[Deutschland] Vom gestörten Frieden und seinen Folgen

August 6th, 2018

Quelle: indymedia

„Es wird weitere Angriffe geben“ hieß es auf einem Plakat, das letzten Sommer nach dem Wutausbruchs während des G20 Gipfels in Hamburg verbreitet wurde. Ein Aufruf, die gemachten Erfahrungen der Konfrontation mit dem Staat auf der einen Seite und die Solidarität auf der Straße untereinander auf der anderen Seite, nicht in die Geschichtsbücher zu verweisen. Es gilt viel mehr das Erlebte zu nutzen, um den Bruch mit dem Bestehenden durch den permanenten Angriff zu vertiefen. Das Wissen darüber, dass es möglich ist einen hochgerüsteten Polizeiapparat an seine Grenzen zu bringen, hat sich in vielen Köpfen eingebrannt und darin liegt der Wert dieser Tage. Das ist auch dem Staat bewusst und so wird kein Mittel gescheut, um die Deutungshoheit über die Ereignisse zurück zu erlangen.

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[Deutschland] Kurzes Update aus der Resozialisierung – 02.08.18

August 6th, 2018

Quelle: free nero

Ein paar aufregende, strapazierende und ereignisreiche Wochen sind mit dem Sommer verschmolzen.

Zuerst einmal möchte ich meine aufrichtige Freude über die kürzlich zurückgewonnene Freiheit von Isa und Peike zum Ausdruck bringen.

Den Start der aufregenden Ereignisse stellte der Autobrand einer Schließerin dar. Wie berichtet, hatte dieses Ereignis mehrere Sanktionen seitens der Anstalt zur Folge. Der Handyfund und eine lapidare Auseinandersetzung mit einem Schließer dienten als willkommener Vorwand für den persönlichen Rachefeldzug gegen mich. Aber von Anfang an:

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[Chile] Brief von Juan Aliste Vega aus dem Gefängniskrankenhaus

August 6th, 2018

Quelle: act for free, übersetzt von ABC Wien

Wir erhalten  und teilen:

Den neuesten medizinischen Bericht und revolutionäre Solidarität

Juan Aliste Vega’s Nachricht aus dem Gefängniskrankenhaus

„Unsere Verhandlungen und Hartnäckigkeit innerhalb und außerhalb des Gefängnisses in den letzten vier Monaten haben ein erstes Ergebnis erzielt: Am Donnerstag, den 19. Juli 2018, wurde ich aus dem Hochsicherheitsgefängnis in das Gefängniskrankenhaus verlegt, um ein EKG und weitere Untersuchungen zu erhalten. Am folgenden Morgen, Freitag, 20. Juli 2018, wurde ich erneut – unter einem riesigen Aufgebot an Polizei und Gefängniswärter*Innen – zum INCA (Institut für Neurochirurgie) gebracht.

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[Deutschland] Knastinterview mit Lisa

August 5th, 2018

Quelle: panopticon

Wie hast du den Prozess empfunden?

Es war mein erster Prozess, den ich als Angeklagte erlebt habe und dann noch so ein großer, bei dem so einige Jahre auf dem Spiel standen. Ich hatte somit wenig Erwartungen und Vorstellungen, was vielleicht auch besser so war. Ich habe es eigentlich ziemlich stark und locker erlebt, der erste und vor allem der letzte Prozesstag waren nur etwas härter und aufreibender. Anstrengend waren die ganzen Transporte aus Köln und, dass sie uns in Aachen fast nichts zu essen gegeben haben und ich mich dort fast nur von Nüssen und Rosinen ernährte, dank den Anwälten. Ausserdem konnte ich mich ja mit meinen Gefährt*innen und Freund*innen nicht austauschen und musste alle wichtigen Entscheidungen für mich alleine treffen. Ich hatte aber jederzeit vollstes Vertrauen in meine Leute, und fühlte mich auch 100% unterstützt von ihnen und vielen weiteren Gefährt*innen. Das gab mir natürlich eine riesen Stärke und viel Stolz auf uns, unsere Ideen und unsere Kämpfe.

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Bruchstellen #37 online

August 5th, 2018

*[Wien] Solidarische Grüße aus Wien an die Betroffenen der G20- & CIGEO-Razzien

*Aufruf des Revolutionary Abolitionest Movement (RAM) für weltweite Solidarität

*23.-30. August 2018 Weltweite Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene

*[Bulgarien] Stoppt die Repression gegen die bulgarische Gefangenenvereinigung und ihren Gründer Jock Palfreeman

*[Spanien] Transfer des anarchistischen Gefangenen Claudio Lavazza nach Frankreich

*[USA] Nicole Kissane wurde aus dem Knast entlassen!

