Archive for the ‘Knast’ Category

Update zur Situation von Andreas Krebs in Neapel (Juni 2019)

Tuesday, June 18th, 2019

Andreas geht es nach wie vor sehr schlecht. Seit einigen Tagen verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Ihm wurde mittlerweile Nierenkrebs diagnostiziert und er leidet unter Wasseransammlungen im Körper, was auf Nierenversagen hindeutet. Einen Aufruf zur Unterstützung könnt ihr hier finden. Andreas war zwar vor einigen Tagen auf der Krankenstation, aber die Knastleitung macht immer noch keine Anstalten, ihn in ein Krankenhaus verlegen zu lassen. Sie argumentieren damit, dass er auf den Weg ins Krankenhaus von irgendjemanden befreit werden könnte. Das und seine verschärften Haftbedingungen hat ihm das Märchen des deutschen BKA über seine angeblichen RAF-Kontakte eingebrockt. Die italienischen Behörden schlachten dies nun auch bei jeder Gelegenheit aus.

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[Italien] Operation Prometeo: Natascia wurde verlegt – neue Adresse

Monday, June 17th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Natascia ist vom Gefängnis in Gradignan, nähe Bordeaux (Frankreich) in das Rebbibia Frauengefängnis in Rom verlegt worden. Hier ist ihre neue Adresse:

Natascia Savio
Casa Circondariale di Roma Rebibbia femminile
via Bartolo Longo 92
00156 Roma
Italia

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[Griechenland] Thessaloniki: Verhaftungen von 3 Gefährten während einer Enteignung

Monday, June 17th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am Mittwoch, den 12. Juni, wurden drei unserer anarchistischen Gefährten in Thessaloniki verhaftet, als sie einen bewachten Geldtransport enteigneten, der im Begriff war, einen Geldautomaten im Universitätsklinikum AHEPA wieder aufzufüllen. Sie wurden von Polizist*innen der Anti-Terror-Einheit erwischt, gerade als sie in ihr Auto stiegen, um von dort zu verschwinden.

Die beiden Gefährten sind Giannis Dimitrakis und Kostas Sakkas, die bereits den Preis ihrer politischen Entscheidung, sich gegen die Autoritäten dieser Welt zu stellen, bezahlen mussten – sie wurden verfolgt und saßen im Knast. Der dritte Gefährte, Dimitra, wird wegen Mitwirkung bei der Enteignung angeklagt.

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[Italien] Hungerstreik und Solidarität

Monday, June 17th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

Seit dem 29. Mai befinden sich die Anarchistinnen Silvia und Anna in einem Hungerstreik. Silvia wurde während der Operation Scintilla am 7.Februar verhaftet. Anna ist seit dem 06. September 2016 inhaftiert und wurde im Scripta Manent Prozess erstinstanzlich zu 17 Jahren Haft verurteilt. Beide sitzen in der Abteilung AS2 im Gefängnis L’Aquila. Mit ihrem Hungerstreik fordern sie “ihre Verlegung aus diesem Gefängnis und die Schließung dieser abscheulichen Abteilung.” Seiher haben sich auch Ghespe (inzwischen unterbrochen), Giovanni, Marco, Stecco, Alfredo und Leo in Solidarität dem Hungerstreik angeschlossen und es kam zu verschiedenen Kundgebungen, Besetzungen und Aktionen.

Italien, Trient: Straßensperre in Solidarität mit Silvia und Anna im Hungerstreik

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[Deutschland] Ergänzung zu unserem Beitrag „Neubau eines Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für Sachsen und Thüringen“

Monday, June 17th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Demnächst soll ein neuer Riesen-Knast für Sachsen und Thüringen entstehen, die Unternehmen Hentschke Bau GmbH und VSTR AG Rodewisch sollen die Mauer des neuen Knastes in Zwickau-Marienthal bauen. Dazu veröffentlichten wir am 03.06.19 ein Statement, unter anderem auch auf de.indymedia.org. Dort wurde ergänzend in einem Kommentar am 04.06.19 hinzugefügt:

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[Italien] Aktuelles zum Hungerstreik anarchistischer Gefangener für die Schließung der Sektion AS2 des L’Aquila-Gefängnisses

Tuesday, June 4th, 2019

Quelle: autistici, übersetzt von abc wien

Die anarchistischen Gefangenen Salvatore Vespertino, Giovanni Ghezzi, Alfredo Cospito, Marco Bisesti und Luca Dolce haben sich nun ebenfalls den Hungerstreik* angeschlossen.

