Posts Tagged ‘Repression’
Dienstag, Juli 30th, 2019
Quelle: indymedia
Mensch erscheint pünktlich zur Gerichtsverhandlung wegen angeblichem Waffenbesitz und angeblichem Widerstand gegen Bullen +++ Mensch soll nach misgendern von männlich gelesenen Bullen durchsucht werden +++ Mensch möchte sich nicht von ihnen im Genitalbereich anfassen lassen und wird darauf in den Knast gesteckt
Den Aufruf und die ausführlichen Hintergründe findet ihr hier:
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Tags: Deutschland, Prozess, Repression, Trans*, Trans*Gefangene
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Mittwoch, Juli 24th, 2019
Nr. 49 August 2019
Inhalt:
*[Österreich] Wien: Infos zum Prozess wegen einer Silvesterparty
*[Schweiz] Haftantritt eines Gefährten
*[USA] Cleveland 4: Connor Stevens aus dem Knast entlassen
*[Deutschland] G20: Solidarität mit den Drei von der Parkbank
*[Deutschland] G20: Solidarische Grüße vom Kalabal!k an die drei von der Parkbank
*[Griechenland] Der anarchistische Gefährte Nikos Romanos wurde nach sechs Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen
*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: “Der alltägliche Vollzugswahnsinn in der Freiburger Sicherungsverwahrung“
*[USA] Wir sind das Feuer, das ICE schmelzen wird – Rest in Power, Will Van Spronsen
*[Mexico] Der anarchistische Gefangenen Luis Fernando Sotelo wurde aus dem Gefängnis entlassen
*[Kanada] Die Saga geht weiter: Updates zum queeren Widerstand und der Repression in Hamilton
*[Italien] Interview mit Andreas Krebs über das Leben hinter neapolitanischen Gittern
*[Überall] Aufruf zur Solidarität mit dem rebellischen Gefangenen Andreas Krebs – Schreibt ihm!
*[Argentinien] August – ein Monat zum Gedenken an Santiago Maldonado
Tags: ABC Wien, AnarchistInnen, Anarchistische Zeitschrift, Andreas Krebs, Argentinien, Bruchstellen, Deutschland, G20, Gefangene, Griechenland, Hamburg, Italien, Knast, Nikos Romanos, Österreich, Prozess, Repression, Santiago Maldonado, Schweiz, Thomas Meyer-Falk, USA, Wien
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Mittwoch, Juli 24th, 2019
Quelle: abc cz, übersetzt von abc wien
Unterstützt einen Anarchisten, der im sogenannten Deutschland verurteilt wurde. Diese Person wurde von einem zivilen Security in einem Einkaufszentrum geschnappt, während er einige Waren gewaltfrei enteignet hat. Ohne es zu wissen, hatte er ein kleines Taschenmesser bei sich, das er nicht als Waffe benutzen wollte. Trotzdem wurde er beschuldigt: Diebstahl mit einer einsatzbereiten Waffe.
Das deutsche Gericht verhängte eine Strafe von 90 Tagen im Gefängnis oder die Zahlung von 1000 Euro. Das bedeutet, wenn er das Geld nicht zahlt, muss er für drei Monate ins Gefängnis. Die tschechische ABC-Gruppe beschloss, ihn bei der Organisation einer Spendensammlung zu unterstützen. Du kannst deinen Solidaritätsbeitrag auf ein Konto schicken unter: https://abcnews.noblogs.org/kontakt/ oder bei öffentlichen Veranstaltungen in die ABC-Spenden-Box werfen.
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Tags: ABC, abc cz, AnarchistInnen, Deutschland, Gefangene, Repression, Solidarität, Tschechien
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Dienstag, Juli 23rd, 2019
Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin
Eine Gefangene, welche sich von Knastmitarbeiter*innen nicht einschüchtern lässt und ihre Meinung jederzeit offenkundig vertritt, beschwerte sich schon länger, dass sie und ihre Belange von den Mitarbeiter*innen der JVA Reinickendorf nicht ernst genommen und sie von diesen schikaniert und drangsaliert wurde. Ende letzten Jahres gab es wohl nun den Verdacht, dass sie ein Handy auf der Zelle hätte, worauf eine Zellendurchsuchung folgte. Ein Handy wurde dabei nicht gefunden, die Repression kam trotzdem. So wurde die betroffene Gefangene im Frühjahr 2019 vom offenen Vollzug in den geschlossenen nach Pankow verlegt.
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Tags: Deutschland, Gefangene, GG/BO Berlin, Knast, Repression
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Dienstag, Juli 23rd, 2019
Quelle: amw english, übersetzt von abc wien
Der politische Gefangene Connor Stevens wurde in den Vereinigten Staaten aus dem Gefängnis entlassen. Connor war einer der Gefangenen, die von dem berüchtigten Fall Cleveland Four betroffen waren.
Connor, Doug, Joshua und Brandon waren vier Aktivisten aus der Occupy Cleveland Bewegung, die am 30. April 2012 verhaftet wurden. Ihr Fall war ein weiterer klarer Fall von in die-Falle-gelockt-werden von Seiten der Regierung.
