[Deutschland] Hamburg: Silvester – Feuerwerk und solidarische Grüße am Knast

Januar 14th, 2021

Quelle: indymedia

Wie jedes Jahr an Silvester haben einige solidarische Menschen ihre Ablehnung gegen die Knäste und Verbundenheit mit den Gefangenen gezeigt.

Am frühen Abend wurde auf der Rückseite der Untersuchungshaftanstalt Holstenglacis Feuerwerk abgebrannt und „Freiheit für alle Gefangenen!“ gerufen. Es gab viele, sehr laute, erfreute Reaktionen aus den Zellen.

Um Mitternacht sind dann trotz Verboten viele Angehörige von Gefangenen und solidarische Menschen mit Feuerwerk, Rufen und Musik, gemeinsam mit den Gafangenen, ins neue Jahr gegangen.

Gerade in Zeiten der Pandemie ist es nochmal nötiger die Menschen hinter Gittern nicht zu vergessen und Kämpfe gegen die Herrschafft zu führen!

Freiheit für alle Gafangenen!

[Österreich] Graz: Gegen diese 2020/2021(Knast)-Gesellschaft

Januar 14th, 2021

Quelle: EMRAWI

Am Silvesterabend des 31.12.2020 versammelten sich einige Individuen beim Knast Kalau in Graz und sendeten mit einem umfangreichen Geballere und Feuerwerk den „bösen“ Eingeschlossenen feurige Grüße.

Die „bösen“ Eingeschlossenen freuten sich sichtlich und hörbar.
„Burn all Prisons! (A)“ wurde an den Knastmauern hinterlassen.
Einige der „guten“ Eingeschlossenen in der Nachbarschaft fanden das nicht toll, waren wohl eifersüchtig das nicht ihnen die Aufmerksamkeit galt, drohten damit die Bullen zu rufen, und meinten „Was soll dieser Wahnsinn“ (Welcher?).

Solidarität mit jenen im geschlossenem Lockdown!
Liebe jenen Revoltierenden von Wien-Favoriten am 31.12.2020!
Unterstützt die Gefangenen!
Unterstützt eure lokalen anarchistische Unterstützer_innen-Gruppe wie ABC, oder gründet eine falls es dort wo ihr seid keine gibt!

[Deutschland] Corona-Ausbruch im Knast Moabit

Januar 14th, 2021

Quelle: criminals for freedom

Schon des Öfteren berichteten wir über den miserablen Umgang im Knast Moabit mit der Pandemie. Nun scheint es, dass es kommt, wie es kommen musste: Covid19 breitet sich im Knast aus. Entgegen der Leitmedien Darstellung scheinen sich die Staatsdiener aber immer noch nicht dafür zu interessieren und beweisen sich dabei offensichtlich als Coronaleugner*innen.

Zwei Briefe von Gefangenen erreichten uns dazu am 16.12.20:

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[Belgien] Brüssel: Demonstrierende fackeln Polizeistation ab und liefern sich heftige Auseinandersetzungen mit den Bullen

Januar 14th, 2021

quelle: schwarzer pfeil

In Brüssel sind Proteste ausgebrochen, nachdem ein Schwarzer Mann in Polizeigewahrsam genommen wurde und starb.
Der 23-Jährige namens Ibrahima starb am Samstag in Polizeigewahrsam, nachdem er wegen des Filmens einer Polizeikontrolle eingeliefert worden war. Berichten zufolge wurde seine Familie erst sechs Stunden später über seinen Tod informiert.

In der belgischen Hauptstadt sind nach dem Tod Unruhen ausgebrochen.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: Corona – Quarantäne in JVA Freiburg beendet

Januar 4th, 2021

Quelle: freedom for thomas

Wie vor ein paar Tagen berichtet, herrschte seit dem 04.12.2020 in der südbadischen Haftanstalt Freiburg Corona-Alarm, nachdem ein Insasse positiv auf das Virus getestet worden war.
Am Spätnachmittag des 09.12.2020 endeten die Isolationsmaßnahmen weitestgehend.

Ablauf der letzten Tage – Corona-Alarm am Freitag und Wochenende

Am Freitag, 04.12.2020, erfolgte gegen 17:30 Uhr ein sogenannter „Generaleinschluss“, alle Insassen wurden ohne Mitteilung über die Hintergründe in ihren Zellen weggeschlossen.

Circa 19:30 Uhr gab es eine Durchsage des Anstaltsleiters Völkel, wonach ein Insasse der Station 4-3 positiv auf Covid getestet worden sei und ab sofort „Klappenbetrieb“ angeordnet worden sei. Eine Kontaktnachverfolgung sei gescheitert.
Als erste Reaktion trommelten Insassen gegen die Zellentüren, die Gitter und schrien aus dem Fenster.

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[Deutschland] Silvesterbesuch am Knast in Tübingen

Januar 4th, 2021

Quelle: de.indymedia.org

Am Abend des 31.12.2020 haben wir uns am Tübinger Knast getroffen und die Gefangenen mit Feuerwerk und Parolen gegrüßt.

