Posts Tagged ‘Gefangene’

Jetzt erst recht und umso mehr: Schreibt den Gefangenen!

Montag, April 6th, 2020

Quelle: abcleipzig.noblogs.org

In den letzten Tagen wurden mehrere Artikel veröffentlicht, die über die sich zuspitzende Situation in den Knästen berichtet haben. Menschen im Knast sind besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen. Die meisten Knäste sind überbelegt und wenn viele Menschen auf engem Raum leben müssen, ist die Ansteckungsgefahr bei Krankheiten besonders hoch. Noch dazu sind die hygienischen Umstände und die gesundheitliche Versorgung in den Knästen miserabel.

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[Chile] Meuterei und Fluchtversuch im Gefängnis/Unternehmen Santiago 1

Montag, März 30th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Vom 22. März 2020

Auszug aus der Publicación Refractario. Vergessen wir nicht, dass Chile obendrein in seinen Gefängnissen Hunderte von politischen Gefangenen hat, die mit den Aufständen der letzten Monate auf chilenischem Gebiet in Verbindung stehen.

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Unsere Solidarität gegen ihre Repression

Montag, März 30th, 2020

Quelle: barrikade.info

Der Alltag im Knast ist oft von Langeweile, wenigen politischen Inputs und Stress geprägt. Dazu kommt das ausgeliefert sein an die Willkür von Wärt_er`innen.

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Solidarität mit den 3 von der Parkbank – die Gefangenen nicht vergessen!

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: parkbanksolidarity.blackblogs.org

Die Auseinandersetzung mit dem Corona-Virus verlangt uns allen im Moment vieles ab, sorgt für Verunsicherung und Angst, und auch für Vereinzelung und Isolation. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir aufeinander aufpassen und uns solidarisch verhalten. Einige Ansätze zur gegenseitigen Unterstützung und Vernetzung sind in den letzten Tagen entstanden und müssen in nächster Zeit weiterentwickelt und erprobt werden.
Uns muss dabei klar sein, dass die Marginalisierten der Gesellschaft auch in der aktuellen Situation vor weitaus größeren Problemen stehen und wesentlich gefährdeter sind, als die meisten anderen.

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Solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Italien, Barcelona

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Am Donnerstag findet eine solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Barcelona, statt. Seit solidarisch, für eine Welt ohne Knäste

Heutige Geschehnisse in sizilianischen Gefängnissen, Italien

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

10.03.2020 Termini Imerese, Sizilien
Versuchte Revolte der Gefangenen auch in Termini Imerese, etwa 45 Minuten von Palermo. Etwa 20 Gefangene haben sich in einer Sektion verbarrikadiert. Die Situation hat sich angeblich wieder normalisiert. Polizei und Carabinieri patroullieren die Strassen. https://palermo.gds.it/video/cronaca/2020/03/09/coronavirus-tentata-rivolta-anche-nel-carcere-ditermini-imerese-bfe8c2c9-4cbe-4df9-94f5-4ee72d81289e/

10.03.2020 Periferie von Syrakus, Sizilien
Am späten Abend haben etwa 70 Gefangene damit angefangen Leintücher an den Fenstern des Gefängnisses von Cavadonna anzuzünden. Einiges in der Anstalt wurde beschädigt. Die Behörden fürchteten sich vor einem Ausbruch. Polizei, Carabinieri und Finanzwache umstellten den Knast. Ein Hubschrauber patroullierte ebenso. Die Gefangenen forderten mit dem Gefängisdirektor zu sprechen um ihre Bedingungen klarzulegen. Der Kommandant Giovanni Tamborrino, der Polizeipräsident Gabriella Loppolo und der Kommandant der Finanzwache Luca De Simone waren anwesend.

10.03.2020 Augusta, Sizilien
Etwa 4o Gefangene der Haftanstalt von Augusta weigerten sich in die Zellen zurückzukehren in Protest gegen die neuen absoluten Besuchsverbote.
https://www.blogsicilia.it/siracusa/coronavirus-la-rivolta-nel-carcere-di-siracusa-sedata-in-nottatacarabinieri/522639/

[Italien] Coronavirus und Gefängnisse – Statement der anarchistischen Gruppe ‘Bakunin’ (Rom & Lazio)

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: anarchistsworldwide übersetzt von ABC Wien

Zwar gibt es für den „Coronavirus-Notfall“ Maßnahmen, die zumeist aus Verboten bestehen, doch scheint sich niemand um einen Ort zu sorgen, an dem das Ansteckungsrisiko sehr hoch ist: im Gefängnis.

