August 25th, 2018
Quelle: GaiDao No 92 August 2018
Wie sieht Eure Arbeit beim ABC aus? Wie arbeitet ihr, und was sind Eure kurzfristigen und langfristigen Ziele?
Die Arbeit des Anarchist Black Cross (ABC) in Belarus [Weißrussland; Anm. d. Red.] ist vielfältig. Ganz klassisch, wie die meisten es sich wahrscheinlich vorstellen können, machen wir Solidaritätsarbeit für Menschen, die von Repression betroffen sind. Das heißt wir stellen finanzielle Hilfen für Gerichtskosten zur Verfügung, um Strafen und ähnliches zu bezahlen. Aber darüber hinaus wollen wir auch nicht aus den Augen verlieren wie Repressionen aussehen können und funktionieren. Das fängt an bei Psychoterror und geht bis zu blanker Gewalt gegen Aktivist*innen. Wir versuchen deshalb so breit wie möglich zu arbeiten, soweit uns das innerhalb der derzeitigen politischen Lage möglich ist und unter Berücksichtigung unserer persönlichen Kapazitäten.
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August 25th, 2018
Quelle: barrikade
Ein Brief aus Berlin, verfasst am 06.07.2018
Nero befindet sich in Deutschland in Isolationshaft – Das vorzeitige Haftende (2/3 Strafe) wurde vorerst aufgehoben. Nero wurde inhaftiert, nachdem er im Juni ’17 einen Bullenhelikopter ins Visier eines Laserpointers nahm.
„Letzte Woche unterbrach ein Ereignis die gewohnte Knastmonotonie. Ich hatte meine 2/3 Anhörung. Dafür musste ich zum Gericht transportiert werden. Mich führte ein [ ] am Morgen zum Haupttor. In der Wartezelle lernte ich einen netten Mitgefangenen kennen, welcher in Anstaltskleidung und mit Hand- und Fussfesseln vor mir sass. Er erzählt mir, in gebrochenem Deutsch, dass er ebenfalls zu seiner 2/3 Anhörung gebracht werden soll. Bei ihm wäre das eine 2 Monatige Einsparung. Er sitzt wegen Diebstahl und nicht das erste Mal. Ansonsten schlägt er sich so durch. Meist übernachtet er auf der Strasse oder bei Freunden. Geld vom Staat bekommt er nicht und arbeiten will er auch nicht.
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August 25th, 2018
Quelle: political-prisoners
Die Hamburger Bullen haben heute vor wenigen Stunden erneut einen weiteren Satz, 70 um genau zu sein, unkommentierter Fotos in Netz gestellt und rufen – ohne irgendwelche konkreten Tatbestände oder Sachverhalte zu den Fotos zu geben – jetzt schon zum dritten mal zur Denunziation und Selbstanzeige auf. Gleichzeitig versucht die sogenannte Sonderkommission Schwarzer Block es so darzustellen, als ob die Fahndungen nach G20 große Erfolge erzielt hätten in dem sie die Anzahl der laufenden Verfahren anführt. Sie muss sich aber selbst eingestehen, dass in mehr als bei ¾ aller laufenden Verfahren die Beschuldigten nicht bekannt sind und selbst wenn, wie bei Verfahren gegen einen G20 Aktivisten der am Freitag freigesprochen wurde, bedeutet das nicht, dass eine Verurteilung dabei rauskommt.
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August 25th, 2018
Quelle: kaos München
Anlässlich der globalen Aktionswoche in Solidarität mit anarchistischen Gefangenen haben wir einen Text über die Rolle der Gefängnisse in der Gesellschaft verfasst. Diesen Text haben wir als Flyer verteilt, um auf den Themenkomplex des weltweiten Gefängnissystems aufmerksam zu machen.
Stell dir vor dir würde von einem Tag auf den nächsten die Kontrolle über dein Leben genommen werden. Viele Entscheidungen, beispielsweise wann du isst, wann du schläfst, wann du andere Menschen treffen kannst – und welche anderen Menschen –, ob und welche Bücher du lesen darfst würden von anderen Menschen für dich getroffen. Stell dir vor, du würdest gezwungen werden, für einen Tageslohn von rund 8 Euro zu arbeiten und irgendwer würde dich trotzdem zwingen, einen Teil dieses Geldes zu sparen. Stell dir vor, es gäbe Menschen die du jeden Tag sehen musst, von denen du abhängig bist und die dich jederzeit verprügeln können – und die das auch tun –, ohne dass das Konsequenzen für sie hat. Stell dir vor, du wärst krank aber darfst erst in einer Woche zum Arzt. Für viele Menschen weltweit ist das und Schlimmeres bittere Realität. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und für viele sogar Jahr um Jahr.