Ein FBI-Informant entwickelte einen Plan, um eine Brücke in die Luft zu jagen, produzierte „Sprengstoff“ und drängte die vier zur Teilnahme. Die Urteile der vier wurden durch den Zusatz des Terrorismus erweitert, wodurch sich ihre Haftbedingungen verschärften.
Conor ist nun aus dem Gefängnis entlassen worden, und jede*r freigelassene Revolutionär*in sollte gefeiert und unterstützt werden.
Tags: Cleveland 4, Cleveland Four, Connor Stevens, Knast, Repression, USA
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Samstag, Juli 20th, 2019
Quelle: indymedia
Am 8. Juli wurden in Hamburg Drei von der Parkbank weg festgenommen. Im Anschluss fanden Durchsuchungen an mehreren Orten statt. Zwei Personen befinden sich aktuell noch in Untersuchungshaft. Die polizeiliche Maßnahme war laut Hamburger Abendblatt ein Ergebnis von Observationstätigkeiten rund um den Jahrestag der Proteste gegen den G20 Gipfel. Den Betroffenen wird keine konkret verübte Straftat vorgeworfen, sondern aufgrund präparierter Plastikflaschen mit brennbarer Flüssigkeit eine solche möglicherweise im Sinn gehabt zu haben.
Am Montag den 22.7. um 19 Uhr wird vom Centro Sociale eine Demonstration zum Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis ziehen. Wir rufen die gesamte Breite jener Bewegungen, die an den Protesten gegen den G20 Gipfel teilgenommen haben, dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen, selbst dafür zu mobilisieren und weitere Solidarität zu entwickeln.
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Tags: Deutschland, G20, Repression, Solidarität
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Montag, Juli 15th, 2019
Quelle: united we stand
Liebe 3 von der Parkbank,
wir haben gehört, dass ihr 3 am Montag, den 08. Juli festgenommen wurdet. Eine*r von euch ist inzwischen wieder draußen. Wir wünschen euch viel Mut und Kraft. Der Kampf geht weiter, für euch haben sich nur die Bedingungen verändert.
Mit Power durch die Mauern, ob drinnen und draußen, bis sie brechen!
Bundesweite Solistrukturen gegen G20 (14. Juli 2019)
Tags: Deutschland, G20, Repression, Solidarität, Untersuchungshaft
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Samstag, Juli 13th, 2019
Quelle: 325, übersetzt von abc wien
Die Anhörungestermine vom 15. bis 18. Juli 2019 sind bestätigt, aber aufgrund der Abwesenheit eine*r Richter*in könnte sich die Urteilsverkündung (geplant für den 22. Juli) verschieben, scheinbar um maximal eine Woche.
Für die unter Hausarrest stehenden angeklagten Gefährten Giova, Paska und Ghespe wurde die Beförderung zur Anhörungen mit eigenen Fahrzeugen, also ohne Polize-Eskorte, beantragt. Paska wurde des Weiteren aufgefordert, den Hausarrest vorübergehend in ein Haus in der Nähe von Florence zu verlegen. Daher sollte Paska bei allen Anhörungen im Gerichtssaal anwesend sein. Giova und Ghespe werden sicherlich nicht zur Anhörung am 15. Juli kommen, für die folgenden Termine haben sie sich noch nicht entschieden.
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Tags: Anarchist, Italien, Operation Panico, Prozess, Repression
Posted in News, Prozess | Kommentare deaktiviert für [Italien] Letzte Anhörungstermine im Prozess zur „Operation Panico“
Samstag, Juli 13th, 2019
quelle: indymedia
Wir schicken solidarische Grüße nach Hamburg an die Gefährt*innen, die in der Nacht auf den 8. Juli festgenommen wurden. Zwei von ihnen sitzen weiterhin in U-Haft.
„Was wir wollen? Die Anarchie, ein Leben ohne Herrschaft! Ein Leben in Freiheit, ohne Einschränkungen, ohne Wenn und Aber. Doch machen wir uns keine Illusionen. Die Herrschaft, in all ihren Ausdrücken, wird nicht einfach die Koffer packen. Die Autoritäten, der Staat, seine Schützer*innen und Profiteur*innen, aber auch all die Prägungen die diese Welt, in der wir aufgewachsen sind, in unseren Köpfen hinterlassen hat, werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Sie müssen zerstört werden. Es kommt zwangsläufig zum Konflikt – und das ist auch gut so!“
Liebe und Wut aus den Bücherregalen und Zeitungsständern!
Freiheit für alle Gefangenen!
Tags: AnarchistInnen, Berlin, Deutschland, G20, Knast, Repression, Solidarität
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Samstag, Juli 13th, 2019
quelle: indymedia
Festnahme und U-Haft von drei Gefährt*innen in Hamburg
Solidarität mit den Drei von der Parkbank
In der Nacht auf den 8.7.2019 wurden drei unserer Freund*innen und Gefährt*innen festgenommen und daraufhin mehrere Wohnungen durchsucht. Nach der Haftprüfung sitzen nun zwei in U-Haft, die dritte Person kam gegen Auflagen raus. Ihnen wird laut Presse die Vorbereitung einer Brandstiftung im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Krawalle gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg vorgeworfen.
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Tags: Deutschland, G20, Hamburg, Knast, Repression, Solidarität
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Donnerstag, Juli 4th, 2019
Quelle: north shore, übersetzt von abc wien
Anonym zugesandt an North Shore Counter-Info.
