Archive for the ‘Knast’ Category

[Italien] Nachricht von Alfredo Cospito aus dem Gefängnis in Ferrara

Tuesday, July 23rd, 2019

Quelle: round robin, übersetzt von abc wien

Alfredo aus dem Ferrara-Gefängnis bittet darum, diese kurze Erklärung zu verbreiten. Er entschuldigt sich dafür, dass er dies nicht schon längst getan hat, aber im Krankenhaus war er völlig isoliert. Er schickt allen eine Umarmung.

Ferrara-Gefängnis, 14.07.2013

“Ich überbringe euch die tragikomische Nachricht, dass uns meine verfluchte Gallenblase nach 5 Stunden Operation am 8. Juli aufgrund eines Hungerstreiks verlassen hat. Entschuldigt, aber ich bin immer noch nicht in der Lage, auf eure vielen Briefe anständig zu antworten. Aber rechnet mit meinen Antworten. Das einzig Positive, was ich verloren habe, waren 21 kg. Schreibt mir weiter. Sicher, dass der Kampf in Solidarität mit den Gefährt*innen immer effektiver weitergeht. Alfredo”

[USA] Cleveland 4: Connor Stevens aus dem Knast entlassen

Tuesday, July 23rd, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Der politische Gefangene Connor Stevens wurde in den Vereinigten Staaten aus dem Gefängnis entlassen. Connor war einer der Gefangenen, die von dem berüchtigten Fall Cleveland Four betroffen waren.

Connor, Doug, Joshua und Brandon waren vier Aktivisten aus der Occupy Cleveland Bewegung, die am 30. April 2012 verhaftet wurden. Ihr Fall war ein weiterer klarer Fall von in die-Falle-gelockt-werden von Seiten der Regierung.

Ein FBI-Informant entwickelte einen Plan, um eine Brücke in die Luft zu jagen, produzierte “Sprengstoff” und drängte die vier zur Teilnahme. Die Urteile der vier wurden durch den Zusatz des Terrorismus erweitert, wodurch sich ihre Haftbedingungen verschärften.

Conor ist nun aus dem Gefängnis entlassen worden, und jede*r freigelassene Revolutionär*in sollte gefeiert und unterstützt werden.

[Italien] Verurteilungen Operation Panico

Tuesday, July 23rd, 2019

Quelle: round robin, übersetzt von abc wien

Während wir auf weitere Informationen warten, veröffentlichen wir einige der Urteile für die 28 Gefährt*innen, die in der Operation Panico angeklagt sind. Kein Freispruch.

Ghespe 9 Jahre

Jupiter 9 Jahre, 10 Monate und 15 Tage

Paska 9 Jahre und 10 Monate

Für alle anderen reichen die Haftstrafen von einem Monat bis zu sechs Jahren.

Feuer den Gefängnissen und Gerichten

Freiheit für alle

 

[Italien] Interview mit Andreas Krebs über das Leben hinter neapolitanischen Gittern

Saturday, July 20th, 2019

(Brief vom 12./13. Juli 2019)

Meine Lieben!

Nun versuche ich etwas meinen Hintern zu bewegen und schicke euch die Antworten auf eure Interview-Fragen. Es wird sicher einige Tage dauern, da es mir von der Psyche mit jedem Tag schlechter geht!

Ich gehe also Punkt für Punkt durch.

Beschreibe bitte kurz das Gefängnis, in dem du dich befindest. (Anmerkung: Es ist das Carcere Di Secondigliano in Neapel/Italien. Dieses ist das zweitgrößte in Neapel und liegt im Stadtteil Scampia, einem der ärmsten Gegenden der Region.)

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[Italien] Staatsanwaltschaft stellt Strafantrag beim Prozess Operation “Panico”

Friday, July 19th, 2019

Quelle: insuscettibilediravvedimento, übersetzt von abc wien

Am 16. Juli 2019 hat die Staatsanwaltschaft im Prozess der Operation “Panico” gegen die florentinischen Anarchist*innen in ihrem Schlussplädoyer Verurteilungen für die 39 Angeklagten gefordert. Der Prozess ist das Ergebnis des Zusammenschlusses mehrerer Strafverfahren, darunter das Verfahren im Zusammenhang mit der repressiven Operation “Panico” vom 31. Januar 2017 (bei dem es um drei Hausarrestverfügungen, einige Restriktionen sowie Hausdurchsuchungen mit dem Hauptvorwurf der “kriminellen Vereinigung” geht) und der repressiven Operation vom 3. August 2017, bei der acht Verhaftungen, Durchsuchungen und die Räumung der Besetzung von La Riottosa in Florence stattfanden, mit dem Vorwurf (für die acht verhafteten Anarchist*innen) einen Sprengstoffanschlag gegen die Buchhandlung “Il Bargello” (Florence, 1. Januar 2017), die Verbindungen zur faschistischen Partei „Casapound“ sowie zu Faschist*innen hat, verübt zu haben – eine Aktion, bei der ein Polizist schwer verletzt wurde und einen Teil seiner Hand und ein Auge verlor. Ebenfalls wird den acht Angeklagten vorgeworfen, einen Brandanschlag auf eine Polizeistation in der Nähe von Rovezzano (Florenz, 21. April 2016) durchgeführt zu haben.

