Posts Tagged ‘Spanien’

[Spanien] Solidarität mit Rodrigo

Tuesday, October 8th, 2019

Quelle: indymedia

Solidaritätsaufruf zur Unterstützung eines Antifas der des Mordes an einem Nazi in Spanien beschuldigt wird

Rodrigo Lanza wird vom 4. bis 11. November wegen Mordes aus “niederen Beweggründen”[1] in einem Besonders schweren Fall vor Gericht stehen.

# Eine “schlecht gelaufene” Schlägerei.

Am 8. Dezember 2017 kommt es in einer Kneipe in Saragossa zu einer Diskussion zwischen Rodrigo et Víctor Láinez. Letzterer ist ein Stadtbekannter Nazi [2] und unter anderem Mitglied bei den Falangisten. Auf seinen Hosenträgern sind Spanienflaggen zu sehen, das Symbol der spanischen Skinheads, er tritt aggressiv auf.

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[Spanien] Prozessbeginn gegen Rodrigo Lanza

Monday, September 16th, 2019

Quelle: panopticon

Am 4. November 2019 fängt der Prozess gegen den Gefährten Rodrigo Lanza an, der im Dezember des Jahres 2017 verhaftet wurde und beschuldigt wird einen Faschisten nach einer Auseinandersetzung in der Nähe einer Kneipe ermordet zu haben.

Rodrigo, sowie sein Umfeld, haben immer darauf aufmerksam gemacht, dass die Tat des Gefährten gegen ein elendigen faschistischen Überfall, innerhalb des Rahmens einer Selbstverteidigung stattfand.

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[Spanien] Interview über Klandestinität

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: panopticon (leicht verändert)

Vor einigen Tagen erhielten wir ein Interview von Lisa, was sie mit einer Gefangenen der Organisation ETA in einem Knast in Madrid über Klandestinität geführt hat. Sie bat darum, dieses zu veröffentlichen. In diesem Interview wird im Zusammenhang mit der baskischen Bevölkerung das Wort Volk verwendet. Wir bitten darum dieses Wort im baskischen Kontext zu verstehen, was nichts mit Rassismus, jeglicher „Blut und Boden“ Rhetorik zu tun hat. Die revolutionäre und nationale Befreiungsbewegung im Baskenland, sieht all jene als Bask*innen, die sich als solche fühlen, begreifen und sehen, fernab von ihrer Herkunft und Abstammung.

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Bruchstellen #46 & #47 online!

Friday, May 31st, 2019

Nr. 47 Juni 2019

Inhalt:

*FEUER DEN KNÄSTEN! BLAZING REGARDS FROM NOWHERE

*[Schweiz] Untersuchungshaft des Gefährten aus Zürich verlängert

*[Chile] Antrag der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol auf vorzeitige Haftentlassung wurde abgelehnt

*[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

*[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni

*[Belgien] Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel

*[USA] Sean Swain wurde erneut verlegt – neue Adresse

*[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

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[Spanien] DANKE GEFÄHRT*INNEN. In Zusammenhang mit den Verhaftungen am 13. Mai.

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Von uns übersetzt, Quelle: Indymedia Barcelona

Von den Verhafteten in Madrid am 13.Mai

Am frühen Morgen des 13. Mai brach eine Anti-Riot-Einheit in unsere Häuser und den anarchistischen Raum La Amboscada ein – drei Wochen nach seiner Einweihung – zusammen mit der Gruppe 21 der Brigada Provincial de Información de Madrid (Anm.d.Ü., sowas wie die PMS-politisch motivierte Straftaten, Einheit der Bullen in Berlin), die sich ausschließlich der Überwachung und Jagd von Anarchist*innen widmet.

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[Spanien] Gefangene im Kampf, über den kollektiven Hungerstreik seit dem 1. Mai 2019

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Seit dem 1.Mai 2019, befindet sich eine Gruppe von Gefangenen im spanischen Staat im Hungerstreik. Es gibt mehrere Texte von den Gefangenen, wie ein gemeinsames Kommuniqué der Gefangenen, in denen mehrere Forderungen gestellt werden, die wir ins deutsche übersetzt haben.

