Archive for the ‘Uncategorized’ Category

[Österreich] Wien – Anarchistisches Café: “Um den Staat zu zerstören, müssen wir ihn verstehen” – Vortrag und Diskussion

Monday, September 16th, 2019

Quelle: kam per mail

Worshipping Power: Ein anarchistischer Blick auf die Bildung von Staaten

Woher kommen Staaten, woraus entstehen sie und wie entwickeln sie sich? Die alten Dogmen, die der Staat zum Schutz und zur Weiterentwicklung der Menschheit oder sogar als notwendiges Übel aufstellt, wurden gründlich missverstanden. Aber auch viele neuere Theorien, die die Bildung von Staaten innerhalb einer einzelnen Optik erklären oder auf eine einzelne Ursache oder eine lineare, progressive Evolution hindeuten, greifen zu kurz.

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[Überall] Weitere Soliaktionen für die 3 von der Parkbank

Saturday, September 14th, 2019

Quelle: indymedia

Soligraffiti in Hamburg.

FREIHEIT FUER ALLE

FEUER UND FLAMME ALLEN PARKBANKEN

PARKBANKERZ UNITED

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[Nirgendwo/Überall] An den Gefährten im Nirgendwo

Friday, September 13th, 2019

Quelle; barrikade.info

Lieber Freund,

Es sind schon mehr als drei Jahre vergangen, seit du von einem auf den anderen Tag verschwinden musstest. Damals gab es keine Zeit mehr für letzte Worte oder eine Umarmung vor deiner Reise ins Ungewisse, jedoch blieb ein Gefühl der Überforderung, Trauer sowie eine Ungewissheit, wie mit all den tausenden von Fragen umzugehen ist, zurück. Dein erster Brief aus dem Nirgendwo durchbrach das Schweigen, das uns in den ersten Wochen umgab, deine weiteren Briefe voller Kraft, Liebe und Zuversicht, eröffneten eine Debatte und einen Austausch unter einigen Gefährt*innen. Es wurden Texte zum Thema Klandestinität aus vergangenen Zeiten gelesen, es gab kleine wie grosse Debatten und Auseinandersetzungen, die jedoch selten weitere interessierte Menschen miteinbezogen. Es war nicht einfach, aber notwendig, dies zu durchbrechen und deshalb entschieden wir uns, in Form einer Infoveranstaltung unsere Auseinandersetzung mit dem Thema öffentlich zu teilen und an diversen Orten im deutschsprachigen Raum eine Diskussion anzuregen.

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[Frankreich] Offener Brief aus dem französischen Knast – die drei von der Autobahn

Wednesday, September 11th, 2019

Quelle: indymedia

Im Folgenden dokumentieren wir einen Brief, der von einem der “Drei von der Autobahn” geschrieben wurde (ebenfalls veröffentlicht auf www.redside.tk).

“30.08.19, an alle die mich bzw. uns da draußen unterstützen.

Jetzt sitzen wir, das heißt wir „drei von der Autobahn“, schon fast 1,5, Wochen in Gefangenschaft der französischen Klassenjustiz. Alles hat damit angefangen, dass uns die Gendarmerie auf dem Weg nach Spanien, mitten auf der Autobahn rauzszog und das Auto, gemeinsam mit der deutschen Bundespolizei kontrollierte.

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[USA] Der anarchistische Gefangene Jeremy Hammond soll gegen seinen Willen vor einer Grand Jury aussagen – Neue Adresse

Friday, September 6th, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Der inhaftierte Anarchist Jeremy Hammond wurde gegen seinen Willen aufgefordert, vor einer Grand Jury im Eastern District of Virginia (EDVA) auszusagen. Letzte Woche wurde Hammond aus der Federal Correctional Institution in Memphis, Tennessee, verlegt, wo er eine 10-jährige Gefängnisstrafe absaß, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, den privaten Nachrichtendienst Stratfor Global Intelligence gehackt zu haben. Zum Zeitpunkt seiner Verlegung war Hammond im Federal Bureau of Prison’s Intensive Residential Drug Abuse Program (RDAP) eingeschrieben, das nach Abschluss die teilnehmenden Häftlinge für eine vorzeitige Entlassung qualifiziert. Hammonds Haftentlassungstermin wurde auf Mitte Dezember 2019 anberaumt, jedoch aufgrund seiner Entfernung aus dem RDAP-Programm und der Vorladung zu dieser Grand Jury könnte seine Haftzeit um über zwei Jahre verlängert werden. […]

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[Italien] Operation Prometeo – Brief von Robert aus dem Gefängnis von Sassari

Friday, September 6th, 2019

Quelle: mpalothia, übersetzt von abc wien

Hallo zusammen!

