Posts Tagged ‘Griechenland’

[Griechenland] Thessaloniki: Verhaftungen von 3 Gefährten während einer Enteignung

Monday, June 17th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am Mittwoch, den 12. Juni, wurden drei unserer anarchistischen Gefährten in Thessaloniki verhaftet, als sie einen bewachten Geldtransport enteigneten, der im Begriff war, einen Geldautomaten im Universitätsklinikum AHEPA wieder aufzufüllen. Sie wurden von Polizist*innen der Anti-Terror-Einheit erwischt, gerade als sie in ihr Auto stiegen, um von dort zu verschwinden.

Die beiden Gefährten sind Giannis Dimitrakis und Kostas Sakkas, die bereits den Preis ihrer politischen Entscheidung, sich gegen die Autoritäten dieser Welt zu stellen, bezahlen mussten – sie wurden verfolgt und saßen im Knast. Der dritte Gefährte, Dimitra, wird wegen Mitwirkung bei der Enteignung angeklagt.

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[Griechenland] Damiano Bolano wieder frei

Monday, June 17th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am Dienstag, den 21. Mai, wurde Damiano Bolano, Mitglied des CCF, aus dem Knast entlassen. Der Gefährte befand sich seit 14. März 2011 in Haft.

Freiheit für alle!

Bis das letzte Gefängnis zerstört ist!

Wir unterstützen die inhaftierten Kämpfer*innen moralisch, materiell und politisch.

Solidarity Fund for Prisoners and Persecuted Fighters

[Griechenland] Anarchist Giannis Michailidis ist aus dem Tyrintha-Gefängnis geflohen

Monday, June 17th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Der anarchistische Gefangene Giannis Michailidis (manchmal wird der Vorname auch Yannis und der Nachname Mihailidis geschrieben) ist vor einigen Tagen aus dem sogenannten ländlichen Gefängnis von Tyrintha (Tiryns) auf der Insel Peloponnes geflohen. Er wurde am 1. Februar 2013 nach dem Doppelraub in Velventos [1] (Region Kozani, Griechenland) zusammen mit den Anarchisten Nikos Romanos, Dimitris Politis und Andreas-Dimitris Bourzoukos verhaftet (wegen der gleichen Taten wurden am 30. April 2013 auch die flüchtigen Anarchisten Argyris Dalios, Fivos Harisis, Giannis Naxakis und Grigoris Sarafoudis verhaftet – nicht alle wurden wegen Raubüberfällen verurteilt).

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[Griechenland] Rouvikonas: Giorgos & Nikos drohen bis zu 10 Jahren Haft – Solidarität! Spendenaufruf!

Monday, June 3rd, 2019

Quelle: enough is enough, übersetzt von abc wien

Der Premierminister und das Justizministerium versuchen einmal mehr Giorgos Kalaïtzidis, Mitgründer von ROUVIKONAS, und Nikos, ebenfalls Mitglied der gleichen Gruppe und griechischer Widerstandskämpfer, wegzusperren. Tatsächlich werden beide nicht wegen einer zivilrechtlichen Straftat verfolgt, sondern diesmal wegen eines Verbrechens. Durch die Anwendung eines alten Gesetztes zum Schutze historischer Denkmäler von großem Wert – ein Gesetz, welches so gut wie nie angewandt wurde und eigentlich für die Akropolis und Delphi gedacht ist – hat der Staat eine Möglichkeit gefunden, unsere Gefährten die bis jetzt immer darauf bedacht waren, die gesetzliche Grenze zur Straftat nicht zu überschreiten, in eine Falle zu locken.

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[Griechenland] Solidarität mit dem antifaschistischen Hungerstreikenden Jock Palfreeman

Thursday, May 16th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Der antifaschistische Gefangene der bulgarischen Gefängnisse und Präsident der bulgarischen Gefangenenvereinigung, Jock Palfreeman, befindet sich seit Sonntag, 21. April, im Hungerstreik.

Jock Palfreeman begann einen Hungerstreik aus Protest gegen Korruption und Machtmissbrauch durch die Gefängnisverwaltung von Sofia und insbesondere durch den Leiter Desilav Angelov Traykov. Nach seiner Verlegung aus dem Gefängnis von Kaziceni in das Gefängnis in Sofia zur medizinischen Überwachung wurde Jock von den Gefängniswärtern gefoltert.

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[Griechenland] Athen: Zwei Aktionen in Solidarität mit den Gefährt*innen in Italien

Wednesday, March 20th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

06. März: Wir zündeten ein Auto der italienischen Vereinigung für Archäologie an und hinterliessen Sprüche am Eingang des Gebäudes. Die Carabinieri sind derzeit in Athen, um die griechische Polizei bezüglich der Sicherung archäologischer Güter weiterzubilden. Aktion in Solidarität mit den in Italien verhafteten Gefährten und dem geräumten Asilo. Das Communiqué geht noch weiter auf die Geschichte der Repression gegen Anarchisten in Italien ein.

 

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[Griechenland/Bulgarien] Spyros Christodoulou: Statement zu seinem Hungerstreik & Solidaritätsaktionen in Athen und Plovdiv

Friday, March 8th, 2019

Quelle: anarquia, übersetzt von ABC Wien

Update: SPYROS CHRISTODOULOU HAT DEN HUNGERSTREIK GESTOPPT

05/03/2019

Spyros Christodoulou hat seinen Hungerstreik beendet und ist in das Gefängnis von Larissa zurückgekehrt, sein Gesundheitszustand ist gut und wir warten auf ihn.

WEITERE INFORMATIONEN IN KÜRZE.

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[Italien & Griechenland] Solidarität mit dem Asilo und den verhafteten Gefährt*innen in Turin

Wednesday, February 27th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

07.02.19 – Bologna, Italien: Am Donnerstagabend, 7. Februar, zog ein Umzug mit etwa 30 Personen und dem Banner „Solidarität mit den in Turin Verhafteten und dem geräumten Asilo“ durch die Strassen des Quartiers Bolognina. Es gab Redebeiträge durch ein Megafon, Sprüche und Plakate rund um die Ereignisse des Tages auf den Wänden.
Scheiben und der Geldautomat einer BPM auf dem Weg wurden eingeschlagen.
Die Banca Popolare di Milano ist Aktionärin von Alba Leasing, Eigentümerin des Gebäudes des zukünftigen CPRs von Modena.