Durch Corona werden Ungleichheiten und Missstände in allen Teilen der Gesellschaft verstärkt und im Knast passiert das natürlich auch. Deshalb ist es gerade jetzt besonders wichtig Menschen, die in unserer Gesellschaft zu kurz kommen, nicht alleine zu lassen. Mit unserem kurzen Besuch wollten wir den von Isolation, Langeweile und Angst geprägten Knastalltag ein kleines bisschen lebenswerter machen, was von den Gefangenen durch Jubeln und Johlen begrüßt wurde.

Auch wenn es aufgrund steigender Coronafälle zur Zeit nicht sinnvoll sein mag, viele Menschen zu treffen, zeigen Aktionen wie diese, dass es auch mit wenigen Menschen möglich ist aktiv zu sein.

Feuerwerk am Knast, Plakatieren, Sprühen, Scheiben einschlagen, Transparente aufhängen… Es gibt vieles, wofür es nur eine Hand voll Menschen braucht und das Jahr hat noch 363 Nächte.

Also raus aus der Lethargie, trotz und gerade wegen Corona ist es wichtig aktiv zu sein.

Für eine Gesellschaft die keine Knäste mehr braucht!

Freiheit für Lina, Dy und Jo!

[Deutschland] Ruhr: An Alle die nicht beim Knast waren, und alle die sich für was besseres halten, weil sie es waren

Januar 4th, 2021

Quelle: de.indymedia.org

Eine lautstarke Gruppe von Menschen hat am 30.12.20 ihre Solidarität mit all den Menschen gezeigt, die in der Essener JVA sitzen müssen. Wir wissen, dass es gerade in den Zeiten von Corona immer schlimmer wird im Knast zu sitzen, und wir wissen auch, dass es den Menschen Kraft gibt, mit zu bekommen, dass sie nicht allein sind.

Für euch, die Menschen, die dieses Silvester nicht zum Knast gehen, weil es ein Verbot am 31. und 1. gab: Wen wollt ihr eigentlich verarschen? Wenn es ein Verbot gibt, setzt euch darüber hinweg, oder findet Wege es zu umgehen, und die Menschen im Knast trotzdem nicht allein zu lassen – sonst propagiert ihr doch auch immer den Gesetzesbruch! Habt ihr schon vergessen, wie Menschen tagtäglich in diesem System drangsaliert werden? Habt ihr schon vergessen, dass es für manche Menschen nur eine paar mal ohne Ticket fahren braucht, um im Knast zu versauern? Habt ihr schon vergessen, dass auch ihr jederzeit Opfer dieser Justiz werden könnt? Seit ihr noch wütend, oder habt ihr euch schon zufrieden in eurer Nische eingerichtet?

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[Deutschland] Gefangene bedanken sich für das Feuerwerk l Radio Interview mit C4F l Situation in Tegel

Januar 4th, 2021

Quelle: criminals for freedom

In der folgenden Audio-Nachricht bedanken sich Gefangene aus Moabit für das Feuerwerk vor dem Jahreswechsel.

Hier klicken, um die Gefangenen zu hören.

 

Die Situation in den Knästen hat sich seit der Pandemie massiv verschlechtert. Dazu, auch rückblickend auf das Jahr 2020, ein Interview mit dem Radio Aktiv und uns.

Ein Gefangener möchte an dieser Stelle ergänzen:

„Bis vor 1,5 Monaten gab es immer Sonntags drei Mal Mund-Nasenschutz, also normale OP-Lappen für die Inhaftierten, und seitdem ist Schluss. Wir bekommen nichts mehr. Laut Flurfunk gab es im Haus 3 drei Covid19 positive unter den Wärtern. Und im Haus 2 über 40 positiv getestete Inhaftierte. Ich habe auch nicht gehört davon, das alle getestet werden sollen….“

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[Deutschland] Chemnitz: Feuerwerk für Lina vor der JVA

Januar 4th, 2021

Quelle: de.indymedia.org

Als Zeichen der Solidarität haben wir am 31.12.2020 Neujahrsgrüße in die JVA Chemnitz gesendet. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit haben wir Pyro über die Mauer geworfen und Feuerwerk gezündet. Die Insassinnen begrüßten unsere Aktion mit lauten Jubelrufen.

Wir sind empört über Linas Verhaftung und ihre mittlerweile fast zweimonatige Gefangenschaft. Deshalb haben wir für die Außenwelt ein gut sichtbares Grafitti an der Mauer hinterlassen, mit dem wir unsere Forderung nach ihrer sofortigen Freilassung ausdrücken.

Wir sind empört, dass die Repressionsbehörden jemanden wie Lina unmittelbar dahin sperren, wo sie auch die NSU-Mörderin Beate Zschäpe unterbringen. Das Motiv der Aufrechterhaltung des Staates um jeden Preis ist offensichtlich, weil es keine Neuigkeit ist, dass der Staat Faschisten morden lässt und wahllos Antifaschistinnen bestraft.

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[Deutschland] Bremen: Silvester zum Knast 2020

Januar 4th, 2021

Quelle: de.indymedia.org

“Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen!”