*[USA] Brief von Eric King über “dry snitching” aus dem Knast

*[USA] Eric King und seine Familie brauchen dringend finanzielle Unterstützung!

*[Deutschland] Brief von Rainer Loehnert

*[UK] Brief von Sven aus dem Gefängnis

*Kurzmeldungen aus aller Welt

Audio-Mitschnitt eines Vortrags vom ABC-Fest 2018: „Letters matter: Isolation & Korrespondenz im Knast“

August 5th, 2018

Quelle: Anarchistisches Radio

Ihr hört diesmal einen ca. 24minütigen Audio-Mitschnitt vom heurigen ABC-Soli-Festival, genauer von der Veranstaltung “Letters matter”. Aus dem Ankündigungstext:

Für viele Menschen sind Gefängnisse eine Parallelwelt, die die Mehrheit der „normalen“ Bürger*Innen, welche die illusorische Grenze des Gesetzes nicht überqueren, nicht betrifft. Nach der Polizeioperation Fénix in Tschechien und vielen anderen Fällen weltweit ist uns das Gefängnis viel näher als wir denken und der Kampf innerhalb der Gefängnisse wird normalerweise nur aus den sichtbaren Bereichen entfernt, wo er einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wäre. Das Gefängnis isoliert uns auf viele Arten, und seine Mauern versuchen alles, uns die Freiheit vergessen zu lassen.

Anarchist*Innen aus der sogenannten Tschechischen Republik werden über ihre persönlichen Erfahrungen mit Gefängnis-Isolation berichten und über das Schreiben von Briefen, was eine der wichtigsten und einfachsten Möglichkeiten ist, Gefangene zu unterstützen.

Dann kommt ein kurzer Beitrag vom anarchistischen Inforadio bei Radio Lora aus der Schweiz, konkreter ist es – thematisch passend – eine Buchvorstellung von Wege durch den Knast, das 2017 erschienen ist und als Ratgeber dient, der sich der Überwindung der Isolation Gefangener durch Bildung und Information verschrieben hat.

Beendet wird diese Sendung mit Werbung für die einmal im Monat stattfindende Schreibwerkstatt von ABC Wien sowie einem Überblick über wichtige Ressourcen rund um das Schreiben an Gefangenen, Adresslisten und Infos zum Thema.

(hier gehts zur sendung)

[Deutschland] Text von Lisa: „Moderne Sklaverei in der JVA Willich und im allgemeinen in deutschen Knästen“

August 5th, 2018

Quelle: panopticon

Was unterscheidet ein Arbeitszwangslager des letzten Jahrhunderts von einer gewöhnlichen Justizvollzugsanstalt in Deutschland heute?

Ehrlich gesagt sehr wenig. Vielleicht wird heutzutage weniger physisch geschlagen und gefoltert als damals, aber die Logik und das System der Bestrafung, Ausbeutung und Unterdrückung sind heutzutage ganz genau die gleichen wie immer schon. Warum ist die Politik der Justiz wieder um einiges härter geworden, warum landen viele Menschen für kleinere Kriminalität, Geldstrafen etc. schon im Knast oder werden viel härter für Delikte verurteilt, wofür sie noch vor 5 oder 10 Jahren viel weniger bekommen hätten oder auf Bewährung freigelassen wären? Warum wird wieder viel mehr von knallharter Bestrafung und dem Wegsperren gesprochen und weniger „Lockerungen“ und Reststrafenbewährungen zugestanden? Was bringt der/die Gefangene dem Staat im Knast für einen Nutzen?

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[Kanada] Update im Fall „Locke Street Riot“

August 5th, 2018

Quelle: fundraising the tower, Übersetzt von ABC Wien

Am 31. Mai und 01. Juni 2018 wurden sechs weitere Personen im Zusammenhang mit dem sogenannten Locke Street Riot angeklagt. Dazu gehören fünf Menschen aus Hamilton und einer aus Montreal. Sie sind alle auf der Grundlage eines Gesetzes der Harper-Ära angeklagt, „vermummt während ungesetzlicher Versammlung“ (für eine weitere Analyse lest Cedars Brief – in englisch), welches nie zuvor Anwendung fand, sowie wegen Beschädigung von Eigentum und Verschwörung.