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Der Ausbruch von Foggia, Italien, am 09.03.20

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Foggia, Puglia, 09.03.2020

Die Proteste in den Gefängnissen weiteten sich in ganz Italien aus. Darum gibt es die Idee, pensionierte Justizwachebeamte wieder in den Dienst zu holen.
Flucht aus Foggia: In Foggia, Puglia haben etwa 250 – 300 Gefangene einen gewalttätigen Protest gestartet um etwas gegen die Entscheidung zu tun, die Besuche der Angehörigen komplett aufzuheben.

11:00 Der Protest ist im Gange, im Inneren des Gefängnisses versuchen die Aufstandseinheiten die Lage unter Kontrolle zu bringen. Draussen patroullieren Polizei und Carabinieri gemeinsam auf den Strassen. Einer Gruppe Gefangener ist es gelungen zu den Mauern zu gelangen, mit dem Versuch auszubrechen, wie das schon in anderen Gefängnissen in Italien geschehen ist. In diesem Zusammenhang wird zumindest ein Insasse verletzt.

11:30 In Villaggio Artigiani (Provinz von Foggia) versuchen etwa 20 Gefangene, denen der Ausbruch gelungen ist, Autos zu übernehmen. Angeblich wurde ein Mechaniker bedroht und beraubt.

12:30 Giuseppe Martone, vom Verwaltungsamt für die Justizadministration von Puglien ist am Gefängnis um mit einer Delegation der Gefangenen zu diskutieren um einen Stopp der Proteste zu erreichen.

13:30 Es ist nicht klar wieviele Gefangene in die Freiheit gelangten, nicht offizielle Daten sprechen von 30 – 40 Gefangenen, von welchen etwa die Hälfte schon wieder angehalten wurde, während der Rest gesucht wird. Ein Hubschrauber der Polizei ist im Einsatz. Einige wurden in Bari gefunden, ein anderer in Orta Nova, andere wieder in via Galliani und in via Capozzi, in Foggia.

15:00 Etwa 50 Gefangenen gelang es heute morgen das Tor des “black house” aufzubrechen, welche das Gefängnis von der Strasse trennt und folglich zu fliehen. 36 wurden wieder gefangen.

16:30 Einige Gefangene kommen “spontan” wieder ins Gefängnis zurück. Die Proteste im Inneren gehen weiter.

19:00 Nach einem Treffen mit dem Präfekt und dem Verwaltungsamt haben die Inhaftierten von Foggia entschieden wieder in die verwüstete Gefangenenanstalt zurückzukehren. Es wurde ein “Kompromiss” gefunden, welcher es den Justizwachebeamten erlaube eine Bestandsaufnahme zu machen um herauszufinden, wieviele und wer der Häftlinge ausgebrochen seien. Es seien mehr als 30 Geflohene, einige seien mit Autos getürmt.

19:35 Nach einer Zählung wird klar, dass etwas weniger als 20 die Flucht gelungen sei. Ein wenig mehr als 40 sind wieder zurückgekehrt, oder gefangengenommen worden.
http://www.foggiatoday.it/cronaca/evasione-carcere-foggia-protesta-detenuti-agenti-feriti.html

370 Gefangene brechen aus dem Knast in Foggia und Ausnahmezustand, Italien

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Zu den Revolten in den Knästen in Italien, konnten wir erfahren, dass im Knast von Foggia, um die 370 Gefangene ausgebrochen sind. Ein Tor des Knastes wurde aufgebrochen und aus diesem konnten die Gefangene fliehen. Einige Gefangene sollen Autos angehalten haben und die FahrerInnen raus gezogen haben um zu fliehen. Nicht desto trotz sind bis jetzt die meisten der Gefangenen schon wieder erwischt worden.