Ich bin Robert und seit dem 6. Juli im Gefängnis von Sassari eingesperrt. Mir wird vorgeworfen, zusammen mit einer Gefährtin und einem Gefährten “explosive Briefumschläge” an zwei Staatsanwälte, Sparagna und Rinaudo, und an den Direktor der DAP* geschickt zu haben. Im Morgengrauen des 21. Mai [2019] wurden wir durchsucht und ins Gefängnis gebracht. Beppe und ich waren im Opera-Gefängnis eingesperrt, wo wir einen Monat in der Abteilung “Beobachtung” verbrachten. Dies ist der Bereich, in dem die Gefangenen untergebracht werden, die 15 Tage in Isolation verbringen müssen oder denen ein hohes Risiko für Selbstverletzung zugeschrieben wird.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Donautal Geflügelspezialitäten verliert vor Bundesverwaltungsgericht”

Friday, September 6th, 2019

Quelle: freedom for thomas

Wie im Verlaufe der letzten Jahre immer wieder berichtet, wollte ich über die damals noch unter „Wiesenhof“ firmierende Zweigniederlassung in Bayern Informationen hinsichtlich etwaiger lebensmittelrechtlicher Verstöße beim zuständigen Landratsamt Straubing erfragen (zuletzt https://de.indymedia.org/node/30093). Nunmehr hat das BVerwG (Bundesverwaltungsgericht) entschieden.

Die mündliche Verhandlung am 29.08.2019

Am 29. August fand in Leipzig beim BVerwG eine mündliche Verhandlung statt. Die im Laufe der Jahre in „Donautal Geflügelspezialitäten“ umfirmierte Zweigniederlassung der Lohmann & Co AG hatte sich bis dato erfolglos durch die Instanzen geklagt. Vor dem Verwaltungsgericht verlor sie ebenso, wie vor dem Verwaltungsgerichtshof.

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[Deutschland] Drei von der Parkbank – Soli-Poster “Mit freiem Herzen und entschlossenen Händen”

Friday, September 6th, 2019

Quelle: indymedia

Wieso sollte der Staat wegen ein paar Litern unbenutztem Benzin und einem Feuerzeug derart ausrasten?

Wieso sollte sich der Staat so sehr bedroht fühlen, dass diese grundlegenden, einfach und überall zugängigen Materialen eine so massive Operation verursachen würden: die Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft geführt, Monate lange Untersuchungshaft, ein mediales Spektakel der Verleumdung, das den Triumph über die Verhaftung von drei „Extremisten“ feiert?

Warum sollte sich der Staat vor ein paar an einem Grillanzünder befestigten Streichhölzern fürchten, wenn er ein stetig wachsendes und innovatives Arsenal zur Verfügung hat, das er ohne Skrupel benutzt, und das aus Technologie, Infrastruktur, Waffen, Armeen, einer Propaganda-Maschine besteht um Konsens und Verwirrung, eine von zwanghaftem Konsum der Nutzlosigkeit abhängige und betäubte Bevölkerung zu schaffen?

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[Deutschland] Brief eines Gefangenen in Hamburg: “Das Geräusch von Schlüsseln und Metall”

Friday, September 6th, 2019

Quelle: indymedia

Das Geräusch von Schlüsseln und Metall

Das Geräusch von klappernden Schlüsseln, aneinander schlagenden Metallscharnieren, einrastenden Schlössern und Türen begleitet vom ersten Moment des Weckens um 6.45h, bis spät in die Nacht, wenn die Schließer*innen ihre Runden auf dem stadionhellen Hof drehen. Es ist ein so allgegenwärtiges Geräusch hier, dass man schnell das Gefühl bekommt, ein Industrial-Soundtrack würde auf Dauerschleife im Hintergrund laufen und von Zeit zu Zeit leiser oder lauter gedreht werden.

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[Griechenland] Der neue Krieg gegen Migrant*innen und Anarchist*innen – Interview

Sunday, September 1st, 2019

Quelle: crimethinc, übersetzt von abc wien

Das von besetzten sozialen Zentren geprägte Viertel Exarchia in Athen, Griechenland, ist seit langem ein wichtiger Bezugspunkt für autonome Bewegungen auf der ganzen Welt. Die neue rechte Regierung, die in Griechenland an die Macht gekommen ist, hat angekündigt, dieses Experiment an Inklusivität und Selbstbestimmung zu zerschlagen. Am 26. August wurden bei massiven Polizeirazzien vier Besetzungen geräumt, darunter einige für Geflüchtete, von denen viele in Flüchtlingslager geschickt wurden. In diesem Moment umzingelt die Bereitschaftspolizei Exarchia und bereitet ihre nächsten Angriffe vor. Als Reaktion darauf wurden Demonstrationen für den 31. August und den 14. September anberaumt. Wir haben eine*n Bewohner*in Exarchias zum Kontext dieses neuen Kampfkapitels und zu den Perspektiven für diejenigen befragt, die eine Welt ohne Kapitalismus oder staatliche Unterdrückung suchen.