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August 25th, 2018
Quelle: gefangenen info
Brief von Lisa, April 2018, JVA Willich II
„Wir haben uns entschieden, diese Geschichte zu veröffentlichen, obwohl es schon über 2 Jahre her ist. Leider war es meiner mitgefangenen Freundin damals nicht möglich die Geschichte rauszubringen und auf die Schikanen des Knastes zu reagieren, da sie alleine da stand und vom Knastsystem kalt gemacht werden sollte. Täglich sterben unzählige Menschen im Knast, sei es mit oder ohne Fremdeinwirkung, sei es durch „unerklärliche“ Todesfälle oder durch sogenannte Selbstmorde; jedesmal liegt die Hauptverantwortung aber beim Knast und dem Staat, der uns Menschen einsperrt und uns unserer Selbstbestimmung und unserer gegenseitigen Unterstützung beraubt oder berauben will. Wenn sich Gefangene füreinander einsetzen, ihre Menschlichkeit nicht verlieren und die täglichen Schikanen und Ungerechtigkeit nicht einfach zulassen, sondern sie anprangern und sich gegen den Knast, den Staat und die Justiz stellen, versucht man sie immer zu isolieren, als „unzurechnungsfähig“ oder „psychisch-Krank“ hinzustellen und kaputt zu machen.
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August 23rd, 2018
Internationale Woche der Solidarität mit gefangenen Anarchist*innen
Seit 2013 findet alljährlich die internationale Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene vom 23. – 30. August statt. Es wurde der 23. August als Beginn gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1927 die italienisch-amerikanischen Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti im Knast exekutiert wurden. Verurteilt, aufgrund des Verdachts während eines bewaffneten Raubüberfalls in einer Schuhfabrik in Massachusetts, zwei Männer ermordet zu haben. Ihre Verhaftung war Teil einer Kampagne, die von der amerikanischen Regierung gegen Anarchist*innen geführt wurde. Beweise von Seiten des Staates gab es keine und so wurden die beiden für ihre starke anarchistische Überzeugung hingerichtet.
Wir rufen alle dazu auf, Aktionen in Solidarität mit anarchistischen Gefangenen zu organisieren.
Macht das, was ihr für notwendig erachtet.
Bis alle frei sind!
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August 23rd, 2018
Quelle: support eric king, Übersetzt von ABC Wien

22. August 2018: Neue Adresse! Eric wurde ERNEUT verlegt.
Hallo Alle!
Gerade wurde uns mitgeteilt, dass Eric gestern (17.08.2018) in die Isolationsabteilung (Secure Housing Unit S.H.U. – Das Loch, Isolationshaft, etc.) verlegt wurde. Wir haben bisher noch nicht alle Details, aber es scheint, dass Eric in der nächsten Zeit in der S.H.U. bleiben wird. Sobald wir mehr Informationen zu der Situation haben, werden wir diese bekanntgeben.
Eric ist dankbar für all die Post, die er zu seinem Geburtstag bekommen hat. Leider hat er keine Möglichkeit zu antworten, da er die Post nicht bei sich hat – falls du also Lust hast, ihm erneut zu schreiben, würde er sich wirklich freuen. Wir ermutigen euch alle, ihm eine Nachricht oder Postkarte zu schicken. Wie viele von euch wissen, sind die Gefangenen der S.H.U. an einem sogar noch dunkleren Ort als „normale“ Gefangene, deshalb haben wir ein paar Vorschläge, um die Zeit in einer eintönigen Zelle, in der Eric 23 Stunden am Tag verbringen muss, zu erleichtern.
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August 22nd, 2018
Quelle: ABC Dresden
Wir erhielten folgenden Bericht über eine Kletteraktion in Hamburg im Rahmen der G20 Proteste. Der interessante Aspekt ist die Personalienverweigerung, die recht erfolgreich funktioniert hat in diesem Zusammenhang. Wir finden es wichtig die Debatte um Personalienverweigerung weiter zu führen und haben deshalb den Artikel für euch veröffentlicht.
Im Juli 2017 fand am G20 Wochenende eine Kletteraktion in Hamburg Altona statt. Zwei Kletteraktivist_innen besetzten einen Baukran direkt an der A7, seilten sich an diesem mit einem Transparent ab und blieben auf dem Baukran bis sie nach 1:15h von der Feuerwehr geräumt wurden.