Um die 30 gefangene Personen aus verschiedenen Knästen im Staat, fangen diesen 1. Mai einen kollektiven Hungerstreik an. Dadurch wird eine Reihe von Forderungen mit 14 Punkten verteidigt. Letztes Jahr fand auch so ein Hungerstreik statt, da gab es eine Forderung mit 12 Punkten, zu diesen wurden zwei weitere hinzugefügt. Durch diese Punkte, verlangen die Gefangenen das Respektieren ihrer allgemeinen Rechte, während sie sich in der Gefangenschaft befinden.

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[Spanien] Die in Madrid verhafteten Anarchist*innen sind wieder auf freien Fuß

Wednesday, May 15th, 2019

Quelle: panopticon

Wie wir gestern berichteten, wurden in Madrid zwei Anarchist*innen verhaftet. Beide wurden heute Mittag freigelassen. Es musste für beide keine Kaution hinterlassen werden, genauso wenig gibt es bis jetzt irgendwelche Vorsichtmaßnahmen die für sie eingesehen wären, wie z.B., wöchentlich mehrere Male in einer Polizeiwache zu unterschreiben, Entzug des Reisepasses. Der Fall wird vor der Audiencia Nacional gehandelt, die sich mit Terrorismus befasst. Die Akten sind auch geschlossen und die Anwälte, weder die Angeklagten wissen worum es genau geht, außer dass es sich um Terrorismus handelt.

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[Spanien] Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat

Monday, May 13th, 2019

Quelle: panopticon

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

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[Spanien] Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 9 – Die Epidemie der Wut

Tuesday, March 26th, 2019

Quelle: panopticon

Letzter Text der Reihe. Reflektion über die anarchistische Bewegung auf der iberischen Halbinsel vor ungefähr 22 Jahre…

Einleitung von der Soligruppe für Gefangene zu dem Text „Epidemia de la Rábia“

Allererstens, danke an alle die mit der Korrektur geholfen haben. Die Übersetzung von diesem Text war an einigen Stellen mehr als eine Herausforderung. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht.

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[Spanien] Lisa wurde von Madrid nach Katalonien verlegt

Monday, March 18th, 2019

Quelle: panopticon

Am Mittwoch dem 13. März ging die Nachricht um, dass unsere Freundin und Gefährtin Lisa, nach Katalonien – um genau zu sein, in den Knast Can Brians I – verlegt worden sei.

Da der Knastkomplex dort aus zwei Knästen besteht, nämlich Can Brians I und II, und wir uns auch nicht sicher waren wo genau sich Lisa befand, mussten wir bis heute mit der Nachricht warten, um die genaue Adresse zu verkünden. Denn auf Indymedia Barcelona wurde ihre neue Adresse veröffentlicht.

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[Spanien] Gedicht von Rodrigo Lanza “Todo me sabe a metal”

Saturday, March 9th, 2019

Quelle: briega, übersetzt von abc wien

Für mich schmeckt alles nach Metall.

Für mich schmeckt alles nach Metall, für mich riecht alles nach Asphalt
(und Desinfektionsmittel)
diese tosende Stille, die mich auffrisst,
diese Leere, die mich erfüllt.

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[Spanien] Madrid: Brennender Bankomat in Solidarität mit Lisa und anderen anarchistischen Gefangenen

Wednesday, March 6th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

In der Nacht auf den 18. Februar wurde im Quartier Usera ein ‚Bankia‘-Bankomat angezündet. Diese kleine Aktion ist ein Zeichen der Ermutigung für Lisa, kürzlich von Deutschland nach Madrid verlegt, für die Verfolgten des G20, für die seit dem 30. Oktober in Madrid eingesperrten Gefährt*innen – wegen der Brandstiftung an einem anderen Bankomat von ‚Bankia‘ angeklagt – für die Gefährt*innen aus Italien, die kürzlich von weiteren Operationen gegen das anarchistische Milieu in Turin und Trient getroffen wurden sowie für die vor Gericht stehenden Gefährt*innen der Operationen Scripta Manent und Panico.

