Posts Tagged ‘Direkte Aktion’

[Deutschland] Solidarität mit der Liebig 34 & den 3 von der Parkbank

Tuesday, July 30th, 2019

Quelle: indymedia

Angriff auf Vonovia Lieferwagen in Wuppertal.

Auch wir haben uns dem Aufruf zu dezentralen Aktionen angeschlossen. Auch wir haben einen Lieferwagen der Immobilienfirma Vonovia ausgewählt. Vonovia symbolisch für die Verdrängung die hier in Wuppertal, in Berlin oder vielen anderen Städten zwecks Gewinnoptimierung statt findet. Die Liebig 34 ist eines der wichtigsten Projekte für FLINT* Organisation und ein Sinnbild für den militanten und konsequenten anarcha-queer-feministischen Widerstand, nicht nur in Berlin sondern weltweit.

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[Deutschland] G20: Solidaritätsaktionen mit den drei von der Parkbank

Tuesday, July 30th, 2019

Quelle: indymedia

Berlin: Wir schicken Liebe und Kraft an alle Rebell*innen in den Knästen dieser Welt, deren Botschaften – mögen jene an noch so fernen Orten gegen Autorität und Herrschaft kämpfen – uns erreichen wie die Grüße von Freund*innen.

Unsere Grüße sind zugleich mit Hass erfüllt gegen die Schweine der Verfolgungsbehörden, die immer wieder versuchen uns durch die Androhung und Umsetzung von Knast davon abzubringen weiter zu kämpfen, in Bewegung zu bleiben. Diese Flammen entstanden für euch 3 von der Parkbank.

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[USA] Zu Willem Van Spronsen & seine Abschiedsklärung

Tuesday, July 16th, 2019

Quelle: crimethinc, übersetzt von abc wien

Erklärung von CrimethInc. zum kürzlichen Tod von Willem Van Spronsen, der von der Polizei von Tacoma getötet wurde, nachdem er versucht hatte, Busse in der Northwest Detention Facility in Tacoma, Washington, in Brand zu setzen. Enthält Spronsen letztes Statement.

Am 13. Juli wurde Willem Van Spronsen von der Polizei getötet, während er anscheinend versuchte, die Busflotte zu zerstören, die das Northwest Detention Center, eine private Haftanstalt für Einwander*innen, bedient. Sein nachstehend wiedergegebenes letztes Statement zeigt, dass er als Reaktion auf die ständigen Razzien und Abschiebungen der Immigration and Customs Enforcement (ICE) Polizeibehörde gehandelt hat. Seine Aktion fand am einjährigen Jahrestag eines Hungerstreiks innerhalb des Northwest Detention Centers und eines Lagers außerhalb statt. Eine Liste anderer Widerstandsaktionen, die innerhalb des Northwest Detention Centers stattgefunden haben, findet ihr hier.

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[USA] Wir sind das Feuer, das ICE schmelzen wird – Rest in Power, Will Van Spronsen

Monday, July 15th, 2019

Quelle: puget sound anarchists, übersetzt von abc wien

Heute (13.07.19) früh gegen 4 Uhr wurde unser Freund und Gefährte Will Van Spronsen von der Polizei von Tacoma niedergeschossen und getötet. Alle Informationen darüber, wie es dazu kommen konnte, stammen von den Polizist*innen selbst, die notorisch korrupte und unzuverlässige Quellen für einen solchen Bericht sind. Die Story die wir haben ist, dass Will versuchte, mehrere Fahrzeuge, Nebengebäude und einen Propantank vor dem Northwest Detention Center (NWDC) in Tacoma in Brand zu setzen, in dem Hunderte von Einwander*innen untergebracht sind, die auf ihre Anhörungen oder Abschiebung warten. Er setzte erfolgreich ein Fahrzeug in Brand, dann kam es zu einem Schusswechsel mit den Polizist*innen von Tacoma, der für ihn tödlich endete. Er wurde noch am Tatort für tot erklärt.