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Revolte und Ausbrüche in italienischen Knästen

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Wie seit heute die deutschsprachigen Medien berichten, finden seit wenigen Tagen in Italien, aber auch in anderen Ländern der EU, Aufstände innerhalb der Gefängnisse statt. Alles hat mit der Ausrede für mehr Paranoia und der Verschärfung der Militarisierung des Alltages zu tun, was in diesen Tagen auch bekannt ist als Coronavirus. Mit dem Einwand dieser „Epidemie“, werden in Italien den Gefangenen nicht mehr erlaubt, dass sie von ihren Angehörigen Besuche kriegen dürfen. Gefangene dürfen nicht mehr die Zelle verlassen, rundum die Lage in den Knästen hat sich seit dem Auftreten von Coronavirus noch mehr verschlechtert. Dies in alten und seit langem überfüllten Knästen, was seit jeher ein chronisches Problem in Italien ist. Zugespitzt hat sich die Lage, nicht nur Aufgrund der massiven Repression gegen Gefangenen durch Schließer*innen und Aufstandseinheiten der Bullen, sondern jetzt auch, durch dass Ausrücken der Armee, siehe Video, um die Lage unter Kontrolle zu kriegen. Hier sind auch Videos von Intervention der Bullen in den Knästen von Foggia, Mailand, San Vittore, I, II und Modena.

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[Portugal] Aufruf zur finanziellen Unterstützung für die juristische Verteidigung von Gabriel Pombo Da Silva

Samstag, Februar 22nd, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Unser Gefährte Garbiel, der am 25. Januar in Portugal verhaftet wurde, befindet sich noch immer in den Zellen der Justiz von Porto und wartet auf eine mögliche Auslieferung. Sein Prozess startete am 27. Januar, der zweite Teil hat noch nicht begonnen, wird aber in den nächsten Tagen stattfinden. Bis wir etwas Anderes mitteilen, bleibt die Adresse um Gabriel zu schreiben unverändert (Gabriel Pombo Da Silva, EPPJ Porto, Rua Assis Vaz 109, 4200-096 Porto, Portugal).

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[Indonesien] Urteile im Prozess gegen die sechs verhafteten Anarchisten

Samstag, Februar 22nd, 2020

Quelle: anarchists worldwide, übersetzt von abc wien

Unsere Gefährten Supriadi, Anto, Haerul, Alif, Agus und Faruddin wurden zu Gefängnisstrafen von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt, nachdem sie gemäß Artikel 506 wegen Handlungen gegen das Gesetz und Artikel 170 wegen gemeinsam begangener Gewalt-/Zerstörungshandlungen angeklagt waren.

Anmerkung: Am 26. September wurden sie während der landesweiten Proteste in Indonesien verhaftet. Aufständische Anarchist*innen bekannten sich zur Blockade einer Autobahn und den Angriff auf staatliche Fahrzeuge.

Lasst sie nicht allein!

Die Solidarität endet nie, nirgendwo!

[Belarus] der anarchistische Gefährte Mikita Yemelyanau ist zu sieben Jahren Haft verurteilt worden

Mittwoch, Februar 19th, 2020

Quelle: anarchistsworldwide, übersetzt von abc wien

Anmerkung von Anarchists Worldwide: Zusammen mit Mikita Yemelyanau wurde auch Ivan Komar verurteilt. Es sei darauf hingewiesen, dass Ivan Komar mit der Polizei zusammenarbeitete und gegen den Gefährten Mikita aussagte. Aus diesem Grund unterstützte das Anarchist Black Cross Belarus Ivan Komar nicht. Außerdem haben wir festgestellt, dass in verschiedenen Medienberichten über den Fall von Mikita mehrere Variationen seines Namens verwendet wurden, weshalb wir beschlossen haben, bei der von ABC Belarus verwendeten Version zu bleiben, da wir sie für die wahrscheinlichste halten.

Die belarussischen Anarchisten Mikita Yemelyanau und Ivan Komar sind am Mittwoch, 12. Februar 2020, zu je sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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[Griechenland] Updates zum Prozess gegen Giannis Michailidis

Mittwoch, Februar 19th, 2020

Quelle: actforfreedom, übersetzt von abc wien

Heute, am 12. Februar 2020, fand vor dem Gericht von Piräus eine Anhörung des Berufungsgerichts statt, die sich auf einen Streit vom Dezember 2013 zwischen Gefängniswärter*innen des Gefängnisses von Mylonas und acht anarchistischen Gefährten bezog (G.Michailidis, A.Dalios, D.Politis, B.Tsilianidis, G.Sarafoudis, G.Naxakis, G.Karagiannidis und F. Harisis).