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[Griechenland] Athen: Erklärung zum zerstörerischen Angriff auf Büros der Nationalen Versicherung und eine Filiale der Nationalen Bank

Sunday, February 24th, 2019

Quelle: indmedia

Der Anarchist Spyros Christodoulos befindet sich seit dem 14.1. im Hungerstreik mit der Forderung nach Zusammenlegung seiner Strafen. Dem Regime der Geiselhaft, welches ihm von den Justizbehörden auferlegt wird, geht es darum, seine Haft um mehr als ein Jahrzehnt zu verlängern, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden, obwohl die Strafen abgelaufen sind.

Das was ihn noch gefangen hält sind die Hartnäckigkeit, die Rachsucht und die rechtlichen Übertretungen seiner Verfolger, wie Drakos dem Leiter der Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts, der seinen Fall bearbeitet.

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[Griechenland] Athen: Soliaktion für Gefährten in der Schweiz

Wednesday, February 20th, 2019

Quelle: barrikade

Eine Gruppe solidarischer Menschen hat am 18.2 in der schweizer Botschaft in Athen ihre Solidarität und ihre Wut über die Verhaftung des Gefährten aus Zürich ausgedrückt.

 

weitere Fotos:

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Support for anarchist comrades in Greece!

Saturday, February 2nd, 2019

On 21st of April 2016, which is apparently the date when the facist took over the greek government in 1967 and implemeted dictatorship to Greece, two comrades went down to the center of Athens and placed an incendary device in front of a bank. They wanted to burn down the ATM as an act of solidarity for political prisoners. When a taxi driver saw them and understood what was going on, he went to snitch to the cops. As a result of this the cops catched the two comrades who were about to escape the scene. The cops threatened them with the hands on the trigger of their guns.

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[Griechenland[ Thessaloniki : 6 Jahre Gefängnis für 3 Migranten

Monday, January 21st, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

Am 22. August 2018 kam es innerhalb der Polizeistation Metagogon, gleich ausserhalb von Thessaloniki, zu Krawallen. Die Polizei beschuldigte drei Migranten, den Krawall angestiftet zu haben.

Am 03. September 2018 wurden sie zu sechs Jahren Haft verurteilt! Während dem Prozess waren sowohl die Polizei als auch das Gericht sehr provokativ:

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[Griechenland] Athen: Für unseren Gefährten Dimitris Armakolas

Friday, November 30th, 2018

Quelle: indymedia athen, übersetzt von abc wien

Am Montagmorgen, 19. November 2018, verstarb Dimitris im Tzaneio Krankenhaus von Piräus nach einem schweren Unfall, den er vor 11 Tagen beim Aufhängen eines Solidaritäts-Banners für den inhaftierten Anarchisten M. Seisidis am Mercouri-Platz in Petralona erlitt. Wir haben Dimitris bei unseren Treffen kennengelernt. Er unterstützte aktiv unseren Kampf und beteiligte sich mit Herz und Seele an unseren Veranstaltungen und Solidaritätsaktionen für geflüchtete inhaftierte Frauen, im Alien’s Detention Center* von Petrou Ralli genauso wie außerhalb… Wann immer ein*e Gefährt*in ein ernsthaftes Problem hatte war Dimitris zur Stelle um zu helfen… Bis zum letzten Moment seines kurzen Lebens, nur 22 Jahre, kämpfte Dimitris für eine freie und anti-hierarchische Welt, eine Welt, die die Entscheidungen jedes Menschen respektiert, jenseits der Normen sozialer Strukturen und „Gesetzmäßigkeiten“.

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[Griechenland] 10 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf Alexis Grigoropoulos – Ein Blick in eine andere Welt

Wednesday, November 28th, 2018

Quelle: indymedia

Von dem Moment an als der 14-jährige Alexis Grigoropoulos am 6. Dezember 2008 von einem Bullen niedergeschossen wurde, änderte sich die Gestalt, das Wesen, ja die Erscheinungsform der Gesellschaft in der griechischen Hauptstadt und in vielen anderen Städten sowohl auf dem Festland als auch auf vielen Inseln. Die Dynamik der Wut der Leute auf den Staat und seine bezahlten Killer drückte sich unmittelbar und klar aus: In Athen, einer europäische Metropole, blieb keine Bullenstation unbeschädigt, keine Bankfiliale funktionierte mehr, bei Handelsketten, Banken und öffentliche Gebäude wurden Feuer gelegt. Hunderte von Luxusautos gingen in Flammen auf, die Ausstellungsräume der Autohändler wurden zerstört. Die Straßen waren mit brennenden Barrikaden blockiert worden und Hundertschaften der Aufstandsbekämpfungsbullen wurden von den Revoltierenden in die Flucht geschlagen.

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[Griechenland] Athen: Solidarischer Angriff auf das Institut français

Tuesday, November 13th, 2018

Quelle: aus dem herzen der festung

Sieben Gefährt*innen , die gegen den Terror der Grenzen und des Sicherheitsstaates kämpfen, wurden in Frankreich verhaftet, weil sie Migrant*innen halfen, ihre Leben dort fortzuführen, wo sie es für passend halten. Sie sind mit extrem schweren Anklagen und Gefängnisstrafen konfrontiert, so wie alle, die sich selbst zu Feind*innen der Lüge der Nation machen.

Wir, eine anarchistische Initiative in Athen, haben auf einen internationalen Solidaritätsaufruf geantwortet, indem wir das Institut français angriffen, eine diplomatische Institution, die der französischen Botschaft und dem Staat untersteht. Der Zweck des Institut français besteht darin, das Erbe des französischen Kolonialismus zu legitimieren und die nationale Identität zu bewahren. Frankreich errrichtet mörderische Grenzen und verfolgt jene, die für deren Zerstörung kämpfen. Angesichts der Repression des französischen Staates sind alle Institutionen, die seine Existenz normalisieren, legitime Ziele für unseren Kampf.