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August 22nd, 2018
Quelle: act for free, Übersetzt von ABC Wien
Für sechs Gefangene wird der Prozess bald beendet sein, sie warten noch auf das Urteil. Vier weitere Gefangene sind allerdings immer noch im Cebongan Gefängnis (einschließlich Ucil) und ein Gefangener wird noch immer in der Polizeistation in Sleman festgehalten. Es ist weiterhin unklar, wann es zum Prozess kommen wird. Am Dienstag, den 14. August 2018, begann der Prozess gegen die Gefährten O und M, währen am folgenden Donnerstag, den 16. August 2018, die Prozesse für die Gefährten MI, MEA, AMA und ZW begannen. Der Prozess für Brian Valentina (Ucils) startet am Dienstag, den 21. August 2018.
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August 20th, 2018
Quelle: indymedia
Am 18. August wurde der Loic in Frankreich beim Versuch seine Angehörigen zu besuchen von 15 Bullen überwältigt und festgenommen. Seit den internationalen Razzien gegen G20-Gegner_innen in Spanien, Schweiz, Italien und Frankreich vom 29. Mai war der junge Aktivist untergetaucht und hatte eine Erklärung zu seinem Entzug vor den Repressionsorganen veröffentlicht
(https://blogs.mediapart.fr/loiccitation/blog/140618/je-choisis-la-cavale).
In Frankreich wird er in verschiedenen Fällen beschuldigt linkspolitische Straftaten begangen zu haben. Ihm wird unter anderem vorgeworfen an Hackerangriffen auf unnütze Großbauprojekte beteiligt gewesen zu sein.
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August 19th, 2018
Quelle: anarchistischebibliothek.org
Warum der Knast Scheiße ist…
ciga
Einige Gedanken zum Gefängnissystem, seiner sozialen Funktion und zur Forderung nach Solidarität und Freiheit für alle Gefangenen
(Der Text wurde in der aktuellen Version als Redebeitrag für die Silvesterkundgebung 2016/17 vor der JVA Tonna geschrieben, eine ähnliche Version wurde in der Outbreak, der Zeitung der GG/BO, veröffentlicht – Vorlage war ein Text des ABC Berlin)
Gefängnisse stellen das höchste Mittel des Staates zur Bestrafung von denjenigen dar, die gegen die Regeln und Gesetze, welche von den jeweiligen Herrschenden aufgestellt wurden, verstoßen haben. Eine Person, welche durch Gesetzesbrüche die Norm verletzt, soll bestraft, als Unruheherd kontrolliert und isoliert sowie als abschreckendes Beispiel für den Rest der Gesellschaft präsentiert werden. Die Stigmatisierung der Gefangenen, auch über die Haft hinaus, definiert Normen des richtigen und guten bzw. des falschen und bösen Verhaltens und verhindert relativ erfolgreich die Identifizierung mit denjenigen, die der Staat als Gefahr für die gesellschaftlichen Verhältnisse, ihre Normen und Regeln verfolgt und sich damit selbst als Garant von Sicherheit und Ordnung ausgibt. Read the rest of this entry »
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August 19th, 2018
Quelle: de.indymedia.org
Am 20. September wollen sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Salzburg einfinden, um unter österreichischer Führung über die Themen Migration und innere Sicherheit zu beraten. Was das heißt, haben wir in den vergangenen Monaten auf drastische Art und Weise vorgeführt bekommen: tödliche Abschottung nach außen, autoritäre Kontrolle im Innern. Noch mehr Tote, noch mehr geschlossene Gesellschaft, noch mehr kaputter Alltag. Seenotrettung wird erneut kriminalisiert, Rettungsaktionen gestoppt. Die Konsequenz: So viele Menschen wie schon lange nicht mehr sind seit Beginn dieses Jahres im Mittelmeer ertrunken. Doch dagegen regt sich inzwischen grenzübergreifender Widerstand.