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[Kanada] Cedar Hopperton aus dem Gefängnis in Hamilton entlassen

Friday, July 19th, 2019

Quelle: amw english, übersetzt von abc wien

Unsere anarchistische* Gefährt*in Cedar Hopporton wurde nach fast einem Monat Haft aus dem Gefängnis entlassen. Grund für die Inhaftierung war ein angeblicher Verstoß gegen die Bewährungsauflagen aufgrund einer Rede, in der Cedar erklärte, die Polizei sollte nicht Teil der queeren Community sein und Cedar sich hinter diejenigen stellte, die sich während der Pride gegen die Polizei und die Faschist*innen wehrten.

Trotz der Tatsache, dass Cedar nicht bei der Pride war, verbrachte Cedar Wochen im Gefängnis – ein klarer Fall von Repression der Polizei von Hamilton gegen Cedar, aufgrund der anarchistischen Ansichten/Überzeugungen, die Cedar äußerte.

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[Schweiz] Haftantritt eines Gefährten

Sunday, July 14th, 2019

Quelle: barrikade

Am 15 Juli wird unser anarchistische Gefährte eine Haftstrafe antreten. Das Schweizer Bundesgericht hat Anfang des Jahres 2019 das Urteil des Appellationsgerichts in Basel von 18 Monate unbedingter Haft wegen „qualifizierter Sachbeschädigung“ und „Gewalt und Drohung gegen Beamte“ bestätigt. Die beiden Vorfälle ereigneten sich in den Jahren 2010 und 2013.

Bei dem Gefährten stehen nebendem noch weitere Strafverfahren an.

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[Kanada] Bewährungsausschuss entscheidet Cedar über den Sommer weiter in Haft zu behalten

Friday, July 12th, 2019

Quelle: its going down, übersetzt von abc wien

Update aus Hamilton, Ontario zur Entscheidung des Bewährungsausschusses, Cedar den Sommer über eingesperrt zu lassen, trotz der massiven Empörung der Community.

Nachdem wir fast fünf Tage gewartet haben, erhielten wir endlich das Ergebnis von Cedars Bewährungsanhörung. Am Montag, 8 Juli, gegen 16:56 Uhr, nach tagelanger Beratung, erhielten wir die Nachricht, dass der Widerruf der Bewährung bestehen bleibt. Nach der Einreichung von mehr als einem Dutzend eidesstattlicher Erklärungen beim Bewährungsausschuss; nachdem Hunderte von Community-Mitgliedern sich zu Wort gemeldet und Schritte gegen die Kriminalisierung von Pride -Verteidiger*innen unternommen hatten; nach einem Tag der Solidarität, an dem über 50 Aktionen auf mehreren Kontinenten zur Unterstützung der sich wehrenden Queers stattfanden, beschloss der Bewährungsausschuss dennoch, Cedar für den Rest des Sommers im Gefängnis zu behalten.

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[Deutschland] Schlägerei mit Schwerverletzten in der Teilanstalt II in der JVA Tegel

Thursday, July 11th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Am 09.07.19 kam es am späten Nachmittag zu einer Schlägerei zwischen etwa 7 Gefangenen der Teilanstalt (TA) II der JVA Tegel mit zwei Schwerverletzten. Weil die Anstalt den Alarm erst sehr spät auslöste, dauerte die Schlägerei eine Weile an. Als Hintergrund geben Gefangene die krasse Verwahrung in der JVA Tegel an.

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[Italien] Operation Prometeo: Neue Adresse von Robert

Monday, July 8th, 2019

Quelle: round robin

Am 6. Juli 2019 haben wir erfahren, dass Robert aus dem Gefängnis von Terni nach Bancali in Sardinien verlegt wurde. Seine neue Adresse:

Robert Firozpoor
C. C. di Sassari – Bancali
strada provinciale 56, n. 4
Località Bancali
07100 Sassari // Italia [Italy]

weitere Infos hier.

[Kanada] Die Saga geht weiter: Updates zum queeren Widerstand und der Repression in Hamilton

Thursday, July 4th, 2019

Quelle: north shore, übersetzt von abc wien

Anonym zugesandt an North Shore Counter-Info.

Es waren ein paar unglaublich hektische Wochen in Hamilton, und die Situation hier hat sich ständig weiterentwickelt. Die Dinge waren jenseits von Wut und gelegentlich herzzerreißend, aber auch ziemlich inspirierend und oft herzerwärmend. Trotz all der Scheisse, des Stresses und der Gewalt, die die Leute in der Stadt radikalisiert haben, haben sich die Gespräche verändert (plötzlich ist es nicht mehr so umstritten, die Polizei zu hassen oder den Stadtrat zu verurteilen!), und die breite Unterstützung für queere Anarchist*innen, einschließlich der politischen Einstellung, die sie haben, und der Aktionsformen, die sie ergreifen, ist gewachsen.

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Solidarity with Andreas Krebs – A summary (Situation July 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

There is also an German, French and Italian version of this text!

Our friend and companion Andreas is currently imprisoned in Naples (Italy). Since his imprisonment in Germany Andreas has been known as a rebellious prisoner. In April 2019 he was sentenced in Italy to 24 years in jail. In addition, Andreas has recently been diagnosed with kidney cancer. His health is deteriorating and we fear for his life. Actually, he should undergo surgery months ago, but the Italian authorities refuse to transfer him to a hospital.

Andreas was in the clutches of the German judicial machinery for years and he was in jail for a total of 16 years. He is a rebellious prisoner, participated in building the prisoners’ union (GGBO) behind bars, he went on hunger strike several times against the prison conditions and also participated in a solidarity hunger strike for the prisoners in Greece. To date he repeatedly publishes texts against the prison society, in which he describes everyday life in captivity.

