Posts Tagged ‘Spanien’

Das trojanische Pferd vom Coronavirus: Ausnahmezustand und die Repression normalisieren

Montag, April 6th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Aus der Webseite der anarchistischen Publikation Todo por Hacer entnommen.

2007 veröffentlichte Naomi Klein die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus, eine wichtige Studie, die erklärte, dass die unpopulärsten Reformen des Neoliberalismus (entworfen von Milton Friedman und der Chicagoer Schule) nach traumatischen Ereignissen, die sich auf die Sozialpsychologie auswirkten (Schocks), durchgesetzt wurden. Globale Umwälzungen wie der Falklandkrieg (1982), der Tsunami in Indonesien (2004), 9/11 (2001) oder der Hurrikan Katrina, der New Orleans verwüstete (2005), wurden genutzt, um die Klassenunterschiede durch die Verabschiedung ultraliberaler sozioökonomischer Reformen, die den Wohlfahrtsstaat untergruben, zu vertiefen.

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Aktualisierung über Gabriel Pombo da Silva (27.03.2020)

Montag, März 30th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Wir erinnern daran das unser anarchistische Gefährte Gabriel in Portugal am 25. Januar, nach eineinhalb Jahren Klandestinität, festgenommen wurde.

Während seiner Inhaftierung in den Zellen der Bullen in Porto, hat die Verteidigung sich daran gemacht, damit er sofort entlassen wird, so wie es das Recht es „vorsieht“. Aber wie wir wissen ist das Recht umgekehrt proportional zu der Macht und Portugal hat es bewiesen sie unter der Macht des spanischen Staates stehen, welcher unseren Gefährten fertig machen will.

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Aufstand im Abschiebeknast von Aluche (Madrid, Spanien) von den Inhaftierten mit Coronavirus Symptomen

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Vor zwei Tagen, am Dienstag, 17. März, kam es bei dem Abschiebeknast in Aluche (Madrid) zu einem Aufstand. Mehrere der Migrant*innen kletterten auf ein Dach im Hof und kündigten an, dass sie einen Hungerstreik beginnen würden, um die Situation vieler von ihnen zu lösen, die vom Coronavirus betroffen waren, aber von demselben Staat in ein Abschiebeknast eingepfercht wurden, der die angebliche Infektionsprävention als Vorwand benutzt, um die Armee auf die Straßen zu bringen, die nun nicht nur von Bullen und Kameras, sondern auch von Militärpersonal mit Sturmgewehren bewacht wird.

Weiter unten findet ihr einen Artikel aus El Salto über die Geschehnisse.

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Spanien: Nachrichten über unsere anarchistische Gefährtin Lisa

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Gefunden auf Round Robin

Am 10. März 2020 beschloss der Gefängnisaufsichtsrat, die Bewegungsfreiheit von Lisa einzuschränken, da sie die den offenen Vollzug („tercer grado“, d.h. tagsüber, am Wochenende und an anderen Tagen konnte sie den Knast verlassen) „genoss“, indem er den Paragraphen 100,2-anwandte. Ein Paragraph, der das Verlassen des Knastes an Wochenenden und unter der Woche verweigert, wenn es nicht aus Arbeitsgründen gerechtfertigt ist.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis der Berufung, die die Staatsanwaltschaft der Audiencia Nacional [Nationales Gericht] im vergangenen November mit der Forderung nach einer Rückkehr in den „segundo grado“ (oder keine Chance, aus dem Gefängnis zu kommen) eingelegt hat, wobei sie sich darauf berief, dass die Gefährtin ihre antikapitalistische und anarchistische Ideologie nicht verleugnet hatte.
Der Anwalt von Lisa legte Berufung ein.

Freiheit für Lisa und für alle!
Feuer allen Knästen!

Solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Italien, Barcelona

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Am Donnerstag findet eine solidarische Kundgebung mit den aufständischen Knackis in Barcelona, statt. Seit solidarisch, für eine Welt ohne Knäste

Bruchstellen #56 online

Sonntag, März 1st, 2020

Inhalt:

*[Deutschland] Leipzig: Brief eines Gefangenen

*[Russland] Russische Anarchisten und Antifaschisten zu Gefängnisstrafen verurteilt

*[Belarus] Der anarchistische Gefährte Mikita Yemelyanau ist zu sieben Jahren Haft verurteilt worden

*[Spanien] Neue Adresse der anarchistischen Gefährtin Lisa

*[Indonesien] Urteile im Prozess gegen die sechs verhafteten Anarchisten

*[Portugal] Aufruf zur finanziellen Unterstützung für die juristische Verteidigung von Gabriel Pombo Da Silva

*[Deutschland] Schon vergessen? Anna und Arthur halten’s Maul!