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[Argentinien] Santiago Maldonado: Gutachter analysiert die Autopsie-Ergebnisse

August 4th, 2018

Quelle: bodenfrost

Ein Gutachter analysierte die Autopsie-Ergebnisse und schloss daraus, dass die Leiche von Santiago Maldonado nicht, wie offiziell behauptet, 78 Tage im Wasser gelegen haben könne. Seiner Einschätzung nach wurde sie einige Stunden, maximal einige Tage, bevor sie gefunden wurde, dort platziert. Der junge Anarchist war während der polizeilichen Räumung eines Protestcamps verschwunden und erst tot wieder aufgetaucht. [infobae (spanisch)]

 

 

 

[Spanien] Operation ICE: Freispruch

August 4th, 2018

Quelle: bodenfrost

Freispruch für die 6 Mitglieder anarchistisch-veganen Straight Edge-Kollektivs SxE Madrid. Im Rahmen der Repressionswelle #operaciónICE war es zu Hausdurchsuchungen gekommen. Die Anschuldigungen lauteten erst „Terrorismus“, später „Verherrlichung von Terrorismus“, aufgrund von social media-Kommentaren wie „goku vive, la lucha sigue“ („Goku lebt, der Kampf geht weiter“, eine scherzhafte Anspielung auf die Manga-Serie Dragonball). Nahuel, einer des madrilenischen Kollektivs, verbrachte 16 Monate in Untersuchungshaft unter verschärften Haftbedingungen. [Público (spanisch)]

 

 

[Argentinien] Die Präsenz einer Abwesenheit (Santiago Maldonado)

August 4th, 2018

Quelle: boletinlaovejanegra, Übersetzung kam per Mail

In kuerze jaehrt sich jener erste August an dem Santiago verschwand und es ist wichtig, dass das Gedenken einhergeht mit der revolutionaeren Erinnerung und der Ausbreitung des sozialen Konflikts. Santiago war eine sensible Person, ein Rebell. Seine Texte und Raps sind so laut, dass der Wind sie nicht verweht. Sie agitieren, wuehlen uns auf und bewegen uns, gegen den Papst, Praesident*Innen, Megaprojekte und gegen die existierende Ordnung. Mit Witz und mit Gewissheit.

Santiago wurde nicht nur einmal versucht zu verschwinden. Einmal durch die Repressionsorgane und weitere Male durch das Verschweigen seines Kampfes, seines Lebens und seiner Ideen. Santiago der sich mit den Gefangenen der Pluenderungen von Bariloche solidarisierte, der in den Versammlungen und Barrikaden von Chiloe kaempfte, der die Ruta 40 blockierte fuer die Freilassung von Facundo…

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[USA] Aufruf zur Unterstützung des anarchistischen Gefangenen Sean Swain

August 4th, 2018

Quelle: sean swain, Übersetzt von ABC Wien

Sean ist durch die Gefängnisbehörde Ohios (ODRC) unter Beschuss geraten. Die ODRC erhöhte seine Sicherheitsstufe von 3 auf 5b, wodurch er nun in Einzelhaft sitzt und bei Besuchen Handschellen tragen muss. Die Aussicht auf Bewährung ist so ebenfalls in weite Ferne gerückt.

Die ODRC droht weiterhin damit, Sean Interstate Compact zuzuteilen, einem System, welches subversive Gefangene im ganzen Land verteilt, um die Kommunikation stark einzuschränken und sie im schwarzen Loch des Interstate Compact Systems verschwinden zu lassen.

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[Deutschland] Hambacher Forst: 9 Monate Freiheitsstrafe für UPIII – Bericht vom zweiten Prozesstag

August 4th, 2018

Quelle: political prisoners

“Indem Sie mich einsperren, versuchen sie euch zu sagen, dass ihr aufhören sollt, zu kämpfen. Ich möchte, dass ihr weiter vorwärts geht mit erhobenem Mittelfinger. Mir geht’s gut und ich werde bald zurück sein. Wir werden nicht stoppen.“ (UPIII in einem offenen Brief)

9 Monate ohne Bewährung für UPIII aus dem Hambacher Forst
Nach Anhörung eines Polizeizeugen (auf die Anhörung zweier weiterer BeamtInnen, die heute verhindert waren, wurde verzichtet) folgten heute, am zweiten Prozesstag, die Plädoyers von Staatsanwalt Dr. Jost Schützeberg sowie Verteidiger Frank Hatlé. Ein Bericht vom ersten Prozesstag findet sich hier: https://www.r-mediabase.eu/index.php?view=category&;catid=1196&option=com_joomgallery&Itemid=519

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[Deutschland] Auto von Knastprofiteur Sodexo in Neukölln angezündet – Solidarität mit Nero

August 4th, 2018

Quelle: indymedia

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir ein Auto der Firma Sodexo in Neukölln abgefackelt. Sodexo ist mit einer der größten Profiteure an Knästen in Deutschland. Sie tragen tagtäglich dazu bei Menschen, die so schon ihrer Freiheit beraubt werden, noch mehr auszubeuten.