Es waren ein paar unglaublich hektische Wochen in Hamilton, und die Situation hier hat sich ständig weiterentwickelt. Die Dinge waren jenseits von Wut und gelegentlich herzzerreißend, aber auch ziemlich inspirierend und oft herzerwärmend. Trotz all der Scheisse, des Stresses und der Gewalt, die die Leute in der Stadt radikalisiert haben, haben sich die Gespräche verändert (plötzlich ist es nicht mehr so umstritten, die Polizei zu hassen oder den Stadtrat zu verurteilen!), und die breite Unterstützung für queere Anarchist*innen, einschließlich der politischen Einstellung, die sie haben, und der Aktionsformen, die sie ergreifen, ist gewachsen.
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Tags: Cedar, Hamilton, Kanada, Pride, Queer, Repression, Trans*, Trans*Gefangene
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Mittwoch, Juli 3rd, 2019
Quelle: united we stand
Es wurde ein Sachverständiger zum Thema „Schwarzer Block“ vernommen (Politikwissenschaftler an der Uni Bremen und zugl. „Protestforscher“). Er ist Mitherausgeber der Schrift „Eskalation – Dynamiken der Gewalt im Kontext der G20-Proteste in Hamburg 2017“.
Zunächst legte er die Geschichte des Begriffs „Schwarzer Block“ kurz dar (Selbstbezeichnung autonomer Gruppen 1980/81 im Rahmen der Startbahn West – Proteste oder „Erfindung“ der Staatsanwaltschaft bei der Strafverfolgung derselben). Beim “Schwarzen Block” handele es sich nicht um eine (konkrete) Gruppierung o. Ä.
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Tags: Deutschland, Elbchaussee, G20, Gefangene, Loic, Prozess, Repression
Posted in News, Prozess | Kommentare deaktiviert für [Deutschland] Elbchaussee-Prozessbericht vom 26. Juni 2019
Mittwoch, Juli 3rd, 2019
Quelle: its going down
Eine Solidaritätserklärung an diejenigen, die im sogenannten Ontario und darüber hinaus für das Verbrechen, sich gegen rechtsextreme Angriffe zu verteidigen mit Repression konfrontiert sind.
Eine befreundete Person traf es am besten mit der Aussage, die Cops in Hamilton hätten in ein „Wespennest gestochen“ als sie unsere*n geliebte*n Cedar verhafteten und weiterhin Queer- und Trans*-Anarchist*innen im sogenannten Hamilton, Ontario, ins Visier nahmen. Tatsächlich sind wir ein wütender Haufen von Queer- und Trans*-Anarchist*innen die in den sogenannten USA leben und viele unserer eigenen Identitäten und Kämpfe in der gegenwärtigen Situation in Hamilton wiederfinden und versuchen, unsere anhaltende Unterstützung und Solidarität mit Cedar und den Gefährt*innen in dieser schwierigen Zeit zum Ausdruck zu bringen.
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Tags: AnarchistInnen, Cedar, Gefangene, Hamilton, Kanada, Queer, Repression, Trans*
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Dienstag, Juli 2nd, 2019
There is also an German, French and Italian version of this text!
Our friend and companion Andreas is currently imprisoned in Naples (Italy). Since his imprisonment in Germany Andreas has been known as a rebellious prisoner. In April 2019 he was sentenced in Italy to 24 years in jail. In addition, Andreas has recently been diagnosed with kidney cancer. His health is deteriorating and we fear for his life. Actually, he should undergo surgery months ago, but the Italian authorities refuse to transfer him to a hospital.
Andreas was in the clutches of the German judicial machinery for years and he was in jail for a total of 16 years. He is a rebellious prisoner, participated in building the prisoners’ union (GGBO) behind bars, he went on hunger strike several times against the prison conditions and also participated in a solidarity hunger strike for the prisoners in Greece. To date he repeatedly publishes texts against the prison society, in which he describes everyday life in captivity.
In autumn 2014, after his release, he met his current wife Jutta. Both decided to spend a quiet retirement in the south of Italy. At the end of December 2016 there was a dispute with his former employer, who attacked Andreas and strangled him. Andreas stabbed him in self-defense with a penknife. Sadly, the victim died in the hospital three days later under mysterious circumstances, although it was said shortly after the act that he would survive.
What followed was an unprecedented hunt against Andreas and Jutta. Jutta received death threats via Facebook while in the Santa Maria Capua Vetere prison he was maltreated and tortured by the family members of the deceased, who are still working in that jail. Since the surveillance video confirmed Andreas’ statement to have defended himself, he came after several days in custody in house arrest. There they were exposed to constant “visits” by the police and hatred from large parts of the population. The family of the victim besieged their home, so that Andreas and Jutta could not go out for weeks. Finally, they felt forced to flee and went back to Germany. There, Andreas was arrested less than half a year later on the basis of a European arrest warrant with the help of the anti-terror unit of the German police. Andreas was back in jail in September 2017.
In December 2017, he was then completely unexpectedly relocated to the jail in Burg with the participation of masked cops of another anti-terrorist police unit. Andreas repeatedly wrote in letters about the intolerable conditions in the jails in Volkstädt and Burg. In April 2018, Andreas was finally totally overhasty handed over to extradition custody in the jail in Berlin Moabit, finally to be delivered in May 2018 as a German citizen to Italy.