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[Deutschland] Soli-Aktion: Banner Drop

Saturday, August 31st, 2019

Quelle: indymedia

In der Nacht vom 27.08.2019 gab es im Kölner Stadtteil Buchforst zwei banner drops. Dies war eine Aktion im Rahmen der Internationalen Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen. Ein Banner richtete sich konkret gegen alle Gefängnisse, mit dem anderen wurde auf die (bevorstehenden) Geschehnisse in Exarcheia aufmerksam gemacht.

Leider wird in der linken Szene oft nur über skandalisierte Einzelfälle berichtet, das eigentliche Problem ist aber viel größer als das. Immer mehr Linke geraten in den Malstrom des Rechtssystems. Viele unserer Gesetze dienen einzig dem Schutz von Staat und Ordnung und um Eigentumsverhältnisse zu wahren. Anarchistische Gefährt*innen werden vordergründig wegen ihrer Taten festgenommen, eigentlich ist es jedoch aufgrund des Befreiungsgedanken, der hinter jenen Taten steckt.

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[USA] Eric Kings Gedanken zu Willem Van Spronsen

Friday, August 30th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Heute sitze ich in dieser von Kakerlaken befallenen Kloake namens USP Atlanta. Viele politische Gefangene sind hier durchgekommen, und hätte er überlebt, wäre Willem Van Spronsen möglicherweise auch hierhergekommen. Stattdessen bot er sein Leben und der Staat war mehr als glücklich, es zu nehmen, eine Sorge weniger für sie. Ich habe über ihn nachgedacht, über sein Handeln, über seine Schriften und Motive. Mein Herz tat dabei weh, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, sich so sehr zu sorgen, dass du unbedingt handeln MUSST. Willem nutzte seine persönliche Perspektive und seine Reichweite, überlegte, welche Möglichkeiten er hatte, und entschied mit Herz und Verstand, dass er bereit war, alles für die eine Sache aufzugeben, die ihm mehr bedeutete als alles andere.

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[Frankreich] Vincenzo nach sieben Jahren auf der Flucht verhaftet

Monday, August 12th, 2019

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Saint-Gravé, Morbihan, Donnerstag, 8. August. Der anarchistische Gefährte Vincenzo Vecchi wurde von der französischen Polizei auf Antrag der italienischen Anti-Terrorbehörde verhaftet. Er wurde unter anderem wegen “Verwüstung und Vandalismus” (eine Anklage die mit sehr hohen Haftstrafen belegt ist) bei den Protesten gegen den G8-Gipfel im Juli 2001 in Genua verurteilt. Am 13. Juli 2012 wurden die endgültigen Urteile gegen zehn Personen gesprochen, darunter auch gegen Vincenzo, der zu 11 Jahren und 6 Monaten verurteilt wurde. Daraufhin tauchte er unter.

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[Schweiz] G20: Bericht zur G20-Fahndung in der Schweiz

Wednesday, July 31st, 2019

Quelle: barrikade

Neun Monate nach dem G20-Gipfel in Hamburg 2017 schlug die Polizei gleichzeitig an drei verschiedenen Orten in der Schweiz zu: Am 29. Mai 2018, um 6 Uhr morgens, wurde eine zur Fahndung ausgeschriebene Person in der Nähe von Winterthur verhaftet und vorübergehend festgenommen. An zwei weiteren Orten gab es zeitgleich Razzien, wobei diverse Speichermedien, Telefone und andere Gegenstände beschlagnahmt wurden. Doch wie ist diese ganze Operation namens «Alster» eigentlich abgelaufen?

Wir hatten Einblick in einen Teil der Akten von der Kantonspolizei Aargau und uns entschieden Informationen daraus zu veröffentlichen – um das Ausmass der polizeilichen Überwachung aufzuzeigen, um Informationen zu teilen, wie seitens der Repressionsbehörden in solchen Fällen gearbeitet wird, und um zukünftigen Observationen etwas entgegen zu halten. Doch wie schon erwähnt – wir gehen davon aus, dass wir lediglich einen Bruchteil der Akten sichten konnten.

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[A-Fund] Interview (Mai 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: anarkism, übersetzt von abc wien

Von Indonesien in die USA. Von Südamerika bis nach Europa, überall nimmt die Repression zu. Aber es ist nicht notwendig, dass wir die Augen vor Repression verschließen oder sie anerkennen und uns davon abhalten lassen, dem Staat und anderen Repressionsmechanismen Widerstand zu leisten.