Deutsche Knäste dienen schon lange mehr dem Profit etlicher Unternehmen, als der angeblichen Resozialisierung der Inhaftierten. Sodexo beliefert Knäste mit völlig überteuerten Lebensmittel und hält das Angebot möglichst gering, sodass Gefangenen keine andere Wahl bleibt, als ihr weniges Geld für den Profit dieser Firma auszugeben.

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[Indonesien] Solidaritäts-Update zum Prozess der vier anarchistischen Gefangenen

August 4th, 2018

Quelle: contra info

Für die vier Klassenkampf-Gefangenen, die für den 1. Mai in Yogyakarte ins Cebongan-Gefängnis überstellt wurden, hat der Prozess begonnen. Die (Ruf-)namen der vier verhafteten Gefährten sind Azhar, Zikra, Boim, und Edo.

Die Anarchistische Aktion zum Gedenken an den 1. Mai tritt in eine neue Phase. Die Klassenkampfs-Gefangenen, die an der Demonstration an der Kreuzung außerhalb der UIN Yogyakarta (Staatlich Islamische Universität Sunan Kalijaga ) teilgenommen haben, hatten am 26. Juli ihre 1. Anhörung vor dem Sleman Bezirksgericht.

Die 1. Vorverhandlung begann mit dem Vorlesen der Anklageschrift gegen die Gefährt*innen durch den Staatsanwalt. Er erklärte, dass dieser Prozess getrennt von dem Strafverfahren stattfinden soll und forderte eine getrennte Verhandlung.

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[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: „Antisemitismus und Nazismus 2018“

Juli 31st, 2018

Quelle: freedom for thomas

Immer wieder ist in der Tagespresse von antisemitischen und faschistischen Angriffen und Entwicklungen zu lesen. Zuletzt machten auch die Berliner und die nordrhein-westfälische Polizeien Schlagzeilen. Und auch in Gefängnissen sind solche Begebenheiten Alltag.

LKA Berlin

Wie das Neue Deutschland (13.7.2018) berichtet, seien im Zuge der Aufarbeitung des Falls „Amri“ polizeiinterne SMS aufgetaucht, die augenscheinlich auf rechtsextreme Gesinnungen innerhalb des Polizeiapparates hinweisen.

So habe ein Polizeioberkommissar der Abt. Staatsschutz im LKA an einen Vorgesetzten gesimst, dieser möge sich „von Merkel und Co und ihren scheiß Gut-Menschen“ fernhalten, eine weitere SMS habe er mit dem Zahlencode „88“ unterzeichnet, was für den achten Buchstaben im Alphabet steht und in der Nazi-Szene als „Heil-Hitler“-Gruß Verwendung findet.

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[Schweiz] Veranstaltung: No Border, No Nation, No Prison!

Juli 31st, 2018

Quelle: barrikade.info

Briefe Schreiben, Diskussion, KüfA und Openairkino am 5. August im Innenhof der Reitschule.

Es fehlen die Gefangenen!

Weltweit befinden sich unzählige Menschen eingesperrt im Gefängnissystem. Ob ehemalige Mitglieder der Black Panthers in den USA, Kritiker*innen des Erdogan-Regimes in der Türkei, Gegner*innen des G20-Gipfels in Hamburg oder viele Andere: Sie alle haben die Autorität des Staates herausgefordert und wurden deswegen eingesperrt.

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[Deutschland] 5.8.18 Kundgebung: Freiheit für alle NoG20 Gefangenen!

Juli 31st, 2018

Quelle: united we stand

Freiheit für alle NoG20 Gefangenen!
Kommt mit uns zur JVA Billwerder!

Sonntag 5.8.2018  14.00-16.00
Treffpunkt: S-Bahn Billwerder-Moorfleet

Am Sonntag, den 5. August treffen wir uns wieder, um gemeinsam zum Knast in Billwerder zu gehen. Dort grüßen wir alle G20-Gefangenen und fordern ihre Freiheit. Kommst du mit? Für Kaffee und Essen ist wie immer gesorgt.