Wir werden keine Sammlungen von Unterschriften, Nachrichten, Faxen, Massenmails oder anderen zivilen Mitteln, die darauf abzielen, die aktuelle repressive Situation aufzuzeigen, veröffentlichen oder in irgendeiner Weise Raum geben; wir halten diese Mittel nicht nur für nutzlos, sondern auch für schädlich, kontraproduktiv und objektiv feindlich gegenüber antiautoritärem Denken und Handeln, die sich auf ganz andere Weise entfalten.

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[Deutschland] Neubau eines Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für Sachsen und Thüringen

Tuesday, June 4th, 2019

Quelle: GG/BO Soligrupe Berlin

Der Bau des neuen Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für 820 Gefangene ist geplant – die Arbeiten sollen wohl demnächst beginnen. Gestartet werden soll mit der 1,32 km langen und 6 m hohen Knastmauer. Anfang 2020 soll die Mauer fertig sein und das Anstaltsgelände von knapp zehn Hektar einfassen.

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[Italien] Erklärung von Silvia und Anna zum Beginn ihres Hungerstreiks im Gefängnis von L’Aquila

Thursday, May 30th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am Morgen des 29. Mai 2019 fand vor dem Gericht von Turin die erste Anhörung im Prozess gegen einige Anarchist*innen wegen der Besetzung des Corso Giulio 45 (Turin) statt. Eine der Angeklagten ist Silvia, die am 7. Februar im Rahmen der repressiven Operation “Scintilla” und der Räumung des Asilo Occupato in Turin verhaftet wurde. Die Gefährtin verlas per Videokonferenz (die ihre Anwesenheit bei den Anhörungen verhindert) einen von ihr und Anna verfassten Text, in dem beide den Beginn eines Hungerstreiks gegen die Haftbedingungen und Einschränkungen im AS2-Teil des Gefängnisses von L’Aquila ankündigten […]

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[USA] Eric King ist nach dem Angriff im USP McCreary wieder in Isolation!

Wednesday, May 29th, 2019

Quelle: support eric king (vom 22. Mai 2019), übersetzt von abc wien

Letzte Woche erfuhr Eric, dass sein CMU*-Transfer abgelehnt wurde. Er wurde auf den Hof vom USP McCreary gebracht, obwohl Officers und Lieutenants äußerten, er als antifaschistischer Gefangener sei dort in Gefahr. Die 280 Tage Einzelhaft haben ihn emotional extrem mitgenommen, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, noch 6 weitere Monate zu bekommen, wenn er sich für seine Sicherheit entscheidet und sich weigert, in den Normalvollzug zu gehen. Auf dem Hof wurde ihm gesagt, dass seine “langfristige” Telefonsperre nach “ein paar Jahren guten Verhaltens” enden würde. Das bedeutet keinerlei Hoffnung, in nächster Zeit mit seiner Familie zu sprechen.

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[Chile] Streik und Mobilisierung gegen die Reform des Gesetzes 321

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Am 6. Mai beschlossen verschiedene Gefangene aus den Gefängnissen Colina I und Colina II in Chile in den Hungerstreik zu treten und gegen die rückwirkende Reform des Gesetzes 321 zu mobilisieren. Das Gesetz verschärft die Bedingungen für eine vorzeitige, bedingte Haftentlassung und fügt dem Verfahren neue Hindernisse hinzu (2/3 der Haftzeit muss abgesessen sein – vorher die Hälfte – und ein psychologisches Gutachten vorgelegt werden). Motiviert durch die jüngsten Änderungen der Spielregeln mobilisieren Hunderte von Gefangenen aus verschiedenen Gefängnissen. Für diejenigen von uns, die das Gefängnissystem in Frage stellen und ablehnen, ist es einfach keine Option, gleichgültig zu bleiben…