Abgesehen vom Gefährten Giannis Michailidis, der kürzlich in Agia Paraskevi in Athen festgenommen wurde, sind die anderen frei. Mehrere Aspekte der Verlegung und Inhaftierung von Giannis während des Prozesses veranlassen uns, von einer inoffiziellen Anwendung eines Notstandsregimes (régime d’exception1) zu sprechen. Aber lasst uns vorn beginnen.

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[International] Solidaritätsaktionen für anarchistische /antifaschistische Gefangene in Russland

Mittwoch, Februar 19th, 2020

Quelle: anarchists worldwde, übersetzt von abc wien

Nachdem auf verschiedenen anarchistischen Medienplattformen über die offensichtlich maßlosen Gefängnisstrafen für die angeblichen Mitglieder des FSB-„Netzwerks“ – Dmitri Ptschelinzew, Ilja Schakurskij, Arman Sagynbajew, Andrej Tschernow, Wassili Kuksow, Michail Kulkow und Maxim Iwankin – berichtet wurde, unternahmen Anarchist*innen/Antifaschist*innen in ganz Süd-/Ostasien und der ozeanischen Region eine Reihe spontaner Solidaritätsaktionen. Nach den Prozessen gegen Viktor Filinkow und Julian Bojarschinow werden wir weitere Aktionen durchführen, um zur kommenden Woche der internationalen Solidarität vom 22. bis 29. Februar beizutragen.

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[Russland] Network:Internationaler Aufruf zu Solidaritätsaktionen

Dienstag, Februar 18th, 2020

Quelle: rupression

Vom 22. bis 29. Februar ist die internationale Woche der Solidarität mit den in Russland verfolgten Antifaschisten und Anarchisten. In diesen Tagen fordern wir dringend auf, die Angeklagten im Fall Netzwerk zu unterstützen, gegen das Gefängnissystem zu protestieren und Informationen über Folter zu verbreiten, die in Russland als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werden.

Warum jetzt? Am 10. Februar, 630 Kilometer von Moskau entfernt, erließ ein Gericht in Penza ein Urteil gegen sieben Personen, denen vorgeworfen wird, das sogenannte „Netzwerk der anarchistischen Terroristengemeinschaft“ organisiert zu haben. Der ganze Fall basiert auf Geständnissen, die von den Angeklagten durch grausame Folter erpresst wurden, Waffen, die untergeschoben wurden, und einer äußerst schwachen Anschuldigung, dass sie „terroristische Handlungen planen, um die russische Regierung zu stürzen“.

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[Russland] Russische Anarchisten und Antifaschisten zu Gefängnisstrafen verurteilt

Dienstag, Februar 18th, 2020

Quelle: barrikade

Dmitry Pchelintsev – 18 Jahre,
Ilya Shakursky – 16 Jahre,
Andrey Chernov — 14 Jahre,
Maxim Ivankin – 13 Jahre,
Mikhail Kulkov – 10 Jahre,
Vasily Kuksov – 9 Jahre,
Arman Sagynbayev – 6 Jahre,

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[Italien] Giovanni (Ghezzi) ist frei!!

Sonntag, Februar 9th, 2020

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Giovas Antrag auf Aufhebung seines Hausarrests wurde am 24. Januar 2020 stattgegeben. Nach etwas mehr als 15 Monaten Gefängnis und 8 Monaten Hausarrest ist er nun endlich frei, mit der Auflage, in der Gemeinde Florenz zu bleiben.

ps: Giovanni und Paska werden zusammen mit dem Gefährten Ghespe beschuldigt, einen Sprengstoffanschlag auf die faschistische Buchhandlung „Il Bargello“ am 01.01.2017 verübt zu haben (bei dem ein Polizist des Bombenräumkommandos der Polizei schwer verwundet wurde).