 

 

[weltweit] 23.-30. August 2018: Bis alle frei sind. Globale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen

Juli 31st, 2018

Quelle: contra info

Wir kommen zurück mit der „Weltweiten Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangen“. Seit dem letztem Jahr, hat sich in unseren Ländern viel verändert. Aber die allgemeine Tendenz ist, dass sich die Situation noch verschlimmert. Es gibt mehr Repression, die nicht nur in Europa, sondern weltweit gegen Anarchist*innen eingesetzt wird. Davon ausgehend, rufen wir zur 6. jährlichen Woche der Solidarität auf!

Im letzten Jahr haben uns viele Leute aus verschiedenen Teilen der Welt ihre Berichte gesendet und wir hoffen, dass dieses Jahr die Tradition sogar noch mehr wächst. Wir müssen unsere Gefährt*innen unterstützen! Nutzt diese Woche, um Informationen über Anarchist*innen hinter Gittern zu verbreiten. Ihr habt keine Gefangenen in eurem Land? Keine Sorge, unterstützt in eurer Region Gefangene aus anderen Ländern oder nutzt diese Tage, um über Repressionsmechanismen aufzuklären und wie anarchistische Gemeinschaften gegen sie kämpfen können!

Baut eine Sicherheitskultur auf, unterstützt eure lokalen anarchistischen Gefangenen und leistet Widerstand. . .

Zögert nicht, weiterhin eure Berichte an die Adresse tillallarefree@riseup.net zu senden.

Niemand ist frei, bis alle frei sind.

[Deutchland] Keinen Frieden mit den Feind*innen der Freiheit – solidarisch zur Prozessbegleitung!

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia

Seit Jahren wird in der BRD Stimmung gemacht, der Ruf nach härteten Strafen und Gesetzen gegen G20 „Chaoten,“ oder sogenannte“kriminelle“ Migrant*innen wird immer lauter. So verabschiedeten SPD und CDU gemeinsam eine Gesetzesverschärfung desParagraphen 114§ (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte). Es wurde in Bayern ein neues Polizei-Aufgaben-Gesetzt verabschiedet,das den Bullen und ihrer Willkür Tür und Tor öffnet. So dürfen Bullen jetzt bei einer Erkennungsdienstlichen Behandlung DNAentnehmen. Bullen werden zukünftig Body-Cams tragen, mit denen sie Menschen nach Belieben abfilmen.Außerdem können Verdächtige nun für drei Monate (bisher waren es nur 14 Tage) weggesperrt und die Haft durcheinen Richter um weitere 3 Monate verlängert werden. Theoretisch ist das unendlich oft widerholbar. Nur wegen eines Verdachtes können ohne richterliche Genehmigung zukünftig Wohnungen verwanzt und Computer, Mobiltelefone usw. überwacht werden.

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[Deutschland] Hambacher Forst: Bullen im Wald! Polizei dokumentiert Besetzungen. Mehrere Festnahmen

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia

Am heutigen morgen, dem 30. Juli 2018, gegen 8:30 Uhr haben ca. 18 Hundertschafts-Bullen in Riotgear, zwei Kontaktbullen und zwei weitere Bullen in zivil (Staatsschutz?) den Hambacher Wald betreten. Sie sind von Lorien im Westen über die Wiese bis Oaktown im Osten des Waldes einmal zu jeder Besetzung und haben diese protokolliert und fotografiert mit einer Spiegelreflex. Ein weiterer Bulle filmte Aktivist_innen die die Bullen begleiteten.

Um ca. 10:30 betrat eine Hundertschaft mit ca. 80 Bullen den Wald von Deathrap aus. Es kam zu Hetzjagden durch den Wald. Später kam ein Betonmischer und zwei Technische Einheiten der Polizei dazu. Eventuell war das Ziel eine Bodenstruktur nahe Oaktown zu räumen. Um ca. 13:00 haben die Bullen sich zurückgezogen. Secus kamen dann ebenfalls dazu. Nach jetztigem Stand kam es zu keinen Räumungen.

