Archive for the ‘Broschüre/Zeitschrift/Buch’ Category

[Schweiz] Diese Zeitung wurde durch die Verhaftung eines anarchistischen Gefährten in Zürich provoziert

Wednesday, March 20th, 2019

Quelle: indymedia

FEUER DEN KNÄSTEN – DIESE ZEITUNG WURDE DURCH DIE VERHAFTUNG EINES ANARCHISTISCHEN GEFÄHRTEN IN ZURICH PROVOZIERT

GERMAN PDF – PDF FOR PRINTING AND DISTRIBUTING

ENGLISH PDF – THIS PAPER IS EVOKED BY THE RECENT ARREST OF AN ANARCHIST IN ZURICH

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[Österreich] Wien: Textdiskussion “transforming carceral logics” am 08. März 2019

Tuesday, March 5th, 2019

Textdiskussion “transforming carceral logics. 10 reasons to dismantle
the prison industrial complex through Queer/trans Analysis and Action”

Fr 8.3. 19:30 Infomaden im EKH

This time we want to discuss the text „transforming carceral logics. 10 reasons to dismantle the prison industrial complex through Queer/trans Analysis and Action“. It was published in “Captive Genders. transembodiment and the prison industrial complex”.

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Bruchstellen #44 online!

Monday, March 4th, 2019
Nr. 44 März 2019
Inhalt:
*[Deutschland] ABC Berlin (wieder) gegründet
*[Australien/Indonesien] Gemeinsame Solidaritätsaktionen für Anarchist*innen in Russland
*[Überall] Den „Tag der politischen Gefangenen“ umgestalten – Solidarität mit allen Gefangenen!
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[Afund] Herausforderungen in der Solidaritätsarbeit – Interview mit Freedom News
*[Italien] Andreas Krebs im Hungerstreik – Solidarität! – Spendenaufruf!
*[Deutschland] Berlin: Nicht‘s ist vorbei – Update: Prozess gegen Balu
*[Spanien] Lisa ist im Normalvollzug
*[Italien] Über die Repression gegen Anarchist*innen in Italien
*[Russland] Moskau: Erneute Repressionen gegen Anarchist*innen
*[SCHWEIZ] EIN GEFÄHRTE DES FERMENTO VERHAFTET (Update)
*[Belarus] Übersicht über Repressionen gegen Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Belarus im Jahr 2018
 

Das Gefangenen Info 421 ist erschienen!

Sunday, March 3rd, 2019

Quelle: indymedia
Liebe Leserinnen und Leser,

unser Blättchen hat nun ganze 30 Jahre auf dem Buckel und diese Ausgabe steht ganz im Zeichen dieses Jubiläums. Aber wie auch Thomas Meyer-Falk in seinem Beitrag zum Gefangenen Info geschrieben hat, würden auch wir Verhältnisse begrüßen, die auf ein solches Heft nicht mehr angewiesen sind. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die das Info über die Jahre hinweg unterstützt und auf den Beinen gehalten haben. Danke.

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[Chile] Broschüre in Solidarität mit dem anarchistischen Gefangenem Joaquin Garcia

Sunday, March 3rd, 2019

Quelle: indymedia

Seit November 2015 verweilt der Gefährte Joaquín Garcia im Gefängnis und wird beschuldigt ein Attentat gegen die Polizei verübt zu haben.

In dieser kurzen Broschüre wollen wir nicht nur über seine Situation informieren, sondern auch aufrufen selbst tätig zu werden und zu einer Stärkung der Solidarität des Kampfes beizutragen.

 

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Bruchstellen #42 & #43 online!

Monday, February 4th, 2019

Die aktuelle und die letzte Ausgabe unseres monatlichen Infoblatts Bruchstellen sind online.

 

Nr. 43 Februar 2019
Inhalt:
*[Deutschland] Hülya: Brief vom 26. Januar 2019
*[Belarus] Minsk: Anarchist verhaftet und verschwunden
*[Österreich] Wien: Prozessbericht zum Prozess wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge der Räumung der besetzten Nele35
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[USA] Eric King: Der Angriff und die Folter im FCI Florence
*[Schweiz] Basel18: Urteil im Prozess – Wir sind alle Mittäter*innen
*[Deutschland] Nero ist in Freiheit!
*[Russland] Network: Igor Shishkin. Das Gericht
*[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza
*[Deutschland] Schwanger im Knast – Bericht einer ehemaligen Gefangenen aus der JVA Bützow …
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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Literaturpreis für Gefangene! Der Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis 2018”

Tuesday, January 8th, 2019

Quelle: freedom for thomas

Ende 2018 erschien der nun schon zehnte Sammelband des ‘Ingeborg-Drewitz-Literaturpreises für Gefangene’ im Rhein-Mosel-Verlag. Seit rund 30 Jahren gibt es diesen, in der Öffentlichkeit leider noch viel zu wenig bekannten Literaturpreis. Alle drei Jahre werden (Ex-) Gefangene, aber auch Menschen in den Psychiatrien dazu aufgerufen, sich mit einem bestimmten Thema literarisch auseinanderzusetzen. Die Ausschreibung 2017/18 hatte ‘Begegnungen’ als Leitmotiv für die einzureichenden Beiträge.

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[Österreich] Wien: Textdiskussion: “Zur Analyse einer Periode der Überwindung“

Monday, December 31st, 2018

Freitag 11. Jänner 2019 um 19:30 Uhr im Infomaden/EKH (Wielandgasse 2-4; 1100 Wien)

Diese Diskussionen stellen einen Versuch dar, eine anarchistische Debatte in Gang zu setzen. Wir wollen weder Expert_innen, noch Konsument_innen. Wir wollen unsere Ideen und Vorstellungen zur Diskussion stellen um unsere Kritik zu schärfen.