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[Spanien] Lisa ist im Normalvollzug

Wednesday, February 20th, 2019

Quelle: panopticon

Nachdem Lisa am 21.12.2018 von Willich nach Madrid ausgeliefert wurde und sich in Isolationshaft befunden hat, haben wir vor einigen Tagen einen Brief von Ihr erhalten, wo Sie uns mitteilt, dass Ihre Postkontrolle endlich aufgehoben wurde und Sie jetzt im Normalvollzug in Madrid ist. Ihr geht es gut und ist stark.

Schreibt Ihr weiterhin!

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Bruchstellen #42 & #43 online!

Monday, February 4th, 2019

Die aktuelle und die letzte Ausgabe unseres monatlichen Infoblatts Bruchstellen sind online.

 

Nr. 43 Februar 2019
Inhalt:
*[Deutschland] Hülya: Brief vom 26. Januar 2019
*[Belarus] Minsk: Anarchist verhaftet und verschwunden
*[Österreich] Wien: Prozessbericht zum Prozess wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge der Räumung der besetzten Nele35
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[USA] Eric King: Der Angriff und die Folter im FCI Florence
*[Schweiz] Basel18: Urteil im Prozess – Wir sind alle Mittäter*innen
*[Deutschland] Nero ist in Freiheit!
*[Russland] Network: Igor Shishkin. Das Gericht
*[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza
*[Deutschland] Schwanger im Knast – Bericht einer ehemaligen Gefangenen aus der JVA Bützow …
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[Spanien] Freiheit für Lisa! Freiheit für alle!

Thursday, January 24th, 2019

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Am 13. April 2016 überfielen die Mossos d’Esquadra (katalanische Polizei) in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei drei Häuser in Barcelona und nahmen zwei Gefährtinnen fest, die beschuldigt wurden eine Filiale der Pax Bank (im Besitz des Vatikans) in Aachen, Deutschland enteignet zu haben. Die anschließende Gerichtsverhandlung führte zum Freispruch einer Gefährtin und zu einer 7,5 jährigen Gefängnisstrafe für Lisa, eine Gefährtin die sich sehr aktiv in anarchistischen, feministischen und antirassistischen Kämpfen in Barcelona engagiert.

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[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza

Thursday, January 24th, 2019

Quelle: panopticon

Von der Soligruppe für Gefangene übersetzt und ergänzt

„Ich weiß dass wir mehr Lärm als sie machen werden, dass unsere Bänder und Solidarität weiter als ihre Mauern und Medien gehen. Ich glaube jetzt mehr als denn je an die legitime Selbstverteidigung, an den Antifaschismus, an meine Brüder und Schwestern auf den Straßen, an unsere Kämpfe, an meine Familie, an meine Prinzipien.“ -Rodrigo LanzaIm Dezember 2018 forderte die Staatsanwaltschaft und die Kläger eine Haftstrafe von 25 Jahre gegen Rodrigo Lanza, der beschuldigt wird vor einem Jahr einen Nazi ermordet zu haben, nachdem sich Rodrigo gegen einen Angriff von diesem verteidigte.

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[Deutschland/Spanien] Die anarchistische Gefangene Lisa wurde nach Spanien verlegt

Saturday, December 29th, 2018

Quelle: indymedia

Am Freitag den 21. Dezember ist unsere Freundin und Gefährtin am Ende nach Spanien verlegt worden.

Seit der Verurteilung von Lisa war bekannt, dass sie ihre Strafe in Spanien absitzen wollte. Nun ist der Tag angekommen. Sie wurde nämlich am Freitag von der JVA Willich II nach Spanien überführt, wo sie vorerst im Knast von Madrid, Soto der Real, hingebracht wurde. Dies heißt aber nicht dass sie dort bleiben wird, das Verlegen in andere Knäste ist in Spanien das übliche. Wie wir auch wissen, sitzt sie in FIES (Isolationshaft).

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[Spanien] Madrid: Sabotage von ATMs in Solidarität mit inhaftierten Gefährt*innen

Friday, November 30th, 2018

Quelle: act for free, übersetzt von abc wien

In der Nacht vom 11. auf den 12. November wurden 20 ATMs (Geldautomaten) im Norden von Madrid mit Hämmern sabotiert. Mögen anarchistische Aktionen mit jedem Schlag des Staats multipliziert werden. Diese Solidarität ist mehr als bloße Worte. Grüße an die Betroffenen der Repression vom 29. Oktober für andere Angriffe auf Bankinstitutionen. Stärke und Zuneigung für unsere Gefährtin Lisa, die vom deutschen Staat für einen Bankraub in Aachen festgehalten wird.