Andreas is since then in the prison of Secondigliano, one of the largest high security prisons in Naples (Open Street Map). Since May 30, 2018 the trial against him was conducted there. In November 2018, some hearing dates took place, which Andreas’ wife Jutta also attended. In the courtroom, the relatives of the victim tried to assault Jutta and threatened her again massively.
On April 1st, 2019, the trial ended in the first instance with a sentence of intentional murder of 24 years imprisonment. Andreas was already visibly physically and mentally marked by the conditions of detention in the jails of Volkstedt, Burg and most recently in Berlin-Moabit. Andreas’ critical state of health was systematically ignored and denied. He was repeatedly refused medication, clinical investigations and operations. In addition, his detention conditions were aggravated, since the German police pretends that he has a close relationship to (former) RAF members.
In Italy, Andreas’s health has improved by no means. On the contrary: Andreas was recently diagnosed with kidney cancer. In recent weeks he had to cope with acute kidney failure. He suffers from very heavy water retention throughout his body, especially in his legs and at times he can not walk anymore. He is still refused a transfer to a hospital and an operation, necessary for months and also promised by the prison management. Andreas is rebellious as usual, is committed to other prisoners and reports repeatedly about the violent everyday life in the jail of Secondigliano, the arbitrariness of the guards, the neglect and undersupply of all prisoners and the racism against African fellow prisoners.
Andreas is happy about support of every kind!
For medicine and reasonably edible food he has to pay himself.
If you want to donate money:
Payee: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Reference: Spende/Andreas Krebs
Write Andreas in jail, he is happy about every little postcard. You also can send books, newspapers, magazines or colorful paper, it all will come through. He is very interested in motorcycles and philosophical issues.
Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy
If you want to know more about Andreas, then go to
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in German)
Call numerously in the German embassy in Italy and demand medical care for the prisoner Andreas Krebs! Anything else is a failure to render assistance!
Mr. Besken (Ambassador) +39649213285
Let us show to Andreas that he is not forgotten. Solidarity actions of any kind are welcome!
Freedom for all prisoners! Down with all the prisons!
Freedom and luck for Andreas Krebs!
Tags: Andreas Krebs, Italien, Repression, Solidarität
Posted in Gefangene, Knast, News, Repression, Solidarität | Kommentare deaktiviert für Solidarity with Andreas Krebs – A summary (Situation July 2019)
Dienstag, Juli 2nd, 2019
il testo seguente è anche pubblicato in tedesco, francese e inglese!
Il nostro amico e compagno Andreas è attualmente detenuto a Napoli. Dal momento della sua detenzione in Germania, Andreas fu conosciuto come un prigioniero ribelle. Nell’aprile 2019 fu condannato in Italia a 24 anni di carcere. Inoltre, a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. La sua salute si sta deteriorando e temiamo per la sua vita. In fondo, dovrebbe subire un intervento chirurgico già qualche mese fa, ma le autorità italiane si rifiutano di trasferirlo in ospedale.
Andreas era rimasto per anni nelle macchine giudiziarie tedesche ed era stato in prigione per un totale di 16 anni. È un prigioniero ribelle, ha partecipato alla costruzione del sindacato dei prigionieri (GGBO) dietro le sbarre, fece scioperi della fame diverse volte contro le condizioni carcerarie e anche partecipò a uno sciopero della fame di solidarietà per i prigionieri in Grecia. Ad oggi pubblica ripetutamente testi contro la società carceraria, in cui descrive la vita quotidiana in cattività.
Nell’autunno 2014, dopo la sua liberazione, incontrò la sua attuale moglie Jutta. Entrambi decisero di trascorrere un tranquillo ritiro nel sud Italia. Alla fine di dicembre 2016 c’è stata una disputa con il suo ex datore di lavoro, che attaccò e strangolò Andreas. Andreas lo piantò per autodifesa con un temperino. Purtroppo, la vittima morì in ospedale tre giorni dopo in circostanze misteriose, sebbene sia stato detto poco dopo l’atto che sarebbe sopravvissuto.
Ciò che seguì fu una caccia senza precedenti contro Andreas e Jutta. Jutta ricevve minacce di morte tramite Facebook mentre nella prigione di Santa Maria Capua Vetere Andreas fu maltrattato e torturato dai familiari del defunto, che stanno ancora lavorando in quella prigione. Perché il video di sorveglianza confermó la dichiarazione di Andreas di essersi difeso, venne dopo diversi giorni in custodia agli arresti domiciliari. Lì erano esposti a continue „visite“ da parte della polizia e odio da parte di gran parte della popolazione. La famiglia della vittima assediava la loro casa, così che Andreas e Jutta non potevano uscire per settimane. Alla fine si sentirono costretti a fuggire e tornarono in Germania. Lì, Andreas fu arrestato meno di sei mesi dopo sulla base di un mandato di arresto europeo con l’aiuto dell’unità antiterrorismo della polizia tedesca. Andreas era di nuovo in prigione a settembre 2017.