Diesmal soll der Text Zur Analyse einer Periode der Überwindung. Von den post-industriellen Illusionen zu den post-revolutionären Illusionen von Alfredo M. Bonanno besprochen werden.

Auch wenn der Text schon etwas älter ist (er wurde im Jahr 1985 veröffentlicht), so ist er dennoch für die heutige Situation interessant. Einerseits, weil er gewisse Entwicklungen vorausgesehen hat, die sich jetzt gerade immer mehr zuspitzen, oder sich in den letzten Jahrzehnten vollzogen haben. Wie weit sich unsere Sprache und Interaktion, die ökonomische Basis, soziale Bedingungen und die Struktur der Herrschaft in den letzten Jahrzehnten verändert haben und welche Folgen das für unser Leben hat, sind einige Punkte die in Zusammenhang mit diesem Text diskutiert werden könnten. Aber macht euch selbst ein Bild davon, lest den Text und kommt zur Diskussion …

Hier zum selber drucken. https://anarchistischebibliothek.org/library/alfredo-m-bonanno-zur-analyse-einer-periode-der-uberwindung

Gedruckte Broschüren gibt es ab Ende Dezember zumindest im

Infomaden Wielandgasse 2-4 1100 Wien

Anarchistische Buchhandlung Oelweingasse 36 1150 Wien

Anarchistisches Cafe im Perpetuum Mobile Geibelgasse 23 1150 Wien

Kaleidoskop Schönbrunnerstraße 91 1050 Wien

Das Gefangenen Info 420 ist erschienen

Sunday, December 30th, 2018

Quelle: indymedia

Liebe Leserinnen und Leser,

das erfreulichste zuerst: Sonnur Demiray ist am 13. Dezember endlich freigelassen worden. Sie hatte es im Knast nicht einfach. Deswegen wünschen wir ihr viel Kraft und alles Gute für die Zukunft. All unseren Leserinnen und Lesern und insbesondere den Eingesperrten unter Euch wünschen wir ein frohes und kämpferisches neues Jahr.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Notizen aus der Sicherungsverwahrung”

Wednesday, December 12th, 2018

Quelle: freedom for thomas

Vor wenigen Tagen ist im Duisburger Verlag DIALOG EDITION (https://www.dialog-edition.de/blog/) unter der Rubrik „Neuerscheinungen“ eine Auswahl meiner jüngeren Artikel erschienen, ausgewählt von Jerk Götterwind.

Titel des Buches „Notizen aus der Sicherungsverwahrung“, auf diese Weise einen Einblick in die Randbereiche des Strafsystems und des Justizvollzuges ermöglichend. Parteilich und immer aus Sicht der betroffenen Inhaftierten, dennoch um sachliche Information bemüht, damit sich die LeserInnen selbst eine Meinung bilden können.

 

Thomas Meyer-Falk, z. Zt. JVA (SV), Hermann-Herder-Str. 8, D-79104 Freiburg

https://freedomforthomas.wordpress.com

Bruchstellen #41 online

Monday, December 3rd, 2018

Nr. 41 Dezember 2018

Inhalt:

*[Berlin] Revolte in der JVA Tegel im SothA von einem
beteiligten Gefangenen

*[UK] Sven van Hasselt: Brief und Statement zu seiner Adresse

*[Italien] “Operation Panico”: Bericht der Anhörung am 08. November

*[US] Jeremy Hammond ist in Isohaft verlegt worden

*[Argentinien] Buenos Aires: anarchistische Gefährtin bei
Bombenanschlag verletzt – mehrere Festnahmen

*[Indonesien] Yogyakarta: Solidaritätsbanner mit Russlands Anarchist*innen,  Antifaschist*innen & Mikhail

*[Wien] 2.Prozesstag eines Gefährten bez. schwerer Sachbeschädigung: Freispruch!

*[Spanien] Über die beiden verhafteten Anarchist*innen in Madrid

Das Gefangenen Info 419 ist erschienen!

Sunday, November 25th, 2018

Quelle: indymedia

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wollen diese Ausgabe zunächst mit einigen erfreulichen Mitteilungen beginnen.

Am 23. Oktober 2018 wurde Andrea aus der JVA Köln entlassen und draußen freudig in Empfang genommen! Auch Winter und Jazzy befinden sich wieder auf freiem Fuß.

Drei Gefangene, die wegen des Widerstands gegen die Abholzung und Räumung des Hambacher Forsts weggesperrt waren, sind ebenfalls wieder frei!

 

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[Gai Dao] Nr. 95, November 2018 erschienen

Thursday, November 8th, 2018

Quelle: indymedia

Liebe Jungs, jetzt heisst es warm anziehen.
Das Zine Dismantling the boy’s club ist von Fabzi und der AgDo ins Deutsche übersetzt worden. Diese überaus lesenswerte Broschüre beschäftigt sich mit der Rolle von männlich gelesenen Personen in der (Anarchistischen) Bewegung. Manchmal tuts weh, hilft aber dabei, eigene Privilegien zu reflektieren. Voraussichtlich werden auch einzelne Kapitel daraus in der GaiDao abgedruckt werden

Und wir haben in dieser Ausgabe ein Wendeposter! Das ABC-Dresden hat vor einiger Zeit ein sehr gutes Poster übersetzt, das ein wichtiges Thema behandelt: Hierarchiebildung in Gruppen und wie diese verhindert werden können. Auf der Rückseite ein Motiv für die Befreiung aller Gefangenen vom kürzlich gegründeten ABC Südwest.

