Posts Tagged ‘Lisa’

[Spanien] Text in Solidarität mit den hungerstreikenden Gefährt*innen in Italien von der anarchistischen Gefangenen Lisa

Sunday, June 23rd, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Liebe Gefährt*innen,

ich möchte den anarchistischen Gefährt*innen, die sich derzeit in den Gefängnissen Italiens im Hungerstreik befinden, und all denen, die auf der Straße verfolgt werden, einen starken Gruß der Solidarität und Rebellion senden.

Die Notwendigkeit, gegen Gefängnisse, Isolation und all die immer ausgefeilteren Sicherheitsmaßnahmen vorzugehen, die für alle Gefangenen und insbesondere für die Kämpfer*innen gelten, die angeblich konfliktträchtig oder gefährlich oder sozial unangepasst sind, ist offensichtlich.

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[Österreich] Wien: Solidaritaet fuer Lisa: 2 Bankautomaten in Brand gesetzt

Thursday, May 9th, 2019

Quelle: indymedia

Am Wochenende vom 28. und 29. April brannten zwei Bankautomaten in Wien als Solidaritätsbekundung mit der Gefährtin Lisa, die derzeit in Barcelona im Knast sitzt. Ihr wird vorgeworfen, eine Bank in Deutschland ausgeraubt zu haben. Wir haben keine Lust, in einer kapitalistischen Welt zu leben, in der Konsum und Eigentum das Zentrum des Seins darstellen. Eine Aktion, um uns zu bestärken niemals aufzuhören diese Verhältnisse an jedem Ort anzugreifen – gegen die Herrschaft von Kapitalismus und Staat, gegen Knast und jede Form der Einsperrung und Unterdrückung – für den Zusammenhalt und die Freiheit!

 

[Wien] Anarchistisches Radio zum ABC Fest 2019

Thursday, April 18th, 2019

Sendung zum Programm des diesjährigen ABC Festivals. Vorstellung aller Vorträge und sonstige wichtige Infos. Sendung zum Programm des diesjährigen ABC Festivals. Vorstellung aller Vorträge und sonstige wichtige Infos.
Außerdem ein Text zum Fest der in der anarchistischen Zeitung Revolte erschienen ist und Grußworte von Lisa und Thomas Meyer-Falk.

https://www.a-radio.net/2019/3504

Weiters gabs vor einem Monat bereits eine musikalische Sendung zum Thema Knast:

10/03/2019 – Lieder über/gegen Knast

Krankheitsbedingt wurde das eine Sendung mit dem Schwerpunkt Lieder über bzw. gegen Knast. Sonst gibts noch Veranstaltungshinweise.

 

[Spanien] Lisa wurde von Madrid nach Katalonien verlegt

Monday, March 18th, 2019

Quelle: panopticon

Am Mittwoch dem 13. März ging die Nachricht um, dass unsere Freundin und Gefährtin Lisa, nach Katalonien – um genau zu sein, in den Knast Can Brians I – verlegt worden sei.

Da der Knastkomplex dort aus zwei Knästen besteht, nämlich Can Brians I und II, und wir uns auch nicht sicher waren wo genau sich Lisa befand, mussten wir bis heute mit der Nachricht warten, um die genaue Adresse zu verkünden. Denn auf Indymedia Barcelona wurde ihre neue Adresse veröffentlicht.

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[Spanien] Madrid: Brennender Bankomat in Solidarität mit Lisa und anderen anarchistischen Gefangenen

Wednesday, March 6th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

In der Nacht auf den 18. Februar wurde im Quartier Usera ein ‚Bankia‘-Bankomat angezündet. Diese kleine Aktion ist ein Zeichen der Ermutigung für Lisa, kürzlich von Deutschland nach Madrid verlegt, für die Verfolgten des G20, für die seit dem 30. Oktober in Madrid eingesperrten Gefährt*innen – wegen der Brandstiftung an einem anderen Bankomat von ‚Bankia‘ angeklagt – für die Gefährt*innen aus Italien, die kürzlich von weiteren Operationen gegen das anarchistische Milieu in Turin und Trient getroffen wurden sowie für die vor Gericht stehenden Gefährt*innen der Operationen Scripta Manent und Panico.

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Das Gefangenen Info 421 ist erschienen!