Am Silvesterabend, den 31.12.2020, versammelten sich etwa 80 Personen vor dem Knast in Bremen-Oslebshausen und forderten u.a. eine Gesellschaft ohne Knäste. Die Leute spazierten um die JVA herum und es wurden an mehreren Stellen Redebeiträge gehalten. Dabei wurde sich mit den Gefangenen solidarisiert und darauf aufmerksam gemacht, dass Knäste und Strafen nicht zur Lösung von Problemen und Konflikten beitragen. Es waren auch immer wieder Applaus und Danksagungen von Gefangenen zu vernehmen, die offensichtlich von den Redebeiträgen, der anwesenden Aktionstrommel-Gruppe und den gerufenen Parolen erreicht wurden.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

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[Deutschland] Bremen: Silvester zum Knast!

Dezember 28th, 2020

Quelle: de.indymedia.org

31.12.2020, 20.00 Uhr, JVA Oslebshausen (Bremen)

Dies ist ein Aufruf zu einer Nacht der kraftvollen Solidarität mit denjenigen, die vom Staat inhaftiert sind. Historisch gesehen ist die Silvesternacht eine der lautesten Nächte des Jahres. In diesem Jahr, in dem der größte Teil des Jahres von einer globalen Pandemie verschlungen wurde, ermutigen wir die Menschen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um das individuelle und gemeinschaftliche Wohlergehen zu sichern, sowohl als Antwort auf das Virus als auch auf den Staat, im Verständnis der Balance, die jeder von uns für sich selbst finden muss.

In Anbetracht unserer gegenwärtigen Realität, versammelt am Silvesterabend eure Crew, euer Kollektiv, eure Gemeinschaft, eure Organisation oder einfach nur euch selbst, um Lärm zu machen und diejenigen, die drinnen sind, daran zu erinnern, dass sie nicht allein sind.

International sind Lärmdemonstrationen außerhalb von Gefängnissen ein Weg, um an diejenigen zu erinnern, die vom Staat gefangen gehalten werden, und ein Weg, um Solidarität mit inhaftierten Genoss:innen und geliebten Menschen zu zeigen. Wir kommen zusammen, um die Einsamkeit und Isolation zu durchbrechen.

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[Österreich] Linz: Fürs Jahresende zum Knast

Dezember 28th, 2020

Quelle: emrawi

Aufruf zur Demonstration gegen Lager und Häf’n

Das Jahr 2020 war für viele besonders beschissen.
Die Corona-Pandemie bedeutet Isolation, Verschärfung von sozialen Missständen und Geldnot.
Besonders all jene die in Gefängnissen und Geflüchtetenlagern festsitzen, sehen sich mit starken Einschränkungen ihrer Restfreiheit konfrontiert.

Knäste sind ein Mittel des Staates, um ein Gesellschaftssytem zu erhalten das auf Rassismus, dem Patriarchat und Heteronormativität aufgebaut ist.
Sie sind nicht reformierbar.
Die gesamte Logik der Bestrafung und des Wegsperrens muss angegriffen werden.

Genauso werden Geflüchtete an Europas Grenzen hungern und sterben gelassen, um abschreckende Bilder zu produzieren.
Diese Lager müssen evakuiert und alle Personen darin in menschenwürdigen Unterkünften untergebracht werden.

Vor allem zum Ende dieses Jahres ist es wichtig zu zeigen, dass wir den Willen füreinander einzustehen und zu kämpfen nicht verloren haben.

Gegen Isolation und Repression

Für eine Gesellschaft die Mauern, Grenzen und Gefängnisse nicht braucht

Mittwoch, 30. Dezember um 17 Uhr
Startpunkt: BFA Linz, Derfflingerstraße 1
Endpunkt: JVA Linz, Pochestraße 9

[Österreich] Update: Repression gegen Antifas in Wien & Spendenaufruf

Dezember 28th, 2020

Quelle: rotehilfe.wien

Wir dokumentieren das Update der Soligruppe antifa2020:

Wir informieren euch hiermit über den aktuellen Stand zur laufenden Repression gegen Antifaschist_innen in Wien. Wie alles begann könnt ihr in unserem ersten Text nachlesen (https://rotehilfe.wien/repression-gegen-antifaschistische-strukturen-eine-erste-uebersicht/).

Zu den bislang vier bekannten Betroffenen ist eine weitere Person dazugekommen von der die Behörde glaubt, dass sie Teil der von ihnen konstruierten kriminellen Organisation sei. Auch in diesem Fall gab es eine Handybeschlagnahmung und ein Verhör, wo ebenfalls die Aussage verweigert wurde.

Die Aktenlage ist nach wie vor sehr dürftig und von der Behörde wird keine vollständige Akteneinsicht gewährt. Wir gehen daher davon aus, dass nach wie vor Ermittlungen gegen eine unbekannte Zahl von Antifas laufen.

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[Deutschland] Gefängnisstrafen für das Anschreien der Polizei

Dezember 21st, 2020

Im Oktober verurteilte das Nürnberger Amtsgericht zwei linke Aktivisten zu 18 bzw. 15 Monaten Haft ohne Bewährung. Der Grund: Sie sollen im Sommer 2019 auf dem Jamnitzer Platz in Nürnberg PolizeibeamtInnen angeschrien haben.

Im Februar soll der Berufungsprozess vor dem Landgericht stattfinden. Solidarität ist gefragt!

