[Deutschland] Solidaritätserklärung an die 3 Leute von der Parkbank

Juli 15th, 2019

Quelle: united we stand

Liebe 3 von der Parkbank,

wir haben gehört, dass ihr 3 am Montag, den 08. Juli festgenommen wurdet. Eine*r von euch ist inzwischen wieder draußen. Wir wünschen euch viel Mut und Kraft. Der Kampf geht weiter, für euch haben sich nur die Bedingungen verändert.

Mit Power durch die Mauern, ob drinnen und draußen, bis sie brechen!

Bundesweite Solistrukturen gegen G20 (14. Juli 2019)

 

[USA] Wir sind das Feuer, das ICE schmelzen wird – Rest in Power, Will Van Spronsen

Juli 15th, 2019

Quelle: puget sound anarchists, übersetzt von abc wien

Heute (13.07.19) früh gegen 4 Uhr wurde unser Freund und Gefährte Will Van Spronsen von der Polizei von Tacoma niedergeschossen und getötet. Alle Informationen darüber, wie es dazu kommen konnte, stammen von den Polizist*innen selbst, die notorisch korrupte und unzuverlässige Quellen für einen solchen Bericht sind. Die Story die wir haben ist, dass Will versuchte, mehrere Fahrzeuge, Nebengebäude und einen Propantank vor dem Northwest Detention Center (NWDC) in Tacoma in Brand zu setzen, in dem Hunderte von Einwander*innen untergebracht sind, die auf ihre Anhörungen oder Abschiebung warten. Er setzte erfolgreich ein Fahrzeug in Brand, dann kam es zu einem Schusswechsel mit den Polizist*innen von Tacoma, der für ihn tödlich endete. Er wurde noch am Tatort für tot erklärt.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: „Der alltägliche Vollzugswahnsinn in der Freiburger Sicherungsverwahrung „

Juli 14th, 2019

Quelle: indymedia

Immer wieder gibt es Gelegenheit über den Vollzugsalltag in einer Haftanstalt zu berichten, mal sonderbar, mal skurril und in selteneren Fällen ist sogar irgendwas „wahnsinnig gut“.

Und so soll es heute um die Intensivbetreuung eines Insassen im Rahmen eines Grillfestes gehen (1.), die fehlende Betreuung auf einer der SV-Stationen (2.), die Zellenrazzien-Problematik (3.) und den Schulbesuch (4.).

 

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[Schweiz] Haftantritt eines Gefährten

Juli 14th, 2019

Quelle: barrikade

Am 15 Juli wird unser anarchistische Gefährte eine Haftstrafe antreten. Das Schweizer Bundesgericht hat Anfang des Jahres 2019 das Urteil des Appellationsgerichts in Basel von 18 Monate unbedingter Haft wegen „qualifizierter Sachbeschädigung“ und „Gewalt und Drohung gegen Beamte“ bestätigt. Die beiden Vorfälle ereigneten sich in den Jahren 2010 und 2013.

Bei dem Gefährten stehen nebendem noch weitere Strafverfahren an.

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[Italien] Letzte Anhörungstermine im Prozess zur „Operation Panico“

Juli 13th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Die Anhörungestermine vom 15. bis 18. Juli 2019 sind bestätigt, aber aufgrund der Abwesenheit eine*r Richter*in könnte sich die Urteilsverkündung (geplant für den 22. Juli) verschieben, scheinbar um maximal eine Woche.

Für die unter Hausarrest stehenden angeklagten Gefährten Giova, Paska und Ghespe wurde die Beförderung zur Anhörungen mit eigenen Fahrzeugen, also ohne Polize-Eskorte, beantragt. Paska wurde des Weiteren aufgefordert, den Hausarrest vorübergehend in ein Haus in der Nähe von Florence zu verlegen. Daher sollte Paska bei allen Anhörungen im Gerichtssaal anwesend sein. Giova und Ghespe werden sicherlich nicht zur Anhörung am 15. Juli kommen, für die folgenden Termine haben sie sich noch nicht entschieden.

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[Deutschland] G20: Solidarische Grüße vom Kalabal!k an die drei von der Parkbank

Juli 13th, 2019

quelle: indymedia

Wir schicken solidarische Grüße nach Hamburg an die Gefährt*innen, die in der Nacht auf den 8. Juli festgenommen wurden. Zwei von ihnen sitzen weiterhin in U-Haft.

„Was wir wollen? Die Anarchie, ein Leben ohne Herrschaft! Ein Leben in Freiheit, ohne Einschränkungen, ohne Wenn und Aber. Doch machen wir uns keine Illusionen. Die Herrschaft, in all ihren Ausdrücken, wird nicht einfach die Koffer packen. Die Autoritäten, der Staat, seine Schützer*innen und Profiteur*innen, aber auch all die Prägungen die diese Welt, in der wir aufgewachsen sind, in unseren Köpfen hinterlassen hat, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Sie müssen zerstört werden. Es kommt zwangsläufig zum Konflikt – und das ist auch gut so!“

Liebe und Wut aus den Bücherregalen und Zeitungsständern!

Freiheit für alle Gefangenen!