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Bruchstellen #40 online

Saturday, October 27th, 2018

Inhalt:

  • [Schweiz] Tag 1 Prozess gegen die Basel 18
  • [Mexiko] Miguel Peralta im Hungerstreik
  • [Österreich] Wien: Prozessbericht eines Gefährten bez. schwerer Sachbeschädigung
  • [Deutschland] Wie es zu der Revolte in der JVA Tegel/SothA kam – Berichte von Gefangenen
  • [Russland] Stellungnahme von Rupression.com zur Kampagne für
    die im Rahmen des Netzwerk-Falles Verfolgten
  • [Italien] “Operation Panico”: erster Prozesstag (09.10.2018)
  • [Philippinen] ‘War on Drugs’: vier Aktivisten von Food Not Bombs

[Österreich] WIEN: 31. Oktober, Wagenplatz Treibstoff: Party zur Finanzierung von anarchistischen Publikationen und Gegeninformation

Saturday, October 20th, 2018

Wir machen eine Party um finanzielle Mittel zu sammeln. Das Geld wird für anarchistische Projekte gebraucht, die Bücher, Zeitschriften, Plakate, Broschüren und andere Materialien zur Gegeninformation und Vermittlung antiautoritärer, subversiver und anarchistischer Ideen in nicht kommerzieller Absicht herstellen.

Der Staat und das kapitalistische Spektakel produzieren jeden Tag eine Unmenge an Informationen die uns zu gewissen Handlungen und Verhaltensweisen erziehen, oder uns von gewissen herrschaftlichen Standpunkten überzeugen sollen. Gegeninformation bedeutet für uns, dieser Verdummung und Befriedung etwas entgegenzusetzen. Aus diesem Grund halten wir es für überaus wichtig, selbst zu beobachten, zu denken, zu schreiben, unsere Gedanken über diese Welt aufs Papier zu bringen und zu veröffentlichen. Um diese Gedanken anderen Ausgebeuteten zugänglich zu machen. Um unsere Überlegungen mit anderen zu teilen, die Kompliz*innen sind, oder in Zukunft zu welchen werden könnten, im Kampf gegen die Autorität.

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Bruchstellen #39 online

Thursday, October 4th, 2018

Inhalt:

*[weltweit] Dies war die sechste internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen

*[Deutschland] Lisa: “In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso”

*[Deutschland] Hülya: “Der Kampf gegen den Richter”

*[Österreich/S20] Solidarität mit unserem Freund in U-Haft

*[Deutschland] 2 Briefe von Thomas Meyer-Falk

*[Deutschland] Erneute Festnahme im Nachgang von G20: Rote Hilfe e.V. verurteilt weitere Razzien zum G20-Gipfel

*[weltweit] Eine globale Sicht auf die Repression: Der Gefängnisstreik und die Solidaritätswoche mit anarchistischen Gefangenen

*[Frankreich] Von Hamburg nach Bure – der lange Arm der politischen Justiz – Solidarität mit Loic Citation

*[Österreich] Bericht der Rechtshilfe zu den noS20-Protesten in Salzburg

*Veranstaltungs- und Prozesstermine

[USA] Die Ausgabe 1 der Fire Ant – Anarchistische Gefangenen-Solidarität- ist erschienen

Sunday, September 23rd, 2018

Quelle: contra info

Die  Fire Ant (Feuerameise) ist eine englischsprachige neue Publikation,  mit dem Schwerpunkt das Wort anarchistischer Gefangener zu verbreiten und materielle Solidarität für unsere inhaftierten Gefährt*innen zu erzeugen. Begonnen, als eine Zusammenarbeit zwischen anarchistischen Gefangenen und Anarchist*innen in Maine, bemüht sich die Fire Aint darum, materielle Unterstützung für anarchistische Gefangene aufzubringen,   bei gleichzeitiger  Förderung der Kommunikation zwischen Anarchist*innen auf beiden Seiten der Mauern.

Ausgabe  #1 beinhaltet Texte von Michael Kimble, Jennifer Gann, Eric King und Sean Swain sowie ein Text aus Solidarität mit Marius Mason.

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[ALLE] Getting Caught: Schickt eure Geschichten, als ihr nicht entkommen konntet

Tuesday, September 18th, 2018

Quelle: north shore, übersetzt von ABC Wien

Es passiert. Wenn du an Grenzen gehst, um neue Wege des Zurückschlagens zu finden, wirst du früher oder später erwischt werden. Aber das ist nicht das Ende der Welt.

„Als mein Haus zum ersten Mal durchsucht wurde, war es 3 Uhr morgens. Ich war ganz in schwarz mit einer Sporttasche über der Schulter, die komplett voller Brechstangen, Bolzenschneider und Handschuhen war, und ich war auf dem Weg nach draußen. Durch die Fenster allerdings sah ich blinkende Lichter und dann die Schatten von Polizisten, die mit Hunden auf unserem Rasen hin und hergingen. Sie hatten die Straße gesperrt.“

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[Gai Dao, Nr. 93] „Bin ich für dich (k)ein Mensch?“ – Solidarität für die Antipsychiatrie Bewegung!

Friday, September 7th, 2018

Quelle: Gai Dao Nr. 93, September 2018

Als ich begann über und gegen Psychiatrien zu arbeiten, wurde ich schnell mit Desinteresse, Unverständnis bis zu Verweigerung über Diskussionen darüber konfrontiert. Psychiatrien gehören irgendwie zu einem System, welches in radikalen Kreisen kritisiert wird. Menschen wird ihre Freiheit entzogen, das könnte unter Umständen ja ungerechtfertigt sein! Die bestehenden Zustände können krank machen, klar. Was es allerdings bedeutet, als krank betrachtet zu werden im größeren Kontext mit Institutionen wie Psychiatrie, wird wenig besprochen. So weit, so oberflächlich. Ich fing an mich darüber zu wundern, warum andere Institutionen wie Gefängnisse einer klaren Kritik ausgesetzt sind, aber Psychiatrien meistens wie riesige Fichten im Wald der Zusammenhänge umgangen werden. Ich nahm an, dass die fehlende Auseinandersetzung und die zugegebenermaßen eingeschlafene radikale Bewegung das zu verantworten hätten. Im Laufe meiner Arbeit sollte sich allerdings herausstellen, dass die Problematik weitaus tiefer reicht.

