit dem Genossen Dimitris Koufontinas einen Hungerstreik beginnen, bis seine Bitte um Verlegung ins Korydallos-Gefängnis erfüllt ist.

Wir verurteilen seine gewaltsame Verlegung ins Krankenhaus auf Anordnung des Staatsanwalts, obwohl er erklärt hat, dass er keine medizinische Behandlung wünscht.

Aus dem Gefängnis von Domokos,

Nikos Maziotis, Mitglied des Revolutionären Kampfes Giannis Dimitrakis

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[Griechenland] Erklärung zum Beginn eines Hungerstreiks von Dimitris Koufontinas

Donnerstag, Januar 21st, 2021

Quelle: de.indymedia.org

Das Dokument des Ministeriums, über welches ich gestern informiert wurde, enthüllt seine beispiellose Methode mir gegenüber, da demnach in den anderthalb Stunden, die mein Transfer von Kassavetia nach Domokos (beides Gefängnisse in Griechenland) dauerte, wo und auch wie es die „inländische Familie“ (gemeint ist hiermit die herrschende Familie, die derzeit in der rechten Regierung sitzt) verlangte. Nun scheint es, dass ich auch noch nach Korydallos versetzt wurde, um zu zeigen, dass das, was das fotografische Gesetz über die landwirtschaftlichen Gefängnisse vorschrieb, welches sie gemacht hatten, um mich von ihnen zu verdrängen, eingehalten wurde.

Vollständige Demütigung der Rechtsstaatlichkeit, für die sie sprechen, völliges Zerreißen ihrer eigenen Gesetze. Dies ist jedoch nicht nur eine Methode zur Ausrottung eines politischen Gefangenen. Nicht einfach nur eine Liebkosung der rechtsextremsten Tendenz einer zunehmend rechtsextremen Regierung. Es ist der Versuch einen Menschen zu stürzen. Nicht für das, was er ist, sondern für das, was er signalisiert, indem er sich weigert dem unerträglichen Druck zu erliegen, den das System auf ihn ausübt, wie vor kurzem die Vertreter der Familie (s.o.) und der Ausgewählte der (amerikanischen) Botschaft betonten.

Nach all dem was offensichtlich passiert ist und all dem was zynischerweise im Krieg gegen mich enthüllt wurde, ist der Hungerstreik nun eine Frage der eigenen Konsequenz und der individuellen Würde.

Da sie auf das Gesetz bestehen, welches sie so provokativ ausgearbeitet haben, müssen sie es nun auch anwenden, zumindest er (gemeint ist hier Chrisochoidis, derzeitiger Innenminister Griechenlands). Und mich wieder in den Keller von Korydallos zurückbringen, in den Sonderflügel, den der Repressionsminister M. Chrisochoidis selbst geschaffen hat, um den 17. November zu begraben und wo ich bereits 16 der 18 Jahre, die ich im Gefängnis bin, verbracht habe.

Dimitris Koufontinas

Gefängnis von Domokos

8. Januar 2021

Quelle: https://athens.indymedia.org/post/1609549/

[Chile] Die anarchistische Gefangene Mónica Caballero beginnt den Hungerstreik im Gefängnis von San Miguel

Mittwoch, Dezember 9th, 2020

quelle: schwarzer pfeil

Chile. Inmitten der weitverbreiteten Mobilisierungen innerhalb der chilenischen Gefängnisse für die Wiederherstellung von würdevollen Besuchen für Gefangene, und 10 Jahre nach dem Massaker im Gefängnis von San Miguel, hat Mónica Caballero zusammen mit zwei weiteren Gefangenen einen Hungerstreik begonnen, der sich mit dem bereits im Hochsicherheitsgefängnis begonnenen Hungerstreik vereinigt.

Nachfolgend teilen wir das Kommunique von Mónica, das eine historische Erinnerung an die verschiedenen Ereignisse des Widerstandes und Kampfes, die dieses Gefängnis geprägt haben, liefert:

Zehn Jahre seit dem Massaker im Gefängnis von San Miguel: Erinnerung und Geschichte des Kampfes

Ohne Zweifel gibt es Orte, die Tausende von Geschichten verwahren. Wenn die hohen Mauern der Gefängnisse von den Erfahrungen derer sprechen könnten, die hinter ihnen eingesperrt waren (und sind), würden sie uns vielleicht viele Geschichten erzählen. Sie würden uns Geschichten erzählen, in denen arme Menschen die Hauptdarsteller:innen wären, oder vielleicht würden sie uns von der immensen Sehnsucht nach Freiheit erzählen, die die Herzen derer erfüllt, die die Kerker und Zellen bevölkern.