Wir müssen uns jedoch eingestehen, dass wir in einer Welt leben, in der die Überwachung zunimmt, der Faschismus auf dem Vormarsch ist und innerhalb der Polizei wächst, und wir müssen organisiert sein, um der wachsenden Bedrohung entgegenzutreten. Wir können sicher sein, dass das Kapital gut vorbereitet ist und mit all seiner Kraft versucht, selbst den kleinsten Funken des Widerstandes, der entfacht wird, zu vernichten. Vor einiger Zeit haben wir einen Text des International Anarchist Defence Fund veröffentlicht, einem relativ neu gegründeten anarchistischen Solidaritätsfonds. Hier kommt ein ausführlicheres Interview mit dem Kollektiv hinter dem anarchistischen Fonds.

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[Wien] Heute wieder Schreibwerkstatt!

Thursday, June 27th, 2019

Solidarität ist mehr als nur ein Wort und manchmal sind es viele Worte auf Papier die in die Knäste geschickt werden!

Kommt vorbei und schreibt mit uns Briefe an Gefangene!

27.06.2019. | 18 – 20 Uhr
ekh | medienwerkstatt

 

[Schweiz] Zwei Briefe von dem gefangenen Gefährten aus dem Fermento

Thursday, March 14th, 2019

Quelle: bibliothek fermento

Ungehaltener Beitrag anlässlich der Veranstaltung “Was wollen die Anarchisten” vom 9.2.19

Liebe Gefährten,

Angesichts der heutigen Diskussion zur Frage “Was wollen die Anarchisten?” will auch ich mich hinsetzen und einige Überlegungen niederschreiben, die euch wahrscheinlich mit einiger Verspätung erreichen werden, da hier alles erst durch die Zensur muss.

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[USA] Eric King: Die Einschränkung seiner Kommunikation ist für alle politischen Gefangenen gefährlich

Wednesday, January 30th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

Warum ist das Kommunikationsverbot zwischen Eric und seiner Frau für ALLE politischen Gefangenen relevant??

Die Einschränkung der Kommunikation ist offensichtlich von großer Wichtigkeit, denn es ist nicht nur illegal und überaus schädlich, wenn ein Gefangener von seiner Familie abgeschnitten wird. Es verstärkt das Trauma, das Eric und seine Familie erlebt haben, und genau das ist auch beabsichtigt. Dies ist jedoch nicht der problematischste und gefährlichste Aspekt dieser Situation.

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[Radio Lora] InfoLoraFr: Basel18 & Repression in Hamilton

Thursday, November 8th, 2018

Quelle: barrikade

Wir sind ein anarchistisches Info Radio und senden jeden Freitag von 18:00 bis 19:00 live auf Radio Lora (97.5MHz) oder ihr findet unsere Sendung auch auf unserem Blog: infolorafr.noblogs.org

Wir haben am dritten Prozesstag (Basel18) ein Interview mit zwei Angeklagten gemacht, die ihre Eindrücke vor Ort erzählen. In zweiten Teil der Sendung geht es um die Repression in Hamilton Canada, gegen Anarchist*innen nach einem wilden Umzug durch ein Yuppie-viertel, kämpfen. Dazu hört ihr ein von uns vertontes schriftliches Interview aus der anarchistischen Zeitschrift „In der Tat“.

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[Russland] Stellungnahme von Rupression.com zur Kampagne für die im Rahmen des Netzwerk-Falles Verfolgten

Sunday, October 21st, 2018

Quelle: contra info

Im Februar 2018 wurde in Russland eine Kampagne gestartet, um die Angeklagten im Netzwerk-Fall zu unterstützen. Zu den Hauptzielen der Kampagne zählten die Beschaffung von Mittel für Rechtskosten, die Organisation humanitärer Unterstützung für die Festgenommenen und die Unterstützung ihrer Angehörigen. Die Spenden wurden entsprechend den finanziellen Verhältnissen der jeweiligen Familien und den Bedürfnissen der Verhafteten verteilt. Weitere finanzielle Unterstützung wird entsprechend den Entscheidungen der Festgenommenen verteilt.

Zwei der Angeklagten, Igor Shishkin und Yegor Zorin, kooperieren derzeit mit den Ermittlungsbehörden.

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[Österreich] Wien: HAINBURG BLIEB, HAMBACHER FORST BLEIBT!

