Posts Tagged ‘Demonstration’

[Schweiz] Vorladungen wegen Demo gegen FIFA

Monday, November 19th, 2018

Quelle: barrikade

In den vergangenen Tagen haben Leute Vorladungen erhalten, denen die Teilnahme an der Demo zum FIFA-Museum in Zürich am 24. September 2018 vorgeworfen wird. Wir rufen all jene, die solche Vorladungen erhalten haben, dazu auf, sich bei uns zu melden: Schreibt uns ein Mail an rotehilfe[at]aufbau[dot]org.

Update (18.11.18): Nebst Vorladungen mit den üblichen Bullen der Stadtpolizei finden in dieser Sache auch Befragungen in Anwesenheit von Mitarbeitern des Nachrichtendienst des Bundes (NDB) statt. Diese stellen sich nicht speziell vor und versuchen mit zusätzlichen Fragen ihre eigene Lageeinschätzung zu aktualisieren.

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[Deutschland] United We Stand! Billwerder-Spaziergang zum Knast: Sonntag, 02.09., 14:00 h

Wednesday, August 29th, 2018

Quelle: political prisoner

Trotz der Häufung der Demonstrationen am Sonntag, 02.09. bleibt der Besuch des Knastes von United We Stand wie gehabt bestehen:
Sonntag, 02.09.18, 14:00 Uhr
S-Bahn Billwerder Moorfleet

Wir freuen uns über alle, die mit uns zur Beton-Kiste kommen, verstehen aber natürlich, dass die Seebrücke-Demo um 14:30 ab Landungsbrücken auch
wichtig ist, und der Widerstand gegen Rheinmetall in Unterlüß mit der Demonstration am selben Tag um 13 uhr ab Bahnhof genauso wichtig ist.

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EU-Gipfel in Salzburg

Sunday, August 19th, 2018

Quelle: de.indymedia.org

Am 20. September wollen sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Salzburg einfinden, um unter österreichischer Führung über die Themen Migration und innere Sicherheit zu beraten. Was das heißt, haben wir in den vergangenen Monaten auf drastische Art und Weise vorgeführt bekommen: tödliche Abschottung nach außen, autoritäre Kontrolle im Innern. Noch mehr Tote, noch mehr geschlossene Gesellschaft, noch mehr kaputter Alltag. Seenotrettung wird erneut kriminalisiert, Rettungsaktionen gestoppt. Die Konsequenz: So viele Menschen wie schon lange nicht mehr sind seit Beginn dieses Jahres im Mittelmeer ertrunken. Doch dagegen regt sich inzwischen grenzübergreifender Widerstand.

[Deutschland] Erklärung zur Solidarität-Demonstration am 12.5.2018

Wednesday, May 9th, 2018

Quelle: indymedia

Am 12.05.2018 um 18:00 wird die Demonstration für Gefangene und gegen Knäste laufen. Der Treffpunkt ist der Herrfurthplatz in Berlin Neukölln. Die Demonstration wird unangemeldet bleiben. Wir werden uns die Straße nehmen, um unserer Solidarität mit den Gefangenen Ausdruck zu verleihen.
Wir stellen uns darauf ein, dass der Auftaktort oder die umliegenden Straßen bereits vor Beginn gefüllt sein werden mit Bereitschaftsbullen und Zivis, macht euch also im Vorfeld Gedanken über die An- und Abreise, es gibt genug Wege. Wir würden alle bitten, denen es möglich ist, direkt auf den Platz zu kommen, damit wir gemeinsam mit vielen Menschen starten können. Wir werden nur loslaufen, wenn sich genug Menschen versammelt haben. Hierfür wird es ein Startsignal geben, achtet also auf die Umgebung. Wir haben nicht vor lange an dem Auftaktort zu verweilen, also kommt pünktlich, damit wir schnell und geschlossen starten können.
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Nieder mit der Grenze! Der Brenner am 7.Mai