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[Neapel/Deutschland] Brief von Andreas‘ Lebensgefährtin

Juli 31st, 2018

Quelle: Soliblog für Andreas Krebs

Im Mai 2018 ist mein Mann Andreas nach Italien ausgeliefert worden, obwohl Andreas krank ist. Und das ist kein Schnupfen!!! Hier in Deutschland mussten wir täglich kämpfen, dass ein Arzt eine Diagnose stellt. Er war schon in Volkstädt im Krankenhaus. Dort wurde durch Blut im Urin Probleme mit den Nieren festgestellt, die Folge war eine Operation. Ein Stein musste raus, danach war aber immer noch keine gesundheitliche Besserung in Aussicht. Hinzu kommen noch motorische Probleme, in Hüfte und Beinen. Ein Gutachten eines Neurologen wurde von Seiten des Gefängnisses natürlich nicht eingeholt. Ganz im Gegenteil: Statt sich zu kümmern wurde er nach Burg verlegt, gesundheitlich passierte, wie zu erwarten, auch dort nichts. Stattdessen ab in das Ausland. Auch hier geht es meinem Mann schlecht, dort ist die gesundheitliche Versorgung gleich null.

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[Deutschland] Farbe und Steine für den Staat und seine Repräsentant*innen – Angriff auf Andreas Geisels Bürgerbüro in Karlshorst (SPD)

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia, vom 19. Juli 2018

Als kleines Zeichen der Solidarität und um zu zeigen, dass die von Repression betroffenen Menschen nicht vergessen werden, haben wir Andi und seine Gang in seinem „Bürgerbüro“ in Karlshorst besucht, um dort das nagelneu montierte Schild mit seiner Fresse und die Scheibe mit Steinen und viel pinker Farbe einzudecken.

Freiheit für alle politischen und sozialen Gefangenen!

Wenn wir an die Tage Anfang Juli zurückdenken, weckt das die Erinnerung an die Zeit, als 30000 Bullen die Kontrolle in ihrem Bullenstaat verloren. Aus dieser Zeit schöpfen wir viel Kraft und die Gewissheit, dass der Staat nicht unverletzbar und unumstößlich ist. Das letzte Jahr hat uns unter dem Eindruck der Hamburger Revolte gestärkt und so begegnen wir der Repression. Voller Zuversicht nehmen auch wir den erneuten Anstieg nächtlicher Militanz wahr.

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[Deutschland] Vandalismus gegen Implenia in Hamburg

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia

In den letzten Tagen haben Leute ein Gebäude von Implenia in der Kanalstr. in Hamburg mit Farbe und Steinen beworfen. An eine Wand wurde „Implenia baut Knäste“ gesprüht.

Mit Recherche kann herausgefunden werden, dass Implenia die größ­te Baufirma der Schweiz ist, die auch international baut. Implenia wird wegen ihrer Beteiligung am Bau von Gefängnissen kritisiert und immer wieder gibt es Vandalismus und Sabotage gegen Firmeneigentum. Menschen verdienen daran Gefängnisse zu bauen oder sie sonstwie zu versorgen oder zu betreiben. Sie verdienen daran, dass Menschen eingesperrt werden!

[Deutschland] Revolutionäre Grüße an die kurdischen GenossInnen in Stammheim

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia

Vor mittlerweile einem Monat wurden in Baden-Württemberg 6 kurdische GenossInnen festgenommen, da ihnen vorgeworfen wird, nach §129b für die PKK gearbeitet zu haben.

Mindestens einer der 6 GenossInnen sitzt zur Zeit in der JVA Stammheim in U-Haft. Dies haben wir zum Anlass genommen , um ihn und weitere kurdische GenossInnen, die in Stammheim sitzen mit Parolen und Feuerwerk zu Grüßen.

Nach den Verurteilungen von Ali Özel und Muhlis Kaya wegen der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland“, wird dies nun der dritte große Prozess vor dem OLG Stuttgart sein, bei dem kurdische GenossInnen mit dem Vorwurf der Mitgliedschaft in der PKK konfrontiert sind.

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[Deutschland] Nero in Isolationshaft – vorzeitiges Haftende aufgehoben

Juli 31st, 2018

Quelle: free nero

Nero befindet sich in Isolationshaft – Das vorzeitige Haftende (2/3 Strafe) wurde vorerst aufgehoben.

Nachdem Nero nun zwei Wochen auf die Entscheidung des Richters bezüglich der vorzeitigen Haftentlassung nach 2/3 der Haftzeit wartete, hat die Staatsanwaltschaft ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.[1] Der Richter hatte zwar zugestimmt, die Staatsanwaltschaft hat jedoch Beschwerderecht und konnte somit die Entscheidung kippen. Nun wird das Kammergericht entscheiden müssen. Bis wann die Entscheidung getroffen wird ist unklar, da das Gericht keine Frist einzuhalten hat. Derzeit gehen wir also davon aus, dass wir unseren Freund und Gefährten am 30. Juli nicht außerhalb der Knastmauern begrüßen werden können.