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[Griechenland] Transparente in Solidarität mit den streikenden Gefangenen in den USA vom Larissa Gefängnis

Tuesday, September 4th, 2018

Quelle: 325, Übersetzt von ABC Wien

Am Sonntag, 02. September 2018, wurde von Gefangenen im A-Flügel des Larissa Gefängnises ein Transparent aufgehängt. Das Transparent ist eine Solidaritätsaktion mit den streikenden Gefangenen in den USA, auf dem Banner steht “SOLIDARITÄT FÜR ALLE STREIKENDEN GEFANGENEN IN DEN USA – BIS ZUR ZERSTÖRUNG ALLER GEFÄNGNISSE”

Vor den Gefängnismauern waren 15 Gefährt*innen anwesend. Sie riefen Solangs und konnten kurz mit den Gefährt*innen im Knast, die das Transpi aufgehängt hatten, in Kontakt treten.

 

 

[Griechenland] Pola Roupa zu lebenslänglich + 25 Jahren verurteilt

Monday, July 16th, 2018

Quelle: Rote Hilfe Schweiz

Das Urteil im Prozess gegen Pola Roupa, Militante des Revolutionären Kampf, wegen den Angriffen gegen die Griechische Nationalbank und die Büros des Internationalen Währungsfonds in Athen in 2014 ist gefällt worden. Es lautet lebenslange Haft plus 25 Jahre wegen “Führung einer terroristischen Organisation” und “physische Anstiftung” zur Umsetzung der Aktionen. Dieser Prozess weist zwei Elemente auf, die ihn im Vergleich zu den vorhergehenden “Anti-Terror” Prozessen in Griechenland unterscheiden.

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Bruchstellen #31 online

Sunday, February 11th, 2018

*Chile] Fluchtversuch der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol

*11. Juni: Internationaler Tag für Solidarität mit Marius Mason und allen anarchistischen Langzeit-Gefangenen

*[UK] Bitte schreibt dem trans*-Gefangenen Taylor – Dringender Aktionsaufruf!

*Update zur anarchistischen Gefangenen in Köln

*Pressemitteilung zu der Hausdurchsuchung am 23.1.18 in Magdeburg – Demonstration am 26.1.18 Angriffe von Polizei und Staat zurückschlagen! Freiheit für alle politischen und sozialen Gefangenen!

*Neun mal UHaft nach Barrikaden – Räumung im Hambacher Forst

*[Spanien] Rodrigo Lanza in Isolationshaft nach Naziangriff

*Im Schutz einer nationalistischen Massendemo haben Faschisten in Thessaloniki das besetzte Haus Libertatia niedergebrannt!

[Griechenland] Thessaloniki: Besetztes Haus von Faschisten niedergebrannt – Stellungnahme

Friday, January 26th, 2018

gefunden auf barrikadeinfo

Heute, am Sonntag, dem 21.1.2018, um circa 13.30, kurz bevor die nationalistische Demonstration für den Namen Mazedonien anfing, haben faschistische Gruppen, welche an dieser Demo teilnahmen, eine Serie von Angriffen auf verschiedene Besetzungen in Thessaloniki begonnen. Nachdem sie das freie, soziale Zentrum und Besetzung „Scholio“ angriffen, wo sie mit Erfolg zurückgeschlagen werden konnten, griffen sie unsere Besetzung an und verursachten Schäden am Zaun und an der Fassade. Diese Schäden wurden von Mitgliedern unserer Gruppe sofort wieder repariert. Unsere Gruppe entschied sich danach, an der anti-nationalistischen Versammlung am Kamara teilzunehmen. Nach etwa zwei Stunden wurde unsere Besetzung von einer Gruppe von 60–70 Faschisten erneut angegriffen.

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[Athen] Am Polytechnio wurde aus Solidarität, mit der wegen Bankraubes in Deutschland angeklagten Lisa, ein Transparent entrollt.

Thursday, December 28th, 2017

gefunden auf contrainfo

Heute, am 21. Dezember, beteiligten wir uns am Internationalen Aufruf zur Solidarität mit der Genossin Lisa, die wegen Banküberfalls in Aachen angeklagt war, und hängten ein Transparent an der Polytechnischen Universität in Exarcheia, Athen auf.
Am letzten 7. Juni wurde sie vom Richter und der Staatsanwaltschaft Aachen zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Nun wartet sie auf die Antwort auf den durch ihre Anwälte gestellten Berufungsantrag. Wenn das Gericht ihn annimmt, bedeutet dies, dass sie schließlich einen zweiten Prozess haben wird.

Die Tatsache, dass unsere Gefährtin im Gefängnis sitzt, macht uns noch wütender, aber wir wissen, dass all diese Rache durch den Staat, uns jeden Tag stärker macht und unsere Ideen bestätigt.

Wir werden weiter kämpfen und uns an all unsere Gefährt*Innen im Gefängnis erinnern. Wir haben klar im Kopf, wer unsere Feinde sind. Das ist unsere Entscheidung, gegen die Staaten, die Polizei, die Richter, die Staatsanwälte und all diejenigen zu kämpfen, die Teil des Systems sind, das das Leben der Menschen miserabel macht. Wir werden nicht aufhören, es geht um unsere Leben, es geht um unsere Kämpfe!

Hier ist ein kleines Zeichen der Solidarität mit der Gefährtin, aber es ist auch ein Anspruch, mit dem Kampf innerhalb des Gefängnisses wie auch auf den Straßen weiterzumachen. Wir werden niemals eine*n Gefährt*in allein in den Händen des Staates lassen.

Bis alle frei sind, Stärke, Feuer, Liebe und Kampf!
Wir wollen sie in Freiheit haben, wir wollen sie auf der Straße!
Für Anarchie!

[Griechenland] Pola Roupa & Nikos Maziotis beenden Hungerstreik erfolgreich

Friday, December 22nd, 2017

Kam per Mail.

An diesem Montag, dem 18. Dezember, wurde Nikos Maziotis nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus des Korydallos-Gefängnisses in die Einheit 5 versetzt und befindet sich nicht mehr unter einem besonderen Haft-/Isolationsregime. Deshalb hat Pola Roupa den Hungerstreik beendet und wird sich für einige Tage im Krankenhaus des Korydallos-Gefängnisses aufhalten, um sich zu erholen.