In autumn 2014, after his release, he met his current wife Jutta. Both decided to spend a quiet retirement in the south of Italy. At the end of December 2016 there was a dispute with his former employer, who attacked Andreas and strangled him. Andreas stabbed him in self-defense with a penknife. Sadly, the victim died in the hospital three days later under mysterious circumstances, although it was said shortly after the act that he would survive.

What followed was an unprecedented hunt against Andreas and Jutta. Jutta received death threats via Facebook while in the Santa Maria Capua Vetere prison he was maltreated and tortured by the family members of the deceased, who are still working in that jail. Since the surveillance video confirmed Andreas’ statement to have defended himself, he came after several days in custody in house arrest. There they were exposed to constant “visits” by the police and hatred from large parts of the population. The family of the victim besieged their home, so that Andreas and Jutta could not go out for weeks. Finally, they felt forced to flee and went back to Germany. There, Andreas was arrested less than half a year later on the basis of a European arrest warrant with the help of the anti-terror unit of the German police. Andreas was back in jail in September 2017.

In December 2017, he was then completely unexpectedly relocated to the jail in Burg with the participation of masked cops of another anti-terrorist police unit. Andreas repeatedly wrote in letters about the intolerable conditions in the jails in Volkstädt and Burg. In April 2018, Andreas was finally totally overhasty handed over to extradition custody in the jail in Berlin Moabit, finally to be delivered in May 2018 as a German citizen to Italy.

Andreas is since then in the prison of Secondigliano, one of the largest high security prisons in Naples (Open Street Map). Since May 30, 2018 the trial against him was conducted there. In November 2018, some hearing dates took place, which Andreas’ wife Jutta also attended. In the courtroom, the relatives of the victim tried to assault Jutta and threatened her again massively.

On April 1st, 2019, the trial ended in the first instance with a sentence of intentional murder of 24 years imprisonment. Andreas was already visibly physically and mentally marked by the conditions of detention in the jails of Volkstedt, Burg and most recently in Berlin-Moabit. Andreas’ critical state of health was systematically ignored and denied. He was repeatedly refused medication, clinical investigations and operations. In addition, his detention conditions were aggravated, since the German police pretends that he has a close relationship to (former) RAF members.

In Italy, Andreas’s health has improved by no means. On the contrary: Andreas was recently diagnosed with kidney cancer. In recent weeks he had to cope with acute kidney failure. He suffers from very heavy water retention throughout his body, especially in his legs and at times he can not walk anymore. He is still refused a transfer to a hospital and an operation, necessary for months and also promised by the prison management. Andreas is rebellious as usual, is committed to other prisoners and reports repeatedly about the violent everyday life in the jail of Secondigliano, the arbitrariness of the guards, the neglect and undersupply of all prisoners and the racism against African fellow prisoners.

Andreas is happy about support of every kind!

For medicine and reasonably edible food he has to pay himself.

If you want to donate money:

Payee: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Reference: Spende/Andreas Krebs

Write Andreas in jail, he is happy about every little postcard. You also can send books, newspapers, magazines or colorful paper, it all will come through. He is very interested in motorcycles and philosophical issues.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

If you want to know more about Andreas, then go to
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in German)

Call numerously in the German embassy in Italy and demand medical care for the prisoner Andreas Krebs! Anything else is a failure to render assistance!

Mr. Besken (Ambassador) +39649213285

Let us show to Andreas that he is not forgotten. Solidarity actions of any kind are welcome!

Freedom for all prisoners! Down with all the prisons!
Freedom and luck for Andreas Krebs!

Solidarietà con Andreas Krebs – Un riassunto (Situazione fino a luglio 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

il testo seguente è anche pubblicato in tedesco, francese e inglese!

Il nostro amico e compagno Andreas è attualmente detenuto a Napoli. Dal momento della sua detenzione in Germania, Andreas fu conosciuto come un prigioniero ribelle. Nell’aprile 2019 fu condannato in Italia a 24 anni di carcere. Inoltre, a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. La sua salute si sta deteriorando e temiamo per la sua vita. In fondo, dovrebbe subire un intervento chirurgico già qualche mese fa, ma le autorità italiane si rifiutano di trasferirlo in ospedale.

Andreas era rimasto per anni nelle macchine giudiziarie tedesche ed era stato in prigione per un totale di 16 anni. È un prigioniero ribelle, ha partecipato alla costruzione del sindacato dei prigionieri (GGBO) dietro le sbarre, fece scioperi della fame diverse volte contro le condizioni carcerarie e anche partecipò a uno sciopero della fame di solidarietà per i prigionieri in Grecia. Ad oggi pubblica ripetutamente testi contro la società carceraria, in cui descrive la vita quotidiana in cattività.

Nell’autunno 2014, dopo la sua liberazione, incontrò la sua attuale moglie Jutta. Entrambi decisero di trascorrere un tranquillo ritiro nel sud Italia. Alla fine di dicembre 2016 c’è stata una disputa con il suo ex datore di lavoro, che attaccò e strangolò Andreas. Andreas lo piantò per autodifesa con un temperino. Purtroppo, la vittima morì in ospedale tre giorni dopo in circostanze misteriose, sebbene sia stato detto poco dopo l’atto che sarebbe sopravvissuto.

