[Italien] Operation Prometeo: Update & neue Adressen der inhaftierten Anarchist*innen

Mai 31st, 2019

Quelle: mpalothia, übersetzt von abc wien

Am Dienstag, den 21. Mai 2019 wurden Natasha, Beppe und Robert im Rahmen einer repressiven Operation namens „Prometeo“ („Prometheus“) verhaftet, die von der ROS der Carabinieri durchgeführt wurde. Es kam auch zu einigen Hausdurchsuchungen.

Der Hauptvorwurf lautet „Angriff mit terroristischen oder subversiven Absichten“, da sie für die Versendung von drei Paketbomben verantwortlich gemacht werden, die im Juni 2017 an p. m. Rinaudo (Staatsanwalt in vielen Prozessen gegen die Antagonist*innen-Bewegung und Anarchist*innen) und Sparagna (Staatsanwalt im Prozess um die Operation „Scripta Manent“) und Santi Consolo, damals Direktor des DAP („Department of Penitentiary Administration“) von Rom, geschickt wurden.

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[Italien] Zwei anarchistische Gefährten in Brescia verhaftet

Mai 31st, 2019

Quelle: abolition media worldwide, übersetzt von abc wien

Am 22. Mai wurden die anarchistischen Gefährten Juan Antonio Sorroche Fernandez und Manuel Oxoli in Brescia, Italien, wegen ihrer angeblichen Beteiligung an einem Bombenanschlag auf den Hauptsitz der rechtsextremen Lega-Partei in Villorba, Treviso, am 16. August 2018 verhaftet.

Die Lega ist die regierende Partei Italiens unter der Führung von Matteo Salvini, der sich mit faschistischen und rechtsextremen Persönlichkeiten auf der ganzen Welt, darunter Trump und Bolsonaro, zusammengeschlossen hat und eine rassistische Anti-Immigrantenpolitik unterstützt.

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Bruchstellen #46 & #47 online!

Mai 31st, 2019

Nr. 47 Juni 2019

Inhalt:

*FEUER DEN KNÄSTEN! BLAZING REGARDS FROM NOWHERE

*[Schweiz] Untersuchungshaft des Gefährten aus Zürich verlängert

*[Chile] Antrag der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol auf vorzeitige Haftentlassung wurde abgelehnt

*[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

*[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni

*[Belgien] Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel

*[USA] Sean Swain wurde erneut verlegt – neue Adresse

*[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

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[Italien] Erklärung von Silvia und Anna zum Beginn ihres Hungerstreiks im Gefängnis von L’Aquila

Mai 30th, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am Morgen des 29. Mai 2019 fand vor dem Gericht von Turin die erste Anhörung im Prozess gegen einige Anarchist*innen wegen der Besetzung des Corso Giulio 45 (Turin) statt. Eine der Angeklagten ist Silvia, die am 7. Februar im Rahmen der repressiven Operation „Scintilla“ und der Räumung des Asilo Occupato in Turin verhaftet wurde. Die Gefährtin verlas per Videokonferenz (die ihre Anwesenheit bei den Anhörungen verhindert) einen von ihr und Anna verfassten Text, in dem beide den Beginn eines Hungerstreiks gegen die Haftbedingungen und Einschränkungen im AS2-Teil des Gefängnisses von L’Aquila ankündigten […]

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[Belgien] Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel

Mai 30th, 2019

Quelle: panopticon

Am Dienstag, dem 28. Mai, wurde das Urteil im Prozess gegen 12 Anarchist*innen in Brüssel gefällt.

Zur Erinnerung: Sie wurden wegen „krimineller Vereinigung“ und einer Reihe anderer „Delikte“ verfolgt, die im Rahmen von Kämpfen auf anarchistischen Grundlagen stattfanden. Bei dem Prozess im vergangenen Monat hatte die Staatsanwaltschaft Arbeitsstrafen oder andere Haftstrafen für die verschiedenen Angeklagten gefordert. Die Verteidigung hatte auf Unzulässigkeit des Verfahrens und Freispruch plädiert.