Wednesday, May 11th, 2016

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

WecomeBericht zu den Ereignissen am 7.Mai rund um den Brenner – Am Samstag dem 7.Mai fand auf der italienischen Seite des Grenzübergangs Brenner eine Demonstration mit etwa 400 Personen statt. Bereits einige Wochen zuvor, wurde, vor allem durch Gruppen aus Norditalien, aufgerufen am 7.Mai auf den Brenner zu kommen. Auf dem Blog abbatterelefrontiere.blogspot.nl/ gab es einen Aufruftext, zudem wurde von den Genoss*innen aus Italien im Vorfeld ein mehrseitiger Text veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt, der eine Analyse der Debatte rund um den geplanten Zaunbau am Brenner beinhaltete, sowie einige Überlegungen zur strategischen Wichtigkeit des Ortes für den Widerstand gegen Grenzen. Zudem reisten einige Genoss*innen in den Wochen zuvor durch mehrere Städte, um im Rahmen von Veranstaltungen für den 7.Mai zu mobilisieren.

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Brenner – No Borders!

Thursday, April 7th, 2016

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

2Am Sonntag, den 03.04 versammelten sich rund 1.000 Teilnehmer zu einer Demonstration gegen Grenzkontrollen und Grenzen am Brenner. Nachdem der österreichische Grenzübergang verschönert wurde stellten sich uns rund 30 Polizisten mit 3 Wannen in den Weg. Wir versuchten mehrmals die Polizeikette zu durchbrechen, was allerdings durch Polizeigewalt verhindert wurde. Als Rache steckten die Bullen Steine, Flaschen und Pyro ein. Außerdem konnte der Bahnhof über eine Stunde blockiert werden. Wir soldarisieren uns mit allen Geflüchteten auf der Welt und werden die Festung Europa zum Einsturz bringen! Weitere Aktionen sind bereits in der Planung.

NO BORDER – NO NATION – STOP DEPORTATION

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Der 6. Dezember in Griechenland- ein kurzer Überblick

Tuesday, December 8th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Straßenkampf in GriechenlandIn Athen beteiligten sich an der abendlichen Demo um die 5.000 Menschen. Die Bullen praktizierten eine Taktik, die aus Deutschland seit Jahren bekannt, in Griechenland aber bisher am 6. Dezember eher selten angewandt wurde.

Der anarchistische-antiautoritäre Block wurde im Spalier begleitet, es kam zu wiederholten Provokationen durch die Bullen. Kurz vor Ende der Demo wurde die Demo dann massiv mit Gasgranaten angegriffen und geteilt. Ein Teil zog weiter nach Exarcheia, ein anderer Teil zog sich zum Syntagma und später zum Omonia Platz zurück und wurde dort von den Bullen nach und nach aufgerieben, viele gelangten aber noch nach Exarcheia. In den Stunden darauf kam es zu heftigen Kämpfen mit den Bullen in Exarcheia, dabei ging ein Regen von Molotows auf die pigs nieder. Über Stunden wehte das grosszügig eingesetzte “sozialistische” Reizgas durch die Strassen des Viertels.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo es heftige Diskussionen über Bilder von action gibt und teilweise gefordert wird, dass sogar Schuhe verpixelt werden sollten, gibt es in Griechenland seit Jahren Bilder mitten aus dem Geschehen mit “Billigung” der Militanten. Zwei Beispiel von gestern:
Video 1
Video 2

Die Leute in Athen waren sehr gut vorbereitet, allerdings beteiligten sich zum Schluss nur eine überschaubare Anzahl von Leuten an den Kämpfen, die fast bis in die frühen Morgenstunden anhielten.