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August 19th, 2018
Quelle: contrainfo.espiv.net
Tattoo Circus Zürich
Schon bald findet in Zürich der Tattoo Circus statt! Über 20 Tattoo-Künstler*innen werden anreisen, um drei Tage lang zu tätowieren. Neben Tattoos und PieEcings en masse steht noch einiges mehr an Programm…
es wird Info-Veranstaltungen und Diskussionen zu antiautoritären und anarchistischen Kämpfen geben. Über das ganze Wochenende finden Workshops statt, bei denen ihr praktische Dinge lernen könnt – oder ihr entspannt euch bei einer Massage. Es werden mehrere Bücher- und Infotische bereitstehen, sowie ein Gefangenenschreiben um mit Briefen, Gedichten und Zeichnungen die Knastmauern zu durchbrechen. Und natürlich wird es jeden Tag feines veganes Essen geben, sowie kühle Getränke und
leckere Cocktails. Freitag- und Samstagabend gibt es Theater, Konzerte, Shows und bis morgens früh werden noch DJ*anes auflegen. Alle Infos findet ihr auf unserem Tattoo Circus Blog. Da es ein DIY-Festival ist, meldet euch um mitzuhelfen! Jede*r kann etwas zum Tattoo Circus beitragen. Es gibt noch viele Schichten zu vergeben – an der Bar, an der Kasse, beim Awareness, beim Kochen, zum Putzen und bei der Kinderbetreuung.
[Zum Tattoo Circus->https://tattoocircuszurich.noblogs.org]
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August 19th, 2018
Quelle: de.indymedia.org
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, dass wir unseren bereits für die letzte Ausgabe geplanten Schwerpunkt nun für diese Ausgabe fertigstellen konnten. Beiträge zum Thema, die es zeitlich nicht mehr in diese Nummer geschafft haben, werden wir dann in den kommenden Heften abdrucken.
In eigener Sache zu erwähnen wäre, dass das Gefangenen Info 2019 sein 30-jähriges Bestehen haben wird. Ob diesbezüglich etwas machen werden und was das sein könnte, haben wir noch nicht genau festgelegt. Aber wir würden es begrüßen, wenn ihr uns eure Ideen und Anregungen zukommen lassen würdet.
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August 19th, 2018
Quelle: incarcerated workers organising commitee, Übersetzt von ABC Wien
Kevan Thakrar ist Mitglied der IWW (Industrial Workers of the World) und als Opfer eines Justizirrtums seit über einem Jahrzehnt im Knast. Er wurde im Juli 2018 in das Close Supervision Centre (Nahüberwachungszentrum) im HMP (Her Majesty’s Prison) Whitemoor in Cambridgeshire verlegt, und ist dort nun einem noch repressiveren Regime sowie gezielten Schikanen von Knastwärtern ausgesetzt. Kevan protestiert wiederholt gegen seine Bedingungen und seine Gefangenschaft mit Beschwerden und Anfechtungsklagen, oftmals gegenüber Gefängniswärtern sowie Mitgliedern der Prison Officer Association (Verband der Strafvollzugsbeamten).
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August 16th, 2018
Quelle: contrainfo.espiv.net
Übersetzung erhalten am 14.8.2018
Furor Manet
September 2016: die Operation Scripta Manent, die von Staatsanwalt Sparanga aus Turin (IT) geleitet wird, führt zur Festnahme von 8 Gefährt*innen.
Die Hauptanklage lautet: “Bildung eines subversiven Bundes mit terroristischen Zwecken”. Darin eingebettet sind verschiedene Angriffe, alle unterzeichnet von FAI (Federazione Anarchica Informale) und FAI-FRI (Federazione Anarchica Informale Gronte Revoluzionario Internazionale).
Bis heute befinden sich von diesen 8 Personen, 5 im Gefängnis, eine in Hausarrest. Währenddessen wird im Bunkersaal (hochgesicherter Gerichtssaal, der sich im selben Gefängnis “Le Vallette” befindet) in Turin der Prozess mit Vollgas vorangetrieben.
Eine Unmenge von Polizisten unterschiedlichster Städte wechselt sich auf der Gerichts-Bühne ab. Zweck dieses Theaters ist es zu versuchen, die gegenwärtigen Geschichten der anarchistischen Bewegung zu rekonstruieren. Der Beginn liegt, wie schon tausend Mal gesehen, bei den Ereignissen des Gerichtsverfahrens Marini in den Neunzigerjahren.
Wie besessen und mit Nachdruck stürzen sich diese “Berufs-Spanner” auf einzelne Details und Augenblicke unserer Lebensräume, um auch die banalsten unserer Alltagssituationen, Beziehungen und Freundschaften in verfälschent Licht darzustellen.
Diese pathetische, mechanische und gradlienige Darstellung lässt uns gleichgültig.
Die Geschichte der anarchistischen Bewegung besteht aus individuellen Unterschieden, harten Auseinandersetzungen, nicht selten ohne vollgeladener Spannungen.
Und diese, spricht uns mit all unseren Widersprüchen und Grenzen an. Sie ist auch die Geschichte all jener, die heute auf Grund ihrer revolutionären Lebenspraxen in Turin auf der Anklagebank sitzen.