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[Spanien] Gefangene im Kampf, über den kollektiven Hungerstreik seit dem 1. Mai 2019

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Seit dem 1.Mai 2019, befindet sich eine Gruppe von Gefangenen im spanischen Staat im Hungerstreik. Es gibt mehrere Texte von den Gefangenen, wie ein gemeinsames Kommuniqué der Gefangenen, in denen mehrere Forderungen gestellt werden, die wir ins deutsche übersetzt haben.

Um die 30 gefangene Personen aus verschiedenen Knästen im Staat, fangen diesen 1. Mai einen kollektiven Hungerstreik an. Dadurch wird eine Reihe von Forderungen mit 14 Punkten verteidigt. Letztes Jahr fand auch so ein Hungerstreik statt, da gab es eine Forderung mit 12 Punkten, zu diesen wurden zwei weitere hinzugefügt. Durch diese Punkte, verlangen die Gefangenen das Respektieren ihrer allgemeinen Rechte, während sie sich in der Gefangenschaft befinden.

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[Deutschland] Hambacher Forst: Jazzy – Tagebuch aus der Haft

Wednesday, May 15th, 2019

Quelle: ABC Rhineland

Samstag, 15. September 2018

gesendet am 25.September

Ich werde zu einem Gefangenensammel- transporter getragen und bekomme eine der Zellen zugewiesen. Einige Minuten später werde ich noch einmal heraus gebeten und muss mich einmal komplett entkleiden. Ich darf mich wieder anziehen und zurück auf Zelle im Gefangenensammeltransporter.

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[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

Tuesday, May 14th, 2019

Unser Gefährte Andreas wurde bekanntlich am 1. April 219 zu 24 Jahren Knast verurteilt. Hintergründe und letzte Briefe wurden hier dokumentiert bzw. können auf dem Soli-Blog nachgelesen werden.

Andreas freut sich sehr über Post – wie erst jetzt für uns bekannt wurde, hat sich ein winziger Teil seiner Adresse verändert. Die aktualisierte Adresse lautet:

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz. 6
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA)
Italy

Dennoch sind alle Briefe der letzten Monate angekommen, und auch ist es möglich Bücher zu schicken. Philosophie interessiert Andi sehr, Werke von Platon, Kant, Marx, Heinrich Heine oder Dostojewski… wünscht er sich und alles über Motoräder. Auch Zeitschriften, Zeitungen oder Rätselhefte kommen durch, und über buntes Tonpapier, Schreibpapier, Bastelsachen, die als Brief verschickbar sind, und italienische Briefmarken freut er sich immer.

Andreas hat Berufung gegen das unglaubliche Urteil eingelegt, doch lest selbst seine Sicht der Dinge (aus seinem letzten Brief vom 24.4.2019):

Nun sind einige Tage vergangen seit meinen letzten Zeilen und das liegt an diesem korrupten Urteil und meinen letzten 41 Tagen im Hungerstreik. Es hat mich viel Kraft gekostet! (…) Die ganzen Umstände machen mich von Tag zu Tag kränker. Aber ich will euch die letzten zwei Wochen kurz berichten: Nach 41 Tagen Hungerstreik öffnete sich plötzlich mein Gitter von der Zelle und ich durfte täglich von 9-11 und von 13-15.30 in einen Nähbetrieb, konnte mich also ganz frei bewegen. Ich war der einzige auf der ganzen Observationsstation, der dies durfte, also raus aus der Zelle. (…) Nun ist die Situation wieder so, dass angeblich zu wenig zu tun wäre im Nähbetrieb, so dass ich wieder fast 24 Stunden unter Verschluß bin. (…) Tja, so sitze ich wieder in meiner schimmligen Zelle, die Toilette ist undicht und ich musste mir erstmal Putzsachen kaufen, weil alles super ekelig verdreckt ist. Wie ich schon mal sagte, egal was es ist, man muss für alles, auch Trinken und so weiter selbst aufkommen. Sogar die Einweg-Plastikteller, Becher und das Besteck. Essen kann mir keiner bringen, weil ich ja niemanden hier habe, und ich stelle fest, dass meine einzige Kleidung und einzige Bettwäsche langsam kaputt geht. Unterhosen und Socken wasche ich jeden Tag unter der Dusche, weil ich auch da nur jeweils 2 Paar habe. Es gibt ja nichts von der Anstalt und so sieht also die EU aus.