Ciò che seguì fu una caccia senza precedenti contro Andreas e Jutta. Jutta ricevve minacce di morte tramite Facebook mentre nella prigione di Santa Maria Capua Vetere Andreas fu maltrattato e torturato dai familiari del defunto, che stanno ancora lavorando in quella prigione. Perché il video di sorveglianza confermó la dichiarazione di Andreas di essersi difeso, venne dopo diversi giorni in custodia agli arresti domiciliari. Lì erano esposti a continue “visite” da parte della polizia e odio da parte di gran parte della popolazione. La famiglia della vittima assediava la loro casa, così che Andreas e Jutta non potevano uscire per settimane. Alla fine si sentirono costretti a fuggire e tornarono in Germania. Lì, Andreas fu arrestato meno di sei mesi dopo sulla base di un mandato di arresto europeo con l’aiuto dell’unità antiterrorismo della polizia tedesca. Andreas era di nuovo in prigione a settembre 2017.

Nel dicembre 2017, fu poi completamente inaspettatamente trasferito nel carcere di Burg con la partecipazione di poliziotti mascherati di una altra squadra di polizia anti-terrorismo. Andreas ha ripetutamente scritto in lettere sulle condizioni intollerabili nelle prigioni di Volkstädt e Burg. Nell’aprile 2018, Andreas fu finalmente totalmente sopraffatto consegnato alla custodia per l’estradizione nel carcere di Moabit a Berlino, per essere infine consegnato a maggio 2018 come cittadino tedesco in Italia.

Da allora Andreas è nel carcere di Secondigliano, una delle più grandi prigioni di alta sicurezza a Napoli (Open Street Map). Dal 30 maggio 2018 il processo contro di lui fu condotto lì. Nel novembre 2018 si sono svolte alcune date di udienza, alle quali ha partecipato anche la moglie di Andreas. In tribunale, i parenti della vittima cercavano di aggredire Jutta e la minacciavano di nuovo in modo massiccio.

Il 1° aprile 2019, il processo si è concluso in prima istanza con una sentenza di omicidio intenzionale di 24 anni di reclusione. Andreas era già visibilmente fisicamente e mentalmente segnato dalle condizioni di detenzione nelle carceri di Volkstedt, Burg e, più recentemente, a Berlino-Moabit. Lo stato critico di salute di Andreas fu sistematicamente ignorato e negato. Ha ripetutamente rifiutato i farmaci, le indagini cliniche e le operazioni. Inoltre, le sue condizioni di detenzione aggravavano, dal momento che la polizia tedesca fa finta di avere uno stretto rapporto con gli ex membri della RAF.

In Italia, la salute di Andreas non è migliorata affatto. Al contrario: a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. Nelle ultime settimane ha dovuto far fronte a insufficienza renale acuta. Soffre di ritenzione idrica molto pesante in tutto il corpo, specialmente nelle gambe e, a volte, non riesce più a camminare. Gli viene comunque rifiutato un trasferimento in ospedale e un’operazione, necessari per mesi e promessi anche dalla direzione della prigione. Andreas è ribelle come al solito, è impegnato con altri detenuti e riferisce ripetutamente sulla violenta vita quotidiana nel carcere di Secondigliano, l’arbitrarietà delle guardie, l’incuria e la fornitura insufficiente di tutti i prigionieri e il razzismo contro i prigionieri africani.

Andreas è felice per il supporto di ogni tipo!
Per la medicina e il cibo ragionevolmente edibile deve pagare se stesso.
Se vuoi offrire denaro:

Ricevente:   Krebs
IBAN:        DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC:         BELADE BEXXX
Causale:     Spende/Andreas Krebs

Scrivi Andreas in carcere, è contento di ogni piccola cartolina. Puoi anche inviare libri, giornali, riviste o carta colorata, tutto questo verrà fuori. È molto interessato alle motociclette e ai soggetti filosofici.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

Se vuoi sapere di più su Andreas, allora vai a
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in tedesco)

Chiama numerosi all’ambasciata tedesca in Italia e chiedi assistenza medica al prigioniero Andreas Krebs! Qualcos’altro è un fallimento nel fornire assistenza!

Sr. Besken (ambasciatore) +39649213285

Mostriamo ad Andreas che non è dimenticato. Azioni di solidarietà di qualsiasi tipo sono benvenute!

Libertà per tutti i prigionieri! Abbasso tutte le prigioni!
Libertà e fortuna per Andreas Krebs!

Solidarität mit Andreas Krebs – Eine Zusammenfassung (Stand Juli 2019)

Tuesday, July 2nd, 2019

Von diesem Text gibt es auch eine englische, französische und italienische Version!

Unseren Freund und Gefährte Andreas ist zur Zeit in Neapel (Italien) inhaftiert. Andreas ist seit seiner Haft in Deutschland als rebellischer Gefangener bekannt. Im April 2019 wurde er in Italien zu 24 Jahren Knast verurteilt. Andreas hat darüber hinaus vor kurzem Nierenkrebs diagnostiziert bekommen. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich laufend und wir fürchten um sein Leben. Eigentlich müsste er schon vor Monaten operiert werden, doch die italienischen Behörden weigern sich, ihn in ein Krankenhaus zu überstellen.