In diesem Moment – mehr als je zuvor – ist es wichtig, revolutionäre Lebenspraxen zu unterstützen. Konkret heißt das, der Repression entgegenzutreten, die unsere Gefährte*innen jahrelang im Gefängnis begraben möchte.
Kein Schritt zurück
Für die Anarchie
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August 16th, 2018
Quelle: panopticon.blogsport.eu
Hier den letzten Artikel, den wir in der Nummer 415 der Gefangenen Info veröffentlicht haben.
Von der Soligruppe für Gefangene
Columna
Am 13. November 2013 fand die Operation Columna statt. Der Richter Velasco von der Audiencia Nacional ordnete die Verhaftungen von fünf Anarchist*innen an, wegen dem Antiterrorgesetz. Vorwurf war das Deponieren eines Sprengsatzes im Dom von Zaragoza. Es entstand ein Sachschaden und eine Person wurde leicht verletzt. In dem Dom befindet sich eine Darstellung der Jungfrau Maria, die auch die Schutzheilige der Hispanität („Ideologie der Konservativen diesseits und jenseits des Atlantik, (die) im Wesentlichen rückschrittlich-nostalgisches, auf geistig-kultureller Ebene sich in hohler Rhetorik erschöpfendes Programm des längst obsoleten Imperialismus und Kolonialismus“) ist.
Die verhafteten Personen wurden auch beschuldigt, Mitglieder des „Aufständischen Kommandos Mateo Morral“ zu sein, der sich für den Anschlag, mittels eines Bekenner*innenschreiben, auf den Dom verantwortlich machte. Seit dem ersten Moment wurde diese Gruppe von den Medien, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, mit der GAC sowie auch mit der FAI-FRI in Verbindung gebracht. Jahre zuvor, versuchte die Polizei, die Medien, die Staatsanwaltschaft und die Richter*innen, jeden Widerstand in Zusammenhang mit der bewaffneten Gruppe ETA in Verbindung zu bringen. Ab der Operation Columna, wurde ein neuer Akzent gesetzt, alles war nur noch GAC, FAI-FRI und anarchistischer Terrorismus seitens insurrektionaler Anarchist*innen.
Von den fünf Beschuldigten, wurden drei freigelassen und die beiden chilenischen Anarchist*innen – Mónica und Francisco – wurden in U-Haft eingesperrt. Jahre zuvor, während sie noch in Chile lebten, waren beide Mitangeklagte bei dem großen Verfahren gegen die anarchistische Bewegung die den Namen Caso Bombas (Bomben Fall) trug. Insgesamt wurden 14 Anarchist*innen bei diesem Verfahren verhaftet, die für eine Reihe von Anschlägen verdächtigt wurden, 2012 wurden sie freigesprochen.
Am Anfang verlangte die Staatsanwaltschaft 44 Jahre für jeden einzelnen, davon waren neun Jahre für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Gruppe, zwölf Jahre für Verletzungen im Gehör eines Opfers im Pilar und 18 Jahre für terroristische Schäden (Sprengung eines Artefaktes im Dom). Sie wurden im März 2016 letztendlich für eine Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt und am 19. Oktober 2016 fand das Berufungsverfahren gegen Francisco und Mónica statt, wo ihr Urteil auf 4,5 Jahre reduziert wurde.
Am 30. Januar 2017 entschieden sich die spanischen Behörden beide abzuschieben. Was im März desselben Jahres auch passierte. Nach dem spanischen Gesetzbuch werden alle ausländischen Bürger*innen, die einen irregulären Aufenthalt in Spanien haben und ein Urteil von mehr als einen Jahr und nicht länger als sechs Jahre haben, des Landes verwiesen. Read the rest of this entry »
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August 15th, 2018
Quelle: 325, vom 11. August 2018, Übersetzt von ABC Wien
Joseph Mahmoud Dibee, ein mutmaßliches Mitglied der Gruppe „The Family“ der Earth Liberation Front, wurde in Kuba verhaftet und wird nun in Oregon festgehalten. Die kubanischen Behörden nahmen ihn mit Unterstützung des FBI und anderen US-Regierungsbehörden kurz vor dem Einsteigen in ein Flugzeug nach Russland fest. Seit Donnerstagnachmittag wird er in Portland im Multnomah County Detention Center festgehalten.
Er erschien gestern Nachmittag im Bundesgericht Oregon und plädierte in den drei Anklagepunkten wegen Brandstiftung und Verschwörung auf nicht schuldig. Er sagte dem Richter, er kennt seine Rechte und wird nichts Weiteres mehr sagen.
