Posts Tagged ‘11. Juni’

[USA] Statement von Jeremy Hammond zum 11. Juni 2019

Sunday, June 23rd, 2019

Quelle: free jeremy, übersetzt von abc wien

Eine erhobene Faust für euch alle an diesem 11. Juni! Möge dieser Brief euch in revolutionärer Gesundheit und Stimmung erreichen. Obwohl ich bei dieser Gelegenheit aufgrund der Gefangenschaft durch das BOP nicht körperlich bei euch sein kann, fühle ich mich an diesem Tag der Solidarität immer noch mit euch verbunden. Es war schön, vor ein paar Tagen für Running Down The Walls den 5K mit euch zu laufen. Ich habe auch ein paar Dutzend Origami-Modelle verschickt, die mit anarchistischen Tattoos für den 11. Juni verziert sind; diese solltet ihr in Kürze erhalten.

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[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni

Wednesday, May 29th, 2019

Quelle: support marius mason, übersetzt von abc wien

Ich kann es kaum glauben, dass wieder ein Jahr vergangen und es ist wieder J11 ist. Ich bin sehr dankbar für diesen jährlichen Berührungspunkt als Gelegenheit, meine Community draußen zu erreichen und eine Bilanz des Jahres zu ziehen. Es ist schwer zu akzeptieren, dass ich seit mehr als einem Jahrzehnt eingesperrt bin, und noch ernüchternder, wenn man bedenkt, wie viele Gefährt*innen für mehrere Jahrzehnte eingesperrt sind. Sie haben meine unendliche Bewunderung dafür, dass sie ihre Integrität bewahren und ihre Vision über so viele Jahre am Leben erhalten haben.

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[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

Thursday, May 16th, 2019

Quelle: june11, übersetzt von abc wien

Seit 15 Jahren ist der 11. Juni ein Tag der Unterstützung und Aktionen für inhaftierte Anarchist*innen – von lauten Demonstrationen vor den Knästen über Briefe schreiben an Gefangene, von Soliparties und Spendensammlungen bis hin zu Brandanschlägen. Dieser Tag ist eine Möglichkeit, sich an die Anarchist*innen, die lange Haftstrafen absitzen müssen, zu erinnern und Unterstützung und Solidaritätsaktionen für sie zu organisieren.

Dieser Tag ist ein Mittel um sicherzustellen, dass unsere inhaftierten Gefährt*innen nicht vergessen werden, da soziale Kämpfe mal mehr mal weniger aktiv geführt werden. Unser schlechtes Gedächtnis ist teilweise das Produkt der Tech-Entfremdung der übergeordneten Kultur, gegen die wir kämpfen. Aber es ist auch ein Produkt der Dynamiken des anarchistischen Alltags. Menschen brennen aus und der Kreislauf des Vergessens geht weiter.

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