Nun muss ich aus organisatorischen Gründen (ich war mittlerweile schon zwei mal im Krankenhaus zur Voruntersuchung) zwei Monate bis zur OP warten. Durch gewisse Medikamente verliere ich langsam Haare, und bereits vor einem Monat beantragte ich eine Kopie meiner Krankenakte, die ich nach Deutschland schicken möchte. Dafür muss ich aber ebenfalls bezahlen, die machen sonst keinen Handgriff!

Nun zur Verhandlung: Alle, das Opfer, die Familie, die Richterin und Staatsanwältin und auch alle Geschworenen kommen aus dem kleinen Ort Santa Maria, und man kann sich nun ganz gut ausmalen, was das zu bedeuten hat. Unser bezahlter Sachverständige, der das Video ganz genau analysiert hat, hat vor Gericht für mich ausgesagt und meine Unschuld bzw. Notwehr bewiesen, aber das interessierte da niemanden. Mein Anwalt schrieb eine Art Buch mit über 200 Seiten und das mal 12 für alle vor Gericht, mit allen Fehlern, die sie bisher machten. Das haben sich diese Schweine noch nicht mal angesehen. Er hat einen langen und sehr guten Vortrag gehalten, war sauer auf des Gericht und gab sein bestes. Nach 3,5 Stunden wurde ich im Gerichtsgebäude hinter Gittern verschlossen (unüblich!), und dann kam der Hammer mit den 24 Jahren. (…) Meine Dolmetscherin weinte vor Entsetzen, mein Anwalt war außer sich, und sogar die anwesenden Beamten verstanden das ganze Urteil nicht, und alle beruhigten mich. Jeder, sogar die Beamten, dachten, dass ich nun entlassen werde, weil alles so offensichtlich ist. Alle sagten, auch hier im Knast, dass irgendetwas schief gelaufen ist und ich muss unbedingt durchhalten und in die nächste Instanz (apello) gehen. (…)

Mein Anwalt sagte, dass in der anderen Instanz alles anders wird, da niemand voreingenommen ist, und er kämpft wirklich wie verrückt und ihm ist in seiner ganzen Laufbahn noch nie so etwas untergekommen. (…) Bin einfach nur fertig und bis zur nächsten Instanz kann es 6 Monate bis zu 2 Jahren dauern. Wie es weitergeht, weiß ich gerade nicht. (…)

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Wenn ihr Andreas unterstützen wollte: Schreibt ihm, schickt ihm Bücher, Zeitungen, Zeitschriften… oder spendet für seine Unterstützung. Danke.

[Iran] Der anarchistische Gefangene, Soheil Arabi, wurde von Schließern im Knast brutal zusammengeschlagen

Tuesday, May 14th, 2019

Quelle: panopticon

Vom 12.05.2019, Quelle ASRANARSHISM, von uns übersetzt

Am Montag dem 29. Mai 2019 (Anm.d.Ü., wir denken dass es hier um einen Tippfehler handelt, da das Datum so nicht stimmen kann, weil heute der 12.05.2019 ist.) wurde der anarchistische Gefangene Soheil Arabi, inhaftiert in Fashafoyeh (der große Knast in Teherán), in den Krankenhaus von Firoozabadi gebracht, nachdem er brutal körperlich misshandelt wurde. Aber ist zurück in den Knast überstellt worden und ihm wurde keine Behandlung gewährt. Der Grund dafür, warum dieser anarchistische Gefangene in das Krankenhaus geschickt wurde, lag aufgrund einer Verletzung im Genitalbereich, die durch die Schließer verursacht wurde, die in geschlagen haben.