Sunday, October 14th, 2018

Quelle: indymedia

Bericht über eine Soliaktion in Wien am 11.10.18 für die Kämpfe rund um den Hambacherforst und die Verbindung zum Kampf um die Hainburger Au im Jahre 1984. Inkl. Verlauf und Kommentar zur Praxis von Verweigerung der Personen- und Identitätsbezogenen Daten und Nicht-Kooperation mit der Polizei.

Am frühen Morgen des 11.10.18 wurde im Rahmen einer Kletteraktion ein Transparent gehisst mit der Aufschrift: „HAINBURG BLIEB, HAMBACHER FORST BLEIBT! Militanter kollektiver Widerstand wirkt! Gegen Kapitalismus, Polizeirepression, RWE & Co.“

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Sorry Leute, dass wir grad….

Wednesday, April 11th, 2018

… so wenig online stellen und euch mit spannenden News versorgen, aber wir arbeiten alle mit Hochdruck an den Vorbereitungen fürs ABC-Soli-Festival und versuchen unser Bestes, euch in den nexten Wochen wieder besser am Laufen zu halten…
<3

A-Radio zu Repression in Polen gegen Migrant_innen: Solidarität mit Ameer Alkhawlany!

Tuesday, June 20th, 2017

Ihr hört einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 25. Mai 2017 im EKH/Wien

Aus dem Ankündigungstext vom Anarchistischen Radio:
Border regime and migration politics towards non-EU migrants in Poland has a long history of brutality, racism and, in fact, fascism. Now we can say that the situation is getting worse and worse.

The initiative “Solidarity with Ameer” will present the story of an Iraqi student, who spent half a year in custody and was secretly deported (just after the court set him free), because Polish state accused him of “posing a potential threat to public safety” (without even presenting any evidence or actual accusation).

Border police, secret police, ministry of internal affairs and many others were involved. During the presentation you will learn about the details of this complex case as well as about solidarity campaign for justice for Ameer and against all deportations.

[Wien] Poster- Feuer in die Herzen!

Sunday, February 26th, 2017

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

[Wien] ABC-Schreibwerkstatt am 23.2. mit Trans*Gefangenenen-Schwerpunkt

Friday, February 17th, 2017

Mit Ende Jänner fand zum ersten Mal die ABC-Schreibwerkstatt statt. Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen, Gefährt*Innen und Freund*Innen, die aus unterschiedlichen Gründen in Knästen sitzen, Solidarität zu zeigen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine oder vergessen sind.
Eine gute Möglichkeit ist ihnen Briefe oder Postkarten zukommen zu lassen. Briefe und das Wissen, dass mensch nicht vergessen ist, können in dieser grauen Gefangenschaft die Welt bedeuten. Leider glauben noch immer zu viele Menschen in unseren Bewegungen, dass Knast sie nicht betrifft, wobei es klar sein muss, dass Knast alle betrifft.
Auf der einen Seite als die ständige Droh- & Kontrollfunktion dieser kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Als ein Ort, wo wir niemals hin wollen und dessen reine Existenz uns schon unterdrückt.
Und auf der anderen Seite auch als reale Reaktion des Staates auf unsere Kämpfe für eine freie Gesellschaft ohne diese einsperrenden Institutionen.

Mit der Schreibwerkstatt wollen wir mehr Menschen ermutigen Briefe an Gefangene zu schreiben. Dafür stellen wir euch gerne Material (Papier, Addressen, Kuvere, Postfach, Portokosten) und unsere Erfahrungen zur Verfügung.

Außerdem wird’s auch immer Getränke und kleine vegane Snacks geben.
Ab nun findet die Schreibwerkstatt regelmässig jeden letzten Donnerstag im Monat statt.

Dieses Mal gibt es am Anfang einen kleinen Input zur Situation von Trans*Gefangenen wie z.B. Kara Wild, derzeit in Haft in Frankreich oder Marius Mason in den USA.

Solidarität ist eine Waffe!

Medienwerkstatt, EKH, 23.02.2017 | 18:00 – 20:00 Uhr

Feierabendsoli #2; Sa. 4.Februar, Doors: 18:00

Tuesday, January 24th, 2017

Safe the date! ABC-Wien-Festival von 20. – 23. April 2017

Wednesday, January 11th, 2017

 
 
 
 

 

Wir freuen uns, dass nun endlich das Datum für das kommende ABC-Fest fixiert ist. Falls ihr Ideen für Workshops habt und/oder gern einen Vortrag organisieren wollt – bitte nehmt Kontakt mit uns auf. Auch freuen wir uns, wenn ihr euch mit Info- und Büchertischen beteiligt – es wird wieder viel Platz dafür während der Konzerte Do/Fr/Sa-Abend geben.

Alle Infos, Bands, Timetable gibts hoffentlich as soon as possible auf dem Festival-Blog.