Andreas war jahrelang in den Fängen der deutschen Justiz und saß insgesamt über 16 Jahre im Knast. Er ist ein rebellischer Gefangener, baute hinter Gittern die Gefangenengewerkschaft (GGBO) mit auf, führte diverse Hungerstreiks gegen die Knastbedingungen und beteiligte sich auch an einem Solidaritätshungerstreik für die Gefangenen in Griechenland. Bis heute veröffentlicht er immer wieder Texte gegen die Knastgesellschaft, in denen er den Alltag in Gefangenschaft beschreibt.

Im Herbst 2014 nach seiner Entlassung lernte er seine jetzige Frau Jutta kennen. Beide entschieden sich einen ruhigen Lebensabend im Süden Italiens verbringen zu wollen. Ende Dezember 2016 kam es zu einer Auseinandersetzung mit seinem damaligen Arbeitgeber. Dieser ging auf Andreas los und würgte ihn. Andreas stach in Notwehr mit einem Taschenmesser zu. Das Opfer starb leider unter ungeklärten Umständen drei Tage später im Krankenhaus, obwohl es kurz nach der Tat noch hieß, dass er überleben würde.

Was darauf folgte, war eine beispiellose Hetzjagd gegen Andreas und Jutta. Via Facebook bekam Jutta Morddrohungen, während er im Gefängnis Santa Maria Capua Vetere von den Familienmitgliedern des Verstorbenen, die nach wie vor in diesem Knast arbeiten, misshandelt und gefoltert wurde. Da das Überwachungsvideo Andreas‘ Aussage bestätigte, sich verteidigt zu haben, kam er nach einigen Tagen in Untersuchungshaft in den Hausarrest. Dort waren sie ständigen „Besuchen“ der Polizei und dem Hass aus großen Teilen der Bevölkerung ausgesetzt. Die Familie des Opfers belagerte deren Wohnung, so dass Andreas und Jutta wochenlang nicht außer Haus gehen konnten. Schließlich sahen sie sich gezwungen zu fliehen und gingen zurück nach Deutschland. Dort wurde Andreas nicht einmal ein halbes Jahr später aufgrund eines europäischen Haftbefehls mit Hilfe der Antiterroreinheit der deutschen Polizei festgenommen. So befand sich Andreas im September 2017 wieder im deutschen Knast.

Im Dezember 2017 wurde er dann völlig unerwartet unter Beteiligung vermummter Cops einer weiteren polizeilichen Anti-Terror-Abteilung in die JVA Burg verlegt. Andreas berichtete immer wieder in Briefen von den untragbaren Bedingungen in den Knästen Volkstädt und Burg. Im April 2018 wurde Andreas schließlich vollkommen überstürzt nach Berlin Moabit in Auslieferungshaft überstellt, um schließlich im Mai 2018 als deutscher Staatsbürger nach Italien ausgeliefert zu werden.

Andreas befindet sich seitdem im Secondigliano, eines der größten Hochsicherheitsgefängnisse Neapels. Dort wurde seit 30. Mai 2018 der Prozess gegen ihn geführt. Im November 2018 fanden einige Prozesstage statt, an denen auch Andreas Frau Jutta vor Ort war. Im Gerichtssaal versuchten die Verwandten des Opfers auf Jutta loszugehen und bedrohten sie erneut massiv.

Am 1. April 2019 endete das Verfahren in erster Instanz mit einem Urteil wegen vorsätzlichem Mord von 24 Jahren Haft. Andreas war vor der Auslieferung bereits körperlich und psychisch sichtbar gezeichnet durch die Haftbedingungen in den Knästen Volkstedt, Burg und zuletzt in Berlin-Moabit. Andreas’ kritischer Gesundheitszustand wurde systematisch ignoriert und verleugnet. Medikamente sowie klinische Untersuchungen und Operationen wurden ihm wiederholt verweigert. Zusätzlich waren seine Haftbedingungen verschärft, da ihm die deutsche Polizei ein Naheverhältnis zu (ehemaligen) RAF-Mitgliedern andichtet.

In Italien hat sich Andreas Gesundheitszustand keineswegs verbessert. Im Gegenteil: Andreas wurde vor einiger Zeit Nierenkrebs diagnostiziert. In den letzten Wochen stand er vor einem akuten Nierenversagen. Er leidet unter sehr heftigen Wassereinlagerungen im ganzen Körper, vor allem an den Beinen und kann zeitweise deswegen nicht mehr gehen. Eine Überstellung in ein Krankenhaus und eine seit Monaten notwendige und auch von der Justizanstalt zugesicherte Operation wird ihm nach wie vor verweigert. Andreas ist wie eh und je aufmüpfig, setzt sich für andere Gefangenen ein und berichtet immer wieder vom gewalttätigen Alltag im Secondigliano, der Willkür durch die Wärter, die Verwahrlosung und Unterversorgung aller Gefangenen und den Rassismus gegen afrikanische Mitgefangene.

Andreas freut sich über Unterstützung jeder Art!

Er muss für Medikamente und halbwegs brauchbare Lebensmittel selber aufkommen.

Wenn ihr Geld zu spenden wollt:

Empfänger: Krebs

IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26

BIC: BELADE BEXXX

Verwendungszweck: Spende/Andreas Krebs

Schreibt Andreas in den Knast, er freut sich über jede kleine Postkarte. Auch könnt ihr Bücher, Zeitungen, Zeitschriften oder buntes Papier schicken, es kommt alles an. Er interessiert sich sehr für Motorräder und philosophische Fragen.

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy

Wenn ihr mehr über Andreas erfahren wollt, dann schaut auf https://andreaskrebs.blackblogs.org/

(auf Deutsch) nach!