[Deutschland] die drei von der Parkbank: 04.02.2020 – 8. Prozesstag – LOL

Sonntag, Februar 9th, 2020

Quelle: parkbank prozess

Die vorsitzende Richterin beginnt den Verhandlungstag mit der Anordnung, dass die beiden Leitz-Ordner, die dem Gericht in der vergangenen Woche vom LKA7 geschickt worden waren, der Verfahrensakte beigefügt werden. Zwischenzeitlich waren diese Ordner am Freitag von Kammer, GenStA und Verteidigung eingesehen worden.

Sodann teilt die vorsitzende Richterin den Anwesenden mit, dass sie nach dem letzten Verhandlungstag die Bänke des Zuschauer*innenraums in Augenschein genommen habe und dort mutmaßlich „frische Sachbeschädigungen mit Verfahrensbezug“ gesehen habe. Konkret geht es dabei um Slogans wie „Parkbank III“ und „ACAB“, die in das Holz geritzt worden sein sollen und die vorsitzende Richterin über die Notwendigkeit einer Erweiterung der Sicherheitskontrollen nachdenken ließ.

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[Portugal] Gabriel wurde verhaftet – Update: Adresse um ihm zu schreiben

Donnerstag, Februar 6th, 2020

Quelle: round robin, übersetzt von abc wien

Die Klandestinität des anarchistischen Gefangenen Gabriel Pomba Da Silva ist nach etwa eineinhalb Jahren am Samstag, den 25. Januar 2020, beendet worden. Er wurde auf portugiesischem Territorium, aufgrund eines internationalen Haftbefehls mit einer angeblichen Reststrafe von mehr als zehn Jahren verhaftet (eine persönliche Rache, die in ein juristisches „Detail“ umgewandelt wurde).

Gabriel trug weiterhin mit seinen Schriften zum anarchistischen Kampf bei. Er ist derzeit in einer Zelle der Justizpolizei in Porto eingesperrt und wird am Montag in den Gerichtssaal gebracht, wo über seine Auslieferung nach Spanien entschieden wird.

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 28.01.2020 – 7. Prozesstag – (Verk)Akte

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

Angesetzt war der Verhandlungstag von 10 bis 15 Uhr. Wartezeiten waren heute sehr überschaubar und die Einlasskontrolle wie gewohnt ungewollt und doch routiniert.

Einzeleintritt, Schuhe aus, Jacke aus, Piepsding durchlaufen*** Piep*** Sachen mitnehmen und von Bullen betatschen lassen. Sachen einschließen und dann hatte ich mich auf den Spalierlauf an vielen Bullen vorbei in den Zuschauerbereich eingestellt, allerdings waren nur 5-6 Bullen im Treppenhaus postiert. Schön!

Der Prozess begann pünktlich. Es waren ca. 40 Prozessbeobachter*innen vor Ort. Die Stimmung war gut und unsere angeklagten Freund*innen guter Dinge.

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 22.01.2020 – 5. Prozesstag – ersterZeuge,ersteLüge

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

13:23
Erhebungswiderspruch – Richterin bringt Gründe dagegen vor u.a. das es fraglich ist ob diejenigen die nicht oberserviert wurden, den überhaupt stellen können. Das ist insofern nicht relevant, da auch unser Freund der solange observiert wurde, kein Recht auf eine Nichterhebenung hat. Diese Norm ist dem Verständnis der Verteidigenden nach verfassungsrechtlich problematisch. Doch was heißt das schon, denn sie war ja immerhin schon mal gültig. Somit ist es auch nicht willkürlich, wenn R. M. Meyer eine gültige Norm eben auch anwendet. Für die Entscheidung des Gerichts war es auch noch einmal wichtig eine Kontrollüberlegung anzustellen. Was passiert, wenn man mit dem ganzen zu einem Ermittlungsrichter, statt direkt zu dem Bullenpräsidenten gehen würde. Das Ergebnis der Überlegung ist, das dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit gesagt hätte: Es gibt keine Rechtsgrundlage dafür das er tätig wird.