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August 14th, 2018
Quelle: 325.nostate.net
Ein Jahr ist es her, seit alles begonnen hat, wird sich der Scripta Manent Prozess im September fortsetzen. Die Anhörungen werden ab 22. November wöchentlich stattfinden. Festgelegt vom Tempo der Gerichtstermine, werden die Anwaltskosten zunehmend mehr, deshalb laden wir jene die gerne etwas beisteuern möchten erneut dazu ein, auf das Konto von CNA (Croce Nera Anarchica) etwas einzuzahlen.
IBAN IT67T0760101600001015950221
Einige Anarchist*innen.
Quelle
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August 14th, 2018
Quelle: de.indymedia.org
In Russland sind zurzeit elf Antifaschisten und Anarchisten teilweise seit Monaten inhaftiert. Die Beschuldigten im sogenannten Fall Pensa (Penzenkoe Delo) beziehungsweise im Netz-Fall (Delo Seti) wurden von Beamten gefoltert und mit Gewalt zu Schuleingeständnissen gezwungen. Die Betroffenen brauchen unsere Unterstützung. Deshalb informieren wir an dieser Stelle ausführlich über den Fall und die Betroffenen sowie rufen dazu auf, sich an der Internationalen Woche der Solidarität mit den Inhaftierten vom 23. bis 30. August 2018 zu beteiligen.
Im Herbst 2017 wurden in Pensa, einer Stadt südöstlich von Moskau, sechs Antifaschisten und Anarchisten von der örtlichen Abteilung des russischen Geheimdienstes Föderaler Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation (FSB) verhaftet. Ihre Wohnungen wurden durchsucht und hierbei einigen von ihnen Waffen und Sprengstoff unterschoben. Sie wurden von den FSB-Beamten im Untersuchungsgefängnis geschlagen und unter anderem mit Elektroschocks gefoltert. Sie sollten sich zur Gründung beziehungsweise Mitgliedschaft einer vom FSB ausgedachten terroristischen Organisation namens „Netz“ [auf Russisch: Set‘] bekennen. Außerdem wurden ihnen fingierte Geschichten vorgelegt, die sie auswendig lernen sollten. Im Januar 2018 wurden in Petersburg zwei weitere Antifaschisten verhaftet. Sie wurden ebenfalls gefoltert und verprügelt. Auch sie sollten gezwungen werden, sich selbst zu beschuldigen und zu bestätigen, Mitglieder von „Netz“ zu sein. Vor wenigen Wochen wurden noch einmal zwei Antifaschisten in Moskau verhaftet. Sie sitzen seitdem ebenfalls in Untersuchungshaft.
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August 14th, 2018
Quelle: panopticon.blogsport.eu
„Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt.“ Klaus Kinski
Am 27. Mai 2018 fand eine Demonstration der AfD in Berlin statt. Mehrere Initiativen, Organisationen und Gruppen riefen dazu auf, diese zu blockieren. Wer eine gläserne Kugel gehabt hätte und dadurch einen Blick in die Zukunft gewährt wurden wäre, hätte mit einer ruhigen Leichtfertigkeit sagen können dass tausende von Personen auf die Straße gehen würden. Aber dies ist in der jetzigen Zeit nicht mehr von belangen, es kann mit großen Erfolg der Verlauf der Dinge erraten werden.
Ein großer Erfolg bahnte sich für uns alle an. Dies fand in der Tat statt, deshalb hat das Onlineprojekt Lower Class Magazine einen Artikel dazu verfasst, wo dieses Ereignis kritisiert wurde. Dieser Artikel aber, kratzte nur auf der Oberfläche gravierender Probleme, deshalb dieser Text dazu und unter anderem, werden hier ein paar Ideen auf das Terrain der Debatte geworfen. Read the rest of this entry »
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August 13th, 2018
Quelle: 325.nostate.net

Soli-Plakat für die bevorstehende Woche der Solidarität für unsere GefährtInnen, die eingesperrt oder auf der Flucht sind.