Unser Kampf endet hier nicht. Artikel 11 und die faschistischen Bestimmungen desneuen Strafvollzugsgesetzes im Allgemeinen liegen noch vor uns. Wir werden nicht untätig bleiben. Der Kampf geht weiter. Die Solidarität der Genossen außerhalb der Mauern war und ist entscheidend. Stärke für alle.

Pola Roupa und Nikos Maziotis, Mitglieder des Revolutionären Kampfes

(via Mpalothia, übersetzt von Insurrection News)

Notiz von Insurrection News: Nikos stoppte seinen Hungerstreik vorübergehend, als er in Einheit 5 versetzt wurde, als er erfuhr, dass die Behörden an ihrem Versprechen festhielten, dass er nicht länger unter einem speziellen Haftregime bleiben würde, beendete er seinen Hungerstreik.

Ganz aktuell!!! Angriff auf Nikos durch Mitgefangene

22.12.17: The attack against Nikos Maziotis took place in his cell. About 10 prisoners were involved in the attack. Of these, 2 or 3 took a more active role than the others.

Nikos Maziotis was hit mainly on the head, ribs and abdomen. Despite the cowardly attack from about 10 prisoners and the physical strain from his 36-day hunger strike, the comrade put up strong resistance.

The targeted assassination attack against the comrade was not completed because Kurdish and Turkish prisoners intervened and immediately informed the solidarity network outside the prison walls about the attack.

Nikos Maziotis is hospitalized with many injuries at the Korydallos Prison Hospital and we expect more news soon about the state of his health.

[Athen] Pola Roupa und Nikos Maziotis setzen ihren Hungerstreik im Koridallos Gefängnis fort

Monday, December 11th, 2017

Quelle: contrainfo.espiv.net

Am 5. Dezember 2017 wurden die Mitglieder des Revolutionären Kampfes Pola Roupa und Nikos Maziotis gewaltsam aus dem Gefängnis von Koridallos entfernt und unfreiwillig in das Allgemeine Staatl. Krankenhaus von Nikaia eingeliefert. Der Gefängnisanwalt drängte die Ärzte dazu, die beiden Hungerstreikenden zwangsernähren zu lassen. Die Krankenhausärzte verweigerten es, die Gefangenen gegen ihren Willen zu behandeln und berichteten nur, dass Nikos Maziotis 14.6% seines ursprünglichen Körpergewichts verloren hat und Pola Roupa 12.8%.

Am 6. Dezember (am 26. Tag ihres Hungerstreiks) wurden Roupa und Maziotis dann aus dem Krankenhaus entlassen und beide kehrten zurück ins Koridallos Gefängnis. Sie haben sich entschlossen, ihren Hungerstreik fortzusetzen, bis ihre Forderungen erfüllt sind (unter anderem fordern sie eine Verlängerung der Besuchszeiten ihres sechs Jahre alten Kindes).

Maziotis wurde informiert, dass er in einem abgetrennten Disziplinartrakt im Untergeschoss des Koridallos Frauengefängnisses verlegt werde, bis die Schäden in der Isolationsabteilung B im Keller des Frauengefängnisses Koridallos behoben sind. Das bedeutet, dass der Gefährte dafür bestraft wird, dass er den Isolationshaftflügel, in dem er für mehr als fünf Monaten untergebracht ist, vollständig zerstört hat jetzt noch furchtbareren Bedingungen, als den bisherigen, ausgesetzt ist.

auf englisch

Athen: Unfreiwilliger Krankenhausaufenthalt von Nikos Maziotis und Pola Roupa

Thursday, December 7th, 2017

(gefunden auf contra-info)

Seit dem 11. November 2017 befinden sich die Mitglieder des Revolutionären Kampfes Nikos Maziotis und Pola Roupa im Hungerstreik.

Die zwei inhaftierten Gefährt*innen kämpfen gegen Isolationsmaßnahmen: Gegen besondere Bestimmungen des neuen Strafvollzuggesetzes, die darauf abzielen, sie als Hochsicherheitsgefangene zu unterdrücken, gegen die beabsichtigte Inhaftierung von Hochsicherheitsgefangenen in Polizeistationen, gegen die beabsichtigte Wiedereinführung der Typ C Haftbedingungen. Sie fordern auch die unverzügliche Beendigung der Isolationshaft, die Nikos Maziotis auferlegt wurde (seit Juli wird der Gefährte aufgrund einer Entscheidung des Justizministeriums von anderen Gefangenen isoliert), eine Verlängerung der Besuchszeiten, basierend auf die Häufigkeiten von Besuchen, die ein Gefangener hat sowie geeignete Besuchsräume für inhaftierte Eltern, um sich mit ihren Kindern zu treffen.
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Brief von Panagiotis Z. und erneute Zusammenstöße in Athen

Monday, September 18th, 2017

(Quelle: de.indymedia.org)

MAT im Einsatz auf der Stournari Straße

Erklärung des anarchistischen Gefangenen Panagiotis Z.

Ich habe irgendwo gelesen, dass es auf der ganzen Welt, unter all den Millionen, keine zwei gleichen Jungen oder Mädchen gibt, wie es zwei gleiche Tropfen Wasser gibt. Genauso ist es mit Revolutionär*innen. Jede/r trägt in seiner/ihrer Teilnahme die eigenen Träume, die eigenen Vorlieben. Ihr/sein eigenes Ich, das eigene „Ich kann“. Also wenn es anders wäre. Wären wir entweder Maschinen oder Amöben.

Und die Geschichte diese Hure, so wie sie von den beiden geschrieben wird, von den Bürgern und den Kommunist*innen: horizontal, platt. Sie sprechen über Leute, sie sprechen über Massen. Niemand von ihnen könnte je die Intensität, die Leidenschaft, den Höhepunkt fühlen und den Zusammenbruch ganzer Welten, in nur einem Tag vom Leben des Revolutionärs.“

Großartig, du wurdest früh getötet’ Chronis Missios

„Alles begann 2012 mit einem Protest gegen die Kürzungsmaßnahmen, an dem ich mich auch beteiligte, so wie alle Leute. Zum Ende des Protestes gingen einige nach Hause, andere in Coffee Shops, andere zum Exarchia Square. Ich begab mich zu Fuß zu meiner Wohnung. Das spielt keine Rolle für den Staat und seine Lakaien, seit dem sie mir nicht erlaubten mich vor meiner Inhaftierung zu verteidigen.