Für die Anarchie.

[Spanien] Über die beiden verhafteten Anarchist*innen in Madrid

Friday, November 9th, 2018

Quelle: 325

Am vergangenen Montag, den 29. Oktober 2018 haben Beamte der Brigada de Información zwei anarchistische Gefährt*innen in Madrid in ihren Wohnungen verhaftet, da sie angeblich einen Brandanschlag auf einen Geldautomaten in der Vallekas Nachbarschaft während der Aktionswoche zum Jahrestag der Festnahme der Gefährtin Lisa durchgeführt haben sollen. Lisa wird beschuldigt, eine Bank überfallen zu haben und sitzt momentan in Deutschland ihre siebenjährige Haftstrafe ab.

 

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[Spanien] Sechs Anarchist*innen in Murica verhaftet

Sunday, October 28th, 2018

Quelle: 325, übersetzte von ABC Wien

In Murica, Spanien, wurden sechs Anarchist*innen von der Spanischen Nationalpolizei verhaftet, da sie angeblich für mehrere Sprengstoff- und Brandanschläge auf Infrastruktur, unter anderem auch Hochspannungsmasten, verantwortlich sein sollen. Die sechs Anarchist*innen sind zwischen 21 und 27 Jahre alt und werden des Besitzes, der Aufbewahrung und des Handels mit Sprengstoff und Sachbeschädigung beschuldigt. Diese Operation folgte einer Festnahme und Durchsuchung die im Juni dieses Jahres in der Stadt Molina de Segura (Region Murica) stattfand, bei der ein/eine junge*r Anarchist*in festgenommen und Sprengstoff beschlagnahmt wurde. Dreißig Aktionen, die sich in den verwendeten Materialien sowie den ausgesuchten Zielen ähnelten, fanden in Murica statt. Die sechs angeklagten Anarchist*innen werden für die letzten neun Aktionen angeklagt.

 

[Spanien] Spaniens Polizei ermittelt wegen »G20«-Protesten

Sunday, October 21st, 2018

Quelle: political prisoners

Madrid. Die Polizei in Spanien hat zwei mutmaßliche Teilnehmer der Proteste gegen den »G 20«-Gipfel im vergangenen Jahr in Hamburg aufgespürt. Es handele sich um einen Engländer und um einen Spanier, die bei Hausdurchsuchungen in Madrid und Palencia als mutmaßliche Angehörige von »gewalttätigen anarchistischen Kreisen« identifiziert worden seien, teilte die Nationalpolizei am Freitag mit.

Die Aktionen seien in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt erfolgt und eine Fortsetzung der Großoperation vom 29. Mai dieses Jahres mit Durchsuchungen in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz, so die spanische Polizei. (dpa/jW 20.10.18)

[Spanien] Seit dem 1. Oktober befinden sich Gefangene im Hungerstreik

Tuesday, October 2nd, 2018

Quelle: contra info

Einige Gefangene aus verschiedenen spanischen Gängnissen haben einen neuen Hungerstreik begonnen. Während des letzten Hungerstreiks am 1. Mai, erhielten sie keine Aufmerksamkeit von Medien oder der Gesellschaft. Deshalb riskieren sie erneut ihr Leben,  um die Rechte zu erhalten, die sie (sogar gesetzlich) haben und um wenigstens im Gefängnisalltag etwas weniger brutalen Bedingungen ausgesetzt zu sein. Außerdem ist das Ziel, aufzuzeigen, das das Gefängnis nicht die Lösung ist, sondern Teil des Problems: Ein Platz, wo Menschen eingeschlossen sind, die nicht mit dem System einverstanden sind oder die dafür nicht produktiv sind.

Dieses sind die Forderungen der Gefangenen:

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[Spanien] Sabotage im Rahmen der Internationalen Woche für Solidarität mit Anarchistischen Gefangenen

Monday, September 24th, 2018

Quelle: contra info

Während der Internationalen Solidaritätswoche mit den Anarchistischen Gefangenen wurden mehr als ein Dutzend Geldautomaten in verschiedenen Stadtvierteln von Madrid sabotiert. Die Werkzeuge für diese Art von Sabotage sind einfach und schnell: Hämmer und Sprays.