[Deutschland] G20: Solidarität mit den Drei von der Parkbank

Juli 13th, 2019

quelle: indymedia

Festnahme und U-Haft von drei Gefährt*innen in Hamburg

Solidarität mit den Drei von der Parkbank

In der Nacht auf den 8.7.2019 wurden drei unserer Freund*innen und Gefährt*innen festgenommen und daraufhin mehrere Wohnungen durchsucht. Nach der Haftprüfung sitzen nun zwei in U-Haft, die dritte Person kam gegen Auflagen raus. Ihnen wird laut Presse die Vorbereitung einer Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Krawalle gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg vorgeworfen.

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[Kanada] Bewährungsausschuss entscheidet Cedar über den Sommer weiter in Haft zu behalten

Juli 12th, 2019

Quelle: its going down, übersetzt von abc wien

Update aus Hamilton, Ontario zur Entscheidung des Bewährungsausschusses, Cedar den Sommer über eingesperrt zu lassen, trotz der massiven Empörung der Community.

Nachdem wir fast fünf Tage gewartet haben, erhielten wir endlich das Ergebnis von Cedars Bewährungsanhörung. Am Montag, 8 Juli, gegen 16:56 Uhr, nach tagelanger Beratung, erhielten wir die Nachricht, dass der Widerruf der Bewährung bestehen bleibt. Nach der Einreichung von mehr als einem Dutzend eidesstattlicher Erklärungen beim Bewährungsausschuss; nachdem Hunderte von Community-Mitgliedern sich zu Wort gemeldet und Schritte gegen die Kriminalisierung von Pride -Verteidiger*innen unternommen hatten; nach einem Tag der Solidarität, an dem über 50 Aktionen auf mehreren Kontinenten zur Unterstützung der sich wehrenden Queers stattfanden, beschloss der Bewährungsausschuss dennoch, Cedar für den Rest des Sommers im Gefängnis zu behalten.

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[Griechenland] Der anarchistische Gefährte Nikos Romanos wurde gestern nach sechs Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen

Juli 12th, 2019

Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien

Nikos war ein enger Freund von Alexis Grigoropoulos, einem anarchistischen Teenager, der 2008 von der Polizei in Exarcheia ermordet wurde, wodurch der griechische anarchistische Aufstand entflammte.

Nikos Romanos wurde im Februar 2013 mit drei weiteren Personen verhaftet und wegen versuchten bewaffneten Überfalls auf die Agricultural Bank und TT Hellenic Postbank in Velvento, Kozani, angeklagt. Er wurde auch deshalb zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er 2012 Sprengkörper besessen und platziert hatte. Zu den „Zielen“ gehörte das Haus des ehemaligen Ministers für Nationale Verteidigung, Giannos Papantoniou.

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[Deutschland] Schlägerei mit Schwerverletzten in der Teilanstalt II in der JVA Tegel

Juli 11th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Am 09.07.19 kam es am späten Nachmittag zu einer Schlägerei zwischen etwa 7 Gefangenen der Teilanstalt (TA) II der JVA Tegel mit zwei Schwerverletzten. Weil die Anstalt den Alarm erst sehr spät auslöste, dauerte die Schlägerei eine Weile an. Als Hintergrund geben Gefangene die krasse Verwahrung in der JVA Tegel an.

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[Italien] Operation Prometeo: Neue Adresse von Robert

Juli 8th, 2019

Quelle: round robin

Am 6. Juli 2019 haben wir erfahren, dass Robert aus dem Gefängnis von Terni nach Bancali in Sardinien verlegt wurde. Seine neue Adresse:

Robert Firozpoor
C. C. di Sassari – Bancali
strada provinciale 56, n. 4
Località Bancali
07100 Sassari // Italia [Italy]

weitere Infos hier.

[Kanada] Die Saga geht weiter: Updates zum queeren Widerstand und der Repression in Hamilton

Juli 4th, 2019

Quelle: north shore, übersetzt von abc wien

Anonym zugesandt an North Shore Counter-Info.

Es waren ein paar unglaublich hektische Wochen in Hamilton, und die Situation hier hat sich ständig weiterentwickelt. Die Dinge waren jenseits von Wut und gelegentlich herzzerreißend, aber auch ziemlich inspirierend und oft herzerwärmend. Trotz all der Scheisse, des Stresses und der Gewalt, die die Leute in der Stadt radikalisiert haben, haben sich die Gespräche verändert (plötzlich ist es nicht mehr so umstritten, die Polizei zu hassen oder den Stadtrat zu verurteilen!), und die breite Unterstützung für queere Anarchist*innen, einschließlich der politischen Einstellung, die sie haben, und der Aktionsformen, die sie ergreifen, ist gewachsen.

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[Deutschland] Elbchaussee-Prozessbericht vom 26. Juni 2019

Juli 3rd, 2019

Quelle: united we stand

Es wurde ein Sachverständiger zum Thema „Schwarzer Block“ vernommen (Politikwissenschaftler an der Uni Bremen und zugl. „Protestforscher“). Er ist Mitherausgeber der Schrift „Eskalation – Dynamiken der Gewalt im Kontext der G20-Proteste in Hamburg 2017“.

Zunächst legte er die Geschichte des Begriffs „Schwarzer Block“ kurz dar (Selbstbezeichnung autonomer Gruppen 1980/81 im Rahmen der Startbahn West – Proteste oder „Erfindung“ der Staatsanwaltschaft bei der Strafverfolgung derselben). Beim “Schwarzen Block” handele es sich nicht um eine (konkrete) Gruppierung o.  Ä.