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Bruchstellen #38 online!

Sunday, September 2nd, 2018

Inhalt:

*[Schweiz] Besetzung gegen die Gefängnisse

*[Deutschland] Go In bei Senatsverwaltung für Justiz

*[Italien] Poster zur Operation “Scripta Manent”

*[Italien] Aufruf zur finanziellen Unterstützung für die Kamerad*innen der Operation Scripta Manent

*[Frankreich] Unfreiwilliges Ende der Klandestinität für Loic in Nancy

*[Deutschland] Briefe von Lisa und Hülya – Das ist Knast

*[Indonesien] Update zum Prozess der anarchistischen Gefangenen aus Yogyakarta

*[England] Brief von Sam

*[Schweiz] Flaschenpost an den Tattoo Circus 2018 in Zürich

*Kurznachrichten

Revolte Nr. 32 (August 2018)

Monday, August 20th, 2018

Quelle: revolte.blackblogs.org

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Inhalt:

Wohin geht die Reise?

Im Hamsterrad

Wo sind die Jugendlichen?

Beitrag zum Artikel ‚Über die Toleranz‘

Graz: Dunkle Zeiten an der Mur

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Warum der Knast Scheiße ist…

Sunday, August 19th, 2018

Quelle: anarchistischebibliothek.org

Warum der Knast Scheiße ist…

ciga

Einige Gedanken zum Gefängnissystem, seiner sozialen Funktion und zur Forderung nach Solidarität und Freiheit für alle Gefangenen

(Der Text wurde in der aktuellen Version als Redebeitrag für die Silvesterkundgebung 2016/17 vor der JVA Tonna geschrieben, eine ähnliche Version wurde in der Outbreak, der Zeitung der GG/BO, veröffentlicht – Vorlage war ein Text des ABC Berlin)

Gefängnisse stellen das höchste Mittel des Staates zur Bestrafung von denjenigen dar, die gegen die Regeln und Gesetze, welche von den jeweiligen Herrschenden aufgestellt wurden, verstoßen haben. Eine Person, welche durch Gesetzesbrüche die Norm verletzt, soll bestraft, als Unruheherd kontrolliert und isoliert sowie als abschreckendes Beispiel für den Rest der Gesellschaft präsentiert werden. Die Stigmatisierung der Gefangenen, auch über die Haft hinaus, definiert Normen des richtigen und guten bzw. des falschen und bösen Verhaltens und verhindert relativ erfolgreich die Identifizierung mit denjenigen, die der Staat als Gefahr für die gesellschaftlichen Verhältnisse, ihre Normen und Regeln verfolgt und sich damit selbst als Garant von Sicherheit und Ordnung ausgibt. (more…)

[Broschüre] Russische Realitäten

Thursday, August 9th, 2018

Quelle : indymedia

Gedanken zu Verfolgung und Folter im Zuge der aktuellen Repressionswelle gegen russische Anarchist_innen

Aus dem Vorwort:

Kern dieser Broschüre ist ein Text, der auf der russischen Webseite Anarchia Today im April 2018 auf russisch und englisch veröffentlicht wurde und in der Folge auf diversen englischsprachigen Blogs kursierte.

Darin wird die aktuelle Repressionswelle gegen Anarchist_innen und die, in der jüngeren russischen Vergangenheit in diesem Ausmaß unbekannte, Anwendung von Folter als Teil polizeilicher Ermittlungsarbeit geschildert.

Wir haben diesen Text ins Deutsche übersetzt, mit dem Ziel dieses Thema der digitale Sphäre zu entreißen und Diskussionen unter Gefährt_innen zu provozieren. Außerdem haben wir einige (teilweise alte) Gedanken festgehalten, die wir für eine anarchistische Praxis im Hier und Jetzt für wichtig erachten.

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Bruchstellen #37 online

Sunday, August 5th, 2018

*[Wien] Solidarische Grüße aus Wien an die Betroffenen der G20- & CIGEO-Razzien

*Aufruf des Revolutionary Abolitionest Movement (RAM) für weltweite Solidarität

*23.-30. August 2018 Weltweite Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene

*[Bulgarien] Stoppt die Repression gegen die bulgarische Gefangenenvereinigung und ihren Gründer Jock Palfreeman

*[Spanien] Transfer des anarchistischen Gefangenen Claudio Lavazza nach Frankreich

*[USA] Nicole Kissane wurde aus dem Knast entlassen!

*[USA] Brief von Eric King über “dry snitching” aus dem Knast

*[USA] Eric King und seine Familie brauchen dringend finanzielle Unterstützung!

*[Deutschland] Brief von Rainer Loehnert

*[UK] Brief von Sven aus dem Gefängnis

*Kurzmeldungen aus aller Welt

Neue englischsprachige Broschüre: Eine ABC-Gruppe gründen – ein Ratgeber

Monday, July 9th, 2018

(Quelle: de-contrainfo.espiv.net)

Das ABC (Anarchist Black Cross) ist ein internationales Netzwerk von Gruppen und Einzelpersonen, das sich mit praktischer Solidarität mit Gefangenen und den breiteren Anti-Repressionskämpfen beschäftigt. Es nahm bereits vor über 100 Jahre seine Arbeit auf.