In Volos kamen gestern um die tausend Menschen zusammen, um an den Mord an Alexis vor 6 Jahren zu erinnern. Während der Demo gingen die Scheiben von Banken und Überwachungskameras zu Bruch. Nach der Demo kam es dann zu intensiven Kämpfen mit den Bullen. Heraklio sah ebenfalls um die tausend Leute auf den Straßen, auch hier gingen Scheiben von Banken, Handelsketten, sowie Überwachungskameras zu Bruch.
In Komotini waren einige hundert Leute auf den Straßen, ebenso in Agrinio, hier bekamen die pigs auch Steine zu fressen. In Kalamata wurden während einer Demo Banken und ein Parteibüro von Syriza angegriffen.

Zum 6. Dezember in Saloniki siehe diesen Bericht

Weitere Videos:
Video 3
Video 4

Update zum Black December aus Thessaloniki, Greece

Monday, December 7th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Black December, ThessalonikiMehr als 2500 DemonstrantInnen zogen heute, am Sonntag den 6. Dezember 2015 durch die Strassen von Thessaloniki um den Mord am Studenten Alexandros Grigoropoulos in lebhafter Erinnerung zu behalten. Vor 7 Jahren wurde der 15-jaehrige in Exarchia, Athen von den Kugeln aus der Waffe des Polizisten Epaminondas Korkoneas umgebracht.

An der Kreuzung zwischen den Strassen Tsimski und Karolou Dil wurden die DemonstrantInnen von mindestens 5 Einheiten Bereitschaftsbullen in voller Ausruestung mit Gasmasken konfrontiert, die dort offensichtlich auf eine Gelegenheit warteten die Demonstration anzugreifen.

Dank der offensiven Verteidigungsbereitschaft, unter Anderem, der vordersten Gruppe der Autonomen Studentenvereinigung konnte die Gefahr eines unprovozierten Polizeiangriffs abgewendet werden und nach einer nur kurzen Unterbrechung zog die Demonstration weiter Richtung Egnatiastrasse, begleitet von der aufdringlichen Praesenz der Einsatzkraefte.

Die Demonstration erreichte ihren Hoehepunkt in Kamara und am Rotondaplatz, von wo aus einzelne Ausbrueche aufflammten. DemonstrantInnen und Bereitschaftspolizei stiessen unter fliegenden Steinen und Molotovcocktails zusammen.

Der Teil der Demonstration, der sich den linkspolitischen Parteien zugehoerig fuehlte und von Anfang an Abstand vom vorderen Zug hielt, entschloss sich schon beim Erreichen von Egnatiastrasse dem stark vertretenden Black Block und den vorn laufenden StudentInnen nicht weiter zu folgen und begab sich stattdessen zum leerstehenden Gebaeude des Ministeriums von Mazedonien und Thrace in der Agiou Dimitriou Strasse.

Insgesamt war die Demonstration leidenschaftlich und lebendig, und die Schlachtrufe, hauptsaechlich des Blocks der bluehenden Jugend liessen die Stadt pulsieren, begleitet von dem Versprechen den Kampf weiterzufuehren.

*Bild von der Demo:
http://www.asyntaxtostypos.org/wp-content/uploads/2015/12/DSC00103.jpg

*Videos von den Zusammenstoessen mit Cops in Rotonda Square, Thessaloniki:

https://www.youtube.com/watch?v=OcJny8IoDs4

In Athen finden seit 2 Uhr heute Morgen Auseinandersetzungen zwischen Bereitschaftsbullen und DemonstrantInnen statt. Es fliegen Steine, Molotovcocktails und Gasgranaten.

*Video von Heute von den Krawallen in Exarchia, Athen:
https://www.youtube.com/watch?v=4pOYzAOTGSs

*Mehr Infos (Hauptsaechlich in Griechisch):
https://athens.indymedia.org/

*Livestream aus Athens:
http://www.zougla.gr/live

Die Nacht ist noch jung und der Schwarze Dezember hat gerade erst begonnen.

Fuer Alexandros! Fuer einen Schwarzen Dezember!

Lasst die Barrikaden auf der alten Welt brennen!

Το αίμα κυλάει, εκδίκηση ζητάει!!!
(Das Blut fliesst, auf der Suche nach Rache!)