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[Griechenland] Athen: Zwei Aktionen in Solidarität mit den Gefährt*innen in Italien

Wednesday, March 20th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

06. März: Wir zündeten ein Auto der italienischen Vereinigung für Archäologie an und hinterliessen Sprüche am Eingang des Gebäudes. Die Carabinieri sind derzeit in Athen, um die griechische Polizei bezüglich der Sicherung archäologischer Güter weiterzubilden. Aktion in Solidarität mit den in Italien verhafteten Gefährten und dem geräumten Asilo. Das Communiqué geht noch weiter auf die Geschichte der Repression gegen Anarchisten in Italien ein.

 

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[Österreich] Graz: Karre von Sodexo angezündet

Thursday, March 14th, 2019

Quelle: indymedia

In der Dunkelheit des 6.3. haben wir in Graz eine Karre der Firma Sodexo angezündet. Sodexo macht mit dem Ausschaffungssystem Profit indem es Abschiebeknäste mit schaebigem Essen versorgt. Alle Firmen die aus dieser Industrie Profit schlagen sind unsere Feinde und verdinen unseren Hass.

Allen Kompliz_innen die gegen die Herrrschaft dieser Welt kämpfen fühlen wir uns verbunden.
Vor allem jenen hinter Gittern und jenen die sie unterstützen möchten wir mit diesem Feuer unsere revolutionäre Solidarität zeigen!

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[Italien & Griechenland] Solidarität mit dem Asilo und den verhafteten Gefährt*innen in Turin

Wednesday, February 27th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

07.02.19 – Bologna, Italien: Am Donnerstagabend, 7. Februar, zog ein Umzug mit etwa 30 Personen und dem Banner „Solidarität mit den in Turin Verhafteten und dem geräumten Asilo“ durch die Strassen des Quartiers Bolognina. Es gab Redebeiträge durch ein Megafon, Sprüche und Plakate rund um die Ereignisse des Tages auf den Wänden.
Scheiben und der Geldautomat einer BPM auf dem Weg wurden eingeschlagen.
Die Banca Popolare di Milano ist Aktionärin von Alba Leasing, Eigentümerin des Gebäudes des zukünftigen CPRs von Modena.

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[Griechenland] Athen: Erklärung zum zerstörerischen Angriff auf Büros der Nationalen Versicherung und eine Filiale der Nationalen Bank

Sunday, February 24th, 2019

Quelle: indmedia

Der Anarchist Spyros Christodoulos befindet sich seit dem 14.1. im Hungerstreik mit der Forderung nach Zusammenlegung seiner Strafen. Dem Regime der Geiselhaft, welches ihm von den Justizbehörden auferlegt wird, geht es darum, seine Haft um mehr als ein Jahrzehnt zu verlängern, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden, obwohl die Strafen abgelaufen sind.

Das was ihn noch gefangen hält sind die Hartnäckigkeit, die Rachsucht und die rechtlichen Übertretungen seiner Verfolger, wie Drakos dem Leiter der Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts, der seinen Fall bearbeitet.

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Bruchstellen #42 & #43 online!

Monday, February 4th, 2019

Die aktuelle und die letzte Ausgabe unseres monatlichen Infoblatts Bruchstellen sind online.

 

Nr. 43 Februar 2019
Inhalt:
*[Deutschland] Hülya: Brief vom 26. Januar 2019
*[Belarus] Minsk: Anarchist verhaftet und verschwunden
*[Österreich] Wien: Prozessbericht zum Prozess wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge der Räumung der besetzten Nele35
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[USA] Eric King: Der Angriff und die Folter im FCI Florence
*[Schweiz] Basel18: Urteil im Prozess – Wir sind alle Mittäter*innen
*[Deutschland] Nero ist in Freiheit!
*[Russland] Network: Igor Shishkin. Das Gericht
*[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza
*[Deutschland] Schwanger im Knast – Bericht einer ehemaligen Gefangenen aus der JVA Bützow …
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[Schweiz/Wien] Erklärung für Feuerattacken auf IMPLENIA und KENT

Wednesday, January 30th, 2019

Quelle: barrikade

In der Nacht auf den 28. Januar legten wir Feuer an einer Baumaschine, die sich auf der Baustelle der Firma Implenia befand. Implenia ist eine der hauptverantworlichen Firmen, die am Erweiterungsbau des Ausschaffungsgefängnis “Bässlergut” in Basel arbeiten. Somit sind sie maßgeblich daran beteiligt die Abschiebeindustrie weiter auszubauen.