Bruchstellen #20 – #24 online

Sunday, November 20th, 2016

Die letzten Bruchstellen gab es bis jetzt nur auf Papier, aber jetzt etwas verspätet auch wieder alle hier als pdf zum runterladen oder online lesen.

«Von wenig ausgehend viel erreichen»

Sunday, October 16th, 2016

(gefunden auf: finimondo.org)

70342Das ist der Slogan des Nationalen Instituts für Kriminalistik und Kriminologie von Brüssel [INCC], dessen primäres Ziel, seine Visitenkarte. 1992 entstanden, ist diese föderale, direkt dem Justizministerium unterstellte Institution unter anderem damit beauftragt, Textilfasern zu analysieren, zu identifizieren und zu archivieren, sowie die biologischen Spuren, welche an Tatorten gefunden werden; mit dem Ziel, die Verantwortlichen festzustellen, kurz gesagt: die Wissenschaft im Dienste der Polizei. Für viele Unglückliche eröffnen die geprüften Proben in den zehn von diesem Institut beherbergten Laboratorien zuerst die Keller der Kommissariate und dann die Zellen der Knäste.

Der Sitz der INCC befindet sich in Neder-Over-Heembeek, ein Quartier im Norden der Hauptstadt Europas. Nur von einem Videoüberwachungssystem geschützt, werden die Gebäude des Instituts nachts komplett alleine gelassen. Kein Security, kein Aufseher, keine Streifenbullen. Diese Spezifikum scheint einem sehr aufmerksamen Blick nicht entgangen zu sein. In der nacht vom Sonntag, dem 28. August auf den Montag, 29. August, gegen 2 Uhr morgens, rammte ein Peugeot-Kombi, der ein Monat zuvor geklaut wurde, ein Gittertor nach dem anderen. Nach einigen hundert Metern hielt er unter einem Fenster des Flügels, der die Analyse-Labors beherbergt, an. Zwei maskierte Männer stiegen auf der Beifahrerseite aus. Während einer auf das Autodach stieg, um ein Fenster des Gebäudes zu zertrümmern, hisste der zweite drei grosse Behälter auf das Dach des Fahrzeugs. Nachdem der erste die Behälter durch das Fenster schmiss, drang er in das Gebäude ein. Der zweite deponierte auf dem Autodach einen Plastiksack, in dem sich Flüssigkeit oder Pulver befand, welches er im Inneren der Räume verstreute. In diesem Moment steigt ebenfalls aus der Beifahrerseite ein dritter Mann aus, der eine Zündschnur platzierte. Nachdem alle wieder ins Auto stiegen, fuhren sie mit offenem Kofferraum davon, um der Zündschnur zu erlauben, sich einige hundert Meter auszurollen. Nachdem diese angezündet wurde, verdufteten die Männer (drei oder vier laut den Ermittlern) zu Fuss, während das Fahrzeug Feuer fing und eine Explosion im Parterre des Gebäude einen Brand auslöste, der sich sehr schnell auch auf den oberen Stock ausweitete.
Nicht nur das Feuer, sondern auch der Rauch und das von den herbeigeeilten Feuerwehrmännern benutzte Wasser trugen dazu bei, eine nicht genauer präzisierte Anzahl von „Indizien“ und Dossiers zu zerstören. Die Summe des Sachschadens, welchen das INCC erlitten hat, ist beachtlich, vielleicht muss der betroffene Flügel ganz abgerissen werden und es werden viele Wochen verstreichen, bevor die wissenschaftlichen Gutachter zu ihrer Bullenarbeit zurückkehren können.
Was die Verantwortlichen der Aktion angeht, zeigt der Finger einiger auf den „Terrorismus“, der anderer auf das „grosse Gangstertum“. Dem Sprecher der brüsseler Staatsanwaltschaft „scheint es klar, dass das INCC nicht zufällig gewählt wurde. Es ist offensichtlich, dass viele Individuen Interesse daran hätten, Beweiselemente aus ihren Akten verschwinden zu lassen“. Es ist ausserdem offensichtlich, dass diese Herren sehr wenig zu beklagen haben. Letztendlich sind es sie selbst, die die Unbekannten Brandstifter gelehrt haben, was zu tun ist. Denn: Mit ein bisschen Mut und Glut, ist es möglich, ein gutes Resultat zu erreichen, auch wenn man von wenig ausgeht.

[Dissonanz, n. 35, 31/8/2016]

[CZ/Antifenix] Martin hat Hungerstreik ausgesetzt + Prozesstermin gegen Igor

Tuesday, July 5th, 2016

Quelle: antifenix

Screenshot from 2016-07-05 13:12:58Am 20. Juli wird der Prozess gegen Igor in Prag stattfinden. Der Anklagepunkt ist mittlerweile nur mehr das Filmen einer Graffiti-Aktion. Im droht die Ausweisung aus Tschechien, wo er seinen Lebensmittelpunkt hat.