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[Italien] Operation Scintilla: Beppe und Antonio sind wieder frei!

Tuesday, May 14th, 2019

Quelle: act for freedom

Am 6. Mai sind Beppe und Anto aus dem Gefängnis in Ferrara entlassen worden und müssen sich nun täglich in einer Polizeistation melden. (Sie wurden am 7. Februar 2019 im Rahmen der repressiven Operation “Scintilla” und der Räumung von Asilo Occupato in Turin verhaftet.

Derzeit ist nur noch Silvia im Knast L’Aquila

 

[Deutschland] 1. Tag der Berufungsverhandlung gegen Isa & Knastkundgebung

Monday, May 13th, 2019

Quelle: verfahrengebiet

Am 6. Mai 2019 begann vor dem Landgericht Berlin die Berufungsverhandlung gegen Isa. Ungefähr sechzig Interessierte waren gekommen um ihre Solidarität zu bekunden und den Prozess zu verfolgen. Dieser fing aber unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit an, weil die peniblen Sicherheitskontrollen erst von wenigen Leuten passiert werden konnten, als bereits mit der Verlesung des Urteils aus der ersten Instanz und der Vereidigung einer Schöffin, die Strafkammer einen schnellen Start hinlegte.

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[Deutschland] Bundesweiter Angriff auf die Gefangenen-Gewerkschaft – Solidarität jetzt!

Monday, May 13th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Gefangene, welche sich im Knast gegen die Zustände wehren, werden immer wieder mit Repression durch die JVA‘s und Behörden konfrontiert. Seit Gründung der GG/BO im Mai 2014 ist Repression für uns als Soligruppen deswegen ein Dauerthema. Mal fällt diese mehr, mal weniger heftig aus. Manchmal, in seltenen Fällen, bleibt sie auch komplett aus. Auf die Aktivitäten der Gefangenen reagieren die Knäste immer ein wenig unterschiedlich. Wenn wir allerdings derzeitige Entwicklungen beobachten, sehen wir uns mit einer neuen Situation konfrontiert: bundesweite Angriffe auf GG/BO–Strukturen durch die Knäste und Behörden. 

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[Deutschland] JVA Neumünster sabotiert Besuchstermine

Monday, May 13th, 2019

Quelle: indymedia

Dass es immer wieder Willkür und Schikane in deutschen Gefängnissen gibt, ist keine Neuigkeit und auch keine Überraschung.

Im folgenden dokumentieren wir zwei Vorgänge aus der JVA Neumünster, bei denen gezielt und bewusst Besuche bei Gefangenen sabotiert worden sind. Wir glauben nicht das es sich dabei um besonders hervorzuhebende Einzelfälle handelt, sondern sich hier die tägliche Praxis von Knästen wiederfindet. Und zu dieser wollen wir nicht schweigen!

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[Schweiz] Neue Beschriftung für die Mauer des Bässlerguts

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: barrikade

Einige Aufmüpfige haben in der Nacht vom 12. zum 13. April an der verdammten Mauer des Gefängnis Bässlergut eine Botschaft gegen die alltägliche Einsperrung hinterlassen: Liberté!!!

Liberté wünschen wir dem Gefangenen, dem vor Kurzem die Flucht aus diesem Gefängnis gelungen war und wünschen ihm viel Kraft.

Liberté für alle Menschen, die in Europa und ausserhalb in Lagern eingesperrt sind.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “28. März – Tag der Entscheidungen in JVA Freiburg”

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: freedom for thomas

Shortys Disziplinarverfahren

Die Anstalt beschuldigt Shorty, einen knapp 40-jährigen jungen Mann, der seit Iangem an ADHS Ieidet und dem die Anstalt das entsprechende Medikament entzogen hatte (über seinen zwischenzeitlichen Erfolg vor dem Oberlandesgericht berichtete ich kürzlich), nachdem ein Monteur den PVC-Boden vor der Zelle von Shorty bearbeitet hatte, ein Stückchen davon gestohlen zu haben.