Sunday, March 3rd, 2019

Quelle: indymedia
Liebe Leserinnen und Leser,

unser Blättchen hat nun ganze 30 Jahre auf dem Buckel und diese Ausgabe steht ganz im Zeichen dieses Jubiläums. Aber wie auch Thomas Meyer-Falk in seinem Beitrag zum Gefangenen Info geschrieben hat, würden auch wir Verhältnisse begrüßen, die auf ein solches Heft nicht mehr angewiesen sind. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die das Info über die Jahre hinweg unterstützt und auf den Beinen gehalten haben. Danke.

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[Spanien] Lisa ist im Normalvollzug

Wednesday, February 20th, 2019

Quelle: panopticon

Nachdem Lisa am 21.12.2018 von Willich nach Madrid ausgeliefert wurde und sich in Isolationshaft befunden hat, haben wir vor einigen Tagen einen Brief von Ihr erhalten, wo Sie uns mitteilt, dass Ihre Postkontrolle endlich aufgehoben wurde und Sie jetzt im Normalvollzug in Madrid ist. Ihr geht es gut und ist stark.

Schreibt Ihr weiterhin!

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Bruchstellen #42 & #43 online!

Monday, February 4th, 2019

Die aktuelle und die letzte Ausgabe unseres monatlichen Infoblatts Bruchstellen sind online.

 

Nr. 43 Februar 2019
Inhalt:
*[Deutschland] Hülya: Brief vom 26. Januar 2019
*[Belarus] Minsk: Anarchist verhaftet und verschwunden
*[Österreich] Wien: Prozessbericht zum Prozess wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt im Zuge der Räumung der besetzten Nele35
*[Russland] Network: Bericht zur öffentlichen Anhörung am 21.01.2019
*[USA] Eric King: Der Angriff und die Folter im FCI Florence
*[Schweiz] Basel18: Urteil im Prozess – Wir sind alle Mittäter*innen
*[Deutschland] Nero ist in Freiheit!
*[Russland] Network: Igor Shishkin. Das Gericht
*[Spanien] Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza
*[Deutschland] Schwanger im Knast – Bericht einer ehemaligen Gefangenen aus der JVA Bützow …
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[Spanien] Freiheit für Lisa! Freiheit für alle!

Thursday, January 24th, 2019

Quelle: act for freedom, übersetzt von abc wien

Am 13. April 2016 überfielen die Mossos d’Esquadra (katalanische Polizei) in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei drei Häuser in Barcelona und nahmen zwei Gefährtinnen fest, die beschuldigt wurden eine Filiale der Pax Bank (im Besitz des Vatikans) in Aachen, Deutschland enteignet zu haben. Die anschließende Gerichtsverhandlung führte zum Freispruch einer Gefährtin und zu einer 7,5 jährigen Gefängnisstrafe für Lisa, eine Gefährtin die sich sehr aktiv in anarchistischen, feministischen und antirassistischen Kämpfen in Barcelona engagiert.

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[Deutschland/Spanien] Die anarchistische Gefangene Lisa wurde nach Spanien verlegt

Saturday, December 29th, 2018

Quelle: indymedia

Am Freitag den 21. Dezember ist unsere Freundin und Gefährtin am Ende nach Spanien verlegt worden.

Seit der Verurteilung von Lisa war bekannt, dass sie ihre Strafe in Spanien absitzen wollte. Nun ist der Tag angekommen. Sie wurde nämlich am Freitag von der JVA Willich II nach Spanien überführt, wo sie vorerst im Knast von Madrid, Soto der Real, hingebracht wurde. Dies heißt aber nicht dass sie dort bleiben wird, das Verlegen in andere Knäste ist in Spanien das übliche. Wie wir auch wissen, sitzt sie in FIES (Isolationshaft).

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[Spanien] Madrid: Sabotage von ATMs in Solidarität mit inhaftierten Gefährt*innen

Friday, November 30th, 2018

Quelle: act for free, übersetzt von abc wien

In der Nacht vom 11. auf den 12. November wurden 20 ATMs (Geldautomaten) im Norden von Madrid mit Hämmern sabotiert. Mögen anarchistische Aktionen mit jedem Schlag des Staats multipliziert werden. Diese Solidarität ist mehr als bloße Worte. Grüße an die Betroffenen der Repression vom 29. Oktober für andere Angriffe auf Bankinstitutionen. Stärke und Zuneigung für unsere Gefährtin Lisa, die vom deutschen Staat für einen Bankraub in Aachen festgehalten wird.

Für die Anarchie.