Nel dicembre 2017, fu poi completamente inaspettatamente trasferito nel carcere di Burg con la partecipazione di poliziotti mascherati di una altra squadra di polizia anti-terrorismo. Andreas ha ripetutamente scritto in lettere sulle condizioni intollerabili nelle prigioni di Volkstädt e Burg. Nell’aprile 2018, Andreas fu finalmente totalmente sopraffatto consegnato alla custodia per l’estradizione nel carcere di Moabit a Berlino, per essere infine consegnato a maggio 2018 come cittadino tedesco in Italia.
Da allora Andreas è nel carcere di Secondigliano, una delle più grandi prigioni di alta sicurezza a Napoli (Open Street Map). Dal 30 maggio 2018 il processo contro di lui fu condotto lì. Nel novembre 2018 si sono svolte alcune date di udienza, alle quali ha partecipato anche la moglie di Andreas. In tribunale, i parenti della vittima cercavano di aggredire Jutta e la minacciavano di nuovo in modo massiccio.
Il 1° aprile 2019, il processo si è concluso in prima istanza con una sentenza di omicidio intenzionale di 24 anni di reclusione. Andreas era già visibilmente fisicamente e mentalmente segnato dalle condizioni di detenzione nelle carceri di Volkstedt, Burg e, più recentemente, a Berlino-Moabit. Lo stato critico di salute di Andreas fu sistematicamente ignorato e negato. Ha ripetutamente rifiutato i farmaci, le indagini cliniche e le operazioni. Inoltre, le sue condizioni di detenzione aggravavano, dal momento che la polizia tedesca fa finta di avere uno stretto rapporto con gli ex membri della RAF.
In Italia, la salute di Andreas non è migliorata affatto. Al contrario: a Andreas fu recentemente diagnosticato un tumore al rene. Nelle ultime settimane ha dovuto far fronte a insufficienza renale acuta. Soffre di ritenzione idrica molto pesante in tutto il corpo, specialmente nelle gambe e, a volte, non riesce più a camminare. Gli viene comunque rifiutato un trasferimento in ospedale e un’operazione, necessari per mesi e promessi anche dalla direzione della prigione. Andreas è ribelle come al solito, è impegnato con altri detenuti e riferisce ripetutamente sulla violenta vita quotidiana nel carcere di Secondigliano, l’arbitrarietà delle guardie, l’incuria e la fornitura insufficiente di tutti i prigionieri e il razzismo contro i prigionieri africani.
Andreas è felice per il supporto di ogni tipo!
Per la medicina e il cibo ragionevolmente edibile deve pagare se stesso.
Se vuoi offrire denaro:
Ricevente: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Causale: Spende/Andreas Krebs
Scrivi Andreas in carcere, è contento di ogni piccola cartolina. Puoi anche inviare libri, giornali, riviste o carta colorata, tutto questo verrà fuori. È molto interessato alle motociclette e ai soggetti filosofici.
Andreas Krebs
Sez. 1 Stz.1
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA),
Italy
Se vuoi sapere di più su Andreas, allora vai a
https://andreaskrebs.blackblogs.org/
(in tedesco)
Chiama numerosi all’ambasciata tedesca in Italia e chiedi assistenza medica al prigioniero Andreas Krebs! Qualcos’altro è un fallimento nel fornire assistenza!
Sr. Besken (ambasciatore) +39649213285
Mostriamo ad Andreas che non è dimenticato. Azioni di solidarietà di qualsiasi tipo sono benvenute!
Libertà per tutti i prigionieri! Abbasso tutte le prigioni!
Libertà e fortuna per Andreas Krebs!
Tags: Andreas Krebs, Italien, Repression, Solidarität
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Dienstag, Juli 2nd, 2019
Quelle: barrikade
Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Einige Re-Posts. Stand 1. Juli 2019. Danke an alle übersetzenden Gefährt*innen!
FREIHEIT FÜR ALLE GEFANGENEN
Operazione Scintilla
Am 7. Februar 2019 wurde das seit 1995 besetzte Squat „Asilo occupato“ in Turin im Rahmen der „Operazione Scintilla“ geräumt. Gleichzeitig wurden sechs Anarchist*innen verhaftet.
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Tags: Gefangene, Italien, Operation Panico, Operation Prometeo, Operation Renata, Operation Scintilla, Operation Scripta Manent, Repression
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Dienstag, Juli 2nd, 2019
Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien
Am 28. Juni 2019 beendeten die drei anarchistischen Gefährtinnen, eingesperrt im Abschnitt AS2 des Gefängnisses von L’Aquila, ihren Hungerstreik, der von Silvia und Anna am 29. Mai begonnen wurde. Sie teilten dies der Strafvollzugsanstalt offiziell mit. Sie verfassten eine Erklärung über die Beendigung des Streiks, die sie per Post an einige Akteur*innen der Bewegung schickten. Hinsichtlich einer Anhörung am 2. Juli vor dem Gericht in Turin, bei der Silvia und andere Gefährt*innen angeklagt sind, wurde Silvias Anwesenheit im Gerichtssaal gestattet, so dass sie am 28. Juni nach Turin verlegt wurde.