Schaut vorbei, seid solidarisch, macht Soli-Aktionen und verbreitet die Infos.

Außerdem hat laut contrainfo Martin aktuell seinen Hungerstreik ausgesetzt.

 

[Deutschland] Prozesstermin gegen Clumsy am 12. Juli 2016

Friday, July 1st, 2016

Quelle: ABC Rhineland

sternAm 12.Juli wird vor dem AG Görlitz gegen den Anarchist* Clumsy verhandelt.
Ab 11 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Gericht statt. Nähere Infos unten.

Seit sechs Wochen wird Clumsy in U-Haft in der JVA Görlitz festgehalten.
Warum das gleich auf mehreren Ebenen sehr absurd ist, werden die nächsten Absätze erklären.

Zuallererst zum „Tatbestand“:

Clumsy kam das erste Mal in polizeilichen Gewahrsam, nachdem ihm vorgeworfen wurde, sich gemeinsam mit anderen Aktivist*innen an die Schienen der Kohlebahn, die das Kraftwerk Schwarze Pumpe versorgt, angekettet zu haben.

Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die Staatsanwaltschaft und die sächsische Polizei damit zufrieden, seine Identität über eine vollständige ED-Behandlung inkls. DNA-Abnahme festzustellen und er wurde am folgenden Tag wieder entlassen. (more…)

[Spanien] Neuigkeiten von Gabriel Pombo da Silva

Monday, May 30th, 2016

Quelle: linksunten

Nach mehr als 30 Jahren die Gabriel Pombo da Silva in spanischen Knästen verbracht hat, schien es für ihn nun endlich ein Licht am Ende des Tunnels zu geben. Die Haftstrafe von 3 Jahren und 7 Monaten, zu deren Erfüllung er von Deutschland auf Grundlage eines vom Gericht Albacetes erlassenen europäischen Haftbefehls ausgeliefert wurde, hat er nun vollständig abgesessen. Am 17. Mai hat dasselbe Gericht in Albacete die Anweisung zur sofortigen Freilassung Gabriels erlassen und in den darauffolgenden Tagen begaben sich Genoss_innen zum Gegabrielfängnis, um ihm am Ausgang zu erwarten. Vergeblich, denn er befindet sich weiterhin hinter Gittern.

Die Leitung des Gefängnisses, in dem er sich zur Zeit befindet (C. P. la Moraleja,Dueñas, provincia de Palencia) und einige gerichtliche Instanzen – darunter das Gericht in Girona – haben sofort verschiedene zweifelhafte Prozesse in Gang gesetzt um seine Freilassung zu verhindern. Sie haben es geschafft, seine Haft auf unbestimmte Zeit zu verlängern, auch wenn dagegen verschiedene juristische Mittel laufen.

Dass der Staat seine Gesetze, die er nach seinem Gutdünken schafft, mit Füßen tritt, ist ein sich wiederholender Klassiker, mögen die Verteidiger der Demokratie sagen was sie wollen.

Es überrascht nicht, dass die staatlichen Handlanger zu allen Mitteln greifen, um diejenigen niederzumachen, die nicht gewillt sind, sich ihnen zu unterwerfen.

Härtere Gesetzgebungen, die Verschärfung der Strafgesetze, repressive Wellen gegen alles „Subversive“ und die immer wieder angeführte Bedrohung durch den „Terrorismus“ in Spanien und anderswo, sollen die Menschen auf Linie halten und dazu bringen, dieses System aus Ausbeutung und Herrschaft zu akzeptieren, koste es, was es wolle. Diejenigen, die wie Gabriel allen Hindernissen zum trotz ihrem Widerstand gegen Autoritäten und Unterdrückung Ausdruck verleihen, einzuknasten und in den Knästen zu lassen, ist ein Mittel, um sie zum Schweigen zu bringen und gleichzeitig ein klares Signal an all diejenigen, die die soziale Ordnung in welcher Form auch immer angreifen.

Regelmäßig schallen Stimmen aus den Gefängnissen, die die Haftbedingungen, die de-facto-lebenslange Haft, die Willkür der Vollstrecker uund ab und an auch die Institution Knast an sich anprangern. Wenn sie es auch für den Moment geschafft haben, die gemeinsamen Aufstände innerhalb der Knäste niederzuschlagen, ist es trotz Repression und Umstrukturierung der Gefängnisse nicht gelungen, jeden Widerstand zu vernichten.