 

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[Deutschland] Leipzig: Angriff auf Bundesgerichtshof (german and english)

Monday, January 21st, 2019

Quelle: barrikade

In der Silvesternacht wurde in Leipzig die Nacht des Ausnahmezustandes genutzt um ein Ziel anzugreifen, das bis dahin als äußerst geschützt und schwer angreifbar gelten sollte. Das Ziel der Angreifenden war der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes und des Generalbundesanwaltes. Diese Institutionen repräsentieren symbolisch und ebenso faktisch die bundesdeutsche Judikative. Sie sind politische Machtinstanzen, die diesen Staat und seine demokratische Gesellschaftsform schützen und charakterisieren.

An der Zufahrtskreuzung, 200 Meter von der Villa des BGH Senats entfernt, wurde eine brennende Barrikade errichtet und Krähenfüße gestreut, so dass die Gruppe, die das BGH und das daneben liegende Gebäude der Burschenschaft Corps Lusatia zum Ziel hatte, nicht gestört werden konnte.

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[Deutschland] Angriff auf Amtsgericht Hamburg-Harburg – Solidarität mit den Elbchaussee 5

Wednesday, January 2nd, 2019

Quelle: indymedia

In der Sylvesternacht wurde das Amtsgericht in Hamburg-Harburg mit Steinen und Bitumenfarbe angegriffen. Außerdem wurde mit Sprühfarbe ein Anarchiezeichen an der Fassade hinterlassen.

Mit diesem Angriff senden wir Grüße an die fünf Angeklagten im G20-Verfahren bezüglich der Angriffe in der Elbchaussee. Auch grüßen wir die Leute, die Feuer im Amtsgericht Berlin-Wedding legten und damit einen offensiven Impuls in die Prozessbegleitung gegeben haben. In ihren Worten und Taten haben wir unsere eigenen Gedanken wiedererkannt.

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[Deutschland] Berlin: AdBustings gegen Knast und Herrschaft

Wednesday, January 2nd, 2019

Quelle: indymedia

Es ist der Morgen des 31.12., Silvester – unmittelbar vor den Knastmauern der JVA Moabit hängt ein großes Adbusting. Kein Einzelfall an diesem Morgen: im gesamten Stadtgebiet Berlins hängen in direkter Nähe zu den dortigen Knästen Poster in Werbevitrinen, die verschiedene Aspekte des Knastes und das Konzept von Knästen als solche kritisieren.

Die Kritik richtet sich explizit gegen exorbitante Preise für das Telefonieren im Knast, horrende Haftungsbedingungen u.a. in Trakt 2 der JVA Tegel und Suizide Gefangener. Es wird aber vor allem grundlegende Kritik am Herrschen, Wegsperren und Strafen geäußert-

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[Deutschland] Berlin: Im Namen des lodernden Feuers – Solidarität mit den Gefangenen nach Hamburg!

Sunday, December 30th, 2018

Quelle: indymedia

Erklärung zu dem Brandanschlag auf das Amtsgericht Wedding.

Europaweite Fahndungen und Hausdurchsuchungen. Festnahmen und Auslieferungen. DenunziantInnen und Urteile. Der Freudentaumel der Gipfeltage und die Bestätigung des Kontrollverlusts zwingen den Staat zu reagieren. Die Reaktionen sind so offenkundig feindlich wie seit Jahren nicht mehr. Direkte Angriffe gegen uns und unsere Strukturen sind die Antworten der Herrschenden. Die Intensivierung der Verfolgung, der Drang nach Strafe und die Entpolitisierung unserer Ideen und Taten wird vorangetrieben.