[Spanien] Über die beiden verhafteten Anarchist*innen in Madrid

Friday, November 9th, 2018

Quelle: 325

Am vergangenen Montag, den 29. Oktober 2018 haben Beamte der Brigada de Información zwei anarchistische Gefährt*innen in Madrid in ihren Wohnungen verhaftet, da sie angeblich einen Brandanschlag auf einen Geldautomaten in der Vallekas Nachbarschaft während der Aktionswoche zum Jahrestag der Festnahme der Gefährtin Lisa durchgeführt haben sollen. Lisa wird beschuldigt, eine Bank überfallen zu haben und sitzt momentan in Deutschland ihre siebenjährige Haftstrafe ab.

 

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Bruchstellen #39 online

Thursday, October 4th, 2018

Inhalt:

*[weltweit] Dies war die sechste internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen

*[Deutschland] Lisa: “In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso”

*[Deutschland] Hülya: “Der Kampf gegen den Richter”

*[Österreich/S20] Solidarität mit unserem Freund in U-Haft

*[Deutschland] 2 Briefe von Thomas Meyer-Falk

*[Deutschland] Erneute Festnahme im Nachgang von G20: Rote Hilfe e.V. verurteilt weitere Razzien zum G20-Gipfel

*[weltweit] Eine globale Sicht auf die Repression: Der Gefängnisstreik und die Solidaritätswoche mit anarchistischen Gefangenen

*[Frankreich] Von Hamburg nach Bure – der lange Arm der politischen Justiz – Solidarität mit Loic Citation

*[Österreich] Bericht der Rechtshilfe zu den noS20-Protesten in Salzburg

*Veranstaltungs- und Prozesstermine

[Deutschland] Lisa: “In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso”

Thursday, September 13th, 2018

Quelle: panopticon

In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

Brief aus dem Knast Willich II, Deutschland

“Es gibt Todesfälle die kaum wie eine Feder schwer wiegen. Andere sind wie Berge…“

Ich empfinde das es ein dunkler und grauer Moment voller Schmerz ist, weil eine so besondere Person verloren gegangen ist. Ein höchst solidarischer Kämpfer und ein guter Mensch wie es Vaso war. Es gibt wenige Gefährten unter uns, die so wie er involviert, motiviert und kämpferisch waren. Auch in harten und komplizierten Situationen, war er fähig seine geliebten Freund*innen und Gefährt*innen zum Lachen zu bringen und hatte immer viel Humor für sie übrig. Gleichzeitig blieb er engagiert und kohärent mit dem libertären und anarchistischen Kampf, und gegen die Feinde der Freiheit; der Staat, die Nazis und das kapitalistische System.

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[Deutschland] Briefe von Lisa und Hülya – Das ist Knast

Saturday, August 25th, 2018

Quelle: gefangenen info

Brief von Lisa, April 2018, JVA Willich II

“Wir haben uns entschieden, diese Geschichte zu veröffentlichen, obwohl es schon über 2 Jahre her ist. Leider war es meiner mitgefangenen Freundin damals nicht möglich die Geschichte rauszubringen und auf die Schikanen des Knastes zu reagieren, da sie alleine da stand und vom Knastsystem kalt gemacht werden sollte. Täglich sterben unzählige Menschen im Knast, sei es mit oder ohne Fremdeinwirkung, sei es durch „unerklärliche“ Todesfälle oder durch sogenannte Selbstmorde; jedesmal liegt die Hauptverantwortung aber beim Knast und dem Staat, der uns Menschen einsperrt und uns unserer Selbstbestimmung und unserer gegenseitigen Unterstützung beraubt oder berauben will. Wenn sich Gefangene füreinander einsetzen, ihre Menschlichkeit nicht verlieren und die täglichen Schikanen und Ungerechtigkeit nicht einfach zulassen, sondern sie anprangern und sich gegen den Knast, den Staat und die Justiz stellen, versucht man sie immer zu isolieren, als „unzurechnungsfähig“ oder „psychisch-Krank“ hinzustellen und kaputt zu machen.

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[Deutschland] Knastinterview mit Lisa

Sunday, August 5th, 2018

Quelle: panopticon

Wie hast du den Prozess empfunden?