[…] Marco beendete ebenfalls seinen Hungerstreik, nachdem er erfuhr, dass die Gefährt*innen in L’Aquila ihren Hungerstreik beendeten. […]
Tags: Anna, Gefangene, Hungerstreik, Italien, Knast, Repression, Silvia
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Dienstag, Juli 2nd, 2019
Quelle: united we stand
Am 19.06.2019 wurden erstmal weitere Videozeugen vernommen. Es stellte sich heraus, dass die meisten, jedenfalls anfangs, klar von einer Demo ausgingen (Menschengruppe, Transparent pp.). Manch Zeuge differenzierte im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft deutlich innerhalb Gruppe. So wurde ausdrücklich mitgeteilt, die „eigentlichen Krawallmacher“ seien erst „nach der Demo“ gekommen usw. Alle Zeugen sprachen (teilweise auch für ihre Angehörigen, z. B. kleine Kinder) aber auch wieder von „Schock“, „Angst“ und Verunsicherung“. Bei Staatsanwaltschaft (und der Kammer) hinterlässt das sicherlich mehr Wirkung als Differenzierungen zum Thema „Demo oder nicht?“.
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Tags: Deutschland, Elbchaussee, G20, Prozess, Prozessbericht, Repression
Posted in News, Prozess, Repression | Kommentare deaktiviert für [Deutschland] G20: Prozessberichte zum 28. und 29. Prozesstag im Elbchaussee-Prozess
Dienstag, Juli 2nd, 2019
Quelle: united we stand
Das Landgericht Hamburg hat heute entschieden, dass unser Freund und Genosse Loic weiterhin in Haft bleiben muss. Seine Verteidiger hatten letzte Woche beantragt, den Haftbefehl aufzuheben, hilfsweise Haftverschonung zu gewähren. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. Loic habe mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen und es bestehe Fluchtgefahr. Er habe keine Einlassung gemacht, die sich strafmildernd auswirken könnte. Trotz WG-Zimmer in Hamburg, Angebot einer Kautionszahlung und Meldeauflagen bestehe ein starker Fluchtanreiz, da er Teil einer internationalen Vernetzung der radikalen Linken sei.
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Tags: Deutschland, Elbchaussee, G20, Loic, Prozess, Repression
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Freitag, Juni 28th, 2019
Quelle: Anarchist Defence Fund
Griechische Gefährt*innen erhalten Unterstützung vom A-Fonds
Am 21. April 2016, dem Tag, an dem die Faschist*innen 1967 die Regierung in Griechenland übernahmen und eine Diktatur errichteten, platzierten zwei Gefährt*innen im Zentrum Athens einen Brandsatz an einer Bank. Sie wollten die ATM in Solidarität mit politischen Gefangenen niederbrennen. Ein*e Taxifahrer*in beobachtete sie dabei und rief die Bullen, als er verstand, was da gerade passierte. Deshalb konnten die Bullen die beiden flüchtenden Gefährt*innen festnehmen.
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Tags: Anarchist Defence Fund, Repression, Soliratität
Posted in News, Repression, Solidarität | Kommentare deaktiviert für [A-Fund] Übersicht der unterstützten Fälle im April/Mai/Juni 2019
Mittwoch, Juni 26th, 2019
Quelle: indymedia, übersetzt von abc wien
Aus der urbanen Wüste der Gefahrenzone in Friedrichshain senden wir ein Zeichen unserer Solidarität an Yiannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou. Am Montagmorgen, den 24. Juni, errichteten wir eine brennende Barrikade im Weidenweg (Straße nähe Rigaer und Liebig) zusammen mit einem Banner (siehe Text auf dem Bild). Wir warteten mit Steinen, um die ersten Streifenwagen zu empfangen, allerdings brauchten sie viel Zeit für das Zusammenziehen starker Kräfte um in die Rigaer Straße vorzudringen, so dass wir sicher verschwanden.
Am 12. Juni wurden die Gefährt*innen Yannis Dimitrakis, Kostas Sakkas und Dimitra Syrianou wegen der Enteignung eines Geldtransports, der einen Geldautomaten am Universitätsklinikum AHEPA auffüllte, festgenommen. Sie gaben folgende Erklärung ab:
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Tags: Deutschland, Griechenland, Knast, Repression, Solidarität
Posted in Gefangene, News, Solidarität | Kommentare deaktiviert für [Deutschland] Solidarität mit den verhafteten Gefährt*innen in Thessaloniki
Montag, Juni 24th, 2019
Quelle: GG/BO Soligruppe Berlin
Fabian Waterstraat hat wieder Kontakt zu uns aufnehmen können, seine Nachrichten sind allerdings alles andere als erfreulich. In 5 Wochen könnte er eigentlich auf 2/3 der abgesessenen Strafhaft entlassen werden, wenn ihm der Knast keine Steine in den Weg legen würde. So hat er vor Kurzem erfahren, dass er vom Knast aufgrund seines Engagements innerhalb der Gewerkschaft als „linker Gewalttäter“ eingestuft wird und deswegen auch ein „Anti-Aggressionstraining“ machen soll. Dann würde er angeblich, so die JVA, eventuell auf 2/3 entlassen werden. Ansonsten darf Fabian die Mauern erst im Dezember verlassen. Zusätzlich soll er angeblich Schließer bedroht haben.