Zeigen wir Andreas, dass er nicht vergessen ist. Soli-Aktionen jeder Art sind willkommen!

Freiheit für alle Gefangenen! Nieder mit allen Knästen!

Freiheit und Glück für Andreas Krebs!

[Italien] Übersicht über verschiedene repressive Operationen gegen Anarchist*innen

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: barrikade

Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Einige Re-Posts. Stand 1. Juli 2019. Danke an alle übersetzenden Gefährt*innen!

FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN

Operazione Scintilla

Am 7. Februar 2019 wurde das seit 1995 besetzte Squat “Asilo occupato” in Turin im Rahmen der “Operazione Scintilla” geräumt. Gleichzeitig wurden sechs Anarchist*innen verhaftet.

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[Italien] Update zum Hungerstreik

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am 28. Juni 2019 beendeten die drei anarchistischen Gefährtinnen, eingesperrt im Abschnitt AS2 des Gefängnisses von L’Aquila, ihren Hungerstreik, der von Silvia und Anna am 29. Mai begonnen wurde. Sie teilten dies der Strafvollzugsanstalt offiziell mit. Sie verfassten eine Erklärung über die Beendigung des Streiks, die sie per Post an einige Akteur*innen der Bewegung schickten. Hinsichtlich einer Anhörung am 2. Juli vor dem Gericht in Turin, bei der Silvia und andere Gefährt*innen angeklagt sind, wurde Silvias Anwesenheit im Gerichtssaal gestattet, so dass sie am 28. Juni nach Turin verlegt wurde.

[…] Marco beendete ebenfalls seinen Hungerstreik, nachdem er erfuhr, dass die Gefährt*innen in L’Aquila ihren Hungerstreik beendeten. […]

[Spanien] Interview über Klandestinität

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: panopticon (leicht verändert)

Vor einigen Tagen erhielten wir ein Interview von Lisa, was sie mit einer Gefangenen der Organisation ETA in einem Knast in Madrid über Klandestinität geführt hat. Sie bat darum, dieses zu veröffentlichen. In diesem Interview wird im Zusammenhang mit der baskischen Bevölkerung das Wort Volk verwendet. Wir bitten darum dieses Wort im baskischen Kontext zu verstehen, was nichts mit Rassismus, jeglicher „Blut und Boden“ Rhetorik zu tun hat. Die revolutionäre und nationale Befreiungsbewegung im Baskenland, sieht all jene als Bask*innen, die sich als solche fühlen, begreifen und sehen, fernab von ihrer Herkunft und Abstammung.

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[Deutschland] G20 – Loic bleibt im Knast !

Tuesday, July 2nd, 2019

Quelle: united we stand

Das Landgericht Hamburg hat heute entschieden, dass unser Freund und Genosse Loic weiterhin in Haft bleiben muss. Seine Verteidiger hatten letzte Woche beantragt, den Haftbefehl aufzuheben, hilfsweise Haftverschonung zu gewähren. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. Loic habe mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen und es bestehe Fluchtgefahr. Er habe keine Einlassung gemacht, die sich strafmildernd auswirken könnte. Trotz WG-Zimmer in Hamburg, Angebot einer Kautionszahlung und Meldeauflagen bestehe ein starker Fluchtanreiz, da er Teil einer internationalen Vernetzung der radikalen Linken sei.

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[Italien] Operation Prometeo: Update und Adressen der Gefährt*innen

Wednesday, June 26th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Nach den Verhaftungen am 21. Mai im Rahmen der repressiven Operation Prometeo waren Robert und Beppe bis zum 21. Juni im Opera Gefängnis in Milan eingesperrt, während Natasha in Frankreich festgehalten wurde.

Im Hochsicherheitsgefängnis Opera waren Beppe und Robert einen kompletten Monat in Isolationshaft im Abschnitt 41bis, da es dort keinen AS2-Abschnitt gibt („Hohe Überwachung 2“), mit nur einer Stunde „Sozialisation“ pro Tag, in der sie sich gegenseitig sehen konnten, während die restliche Zeit ihre Zellen verschlossen waren. Dieses „illegale“ Regime wurde dem*der Richter*in, dem Premierminister sowie der Behörde für Gefangenenrechte gemeldet, zumal die Isolationshaft nicht einmal richterlich angeordnet war. Allerdings änderte sich einen Monat lang nichts.

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[USA] Brief von Eric King – Update zu seiner Situation – Solidaritäts-Shirts

Wednesday, June 26th, 2019

Quelle: support eric king, übersetzt von abc wien

– Am 28. Juni 2019 ist der dritte internationalen Tag der Solidarität mit Eric King

Eric King wurde am 21. Juni vom USP McCreary abgeholt und in das Federal Transfer Center in Oklahoma verlegt. Wir warten gespannt, ob der BOP endlich bereit ist, diesen Bullshit ein für alle Mal zu beenden und ihn irgendwohin zu schicken, wo er seine Zeit in Ruhe verbringen kann. Es scheint alles sehr kompliziert zu sein, denn Eric wurde am 18. Juni nach einer Auseinandersetzung mit seinem Zellengenossen in Einzelhaft genommen. Nach dem letzten Versuch, Eric mit einem Nazi zusammenzulegen, ist dies keine Überraschung. Wir hoffen, dass Eric ohne Disziplinarmaßnahme verlegt wird – die Chance das alles noch einmal von vorne beginnt, ist erschreckend.