Das Gericht entschied schließlich, dass das Verfahren unzulässig war, was bedeutet, dass sie freigesprochen wurden! Nur eine Person, die nicht als Teil der angeblichen kriminellen Vereinigung galt, wurde wegen Übergriffs auf einen Polizisten verurteilt, aber es gab keine Strafe für diese Handlungen.

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[Italien] Operation Renata: Stecco wurde verlegt – neue Adresse!

Mai 29th, 2019

Quelle: mpalothia, übersetzt von abc wien

Der anarchistische Gefährte Luca Dolce, bekannt als Stecco, ist aus dem Gefängnis von Tolmezzo (in der Provinz Udine) in das Gefängnis von Ferrara verlegt worden – in die Abteilung AS2 (Hochsicherheit 2), wo die im Fall Scripta Manent verurteilten anarchistischen Gefährten inhaftiert sind. Stecco ist seit 19. Februar 2019 im Gefängnis und wurde zusammen mit sieben anderen Anarchist*innen im Rahmen der repressiven Operation “Renata” verhaftet.

 

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[USA] Eric King ist nach dem Angriff im USP McCreary wieder in Isolation!

Mai 29th, 2019

Quelle: support eric king (vom 22. Mai 2019), übersetzt von abc wien

Letzte Woche erfuhr Eric, dass sein CMU*-Transfer abgelehnt wurde. Er wurde auf den Hof vom USP McCreary gebracht, obwohl Officers und Lieutenants äußerten, er als antifaschistischer Gefangener sei dort in Gefahr. Die 280 Tage Einzelhaft haben ihn emotional extrem mitgenommen, und er konnte den Gedanken nicht ertragen, noch 6 weitere Monate zu bekommen, wenn er sich für seine Sicherheit entscheidet und sich weigert, in den Normalvollzug zu gehen. Auf dem Hof wurde ihm gesagt, dass seine „langfristige“ Telefonsperre nach „ein paar Jahren guten Verhaltens“ enden würde. Das bedeutet keinerlei Hoffnung, in nächster Zeit mit seiner Familie zu sprechen.

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[Italien] Operation Prometeo – Kommuniqué aus Modena

Mai 29th, 2019

Quelle: panopticon

Am Morgen des 21.05.2019 wurde die Operation Prometeo von den ROS (Spezialeinheit der Polizei) gestartet, die es dem Staatsanwalt Piero Basilone und dem Anti-Terror-Kartell von Alberto Nobili ermöglichte, 2 anarchistische Gefährten und einer anarchistischen Gefährtin zu verhaften. Robert wurde in Modena, Beppe in Ferrara, Natasha in Bordeaux verhaftet. Die Anschuldigungen für alle drei sind das Begehen von „Terroranschlägen“, und die Entsendung von drei Sprengstoffpaketen an Roberto Maria Sparagna und Antonio Rinaudo, Staatsanwälte aus Turin, die seit Jahren an der Unterdrückung/Verfolgung von Anarchist*innen beteiligt sind und Santi Consolo, ehemaliger Direktor der Behörde der Knastverwaltung, der dafür verantwortlich ist, italienische Gefängnisse zu echten Orten der Folter zu machen.

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[USA] Marius Mason: Statement zum 11. Juni

Mai 29th, 2019

Quelle: support marius mason, übersetzt von abc wien

Ich kann es kaum glauben, dass wieder ein Jahr vergangen und es ist wieder J11 ist. Ich bin sehr dankbar für diesen jährlichen Berührungspunkt als Gelegenheit, meine Community draußen zu erreichen und eine Bilanz des Jahres zu ziehen. Es ist schwer zu akzeptieren, dass ich seit mehr als einem Jahrzehnt eingesperrt bin, und noch ernüchternder, wenn man bedenkt, wie viele Gefährt*innen für mehrere Jahrzehnte eingesperrt sind. Sie haben meine unendliche Bewunderung dafür, dass sie ihre Integrität bewahren und ihre Vision über so viele Jahre am Leben erhalten haben.