Überall auf der Welt werden unsere inhaftierten GefährtInnen als Geiseln gehalten für deren Akte des Krieges gegen diese dekadente und verrottete Zivilisation, die alles zerstört und verkünstlicht. Sie haben für ihr Handeln jene Mittel benutzt, die zur Verfügung standen: Sprengkörper, Feuer, Waffen, Entschlossenheit, Mut und den Traum der Freiheit. Lasst sie niemals alleine, sondern lasst die Nächte und Tage mit unserem brennenden Zorn aufleuchten…
Alle unsere Plakate – außer ihr habt Zugang zu einem Pro Printer – werden am besten in hoher Auflösung über einen normalen Drucker in schwarz-weiss ausgedruckt und dann auf A3 vergrößert kopiert und mit Tapetenkleister auf der Straße plakatiert. Der Toner des Kopierers verschmiert nicht so schlimm wie Druckerfarbe, wenn darauf gekleistert wird. Auf die Straße…
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August 13th, 2018
Quelle: 325.nostate.net
„Knast ist ein Meilenstein auf dem Pfad, den der Revolutionär in Richtung Freiheit geht. Es ist ein vorüber gehender Aufenthalt, aber nicht das Ende.“ Verschwörung der Feuerzellen (CCF)
Am 1. Mai 2018 wurden dutzende AnarchistInnen in Yogyakarta während eines wütenden Krawalls gegen den Sultan und das NYIA Mega-Flughafen Projekt, welches die Kulon Progo Coastal Community bedroht, verhaftet. 11 AnarchistInnen sind immer noch eingesperrt, weil sie gegen die Bullen und die Schläger das Sultans gekämpft haben. Dem Gefährten Ucil wird vorgeworfen Polizeimotorräder mit Molotov-Cocktails angegriffen zu haben. Der indonesische Staat hat diesen Moment benutzt, um die anarchistische Bewegung auf dem Archipel mit Repression zu überziehen, außerdem sind einige GefährtInnen im Untergrund oder es wird gegen sie ermittelt. Lasst uns den Funken der revolutionären Solidarität entzünden und die schwarze Internationale entfachen. Feuer den Unternehmen, den Investoren, dem Tourismus und den Banken, die in Indonesien tätig sind.
„Bedauerlicherweise ist der Traum, den wir in unseren Herzen tragen, zu bedeutend, als dass wir die Gefahr unterlaufen könnten, uns selbst an der monströsen Wand der Autorität wieder zu finden, die aufgebaut wurde, um Staat und Kapital zu verteidigen.“ – Nicola Gai
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August 12th, 2018
Quelle: hambacher forst
MÖGLICHE RÄUMUNG IM HAMBACHER FORST
Hambacher Forst: Wir haben aktuell die Annahme dass es zwischen dem 22.08. und dem 22.09. zu Großräumungen im Forst bis hin zu deiner Räumung der Besetzung kommen kann. Die größte Stütze der Annahmen sind uns zugespielte Informationen, die sich gezielt auf diesen Zeitraum festlegen.
Was lässt uns so sicher sein?
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Posted in News, Repression, Solidarität |
August 12th, 2018
Quelle: contra info
Wir beginnen dieses öffentliche Kommuniqué mit Grüßen an alle, die kämpfen, agitieren, sabotieren, organisieren und Initiativen ins Leben rufen, die sich für den Bruch mit der Welt der Macht einsetzen und die gleichzeitig Solidarität und Kräfte gegen Gefängnisse vereinen, an alle, die, angesichts des Terrorismus des chilenischen Staates, nicht klein bleigeben.
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Posted in Anarchismus, Direkte Aktionen/Angriffe, Knast, News, Solidarität |
August 12th, 2018
Quelle: gefangenen info
Text von Rainer Loehnert vom 07. April 2018
„Lieber …,
ich möchte zu der Forensik Eickelborn, wo ich 14 Jahre isoliert war, und zu den Zuständen in Düren was schreiben. Zuerst jedoch zur Todesserie. Ja, Thomas (Meyer-Falk) hat recht, Sicherungsverwahrung und Forensik „sind nekrophile Orte“!
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Posted in Gefangene, News |
August 11th, 2018
netterweise als Soli für uns! 🙂

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August 9th, 2018
Quelle: contra info
Aus den Straßen Porte Alegros:
Santiago Maldonado, unsere Aktionen und unsere Herzen!
Wer kämpfend stirbt, lebt in jede* Gefährt*in!
Santiago Maldonado, ein anarchistischer Gefährte, wurde seit dem 1. August 2017 vermisst. Er befand sich in der Mapuche-Gemeinde Pu Lof, in Chubut, südliches Argentinien, als repressive Truppen in die Gemeinde entsendet wurden. Ihr Ziel war es, die Mapuche von ihrem angestammen Gebiet, (“Eigentum” des Unternehmers Luicano Benetton), das sie sich wieder zurückgenommen hatten, zu verdrängen.Der argentinische Staat versteckte Santiago für mehr als sechs Monate, bis seine Leiche im Oktober im Chubut River “gefunden” wurde. Sein Mord war weder ein “Unfall” noch eine “Polizeiliche Misshandlung”!