Paris: Trotz Ausnahmezustand; Demo in Solidarität mit den Migrant_innen und gegen den Ausnahmezustand

Tuesday, December 1st, 2015

(gefunden auf: ausdemherzenderfestung.noblogs.org)

übersetzt von brèves du désordre

nation_brûle

Die Demonstration in Solidarität mit den Flüchtlingen wurde schon seit Wochen von den üblichen Erpressern der Linken auf den 22. November angekündigt. Angesichts des Verbots von allen Demonstrationen an öffentlichen Orten in der île-de-France (Region um Paris) durch den „Ausnahmezustand“ widerrief die Mehrheit der unterzeichnenden Lumpen ihren Aufruf: (LDH, Gisti, Mouvement Utopia, PCF, EELV, Solidaire, RESF, Front de Gauche, CGT, etc.). Umso besser. Sie stellten sich klar an die kakibraune Seite des Staates, wie dies ihre Rolle als Mediatoren der sozialen Konfliktualität erfordert. Nicht umsonst wurden sie bereits regelmässig angegriffen und als das bezeichnet,was sie sind: Rekuperateure und Friedensstifter, was sie ein weiteres Mal unter Beweis stellten, indem sie sich der ekelhaften nationalen Einheit anschlossen. Andere Organisationen der extremen Linken wie die AL oder die NPA kündigten an, die Demo in eine „blosse Präsenz auf dem Platz“ zu verwandeln. Trotz ihnen, dem Klima und trotz dem staatlichen Verbot sind mehrere hundert Personen zur dieser Demo gegen den Ausnahmezustand gekommen.

Zusammengefasster Bericht der Demo:

Die Demo in Solidarität mit den Migrant_innen wurde für den 22. November auf 15 Uhr, place de la Bastille, angekündigt. An verschiedenen Stellen versammelte sich die Menge und Parolen wie „Luft, Luft, öffnet die Grenzen!“ waren zu hören. Gegen 15.45 Uhr regten einige Personen (Anarchisten und andere) dazu auf, als wilde Demonstration aufzubrechen. Ein Transparent wurde ausgerollt. Es gab gewisse Zwifel, ob man zahlenmässig genug ist, um sich zu bewegen. Dennoch scheinen nicht wenige, motiviert für die Demo zu sein. Die Anti-Riot Bullen versuchen die Demo zu blockieren, während ein Teil der Menschen statisch auf der place de la Bastille verharrt. Die Bullen können umgangen, und die Demo unter Schreien wie „So-So-Solidarität mit den Flüchtlingen“ oder „mit den Sans-Papiers“ (mit der Idee, sich mit allen Sans-Papiers, also auch denen, die nicht vom Status des Flüchtlings profitieren, zu solidarisieren) fortgesetzt werden. Für viele scheint es eine Notwendigkeit, dem Ausnahmezustand zu trotzen, auch wenn die Bullen immer wieder versuchen, uns zu stoppen.

Schläge werden ausgetauscht, die Bullen gasen in die Menge, die Projektile fliegen jedes Mal zurück, wir verteilen für die Freunde und Freundinnen, denen die Augen brennen, eine Salzlösung, die Parolen vermehren sich („Ausnahmezustand = Polizeistaat“ und „Bullen, Schweine, Mörder“).

Auf dem place de la République angekommen, rufen wir „Freiheit“ wie die in den Zentren eingesperrten Migrant_innen, auch um zu zeigen, dass die Schliessung der Grenze alles andere als eine Lösung ist und blockieren weiterhin den Verkehr.

Es gab schon und wird auch weiterhin verbotene Demonstrationen geben. Lassen wir den Kopf nicht hängen. Die Zeit ist schwierig, kompliziert, hart und gerade deswegen ist es wichtig, weiterzukämpfen.

Die Polizei gab im Anschluss die Namen von 58 Personen, die sich dem Verbot der Demonstration widersetzten, an die Staatsanwaltschaft weiter.