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Tags: Deutschland, Gefangene, GG/BO Berlin, Knast, Repression
Posted in Gefangene, News | Kommentare deaktiviert für [Deutschland] Fabian Waterstraat wegen GG/BO als „linker Gewalttäter“ eingestuft
Donnerstag, Juni 20th, 2019
Quelle: united we stand
Wiedereinmal wurde in einem G20 Verfahren kar, dass sich Polizei (und Staatsanwaltschaft) in Sachen G20 für nichts zu schade sind. Die extrem hohe Freispruchquote von 10% [!] in den G20 Strafverfahren – im Gegensatz zum allgemeinen sonstigen Bundesdurchschnitt von 2-3% – zeigt eindeutig, dass die Anklagen in hohem Maße frei erfunden sind. Denn von besonderer Milde der Gerichte in G20-Zusammenhängen kann nun wirklich keine Rede sein. Für die Repressionsbehörden steht offensichtlich zum einen die medial präsentierbare Anzahl der Verfahren und – dem Konzept des Feindstrafrechts folgend – das Abstrafen der bloßen Anwesenheit im Vordergrund.
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Tags: Deutschland, Freispruch, G20, Prozess, Repression
Posted in News, Prozess | Kommentare deaktiviert für [Deutschland] G20: Wieder Freispruch in Tabo-Verfahren
Dienstag, Juni 18th, 2019
Solidaritätsaufruf und ein großes Dankeschön!
Andreas Krebs, der weiterhin in Neapel im Knast ist, und noch immer schwer krank ist, brauch weiterhin Unterstützung.
Andreas Zustand ist nach wie vor kritisch. Ihm wurde Nierenkrebs diagnostiziert.
Andreas und Jutta möchten sich ganz herzlich bei allen bedanken die aktuell so viel spenden!
Er muss für die dringend benötigten Medikamente und halbwegs brauchbare Lebensmittel selbst aufkommen. Wenn ihr Geld spenden wollt:
Empfänger: Krebs
IBAN: DE 90 1005 0000 1067 1474 26
BIC: BELADE BEXXX
Verwendungszweck: Spende/Andreas Krebs
Seine Adresse, um ihm zu schreiben (gebt einen Absender an!):
Andreas Krebs
Sez.4 /Stz.5
Mediterraneo
Via Roma Verso Scampia 250
CAP 80144 Napoli (NA)
Italy
andreaskrebs.blackblogs.org
Update Juli 2019 deutsch english italiano français
Tags: Andreas Krebs, Italien, Knast, Repression, Solidarität
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Mittwoch, Juni 5th, 2019
Quelle: 325, übersetzt von abc wien
Am 1. Juni führte ein überschaubarer Mob von etwas mehr als 20 Anarchist*innen in San Francisco einen Angriff in Solidarität mit unseren Gefährt*innen im sogenannten Indonesien durch, bei dem an diesem 1. Mai über 600 Anarchist*innen festgenommen wurden. Wir haben 60 Farbbomben geworfen und das indonesische Konsulat mit Circle-(A)s versehen [619 verhaftete Anarchist*innen –> 619 (A)s], um der indonesischen Regierung mitzuteilen, dass der Staat trotz der Entfernung zwischen uns und unseren Gefährt*innen nicht sicher ist und immer angegriffen werden wird.
Die Aktionen der indonesischen Gefährt*innen, eine einfache Geste durch Farbe auf Wänden, fand bei uns Resonanz.
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Tags: 1. Mai, Gefangene, Indonesien, Repression, Solidarität, USA
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Dienstag, Juni 4th, 2019
Quelle: autistici, übersetzt von abc wien
Die anarchistischen Gefangenen Salvatore Vespertino, Giovanni Ghezzi, Alfredo Cospito, Marco Bisesti und Luca Dolce haben sich nun ebenfalls den Hungerstreik* angeschlossen.
Wir werden keine Sammlungen von Unterschriften, Nachrichten, Faxen, Massenmails oder anderen zivilen Mitteln, die darauf abzielen, die aktuelle repressive Situation aufzuzeigen, veröffentlichen oder in irgendeiner Weise Raum geben; wir halten diese Mittel nicht nur für nutzlos, sondern auch für schädlich, kontraproduktiv und objektiv feindlich gegenüber antiautoritärem Denken und Handeln, die sich auf ganz andere Weise entfalten.
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Tags: AnarchistInnen, Gefangene, Hungerstreik, Italien, Knast, Repression
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Montag, Juni 3rd, 2019
Quelle: enough is enough, übersetzt von abc wien
Der Premierminister und das Justizministerium versuchen einmal mehr Giorgos Kalaïtzidis, Mitgründer von ROUVIKONAS, und Nikos, ebenfalls Mitglied der gleichen Gruppe und griechischer Widerstandskämpfer, wegzusperren. Tatsächlich werden beide nicht wegen einer zivilrechtlichen Straftat verfolgt, sondern diesmal wegen eines Verbrechens. Durch die Anwendung eines alten Gesetztes zum Schutze historischer Denkmäler von großem Wert – ein Gesetz, welches so gut wie nie angewandt wurde und eigentlich für die Akropolis und Delphi gedacht ist – hat der Staat eine Möglichkeit gefunden, unsere Gefährten die bis jetzt immer darauf bedacht waren, die gesetzliche Grenze zur Straftat nicht zu überschreiten, in eine Falle zu locken.