Es war mein erster Prozess, den ich als Angeklagte erlebt habe und dann noch so ein großer, bei dem so einige Jahre auf dem Spiel standen. Ich hatte somit wenig Erwartungen und Vorstellungen, was vielleicht auch besser so war. Ich habe es eigentlich ziemlich stark und locker erlebt, der erste und vor allem der letzte Prozesstag waren nur etwas härter und aufreibender. Anstrengend waren die ganzen Transporte aus Köln und, dass sie uns in Aachen fast nichts zu essen gegeben haben und ich mich dort fast nur von Nüssen und Rosinen ernährte, dank den Anwälten. Ausserdem konnte ich mich ja mit meinen Gefährt*innen und Freund*innen nicht austauschen und musste alle wichtigen Entscheidungen für mich alleine treffen. Ich hatte aber jederzeit vollstes Vertrauen in meine Leute, und fühlte mich auch 100% unterstützt von ihnen und vielen weiteren Gefährt*innen. Das gab mir natürlich eine riesen Stärke und viel Stolz auf uns, unsere Ideen und unsere Kämpfe.

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[Deutschland] Text von Lisa: “Moderne Sklaverei in der JVA Willich und im allgemeinen in deutschen Knästen”

Sunday, August 5th, 2018

Quelle: panopticon

Was unterscheidet ein Arbeitszwangslager des letzten Jahrhunderts von einer gewöhnlichen Justizvollzugsanstalt in Deutschland heute?

Ehrlich gesagt sehr wenig. Vielleicht wird heutzutage weniger physisch geschlagen und gefoltert als damals, aber die Logik und das System der Bestrafung, Ausbeutung und Unterdrückung sind heutzutage ganz genau die gleichen wie immer schon. Warum ist die Politik der Justiz wieder um einiges härter geworden, warum landen viele Menschen für kleinere Kriminalität, Geldstrafen etc. schon im Knast oder werden viel härter für Delikte verurteilt, wofür sie noch vor 5 oder 10 Jahren viel weniger bekommen hätten oder auf Bewährung freigelassen wären? Warum wird wieder viel mehr von knallharter Bestrafung und dem Wegsperren gesprochen und weniger „Lockerungen“ und Reststrafenbewährungen zugestanden? Was bringt der/die Gefangene dem Staat im Knast für einen Nutzen?

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[Spanien, Madrid] Bankautomat aus Solidarität mit Lisa, die in Deutschland im Gefängnis sitzt, angezündet

Sunday, April 22nd, 2018

Quelle: contra info, dort veröffentlicht am 13. April 2018

Am 13. April sind zwei Jahre seit der Verhaftung der anarchistischen Gefährtin Lisa im Rahmen einer durch die Mossos d’Esquadra und der deutschen Polizei gemeinsam koordinierten Operation vergangen. Seitdem saß die Gefährtin in verschiedenen spanischen und deutschen Gefängnissen, beschuldigt in Aachen eine Bankfiliale enteignet zu haben.

Am frühen Morgen des 11. April wurde in Vallekas (Madrid) in der Carlos Martín Álvarez- Straße ein Bankautomat angezündet und aus Solidarität Graffiti gesprüht.

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11. Juni 2018: Ein Tag gegen Vergessenheit von Langzeitgefangenen

Wednesday, April 18th, 2018

Quelle: contrainfo

Der 11. Juni ist ein internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und allen anarchistischen Langzeit-Gefangenen. Ein Funke in der ewigen Nacht, staatlicher Repression. Ein Tag, an dem vorgesehen ist, diejenigen zu honorieren, die uns weggenommen wurden.

An diesem Tag teilen wir Lieder, Veranstaltungen und Aktionen, um unsere gefangenen Gefährt*innen und Nahestehenden zu feiern.  In vergangenen Jahren waren die Feiern zum 11 Juni international und breit gestreut – von Selbstversorger*innenpartys mit Freund*innen, bis zu verschiedenen inspirierenden Angriffen; von Spendenaktionen und Briefschreibeabenden für Gefangene bis hin zu den nicht erzählten und unbekannte Wegen, wie wir die Flamme am Leben erhalten. (…)