#SolidaritaetgegenPolizeistaatlichkeit

#Jamnitzer

Der Jamnitzer Platz als Symbol für den Kampf gegen Gentrifizierung und Vereinzelung in Nürnberg ist seit vielen Jahren wiederkehrendes politisches Thema, treten dort doch die Widersprüche deutlich auf, die aus neoliberaler Städteplanung resultieren.

Enger Wohnraum, überteuerte Bars oder einfach das Bedürfnis nach Frischluft – es gibt einige gute Gründe, warum die Menschen in Nürnberg mal einen Abend draußen verbringen. Vor allem in Vierteln wie Gostenhof und der Südstadt, wo die Menschen in der Regel nicht auf private Gärten ausweichen können, verschiebt sich das Leben ein Stück weit in den öffentlichen Raum. Der Jamnitzer Platz ist ein solcher Ort des Zusammenkommens. Read the rest of this entry »

Bruchstellen #65 Dezember 2020 online!

Dezember 21st, 2020
Nr. 65 Dezember 2020
  Inhalt:
*[Österreich] Wieder mal: Repression gegen Anarchist_innen
*[Spanien] Update zu Gabriel Pombo da Silva
*[Österreich] Solidarity from Vienna with the Struggle in Belarus, Danni bleibt & NoG20
*[USA] Jeremy Hammond wurde aus dem Knast entlassen!
*[Österreich] (Wien) Aktion in Solidarität mit den Anarchist_innen und Gefangenen
*[Österreich] Solidarity with antifascist and anarchist prisoners in Belarus!
*[Italien] Urteile im Scripta Manent Berufungsprozess
*Thomas Meyer-Falk: Neuigkeiten zur Geiselnahme in der JVA Münster & Solidarität mit Lina
*[Deutschland] G20: Grußwort von Fabio zum Tag X
*[USA] Update: Eric King in Quarantäne mit COVID & Aufhebung der Postsperre für eine kurze Zeit
*[Italien] Brief von Fra aus den Knast in Latina
*[Österreich] Erfahrungsberichte der in Salzburg festgenommenen Anarchist:innen
*[Chile] Die anarchistische Gefangene Mónica Caballero beginnt den Hungerstreik im Gefängnis von San Miguel
*FANTASMA, 4. Ausgabe, 11.2020 Klandestine, anarchistische Zeitung
*[Belarus] Nikolai Dedok: „Sie drohten mit Vergewaltigung, und sagten, sie würden mich zur Gestapo oder in den Wald bringen“
*Brief des Gefangenen Kalito aus der JVA Tegel

[Deutschland] FLINT* Solifoto für Lina

Dezember 16th, 2020

Quelle: indymedia

Vor über einem Monat wurde uns unsere Freundin und Genossin Lina genommen und in den Knast gesteckt. Ihr wird nach §129 die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Wir fordern die sofortige Freilassung von Lina und die Abschaffung der SokoLinx. Wir solidarisieren uns mit Lina und allen anderen antifaschistischen Gefangenen. Ihr Kampf ist unser Kampf. Wir sind alle §129!

If i had a hammer, i’d smash patriarchy!

Vor über einem Monat wurde uns unsere Freundin und Genossin Lina genommen und in den Knast gesteckt. Ihr wird nach §129 die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Auch wenn man nicht über die grottige Ermittlung (seit ihrem Bestehen kann die SokoLinx keine wirklichen Erfolge für sich verbuchen) und noch schlechtere Berichterstattung (das Grundprinzip der Unschuldsvermutung wurde über jeden Haufen geworfen) überrascht sein sollte, fragen wir uns doch, ob Journalist*innen und Ermittler*innen Frauen unter uns Linken für so rar gesät halten, dass Lina direkt für jede sog. linke Straftat der letzten Jahre, bei der eine Frau beteiligt war, herhalten muss.

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[Deutschland] Gedanken aus dem Knast nach Räumung im Danni

Dezember 16th, 2020

Quelle: indymedia

Jede ökologische Krise ist auch eine soziale Krise. Der Kampf um den Danni war auch ein Kampf gegen Kapitalismus, Staat und Patriarchat. Lasst uns die Knäste niederbrennen und weiter kämpfen für unsere Freiheit,  und für den Aufbau einer nachhaltigen und solidarischen Welt. Noone is free until all are free.

Der Staat soll fallen, nicht die Bäume.

Ich wurde vor wenigen Tagen aus dem Knast entlassen. Meine Gefühle sind widersprüchlich. Ich fühle mich einerseits machtlos, frustriert, müde und verzweifelt aber auch. Sie wollen uns brechen, wollen unseren Widerstand ersticken und erreichen, dass wir uns unserem Schicksal der Unterdrückten beugen. Doch sie wissen nicht, dass mit jeder Verhaftung, mit jeder Gewalt die sie ausüben auch unser Hass und unsere Wut steigt. Und dass wir uns gegenseitig stärken und wiederaufbauen, durch jedes Zeichen der Solidarität.

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[Chile] Die anarchistische Gefangene Mónica Caballero beginnt den Hungerstreik im Gefängnis von San Miguel

Dezember 9th, 2020

quelle: schwarzer pfeil

Chile. Inmitten der weitverbreiteten Mobilisierungen innerhalb der chilenischen Gefängnisse für die Wiederherstellung von würdevollen Besuchen für Gefangene, und 10 Jahre nach dem Massaker im Gefängnis von San Miguel, hat Mónica Caballero zusammen mit zwei weiteren Gefangenen einen Hungerstreik begonnen, der sich mit dem bereits im Hochsicherheitsgefängnis begonnenen Hungerstreik vereinigt.