Diese Broschüre ist ein Hilfsmitte für alle, die eine Anarchist-Black-Cross-Gruppe gründen wollen. Sie war eine kollektive Arbeit von Leuten verschiedener ABC Gruppen Europas. Wir hoffen, dass ihr sie inspirierend und hilfreich finden werdet.

Sie beinhaltet Artikel und Informationen zu:

  • Was ist das Anarchist Black Cross und warum existiert es?
  • Wie sind ABC-Gruppen organisiert
  • Was tun ABC Gruppen
  • Ein Überblick über die “Internationalen Tage der Solidarität”
  • Wichtige Tipps für Spendenaktionen
  • Wie kann eine ABC Gruppe am Laufen gehalten werden
  • Aufeinander acht geben, während der ABC – Arbeit

Zum Download

Diese Broschüre ist Anna Campbell gewidmet. Anna wurde im März 2018 während ihres Kampfes an der Seite der Frauenverteidigungseinheiten beim Schutz von Afrin getötet. Anna war ein engangiertes Mitglied beim Bristol Anarchist Black Cross und nahm ihr Engangement für Solidairität und gemeinsame Hilfe mit ins Grab.

Wie gegen den Google-Campus kämpfen?

Tuesday, July 3rd, 2018

Quelle: anarchistischebibliothek.org

Entnommen aus: SHITSTORM – Anarchistische Zeitung, Berlin, Januar 2018, Nr. 2

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Wie gegen den Google-Campus kämpfen?
Ein Vorschlag

Auf die Frage, wie gegen den Google-Campus kämpfen, bzw. ihn zu verhindern, lässt sich unterschiedlich antworten. Die Antwort ist abhängig von der Perspektive des Kampfes selbst. Der folgende Vorschlag richtet sich nicht nur an Anarchist*innen, auch wenn er sich als ein anarchistischer versteht. Er kann von all jenen geteilt werden, die nicht nur den Google-Campus verhindern wollen, sondern gänzlich andere Verhältnisse suchen.

Der geplante Google-Campus in Berlin-Kreuzberg reiht sich in das Projekt der herrschenden Strukturen ein, die Macht von Staat und Kapital neu zu strukturieren (u.a. die Digitalisierung der Ökonomie und der Warenströme, Technologisierung der Kontrolle und Repression, Kommerzialisierung des Alltags, …). In Berlin-Kreuzberg wird diese Restrukturierung vor allem durch neue Bauprojekte sichtbar. Sei es durch das Vorhaben eines Zalando-Gebäudes auf der ehemals besetzten und geräumten Cuvrybrache, der neuen Factory am Görli (der größte Start-Up-Komplex Europas), die weiterhin stattfindende Veränderung der Oranienstraße, in welcher die Eröffnung des Oranien-Luxushotels eine neue Qualität darstellt, oder eben des geplanten Google-Campus in der Ohlauer Straße. Mit anderen Worten: Es vollzieht sich eine graduelle Veränderung des Viertels, die sich in eine Verfeinerung der Herrschaftsverhältnisse insgesamt einreiht. (more…)

Für einen Kampf gegen den Staat, seine Käfige und Grenzen!

Monday, July 2nd, 2018

Quelle: ausdemherzenderfestung.noblogs.org

übersetzt von Kairos – Journal anarchiste nr. 5

Um seine Kontrolle über die Bevölkerung und insbesondere über die Unerwünschten zu verstärken, modernisiert der Staat immer wieder sein repressives Arsenal: Nach der Ankündigung seines Plans von 33 neuen Gefängnissen, in denen Tausende von Menschen zusätzlich eingesperrt und isoliert werden, hat der Staat soeben das Gesetz „Asile et Immigration“ verabschiedet, das die Dauer der Internierung von Ausländern, die die guten Papiere nicht besitzen, von 45 auf 90 Tage verdoppeln soll. Dieses Gesetz kommt zum Ausnahmezustand und dem Einsatz der Armee auf den Strassen und an den Grenzen, den Hausarrests, die den Asylsuchenden massenhaft verteilt werden, der Vergrösserung der bereits existierenden CRAs etc. dazu. Diese Dauer der Inhaftierung kann im Falle der Gegenwehr eines Sans-Papiers bei seiner Abschiebung um weitere 15 Tage verlängert werden (105 Tage in diesen Knästen, die ihren Namen nicht verraten, die von den Herrschenden „Centre de Rétention Administrative“ – „administrative Hafteinrichtung“ – genannt werden). In einem Kontex des Zuzugs von Männern, Frauen und Kindern, die vor den Kriegen, der Ausbeutung und den politischen Verfolgungen in den zahlreichen Ländern unter dem Joch der Diktatoren und anderen Regimes/Autoritären fliehen, die mit der Komplizenschaft des europäischen Neokolonialismus eingerichtet wurden, sperrt die Herrschaft immer mehr Menschen ein. Für die Macht geht es darum, eine drastische Kontrolle auf seinem Territorium zu bestärken, sei es durch die Inhaftierung (Gefängnis, CRA..) oder durch die den karitativen und anderen Organismen anvertraute Kontrolle ausserhalb davon (in den CAOs, CADAs, PRAHDAs etc…). Die nach der Räumung des riesigen Camps bei Calais im Oktober 2016 eröffneten Aufnahme- und Orientierungslager (CAO) (stets in der ausweichenden Sprache der Herrschaft), hatten zum Ziel, die migrantischen Personen auf dem ganzen Territorium zu zerstreuen, die Selbstorganisation und Solidarität zu brechen und sie noch weiter zu isolieren, indem sie ins verlassene Hinterland geschickt werden.