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[Deutschland] JVA Neumünster beschwert sich bei „Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit“ über GG/BO

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Vor etwa einem Monat konnten wir in unserem Briefkasten ein Schreiben der „Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit“ finden, in welchem uns mitgeteilt wird, dass die JVA Neumünster mit unseren Veröffentlichungen über ihre Bediensteten ein Problem hätte.

„Bei uns ist eine Beschwerde zu einem möglichen datenschutzrechtlichen Verstoß in ihrem Verantwortungsbereich eingegangen. Diese haben wir dem Schreiben als Anlage beigefügt.“

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[Deutschland] Berlin: Soligrüsse nach Moabit

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: indymedia

In der Nacht des 6 zum 7 Mai haben wir unsere Solidarität mittels Feuerwerk und Parolen von zwei Seiten in die JVA Moabit gesendet. Diese Grüsse wurden mit Jubel von den Gefangenen beantwortet.

Wir grüssen auch Isa welcher heute erneut in U-Haft genommen wurde.

Lasst uns die Isolation durchbrechen, unterstützt ihn und andere Gefangene mit allen Mitteln die euch zur Verfügung stehn.

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[Deutschland] Ankündigung Anti-Knast-Tage Berlin

Thursday, May 2nd, 2019

Quelle: anti-knast-tage

Vom 23. bis 27. Oktober 2019 finden in Berlin wieder die Anti-Knast-Tage statt. Aber was heißt schon Knast? Was heißt Anti-Knast-Arbeit?

Knast ist sichtbarer brutaler Ausdruck einer Gesellschaft, die unfähig ist, die von ihr verursachten Probleme zu lösen. Sei es das Problem des Privateigentums (und damit das Begehren nach „Fremdeigentum“), das Ungleichheit schafft. Sei es die vielfach verbreitete ablehnende Haltung, dass durch herrschende Verhältnisse unweigerlich hervorgerufen wird. Sprich, es gilt der Logik zu widersprechen, dass gesellschaftliche Konflikte nicht außerhalb der herrschenden Gesellschaft gelöst werden können.

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[Italien] Urteile Operation Scripta Manent

Wednesday, May 1st, 2019

Quelle: panopticon

Verurteilte anarchistische Gefährt*innen:

Alfredo Cospito 20 Jahre,

Anna Beniamino 17 Jahre,

Nicola Gai 9 Jahre,

Alessandro Mercogliano und Marco Bisesti 5 Jahre.

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[Bulgarien] Jock Palfreeman ist im Hungerstreik

Wednesday, April 24th, 2019

Quelle: mpalothia

Seit diesem Sonntag, dem 21. April, befindet sich der Vorsitzende des Vorstands der Bulgarischen Gefangenenvereinigung, Jock Palfreeman, im Hungerstreik, um gegen die Korruption und den Machtmissbrauch durch die Leitung des Gefängnisses in Sofia und insbesondere den Personalchef, Desilav Angelov Traykov, zu protestieren.

Hier könnt ihr eine Nachricht in Solidarität mit Jock’s Hungerstreik an das bulgarische Justizministerium (Министерство На Правосъдието) senden:

Du kannst sogar eine Nachricht auf ihrer Facebook-Seite HIER hinterlassen.

Wenn Ungerechtigkeit zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

 

[Italien] Davide Delogu wurde vom Augusta ins Rossano Calabro Gefängnis verlegt

Thursday, April 18th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Der anarchistische sardische Gefährte Davide Delogu wurde aus dem Gefängnis Augusta (Provinz Syrakus, auf Sizilien) in das Gefängnis Rossano Calabro (Provinz Cosenza, in Kalabrien) verlegt. Die Adresse, an die Briefe, Nachrichten, Bücher usw. gesendet werden können, lautet wie folgt:

Davide Delogu
c/o Casa di Reclusione di Rossano Kalabrien
Strada Statale 106 Jonica n. 32
87067 Corigliano-Rossano (Cosenza) // Italien (Italien)

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[USA] Staatsanwalt zieht Widerspruch gegen Mumias neues Verfahren zurück

Thursday, April 18th, 2019

Quelle: indymedia

Am 17. April 2019 wurde bekannt, dass Philadelphias Bezirksstaatsanwalt Larry Krasner endlich seinen Widerstand gegen ein neues #Revisionsverfahren für #Mumia Abu-Jamal zurückgezogen hat, welches bereits im Dezember 2018 von Revisionskontrollrichter Tucker verfügt worden war. Damit wird es ein neues Revisionsverfahren für den afroamerikanischen Journalisten geben, der bereits seit 1981 gefangen ist.