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Tags: Giorgos, Griechenland, Nikos, Repression, Rouvikonas, Solidarität
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Freitag, Mai 31st, 2019
Quelle: abc rhineland
Das LG Köln ändert das Urteil der ersten Instanz ab: Es sieht keine schädlichen Neigungen und verzichtet deswegen auf die Verhängung einer Jugendstrafe. Eule wurde des Angriffs auf das autoritäre Kacksystem schuldig gesprochen. Deswegen entschied sich das Gericht für das Zuchtmittel Dauerarrest sowie 40 Sozialstunden, möglichst abzuleisten im Bereich des Umwelt- und Naturschutz innerhalb von sechs Monaten. Der Richter erhofft sich, dass sie dadurch mit „anderen Leuten“ ins Gespräch kommt und ihre oppositionelle Haltung zum Staat ablegt.
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Tags: Deutschland, Eule, Hambacher Forst, Prozess, Repression, Urteil
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Freitag, Mai 31st, 2019
Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien
Am 22. Mai wurden die anarchistischen Gefährten Juan Antonio Sorroche Fernandez und Manuel Oxoli in Brescia, Italien, wegen ihrer angeblichen Beteiligung an einem Bombenanschlag auf den Hauptsitz der rechtsextremen Lega-Partei in Villorba, Treviso, am 16. August 2018 verhaftet.
Die Lega ist die regierende Partei Italiens unter der Führung von Matteo Salvini, der sich mit faschistischen und rechtsextremen Persönlichkeiten auf der ganzen Welt, darunter Trump und Bolsonaro, zusammengeschlossen hat und eine rassistische Anti-Immigrantenpolitik unterstützt.
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Tags: Gefangene, Italien, Knast, Repression
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Freitag, Mai 31st, 2019
Nr. 47 Juni 2019
Inhalt:
*FEUER DEN KNÄSTEN! BLAZING REGARDS FROM NOWHERE
*[Schweiz] Untersuchungshaft des Gefährten aus Zürich verlängert
*[Chile] Antrag der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol auf vorzeitige Haftentlassung wurde abgelehnt
*[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen
*[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni
*[Belgien] Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel
*[USA] Sean Swain wurde erneut verlegt – neue Adresse
*[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs
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Tags: ABC Wien, Andreas Krebs, Bruchstellen, Gefangene, Italien, Knast, Österreich, Repression, Solidarität, Spanien, Texte von Gefangenen, Wien
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Donnerstag, Mai 30th, 2019
Quelle: panopticon
Am Dienstag, dem 28. Mai, wurde das Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel gefällt.
Zur Erinnerung: Sie wurden wegen „krimineller Vereinigung“ und einer Reihe anderer „Delikte“ verfolgt, die im Rahmen von Kämpfen auf anarchistischen Grundlagen stattfanden. Bei dem Prozess im vergangenen Monat hatte die Staatsanwaltschaft Arbeitsstrafen oder andere Haftstrafen für die verschiedenen Angeklagten gefordert. Die Verteidigung hatte auf Unzulässigkeit des Verfahrens und Freispruch plädiert.
Das Gericht entschied schließlich, dass das Verfahren unzulässig war, was bedeutet, dass sie freigesprochen wurden! Nur eine Person, die nicht als Teil der angeblichen kriminellen Vereinigung galt, wurde wegen Übergriffs auf einen Polizisten verurteilt, aber es gab keine Strafe für diese Handlungen.
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Tags: Belgien, Brüssel, Freispruch, Prozess, Repression, Urteil
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Mittwoch, Mai 29th, 2019
Quelle: mpalothia, übersetzt von abc wien
Der anarchistische Gefährte Luca Dolce, bekannt als Stecco, ist aus dem Gefängnis von Tolmezzo (in der Provinz Udine) in das Gefängnis von Ferrara verlegt worden – in die Abteilung AS2 (Hochsicherheit 2), wo die im Fall Scripta Manent verurteilten anarchistischen Gefährten inhaftiert sind. Stecco ist seit 19. Februar 2019 im Gefängnis und wurde zusammen mit sieben anderen Anarchist*innen im Rahmen der repressiven Operation “Renata” verhaftet.
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Tags: Italien, Knast, Operation Renata, Repression, Stecco
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Mittwoch, Mai 29th, 2019
Quelle: support eric king (vom 22. Mai 2019), übersetzt von abc wien
Letzte Woche erfuhr Eric, dass sein CMU*-Transfer abgelehnt wurde. Er wurde auf den Hof vom USP McCreary gebracht, obwohl Officers und Lieutenants äußerten, er als antifaschistischer Gefangener sei dort in Gefahr. Die 280 Tage Einzelhaft haben ihn emotional extrem mitgenommen, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, noch 6 weitere Monate zu bekommen, wenn er sich für seine Sicherheit entscheidet und sich weigert, in den Normalvollzug zu gehen. Auf dem Hof wurde ihm gesagt, dass seine „langfristige“ Telefonsperre nach „ein paar Jahren guten Verhaltens“ enden würde. Das bedeutet keinerlei Hoffnung, in nächster Zeit mit seiner Familie zu sprechen.
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Tags: Eric King, Isolation, Knast, Repression, USA
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