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[Portugal] Aufruf zur finanziellen Unterstützung für die juristische Verteidigung von Gabriel Pombo Da Silva

Samstag, Februar 22nd, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Unser Gefährte Garbiel, der am 25. Januar in Portugal verhaftet wurde, befindet sich noch immer in den Zellen der Justiz von Porto und wartet auf eine mögliche Auslieferung. Sein Prozess startete am 27. Januar, der zweite Teil hat noch nicht begonnen, wird aber in den nächsten Tagen stattfinden. Bis wir etwas Anderes mitteilen, bleibt die Adresse um Gabriel zu schreiben unverändert (Gabriel Pombo Da Silva, EPPJ Porto, Rua Assis Vaz 109, 4200-096 Porto, Portugal).

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[Portugal] Gabriel wurde verhaftet – Update: Adresse um ihm zu schreiben

Donnerstag, Februar 6th, 2020

Quelle: round robin, übersetzt von abc wien

Die Klandestinität des anarchistischen Gefangenen Gabriel Pomba Da Silva ist nach etwa eineinhalb Jahren am Samstag, den 25. Januar 2020, beendet worden. Er wurde auf portugiesischem Territorium, aufgrund eines internationalen Haftbefehls mit einer angeblichen Reststrafe von mehr als zehn Jahren verhaftet (eine persönliche Rache, die in ein juristisches „Detail“ umgewandelt wurde).

Gabriel trug weiterhin mit seinen Schriften zum anarchistischen Kampf bei. Er ist derzeit in einer Zelle der Justizpolizei in Porto eingesperrt und wird am Montag in den Gerichtssaal gebracht, wo über seine Auslieferung nach Spanien entschieden wird.

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[Spanien] Neue Adresse der anarchistischen Gefährtin Lisa Dorfer

Montag, Februar 3rd, 2020

Quelle: panopticon

Unsere Gefährtin Lisa Dorfer, die wegen Bankraubes verurteilt wurde, ist wieder verlegt worden und sitzt jetzt im offenen Vollzug im Frauenknast von Barcelona, spanischer Staat, hier ihre neue Adresse:

Lisa Dorfer
Centre Penitenciari de Dones de Barcelona – Wad-Ras
Carrer Doctor Trueta 84
08005 Barcelona,
Spanien

[Portugal – Italien] Update zu Gabriel und den repressiven Nachrichten in Italien (27. Januar 2020)

Donnerstag, Januar 30th, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Am Montag, dem 27. Januar 2020, begann auf portugiesischem Boden der Prozess gegen unseren Gefährten Gabriel, wobei sich in der ersten Phase zusammenfassend folgendes ergab.

  • Portugal hat bisher die Aussetzung der Auslieferung an den spanischen Staat akzeptiert, und die Verteidigung hat etwa 20 Tage Zeit, um Unterlagen einzureichen, die die Nichtauslieferung untermauern
  • Die Verteidigung hat die Berechnung der Reststrafe, die der spanische Staat auf unseren Gefährten verhängt, nämlich 16 Jahre, sofort angefochten! Ohne zu sehr ins juristische Detail zu gehen, kann man aus den Unterlagen ersehen, dass es sich um eine „gesetzliche Rache“ handelt (aber welche staatliche Rache ist das nicht?).

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[Spanien] Prozess gegen den Gefährten Rodrigo Lanza – Freispruch wegen Mordes

Montag, November 18th, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Anfang November 2019 begann der Prozess gegen den Gefährten Rodrigo Lanza, der beschuldigt wurde, sich gegen den bekannten Nazi Victor Lainez verteidigt und ihn getötet zu haben.