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[Kanada] Solidarität mit Cedar und Queer- und Trans*Anarchist*innen in Hamilton, Ontario

Juli 3rd, 2019

Quelle: its going down

Eine Solidaritätserklärung an diejenigen, die im sogenannten Ontario und darüber hinaus für das Verbrechen, sich gegen rechtsextreme Angriffe zu verteidigen mit Repression konfrontiert sind.

Eine befreundete Person traf es am besten mit der Aussage, die Cops in Hamilton hätten in ein „Wespennest gestochen“ als sie unsere*n geliebte*n Cedar verhafteten und weiterhin Queer- und Trans*-Anarchist*innen im sogenannten Hamilton, Ontario, ins Visier nahmen. Tatsächlich sind wir ein wütender Haufen von Queer- und Trans*-Anarchist*innen die in den sogenannten USA leben und viele unserer eigenen Identitäten und Kämpfe in der gegenwärtigen Situation in Hamilton wiederfinden und versuchen, unsere anhaltende Unterstützung und Solidarität mit Cedar und den Gefährt*innen in dieser schwierigen Zeit zum Ausdruck zu bringen.
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Solidarity with Andreas Krebs – A summary (Situation July 2019)

Juli 2nd, 2019

There is also an German, French and Italian version of this text!

Our friend and companion Andreas is currently imprisoned in Naples (Italy). Since his imprisonment in Germany Andreas has been known as a rebellious prisoner. In April 2019 he was sentenced in Italy to 24 years in jail. In addition, Andreas has recently been diagnosed with kidney cancer. His health is deteriorating and we fear for his life. Actually, he should undergo surgery months ago, but the Italian authorities refuse to transfer him to a hospital.

Andreas was in the clutches of the German judicial machinery for years and he was in jail for a total of 16 years. He is a rebellious prisoner, participated in building the prisoners’ union (GGBO) behind bars, he went on hunger strike several times against the prison conditions and also participated in a solidarity hunger strike for the prisoners in Greece. To date he repeatedly publishes texts against the prison society, in which he describes everyday life in captivity.

In autumn 2014, after his release, he met his current wife Jutta. Both decided to spend a quiet retirement in the south of Italy. At the end of December 2016 there was a dispute with his former employer, who attacked Andreas and strangled him. Andreas stabbed him in self-defense with a penknife. Sadly, the victim died in the hospital three days later under mysterious circumstances, although it was said shortly after the act that he would survive.

What followed was an unprecedented hunt against Andreas and Jutta. Jutta received death threats via Facebook while in the Santa Maria Capua Vetere prison he was maltreated and tortured by the family members of the deceased, who are still working in that jail. Since the surveillance video confirmed Andreas’ statement to have defended himself, he came after several days in custody in house arrest. There they were exposed to constant “visits” by the police and hatred from large parts of the population. The family of the victim besieged their home, so that Andreas and Jutta could not go out for weeks. Finally, they felt forced to flee and went back to Germany. There, Andreas was arrested less than half a year later on the basis of a European arrest warrant with the help of the anti-terror unit of the German police. Andreas was back in jail in September 2017.

In December 2017, he was then completely unexpectedly relocated to the jail in Burg with the participation of masked cops of another anti-terrorist police unit. Andreas repeatedly wrote in letters about the intolerable conditions in the jails in Volkstädt and Burg. In April 2018, Andreas was finally totally overhasty handed over to extradition custody in the jail in Berlin Moabit, finally to be delivered in May 2018 as a German citizen to Italy.

Andreas is since then in the prison of Secondigliano, one of the largest high security prisons in Naples (Open Street Map). Since May 30, 2018 the trial against him was conducted there. In November 2018, some hearing dates took place, which Andreas’ wife Jutta also attended. In the courtroom, the relatives of the victim tried to assault Jutta and threatened her again massively.

On April 1st, 2019, the trial ended in the first instance with a sentence of intentional murder of 24 years imprisonment. Andreas was already visibly physically and mentally marked by the conditions of detention in the jails of Volkstedt, Burg and most recently in Berlin-Moabit. Andreas’ critical state of health was systematically ignored and denied. He was repeatedly refused medication, clinical investigations and operations. In addition, his detention conditions were aggravated, since the German police pretends that he has a close relationship to (former) RAF members.

In Italy, Andreas’s health has improved by no means. On the contrary: Andreas was recently diagnosed with kidney cancer. In recent weeks he had to cope with acute kidney failure. He suffers from very heavy water retention throughout his body, especially in his legs and at times he can not walk anymore. He is still refused a transfer to a hospital and an operation, necessary for months and also promised by the prison management. Andreas is rebellious as usual, is committed to other prisoners and reports repeatedly about the violent everyday life in the jail of Secondigliano, the arbitrariness of the guards, the neglect and undersupply of all prisoners and the racism against African fellow prisoners.

Andreas is happy about support of every kind!

For medicine and reasonably edible food he has to pay himself.

If you want to donate money:

Payee: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Reference: Spende/Andreas Krebs

Write Andreas in jail, he is happy about every little postcard. You also can send books, newspapers, magazines or colorful paper, it all will come through. He is very interested in motorcycles and philosophical issues.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

If you want to know more about Andreas, then go to
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in German)

Call numerously in the German embassy in Italy and demand medical care for the prisoner Andreas Krebs! Anything else is a failure to render assistance!