Update zu den Gefangenen

Während des vergangenen Jahres waren unsere inhaftierten Gefährt*innen, mit unversehrter Integrität, den kalten Augen und gewättätigen Händen des Staates ausgesetzt. In Chile versuchte Tamara Sol aus dem Gefängnis zu entkommen und wurde dabei ernsthaft verletzt und überführt: Zunächst in ein Hochsicherheitsgefängnis in Santiago und dann zum besonders brutalen Llancahue Gefängnis in Valdivia. Die „Casa Bombas 2” wurden beendet. Juan Flores wurde für mehrere Bombenanschläge in Santiago schuldig befunden und zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt. In Deutschland wurde Lisa zu mehr als 7 Jahren Haft verurteilt. Sie wurde für schuldig befunden eine Bank in Aachen ausgeraubt zu haben. Im Februar wurde sie in die JVA Willich II überführt. In den Vereinigten Staaten, ging Walter Bond für sechs Tage in den Hungerstreik. Er forderte vegane Mahlzeiten, ein Ende der Eingriffe in den Briefverkehr und die Überführung nach New York, wo er nach seiner Entlassung leben möchte. Als Vergeltungsmaßnahme ging es für ihn in die „Communications Management Unit“ in Terre Haute, Indiana. In Griechenland, unternahmen Pola Roupa and Nikos Maziotis einen Hungerstreik für fast 40 Tage. Sie forderten bessere Haftbedingungen, und längere Besuchszeiten, so wie die Abschaffung der äußerst repressiven C-Typ-Gefängnisse. Dinos Yagtzoglou wurde verhaftet und ist wegen einer Briefbombe angeklagt, die einen früheren Premierminister verletzte. Sein Widerstand hinter Gittern löste einen Aufstand in drei griechischen Gefängnissen aus und garantierte seinen Forderung ins Korydallos Gefängnis überführt zu werden.

In den Vereinigten Staaten braucht der trans*anarchistische und Öko / Tierbefreiungs-Gefangene Marius Mason mehr Briefe. Er mag es, Artikel über Tierrechte, Umweltaktivismus, Widerstand zur „Alt-Right“, Black Lives Matter und andere Gefängniskämpfe, zu bekommen. Das „ Carswell Federal Medical Center“ in dem Marius die letzen vergangenen Jahre einsitzt, ist eine bekanntermaßen restriktive und brutale Eintichtung. Zur Zeit verweigern sie ihm medizinische Unterstützung für seine, ihm zugesagte Geschlechtsumwandlung und ebenso angemessene Wahlmöglichkeiten für vegane Mahlzeiten.

Der 11. Juni ist eine Idee, nicht nur ein Tag. Jeder Tag ist 11. Juni. Und Ideen sind unverwundbar.Last uns das restliche Jahr mit Leben erfüllen und forführen, das Leben anarchistischer Gefangener zu feiern, indem wir ihre Kämpfe  an ihrer Seite gemeinsam mit ihnen fortführen.

In aller Kürze: Es ist ein Aufruf, als rufen wir euch auf. Der 11. Juni ist das, was ihr daraus macht. Folgt euren Herzen und erfüllt die Welt mit wundervollen Gesten. Es gibt keine Aktion, die zu klein oder zu groß ist.

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Update zur anarchistischen Gefangenen in Köln

Wednesday, January 10th, 2018

Wiederaufnahme des Verfahrens zurückgewiesen

Im Dezember hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen unsere in Köln inhaftierte Gefährtin zurückgewiesen. Deshalb ist das Urteil über siebeneinhalb Jahre Gefängnis rechtsgültig. Die Entscheidung unserer Gefährtin ist es, so früh wie möglich nach Spanien ausgeliefert zu werden, um ihrem Umfeld nahe zu sein. Derzeit ist sie noch im selben Gefängnis in Köln inhaftiert und kann Briefe erhalten.

Lisa, nº 2893/16/7
Justizvollzuganstanlt (JVA) Köln
Rochusstrasse 350
50827 Köln (Germany)

Andererseits hat im selben Monat die Aachener Staatsanwaltschaft, nach fast einem Jahr,  den Einspruch, gegen  den Freispruch unserer Gefährtin in Holland zurückgezogen. Wir sind sehr glücklich für sie! (mehr Informationen auf solidariteit.noblogs.org)

“Solidarität ist unsere beste Waffe! “

[Athen] Am Polytechnio wurde aus Solidarität, mit der wegen Bankraubes in Deutschland angeklagten Lisa, ein Transparent entrollt.

Thursday, December 28th, 2017

gefunden auf contrainfo

Heute, am 21. Dezember, beteiligten wir uns am Internationalen Aufruf zur Solidarität mit der Genossin Lisa, die wegen Banküberfalls in Aachen angeklagt war, und hängten ein Transparent an der Polytechnischen Universität in Exarcheia, Athen auf.
Am letzten 7. Juni wurde sie vom Richter und der Staatsanwaltschaft Aachen zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Nun wartet sie auf die Antwort auf den durch ihre Anwälte gestellten Berufungsantrag. Wenn das Gericht ihn annimmt, bedeutet dies, dass sie schließlich einen zweiten Prozess haben wird.