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[Deutschland] Knastprofiteur angegriffen – Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Verfahren

Saturday, December 29th, 2018

Quelle: indymedia

Rauchsäulen über den Dächern des Reichenviertels der Elbchaussee, kreisende Helikopter am Himmel. Von weitem ließ sich für einige Bewohner*innen, die früh auf den Beinen waren erahnen, dass gerade etwas vor sich ging, das möglicherweise außerhalb der Einschätzungen von Bereitschaftspolizei und Geheimdiensten lag. Ein Mob vermummter Menschen verfolgte das Ziel, dem Gipfel ihre Sicht der Zustände, in Form von zielgerichteter und wahlloser Zerstörung eines winzigen Stückes heiler Welt, entgegen zu schleudern.

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[Argentinien] Buenos Aires: anarchistische Gefährtin bei Bombenanschlag verletzt – mehrere Festnahmen

Sunday, November 18th, 2018

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am Mittwoch, den 14. November, wurden in Buenos Aires fast zeitgleich zwei Standorte mit Bomben angegriffen. Der erste Angriff auf den Friedhof von Recoleta schlug leider fehl. Die Bombe explodierte in den Händen einer der beiden Personen, die die Aktion ausführten. Es sollte das Grab von Ramón Falcón getroffen werden – einem Polizeichef der für den Mord an 11 Demonstranten am 01. Mai 1909 verantwortlich ist und einige Monate später vom Anarchisten Simón Radowitzky ermordert wurde. Die Gefährtin, die den Angriff ausführte, befindet sich in ernstem Zustand im Krankenhaus, ihre Begleitperson wurde verhaftet.

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[Griechenland] Athen: Solidarischer Angriff auf das Institut français

Tuesday, November 13th, 2018

Quelle: aus dem herzen der festung

Sieben Gefährt*innen , die gegen den Terror der Grenzen und des Sicherheitsstaates kämpfen, wurden in Frankreich verhaftet, weil sie Migrant*innen halfen, ihre Leben dort fortzuführen, wo sie es für passend halten. Sie sind mit extrem schweren Anklagen und Gefängnisstrafen konfrontiert, so wie alle, die sich selbst zu Feind*innen der Lüge der Nation machen.

Wir, eine anarchistische Initiative in Athen, haben auf einen internationalen Solidaritätsaufruf geantwortet, indem wir das Institut français angriffen, eine diplomatische Institution, die der französischen Botschaft und dem Staat untersteht. Der Zweck des Institut français besteht darin, das Erbe des französischen Kolonialismus zu legitimieren und die nationale Identität zu bewahren. Frankreich errrichtet mörderische Grenzen und verfolgt jene, die für deren Zerstörung kämpfen. Angesichts der Repression des französischen Staates sind alle Institutionen, die seine Existenz normalisieren, legitime Ziele für unseren Kampf.

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[Deutschland] Hamburg: Fuhrpark des Knast-Dienstleisters SPIE mit Benzin besucht

Monday, November 12th, 2018

Quelle: indymedia

In der Nacht von Mittwoch (0711/08,11) auf Donnerstag brachen wir auf das Gelände der Firma „SPIE“ ein um unter mehreren Fahrzeugen Brandsätze zu deponieren.

Wir verstehen unsere Tat als einen Aufruf gegen den Knast-, Braunkohle- und Atomindustrie-dienstleister und wollen, dass dieser Angriff weitere nach sich ziehen wird. Die Firma SPIE ist einer von vielen Profiteuren von Einsperrung und Unterdrückung und Sabotage an ihrem Eigentum ein Weg, Herrschaft direkt anzugreifen. Denn nur durch Zuarbeitende wie SPIE kann dieses System funktionieren.

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[Österreich] Solidarität mit allen von Repression Betroffenen

Friday, October 26th, 2018

Quelle: indymedia

Es gibt nichts zu feiern!

Wir haben heute, in der Nacht zum österreichischen Nationalfeiertag, dem vorarlberger Landhaus (u.a. Sitz der Landesregierung) in Bregenz einen Besuch abgestattet und mit Farbbomben verschönert!

Dies sehen wir als ein kleine Antwort auf die immer größerer werdende Repression, die Kickl und seine Schergen so lustvoll vorantreiben.

Wir verachten diesen Staat, der die europäische Abschottungspolitik voran treibt, der Menschen in den Sicheren Tod abschiebt und seine Repressionsorgane immer weiter aufrüstet.