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 20.1.2020 – 4. Prozesstag-Observationen

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

Circa 40 Minuten vor Prozessbeginn um 13 Uhr warte ich eine überschaubare Dauer von ca.20 Minuten in der Schlange zu den Sicherheitskontrollen beim Einlass am Seiteneingang. Das Übliche: einzeln in die Eingangsschleuse quetschen, die automatisch schließt und immer wieder blockiert – wieder raus, wieder rein. Drinnen die Schuhe aus, die Jacke aus, alles durch das Durchleuchtungsgerät fahren, wie am Flughafen. Heute fühlt sich der Bulle dazu motiviert, Anweisungen zu geben, als gäbe er Hilfestellungen. Bei einer Kontrolle, die alles andere als freiwillig ist. Dann durch die Schranke gehen, in den Raum mit den Schließfächern.

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 17.01.2020 – 3. Prozesstag – Einstellungsantrag

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

Heute begann die Hauptverhandlung um kurz nach 10:00 Uhr. Eigentlich war der Beginn für 09:00 Uhr angesetzt, wie die Tage zuvor scheiterte dies jedoch am großen Andrang von solidarischen Menschen bzw. an den umfangreichen Einlasskontrollen. Daher sollen alle Termine im Januar erst ab 10:00 Uhr stattfinden. Für das restliche Verfahren will das Gericht das ebenfalls prüfen…kommt also weiterhin zahlreich!

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 16.01.2019 – 2. Prozesstag – (De)eskalation

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

Der Beginn des zweiten Tages ist, wie der erste, auf 13:00 Uhr festgesetzt. Wegen der Einlasskontrollen und den vielen Unterstützer*innen beginnt die Verhandlung aber wieder mit Verspätung. Der Einlass war im Internet auf der Gerichtswebsite zuvor immer noch eine Stunde vor Beginn angekündigt, was zeitlich nicht ausreichte, damit sich alle Anwesenden rechtzeitig im Saal einfinden konnten

Ab jetzt wird die Tür zwei Stunden vor Beginn geöffnet, damit es pünktlich losgehen kann.

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[Deutschland] die drei von der Parkbank: 08.01.2020 – Erster Prozesstag – Anklageverlesung

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank prozess

Der Prozess findet mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Hochsicherheitssaal des Gerichts statt, der nicht über den Haupteingang, sondern über einen extra Seiteneingang rechts am Gebäude zu erreichen ist. Es gibt Einlasskontrollen (Taschen, Jacke, Schuhe etc., wie am Flughafen; selbst durch einen Scanner laufen. Anschließend muss alles bis auf die Schuhe in Schließfächer geschlossen werden. Danach geht es einige Stockwerke nach oben und durch enge Gänge, auf denen alle paar Schritte zwei bis drei Cops stehen, zum Gerichtssaal.

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[Deutschland] Update und News aus dem Verfahren gegen die drei von der Parkbank

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: parkbank solidarity

Seit dem 8.1. läuft jetzt der Prozess gegen die drei Gefährt*innen im Hochsicherheitssaal 237. Am Abend vor dem ersten Prozesstag fand eine solidarische Demonstration zum U-Haftknast mit ca. 500 Menschen statt.

Der erste Prozesstag war sehr gut besucht. Freund*nnen und Angehörige ließen es sich nicht nehmen, ihrer Solidarität und ihrer Freude über ein Wiedersehen lautstark Ausdruck zu verleihen. Geprägt wurde der Tag ansonsten durch langes Schlange stehen und einer pedantischen Einlasskontrolle inklusive Schuhe ausziehen und Flughafenflair.

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[Spanien] Neue Adresse der anarchistischen Gefährtin Lisa Dorfer

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: panopticon

Unsere Gefährtin Lisa Dorfer, die wegen Bankraubes verurteilt wurde, ist wieder verlegt worden und sitzt jetzt im offenen Vollzug im Frauenknast von Barcelona, spanischer Staat, hier ihre neue Adresse:

Lisa Dorfer
Centre Penitenciari de Dones de Barcelona – Wad-Ras
Carrer Doctor Trueta 84
08005 Barcelona,
Spanien

[Griechenland] Die flüchtigen, anarchistischen Gefährt*innen G. Michailidis & K. Athanasopoulou wurden von der Anti-Terror-Polizei gefangenen genommen

Samstag, Februar 1st, 2020

Quelle: anarchists worldwide, übersetzt von abc wien

Laut einem Artikel auf Athens Indymedia wurden die anarchistischen Gefährt*innen Giannis Michailidis, Konstantina Athanasopoulou und eine bisher unbekannte Frau am Mittwoch, 29. Januar 2020, in einem angeblich gestohlenen Auto im Athener Vorort Agia Paraskevi gefangen genommen.