Die Tatsache, dass unsere Gefährtin im Gefängnis sitzt, macht uns noch wütender, aber wir wissen, dass all diese Rache durch den Staat, uns jeden Tag stärker macht und unsere Ideen bestätigt.

Wir werden weiter kämpfen und uns an all unsere Gefährt*Innen im Gefängnis erinnern. Wir haben klar im Kopf, wer unsere Feinde sind. Das ist unsere Entscheidung, gegen die Staaten, die Polizei, die Richter, die Staatsanwälte und all diejenigen zu kämpfen, die Teil des Systems sind, das das Leben der Menschen miserabel macht. Wir werden nicht aufhören, es geht um unsere Leben, es geht um unsere Kämpfe!

Hier ist ein kleines Zeichen der Solidarität mit der Gefährtin, aber es ist auch ein Anspruch, mit dem Kampf innerhalb des Gefängnisses wie auch auf den Straßen weiterzumachen. Wir werden niemals eine*n Gefährt*in allein in den Händen des Staates lassen.

Bis alle frei sind, Stärke, Feuer, Liebe und Kampf!
Wir wollen sie in Freiheit haben, wir wollen sie auf der Straße!
Für Anarchie!

[Wien] Soligrüsse aus Wien für Lisa!

Saturday, December 23rd, 2017

kam per Mail.

Anlässlich des Aktionstages für unsere Gefährtin im Knast in Köln schicken wir Soligrüße aus Wien.

 

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21. Dezember: Tag der Solidarität mit der in Köln inhaftierten Gefährtin

Friday, December 15th, 2017

Quelle: contrainfo.espiv.net

Für den 21. Dezember rufen wir dazu auf, der Phantasie freien Lauf zu lassen und Solidarität in ihrer vielfältigen Art auszudrücken. Wieder einmal möchten wir zeigen, dass unsere inhaftierten Gefährt*innen nicht alleine, sondern gegenwärtig und mit uns auf der Straße sind.

Sie wollen sogar noch höhere Mauern errichten, nicht nur aus Beton und Eisen, sondern auch von Vereinsamung und Isolation. Und diese Mauern möchten wir für unsere Gefährtin Lisa mit Liebe, Zuneigung, Wut und Solidarität niederreißen.

Ihr könnt Bilder, Tondateien und Videos an  solidaritatrebel@riseup.net  senden.

Eine Strafe auferlegt zu bekommen, bedeutet nicht, dass die inhaftierte Person „nur“ dem Gefängnissystem ausgeliefert ist. Der politische und justizielle Staatsapparat ermittelt, überwacht, analysiert weiter und entscheidet über das Schicksal der Gefangenen. Vor allen wenn, die Gefangene nicht auf ihren Knien vor Gericht um Gnade gebeten hat, sich nicht selbst durch eine Geste gedemütigt hat, die vom Feind als „Aussöhnung“ angesehen wird. Die Möglichkeiten, mit denen das Justizsystem demonstrieren kann, dass sie mit ihr noch nicht fertig sind, sind zahlreich. Die Verweigerung mit der Polizei zu kooperieren, gilt als Schuldbeweis und kann dazu genutzt werden, die Ermittlungen auf unbestimmte Zeit aufrechtzuerhalten. Das Schweigen und die Würde gegenüber den Vollstreckenden und ihren Vorwürfen wird als Verschleierung des Verbrechens betrachtet und kann neue Ermittlungen herbeiführen.

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[Deutschland] Grußworte von Lisa aus dem Knast

Friday, July 7th, 2017

Quelle: linksunten

LIEBE GEFÄHRT*INNEN,

ICH WILL MICH ERNEUT FÜR EURE GANZE UNTERSTÜTZUNG UND SOLIDARITÄT ZUTIEFST BEDANKEN, DIE IHR VON ANFANG AN UND GANZ BESONDERS WÄHREND DIESEM PROZESS GEZEIGT HABT – SOWOHL VOR ORT IM GERICHTSSAAL, ALS AUCH AUS DER FERNE AUF ALLE MÖGLICHEN ARTEN UND WEISEN.