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Posted in Direkte Aktionen/Angriffe, News, Repression, Solidarität |
August 9th, 2018
Quelle: contra info
Woche der Agitation und Propaganda, ab Montag, den 13. August, für die Annulierung des Urteils der 6, aufgrund des “21. Mai” Falles, Beschuldigten.
Am 21. Mai 2016 starb in Valparaiso ein Arbeiter, der, während der Proteste für mehr soziale Ausgaben, an seinem Arbeitsplatz eingesperrt war. Mittels der ekelhaften, bürgerlichen Presse, beschuldigten Polizei und der Geheimdienst schnell anarchistische Kreise und Verteidiger*innen der Erde. Einige Monate später wurden 6 Gefährtìnnen verhaftet, alleine weil sie sich an Instanzen zur Verteidigung der Erde beteiligt haben. Nach fast zwei Jahren Gerichtsverfahren, mit verfälschten Gerichtsakten und Einmischung des Geheimdienstes ANI und nicht eindeutigen Beweisen, wurden sie zu Haftstrafen zwischen 10 und 15 Jahren verurteilt.
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Posted in Gefangene, Knast, News, Solidarität |
August 9th, 2018
Quelle : indymedia
Gedanken zu Verfolgung und Folter im Zuge der aktuellen Repressionswelle gegen russische Anarchist_innen
Aus dem Vorwort:
Kern dieser Broschüre ist ein Text, der auf der russischen Webseite Anarchia Today im April 2018 auf russisch und englisch veröffentlicht wurde und in der Folge auf diversen englischsprachigen Blogs kursierte.
Darin wird die aktuelle Repressionswelle gegen Anarchist_innen und die, in der jüngeren russischen Vergangenheit in diesem Ausmaß unbekannte, Anwendung von Folter als Teil polizeilicher Ermittlungsarbeit geschildert.
Wir haben diesen Text ins Deutsche übersetzt, mit dem Ziel dieses Thema der digitale Sphäre zu entreißen und Diskussionen unter Gefährt_innen zu provozieren. Außerdem haben wir einige (teilweise alte) Gedanken festgehalten, die wir für eine anarchistische Praxis im Hier und Jetzt für wichtig erachten.
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Posted in Anarchismus, Broschüre/Zeitschrift/Buch, Gefangene, Knast, Repression, Solidarität |
August 9th, 2018
Quelle: indymedia
Am 11. März 2018 kam es zu einem Vorfall, wie er sich täglich sicher häufiger in Berlin ereignet: Ein Betrunkener fing einen Streit an, in dessen Verlauf er Bekanntschaft mit dem Asphalt machte. Über das Konstrukt, welches der Staatsschutz an dieser Auseinandersetzung aufzog, ist schon einiges geschrieben worden, hier soll es um die Funktion der Presse dabei gehen.
Als Isa dann am 29. März festgenommen wurde, erzeugte das eine erhebliche mediale Resonanz. Einig waren sich die Schreiberlinge der Zeitungen in dem Beifall für diesen Polizeieinsatz, stellten aber rhetorische Fragen nach den Gründen für 350 Bullen plus Hubschrauber für eine Verhaftung. Und sie gaben die Antworten gleich selber: gefährlich seien sie, die Bewohner*innen der Rigaer94 und Isa ein kiezbekannter Schläger.
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August 9th, 2018
Quelle: Anarchistisches Radio
Wir freuen uns in dieser Sendung einen Mitschnitt der Veranstaltung vom 28. April 2018, die im Rahmen des ABC-Soli-Festivals im Wiener EKH stattfand, präsentieren zu können.
Worum geht es?
Ansätze in anarchistischen Bewegungen zum Thema sexualisierte Gewalt und Umgang mit Täter_innen waren und sind ein alltägliches Bedürfnis. Als queer-feministische Anarchist_innen kämpfen wir gegen Staat, Polizei und Gefängnisse und lehnen sie als Lösung von Konflikten ab – weil sie selbst die patriarchale Herrschaft repräsentieren und deshalb niemals Teil des Kampfes gegen Sexismus sein können. Community Accountability ist ein Ansatz, der sich gegen Polizei und Gefängnisse richtet und in feministischen Black- und People of Color-Kontexten in den USA auftaucht (man kann über dieses Konzept beispielsweise im Zine “the revolution starts at home’ nachlesen).
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