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[Wien] ABC Solidarity Festival PROGRAMM 2019

Thursday, April 18th, 2019

Quelle: abcfestvienna.noblogs.org

Achtung Achtung!! Laufend Updates an dieser Stelle & auf der Startseite.

Es gibt (Flüster-)Übersetzungen bei allen Veranstaltungen!
Wenn ihr helfen könnt & wollt: Wir freuen uns über eure Unterstützung beim Übersetzen.

Alle Workshops finden im EKH statt und zwar im 2. Stock in der Medienwerkstatt.
Alle Workshops/Veranstaltungen sind rauchfrei!!!
Kinder sind willkommen & es gibt eine Kinderecke mit Zeichenmaterial & Büchern.

Am Abend immer veganes Essen gegen Spende.
Die Hofbar hat jeden Tag von 16 bis 21 Uhr geöffnet.
Solitattoos: Bitte fragt am Infopoint nach.

Bei Anliegen aller Art: Bitte wendet euch an den Infopoint. Dieser hat am Do ab 16 Uhr und Fr und Sa ab ca. 13 Uhr offen…

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[Italien] Infos zu den im Zuge der Operation “Renata” inhaftierten AnarchistInnen

Tuesday, April 2nd, 2019

Quelle: kam per mail

Am 19. Februar wurden im Trentino, im Nordosten von Italien, sieben GenossInnen festgenommen. Die angeblichen Verbrechen sind 270 bis (umstürzlerische, terroristische oder staatsfeindliche, „subversive“ Vereinigung) und 280 bis (terroristisches Attentat mit tödlichen oder explosiven Geräten). Schon am 18.3.2019 hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass die Anklage wegen subversiver/terroristischer Vereinigung fallen gelassen wurde. Die andere, sehr schwere Anklage (280 bis terroristisches Attentat) besteht jedoch immer noch. Abgesehen von den Verhaftungen kam es zu über 50 Hausdurchsuchungen, sowohl bei GenossInnen daheim, als auch in linken Lokalen, u.a. im Tavan und im Palestra Popolare di Trento, im Nave dei Folli, in der Cabana in Rovereto und in der Katakombenstube in Bozen.

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[Wien] Anarchistisches Radio vom 31. März 2019: Freiheit für Andreas Krebs!

Sunday, March 31st, 2019

Die Sendung des A-Radio Wien ist unserem Freund Andreas Krebs gewidmet, ein rebellischer Gefangener und ehemaliger Langzeitgefangener, der aktuell seit Sommer 2018 in einem Knast in Neapel sitzt. In den letzten Wochen haben wieder mehrere Verhandlungstage im Prozess gegen Andreas stattgefunden, wobei er aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht an allen Verhandlungstagen teilnehmen konnte. Andreas befindet sich nach wie vor im Hungerstreik. Auf keine seiner Forderungen betreffend einer adäquaten medizinischen Versorgung wurde bisher eingegangen. Andreas gesundheitlic

her Zustand hat sich in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert. Wir fürchten nach wie vor sehr um sein Leben, denn es geht ihm jeden Tag schlechter.

Die Anklage hatte zur Klärung des Todes von Massimo N., Andreas ehemaligen Arbeitgeber, einen Videogutachter engagiert, um die Aufnahmen der Überwachungskameras zu analysieren. Auch Andreas Verteidiger hat einen solchen Sachverständigen, um das Videomaterial zu begutachten. Am Montag, den 1. April, soll nun das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre für Andreas wegen Mord, Andreas Anwalt plädiert auf Selbstverteidigung, da er massiv von seinem Exchef angegriffen wurde. In den italienischen Medien werden unterdessen weiterhin Gerüchte verbreitet, um Andreas als Mörder zu diskreditieren. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft in Deutschland nach Italien einen Bericht geschickt haben, worin Andreas als „gefährlicher linker Terrorist“ bezeichnet wird.