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Bruchstellen #36 online

Monday, July 2nd, 2018

*[Italien/Deutschland] Andreas Krebs: Update und neue Knastadresse

*Spanien, Nachrichten zur Operation Ice

*[Mexiko-Stadt] Freilassung des Gefährten Fernando Bárcenas!

*[Italien] Neue Verhaftung in Mailand am 08.02.18

*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Neuigkeiten aus Freiburgs
Sicherungsverwahr-Anstalt”

*[England] Update zu Sam – Schreibt ihr!

*Free Isa & Free Nero, #SPDeingeworfen

Bruchstellen #33 & #34 online

Monday, May 28th, 2018

Bruchstellen #33

*[Hamburg] Prozessbericht des sechsten Tages der Berufsverhandlung von Peike

*[Basel] Update zum Prozess am Freitag 23. März

*[Afrin/überall] Rest in Power, Anna!

*[Belarus] Svyatoslav Baranovich zu 3 Jahren Haft verurteilt

*[Deutschland] Von Schweinen die fliegen und Alles zerstörenden Feuerbällen! Ein weiterer Brief von Nero aus dem Gefängnis

*[Deutschland] Soli-Aktion für russische Aktivist*innen in Bielefeld

 

 

 


Bruchstellen #34

*[Überall] 11. Juni 2018: Ein Tag gegen Vergessenheit

*[UK] Taylor weiterhin in kritischem Gesundheitszustand

*[Spanien, Madrid] Bankautomat aus Solidarität mit Lisa, die in Deutschland im Gefängnis sitzt, angezündet

*[Deutschland] Text von Thomas Meyer-Falk: “Anna Campell ist in Afrin gestorben”

*[Deutschland] Morgenstunde in der JVA Moabit

*[Italien] Soli- Grüße und Worte von Fabio

*[Deutschland] Andreas Krebs in Auslieferungshaft!

*[Schweiz] Das Gefängnis ‹Bässlergut› ist nicht gerade das, was eine freie Gesellschaft auszeichnet

*[Überall]Show Solidarity with Russian Anarchists on May Day!

Aufruf: Gefangene schreiben für die Abschaffung von allen Knästen

Tuesday, May 8th, 2018

Wir leiten weiter…

The Empty Cages Collective and the Incarcerated Workers Organising Committee (IWOC) in the UK is calling out to prisoners and ex-prisoners worldwide to contribute their writing to a new publication: Prisoner Writings on Prison Abolition.

This publication will share prisoner voices in the prison abolition conversation. It will centre the experiences of people in prison and their ideas on questioning, resisting and dismantling the prison industrial complex – as well as building a world without prisons.

It will be published during the International Week of Solidarity of Solidarity with Anarchist Prisoners at the end of August 2018.

Material received before the 1st June will be published in an interim publication distributed at the International Conference on Prison Abolition (ICOPA) that is taking place in London, UK in 15-18th June 2018. It will also be distributed online, be posted to prisoners and shared with radical distributors across the planet.

Prisoners are invited to send letters, articles and artwork to:

Empty Cages Collective, c/o BASE Social Centre, 14 Robertson Road, Bristol BS5 6JY, UK
Or supporters can email typed-up contributions to: info@prisonabolition.org

More info and to see the really nice front cover: http://www.prisonabolition.org/prisonerwritingsonprisonabolition/

Avalanche Nr. 13 erschienen

Wednesday, April 18th, 2018

(Quelle: avalanche.noblogs.org)

  • Schweiz: Über den Kampf gegen das Bässlergut und aufständische Praktiken
  • Deutschland: Wenn Betonwüsten intelligent werden. Smarte Kontrolle und die Technisierung der Stadt
  • Tunesien: Worauf warten wir? Tage und Nächte der Revolte gegen die Misere

Avalanche Nr. 13 PDF


Editorial

April 2018

Jedes Projekt, in das man sich einbringt, ist mit Erwartungen verbunden. Erwartungen für etwas, das noch nicht da ist, für etwas, das über die Summe der Komponenten hinausgeht. Ich würde sogar sagen, dass sie den Hauptteil davon ausmachen, was mich dazu motiviert meine Energie in langfristige Projekte zu stecken. Das klingt zwar einleuchtend, in der Praxis sieht es aber meist anders aus. In vielen Fällen werden wir durch andere Faktoren motiviert: die Routine der Gewohnheit, das Streben nach sozialer Anerkennung, der Wunsch eine Fertigkeit zu erlernen oder anzuwenden, die Bejahung der eignen Zugehörigkeit, die Neigung zu gegenseitiger Unterstützung, etc . Anstatt auf (Selbst-)Bestätigung spielen die Erwartungen, auf die ich anspiele, jedoch in Richtung einer Transformation. Wobei sie gleichzeitig beabsichtigt sind. Sich das Potential eines Projekts vorzustellen und Wege zu finden, um dieses Potential zu realisieren, ist etwas anderes, als auf positive Nebeneffekte zu hoffen oder einfach anzunehmen, dass Resultate notwendigerweise folgen werden. In der Avalanche wollten wir uns auf Projekte fokussieren, die aus einem Verständnis der sozialen Umwelt erwachsen und die eine Projektion unserer eigenen Verlangen in diesen Kontexten sind, um autonome Pfade zu entwickeln, die auf eine aufständische Intervention abzielen. Wenn man beginnt und voranschreitet auf diesem Pfad, wird mit Hypothesen experimentiert. Dabei werden Erwartungen erfüllt oder enttäuscht.