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ABC Fest: Veranstaltung ABC-Solidarity Cell Athen. Flyer Deutsch/Englisch

Saturday, April 15th, 2017

Veranstaltung von der Gruppe Anarchist Black Cross – Solidarity Cell aus Athen (Exarchia) + Live-Verbindung zu anarchistischen Gefährt_innen, eingesperrt, in den Knast von Koridallos (Athen) – findet statt am 22. April von 15- 17 Uhr @ EKH Medienwerkstatt

Als Anarchist_innen nehmen wir die Notwendigkeit des polymorphen anarchistischen Kampfes wahr, von dem aus der Staat und seine Handlanger_innen, mit allen möglichen Mitteln hier und jetzt angegriffen werden müssen.” (…aus dem Selbstverständnis der ABC Gruppe)

In dieser Veranstaltung werden die Gefährt_innen des ABC-Solidarity Cell über die Wichtigkeit der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen sprechen, sowie die Bedeutung von solidarischen Unternehmungen. Es wird um die Verbindung von Kämpfen innerhalb und außerhalb der Mauern gehen und um die Dekonstruktion der Bedeutung von Anarchistischer Bewegung und weiters des Mythos rund um das Viertel von Exarchia. “(…) wir glauben nicht, dass die Aktionen unserer anarchistischen Gefähr_innen vorbei sind, nach der Gefangenschaft oder der Repression.” (…aus dem Selbstverständnis der ABC Gruppe)

Während der Veranstaltung werden drei anarchistische Gefangenen aus dem Knast von Koridallos (Athen) via Live-Verbindung anwesend sein…
– Nikos Romanos
– Panagiotis Argyrou CCF-Metropolitan Violence cell/FAI-IRF
– Olga Oikonomidou CCF-Urban Guerrilla cell/FAI-IRF

Sie werden über die folgenden Themen sprechen:

  • Die Bedingungen im Knast und die Situation von anarchistischen Gefangenen in Griechenland
  • Die Bedeutung von Solidaritätsversammlungen für anarchistische Gefangene und die Verbindung von Kämpfen innerhalb und außerhalb der Mauern
  • Die Entscheidung und die Bedeutung des bewaffneten Kampfes, die Übernahme der Verantwortung für den Zeitraum der Aktionen und insbesondere für die Teilnahme in einer bewaffneten Organisation und die Aussendung dieser Entscheidungen
  • Die Entscheidung zum Ausbruch aus dem Knast
  • Die Position von Frauen im bewaffneten Kampf

Es wird aber auch möglich sein Fragen an die Gefährt_innen im Knast zu richten bzw in beide Richtungen zu kommunizieren.

Einige Worte des anarchistische Gefangenen Panagiotis Argyrou für das ABC Festival:
Es gibt Zeiten in denen du eine bestimmte Art von Kraft in dir spürst. Dies kann jedes Mal aus verschiedenen Gründen passieren, aber zweifellos ist es immer ein sehr positives Gefühl. So eine Art von Kraft kann ein Gefangener fühlen wenn er/sie entdeckt, dass es andere Individuen gibt die einen Hauch, einen Kontakt, eine Kommunikation, ein Gespräch mit ihm/ihr teilen wollen. Es ist ein sehr starkes und einzigartiges Gefühl, ein Gefühl von großer Stärke, was dich erfüllt und das ist etwas Unbezahlbares. Das Gefühl nicht alleine zu sein, das es noch andere Gefährt_innen gibt die Momente mit einem teilen wollen oder Erfahrungen oder was auch immer. Es ist etwas so Wertvolles, dass nur Freiheit vergleichbar damit ist. Also lasst mich danke sagen für dies Möglichkeit, die ihr mir gebt, auch wenn es nur für sehr kurz ist. Ich wünsche mir, dass uns die Zukunft mehr Möglichkeiten bringt und wir eines Tages ein Live-Gespräch außerhalb der Mauern führen können. Eine feste warme Umarmung, Panagiotis Argyrou, member of CCF-FAI

Kontakt: ABC Solidarity Cell Website: abcsolidaritycell.espivblogs.net
E-Mail: abcsolidaritycell@riseup.net

Nikos Romanos State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Panagiotis Argyrou State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Olga Oikonomidou State prison of Korydallos – Womens prison, P.C. 18110, Korydallos, Athens

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Solidarity event of “Anarchist Black Cross – Solidarity Cell” with imprisoned comrades of Koridallos prison (Athens) @ ABC FESTIVAL VIENNA (20. – 23. April 2017)

“As anarchists, we perceive the need of a multiform anarchist struggle, posing the issue of attack against state and vassalage that is imposed, with every means possible, here and now.”(from the self presentation text of the ABC Group)

In this event the comrades from “ABC – Solidarity Cell” will talk about the importance of solidarity to anarchist prisoners the solidarity endeavors and the connection of struggles inside and outside the walls. Further it will contain a deconstruction of the meaning of anarchist movement and the myth of the district of Exarchia.

“(…) we do not consider that the action of our anarchist comrades is finished after imprisonment or repression.”(from the self presentation text of the ABC Group)

During the event there will be a presence of three anarchist prisoner, via Live-Connection, Koridallos prison:

– Nikos Romanos
– Panagiotis Argyrou CCF-Metropolitan Violence cell/FAI-IRF
– Olga Oikonomidou CCF-Urban Guerrilla cell/FAI-IRF

They will talk about the following topics:

– The conditions in prisons and the situation of anarchist prisoners in Greece
– The importance of solidarity assemblies for the anarchist prisoners and the connection of struggles inside and outside the walls
– The choice and the importance of armed struggle, the responsibility claim on period of action and particular of participation in armed organisation, the importance and consignment of those choices
– The choice of jailbreaking
– The position of woman in armed struggle

It will be also possible to raise questions to the comrades in prison, so the communication will be communication in both directions.