Wir verstehen Solidarität als die Kontinuität des Kampfes, der unsere Gefährt*innen in Staatsgefängnisse gebracht hat. Anarchistische Solidarität ist viel mehr als nur ein geschriebenes Wort oder eine Unterstützungsarbeit mit den Gefangenen. Diese Solidarität verwirklicht sich im Angriff auf die Strukturen des Kapitalismus und des Staates und versucht den Konflikt durch direkte Aktionen zu vertiefen.

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Zusammenfassung und Aktualisierung zu verschiedenen Operationen in Spanien gegen die anarchistische Bewegung, zur Geschichte des Antiterrorgesetzes und der Isolationshaft dort.

Thursday, August 16th, 2018

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Hier den letzten Artikel, den wir in der Nummer 415 der Gefangenen Info veröffentlicht haben.

Von der Soligruppe für Gefangene

Columna

Am 13. November 2013 fand die Operation Columna statt. Der Richter Velasco von der Audiencia Nacional ordnete die Verhaftungen von fünf Anarchist*innen an, wegen dem Antiterrorgesetz. Vorwurf war das Deponieren eines Sprengsatzes im Dom von Zaragoza. Es entstand ein Sachschaden und eine Person wurde leicht verletzt. In dem Dom befindet sich eine Darstellung der Jungfrau Maria, die auch die Schutzheilige der Hispanität („Ideologie der Konservativen diesseits und jenseits des Atlantik, (die) im Wesentlichen rückschrittlich-nostalgisches, auf geistig-kultureller Ebene sich in hohler Rhetorik erschöpfendes Programm des längst obsoleten Imperialismus und Kolonialismus“) ist.
Die verhafteten Personen wurden auch beschuldigt, Mitglieder des „Aufständischen Kommandos Mateo Morral“ zu sein, der sich für den Anschlag, mittels eines Bekenner*innenschreiben, auf den Dom verantwortlich machte. Seit dem ersten Moment wurde diese Gruppe von den Medien, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, mit der GAC sowie auch mit der FAI-FRI in Verbindung gebracht. Jahre zuvor, versuchte die Polizei, die Medien, die Staatsanwaltschaft und die Richter*innen, jeden Widerstand in Zusammenhang mit der bewaffneten Gruppe ETA in Verbindung zu bringen. Ab der Operation Columna, wurde ein neuer Akzent gesetzt, alles war nur noch GAC, FAI-FRI und anarchistischer Terrorismus seitens insurrektionaler Anarchist*innen.
Von den fünf Beschuldigten, wurden drei freigelassen und die beiden chilenischen Anarchist*innen – Mónica und Francisco – wurden in U-Haft eingesperrt. Jahre zuvor, während sie noch in Chile lebten, waren beide Mitangeklagte bei dem großen Verfahren gegen die anarchistische Bewegung die den Namen Caso Bombas (Bomben Fall) trug. Insgesamt wurden 14 Anarchist*innen bei diesem Verfahren verhaftet, die für eine Reihe von Anschlägen verdächtigt wurden, 2012 wurden sie freigesprochen.
Am Anfang verlangte die Staatsanwaltschaft 44 Jahre für jeden einzelnen, davon waren neun Jahre für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Gruppe, zwölf Jahre für Verletzungen im Gehör eines Opfers im Pilar und 18 Jahre für terroristische Schäden (Sprengung eines Artefaktes im Dom). Sie wurden im März 2016 letztendlich für eine Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt und am 19. Oktober 2016 fand das Berufungsverfahren gegen Francisco und Mónica statt, wo ihr Urteil auf 4,5 Jahre reduziert wurde.
Am 30. Januar 2017 entschieden sich die spanischen Behörden beide abzuschieben. Was im März desselben Jahres auch passierte. Nach dem spanischen Gesetzbuch werden alle ausländischen Bürger*innen, die einen irregulären Aufenthalt in Spanien haben und ein Urteil von mehr als einen Jahr und nicht länger als sechs Jahre haben, des Landes verwiesen. (more…)