Die Anti-Terror-Polizei behauptet, sie habe ein Kalaschnikow-Gewehr, eine Maschinenpistole, eine Handfeuerwaffe, gestohlene Nummernschilder und andere Gegenstände in dem Fahrzeug gefunden.

Die Gefährt*innen wurden bisher wegen vier Schwerverbrechen und sechs Vergehen angeklagt, darunter die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und illegaler Waffenbesitz.

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[Griechenland] Urteil im Prozess gegen den Anarchisten Dinos Giagtzoglou

Samstag, Februar 1st, 2020

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Am Freitag, den 24. Januar 2020, endete der Prozess gegen Dinos Giagtzoglou im Sondergerichtssaal des Korydallos Gefängnis. Dino wurde von der Mitgliedschaft und Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung (C.C.F.), der Herstellung von Sprengstoffe und der Finanzierung einer terroristischen Vereinigung freigesprochen, während er für den Besitz von Sprengstoff und den illegalen Besitz von Waffen und Munition (Kapitalverbrechen) schuldig gesprochen wurde.

[…] Der anarchistische Gefährte Dinos Giagtzoglou wurde zu insgesamt 11 Jahren und 2 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.

[USA] Updates zu Eric King

Donnerstag, Januar 30th, 2020

Quelle: support Eric King, übersetzt von abc wien

Dieser Text ist viel länger und persönlicher, als die Texte, die wir normalerweise veröffentlichen. Erics Partnerin hat das erste Mal das Gefühl, ihre Meinung äußern und mitteilen zu können, was mit ihrer Familie passiert ist.

„Bei uns hat es eine Zeit lang Funkstille gegeben, und dafür entschuldige ich mich. Es ist so viel mit Eric passiert, aber wir waren so unglaublich besorgt und ängstlich, all das zu veröffentlichen. Es war so schrecklich, dass ich mich sogar jetzt noch… extrem überfordert und in Panik versetzt fühle, es zu veröffentlichen. Wir haben jetzt seit einem Monat an einem Entwurf gearbeitet. Aber es ist ganz real, dass FCI1 Englewood unsere Familie seit Erics Ankunft Ende August terrorisiert hat, angefangen vom ALLERERSTEN KONTAKT MIT DEM GEFÄNGNIS. Und es ist endlich an der Zeit, darüber zu sprechen.

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[Portugal – Italien] Update zu Gabriel und den repressiven Nachrichten in Italien (27. Januar 2020)

Donnerstag, Januar 30th, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Am Montag, dem 27. Januar 2020, begann auf portugiesischem Boden der Prozess gegen unseren Gefährten Gabriel, wobei sich in der ersten Phase zusammenfassend folgendes ergab.

  • Portugal hat bisher die Aussetzung der Auslieferung an den spanischen Staat akzeptiert, und die Verteidigung hat etwa 20 Tage Zeit, um Unterlagen einzureichen, die die Nichtauslieferung untermauern
  • Die Verteidigung hat die Berechnung der Reststrafe, die der spanische Staat auf unseren Gefährten verhängt, nämlich 16 Jahre, sofort angefochten! Ohne zu sehr ins juristische Detail zu gehen, kann man aus den Unterlagen ersehen, dass es sich um eine „gesetzliche Rache“ handelt (aber welche staatliche Rache ist das nicht?).

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[Schweiz] Zürich: Urteil gegen die am 29. Januar 2019 verhaftete Person

Sonntag, Januar 26th, 2020

Quelle: indymedia

Am 7. Januar wurde das Urteil per Post verschickt. Der Gefangene wurde wegen zwei Brandstiftungen gegen Militarfahrzeuge und einem Polizeifunkmasten zu 3.5 Jahren Haft und 230 000 Fr. Schadensersatz verurteilt. Die Anklage wegen Aufruf zu Gewalt wurde fallengelassen.