Some words from anarchist prisoner Panagiotis Argyrou dedicated to the ABC Festival:

There are times when you feel a certain kind of strength inside you. This may be happening for different reasons each time ,but undoubtly it is always a very positive feeling . Such a kind of strength may feel a prisoner when he/she discovers that there are other individuals wanting a touch, a contact, a communication , a conversation with him/her. It is a very strong feeling , a unique one, the feeling of a great strenght filling you all over and this is something priceless. This feeling that you are not alone , that there are other comrades wanting to share moments, experiences or whatever, with you , is something so valuable that only freedom itself can compare with. So let me thank you very much for the opportunity you offer me to have some contact even if it is for so little. I wish future bring us more oppurtunities so that one day we can have the chance to have a live talk outside the walls. A big warm hug, Panagiotis Argyrou, member of CCF-FAI

Contacts:
ABC Solidarity Cell Website: https://abcsolidaritycell.espivblogs.net
E-Mail: abcsolidaritycell@riseup.net

Nikos Romanos State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Panagiotis Argyrou State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Olga Oikonomidou State prison of Korydallos – Womens prison, P.C. 18110, Korydallos, Athens

Griechenland: Lambros-Viktoras Maziotis Roupas befindet sich bei seinen Verwandten

Monday, January 9th, 2017

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

Transparent von der anarchistischen Besetzung “Utopia A.D.” in Komotoni, in Nordgriechenland: “Sechsjähriger in Gefangenschaft, der Hass wächst; Bullen-Mediendreck-Mörder”

Heute, Sonntag den 8. Januar 2017, wurde nach einer neuen Bestellung durch den Staatsanwalt das temporäre Sorgerecht von Lambros-Viktoras Maziotis Roupas seiner Grossmutter ,mütterlicherseits, zugesprochen. Also war seine Gefangenschaft in der psychiatrischen Abteilung, des Kinderkrankenhauses in Athen, endlich beendet. Das sechs Jahre alte Kind verließ das Krankenhaus in Begleitung seiner Verwandten ersten Grades.

In der Zwischenzeit fanden Proteste statt, von Insass*innen im Männer- und Frauengefängnis von Koridallos, im Elaionas Frauengefängnis in Thiva und im Gefängnis in Trikala.

Die Mitglieder des Revolutionären Kampfes, Nikos Maziotis, Pola Roupa und Konstatina Athanasopoulou haben ihren Hunger- und Durststreik unterbrochen.

Innerhalb von sechs Monaten wird ein Gericht über das engültige Sorgerecht des Kindes entscheiden.

auf Englisch, Italienisch, Portugiesisch

Athen, Griechenland: Drei Mitglieder vom Revolutionären Kampf im Hunger und Durststreik. Lambros-Viktoras Maziotis Roupas entführt

Sunday, January 8th, 2017

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

Am frühen Morgen des 5. Januar 2017 wurden zwei Mitglieder des Revolutionären Kampfes, die flüchtige Gefährtin Pola Roupa und die Anarchistin Konstantina Athanasopoulou in einem Vorort von Athen gefangengenommen. Antiterror-Einheit der Bullen haben einen Unterschlupf überfallen, in dem sich Pola und ihr sechsjähriger Sohn aufhielten, während Konstantina in einem anderen Haus in der Nähe verhaftet wurde.

Nachdem Lambros-Viktoras Maziotis Roupas (der kleine Sohn von den Revolutionären Kampf Mitgliedern Nikos Maziotis und Pola Roupa) gewaltsam seiner Mutter weggenommen wurde, wird er, von Bullen bewacht (!), in einem Kinderkrankenhaus gefangen gehalten. Er erhält dort keine Besuche von seinen nächsten Verwandten. Sogar die gesetzlichen Vertreter*innen seiner Eltern dürfen nicht zu ihm.

Die griechischen Behörden und insbesondere die für Minderjährige zuständige Staatsanwältin Frau Nikolou, verweigert es noch, das Kind an Verwandte ersten Grades zu übergeben.

Als Antwort darauf, haben drei Mitglieder des revolutionären Kampfes (der anarchistische Gefangene Nikos Maziotis, die wieder gefangene Pola Roupa und die gerade verhaftete Konstantina Athanasopoulou, seit dem 5. Januar einen Hunger-und Durststreik begonnen. Sie fordern, dass der sechsjährige Junge sofort bei seiner Tante und Großmutter untergebracht wird. (Verwandte mütterlicherseits).

In einem offenen Brief verkündet Nikos Maziotis u.a., dass “Unser Sohn das Kind zweier Revolutionär*innen ist und er stolz auf seine Eltern sei. Wir werden uns nicht erpressen lassen. Wir verteidigen unsere Wahl mit unserem Leben.”

Am 6. Januar, während der Überführung der Frauen zum Evelpidon Gericht, rief Pola: “Die Würmer halten mein Kind im Paidon (Kinderkrankenhaus in Athen), bewacht durch bewaffnete Bullen, im Alter von sechs Jahren. Er ist ein Kriegsgefangener“ und „Lang lebe die Revolution“. Weiter hat sie erklärt „Ich bin eine Revolutionärin und ich habe mich für nichts zu entschuldigen

Es folgt die Erklärung von Konstantina:

“Ich bin Anarchistin, Mitglieder der bewaffneten revolutionären Organisation Revolutionärer Kampf (Epanastatikos Agonas). Die einzigen Terrorist*innen sind der Staat und das Kapital. Ich verweigere das Essen und Trinken bis das Kind meiner Gefährt*innen Pola Roupa und Nikos Maziotis ihren Verwandten übergeben wird. “
Konstantina Athanasopoulou

Im Inneren haben anarchistische Gefangene und andere Insass*innen verschiedener Flügel von Koridallos Männer- und vom Frauengefängnis aus Solidarität mit den Gefangenen des Revolutionären Kampfes (die sich momentan im Hunger- und Durststreik befinden) einen gemeinsamen Protest organisiert. Der Einschluss wurde verweigert, um das Ende der Gefangenschaft von Lambros-Viktoras zu fordern.