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[Italien] Operazione Scintilla: Beppe und Antonio frei, Boba verhaftet

Mai 29th, 2019

Quelle: barrikade

Frei übersetzt vom Turiner Blog „Macerie“, 23. Mai 2019 (https://www.autistici.org/macerie/)

*Antonio und Beppe freigelassen*

Antonio und Beppe wurden am 6. Mai 2019 freigelassen. Sie müssen sich jeden Tag auf dem Posten melden.
Silvia verbleibt im Knast, da ihr noch eine andere Tat zur Last gelegt wird.
Mehr zu Silvia: Artikel auf barrikade.info https://barrikade.info/article/22020

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[Wien] 30. Mai – Schreibwerkstatt!

Mai 29th, 2019

Morgen, dem 30.05., findet wie jeden letzten Donnerstag im Monat wieder die ABC Schreibwerkstatt statt.

Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen /Gefährt*Innen Solidarität zu zeigen und sie wissen und spüren zu lassen, dass sie weder alleine noch vergessen sind.
Deshalb wollen wir zusammen an Gefangene schreiben und unsere Erfahrungen und unser Wissen austauschen.

Am Anfang jeder Schreibwerkstatt werden wir kurz über einzelne Gefangene berichten.

Solidarität ist eine Waffe!

Ebenfalls ist ab 18 Uhr die Hofbar offen und es gibt leckeres veganes Essen.

[Chile] Streik und Mobilisierung gegen die Reform des Gesetzes 321

Mai 23rd, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Am 6. Mai beschlossen verschiedene Gefangene aus den Gefängnissen Colina I und Colina II in Chile in den Hungerstreik zu treten und gegen die rückwirkende Reform des Gesetzes 321 zu mobilisieren. Das Gesetz verschärft die Bedingungen für eine vorzeitige, bedingte Haftentlassung und fügt dem Verfahren neue Hindernisse hinzu (2/3 der Haftzeit muss abgesessen sein – vorher die Hälfte – und ein psychologisches Gutachten vorgelegt werden). Motiviert durch die jüngsten Änderungen der Spielregeln mobilisieren Hunderte von Gefangenen aus verschiedenen Gefängnissen. Für diejenigen von uns, die das Gefängnissystem in Frage stellen und ablehnen, ist es einfach keine Option, gleichgültig zu bleiben…

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[Spanien] DANKE GEFÄHRT*INNEN. In Zusammenhang mit den Verhaftungen am 13. Mai.

Mai 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Von uns übersetzt, Quelle: Indymedia Barcelona

Von den Verhafteten in Madrid am 13.Mai

Am frühen Morgen des 13. Mai brach eine Anti-Riot-Einheit in unsere Häuser und den anarchistischen Raum La Amboscada ein – drei Wochen nach seiner Einweihung – zusammen mit der Gruppe 21 der Brigada Provincial de Información de Madrid (Anm.d.Ü., sowas wie die PMS-politisch motivierte Straftaten, Einheit der Bullen in Berlin), die sich ausschließlich der Überwachung und Jagd von Anarchist*innen widmet.

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[Spanien] Gefangene im Kampf, über den kollektiven Hungerstreik seit dem 1. Mai 2019

Mai 23rd, 2019

Quelle: panopticon

Seit dem 1.Mai 2019, befindet sich eine Gruppe von Gefangenen im spanischen Staat im Hungerstreik. Es gibt mehrere Texte von den Gefangenen, wie ein gemeinsames Kommuniqué der Gefangenen, in denen mehrere Forderungen gestellt werden, die wir ins deutsche übersetzt haben.