Dasselbe gilt für das Projekt Avalanche. Die internationale Korrespondenz, die in der Avalanche enthalten war, sollte zu verschiedenen Dynamiken beitragen: sie sollte unter Anarchisten über Grenzen hinaus stattfinden, um gemeinsame Referenzpunkte zu haben, um eine Diskussion zu schaffen, die die Perspektiven schärft und die Affinitäten vertieft, um Erfahrungen in einer weniger fragmentierten Weise zu übermitteln (kohärenter als Echos von Aktionen und Repression), damit sie eine geteilte Geschichte werden, von der man Inspiration ziehen kann, um andere Anarchisten zu motivieren, ein Projekt der direkten Aktion und der Selbstorganisation zu erproben, sowie um jene einzuladen, die keinen Hang dazu haben ihre Projekte zu kommunizieren, ihre Erfahrungen zu reflektieren und zu teilen. Niedergeschrieben scheinen diese Erfahrungen übermäßig ambitiös – sogar anmaßend, sicherlich für etwas das lediglich eine Publikation ist. Jedoch wären wir nicht zufrieden mit direkten, praktischen Resultaten, mit einem Katalog, den man abhacken könnte, sprich mit einem pragmatischen Ansatz.

Auch wenn das so ist, müssen wir evaluieren, zurückblicken, wo wir herkommen, um einen Ahnung zu bekommen, welche Richtung es einzuschlagen gilt. Und die Avalanche hatte ihre Verdienste. Jedoch werde ich hier keine Liste niederschreiben mit meinen Höhepunkten und Frustrationen mit diesem Projekt, jeder kann an seine eigenen denken und sie werden sich unterscheiden. Es gibt einen grundlegenden Faktor in diesem Projekt und das sind die Beiträge über laufende Kampfprojekte. Um es offen zu legen, es gibt wenige und damit meine ich nicht nur Beiträge, die eingehen, sondern auch Projekte. Besonders wenn ich autonome Kämpfe von Anarchisten betrachte, die darauf abzielen in ihrer sozialen Umgebung durch die direkte Aktion und Selbstorganisation zu intervenieren, sind diese in der letzten Zeit eine Seltenheit. Dieses Einschätzung – sofern sie geteilt wird – kann der Ausgangspunkt für eine Reflexion, Debatte und – möglicherweise – neue Projekte sein. Aber in der Zwischenzeit die Avalanche mit ihren Intentionen am Laufen zu halten, in so einem Kontext, erscheint uns als fehlgeleitete Anstrengung. Und deshalb wird diese die letzte Ausgabe der Avalanche sein.

In keiner Weise bedeutet das, dass die zuvor genannten Intentionen dieses Projekts irrelevant oder obsolet geworden sind. Trotz, oder genau aufgrund der Tatsache, dass immer mehr und mehr Menschen konstant durch Gerätschaften mit – digitalen – Anderen verbunden sind, ist ein substantieller Austausch oder eine Diskussion immer noch eine Ausnahme. Ein fortlaufender Dialog, der von Affinitäten ausgeht und diese stärkt, ist eine Dringlichkeit, wenn reduzierende Identitäten immer mehr und mehr aufgezwungen werden. Andere Korrespondenzprojekte werden diese Herausforderung aufnehmen. Auch Kampfprojekte werden wieder formuliert werden. Sie werden neu erfunden werden, da wir nicht verlockt sind den „Wiederholen“-Knopf zu drücken. Noch haben wir Angst davor zurück zum Anfang zu gehen und es wieder zu versuchen. Für jene, für die das Konformsein mit dieser Gesellschaft ein Alptraum ist, bleibt die Subversion eine Lebensnotwendigkeit.

Die Winde bekämpfend, die über den Ozean ankommen, sich nach den Bergen sehnend.

Bruchstellen #32 online

Saturday, March 10th, 2018

*[USA] Brandon Baxter (Cleveland 4): Statement vom
anarchistischen Gefangenen Eric King und des ABC NYC

*[Deutschland, Hamburg] Prozessbericht des ersten und zweiten Tages der Berufungsverhandlung von Peike

*[Chile] Verlegung der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol in das Hochsicherheitsgefängnis in Santiago

*[Türkei] Anarchistischer Gefangener Şevket Aslan seit über 80 Tagen im Hungerstreik

*[Berlin/überall] Berlin: Wir sind alle Terrorist*innen – Solidarität mit
anarchistischen Gefangenen in Russland

*Dringender Aufruf die Solidaritätskampagne für die unterdrückten russischen Anarchist*innen fortzusetzen

*[Belarus] Unterstützt Svyatoslay Baranovich, der versuchte die Inhaftierung von Anarchist*innen in Belarus zu verhindern

[Wien/EKH] Fr 09.03. Party zur Finanzierung von anarchistischen Publikationen und Gegeninformation

Tuesday, March 6th, 2018

Quelle: http://med-user.net/~ekh/

MELTDOWNER // WOUNDS OF CASTRATED DICKS // VARICELLA ZOSTER

Meltdowner (Noise Rock)
https://numavi.bandcamp.com/album/melt-downer

Wounds of Castrated Dicks (Misandry Punk aus Wien)
https://de-de.facebook.com/vvocd/

Varicella Zoster (Screamo/HC aus Graz)
https://varicellazoster.bandcamp.com/releases

Wir machen eine Party um finanzielle Mittel zu sammeln. Das Geld wird für anarchistische
Projekte gebraucht, die Bücher, Zeitschriften, Plakate, Broschüren und andere Materialien zur
Gegeninformation und Vermittlung antiautoritärer, subversiver und anarchistischer Ideen in nicht
kommerzieller Absicht herstellen.