Draußen haben GefährtInnen in verschiedenen Städten ganz Griechenlands diverse Aktionen als sofortige Unterstützung der anarchistischen Revolutionäre durchgeführt. Auch sie fordern, dass die Verwandten ersten Grades von Pola Roupa sofortige Besuchserlaubnis und Sorgerecht für das Minderjährige Kind erhalten.

Viel Kraft für Konstantina Athanasopoulou, Pola Roupa und Nikos Maziotis, stolze Mitglieder des Revolutionären Kampfes.

Der Revolutionäre Kampf wird weder die Waffen nieder legen, noch sich den Feinden der Freiheit ergeben.

auf Englisch

[Griechenland/Athen] Neue ABC-Gruppe – ABC Solidarity Cell

Wednesday, December 28th, 2016

Quelle: insurrectionnewsworldwide

ABC Solidarity Cell Statement
Exarcheia Commune, Athens

Historical information about anarchist black cross is pretty limited. However, according to Rudolph Rocker (cashier of the London anarchist black cross), anarchist black cross (also known as anarchist red cross (arc) was founded between  1900 and 1905. It is possible that these dates are not very precise. According to Harry Weinstein, one of the two founders of the organization, it started after his arrest during July or August 1906. As soon as he was released, Weinstein, together with others, offered clothes to anarchists that had been sentenced to exile in Siberia. The above were the first stages of abc. According to other sources, abc was founded in 1907.

However, there is no doubt on why abc was founded. It was formed through division from the political red cross (prc). prc was controlled by social-democrats and denied to support anarchist and social revolutionaries political prisoners, despite the constant donations from several anarchists and social revolutionaries. During the next seven decades, the group will continue with several names, but always considering itself part of the more general formation of anarchist black cross/ anarchist red cross. abc ‘s support towards the political prisoners spread across the planet and is now an international organizational structure with groups in almost every state worldwide.

Somewhere here, in 2016, we ‘re also announcing the foundation of anarchist black cross-anarchist solidarity cell.

As anarchists, we perceive the need of a multiform anarchist struggle, posing the issue of attack against state and vassalage that is imposed, with every means possible, here and now.

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Anarchistisches Radio Wien zur Soli-Woche für Ⓐ – Gefangene

Tuesday, August 30th, 2016

Quelle: A-Radio Wien

Screenshot from 2016-08-30 14:16:18Von 23. bis zum 30. August jährt sich heuer zum dritten Mal die Soli-Woche für alle anarchistischen Gefangenen weltweit. Wir starten mit einer kurzen Einleitung wieso und warum und auf welche geschichtlichen Hintergründe diese Soli-Woche zurückgreift. Weiters geht es in dieser Sendung um Neuigkeiten rund um die Repression in Zusammenhang mit der Bankenteignung in Aachen/Deutschland, wegen der aktuell zwei AnarchistInnen in Haft sind. In Griechenland wurde vor ein paar Wochen ein Mann auf einer Polizeistation in Athen von den Cops ermordet und im Zuge dessen haben seine ehemaligen Mitgefangenen einen offenen Brief aus dem Knast verfasst, der ebenfalls Thema sein wird.

Außerdem gibt es Kurzinfos und News zur Repression in Tschechien, der Schweiz, Belgien, Polen oder auch Österreich, da in Wien diese Woche der Prozess gegen zwei Antifaschisten startet, die bei den Anti-Akademikerballprotesten 2014 verhaftet wurden.

Offener Brief von Gefangenen griechischer Gefängnisse

Saturday, August 27th, 2016

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

Offener Brief der Gefangenen in griechischen Gefängnissen an die mitverantwortlichen Minister für Öffentliche Ordnung und Justiz:

Am 3. August 2016 ging der kürzlich entlassene – und frühere Mitgefangene von uns- Pëllumb Marnikollaj zur Polizeistation von Patisia (Athen), um seinen Meldeauflagen entsprechend, bei der zuständigen Behörde vorstellig zu werden. Unter bis heute ungeklärten Umständen wurde er ins Rote Kreuz Krankenhaus überführt und schließlich in die Leichenhalle gebracht. Kurz bevor er mit unbekannter Identität begraben wurde – und trotz der Tatsache, dass seine Identität den Behörden bekannt war – holten seine Angehörigen seine Leiche ab und wiesen auf Folter und Fenstersturz hin.

Wir stehen nicht in Verantwortung zu urteilen, was wirklich passiert ist. Jedoch entspricht die Anzahl der Gründe, die wir haben, nicht der Version der griechischen Polizei zu glauben, den tausenden Gefangenen, die in in griechischen Gefängnissen vorzufinden sind.

Es ist nicht nur Plumpheit, auf welche Art die Polizei den Vorfall zu vertuschen versucht. Auch nicht die Tatsache, dass ihre Erklärungen jeden gesunden Menschenverstand widersprechen.(Jetzt hört aber auf, Herren der griechischen Polizei. Wer wird glauben, dass nicht nur einem Gefangenen, sondern auch einem Bürger, der sein Personalausweis vorzeigt, jemals gestattet wird, ungestört Fenster zu öffnen und zu schließen?)

Wir haben alle Gründe der Version der Familie über den unnötigen Tod unseres Mitgefangenen zu glauben, weil jeder einzelne von uns die Gräueltaten ertragen musste, die in den Verhörräumen auf Polizeistationen stattfinden. Wir können keine Fenstersturzerfahrung aus erster Hand haben, ; dennoch wurden viele damit bedroht. Es ist eine nicht unübliche Vernehmungsmethode. Wir waren auch alle von der Tatsache überrascht, dass die Fenster der Polizei mit „Blumenkästen“ geschmückt sind.

Dass wir diesen Brief verfasst und an die Öffentlichkeit bringen, bedeutet keineswegs, dass wir die kleinste Hoffnung auf eine Untersuchung haben oder, dass die Verantwortlichen eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist ohnehin schon klar, dass wir, die Armen, die Arbeitslosen, die MigrantInnen, die Ihre Gefängnisse füllen, gezwungen sind, den Preis für unsere Taten zu zahlen. Dagegen genießen jene, die uns mittels Durchsuchungen, Schlagstöcken und Automatikpistolen immer die Immunität, die Sie ihnen freigiebig anbieten, weil Sie mit zweierlei Maß messen, wenn es zur Entscheidungen kommt, was als Verbrechen anzusehen ist und was nicht.