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[Deutschland] Knastprofiteur*innen begegnen und angreifen!

Juli 31st, 2018

Quelle: indymedia

Wir haben den Unternehmen MYKITA, Express und Gallery Print gestern ein paar Worte an ihren Hausfassaden gelassen, weil sie im Knast produzieren und sich somit an der Ausbeutung an Gefangenen bereichern.

„Dieses Unternehmen beutet Gefangene aus. Im Knast produzieren Inhaftierte tagtäglich Waren, an denen wir uns alle bereichern – sie selbst bekommen für ihre Arbeit aber nur 1-2 Euro die Stunde. Die Produkte, die sie teilweise in Pensumsarbeit herstellen, produzieren sie für große und kleine Unternehmen, aber auch für landeseigene Behörden. Dieses Unternehmen lässt in der JVA Reinickendorf produzieren. Auf Kosten der inhaftierten Frauen wird also Profit gemacht. „Sozialstaat“ = Unternehmerstaat? Nicht mit uns! Gegen Knast, Nation, Kapital und eure neoliberale Politk!“

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[Deutschland] Brief von Nero: „Lockerungen werden in Aussicht gestellt und die Staatsanwaltschaft zieht an“

Juli 31st, 2018

Quelle: free nero, vom 10. Juli 2018

Nach nunmehr einem Jahr konnte ich vor drei Wochen zum ersten Mal vor diese Mauern treten und meine Liebsten jenseits des Besuchsraum in der JVA in die Arme schließen. Noch am Tag meiner ersten und bisher einzigen Ausführung wird mir mitgeteilt, dass durch ein mir noch immer unbekanntes, offenes Verfahren meine Lockerungen auf Eis gelegt werden.

Diese Vorgehensweise entspricht der üblichen Taktik Gefangene erpressbar zu machen, indem man Hafterleichterungen gewährt, sie ihnen wieder nimmt und so versucht sie gefügig zu machen.

Eine, wahrscheinlich von derselben Adresse angeregte, Zellenkontrolle wurde außerordentlich gründlich durchgeführt. Es wurden total zusammenhanglos und ohne erkennbares Konzept private Briefe und eigene Texte entnommen. Auch alle meine technischen Geräte, inklusive meines Handys, sind weg. Als ob das nicht schon nervig genug wäre, folgte Tags darauf meine 2/3-Anhörung. Netterweise meldete sich dort die Staatsanwaltschaft telefonisch und klärte über die Durchsuchung auf.

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ABC Gefangenen-Schreibwerkstatt diesmal an einem Mittwoch

Juli 24th, 2018

Ausnahmsweise Mittwoch, 25.07. von 18 bis 20 Uhr!

ABC Schreibwerkstatt

Seit Ende Jänner 2017 findet die ABC-Schreibwerkstatt statt. Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen, Gefährt*Innen und Freund*Innen, die aus unterschiedlichen Gründen in Knästen sitzen, Solidarität zu zeigen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine oder vergessen sind.
Eine gute Möglichkeit ist ihnen Briefe oder Postkarten zukommen zu lassen. Briefe und das Wissen, dass mensch nicht vergessen ist, können in dieser grauen Gefangenschaft die Welt bedeuten. Leider glauben noch immer zu viele Menschen in unseren Bewegungen, dass Knast sie nicht betrifft, wobei es klar sein muss, dass Knast alle betrifft.

Auf der einen Seite als die ständige Droh- & Kontrollfunktion dieser kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Als ein Ort, wo wir niemals hin wollen und dessen reine Existenz uns schon unterdrückt.

Und auf der anderen Seite auch als reale Reaktion des Staates auf unsere Kämpfe für eine freie Gesellschaft ohne diese einsperrenden Institutionen.

Mit der Schreibwerkstatt wollen wir mehr Menschen ermutigen Briefe an Gefangene zu schreiben. Dafür stellen wir euch gerne Material (Papier, Addressen, Kuvere, Postfach, etc.) und auch unsere Erfahrungen zur Verfügung.

Außerdem wird’s auch immer Getränke und kleine vegane Snacks geben.

Solidarität ist eine Waffe!