Um die 30 gefangene Personen aus verschiedenen Knästen im Staat, fangen diesen 1. Mai einen kollektiven Hungerstreik an. Dadurch wird eine Reihe von Forderungen mit 14 Punkten verteidigt. Letztes Jahr fand auch so ein Hungerstreik statt, da gab es eine Forderung mit 12 Punkten, zu diesen wurden zwei weitere hinzugefügt. Durch diese Punkte, verlangen die Gefangenen das Respektieren ihrer allgemeinen Rechte, während sie sich in der Gefangenschaft befinden.

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[Italien] Operation Prometeo: Drei Gefährt*innen wurden verhaftet

Mai 23rd, 2019

Quelle: anarhija, übersetzt von abc wien

Am 21. Mai 2019 sind im Rahmen einer weiteren repressiven Operation namens „Prometeo“ (Prometheus) der ROS der Carabinieri die drei anarchistischen Gefährt*innen Natascia, Beppe und Robert verhaftet worden. Es wurden auch einige Durchsuchungen durchgeführt. Medien berichten, der Hauptvorwurf sei „Angriff mit dem Ziel des Terrorismus oder der Subversion“, da sie für die Versendung von drei Paketbomben im Juni 2017 an die P.M. Rinaudo und Sparagna (letztere ist der Staatsanwalt im Prozess um die Operation „Scripta manent“) und an Santi Consolo, den damaligen Direktor des DAP („Department of Penitentiary Administration“) in Rom, verantwortlich gemacht werden.

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[Deutschland] Nach dem 1. Mai ist vor dem 1. Mai

Mai 23rd, 2019

Quelle: indymedia

In der Auswertung der 18 Uhr Demo am 1. Mai 2019 ist uns folgendes aufgefallen

In der Auswertung der 18 Uhr Demo am 1. Mai 2019 ist uns folgendes aufgefallen: es sind wieder einige Leute mitgenommen worden, vor allem jüngere Menschen. Mindestens eine Person wurde in der Wanne verprügelt. Menschen wurden in zwei GESAs gebracht: Kruppstr. und Wedekindstr. Die Bullen waren wie immer schikanös, haben die Leute angepöbelt und solidarische Menschen draußen angelogen (z.B. sollten in der Wedekindstraße Medis abgegeben werden und die Bullen sagten, dass die Person ist nicht da sei).

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[Deutschland] 2. und 3. Prozesstag FreeIsa: der brutale Angriff wird wieder verhandelt

Mai 23rd, 2019

Quelle: verfahrengebiet

Isa ist wieder frei! Freitag Nachmittag hat der Haftrichter behauptet, dass er keine Fluchtgefahr sieht und Isa den Knast in Moabit verlassen darf. Fast 12 Tage dauerte Isas zweite Inhaftierung innerhalb eines Jahres. Es folgt die Prozessberichterstattung zu den Verhandlungstagen #2 und #3 gegen Isa im Bäckereivorfall.

Am Donnerstag fand der zweite Prozesstag in der Berufungsverhandlung gegen Isa statt. Nachdem am Montag lediglich die Anklageschrift und das Urteil der ersten Instanz verlesen wurden um Isa dann wegen seines Wohnsitzes in der Rigaer94 in Untersuchungshaft zu nehmen, ging es nun zur Sache.

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[Belgien] Einige Gedanken nach dem Prozess gegen Anarchisten in Belgien

Mai 23rd, 2019

Quelle: indymedia

Hier veröffentlichen wir nun ein Statement eines der Angeklagten Gefährten.

Zusammen mit einigen anderen Anarchisten wurde ich vor ein belgisches Staatsgericht geladen, das mich hauptsächlich beschuldigte, Teil dessen zu sein, was zu Beginn der langen Untersuchung als „terroristische Organisation“ bezeichnet aber schließlich als „kriminelle Vereinigung“ neu eingestuft wurde. Ich schreibe diese Zeilen nicht um einen indirekten Dialog mit staatlichen Institutionen einzuleiten oder meine Lebensgeschichte zu erzählen, sondern einfach um den Schleier des Schweigens aufzubrechen, den der Staat möglicherweise auf Überzeugungen werfen möchte.