Mr. Besken (Ambassador) +39649213285

Let us show to Andreas that he is not forgotten. Solidarity actions of any kind are welcome!

Freedom for all prisoners! Down with all the prisons!
Freedom and luck for Andreas Krebs!

Solidarietà con Andreas Krebs – Un riassunto (Situazione fino a luglio 2019)

Juli 2nd, 2019

il testo seguente è anche pubblicato in tedesco, francese e inglese!

Il nostro amico e compagno Andreas è attualmente detenuto a Napoli. Dal momento della sua detenzione in Germania, Andreas fu conosciuto come un prigioniero ribelle. Nell’aprile 2019 fu condannato in Italia a 24 anni di carcere. Inoltre, a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. La sua salute si sta deteriorando e temiamo per la sua vita. In fondo, dovrebbe subire un intervento chirurgico già qualche mese fa, ma le autorità italiane si rifiutano di trasferirlo in ospedale.

Andreas era rimasto per anni nelle macchine giudiziarie tedesche ed era stato in prigione per un totale di 16 anni. È un prigioniero ribelle, ha partecipato alla costruzione del sindacato dei prigionieri (GGBO) dietro le sbarre, fece scioperi della fame diverse volte contro le condizioni carcerarie e anche partecipò a uno sciopero della fame di solidarietà per i prigionieri in Grecia. Ad oggi pubblica ripetutamente testi contro la società carceraria, in cui descrive la vita quotidiana in cattività.

Nell’autunno 2014, dopo la sua liberazione, incontrò la sua attuale moglie Jutta. Entrambi decisero di trascorrere un tranquillo ritiro nel sud Italia. Alla fine di dicembre 2016 c’è stata una disputa con il suo ex datore di lavoro, che attaccò e strangolò Andreas. Andreas lo piantò per autodifesa con un temperino. Purtroppo, la vittima morì in ospedale tre giorni dopo in circostanze misteriose, sebbene sia stato detto poco dopo l’atto che sarebbe sopravvissuto.

Ciò che seguì fu una caccia senza precedenti contro Andreas e Jutta. Jutta ricevve minacce di morte tramite Facebook mentre nella prigione di Santa Maria Capua Vetere Andreas fu maltrattato e torturato dai familiari del defunto, che stanno ancora lavorando in quella prigione. Perché il video di sorveglianza confermó la dichiarazione di Andreas di essersi difeso, venne dopo diversi giorni in custodia agli arresti domiciliari. Lì erano esposti a continue „visite“ da parte della polizia e odio da parte di gran parte della popolazione. La famiglia della vittima assediava la loro casa, così che Andreas e Jutta non potevano uscire per settimane. Alla fine si sentirono costretti a fuggire e tornarono in Germania. Lì, Andreas fu arrestato meno di sei mesi dopo sulla base di un mandato di arresto europeo con l’aiuto dell’unità antiterrorismo della polizia tedesca. Andreas era di nuovo in prigione a settembre 2017.

Nel dicembre 2017, fu poi completamente inaspettatamente trasferito nel carcere di Burg con la partecipazione di poliziotti mascherati di una altra squadra di polizia anti-terrorismo. Andreas ha ripetutamente scritto in lettere sulle condizioni intollerabili nelle prigioni di Volkstädt e Burg. Nell’aprile 2018, Andreas fu finalmente totalmente sopraffatto consegnato alla custodia per l’estradizione nel carcere di Moabit a Berlino, per essere infine consegnato a maggio 2018 come cittadino tedesco in Italia.

Da allora Andreas è nel carcere di Secondigliano, una delle più grandi prigioni di alta sicurezza a Napoli (Open Street Map). Dal 30 maggio 2018 il processo contro di lui fu condotto lì. Nel novembre 2018 si sono svolte alcune date di udienza, alle quali ha partecipato anche la moglie di Andreas. In tribunale, i parenti della vittima cercavano di aggredire Jutta e la minacciavano di nuovo in modo massiccio.

Il 1° aprile 2019, il processo si è concluso in prima istanza con una sentenza di omicidio intenzionale di 24 anni di reclusione. Andreas era già visibilmente fisicamente e mentalmente segnato dalle condizioni di detenzione nelle carceri di Volkstedt, Burg e, più recentemente, a Berlino-Moabit. Lo stato critico di salute di Andreas fu sistematicamente ignorato e negato. Ha ripetutamente rifiutato i farmaci, le indagini cliniche e le operazioni. Inoltre, le sue condizioni di detenzione aggravavano, dal momento che la polizia tedesca fa finta di avere uno stretto rapporto con gli ex membri della RAF.

In Italia, la salute di Andreas non è migliorata affatto. Al contrario: a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. Nelle ultime settimane ha dovuto far fronte a insufficienza renale acuta. Soffre di ritenzione idrica molto pesante in tutto il corpo, specialmente nelle gambe e, a volte, non riesce più a camminare. Gli viene comunque rifiutato un trasferimento in ospedale e un’operazione, necessari per mesi e promessi anche dalla direzione della prigione. Andreas è ribelle come al solito, è impegnato con altri detenuti e riferisce ripetutamente sulla violenta vita quotidiana nel carcere di Secondigliano, l’arbitrarietà delle guardie, l’incuria e la fornitura insufficiente di tutti i prigionieri e il razzismo contro i prigionieri africani.