Nach fast zwei Jahren Untersuchungshaft stand Rodrigo [Anmerkung: ab dem 4. November 2019 für insgesamt 12 Verhandlungstage] vor dem Provinzgericht in Saragossa. Die Staatsanwaltschaft forderte Schadensersatz in Höhe von 155.600 Euro und eine 25-jährige Haftstrafe wegen „vorsätzlichen, heimtückischen Mordes aus Hass“. Der Bruder von Lainez, Javier Laínez, verkündete öffentlich seine wahren Gedanken, als er sich auf diese Nacht und seinen Bruder bezog: „Ich wünschte, mein Bruder hätte das Messer – wie die Verteidigung des Angeklagten behauptet – bei sich gehabt und ihn 70 Mal damit erstochen „.

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[Spanien] Solidarität mit Rodrigo

Dienstag, Oktober 8th, 2019

Quelle: indymedia

Solidaritätsaufruf zur Unterstützung eines Antifas der des Mordes an einem Nazi in Spanien beschuldigt wird

Rodrigo Lanza wird vom 4. bis 11. November wegen Mordes aus „niederen Beweggründen“[1] in einem Besonders schweren Fall vor Gericht stehen.

# Eine „schlecht gelaufene“ Schlägerei.

Am 8. Dezember 2017 kommt es in einer Kneipe in Saragossa zu einer Diskussion zwischen Rodrigo et Víctor Láinez. Letzterer ist ein Stadtbekannter Nazi [2] und unter anderem Mitglied bei den Falangisten. Auf seinen Hosenträgern sind Spanienflaggen zu sehen, das Symbol der spanischen Skinheads, er tritt aggressiv auf.

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[Spanien] Prozessbeginn gegen Rodrigo Lanza

Montag, September 16th, 2019

Quelle: panopticon

Am 4. November 2019 fängt der Prozess gegen den Gefährten Rodrigo Lanza an, der im Dezember des Jahres 2017 verhaftet wurde und beschuldigt wird einen Faschisten nach einer Auseinandersetzung in der Nähe einer Kneipe ermordet zu haben.

Rodrigo, sowie sein Umfeld, haben immer darauf aufmerksam gemacht, dass die Tat des Gefährten gegen ein elendigen faschistischen Überfall, innerhalb des Rahmens einer Selbstverteidigung stattfand.

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[Spanien] Interview über Klandestinität

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Quelle: panopticon (leicht verändert)

Vor einigen Tagen erhielten wir ein Interview von Lisa, was sie mit einer Gefangenen der Organisation ETA in einem Knast in Madrid über Klandestinität geführt hat. Sie bat darum, dieses zu veröffentlichen. In diesem Interview wird im Zusammenhang mit der baskischen Bevölkerung das Wort Volk verwendet. Wir bitten darum dieses Wort im baskischen Kontext zu verstehen, was nichts mit Rassismus, jeglicher „Blut und Boden“ Rhetorik zu tun hat. Die revolutionäre und nationale Befreiungsbewegung im Baskenland, sieht all jene als Bask*innen, die sich als solche fühlen, begreifen und sehen, fernab von ihrer Herkunft und Abstammung.

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Bruchstellen #46 & #47 online!

Freitag, Mai 31st, 2019

Nr. 47 Juni 2019

Inhalt:

*FEUER DEN KNÄSTEN! BLAZING REGARDS FROM NOWHERE

*[Schweiz] Untersuchungshaft des Gefährten aus Zürich verlängert

*[Chile] Antrag der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol auf vorzeitige Haftentlassung wurde abgelehnt

*[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

*[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni

*[Belgien] Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel

*[USA] Sean Swain wurde erneut verlegt – neue Adresse

*[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

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[Spanien] DANKE GEFÄHRT*INNEN. In Zusammenhang mit den Verhaftungen am 13. Mai.

Donnerstag, Mai 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Von uns übersetzt, Quelle: Indymedia Barcelona

Von den Verhafteten in Madrid am 13.Mai

Am frühen Morgen des 13. Mai brach eine Anti-Riot-Einheit in unsere Häuser und den anarchistischen Raum La Amboscada ein – drei Wochen nach seiner Einweihung – zusammen mit der Gruppe 21 der Brigada Provincial de Información de Madrid (Anm.d.Ü., sowas wie die PMS-politisch motivierte Straftaten, Einheit der Bullen in Berlin), die sich ausschließlich der Überwachung und Jagd von Anarchist*innen widmet.