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[Italien] Updates zum Hungerstreik der Gefährt*innen in Italien

Tuesday, June 25th, 2019

Quelle: anarhija

Update: Alfredo Cospito hat seinen Hungerstreik am 24. Juni beendet.

Quelle: anarhija (vom 18. Juni 2019), übersetzt von abc wien

Alfredo Cospito befindet sich seit 29. Mai aus Solidarität zu den beiden Gefährtinnen Anna und Silvia im Gefängnis von L’Aquila ebenfalls im Hungerstreik und hat seitdem 15 Kilo verloren. Ihm geht es gesundheitlich gut. Er bekräftigte, seinen Hungerstreitk nicht vor Anna und Silvia zu beenden.

Stecco (Luca Dolce), der sich ebenfalls seit 29, Mai im Hungerstreik befand, musste aufgrund von zu viel Gewichtsverlust seinen Hungerstreik am 17. Juni beenden.

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Update zur Situation von Andreas Krebs in Neapel (Juni 2019)

Tuesday, June 18th, 2019

Andreas geht es nach wie vor sehr schlecht. Seit einigen Tagen verschlechtert sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Ihm wurde mittlerweile Nierenkrebs diagnostiziert und er leidet unter Wasseransammlungen im Körper, was auf Nierenversagen hindeutet. Einen Aufruf zur Unterstützung könnt ihr hier finden. Andreas war zwar vor einigen Tagen auf der Krankenstation, aber die Knastleitung macht immer noch keine Anstalten, ihn in ein Krankenhaus verlegen zu lassen. Sie argumentieren damit, dass er auf den Weg ins Krankenhaus von irgendjemanden befreit werden könnte. Das und seine verschärften Haftbedingungen hat ihm das Märchen des deutschen BKA über seine angeblichen RAF-Kontakte eingebrockt. Die italienischen Behörden schlachten dies nun auch bei jeder Gelegenheit aus.

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[Italien] Operation Prometeo: Natascia wurde verlegt – neue Adresse

Monday, June 17th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Natascia ist vom Gefängnis in Gradignan, nähe Bordeaux (Frankreich) in das Rebbibia Frauengefängnis in Rom verlegt worden. Hier ist ihre neue Adresse:

Natascia Savio
Casa Circondariale di Roma Rebibbia femminile
via Bartolo Longo 92
00156 Roma
Italia

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[Griechenland] Thessaloniki: Verhaftungen von 3 Gefährt*innen während einer Enteignung

Monday, June 17th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am Mittwoch, den 12. Juni, wurden drei unserer anarchistischen Gefährt*innen in Thessaloniki verhaftet, als sie einen bewachten Geldtransport enteigneten, der im Begriff war, einen Geldautomaten im Universitätsklinikum AHEPA wieder aufzufüllen. Sie wurden von Polizist*innen der Anti-Terror-Einheit erwischt, gerade als sie in ihr Auto stiegen, um von dort zu verschwinden.

Die beiden Gefährten sind Giannis Dimitrakis und Kostas Sakkas, die bereits den Preis ihrer politischen Entscheidung, sich gegen die Autoritäten dieser Welt zu stellen, bezahlen mussten – sie wurden verfolgt und saßen im Knast. Die dritte Gefährtin, Dimitra, wird wegen Mitwirkung bei der Enteignung angeklagt.

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[Italien] Hungerstreik und Solidarität

Monday, June 17th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

Seit dem 29. Mai befinden sich die Anarchistinnen Silvia und Anna in einem Hungerstreik. Silvia wurde während der Operation Scintilla am 7.Februar verhaftet. Anna ist seit dem 06. September 2016 inhaftiert und wurde im Scripta Manent Prozess erstinstanzlich zu 17 Jahren Haft verurteilt. Beide sitzen in der Abteilung AS2 im Gefängnis L’Aquila. Mit ihrem Hungerstreik fordern sie “ihre Verlegung aus diesem Gefängnis und die Schließung dieser abscheulichen Abteilung.” Seiher haben sich auch Ghespe (inzwischen unterbrochen), Giovanni, Marco, Stecco, Alfredo und Leo in Solidarität dem Hungerstreik angeschlossen und es kam zu verschiedenen Kundgebungen, Besetzungen und Aktionen.

Italien, Trient: Straßensperre in Solidarität mit Silvia und Anna im Hungerstreik

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[Deutschland] Ergänzung zu unserem Beitrag „Neubau eines Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für Sachsen und Thüringen“

Monday, June 17th, 2019

Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin

Demnächst soll ein neuer Riesen-Knast für Sachsen und Thüringen entstehen, die Unternehmen Hentschke Bau GmbH und VSTR AG Rodewisch sollen die Mauer des neuen Knastes in Zwickau-Marienthal bauen. Dazu veröffentlichten wir am 03.06.19 ein Statement, unter anderem auch auf de.indymedia.org. Dort wurde ergänzend in einem Kommentar am 04.06.19 hinzugefügt:

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[Italien] Aktuelles zum Hungerstreik anarchistischer Gefangener für die Schließung der Sektion AS2 des L’Aquila-Gefängnisses

Tuesday, June 4th, 2019

Quelle: autistici, übersetzt von abc wien

Die anarchistischen Gefangenen Salvatore Vespertino, Giovanni Ghezzi, Alfredo Cospito, Marco Bisesti und Luca Dolce haben sich nun ebenfalls den Hungerstreik* angeschlossen.