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[Frankreich] Paris: Feinde dieser Welt

Friday, October 19th, 2018

Quelle: aus dem herzen der festung

Wir denken, dass die direkte Aktion auch ein Mittel ist, um aus der sumpfigen Sackgasse des Milieus, seinen akritisch akzeptierten Gemeinplätzen, seinen offensiven Slogans, die allzu oft leere Worte bleiben, heruaszukommen. Alleine, zusammen für eine Nacht oder das ganze Leben – gemäss den Sensibilitäten eines_r jeden – lassen wir die Dogmen hinter uns und entscheiden uns für das Chaos des Lebens. Für die Verteidiger dieser Welt sind wir Verbrecher. Wir sind ganz einfach seine Feinde und sind stolz darauf.

In der Nacht vom Donnerstag 11. auf den 12. Okotber haben wir an der rue d‘Hautpoul ein Auto von Vinci (baut Knäste) und eines der SNCF (jagt Arme und Sans-Papiers) abgefackelt.

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[Deutschland] Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg Angegriffen! Freiheit für alle Gefangenen!

Tuesday, September 25th, 2018

Quelle: indymedia

In kämpfender Solidarität mit allen Menschen, die von den Schreibtischtäter*innen der Generalstaatsanwaltschaft schikaniert, erniedrigt und eingesperrt werden.

Wir machten uns am 23.09.2018 auf den Weg zur Generalstaatsanwaltschaft am Gorch-Fock-Wall und zerstörten mit Steinen und Farbflaschen Fensterscheiben und Fassade. Um unseren Rückweg abzusichern, zündeten wir noch Reifen auf der Fahrbahn an.

Unsere Wut gegen die herrschende Ordnung in Deutschland wird von Tag zu Tag immer größer. Gründe, warum wir die Repressionsorgane dieses Staates angreifen, haben wir genug. Einige wollen wir benennen….

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[Frankreich] Solidarische Brandstiftung in Paris

Tuesday, September 18th, 2018

Quelle: aus dem herzen der festung

Eine Person im Knast in Limoges¹, zwei mit richterlichen Auflagen in Ambert², Einschüchterungsversuche, mehrere Hausdurchsuchungen (die letzte im August in Grenoble). Bullen und Richter*innen versuchen, Menschen ausfindig zu machen, von denen sie glauben, für gewisse direkte Aktionen verantwortlich zu sein.

Für unseren Teil denken wir, dass, wenn Subversive im Visier des Staates stehen, es auch an anderen, an uns, liegt zu handeln, nicht wegzuschauen, zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, dass die Repression uns nicht aufhalten wird.
In der Nacht vom Dienstag, 11. September haben wir an der rue Coriolis (12. Arrondissement) zwei Lieferwagen und ein Nutzfahrzeug der Stadtverwaltung von Paris angezündet.

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[Deutschland] Knastprofiteur*innen angreifen

Wednesday, September 12th, 2018

Quelle: indymedia

Wir haben in der Nacht vom 09. zum 10.09. das Unternehmen “Paprcuts” aufgesucht und ihnen eine Botschaft an der Fassade gelassen.
Paprcuts bereichert sich an der Ausbeutung von Gefangenen und verkaufte sogar öffentlich bis vor Kurzem die Arbeit der Frauen aus der JVA Reinickendorf als “Soziales Projekt” und besser “als miese Arbeitsbedingungen in Drittländern”.

Nachdem die Soligruppe der GG/BO Paprcuts kontaktiert hatte und öffentlich darstellte, warum die Arbeit im Knast pure Ausbeutung und Unterdrückung ist (https://ggboberlin.blackblogs.org/unternehmen-zur-rechenschaft-ziehen/), stellte Paprcuts die öffentliche Werbung ihrer Knast-Arbeit sofort ein. Ein offensichtliches Geständnis – Paprcuts weiß sehr genau, dass ihre Arbeit im Knast nichts “soziales” ist, sondern dazu dient, Gefangene neben der Tasache, dass sie eh schon im Knast sitzen, noch mehr zu unterdrücken, zu beherrschen, für ihre Profitmaximierung zu nutzen.