Immer wieder lösen Aufstände auch außerhalb der Mauern ein Echo aus und es ist dieser Widerhall, den die Mächtigen fürchten. Auch dagegen führen der Staat und seine Wachhunde einen schmutzigen Krieg, indem sie neben den üblichen juristischen und strafrechtlichen Spielchen, physischen und psychischen Druck ausüben.

Die Situation unseres anarchistischen Genossen Gabriel Pombo da Silva macht deutlich, dass er sich bis heute im Visier der Institutionen befindet, die ihn für das was er denkt und sagt in ihren Verliesen begraben wollen.

Solidarität ist ein Weg auf diesen Krieg gegen den Ungehorsam zu antworten. Wie er_sie dieser Solidarität Ausdrucken verleihen will, kann jede_r für sich entscheiden.

Freiheit für alle. Für die sofortige Entlassung Gabrial Pombos da Silvas.

Anarquistas sin fronteras / Anarchisten ohne Grenzen
25. Mai 2016

Gabriel Pombo da Silva
Centro Penitenciario de Dueñas (Palencia)
Ctra. Local P-120,
34210 Dueñas (Palencia)
Spain

An alle Squats/WGs/Hausprojekte – Warnung vor Woina

Monday, May 23rd, 2016

Screenshot from 2016-05-23 17:34:37Quelle: linksunten

Dies ist eine Warnung an Besetzungen, Wohnprojekte, alternative Kollektive ect.

Zur Zeit suchen Mitglieder der russischen KünstlerInnengruppe Woina eine Unterkunft gezielt in anarchistischen oder politisch interessierten (Künstler_innen-) Kreisen. Dabei handelt es sich um Oleg Worotnikow und Natalja Sokol, auch bekannt unter dem Namen Wor und Koza mit ihren drei Kindern. Zuletzt waren sie in Basel, versuchen aber derzeit in einer anderen Stadt Fuß zu fassen. Woina ist in Russland und international mit spektakulären Aktionen gegen den russischen Staat bekannt geworden.

Sie bedienen gerne das Bedürfnis des etablierten Kunstbetriebs, der sich nach radikalen, politischen, risikobereiten KünsterInnen sehnt. Gleichzeitig zeigen sie keinerlei Interesse für lokale, antiautoritäre und selbstorganisierte Strukturen, suchen diese Kreise jedoch bewusst auf, weil sie dort nicht nur auf Solidarität vertrauen können sondern auch darauf, dass weder mit Behörden noch mit Polizei kooperiert wird. Sobald sie an einem Ort aufgenommen werden, verhalten sie sich ihren GastgeberInnen gegenüber zunehmend arrogant und rücksichtslos. Über Abmachungen setzen sie sich immer wieder bewusst hinweg.

Woina sind sehr manipulativ und setzen ihre Kinder bewusst zur emotionalen Erpressung ein. Dabei ist ihre Strategie, Obdach für einige Tage zu erfragen, aber sobald sie sich einquatiert haben, wird man sie kaum mehr los. Schlimmer noch: Die GastgeberInnen müssen mit ernsthaften Problemen rechnen, wenn sie mit den unsolidarischen Gästen nicht mehr klar kommen. Aus mehreren Erfahrungen, die in Italien und der Schweiz mit Woina gemacht wurden ist klar, dass sie nicht davor zurückschrecken mit der Polizei zusammenzuarbeiten und Personen zu denunzieren, die vorher alles getan haben, um ihnen zu helfen. Sie nutzen vor allem digitale Medien, um sich zu profilieren und sie filmen heimlich Leute und Situationen, welche sie ebenfalls ins Netz stellen oder sogar direkt der Polizei aushändigen.

Zu naiv, den Bedenken von italienischen FreundInnen nachzugehen, ergibt sich nun folgende Situation: Aufgrund einer Anklage und namentlicher Denunziation von Seiten der beiden “AnarchistInnen” wurden sechs Leuten in Basel die DNA abgenommen. Sie müssen sich auf ein längeres Gerichtsverfahren einstellen. Als Aufhänger der Anklage fungiert ein von Woina der Staatsanwaltschaft zu Verfügung gestelltes Video von einer Überwachungskamera, die die beiden im Haus ihrer GastgeberInnen versteckt hatten.

Wir warnen ausdrücklich davor, sie aufzunehmen. Verbreitet diese Nachricht und schützt eure Kollektive und Strukturen. Lasst Woina nicht noch mehr Leute in die Scheisse reiten!

Für weitere Infos könnt ihr euch gerne bei uns melden: woina-info@riseup.net
Mehr Infos auf z.B.:
tageswoche.ch
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Statement zu den Ereignissen in Venedig 2014