Medienwerkstatt | 18:00 – 20:00 Uhr

@ekh

[Griechenland] Prozess gegen den „Revolutionären Kampf“ beginnt – Vorwurf: Banküberfälle

Juli 24th, 2018

Quelle: 325 no state, übersetzt von ABC Wien

Am Montag, den 23. Juli 2018 wird im Sondergericht des Korydallos-Gefängnisses ein weiterer Prozess gegen den Revolutionären Kampf fortgesetzt. Der Organisation werden Banküberfälle vorgeworfen.

Laut Anklageschrift gab es zwischen 2006 und 2012 eine „kriminelle Organisation“, der sieben Banküberfälle zugeschrieben werden und deren Mitglieder zwischen 2012 und 2015 Mitglieder des Revolutionären Kampfes wurden und Banküberfälle für die Organisation begangen haben sollen.

Wir als Mitglieder des Revolutionären Kampfes haben bereits am 23. Oktober 2017 (*) unser Statement zu diesem Thema veröffentlicht und vor kurzem hat der Gefährte Nikos Maziotis eine ähnliche Erklärung am 06. Mai 2018 (**) veröffentlicht.

(*) Nikos Maziotis und Pola Roupa – „Der Revolutionäre Kampf ist eine revolutionäre Organisation und keine Organisation um Banken auszurauben“ .
(Text in Griechisch)

(**) Nikos Maziotis: Der neue Prozess am 2. Mai 2018 gegen den revolutionären Kampf um Banküberfälle (2012-2015) betrifft nicht die Aktionen des Revolutionären Kampfes. (Text in Griechisch)

 

Weitere Informationen findet ihr hier. (in Englisch)

[Spanien] Transfer des anarchistischen Gefangenen Claudio Lavazza nach Frankreich

Juli 24th, 2018

Quelle: 325 no state, übersetzt von ABC Wien

Der anarchistische Gefangene Claudio Lavazza (seit 1996 im spanischen Gefängnis) wurde vor einigen Tag in ein Hochsicherheitsgefängnis in der Gegend von Paris verlegt. Claudio hat die Verlegung erwartet, da ein Verfahren in Frankreich, welches seit den 80er Jahren dort gegen ihn läuft, zum Abschluss kommt. Sobald der Prozess beendet ist, wird er nach Spanien zurückgebracht werden, um seine restliche Strafe in diesem Land zu verbüßen.

Sobald es weitere Informationen gibt, werden wie diese mitteilen.

Gegen alle Knäste!

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[Deutschland] Staatsschutzträume können platzen … Isa ist frei!

Juli 24th, 2018

Quelle: indymedia

Am heutigen Montag war das Kartenhaus polizeilicher Unterstellungen nicht mehr zu halten. Zähneknirschend ließen nacheinander die Staatsanwältin Eppert und die Vorsitzende Richterin Dr. Keune die schweren strafrechtlichen Anklagen in sich zusammenfallen, nachdem die letzten beiden Zeuginnen des Bäckerei-Vorfalls auch nicht die erhoffte Bestätigung für die Story des Staatsschutzes lieferten und hoben Isas Haftbefehl auf.

Eine Belastungszeugin belastet nur den Staatsschutz

Begonnen hatte der Gerichtstag mit der Vernehmung der Zeugin E. aus der Nachbarschaft, die nach dem Vorfall die Polizei gerufen hatte. Anstatt aber Isa als brutalen Angreifer zu denunzieren, brachte sie erstmals Licht in die Arbeit des Staatsschutzes. Sie gab an, dass es direkt nach dem Vorfall eine 20-minütige Gruppenvernehmung von ihr und den Zeug_innen Ott und Benitez-Lopez durch bislang geheim gehaltenen Beamte gab, deren Identität ungeklärt ist.

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[Deutschland] PM: Prozess gegen UPIII am 24. Juli 2018

Juli 23rd, 2018

Quelle: abc rhineland

+++ Prozess in Kerpen gegen UP Aachen III +++ Nach langer Verzögerung wird nun doch beim Amtsgericht Kerpen verhandelt! +++

Hambach, 20.Juli 2018. Am Dienstag, den 24. Juli 2018, wird ab 8.30 Uhr vor dem Amtsgericht gegen die den Strafverfolgungsbehörden Unbekannte Person Aachen III verhandelt. Diese war knapp vier Monate zuvor am 19. März bei einem Polizeieinsatz im Hambacher Forst vorläufig festgenommen und am folgenden Tag in Untersuchungshaft in die JVA Köln verbracht worden.

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