[Spanien] Operation ICE: Freispruch

Saturday, August 4th, 2018

Quelle: bodenfrost

Freispruch für die 6 Mitglieder anarchistisch-veganen Straight Edge-Kollektivs SxE Madrid. Im Rahmen der Repressionswelle #operaciónICE war es zu Hausdurchsuchungen gekommen. Die Anschuldigungen lauteten erst „Terrorismus“, später „Verherrlichung von Terrorismus“, aufgrund von social media-Kommentaren wie „goku vive, la lucha sigue“ („Goku lebt, der Kampf geht weiter“, eine scherzhafte Anspielung auf die Manga-Serie Dragonball). Nahuel, einer des madrilenischen Kollektivs, verbrachte 16 Monate in Untersuchungshaft unter verschärften Haftbedingungen. [Público (spanisch)]

 

 

[Spanien] Transfer des anarchistischen Gefangenen Claudio Lavazza nach Frankreich

Tuesday, July 24th, 2018

Quelle: 325 no state, übersetzt von ABC Wien

Der anarchistische Gefangene Claudio Lavazza (seit 1996 im spanischen Gefängnis) wurde vor einigen Tag in ein Hochsicherheitsgefängnis in der Gegend von Paris verlegt. Claudio hat die Verlegung erwartet, da ein Verfahren in Frankreich, welches seit den 80er Jahren dort gegen ihn läuft, zum Abschluss kommt. Sobald der Prozess beendet ist, wird er nach Spanien zurückgebracht werden, um seine restliche Strafe in diesem Land zu verbüßen.

Sobald es weitere Informationen gibt, werden wie diese mitteilen.

Gegen alle Knäste!

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[Spanien, Madrid] Solidaritätsangriff anlässlich der G20 Repression

Saturday, June 30th, 2018

Quelle: contra info

In den frühen Morgenstunden vom 20. auf den 21. Juni, wurde das Büro der Banco Santander im Universitätsviertel niedergebrannt. Wir brauchen keine  internationalen Finanzgipfel, um den Kapitalismus und seine Institutionen zu hassen und anzugreifen.

Mit dieser Aktion wollen wir all unsere Kraft und Solidarität den Menschen zukommen lassen, die aufgrund ihres Vorgehens gegen den vergangenen G20 in Hamburg von Repression betroffen sind. 

Krieg ist überall- Für die Anarchie

[Spanien] Nachrichten zur Operation Ice

Thursday, June 28th, 2018

Quelle: panopticon

Wie in der Ausgabe Nummer 4151 des Gefangenen Info veröffentlicht wurde, konnten wir leider nicht sehr viel über den letzten Fall berichten, der sich in die Repression gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat, einreihte, nämliche die Operation Ice. In den letzten Wochen tauchten überraschenderweise neue Infos zu diesem Fall auf.

Am 17. Mai 2018 erreichten die Beschuldigten und deren Umkreis eine Nachricht von der Staatsanwaltschaft. Nach drei Jahren Ermittlungen von der Informationsbrigade der Policía Nacional und der Audiencia Nacional, die zu der Verhaftung von sechs Mitgliedern der Gruppe Straight Edge Madrid führte, ist von den schweren Vorwürfe nur noch ein einziger übrig geblieben: die Verbreitung und das Loben des Terrorismus.

Dies würde heißen, dass im Falle einer Verurteilung die Höchststrafe zwei Jahren wäre. Diese neue Nachricht, klärt zumindest viele Frage auf, die bis jetzt ungeklärt waren.

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[überall_G20] “Soko schwarzer Block” auf Reisen

Wednesday, June 6th, 2018

Quelle: united we stand

Eine Stellungnahme von einigen Gruppen des Bündnis United We Stand zu den europaweiten Razzien.

Am frühen Dienstag Morgen den 29.Mai stürmten hunderte Beamt*innen auf Antrag der Hamburger Staatsanwaltschaft, unterstützt durch Eurojust mit Sitz in Den Haag neun Wohnungen, besetzte Häuser und Zentren. Die Durchsuchungen in Italien, Spanien Frankreich und der Schweiz durch örtliche Spezialeinheiten fanden in Anwesenheit von Beamt*innen der Hamburger “Soko Schwarzer Block” statt.