Wir werden keine Sammlungen von Unterschriften, Nachrichten, Faxen, Massenmails oder anderen zivilen Mitteln, die darauf abzielen, die aktuelle repressive Situation aufzuzeigen, veröffentlichen oder in irgendeiner Weise Raum geben; wir halten diese Mittel nicht nur für nutzlos, sondern auch für schädlich, kontraproduktiv und objektiv feindlich gegenüber antiautoritärem Denken und Handeln, die sich auf ganz andere Weise entfalten.

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[Deutschland] Neubau eines Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für Sachsen und Thüringen

Tuesday, June 4th, 2019

Quelle: GG/BO Soligrupe Berlin

Der Bau des neuen Riesen-Knastes in Zwickau-Marienthal für 820 Gefangene ist geplant – die Arbeiten sollen wohl demnächst beginnen. Gestartet werden soll mit der 1,32 km langen und 6 m hohen Knastmauer. Anfang 2020 soll die Mauer fertig sein und das Anstaltsgelände von knapp zehn Hektar einfassen.

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[Italien] Erklärung von Silvia und Anna zum Beginn ihres Hungerstreiks im Gefängnis von L’Aquila

Thursday, May 30th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am Morgen des 29. Mai 2019 fand vor dem Gericht von Turin die erste Anhörung im Prozess gegen einige Anarchist*innen wegen der Besetzung des Corso Giulio 45 (Turin) statt. Eine der Angeklagten ist Silvia, die am 7. Februar im Rahmen der repressiven Operation “Scintilla” und der Räumung des Asilo Occupato in Turin verhaftet wurde. Die Gefährtin verlas per Videokonferenz (die ihre Anwesenheit bei den Anhörungen verhindert) einen von ihr und Anna verfassten Text, in dem beide den Beginn eines Hungerstreiks gegen die Haftbedingungen und Einschränkungen im AS2-Teil des Gefängnisses von L’Aquila ankündigten […]

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[USA] Eric King ist nach dem Angriff im USP McCreary wieder in Isolation!

Wednesday, May 29th, 2019

Quelle: support eric king (vom 22. Mai 2019), übersetzt von abc wien

Letzte Woche erfuhr Eric, dass sein CMU*-Transfer abgelehnt wurde. Er wurde auf den Hof vom USP McCreary gebracht, obwohl Officers und Lieutenants äußerten, er als antifaschistischer Gefangener sei dort in Gefahr. Die 280 Tage Einzelhaft haben ihn emotional extrem mitgenommen, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, noch 6 weitere Monate zu bekommen, wenn er sich für seine Sicherheit entscheidet und sich weigert, in den Normalvollzug zu gehen. Auf dem Hof wurde ihm gesagt, dass seine “langfristige” Telefonsperre nach “ein paar Jahren guten Verhaltens” enden würde. Das bedeutet keinerlei Hoffnung, in nächster Zeit mit seiner Familie zu sprechen.

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[Chile] Streik und Mobilisierung gegen die Reform des Gesetzes 321

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Am 6. Mai beschlossen verschiedene Gefangene aus den Gefängnissen Colina I und Colina II in Chile in den Hungerstreik zu treten und gegen die rückwirkende Reform des Gesetzes 321 zu mobilisieren. Das Gesetz verschärft die Bedingungen für eine vorzeitige, bedingte Haftentlassung und fügt dem Verfahren neue Hindernisse hinzu (2/3 der Haftzeit muss abgesessen sein – vorher die Hälfte – und ein psychologisches Gutachten vorgelegt werden). Motiviert durch die jüngsten Änderungen der Spielregeln mobilisieren Hunderte von Gefangenen aus verschiedenen Gefängnissen. Für diejenigen von uns, die das Gefängnissystem in Frage stellen und ablehnen, ist es einfach keine Option, gleichgültig zu bleiben…

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[Spanien] Gefangene im Kampf, über den kollektiven Hungerstreik seit dem 1. Mai 2019

Thursday, May 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Seit dem 1.Mai 2019, befindet sich eine Gruppe von Gefangenen im spanischen Staat im Hungerstreik. Es gibt mehrere Texte von den Gefangenen, wie ein gemeinsames Kommuniqué der Gefangenen, in denen mehrere Forderungen gestellt werden, die wir ins deutsche übersetzt haben.

Um die 30 gefangene Personen aus verschiedenen Knästen im Staat, fangen diesen 1. Mai einen kollektiven Hungerstreik an. Dadurch wird eine Reihe von Forderungen mit 14 Punkten verteidigt. Letztes Jahr fand auch so ein Hungerstreik statt, da gab es eine Forderung mit 12 Punkten, zu diesen wurden zwei weitere hinzugefügt. Durch diese Punkte, verlangen die Gefangenen das Respektieren ihrer allgemeinen Rechte, während sie sich in der Gefangenschaft befinden.

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[Deutschland] Hambacher Forst: Jazzy – Tagebuch aus der Haft

Wednesday, May 15th, 2019

Quelle: ABC Rhineland

Samstag, 15. September 2018

gesendet am 25.September

Ich werde zu einem Gefangenensammel- transporter getragen und bekomme eine der Zellen zugewiesen. Einige Minuten später werde ich noch einmal heraus gebeten und muss mich einmal komplett entkleiden. Ich darf mich wieder anziehen und zurück auf Zelle im Gefangenensammeltransporter.

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