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[Australien] Sydney: Solidarität mit Anarchist*innen in Yogyakarta

Wednesday, August 29th, 2018

Quelle: contra info

Im Zusammenhang mit der jährlichen Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen, besuchten am Donnerstag, den 23. August, einige Anarchist*innen in Sydney das indonesische Konsulat in Maroubra.

Ein Transparent mit der Aufschrift: “Freiheit für die Klassenkampf-Gefangenen in Yogyakarta” wurde an den Zaun des Konsulats befestigt. Zahreiche Fluglätter wurden auch außerhalb der Botschaft verteilt.

Anarchist*innen in Yogyakarta sind infolge der 1. Mai Demonstration, mit brennenden Barrikaden in den Straßen, einen abgebrannten Polizei-Posten und einem Aufruf, den lokalen Sultan zu töten, einer Welle der Repression ausgesetzt.

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[Schweiz] Besetzung gegen die Gefängnisse

Wednesday, August 29th, 2018

Quelle: aus dem herzen der festung

Anlässlich des 20. Flossrennens sprang am Samstag 25. August eine wahnsinnnige Flotte aus Holz und Kanistern von der Rampe bei der Brücke Sous-Terre in Genf. Unter einem vorherbstlichen Regen ruderten rund 20 Flösse auf der Rhone bis zum Strand von Verseuse. Wenn diese Fahrt von pitoresken Anekdoten geprägt war, wurde es nach der Ankunft mit der Besetzung des Porteous ernst.

Gegen 18h30 begaben sich die Piraten dieses Samstags bis zur Porteous, einer alten Kläranlage, die über die Rhone hinausragt (von da der Spitzname „plongeoir“ – „Sprungturm“). Mit dem Ziel, diesen Raum als kollektiven Ort zu beleben, wurde das imposante Gebäude aus Beton anschliessend geöffnet und von etwa 50 Personen belagert. Ein Transparent mit der Botschaft „Wir bilden eine Welt ohne Gefängnisse“ wurde aufgehängt und zwei der Flösse kamen zur logistischen Unterstützung.

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[Deutschland] Go In bei Senatsverwaltung für Justiz

Wednesday, August 29th, 2018

Quelle: verfahrengebiet

Wir haben heute die Senatsverwaltung für Justiz in der Salzburger Straße aufgesucht!

Ziel dieser Behördenbegehung ist es, den oder die Verantwortliche/n für die Situation in der JVA Tegel zu identifizieren. Das nicht etwa in der Absicht einer Bedrohung und auch nicht um eine Forderung oder Petition zu übergeben, womit diese Institution als Verhandlungspartner anerkannt würde, sondern um das Gesicht zu den in der JVA Tegel herrschenden Zuständen kennenzulernen.

Laut Organigramm der Senatsverwaltung soll ein gewisser Herr Richard als Leiter des Referats III A verantwortlich für die Aufsicht über die Justizvollzugsanstalten sein.

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[Deutschland] Auto von Knastprofiteur Sodexo in Neukölln angezündet – Solidarität mit Nero

Saturday, August 4th, 2018

Quelle: indymedia

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir ein Auto der Firma Sodexo in Neukölln abgefackelt. Sodexo ist mit einer der größten Profiteure an Knästen in Deutschland. Sie tragen tagtäglich dazu bei Menschen, die so schon ihrer Freiheit beraubt werden, noch mehr auszubeuten.

Deutsche Knäste dienen schon lange mehr dem Profit etlicher Unternehmen, als der angeblichen Resozialisierung der Inhaftierten. Sodexo beliefert Knäste mit völlig überteuerten Lebensmittel und hält das Angebot möglichst gering, sodass Gefangenen keine andere Wahl bleibt, als ihr weniges Geld für den Profit dieser Firma auszugeben.