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[Spanien] Gefangene im Kampf, über den kollektiven Hungerstreik seit dem 1. Mai 2019

Donnerstag, Mai 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Seit dem 1.Mai 2019, befindet sich eine Gruppe von Gefangenen im spanischen Staat im Hungerstreik. Es gibt mehrere Texte von den Gefangenen, wie ein gemeinsames Kommuniqué der Gefangenen, in denen mehrere Forderungen gestellt werden, die wir ins deutsche übersetzt haben.

Um die 30 gefangene Personen aus verschiedenen Knästen im Staat, fangen diesen 1. Mai einen kollektiven Hungerstreik an. Dadurch wird eine Reihe von Forderungen mit 14 Punkten verteidigt. Letztes Jahr fand auch so ein Hungerstreik statt, da gab es eine Forderung mit 12 Punkten, zu diesen wurden zwei weitere hinzugefügt. Durch diese Punkte, verlangen die Gefangenen das Respektieren ihrer allgemeinen Rechte, während sie sich in der Gefangenschaft befinden.

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[Spanien] Die in Madrid verhafteten Anarchist*innen sind wieder auf freien Fuß

Mittwoch, Mai 15th, 2019

Quelle: panopticon

Wie wir gestern berichteten, wurden in Madrid zwei Anarchist*innen verhaftet. Beide wurden heute Mittag freigelassen. Es musste für beide keine Kaution hinterlassen werden, genauso wenig gibt es bis jetzt irgendwelche Vorsichtmaßnahmen die für sie eingesehen wären, wie z.B., wöchentlich mehrere Male in einer Polizeiwache zu unterschreiben, Entzug des Reisepasses. Der Fall wird vor der Audiencia Nacional gehandelt, die sich mit Terrorismus befasst. Die Akten sind auch geschlossen und die Anwälte, weder die Angeklagten wissen worum es genau geht, außer dass es sich um Terrorismus handelt.

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[Spanien] Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat

Montag, Mai 13th, 2019

Quelle: panopticon

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

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[Spanien] Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 9 – Die Epidemie der Wut

Dienstag, März 26th, 2019

Quelle: panopticon

Letzter Text der Reihe. Reflektion über die anarchistische Bewegung auf der iberischen Halbinsel vor ungefähr 22 Jahre…

Einleitung von der Soligruppe für Gefangene zu dem Text „Epidemia de la Rábia“

Allererstens, danke an alle die mit der Korrektur geholfen haben. Die Übersetzung von diesem Text war an einigen Stellen mehr als eine Herausforderung. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht.

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[Spanien] Lisa wurde von Madrid nach Katalonien verlegt

Montag, März 18th, 2019

Quelle: panopticon

Am Mittwoch dem 13. März ging die Nachricht um, dass unsere Freundin und Gefährtin Lisa, nach Katalonien – um genau zu sein, in den Knast Can Brians I – verlegt worden sei.

Da der Knastkomplex dort aus zwei Knästen besteht, nämlich Can Brians I und II, und wir uns auch nicht sicher waren wo genau sich Lisa befand, mussten wir bis heute mit der Nachricht warten, um die genaue Adresse zu verkünden. Denn auf Indymedia Barcelona wurde ihre neue Adresse veröffentlicht.

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[Spanien] Gedicht von Rodrigo Lanza „Todo me sabe a metal“

Samstag, März 9th, 2019

Quelle: briega, übersetzt von abc wien

Für mich schmeckt alles nach Metall.

Für mich schmeckt alles nach Metall, für mich riecht alles nach Asphalt
(und Desinfektionsmittel)
diese tosende Stille, die mich auffrisst,
diese Leere, die mich erfüllt.

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[Spanien] Madrid: Brennender Bankomat in Solidarität mit Lisa und anderen anarchistischen Gefangenen

Mittwoch, März 6th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

In der Nacht auf den 18. Februar wurde im Quartier Usera ein ‚Bankia‘-Bankomat angezündet. Diese kleine Aktion ist ein Zeichen der Ermutigung für Lisa, kürzlich von Deutschland nach Madrid verlegt, für die Verfolgten des G20, für die seit dem 30. Oktober in Madrid eingesperrten Gefährt*innen – wegen der Brandstiftung an einem anderen Bankomat von ‚Bankia‘ angeklagt – für die Gefährt*innen aus Italien, die kürzlich von weiteren Operationen gegen das anarchistische Milieu in Turin und Trient getroffen wurden sowie für die vor Gericht stehenden Gefährt*innen der Operationen Scripta Manent und Panico.