Nachfolgend teilen wir das Kommunique von Mónica, das eine historische Erinnerung an die verschiedenen Ereignisse des Widerstandes und Kampfes, die dieses Gefängnis geprägt haben, liefert:

Zehn Jahre seit dem Massaker im Gefängnis von San Miguel: Erinnerung und Geschichte des Kampfes

Ohne Zweifel gibt es Orte, die Tausende von Geschichten verwahren. Wenn die hohen Mauern der Gefängnisse von den Erfahrungen derer sprechen könnten, die hinter ihnen eingesperrt waren (und sind), würden sie uns vielleicht viele Geschichten erzählen. Sie würden uns Geschichten erzählen, in denen arme Menschen die Hauptdarsteller:innen wären, oder vielleicht würden sie uns von der immensen Sehnsucht nach Freiheit erzählen, die die Herzen derer erfüllt, die die Kerker und Zellen bevölkern.

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[Deutschland] „Bei uns hieß er Jan Pietsch!“ – neues zum VS-Spitzel aus Wuppertal und Solingen

Dezember 6th, 2020

quelle: de.indymedia.org

10 Jahre Verfassungsschutz-Spitzel  gegen die linke Szene in Wuppertal und Solingen.
Einladung zu einer Kampagne bis zur Auflösung des Verfassungsschutzes

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,
Wir haben euch im Juni 2020 mitteilen müssen, dass Jan (Johannes) Pietsch als V-Mann des Verfassungsschutzes von Juni 1989 an bis Ende Januar 1999 auf unsere Strukturen in Wuppertal und seit dem Solinger Brandanschlag vom 29. Mai 1993 auch auf die linken Strukturen in Solingen angesetzt war. Er hat für den VS-NRW und den Wuppertaler Staatsschutz spioniert. Er hat sich 10 Jahre lang in zahlreiche politische Strukturen, persönliche Beziehungen und sogar in Familien eingeschlichen und die persönlichsten Lebensgeschichten der politisch engagierten Menschen in unserer Region in zahllosen Einzelfällen an den VS verraten. Mit wechselnden Aufträgen hat er uns als Spitzel im Auftrag des Staates willkürlich ausgekundschaftet und beschlichen, behorcht und belauert, beschattet und beschissen.

Unsere komplette Erklärung findet ihr unter: http://antifacafewuppertal.blogsport.eu/archives/1427

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[Belarus] Nikolai Dedok: „Sie drohten mit Vergewaltigung, und sagten, sie würden mich zur Gestapo oder in den Wald bringen“

Dezember 5th, 2020

quelle: enough is enough

Belarus. Nikolai Dedoks Geschichte, übergeben an Radio Svaboda.

Am 12. November berichtete das Innenministerium über die Verhaftung des anarchistischen Bloggers Nikolai Dedok. Daraufhin behauptete der Pressedienst des Ministeriums, dass der Häftling „aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeitet und Geständnisse ablegt“. Gleichzeitig ist aus den Aufzeichnungen, die zusammen mit der Pressemitteilung der Polizei veröffentlicht wurden, klar ersichtlich, dass Dedok schwer misshandelt wurde. Jetzt wird er beschuldigt, Handlungen organisiert zu haben, die die öffentliche Ordnung grob verletzen (Artikel 342 des Strafgesetzbuches). Von der Person, mit der Dedok in der Haftanstalt in der Akrestsina-Straße sprechen konnte, erfuhr „Mediazona“ Einzelheiten über die Inhaftierung des Anarchisten.

Ursprünglich veröffentlicht von ABC Belarus. Übersetzt von Enough 14.

Die Quelle, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollte, teilte „Mediazona“ mit, dass laut Nikolai Dedok die Sicherheitskräfte am 11. November gegen 23.00 Uhr in seine gemietete Wohnung in der Stadt Sosnovy kamen. „Sie schlugen das Fenster ein, und sieben Leute von einer Spezialeinheit der Polizei und OMON-Leute (Bereitschaftspolizei) drangen ein“, erinnert sich die Quelle der Geschichte des Anarchisten.

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Bruchstellen #63 & #64 online!

Dezember 5th, 2020

Leider sind wir manchmal langsam mit dem Upload der Bruchstellen, auch weil der Druck auf Papier und Versand an Gefangene für uns eine klare Priorität hat. Falls ihr die Bruchstellen selbst druckt und verteilt oder verschickt, könnt ihr uns gerne schreiben, damit wir die euch direkt nachdem fertigstellen schicken können bzw. werden wir auch versuchen diese wieder direkt zu veröffentlichen! 😉

Wenn ihr Gefangene oder auch (Info)läden wisst, die die Bruchstellen gern zugeschickt bekommen hätten, könnt ihr euch auch gern melden!

Bis alle frei sind!