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[Deutschland] Farbe und Steine für den Staat und seine Repräsentant*innen – Angriff auf Andreas Geisels Bürgerbüro in Karlshorst (SPD)

Tuesday, July 31st, 2018

Quelle: indymedia, vom 19. Juli 2018

Als kleines Zeichen der Solidarität und um zu zeigen, dass die von Repression betroffenen Menschen nicht vergessen werden, haben wir Andi und seine Gang in seinem „Bürgerbüro“ in Karlshorst besucht, um dort das nagelneu montierte Schild mit seiner Fresse und die Scheibe mit Steinen und viel pinker Farbe einzudecken.

Freiheit für alle politischen und sozialen Gefangenen!

Wenn wir an die Tage Anfang Juli zurückdenken, weckt das die Erinnerung an die Zeit, als 30000 Bullen die Kontrolle in ihrem Bullenstaat verloren. Aus dieser Zeit schöpfen wir viel Kraft und die Gewissheit, dass der Staat nicht unverletzbar und unumstößlich ist. Das letzte Jahr hat uns unter dem Eindruck der Hamburger Revolte gestärkt und so begegnen wir der Repression. Voller Zuversicht nehmen auch wir den erneuten Anstieg nächtlicher Militanz wahr.

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[Deutschland] Vandalismus gegen Implenia in Hamburg

Tuesday, July 31st, 2018

Quelle: indymedia

In den letzten Tagen haben Leute ein Gebäude von Implenia in der Kanalstr. in Hamburg mit Farbe und Steinen beworfen. An eine Wand wurde “Implenia baut Knäste” gesprüht.

Mit Recherche kann herausgefunden werden, dass Implenia die größ­te Baufirma der Schweiz ist, die auch international baut. Implenia wird wegen ihrer Beteiligung am Bau von Gefängnissen kritisiert und immer wieder gibt es Vandalismus und Sabotage gegen Firmeneigentum. Menschen verdienen daran Gefängnisse zu bauen oder sie sonstwie zu versorgen oder zu betreiben. Sie verdienen daran, dass Menschen eingesperrt werden!

[Deutschland] Knastprofiteur*innen begegnen und angreifen!

Tuesday, July 31st, 2018

Quelle: indymedia

Wir haben den Unternehmen MYKITA, Express und Gallery Print gestern ein paar Worte an ihren Hausfassaden gelassen, weil sie im Knast produzieren und sich somit an der Ausbeutung an Gefangenen bereichern.

“Dieses Unternehmen beutet Gefangene aus. Im Knast produzieren Inhaftierte tagtäglich Waren, an denen wir uns alle bereichern – sie selbst bekommen für ihre Arbeit aber nur 1-2 Euro die Stunde. Die Produkte, die sie teilweise in Pensumsarbeit herstellen, produzieren sie für große und kleine Unternehmen, aber auch für landeseigene Behörden. Dieses Unternehmen lässt in der JVA Reinickendorf produzieren. Auf Kosten der inhaftierten Frauen wird also Profit gemacht. „Sozialstaat“ = Unternehmerstaat? Nicht mit uns! Gegen Knast, Nation, Kapital und eure neoliberale Politk!”

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[Wien] Solidarität & Wut

Wednesday, November 23rd, 2016

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

wurfzettelIn den letzten Wochen wurden einige Anstrengungen unternommen, um die Solidarität und die Wut auszudrücken, die wir im Bezug auf die Repressionsfälle gegen jene AnarchistInnen verspüren, die in Deutschland wegen Banküberfällen angeklagt sind.

Es wurden mehr als zehntausend Wurfzettel im Stadtgebiet verstreut, Parolen auf Wänden hinterlassen und wir besuchten einige unserer Lieblings-Bankfilialen, um uns an ihnen etwas auszutoben.

Der Prozess gegen unsere GefährtInnen begann vor kurzem in Aachen und wir wollen den Verantwortlichen damit zeigen, dass wir es nicht einfach so hinnehmen, wenn unseren GefährtInnen der Prozess gemacht werden soll.

Ob sie “unschuldig” oder “schuldig” im Sinne der Anklage sind, ist uns dabei scheißegal – das sind die Kategorien von Staat und Kapital, nicht die unseren. Wir freuen uns über jede beschädigte Bank, über jedes Plakat, über jeden Bankraub!

Solidarität & Angriff gegen die Welt der Banken und Gefängnisse!

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