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[Deutschland] Isa ist frei!

Mai 19th, 2019

Quelle: verfahrengebiet

Gestern, am 17.5., entschied der Haftrichter in der Haftprüfung, dass Isa freigelassen werden muss, da keine Fluchtgefahr besteht.

So kam er noch am Nachmittag aus der Untersuchungshaft in der JVA Moabit frei! Außerdem fand der 3. Prozesstag im Bäckereivorfall statt. Wir werden am Montag einen ausführlichen Bericht dazu veröffentlichen.

Kommt zu den Prozessen nächste Woche: 21.5. und 24.5. ab 9:30 Uhr vor dem Landgericht Berlin, Wilsnacker Straße, B218.

Freiheit für Alle!

[USA] Sean Swain wurde erneut verlegt – neue Adresse

Mai 19th, 2019

Quelle: sean swain, übersetzt von abc wien

Sean Swain ist erneut verlegt worden – diesmal nach Dillwyn, in der Mitte Virginias. Wir haben gerade erfahren, dass er gut im Buckingham Correctional Center angekommen ist und ihm geschrieben werden kann:

Sean Swain #2015638
Buckingham Correctional
1349 Correctional Center Road
Dillwyn, VA 23936
USA

[Chile] Antrag der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol auf vorzeitige Haftentlassung wurde abgelehnt

Mai 19th, 2019

Quelle: publicacion refractario, übersetzt von abc wien

Unsere Gefährtin Tamara Sol wurde am 21 Januar 2014 verhaftet, da sie einen Wachmann einer Bank niedergeschossen haben soll. Sie wurde zu 7 Jahren und 61 Tagen Haft verurteilt und befindet sich seit mittlerweile 5 ½ Jahren im Knast.

Nachdem sie in verschiedenen Gefängnissen im ganzen Land festgehalten wurde, befindet sie sich momentan im Gefängnis von Valdivia, von wo aus sie die vorzeitige (bedingte) Haftentlassung beantragt hat, da sie über die Hälfte der Haftstrafe abgesessen hat. Dies wurde im letzten Monat kategorisch abgelehnt.

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[überall] 11. Juni: internationaler Tag der Solidarität mit Marius Mason und anderen anarchistischen Langzeitgefangenen

Mai 16th, 2019

Quelle: june11, übersetzt von abc wien

Seit 15 Jahren ist der 11. Juni ein Tag der Unterstützung und Aktionen für inhaftierte Anarchist*innen – von lauten Demonstrationen vor den Knästen über Briefe schreiben an Gefangene, von Soliparties und Spendensammlungen bis hin zu Brandanschlägen. Dieser Tag ist eine Möglichkeit, sich an die Anarchist*innen, die lange Haftstrafen absitzen müssen, zu erinnern und Unterstützung und Solidaritätsaktionen für sie zu organisieren.

Dieser Tag ist ein Mittel um sicherzustellen, dass unsere inhaftierten Gefährt*innen nicht vergessen werden, da soziale Kämpfe mal mehr mal weniger aktiv geführt werden. Unser schlechtes Gedächtnis ist teilweise das Produkt der Tech-Entfremdung der übergeordneten Kultur, gegen die wir kämpfen. Aber es ist auch ein Produkt der Dynamiken des anarchistischen Alltags. Menschen brennen aus und der Kreislauf des Vergessens geht weiter.

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[Griechenland] Solidarität mit dem antifaschistischen Hungerstreikenden Jock Palfreeman

Mai 16th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Der antifaschistische Gefangene der bulgarischen Gefängnisse und Präsident der bulgarischen Gefangenenvereinigung, Jock Palfreeman, befindet sich seit Sonntag, 21. April, im Hungerstreik.