 

Nr. 64 November 2020
  Inhalt:
*[Deutschland] Zurück auf der Parkbank – Erklärung der drei verurteilten Anarchist*innen
*[Belarus] Anarchist Mikalai Diadok wurde in Minsk festgenommen
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: Shorty und die Armbrust-Affäre
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: Internationale Woche der Solidarität für anarchistische Gefangene & Medizinische Versorgung hinter Gittern
*[Schweiz] G20-Prozess in Zürich (03.12.20)
*[Deutschland] Wieder ein Mord – durch den Knast Bützow
*[Belarus] Vier Anarchisten an der belarusischen Grenze festgenommen
*[Deutschland] Leipzig: Lina ist in U-Haft
*[Deutschland] Nie wieder schwedische Gardinen – Macht die Knäste zu Ruinen!
*[Neapel]Update Andreas Krebs #1 & #2 Oktober 2020
*[Deutschland] Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ‘ne kleine… – Wanze (in Auto gefunden)
*[Deutschland] Die Liebig34 ist geräumt
*[Schweiz] Gedanken zu den Basel Nazifrei Prozessen
*[Deutschland] Widerstand und Solidarität gegen die Soko LinX!

 

Nr. 63 Oktober 2020
  Inhalt:
*[Österreich] Repression gegen antifaschistische Strukturen – eine erste Übersicht
*[Deutschland] Liebig34: eine nachricht an unsere verbündeten da draußen!
*[Spanien] Urteil im Fall Rodrigo Lanza, 20 Jahre Haft
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: „….den harten Stiefel in deinen Rücken…..“ & „Der angehaltene Brief“
*[Deutschland] Knast Bützow: Bettwanzen, fehlende medizinische Versorgung und ungesicherte Gefangentransporte
*Der Aufstand in Kolumbien: »Ein Beispiel dafür, was kommen wird«
*[Italien] Erklärung der Angeklagten im Brenner-Prozess
*[Deutschland] Die drei von der Parkbank – +++Brandgutachter abgelehnt+++Besonders schwere Brandstiftung laut Gericht nicht haltbar+++Haftbefehle bleiben bestehen+++4. Oktober 16Uhr Knastkundgebung+++
*Wird Belarus frei sein?
*Vorläufiges Programm der Anarchismustage Wien 2020

[USA] Jeremy Hammond wurde aus dem Knast entlassen!

Dezember 5th, 2020

Via twitter haben wir erfahren, dass Jeremy nach fast 9 Jahren endlich aus dem Knast entlassen wurde und auch schon seine Support-Gruppe treffen konnte! Unter anderem auch seinen Zwillingsbruder mit dem er aus dem Knast den Twintrouble Podcast gemacht hat, wo es um Knast und Widerstand geht!

Wir freuen uns sehr und wünschen ihm das beste!

aus dem tweet:

„I am absolutely overjoyed to announce that Jeremy has been released from FCI Memphis. He is safely at a halfway house in Chicago & even got to spend a little time with his support crew. We thank you so much for your support throughout the years.

Until all are free!“

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[Griechenland] Junta greift durch in Athen – Kundgebung zerschlagen

Dezember 5th, 2020

quelle: de.indymedia.org

Die griechische Polizei hat heute Nachmittag eine Kundgebung auf dem Syntagma Platz zerschlagen. Ungefähr fünfzig Menschen hatten sich dort trotz einem absoluten Versammlungsverbot getroffen, um an die Ermordung von Alexis am 6.12.2008 zu erinnern.

Diese Kundgebung wurde nicht öffentlich beworben und von verschiedenen Gruppen aus dem anarchistischen Raum getragen. Pünktlich um 17:00 Uhr trafen sich die Teilnehmenden an der großen Treppe auf dem Syntagma. Sofort stoppte ein Zivilbeamter einer patrouillierende DIAS Streife, denn das Regime genehmigt seit vier Wochen das Verlassen der eigenen Wohnung nur unter wenigen Bedingungen, Versammlungen und Demos sind absolut verboten.

Zwanzig Sekunden nachdem die Teilnehmer*innen begonnen hatten ein Transparent auszupacken, fuhren schon drei DELTA Staffeln auf den Platz, eine davon in der Absicht die Menschen zu rammen. Die meisten schafften es in die Metro Station zu entkommen, während die DELTA Männer im Auftrag der Nea Dimokratia einige Euro in den Infektionsschutz der Bevölkerung investierten, indem sie Gas- und Blendschock Granaten (der deutschen Firma Rheinmetall) in den auch von normalen Reisenden frequentierten U-Bahnhof warfen. Mindestens zwei Personen wurden danach verhaftet.

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[Belarus] Interview mit dem Anarchisten Vlad M. nach 30 Tagen Haft

Dezember 5th, 2020

quelle: schwarzer pfeil

Das anarchistische Kollektiv Pramen in Belarus kontaktierte den Genossen und Anarchisten Vlad M. nach 30 Tagen, die er im Gefängnis verbrachte. Sie sprachen über die Haft und interessante Leute, die man während der Zeit in Haft treffen kann sowie über seinen Hungerstreik und der Situation mit dem Coronavirus im Gefängnis.

 

Pramen: Vlad, hallo und willkommen zurück! Wie geht es dir?!

Vlad M: Hallo! Ich danke euch. Mir geht es mehr oder weniger gut, auf jeden Fall könnte es viel schlimmer sein.