Andreas è felice per il supporto di ogni tipo!
Per la medicina e il cibo ragionevolmente edibile deve pagare se stesso.
Se vuoi offrire denaro:

Ricevente:   Krebs
IBAN:        DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC:         BELADE BEXXX
Causale:     Spende/Andreas Krebs

Scrivi Andreas in carcere, è contento di ogni piccola cartolina. Puoi anche inviare libri, giornali, riviste o carta colorata, tutto questo verrà fuori. È molto interessato alle motociclette e ai soggetti filosofici.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

Se vuoi sapere di più su Andreas, allora vai a
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in tedesco)

Chiama numerosi all’ambasciata tedesca in Italia e chiedi assistenza medica al prigioniero Andreas Krebs! Qualcos’altro è un fallimento nel fornire assistenza!

Sr. Besken (ambasciatore) +39649213285

Mostriamo ad Andreas che non è dimenticato. Azioni di solidarietà di qualsiasi tipo sono benvenute!

Libertà per tutti i prigionieri! Abbasso tutte le prigioni!
Libertà e fortuna per Andreas Krebs!

Solidarität mit Andreas Krebs – Eine Zusammenfassung (Stand Juli 2019)

Juli 2nd, 2019

Von diesem Text gibt es auch eine englische, französische und italienische Version!

Unseren Freund und Gefährte Andreas ist zur Zeit in Neapel (Italien) inhaftiert. Andreas ist seit seiner Haft in Deutschland als rebellischer Gefangener bekannt. Im April 2019 wurde er in Italien zu 24 Jahren Knast verurteilt. Andreas hat darüber hinaus vor kurzem Nierenkrebs diagnostiziert bekommen. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich laufend und wir fürchten um sein Leben. Eigentlich müsste er schon vor Monaten operiert werden, doch die italienischen Behörden weigern sich, ihn in ein Krankenhaus zu überstellen.

Andreas war jahrelang in den Fängen der deutschen Justiz und saß insgesamt über 16 Jahre im Knast. Er ist ein rebellischer Gefangener, baute hinter Gittern die Gefangenengewerkschaft (GGBO) mit auf, führte diverse Hungerstreiks gegen die Knastbedingungen und beteiligte sich auch an einem Solidaritätshungerstreik für die Gefangenen in Griechenland. Bis heute veröffentlicht er immer wieder Texte gegen die Knastgesellschaft, in denen er den Alltag in Gefangenschaft beschreibt.

Im Herbst 2014 nach seiner Entlassung lernte er seine jetzige Frau Jutta kennen. Beide entschieden sich einen ruhigen Lebensabend im Süden Italiens verbringen zu wollen. Ende Dezember 2016 kam es zu einer Auseinandersetzung mit seinem damaligen Arbeitgeber. Dieser ging auf Andreas los und würgte ihn. Andreas stach in Notwehr mit einem Taschenmesser zu. Das Opfer starb leider unter ungeklärten Umständen drei Tage später im Krankenhaus, obwohl es kurz nach der Tat noch hieß, dass er überleben würde.

Was darauf folgte, war eine beispiellose Hetzjagd gegen Andreas und Jutta. Via Facebook bekam Jutta Morddrohungen, während er im Gefängnis Santa Maria Capua Vetere von den Familienmitgliedern des Verstorbenen, die nach wie vor in diesem Knast arbeiten, misshandelt und gefoltert wurde. Da das Überwachungsvideo Andreas‘ Aussage bestätigte, sich verteidigt zu haben, kam er nach einigen Tagen in Untersuchungshaft in den Hausarrest. Dort waren sie ständigen „Besuchen“ der Polizei und dem Hass aus großen Teilen der Bevölkerung ausgesetzt. Die Familie des Opfers belagerte deren Wohnung, so dass Andreas und Jutta wochenlang nicht außer Haus gehen konnten. Schließlich sahen sie sich gezwungen zu fliehen und gingen zurück nach Deutschland. Dort wurde Andreas nicht einmal ein halbes Jahr später aufgrund eines europäischen Haftbefehls mit Hilfe der Antiterroreinheit der deutschen Polizei festgenommen. So befand sich Andreas im September 2017 wieder im deutschen Knast.

Im Dezember 2017 wurde er dann völlig unerwartet unter Beteiligung vermummter Cops einer weiteren polizeilichen Anti-Terror-Abteilung in die JVA Burg verlegt. Andreas berichtete immer wieder in Briefen von den untragbaren Bedingungen in den Knästen Volkstädt und Burg. Im April 2018 wurde Andreas schließlich vollkommen überstürzt nach Berlin Moabit in Auslieferungshaft überstellt, um schließlich im Mai 2018 als deutscher Staatsbürger nach Italien ausgeliefert zu werden.

Andreas befindet sich seitdem im Secondigliano, eines der größten Hochsicherheitsgefängnisse Neapels. Dort wurde seit 30. Mai 2018 der Prozess gegen ihn geführt. Im November 2018 fanden einige Prozesstage statt, an denen auch Andreas Frau Jutta vor Ort war. Im Gerichtssaal versuchten die Verwandten des Opfers auf Jutta loszugehen und bedrohten sie erneut massiv.