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[Italien] Davide Delogu ist im Hungerstreik – – – Unterstützungsfonds

Freitag, Mai 1st, 2020

Quelle: kam per Mail

Seit dem 29. Februar ist Davide in Isolationshaft (und das obwohl ein Gefangener normalerweise „nur“ bis zu 15 Tagen in Isohaft bleiben darf). Er wurde aus „Sicherheitsgründen“ aus dem Rossano Calabro Gefängnis in das Pagliarelli Gefängnis auf Sizilien verlegt. Der Richter des Strafvollstreckungsgerichts von Palermo, Dr. Agnelli, entschied am 22. April die Disziplinarmaßnahme/Zensur zu verlängern, obwohl diese bereits am 18. April ausgelaufen war. Als Begründung wurden die üblichen und ermüdenden Sicherheitsbedenken angeführt. Davide befindet sich seit dem 24. April im Hungerstreik dagegen.

Wenn ihr Davide schreiben möchtet:

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Sofortige Enthaftung aller Personen in Schubhaft!

Sonntag, April 19th, 2020

Quelle: emrawi.org

Alarm: Hungerstreik in den Polizeianhaltezentren – Gefährdung von Personen in Schubhaft während Covid-19

Wien (OTS) – Der Initiative „Rückkehrzentren schließen“ liegen folgende Informationen vor: Trotz nicht durchführbarer Abschiebungen, sitzen derzeit über 100 Personen in Schubhaft. Trotz Covid-19 und Undurchführbarkeit von Abschiebungen finden seit Wochen keine Enthaftungen statt. Seit 7 Tagen befinden sich im PAZ Rossauer Lände nun mehr als 10 Personen im Hungerstreik, die teilweise zu drastischen Maßnahmen gegriffen und sich ihre Münder zugenäht haben. Auch im PAZ Hernals sind mehrere Gefangene im Hungerstreik. Alle Betroffenen sind seit mehreren Monaten in Schubhaft und konnten bis dato nicht abgeschoben werden.

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Update zur Situation in der JVA Köln-Ossendorf V

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Hülya konnte heute für zwei Minuten anrufen. Leider war das nicht genug Zeit, um ausführlicher darüber zu reden, was passiert ist und wie es ihr geht.
Was wir jetzt wissen ist, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht und sie den Hungerstreik abgebrochen hat.
Der Anwalt kam noch nicht zu ihr durch und Post konnte sie auch noch nicht rausschicken.
Es gab kurz das Gerücht, dass vielleicht alle Gefangenen im offenen Vollzug, die nicht arbeiten, in den geschlossenen Vollzug zwangsverlegt wurden, aber das scheint nicht so zu sein. Hülya wurde als einzige wieder eingesperrt, weil sie berechtigterweise gegen die Knast-Praxis bezüglich der Pandemie im offenen Vollzug protestiert hat. Das zeigt einerseits eigentlich nur, wie nervös die Verantwortlichen in Ossendorf diesbezüglich sind und andererseits, dass wenn sich berechtigter Protest entwickelt, sofort repressiv geantwortet wird.
Besuche sind mittlerweile nicht mehr direkt, sondern über Skype möglich. Wir sind gespannt, inwieweit das funktioniert, abgesehen davon, dass das natürlich auch die totale Kontrolle ermöglicht, sofern Angehörige und Freund*innen überhaupt dazu in der Lage sind, Skype zu benutzen.

Für die Freiheit der Gefangenen!

Hülya freut sich über Post, schreibt ihr:

Achtung, neue Buchnummer!: 83209

JVA Köln
Rochusstrasse 350
50827 Köln

Update zur Situation in der Außenstelle der JVA Köln Ossendorf III

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Wir müssen davon ausgehen das Hülya sich im geschlossenen Vollzug befindet. Da wir heute morgen das letzte Mal was von ihr gehört haben und sie uns berichtete, dass ihr die Beamten damit gedroht haben. Sie erzählte das die Lockerungen (https://de.indymedia.org/node/72627) die ihnen zugesichert wurden, nun wieder gestrichen wurden. Leider wissen wir nicht mehr, außer das sie den Hungerstreik weiter macht und das es ihr gut geht.

Wir senden ihr viel Kraft, Wärme und Energie!

Für die Freiheit aller Gefangenen!

Hülya freut sich über Post, schreibt ihr:

Hülya A.
Buchnummer: 84174a
JVA Köln, Rochusstraße 350
50827 Köln

[Deutschland] Leipzig: Hungerstreik Tag 4 / Brief von Néstro & Presseerklärung

Montag, Januar 20th, 2020

Quelle: indymedia

In der JVA Leipzig befindet sich Néstro seit 4 Tagen im Hungerstreik. Er und drei weitere U-Haft-Gefangene wurden an Silvester in Connewitz mit fadenscheinigungen Gründen festgenommen. Unten folgt ein Brief von Néstro.

Solid-Kundgebung heute / 17 Uhr / Str. des 17. Juni X Münzgasse – komtm vorbei!

Brief des Untersuchungsgefangenen Néstro vom 19.01.2020

„Ich bin einer der drei noch in Haft Sitzenden, die in der Silvester Nacht am Connewitzer Kreuz brutal festgenommen wurden.