Der Staat und das kapitalistische Spektakel produzieren jeden Tag eine Unmenge an Informationen
die uns zu gewissen Handlungen und Verhaltensweisen erziehen, oder uns von gewissen
herrschaftlichen Standpunkten überzeugen sollen. Gegeninformation bedeutet für uns, dieser
Verdummung und Befriedung etwas entgegenzusetzen. Aus diesem Grund halten wir es für überaus
wichtig, selbst zu beobachten, zu denken, zu schreiben, unsere Gedanken über diese Welt aufs Papier
zu bringen und zu veröffentlichen. Um diese Gedanken anderen Ausgebeuteten zugänglich zu
machen. Um unsere Überlegungen mit anderen zu teilen, die Kompliz*innen sind, oder in Zukunft zu
welchen werden könnten, im Kampf gegen die Autorität.

Eigene Strukturen aufzubauen um nicht von kommerziellen Unternehmen abhängig zu sein, sehen
wir als einen Anspruch, der uns die letzten Jahre kontinuierlich begleitet hat. Leider finanzieren
sich diese Projekte aber nicht von selbst. Viele von uns sind es gewohnt ihre Kohle, die sie mit einer
Lohnarbeit verdienen, am Arbeits- oder Sozialamt abzocken oder anderweitig aufstellen, in diese
Projekte zu stecken. Doch leider sind auch diesen Quellen oft Grenzen gesetzt. Deshalb laden wir euch
ein, zur Party zu kommen und uns zu unterstützen, damit wir die Finanzierung dieser Materialien und der
Strukturen die wir versuchen aufzubauen nicht alleine tragen müssen.

„Der Hass gegen die Herrschaft, die Liebe zur vollsten unbeschränktesten Freiheit! Das sind
die beiden Pole, um welche sich die wahrhaft revolutionäre Propaganda drehen muss […] zum
rücksichtslosen Kampfe gegen die Tyrannei, gegen das Privateigenthum, gegen deren Träger und
Schergen aufzumuntern und zu begeistern; die vollste individuelle Autonomie und Selbstständigkeit zur
höchstmöglichen Entfaltung zu bringen; das ist es,was wir unter revolutionärer Propaganda verstehen.“
‘Revolutionäre Propaganda’ in: Die Autonomie. Anarchistisch-communistisches Organ, 1887

18 Uhr Textdiskussion “Im permanenten Kampf gegen die Gesellschaft und das Phantom der Politik – Einekritische Analyse der insurrektionellen Methode”

Diesmal soll der Text “Im permanenten Kampf gegen die Gesellschaft und das Phantom der Politik – Eine
kritische Analyse der insurrektionellen Methode” diskutiert werden.

“Eine der Grundvoraussetzungen der insurrektionellen Herangehensweise ist der alte Mythos der Sozialen Revolution. Das ist das ideale Ziel, indem eine radikale Transformation der Strukturen der Gesellschaft im anarchistischen Sinne erreicht werden kann, auf dessen Basis die insurrektionellen AnarchistInnen jeden eigenen Eingriff in die Realität betrachten; eine romantisierte Anschauung der ärmsten Klassen, wonach ihnen
die marginalisierte soziale Stellung und Vertrautheit mit der Gewalt des täglichen Überlebenskampfes eine potentielle Neigung zur Revolte und eine ideale Komplizenschaft mit denen verleihen würde, die gegen die Autorität kämpfen; folglich ein Glaube in die Erweckung der ausgeschlossenen und ausgebeuteten Massen”
“Wie sehr die gewichtigsten TheoretikerInnen des aufständischen Anarchismus auch andauernd
darauf beharren, dass von einer Methode und nicht von einer Theorie die Rede ist, so ist es doch so,
dass auch der Insurrektionalismus von einigen Grundvoraussetzungen, von einigen Hypothesen und
mittel- und langfristigen Zielen ausgeht, also eine Theorie ist. Das mittelfristige Ziel ist die Schaffung von
Bruchmomenten und die Verbreitung einer schärferen Konfliktualität. Die spezifischen Kämpfe, auch wenn
die Forderungen nicht gänzlich geteilt werden, sind für die aufständischen AnarchistInnen ein Sprungbrett
für ein anderes Ziel: die Bildung eines Beziehungsnetzes, die Verbreitung der Praxis der Selbstorganisierung
und der Konfliktualität gegen die Macht, die Anhebung der Konfliktebene in einer auf die Zukunft
ausgerichteten Perspektive. Die insurrektionelle Methode hat mittelfristig das Ziel, ihre sichtbare
Verbreitung zu erleben.[…] „Was zählt, ist die Methode“ (A.M. Bonanno). Was aber ist eine Methode, wenn
sie von der Motivation und den Zielen getrennt ist, die die Hände, das Herz und den Kopf zum handeln
bewegen? “

Der Text ist zu finden unter:
https://anarchistischebibliothek.org/library/fenrir-im-permanentenkampf-
gegen-die-gesellschaft-und-das-phantom-der-politik
-> als Broschüre zum Ausdrucken
https://anarchistischebibliothek.org/library/fenrir-im-permanenten-kampf-gegen-die-gesellschaftund-
das-phantom-der-politik.a4.pdf

Wir stellen jeden zweiten Freitag im Monat einen Text zur Diskussion. Diese Diskussionen stellen
einen Versuch dar, eine anarchistische Debatte in Gang zu setzen. Wir wollen weder Expert_innen,
noch Konsument_innen. Kommt bitte vorbereitet, lest den Text und macht euch dazu Gedanken
(evtl. Notizen). Wir wollen unsere Ideen und Vorstellungen teilen und diskutieren um unsere Kritik zu
schärfen.


Außerdem:
Neben den üblichen Getränken gibt’s auch eine Cocktailbar.
Die Kochgruppe FUG wird für uns mit feinstem veganen Essen verwöhnen!
Auf der Veranstaltung wird es verschiedene Info- und Büchertische geben, wo ihr euch mit diversen
Broschüren, Büchern, Plakaten, Aufklebern, usw. eindecken könnt…