Abschließend machen wir es allen klar, ,dass wir, als Gefangene der griechischen Gefängnisse nicht bei dem Spiel, das die griechische und albanische Botschaft spielen, Partei ergreifen. Wir wollen nur eine Antwort. Selbst, wenn wir die provozierend unwahre Version der Polizei ernst nehmen, Herren Minister, ist es die Eigenschaft früherer Gefangener oder von Migranten, die es erlaubt den Tod eines Menschen mit solcher Wertlosigkeit zu behandeln, die nicht einmal Sachen verdienen?

Als Protestaktion werden wir die nächtliche Rückkehrzeit in unsere Zellen von einer Stunde auf drei Tage verzögern.

Gefangene in griechischen Gefängnissen

auf Griechisch / auf Englisch

Griechenland: Update zu den vor kurzem verhafteten Gefährten Kostas Sakkas und Marios Seisidis

Saturday, August 27th, 2016

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

https://de-contrainfo.espiv.net/files/2016/08/TerraIncognita-544x408.jpg

“Kraft den GefährtInnen Sakkas und Seisidis – Nichts ist vorbei – Der Kampf für Revolution und Anarchie geht weiter” (Papier-Transparent vom Terra Incognita Squat in Thessaloniki, Griechenland)

Am 17. August 2016 standen Kostas Sakkas und Marios Seisidis in Athen vor Gericht auf Grund der Umstände ihrer Verhaftung in Sparta.

Während des Prozesses, der mehrere Stunden dauerte, gab es ständige Anwesenheit von GefährtInnen aus Solidarität zu Marios Seisidis und Kostas Sakkas, die dem Gericht erklärten, dass sie Anarchisten sind und ihre Gründe erläuterten, zu Flüchtigen vor dem Gesetz zu werden. Beide wiesen die Vorwürfe zurück und entlarvten die Lügen der Belastungszeugen (drei Bullen). Der Staatsanwalt hat verlautbaren lassen, dass allein auf den Überzeugungen der beiden Angeklagten basierend, es ausreichende Beweise geben würde, dass sie eine strafbare Handlung verübt haben. Marios Seisidis wurde wegen Benutzung eines gefälschten Personalausweises und KFZ-Kennzeichens, Diebstahl eines Autos und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu 32 Monaten Gefängnis verurteilt; Kostas Sakkas wurde zu 33 Monate für die gleichen Delikte verurteilt und erhielt auch eine 200 Euro Geldbuße aufgrund von Verkehrsvergehens.

Kostas Sakkas wird jetzt Koridallos Gefängnis (Athen) festgehalten und Marios Seisidis ist im Malandrino Gefängnis (Phocis) inhaftiert.

auf Englisch

Albaner in Athener Bullenstation zu Tode gefoltert

Thursday, August 25th, 2016

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Am 3. August erschien der 28-jährige albanische Staatsangehörige Pëllumb Marnikollaj auf der Polizeistation von Patisia in Athen um seiner Meldepflicht nachzukommen.

Sein Haftbefehl war ausser Vollzug gesetzt unter der Auflage sich dort zu melden. An diesem Tag verlor sich seine Spur. Seiner Familie, die am 13. August auf der Polizeistation erschien, wurde mitgeteilt das sich Pëllumb Marnikollaj in selbstmörderischer Absicht aus dem Fenster im 4. Stock gestürzt habe, nachdem ihm eröffnet wurde das ein neuer Haftbefehl gegen ihn vorliege.

Seine Leiche sei dem Roten Kreuz zu Beerdigung übergeben worden. Die Familie konnte die Leiche kurz vor dem anonymen Begräbnis sicherstellen. Dem Roten Kreuz war Pëllumb Marnikollaj als „Unbekannter“ übergeben worden. Bei der von Angehörigen veranlassten Autopsie in Albanien wurden Spuren von Folter an seinem Körper festgestellt. Selbstmord wird als Todesursache ausgeschlossen. Die Anwältin Maria Konstantopoulou wirft dem Krankenhauspersonal in Athen vor, keine Angaben zu den Todesumständen machen zu wollen.

Offene Fragen sind unter anderem, warum die Polizei den Toten als „Unbekannten“ verschwinden lassen wollte, ob wohl sie wusste um wen es sich handelt.

Der Konflikt hat inzwischen auch die diplomatische Ebene erreicht. Albanische Medien berichten ausführlich darüber, griechische Medien schweigen.

Quelle: http://actforfree.nostate.net/?p=24736

(Athen) Verhandlung über den Fluchtplan der “Verschwörung der Feuerzellen” – Erklärung vor Gericht von Athena Tsakalou

Thursday, July 21st, 2016

(gefunden auf: de-contrainfo.espiv.net)

Die folgende Erklärung ist von Athena Tsakalou (die Mutter von den anarchistischen “Verschwörung der Feuerzellen” Gefangenen Christos Tsakalos and Gerasimos Tsakalos), die Ende Juni 2016 im Koridallos – Gefängnis von ihrem Verteidiger vorgelesen wurde, während die Verhandlung über den Fluchtplan noch im Gange war.

tree_prisonIch habe mich dagegen entschieden zu schweigen,,obwohl es mir in vielen Fällen zum Ausdruck gebracht wird, weil jeder Schweigen so interpretiert, wie es ihm gerade passt. Ich bevorzuge es, diese persönlicher Erklärung abzugeben, weil ich nirgendwo hingehöre; Ich gehöre nur mir selbst.

Es kommt ein Moment, an dem du auf die Jahre deines Lebens zurückblickst und realisierst, dass dir noch weitaus weniger Jahre bleiben, als du bisher gelebt hast (wenn alles gut geht). Und das ist ein seltsames, aber intensives Gefühl, was von mir einfordert, aufrichtig zu sein. Nicht auf die einfache Art, auf die wir oft darüber nachdenken, sondern auf eine essenzielle, tiefere Art.

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