Pramen: Heute werden viele Prinzipien der anarchistischen Organisation von normalen Menschen benutzt, um das Regime zu bekämpfen. Wie macht das die belarusische Gesellschaft anarchistisch und wie wichtig ist die Dezentralisierung in den aktuellen Protesten?

Vlad: Nun, diese Prinzipien machen die belarusische Gesellschaft noch nicht einmal annähernd anarchistisch, aber zweifellos geht diese Bewegung in die richtige Richtung und das gefällt mir. Ja, jetzt ist der Protest dezentralisiert und sie hat keinen Führenden. Es gibt keine solche Person, die inhaftiert werden kann und der Protest würde sich sofort entleeren. Früher war alles anders: die Behörden haben zum Beispiel Statkewitsch oder Severinets präventiv inhaftiert und die Leute gingen raus, ohne zu wissen, was sie tun sollen, und das war das Ende davon. Heute ist alles anders und eine solche Repression funktioniert nicht mehr. Jede:r Protestierende ist ein:e Führende, und damit die Proteste verschwinden, müssen die Behörden alle einsperren, was unmöglich ist. Ich glaube, dank dieser Tatsache dauern die Proteste jetzt schon seit 4 Monaten an.

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[Deutschland] Hambi 9 Kerpen – es geht weiter…

Dezember 5th, 2020

quelle: abc rhineland
Was lange währt, wird endlich… naja, wird endlich überhaupt etwas. Fast drei Jahre nach der Festnahme findet am Montag, 7. Dezember 2020 ein Prozess der ersten Instanz gegen eins der Hambi 9 in Kerpen statt.

Die Person heißt im Justizsystem UP3, saß von Januar bis März 2018 in Untersuchungshaft, weil mensch vorgeworfen wird, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 Abs. I StGB) geleistet zu haben. Laut Anklage soll das am 22. Januar 2018 so passiert sein:

 

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Klandestine, anarchistische Zeitung FANTASMA, 4. Ausgabe, November 2020

Dezember 1st, 2020

VERWISCHTE SPUREN HINTERLASSEN

Editorial

Einmal mehr weicht die Dunkelheit einem neuen Tag. Ich öffne meine Augen und sehe die letzten Jahre wie im Zeitraffer: der Dschungel mit seinen Bäumen, Gestrüppen und Ästen, die mir Arme und Beine zerkratzten. Diese eine Liane, die unweit vor mir baumelte, während ich verloren am Boden saß.Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie ich nach ihr griff, mich aufrichtete und wieder Mut schöpfte. Es folgten weites Grün, hohe Felsen, dunkle Höhlen und tiefe Schluchten, an denen ich desinteressiert vorbeizog, lange nachdem ich mir einen Weg aus dem Dickicht gebahnt hatte. Auf einmal trat ich an einen gigantischen Wasserfall mit seinem verführerischen Lied vom todbringenden Sog heran. Erversuchte vergebens,mich vom Ufer her anzulocken und ins Verderben zu reißen. Ich ging weiter. Heute ist der Himmel wolkenlos, es scheint ein guter Tag zu werden. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen, lausche kurz der geschäftigen Stille und erhebe mich dann aus der viel zu weichen Matratze. Meine Füße schmerzen, sie sind wund von den langen Märschen durch den Nebel. Aber es ist ein guter Schmerz, denn er sagt mir, das ichSpuren hinterlassen habe. Für all jene, deren Leben sie auf den gleichen unwegsamen Pfadführen wird. Ich bin nun in der Stadt angekommen, ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

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[Italien] Brief von Fra aus den Knast in Latina

Dezember 1st, 2020

Quelle: roundrobin

Die Haftbedingungen in den italienischen Gefängnissen verschlechtern sich weiter; angesichts des COVID-Notstands blieben die Forderungen der Gefangenen weitgehend unbeachtet, was zu Unruhen in Dutzenden von Gefängnissen führte, gefolgt von starker Repression mit Strafversetzungen und Strafverfahren. Bei diesen Unruhen starben viele Gefangenen. Die Verantwortung für diese Todesfälle liegt beim Staat.

Die Veränderungen, die die Gefängnissysteme seit dem letzten Frühjahr vorgenommen haben, bedeuteten in vielen Fällen eine Verringerung der Kontakte mit der Außenwelt, eine Verringerung der Aktivitäten, Isolation, wodurch die Haftbedingungen immer unhaltbarer wurden. Bis heute gibt es keine Anzeichen für eine Verbesserung, obwohl es genügend Zeit gegeben hätte, auf die Situation zu reagieren. Die neuen Bestimmungen verheißen nichts Gutes, mit noch restriktiveren Maßnahmen für die Hochsicherheitsbereiche und einer Ausweitung des Einsatzes des Regimes der langsamen Folter 41bis, das darauf abzielt, die Grundstrukturen der individuellen Identitäten zu verbiegen.