Am 1. April 2019 endete das Verfahren in erster Instanz mit einem Urteil wegen vorsätzlichem Mord von 24 Jahren Haft. Andreas war vor der Auslieferung bereits körperlich und psychisch sichtbar gezeichnet durch die Haftbedingungen in den Knästen Volkstedt, Burg und zuletzt in Berlin-Moabit. Andreas’ kritischer Gesundheitszustand wurde systematisch ignoriert und verleugnet. Medikamente sowie klinische Untersuchungen und Operationen wurden ihm wiederholt verweigert. Zusätzlich waren seine Haftbedingungen verschärft, da ihm die deutsche Polizei ein Naheverhältnis zu (ehemaligen) RAF-Mitgliedern andichtet.

In Italien hat sich Andreas Gesundheitszustand keineswegs verbessert. Im Gegenteil: Andreas wurde vor einiger Zeit Nierenkrebs diagnostiziert. In den letzten Wochen stand er vor einem akuten Nierenversagen. Er leidet unter sehr heftigen Wassereinlagerungen im ganzen Körper, vor allem an den Beinen und kann zeitweise deswegen nicht mehr gehen. Eine Überstellung in ein Krankenhaus und eine seit Monaten notwendige und auch von der Justizanstalt zugesicherte Operation wird ihm nach wie vor verweigert. Andreas ist wie eh und je aufmüpfig, setzt sich für andere Gefangenen ein und berichtet immer wieder vom gewalttätigen Alltag im Secondigliano, der Willkür durch die Wärter, die Verwahrlosung und Unterversorgung aller Gefangenen und den Rassismus gegen afrikanische Mitgefangene.

Andreas freut sich über Unterstützung jeder Art!

Er muss für Medikamente und halbwegs brauchbare Lebensmittel selber aufkommen.

Wenn ihr Geld zu spenden wollt:

Empfänger: Krebs

IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26

BIC: BELADE BEXXX

Verwendungszweck: Spende/Andreas Krebs

Schreibt Andreas in den Knast, er freut sich über jede kleine Postkarte. Auch könnt ihr Bücher, Zeitungen, Zeitschriften oder buntes Papier schicken, es kommt alles an. Er interessiert sich sehr für Motorräder und philosophische Fragen.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

Wenn ihr mehr über Andreas erfahren wollt, dann schaut auf https://andreaskrebs.blackblogs.org/

(auf Deutsch) nach!

Zeigen wir Andreas, dass er nicht vergessen ist. Soli-Aktionen jeder Art sind willkommen!

Freiheit für alle Gefangenen! Nieder mit allen Knästen!

Freiheit und Glück für Andreas Krebs!

[A-Fund] Interview (Mai 2019)

Juli 2nd, 2019

Quelle: anarkism, übersetzt von abc wien

Von Indonesien in die USA. Von Südamerika bis nach Europa, überall nimmt die Repression zu. Aber es ist nicht notwendig, dass wir die Augen vor Repression verschließen oder sie anerkennen und uns davon abhalten lassen, dem Staat und anderen Repressionsmechanismen Widerstand zu leisten.

Wir müssen uns jedoch eingestehen, dass wir in einer Welt leben, in der die Überwachung zunimmt, der Faschismus auf dem Vormarsch ist und innerhalb der Polizei wächst, und wir müssen organisiert sein, um der wachsenden Bedrohung entgegenzutreten. Wir können sicher sein, dass das Kapital gut vorbereitet ist und mit all seiner Kraft versucht, selbst den kleinsten Funken des Widerstandes, der entfacht wird, zu vernichten. Vor einiger Zeit haben wir einen Text des International Anarchist Defence Fund veröffentlicht, einem relativ neu gegründeten anarchistischen Solidaritätsfonds. Hier kommt ein ausführlicheres Interview mit dem Kollektiv hinter dem anarchistischen Fonds.

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[Italien] Übersicht über verschiedene repressive Operationen gegen Anarchist*innen

Juli 2nd, 2019

Quelle: barrikade

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Einige Re-Posts. Stand 1. Juli 2019. Danke an alle übersetzenden Gefährt*innen!

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN

Operazione Scintilla

Am 7. Februar 2019 wurde das seit 1995 besetzte Squat „Asilo occupato“ in Turin im Rahmen der „Operazione Scintilla“ geräumt. Gleichzeitig wurden sechs Anarchist*innen verhaftet.

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[Österreich] Wien: Infos zum Prozess wegen einer Silvesterparty

Juli 2nd, 2019

Quelle: emrawi

Wie bereits berichtet fand vor kurzem ein Prozess wegen absurden Anzeigen nach einer Silvesterparty statt.

Der Prozess hat am 19.6. im Verwaltungsgericht Muthgasse stattgefunden. Anwesend waren der Beschuldigte, sein Vertreter und mehrere solidarische Beobachter_innen. Von der Kiwarei war niemand geladen und erschienen. Der Beschuldigte betonte, dass ihm persönlich nichts vorgeworfen wurde, außer in einer bestimmten Gasse anwesend gewesen zu sein. Er wies auch darauf hin, dass ein angebliches Gruppenverhalten nicht willkürlich einzelnen Personen zugeordnet werden kann.

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[Österreich] Wien: Erklärung zum Scheitern der Anarchistischen Bibliothek Wien

Juli 2nd, 2019

Quelle: kam per mail

Liebe Freund_innen, Unterstützer_innen und Genoss_innen,

wie viele von euch wissen, scheiterte vor nun 2 ½ Jahren das Projekt Anarchistische Bibliothek. Die ganze Bibliotheksgruppe stieg auf Grund der unüberbrückbaren Differenzen mit einer Person aus dem Projekt aus.