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[Wien] ABC goes Politbeisl: Infoveranstaltung zu Rodrigo Lanza und Doku „Dead City“ (Ciutat Morta)

Saturday, March 10th, 2018

29.03. ABC goes Politbeisl: Infoveranstaltung zu Rodrigo Lanza und Doku „Dead City“ (Ciutat Morta) 20 Uhr.

Am 07. Dezember 2017 war Rodrigo in Zaragona mit Freunden in einer Bar, in der sie auf einen bekannten Nazi trafen: den 55 Jahre alten Victor Lainez, ein Mitglied der faschistischen Falange Nacional. Bei der folgenden Auseinandersetzung vor der Bar traf den Nazi Lainez ein Schlag in den Nacken, wodurch er ins Koma fiel. Seine Familie entschied Tage später die Maschinen abzustellen.

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[Spanien] Rodrigo Lanza in Isolationshaft nach Naziangriff

Thursday, January 25th, 2018

gefunden auf Insurrectionnewsworldwide (auf englisch)

Rodrigo Lanza wurde 2006 verhaftet, da er beschuldigt wurde, im Rahmen der Räumung eines besetzten Hauses in Barcelona nach einer Party einen Cop angegriffen zu haben. Während der folgenden Riots warf jemand einen Topf aus den oberen Stockwerken des Hauses, wodurch einer der Cops („a bastard of the urban guard“) verletzt wurde, so dass dieser querschnittsgelähmt war.

Die Cops brauchten nun einen Sündenbock und nach einem langen Gerichtsprozess wurde Rodrigo Lanza zu 5 Jahren Haft verurteilt, in denen er von der Polizei gefoltert, geschlagen und misshandelt wurde – aus dem einfachen Grund, dass er Chilene ist. Nach dieser langen Zeit im Knast wurde er letztendlich entlassen.

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[Aachen] Kurze Zusammenfassung des 9. Verhandlungstages

Thursday, March 23rd, 2017

In der Sitzung vom 9. März sagten zwei Arbeiter der Bank aus, sowie ein Polizist, der zur Bank fuhr als der Notruf einige Minuten nach dem Überfall in der Zentrale eingegangen war.

Die erste Zeugin sagte aus, dass es ihrer Meinung nach keine Frau bei dem Überfall gab, obwohl sie sich manchmal auf „die Frau“ bezog, subjektiviert durch die anderen Zeugen. Sie erinnerte sich an eine unbestimmte Anzahl von Angreifern; fünf, sechs oder sieben. Alle waren sie kleingewachsen und von der Hautfarbe her allgemein eher Richtung dunkler gehend. Sie erinnerte sich an zumindest eine dunkle und eine blonde Perücke. Der Rest trug Sturmhauben. Sie sagte aus, dass sie beim Überfall nur eine Pistole gesehen hatte und, dass die Angreifer sie schnell dazu zwangen sich auf den Bauch zu legen, wodurch sie fast nichts gesehen hatte. Die Person, welche sich an sie gewendet hatte und von ihr den Schlüssel des Tresors haben wollte, tat dies in korrektem Deutsch, jedoch (sie ist sich nicht sicher) mit einem osteuropäischen Akzent. Sie kam zum Schluss, dass es sich um eine sehr professionelle Bande handeln müsse und, dass es nicht deren erster Überfall gewesen war. Und, dass sie die Raumaufteilung der Bank kannten. Sie erkannte niemanden im Saal wieder. (more…)

[Spanien/Chile] Monica & Francisco sind draußen

Wednesday, March 8th, 2017

Quelle: linksunten

Heute morgen am Dienstag, den 7. März 2017 sind Mónica Caballero und Francisco Solar in Chile gelandet. Die beiden Anarchist*innen waren in Spanien gefangen, da ihnen vorgeworfen wurde, 2013 einen Anschlag auf die Basílica del Pilar de Zaragoza verübt zu haben.

Nachdem ihre ursprüngliche Strafe im Dezember auf viereinhalb Jahre herabgesetzt wurde, beantragten sie, dass ihre Reststrafe in eine Ausweisung umgewandelt werden soll. Die Anwendung dieses Mittels bedeutet, dass es den beiden für acht Jahre nicht möglich sein wird Spanien oder die EU zu betreten.