SIE HABEN MIR IN SO VIELEN MOMENTEN KRAFT UND WÄRME GESCHENKT UND NATÜRLICH MEINE KLARE ÜBERZEUGUNG BESTÄRKT, DASS DER KAMPF SELBSTVERSTÄNDLICH IMMER WEITER GEHEN WIRD, EGAL UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN UND WAS AUCH IMMER UNS NOCH BEVORSTEHEN SOLLTE.

GERADE WEIL ICH NATÜRLICH WEIẞ, WIE DIE JUSTIZ UND DER VERFOLGUNGSWAHN DES STAATES FUNKTIONIERT UND AUCH IN DIESEM SCHAUPROZESS DAS GERICHT, DIE STAATSANWALTSCHAFT, DIE BULLEN UND DIE PRESSE EINE/N SCHULDIGE/N BRAUCHTEN, BLEIBT MIR EINE RIESEN WUT. EINE WUT AUF EINE MISERABLE UND TOTAL UNGLEICHE WELT, IN DER UNS DAS RECHT DER HERRSCHENDEN AUFGEZWUNGEN WIRD, EINE WUT AUF EIN SYSTEM DER BESTRAFUNG, DER UNTERDRÜCKUNG UND DES WEGSPERRENS DERER DIE NICHT IN DIESES SYSTEM PASSEN, EINE WUT ÜBER ALL DIE MANIPULATION, DIE FARCE UND DIE LÜGEN MIT DER DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG GESCHÜRT WIRD… UND NATÜRLICH ÜBER NOCH VIELES MEHR.

DIESES MAL HAT ES MICH GETROFFEN, ABER IN ANDEREN MOMENTEN TRIFFT ES ANDERE UND MÖGLICHERWEISE JEDE/N VON UNS, VOR ALLEM DANN WENN WIR MIT WÜRDE UND KRAFT UNSEREN WEG GEHEN UND UNS VOM STAAT UND SEINEN SCHERGEN NIEMALS BRECHEN LASSEN.

DER KNAST IST NIEMALS DAS ENDE; DIESE VERSCHÄRFTEN BEDINGUNGEN FORDERN UNS NOCH STÄRKER HERAUS DAS LEBEN UND DIE WERTE, FÜR DIE WIR STEHEN, IMMER WEITER ZU VERTEIDIGEN.

DER KAMPF GEHT WEITER – SOWOHL VON HIER DRINNEN ALS AUCH VON DRAUSSEN – SOLANGE NICHT ALLE KNÄSTE NIEDERGESTÜRZT SIND UND JEDE FORM VON HERRSCHAFT UND AUTORITÄT ZERSCHLAGEN IST.

VIEL KRAFT UND SOLIDARITÄT AN ALLE GEFANGENEN UND VERFOLGTEN GEFÄHRT*INNEN ÜBERALL!

FREIHEIT FÜR ALLE.

LISA
JUNI 2017

[Aachen] Urteil im Prozess gegen die angeklagten Anarchisten

Wednesday, June 7th, 2017

Heute, 7. Juni 2017, hat der Richter das Urteil im Prozess gegen unsere Kameradinnen ausgesprochen, die beschuldigt werden 2014 eine Filiale der Pax Bank in Aachen überfallen zu haben. Obwohl unser Kamerad freigesprochen wurde, haben sie unsere Kameradin und Schwester zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil zeigt deutlich, dass nicht nur der Tatbestand verurteilt wurde, sondern auch die Ideen, unsere anarchistischen Ideen, die Solidarität und die Haltung nicht mit der Herrschaft zu kollaborieren. Trotz der Absicht unseren Ideen und unserer anarchistischen Praxis einen Schlag zu versetzen und diese zu unterdrücken, sind wir und werden wir auch weiterhin stolz und überzeugt sein wer wir sind und wissen wofür wir kämpfen.

Genau das haben wir auch mit unseren Aufschreien der Wut und der Solidarität im Saal getan, genauso wie unsere Kameradin, die uns mit Würde, erhobenem Hauptes und erhobener Faust grüßte als sie mitgenommen wurde. Auf dass dieser Sturm der Wut, des Hasses und der Liebe für die Kameradin kräftig weht und sich auf diese ganze verdammte Welt ausbreitet.

Ohne Freiheit für unsere Kameradinnen, gibt es Krieg unseren Feinden.

Einige solidarische Anarchistinnen.

Demonstration in Barcelona um 20:00 – Plaça Lesseps.

Es lebe die Anarchie!

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