Unsere Gründe und Sicht auf die Dinge findet ihr in unserer Kurzfassung und Langfassung „Erklärung zum Scheitern der Anarchistischen Bibliothek Wien“.

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[Italien] Update zum Hungerstreik

Juli 2nd, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am 28. Juni 2019 beendeten die drei anarchistischen Gefährtinnen, eingesperrt im Abschnitt AS2 des Gefängnisses von L’Aquila, ihren Hungerstreik, der von Silvia und Anna am 29. Mai begonnen wurde. Sie teilten dies der Strafvollzugsanstalt offiziell mit. Sie verfassten eine Erklärung über die Beendigung des Streiks, die sie per Post an einige Akteur*innen der Bewegung schickten. Hinsichtlich einer Anhörung am 2. Juli vor dem Gericht in Turin, bei der Silvia und andere Gefährt*innen angeklagt sind, wurde Silvias Anwesenheit im Gerichtssaal gestattet, so dass sie am 28. Juni nach Turin verlegt wurde.

[…] Marco beendete ebenfalls seinen Hungerstreik, nachdem er erfuhr, dass die Gefährt*innen in L’Aquila ihren Hungerstreik beendeten. […]

[Spanien] Interview über Klandestinität

Juli 2nd, 2019

Quelle: panopticon (leicht verändert)

Vor einigen Tagen erhielten wir ein Interview von Lisa, was sie mit einer Gefangenen der Organisation ETA in einem Knast in Madrid über Klandestinität geführt hat. Sie bat darum, dieses zu veröffentlichen. In diesem Interview wird im Zusammenhang mit der baskischen Bevölkerung das Wort Volk verwendet. Wir bitten darum dieses Wort im baskischen Kontext zu verstehen, was nichts mit Rassismus, jeglicher „Blut und Boden“ Rhetorik zu tun hat. Die revolutionäre und nationale Befreiungsbewegung im Baskenland, sieht all jene als Bask*innen, die sich als solche fühlen, begreifen und sehen, fernab von ihrer Herkunft und Abstammung.

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[Deutschland] G20: Prozessberichte zum 28. und 29. Prozesstag im Elbchaussee-Prozess

Juli 2nd, 2019

Quelle: united we stand

Am 19.06.2019 wurden erstmal weitere Videozeugen vernommen. Es stellte sich heraus, dass die meisten, jedenfalls anfangs, klar von einer Demo ausgingen (Menschengruppe, Transparent pp.). Manch Zeuge differenzierte im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft deutlich innerhalb Gruppe. So wurde ausdrücklich mitgeteilt, die „eigentlichen Krawallmacher“ seien erst „nach der Demo“ gekommen usw. Alle Zeugen sprachen (teilweise auch für ihre Angehörigen, z. B. kleine Kinder) aber auch wieder von „Schock“, „Angst“ und Verunsicherung“. Bei Staatsanwaltschaft (und der Kammer) hinterlässt das sicherlich mehr Wirkung als Differenzierungen zum Thema „Demo oder nicht?“.

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[Deutschland] G20 – Loic bleibt im Knast !

Juli 2nd, 2019

Quelle: united we stand

Das Landgericht Hamburg hat heute entschieden, dass unser Freund und Genosse Loic weiterhin in Haft bleiben muss. Seine Verteidiger hatten letzte Woche beantragt, den Haftbefehl aufzuheben, hilfsweise Haftverschonung zu gewähren. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. Loic habe mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen und es bestehe Fluchtgefahr. Er habe keine Einlassung gemacht, die sich strafmildernd auswirken könnte. Trotz WG-Zimmer in Hamburg, Angebot einer Kautionszahlung und Meldeauflagen bestehe ein starker Fluchtanreiz, da er Teil einer internationalen Vernetzung der radikalen Linken sei.

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[Deutschland] ABC Leipzig: Unser Streben nach Freiheit ist stärker als jeder Knast

Juni 29th, 2019

Quelle: indymedia

[english version below]

Wir sind eine autonome anarchistische Gruppe, die gegen die Knastgesellschaft kämpft. Wir wollen Solidarität mit Gefangenen und von Repression betroffenen Menschen schaffen bzw. stärken und suchen nach einem anderen Umgang mit Konflikten, anstelle des Justizsystems.

Seit unserer Gründung vor etwa einem Jahr waren wir in einen Prozess, um zu klären was wir tun wollen und haben unsere Unterstützungsstruktur aufgebaut. Nun fühlen wir uns bereit, öffentlich aufzutreten und ein paar Worte über uns und unsere Ideen zu schreiben, und wie wir von Repression betroffene Menschen unterstützen wollen.

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[A-Fund] Übersicht der unterstützten Fälle im April/Mai/Juni 2019

Juni 28th, 2019

Quelle: Anarchist Defence Fund

Griechische Gefährt*innen erhalten Unterstützung vom A-Fonds

Am 21. April 2016, dem Tag, an dem die Faschist*innen 1967 die Regierung in Griechenland übernahmen und eine Diktatur errichteten, platzierten zwei Gefährt*innen im Zentrum Athens einen Brandsatz an einer Bank. Sie wollten die ATM in Solidarität mit politischen Gefangenen niederbrennen. Ein*e Taxifahrer*in beobachtete sie dabei und rief die Bullen, als er verstand, was da gerade passierte. Deshalb konnten die Bullen die beiden flüchtenden Gefährt*innen festnehmen.