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[Spanien] Lisa ist im Normalvollzug

Mittwoch, Februar 20th, 2019

Quelle: panopticon

Nachdem Lisa am 21.12.2018 von Willich nach Madrid ausgeliefert wurde und sich in Isolationshaft befunden hat, haben wir vor einigen Tagen einen Brief von Ihr erhalten, wo Sie uns mitteilt, dass Ihre Postkontrolle endlich aufgehoben wurde und Sie jetzt im Normalvollzug in Madrid ist. Ihr geht es gut und ist stark.

Schreibt Ihr weiterhin!

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Bruchstellen #42 & #43 online!

Montag, Februar 4th, 2019

Die aktuelle und die letzte Ausgabe unseres monatlichen Infoblatts Bruchstellen sind online.

 

Nr. 43 Februar 2019
Inhalt:
*[Deutschland] Hülya: Brief vom 26. Januar 2019
*[Belarus] Minsk: Anarchist verhaftet und verschwunden
*[Österreich] Wien: Prozessbericht zum Prozess wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge der Räumung der besetzten Nele35
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[USA] Eric King: Der Angriff und die Folter im FCI Florence
*[Schweiz] Basel18: Urteil im Prozess – Wir sind alle Mittäter*innen
*[Deutschland] Nero ist in Freiheit!
*[Russland] Network: Igor Shishkin. Das Gericht
*[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza
*[Deutschland] Schwanger im Knast – Bericht einer ehemaligen Gefangenen aus der JVA Bützow …
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[Spanien] Freiheit für Lisa! Freiheit für alle!

Donnerstag, Januar 24th, 2019

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Am 13. April 2016 überfielen die Mossos d’Esquadra (katalanische Polizei) in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei drei Häuser in Barcelona und nahmen zwei Gefährtinnen fest, die beschuldigt wurden eine Filiale der Pax Bank (im Besitz des Vatikans) in Aachen, Deutschland enteignet zu haben. Die anschließende Gerichtsverhandlung führte zum Freispruch einer Gefährtin und zu einer 7,5 jährigen Gefängnisstrafe für Lisa, eine Gefährtin die sich sehr aktiv in anarchistischen, feministischen und antirassistischen Kämpfen in Barcelona engagiert.

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[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza

Donnerstag, Januar 24th, 2019

Quelle: panopticon

Von der Soligruppe für Gefangene übersetzt und ergänzt

„Ich weiß dass wir mehr Lärm als sie machen werden, dass unsere Bänder und Solidarität weiter als ihre Mauern und Medien gehen. Ich glaube jetzt mehr als denn je an die legitime Selbstverteidigung, an den Antifaschismus, an meine Brüder und Schwestern auf den Straßen, an unsere Kämpfe, an meine Familie, an meine Prinzipien.“ -Rodrigo LanzaIm Dezember 2018 forderte die Staatsanwaltschaft und die Kläger eine Haftstrafe von 25 Jahre gegen Rodrigo Lanza, der beschuldigt wird vor einem Jahr einen Nazi ermordet zu haben, nachdem sich Rodrigo gegen einen Angriff von diesem verteidigte.

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[Deutschland/Spanien] Die anarchistische Gefangene Lisa wurde nach Spanien verlegt

Samstag, Dezember 29th, 2018

Quelle: indymedia

Am Freitag den 21. Dezember ist unsere Freundin und Gefährtin am Ende nach Spanien verlegt worden.

Seit der Verurteilung von Lisa war bekannt, dass sie ihre Strafe in Spanien absitzen wollte. Nun ist der Tag angekommen. Sie wurde nämlich am Freitag von der JVA Willich II nach Spanien überführt, wo sie vorerst im Knast von Madrid, Soto der Real, hingebracht wurde. Dies heißt aber nicht dass sie dort bleiben wird, das Verlegen in andere Knäste ist in Spanien das übliche. Wie wir auch wissen, sitzt sie in FIES (Isolationshaft).