In der Sendung geht es um die Hintergründe seiner Verhaftung, seine politischen Positionen, den Hungerstreik und den Prozess sowie um die Zustände im italienischen Justiz- und Knastsystem. Außerdem hört ihr einen kurzen Beitrag von der Soli-Kundgebung für ihn in Berlin vom Februar und einen Ausschnitt aus einer Veranstaltung zur Gefangenengewerkschaft von 2015, bei der Andreas als Vortragender mitwirkte. Herzstück der Sendung sind vergangene und aktuelle Briefe von Andreas, aus denen wir vorlesen.

[Italien] Infos zur aktuellen Situation von Andreas Krebs aus dem Knast in Neapel (März 2019)

Saturday, March 30th, 2019

In den letzten Wochen haben mehrere Verhandlungstage im Prozess gegen Andreas Krebs in Neapel stattgefunden, wobei Andreas aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht an allen Verhandlungstagen teilnehmen konnte. Andreas befindet sich nach wie vor im Hungerstreik. Auf keine seiner Forderungen wurde bisher eingegangen. Die Anklage hatte zur Klärung des Todes von Massimo N., Andreas ehemaligen Arbeitgeber, einen Videogutachter engagiert, um die Aufnahmen der Überwachungskameras zu analysieren. Auch Andreas Verteidiger hat einen solchen Sachverständigen, um das Videomaterial zu begutachten. Am Montag, den 1. April, soll nun das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre für Andreas. In den italienischen Medien werden unterdessen Geschichten verbreitet, um Andreas weiter zu diskreditieren. Außerdem soll die Staatsanwaltschaft in Deutschland nach Italien einen Bericht geschickt haben, worin Andreas als „gefährlicher linker Terrorist“ bezeichnet wird. (Beispielsweise wurde Andreas von den deutschen Behörden bereits vor seiner Auslieferung nach Italien vorgeworfen, Verbindungen zu ehemaligen Mitgliedern der RAF, nach denen nach wie vor gefahndet wird, zu haben etc.) Andreas gesundheitlicher Zustand hat sich in den letzten Monaten immer weiter verschlechtert. Eine notwendige, adäquate Untersuchung wurde im bisher verweigert bzw. immer wieder hinausgeschoben. Wir fürchten nach wie vor sehr um sein Leben, denn es geht ihm jeden Tag schlechter.

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[Spanien] Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 9 – Die Epidemie der Wut

Tuesday, March 26th, 2019

Quelle: panopticon

Letzter Text der Reihe. Reflektion über die anarchistische Bewegung auf der iberischen Halbinsel vor ungefähr 22 Jahre…

Einleitung von der Soligruppe für Gefangene zu dem Text „Epidemia de la Rábia“

Allererstens, danke an alle die mit der Korrektur geholfen haben. Die Übersetzung von diesem Text war an einigen Stellen mehr als eine Herausforderung. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht.

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[Deutschland] Berlin-Reinickendorf: Solidarität mit allen Gefangenen! Für einen gemeinsamen Kampf

Sunday, March 24th, 2019

Quelle: indymedia

Am Abend des 21.03.19 haben wir rund um die JVA Reinickendorf Plakate mit der Aufschrift “Gegen Knast, Ausbeutung, Unterdrückung. An die gefangenen Frauen der JVA Reinickendorf: wehrt euch gemeinsam! Ihr seit nicht allein!” verklebt. Die JVA Reinickendof ist ein offener Vollzug, die Gefangenen werden die Plakate beim morgendlichen Ausgang zur Arbeit also sehen.

Mit der Aktion wollen wir den Frauen zeigen, dass wir auch unabhängig vom 8ten und 18ten März (Frauenkampftag und Tag der politischen Gefangenen) solidarisch bei ihnen sind.

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