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Bruchstellen #48 online!

Juni 28th, 2019
 Inhalt:
*[Griechenland] Anarchist Giannis Michailidis ist aus dem Tyrintha-Gefängnis geflohen
*[USA] Verschönerung des indonesischen Konsulats in San Francisco in Solidarität mit den am 1. Mai in Indonesien verhafteten Anarchist*innen
*[Spanien] Text in Solidarität mit den hungerstreikenden Gefährt*innen in Italien von der anarchistischen Gefangenen Lisa
*[USA] Statement von Jeremy zum 11. Juni 2019
*[CZ ] Fenix 2 – Prozess gegen die Angeklagten
*[Griechenland] Urteil im fünten Revolutionary Struggle Prozess
*[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs (Juni 2019)
*[Deutschland] Fabian Waterstraat wegen GG/BO als „linker Gewalttäter“ eingestuft
*Updates zur Repression in Italien. Hungerstreiks, Festnahmen & Solidarität
*[Griechenland] Thessaloniki: Verhaftungen von 3 Gefährt*innen während einer Enteignung
*[Deutschland] Solidarität mit den verhafteten Gefährt*innen in Thessaloniki
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Laue Sommertage im Juni”
*[USA] Brief von Eric King – Update zu seiner Situation
*[Deutschland] G20: Wieder Freispruch in Tabo-Verfahren

[Wien] Heute wieder Schreibwerkstatt!

Juni 27th, 2019

Solidarität ist mehr als nur ein Wort und manchmal sind es viele Worte auf Papier die in die Knäste geschickt werden!

Kommt vorbei und schreibt mit uns Briefe an Gefangene!

27.06.2019. | 18 – 20 Uhr
ekh | medienwerkstatt

 

[Italien] Operation Prometeo: Update und Adressen der Gefährt*innen

Juni 26th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Nach den Verhaftungen am 21. Mai im Rahmen der repressiven Operation Prometeo waren Robert und Beppe bis zum 21. Juni im Opera Gefängnis in Milan eingesperrt, während Natasha in Frankreich festgehalten wurde.

Im Hochsicherheitsgefängnis Opera waren Beppe und Robert einen kompletten Monat in Isolationshaft im Abschnitt 41bis, da es dort keinen AS2-Abschnitt gibt („Hohe Überwachung 2“), mit nur einer Stunde „Sozialisation“ pro Tag, in der sie sich gegenseitig sehen konnten, während die restliche Zeit ihre Zellen verschlossen waren. Dieses „illegale“ Regime wurde dem*der Richter*in, dem Premierminister sowie der Behörde für Gefangenenrechte gemeldet, zumal die Isolationshaft nicht einmal richterlich angeordnet war. Allerdings änderte sich einen Monat lang nichts.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: „Laue Sommertage im Juni“

Juni 26th, 2019

Quelle: freedom for thomas

Sicherungsverwahrung (SV) geht seinen gewohnten Gang. Endlich werden die Hofzeiten ausgeweitet (1.), in Sachen Videotext soll sich auch was tun (2.). Die Unsitte der Brückentage nimmt kein Ende (3.), außerdem hatte ich meine zweite von vier Ausführungen im laufenden Jahr Was ein Sommer, wieder Temperaturen jenseits der 30 Grad und das Leben in der Freiburger (4.). Und zum schönen Schluss noch was zum Toilettenpapier-Kleinkrieg (5.)

1. Hofzeiten ausgeweitet

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[Deutschland] Solidarität mit den verhafteten Gefährt*innen in Thessaloniki

Juni 26th, 2019

Quelle: indymedia, übersetzt von abc wien

Aus der urbanen Wüste der Gefahrenzone in Friedrichshain senden wir ein Zeichen unserer Solidarität an Yiannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou. Am Montagmorgen, den 24. Juni, errichteten wir eine brennende Barrikade im Weidenweg (Straße nähe Rigaer und Liebig) zusammen mit einem Banner (siehe Text auf dem Bild). Wir warteten mit Steinen, um die ersten Streifenwagen zu empfangen, allerdings brauchten sie viel Zeit für das Zusammenziehen starker Kräfte um in die Rigaer Straße vorzudringen, so dass wir sicher verschwanden.

Am 12. Juni wurden die Gefährt*innen Yannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou wegen der Enteignung eines Geldtransports, der einen Geldautomaten am Universitätsklinikum AHEPA auffüllte, festgenommen. Sie gaben folgende Erklärung ab:

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[CZ ] Fenix 2 – Prozess gegen die Angeklagten

Juni 26th, 2019

Quelle: abc news, übersetzt von abc wien

Am 1. Und 3. Juli 2019 wird der Prozess gegen vier Anarchisten und einen Umweltschützer, die im Rahmen der Operation Fenix 2 angeklagt sind, stattfinden. Jeder Verhandlungstag beginnt am Amtsgericht Most um 8:30 Uhr.

Kommt zum Gericht oder macht Solidaritätsaktionen und unterstützt die Gefährten! Zeigt ihnen, dass euch ihre Zukunft nicht egal ist, genauso wenig wie unser aller Freiheit nicht egal ist.

Jede Form der Unterstützung ist willkommen!