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[Spanien] Madrid: Sabotage von ATMs in Solidarität mit inhaftierten Gefährt*innen

Freitag, November 30th, 2018

Quelle: act for free, übersetzt von abc wien

In der Nacht vom 11. auf den 12. November wurden 20 ATMs (Geldautomaten) im Norden von Madrid mit Hämmern sabotiert. Mögen anarchistische Aktionen mit jedem Schlag des Staats multipliziert werden. Diese Solidarität ist mehr als bloße Worte. Grüße an die Betroffenen der Repression vom 29. Oktober für andere Angriffe auf Bankinstitutionen. Stärke und Zuneigung für unsere Gefährtin Lisa, die vom deutschen Staat für einen Bankraub in Aachen festgehalten wird.

Für die Anarchie.

[Spanien] Über die beiden verhafteten Anarchist*innen in Madrid

Freitag, November 9th, 2018

Quelle: 325

Am vergangenen Montag, den 29. Oktober 2018 haben Beamte der Brigada de Información zwei anarchistische Gefährt*innen in Madrid in ihren Wohnungen verhaftet, da sie angeblich einen Brandanschlag auf einen Geldautomaten in der Vallekas Nachbarschaft während der Aktionswoche zum Jahrestag der Festnahme der Gefährtin Lisa durchgeführt haben sollen. Lisa wird beschuldigt, eine Bank überfallen zu haben und sitzt momentan in Deutschland ihre siebenjährige Haftstrafe ab.

 

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[Spanien] Sechs Anarchist*innen in Murica verhaftet

Sonntag, Oktober 28th, 2018

Quelle: 325, übersetzte von ABC Wien

In Murica, Spanien, wurden sechs Anarchist*innen von der Spanischen Nationalpolizei verhaftet, da sie angeblich für mehrere Sprengstoff- und Brandanschläge auf Infrastruktur, unter anderem auch Hochspannungsmasten, verantwortlich sein sollen. Die sechs Anarchist*innen sind zwischen 21 und 27 Jahre alt und werden des Besitzes, der Aufbewahrung und des Handels mit Sprengstoff und Sachbeschädigung beschuldigt. Diese Operation folgte einer Festnahme und Durchsuchung die im Juni dieses Jahres in der Stadt Molina de Segura (Region Murica) stattfand, bei der ein/eine junge*r Anarchist*in festgenommen und Sprengstoff beschlagnahmt wurde. Dreißig Aktionen, die sich in den verwendeten Materialien sowie den ausgesuchten Zielen ähnelten, fanden in Murica statt. Die sechs angeklagten Anarchist*innen werden für die letzten neun Aktionen angeklagt.

 

[Spanien] Spaniens Polizei ermittelt wegen »G20«-Protesten

Sonntag, Oktober 21st, 2018

Quelle: political prisoners

Madrid. Die Polizei in Spanien hat zwei mutmaßliche Teilnehmer der Proteste gegen den »G 20«-Gipfel im vergangenen Jahr in Hamburg aufgespürt. Es handele sich um einen Engländer und um einen Spanier, die bei Hausdurchsuchungen in Madrid und Palencia als mutmaßliche Angehörige von »gewalttätigen anarchistischen Kreisen« identifiziert worden seien, teilte die Nationalpolizei am Freitag mit.

Die Aktionen seien in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt erfolgt und eine Fortsetzung der Großoperation vom 29. Mai dieses Jahres mit Durchsuchungen in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz, so die spanische Polizei. (dpa/jW 20.10.18)

[Spanien] Seit dem 1. Oktober befinden sich Gefangene im Hungerstreik

Dienstag, Oktober 2nd, 2018

Quelle: contra info

Einige Gefangene aus verschiedenen spanischen Gängnissen haben einen neuen Hungerstreik begonnen. Während des letzten Hungerstreiks am 1. Mai, erhielten sie keine Aufmerksamkeit von Medien oder der Gesellschaft. Deshalb riskieren sie erneut ihr Leben,  um die Rechte zu erhalten, die sie (sogar gesetzlich) haben und um wenigstens im Gefängnisalltag etwas weniger brutalen Bedingungen ausgesetzt zu sein. Außerdem ist das Ziel, aufzuzeigen, das das Gefängnis nicht die Lösung ist, sondern Teil des Problems: Ein Platz, wo Menschen eingeschlossen sind, die nicht mit dem System einverstanden sind oder die dafür nicht produktiv sind.

Dieses sind die Forderungen der Gefangenen:

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