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[USA] Update: Eric King in Quarantäne mit COVID & Aufhebung der Postsperre für eine kurze Zeit

Dezember 1st, 2020

Quelle: Support Eric King

Am 27. November wurden Eric und 95 andere Gefangene im FCI Englewood COVID-positiv getestet. Laut einem Brief vom 22. November scheint jemand in Erics-Einheit seit 6 Tagen krank gewesen zu sein und wurde weder von seinen Zellengenossen isoliert noch getestet. Trotz der Tatsache, dass Englewood seit Mai laut FOIA-Dokumenten über schnelles Testsystem zur Diagnostik von Infektionskrankheiten (sog. ID NOW) verfügt. (https://www.bop.gov/foia/docs//Current_AbbottIDNow_Machine_Locations_5192020.pdf) Sie befolgten auch nicht den im Protokoll vorgeschriebenen Ablauf und hatten deshalb an einem einzigen Tag 95 positive Tests.

Das ist unglaublich frustrierend, denn Ende Oktober hatte Englewood keine aktiven COVID-Fälle, als es das BOP für eine gute Idee hielt, Mitarbeiter:innen der FCI Florenz, in der es aktive Fälle beim Personal gab, zur FCI Englewood zu schicken. Scheinbar um Eric einzuschüchtern (https://supportericking.org/2020/11/02/11-2-2020-update-eric/). Innerhalb von 10 Tagen tauchten die ersten positiven Fälle unter den Mitarbeiter:innen auf, und innerhalb eines Monats gibt es mindestens 126 aktive Häftlingsfälle und 30 aktive Personalfälle.

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[Österreich] Solidarity with antifascist and anarchist prisoners in Belarus!

November 30th, 2020

quelle: molly sbg

As a contribution to the week of solidarity with anarchists and antifascists in Belarus from 23 to 30 November 2020, we dropped a banner in Salzburg, Austria. Another banner was spotted on a building nearby.

For info on the situation in Belarus and the imprisoned comrades, check out ABC Belarus

Until all are free, no one is free!

 

via Indymedia

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[Deutschland] G20: Grußwort von Fabio zum Tag X

November 29th, 2020

quelle: gemeinschaftlich.noblogs.org

Fabio saß nach seiner Festnahme am 7. Juli 2020 fast fünf Monate in Untersuchungshaft in Hamburg. Der Prozess platzte im Februar 2018, weil die Richterin in Mutterschutz ging. Bei Fabios Prozess kam der unbedingte Verfolgungswille der Justiz nicht nur in der Dauer der Untersuchungshaft zum Ausdruck, sondern auch in den Äußerungen des Oberlandesrichters Tully während der Haftprüfung. Ohne, dass sich Fabio geäußert hätte oder gar ein Gutachten vorlag, bescheinigte der Richter dem Neunzehnjährigen „schädliche Neigungen“.

Für den Aktionstag am 28.11. hat Fabio ein Grußwort verfasst, welches bei den Demonstrationen und Kundgebungen verlesen wurde.

Grußwort von Fabio zum Tag X

Mehr als drei Jahre sind seit dem G20-Gipfel in Hamburg vergangen. Wie viel Zeit auch vergeht, in uns allen ist die Erinnerung an diese Tage im Juli nicht auszulöschen. Die Sommerhitze, die Ankunft in der Stadt, der Gedanke, irgendwie dabei sein zu müssen: In diesem Moment und an diesem Ort.

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[Italien] Urteil im Scripta Manent Berufungsprozess

November 29th, 2020

quelle: mpalothia.net, übersetzung abc wien

Am 24. November 2020 wurde im Bunkerraum des Gefängnisses Le Vallette in Turin das Berufungsurteil gegen 23 im Prozess „Scripta Manent“ angeklagte Anarchist:innen verkündet. In Erwartung der Veröffentlichung weiterer Informationen und Überlegungen teilen wir mit, dass in Bezug auf die ebenfalls in erster Instanz verurteilten Genossen das Urteil wie folgt lautete

– Anna Beniamino: 16 Jahre und 6 Monate (in erster Instanz: 17 Jahre).

– Alfredo Cospito: 20 Jahre (wie in erster Instanz), in Fortsetzung des Kassationsurteils mit 9 Jahren, 5 Monaten und 10 Tagen des Prozesses wegen der Aktion gegen Adinolfi.

– Nicola Gai: 1 Jahr und 1 Monat (in erster Instanz: 9 Jahre), in Fortsetzung des Kassationsurteils mit 8 Jahren, 8 Monaten und 20 Tagen nach dem Prozess wegen der Aktion gegen Adinolfi.

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[Österreich] Solidarity from Vienna with the Struggle in Belarus, Danni bleibt & NoG20

November 29th, 2020

quelle: de.indymedia.org

Solidarity from Vienna with the Struggle in Belarus!

Against the Destruction of the Dannenröder Forst in Germany!

Solidarity with the accused in the Rondenbarg Trial! NoG20!

Solidarity is a Weapon!

[Österreich] (Wien) Aktion in Solidarität mit den Anarchist_innen und Gefangenen

November 29th, 2020

quelle: emrawi.org

Solidarität mit den Anarchist_innen in Italien!
Aufruf: Eine einzige Gewissheit

Solidarität mit den Anarchist_innen in Salzburg!
Wieder mal: Repression gegen Anarchist_innen

Eine herzliche Umarmung an die zwei Anarchist_innen aus Hamburg die nach 16 Monaten im Gefängnis rausgekommen sind!
Die zwei Gefährten sind nach dem Urteil aus der Haft entlassen worden!

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