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[Griechenland] Kostas Sakkas beendet seinen Hungerstreik

Montag, Dezember 30th, 2019

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Am 16. Dezember trat der Gefährte Kostas Sakkas in einen Hungerstreik, um die Aufhebung der ihm seit seiner Festnahme auferlegten Ausnahmeregelung zu fordern. Gegen diese Behandlung wählte der Gefährte Kostas Sakkas den Weg des Kampfes und gewann. Heute, am 23. Dezember, wurde seine „Überstellung“ * vom Nigríta- Gefängnis ins Korydallos-Gefängnis genehmigt.

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[Griechenland] Der anarchistische Gefangene Kostas Sakkas ist im Hungerstreik

Mittwoch, Dezember 25th, 2019

Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien

Der anarchistische Gefährte Kostas Sakkas trat am 16. Dezember in den Hungerstreik um gegen seine Haftbedingungen zu protestieren. Er wurde im Juni 2019 mit zwei Gefährt*innen nach der Enteignung eines Geldtransports festgenommen.

„In den vergangenen sechs Monaten im Korydallos-Gefängnis wurde mir eine informelle Ausnahmeregelung auferlegt, die mir das Recht auf Leistungen vorenthält, mich von Bildungsprogrammen ausschließt, mir jede Tätigkeit innerhalb des Gefängnisses und alles, was mir helfen könnte, meine Situation zu verbessern, verbietet.

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[Russland] Network: Die anarchistischen Angeklagten Arman Sagynbaev, Dmitri Pchelintsev und Maxim Ivankin kündigten den Beginn eines Hungerstreiks an

Sonntag, November 17th, 2019

Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien

Während des Prozesses sagte Arman Sagynbaev über die Folter aus, der die im Fall Network verhafteten Anarchisten ausgesetzt waren.

„Wir wurden gefoltert, alle unsere Aussagen waren falsch und wurden nicht nur wegen der Drohungen und des Drucks gegeben, sondern auch weil man sich fühlt, als würde einem die Haut lebendig entfernt…. Ja, ich wurde am 5. November 2017 mit Stromschlägen gefoltert. Ich beschriebe das Vorgehen – es war eine Box von rechteckiger Form, braun, auf der es zwei Regler gab: Spannung und Strom. Sie banden die Drähte an meine großen Zehen“, sagte Sagynbaev vor Gericht. Ihm folgend kündigten die Angeklagten Dmitri Pchelintsev und Maxim Ivankin einen Hungerstreik an.

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[Russland] Der anarchistische Gefangene Viktor Filinkov ist im Hungerstreik

Samstag, November 9th, 2019

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Anmerkung von Attaque: Viktor Filinkov wurde Ende Januar 2018 während der zweiten Welle der von der Polizei der Stadt Pensa eingeleiteten repressiven Operation „Network“ festgenommen. Einem Artikel von Anarchy Today zufolge wurde er am 5. November an seinem sechsten Tag im Hungerstreik in die Abteilung für Infektionskrankheiten eines Krankenhauses in St. Petersburg verlegt.

„Die Besonderheit dieses Hungerstreiks im Vergleich zu vielen anderen ist die einfache Tatsache, dass es keine Forderung im Zusammenhang mit seiner persönlichen Situation gibt.Viktor machte deutlich, dass er sich nicht über das Untersuchungsgefängnis beklagen will und „nicht für sich hungert“.

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[Italien] Update zum Hungerstreik

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am 28. Juni 2019 beendeten die drei anarchistischen Gefährtinnen, eingesperrt im Abschnitt AS2 des Gefängnisses von L’Aquila, ihren Hungerstreik, der von Silvia und Anna am 29. Mai begonnen wurde. Sie teilten dies der Strafvollzugsanstalt offiziell mit. Sie verfassten eine Erklärung über die Beendigung des Streiks, die sie per Post an einige Akteur*innen der Bewegung schickten. Hinsichtlich einer Anhörung am 2. Juli vor dem Gericht in Turin, bei der Silvia und andere Gefährt*innen angeklagt sind, wurde Silvias Anwesenheit im Gerichtssaal gestattet, so dass sie am 28. Juni nach Turin verlegt wurde.

[…] Marco beendete ebenfalls seinen Hungerstreik, nachdem er erfuhr, dass die Gefährt*innen in L’Aquila ihren Hungerstreik beendeten. […]

[Italien] Updates zum Hungerstreik der Gefährt*innen in Italien

Dienstag, Juni 25th, 2019

Quelle: anarhija

Update: Alfredo Cospito hat seinen Hungerstreik am 24. Juni beendet.

Quelle: anarhija (vom 18. Juni 2019), übersetzt von abc wien

Alfredo Cospito befindet sich seit 29. Mai aus Solidarität zu den beiden Gefährtinnen Anna und Silvia im Gefängnis von L’Aquila ebenfalls im Hungerstreik und hat seitdem 15 Kilo verloren. Ihm geht es gesundheitlich gut. Er bekräftigte, seinen Hungerstreitk nicht vor Anna und Silvia zu beenden.

Stecco (Luca Dolce), der sich ebenfalls seit 29, Mai im Hungerstreik befand, musste aufgrund von zu viel Gewichtsverlust seinen Hungerstreik am 17. Juni beenden.

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