Jock Palfreeman begann einen Hungerstreik aus Protest gegen Korruption und Machtmissbrauch durch die Gefängnisverwaltung von Sofia und insbesondere durch den Leiter Desilav Angelov Traykov. Nach seiner Verlegung aus dem Gefängnis von Kaziceni in das Gefängnis in Sofia zur medizinischen Überwachung wurde Jock von den Gefängniswärtern gefoltert.

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[Italien] Das Urteil im Prozess „Scripta Manent“ und ein Update zum Gefährten Marco Bisesti

Mai 16th, 2019

Quelle: 325, übersetzt von abc wien

Am 24. April verkündete das Turiner Gericht von Assizes das erstinstanzliche Urteil im Prozess „Scripta Manent“ (der Prozess folgte einer repressiven Operation, bei der fünf Gefährt*innen am 6. September 2016 verhaftet wurden, und zwei weitere, bereits wegen des Vorwurfs, Roberto Adinolfi am 07. Mai 2012 angegriffen zu haben, inhaftierte Gefährten erhielten die Benachrichtigung über Untersuchungshaft).

Alfredo Cospito wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, da er für den Besitz und den Transport von Sprengstoffen im Zusammenhang mit der Bombe im Parco Ducale am Parma RIS („Sonderermittlungsstelle“ der Carabinieri) vom 24. Oktober 2005 für schuldig befunden wurde (mit einem Freispruch von der Anklage des Anschlags, da der Zünder der Bombe inaktiv und es somit ein „unmögliches Verbrechen“ war).

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[Schweiz] Untersuchungshaft des Gefährten aus Zürich verlängert

Mai 16th, 2019

Quelle: aus dem herzen der festung

Die Untersuchungshaft des Gefährten, welcher am 29. Januar 2019 verhaftet wurde, wurde anfang Mai um weitere 3 Monate verlängert. Ansonsten hat sich nicht viel an seiner Situation geändert. Er sitzt nach wie vor im Bezirksgefängnis Zürich und die U-Haft wird nach wie vor mit Flucht- und Kollusionsgefahr begründet, wobei die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei.

Nach wie vor kann Post über die anarchistische Bibliothek an den Gefährten gesandt werden.

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[Deutschland] Hambacher Forst: Freispruch in der UPIII Berufungsverhandlung

Mai 15th, 2019

Quelle: ABC Rhineland

Näxt Stop im UPIII Verfahren: Freispruch fürs Trommeln. Krachmacher*innen der Welt vereinigt euch! Never trust the Authorities! #RhythmsOfResistance

1 Jahr, 1 Monat und 27 Tage. Festnahme im März 2018. Über 6 Monate Untersuchungshaft. Entlassung im Oktober, nur Tage nach Rodungsstop und Räumung. Vier Hauptsverhandlungstage in der Berufung. Freispruch. Revision? Resistance! Hambi Bleibt!

„Wenn hier Anarchie herrschen würde, wäre klar, wer die ersten Opfer wären. Die ersten Opfer wären die Anarchisten und die, die auf den Bäumen sitzen.“ – so der Richter bei der Urteilsbegründung. Selber Opfer! SystemOpfer!

 

[Deutschland] Hambacher Forst: Jazzy – Tagebuch aus der Haft

Mai 15th, 2019

Quelle: ABC Rhineland

Samstag, 15. September 2018

gesendet am 25.September

Ich werde zu einem Gefangenensammel- transporter getragen und bekomme eine der Zellen zugewiesen. Einige Minuten später werde ich noch einmal heraus gebeten und muss mich einmal komplett entkleiden. Ich darf mich wieder anziehen und zurück auf Zelle im Gefangenensammeltransporter.

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[Spanien] Die in Madrid verhafteten Anarchist*innen sind wieder auf freien Fuß

Mai 15th, 2019

Quelle: panopticon

Wie wir gestern berichteten, wurden in Madrid zwei Anarchist*innen verhaftet. Beide wurden heute Mittag freigelassen. Es musste für beide keine Kaution hinterlassen werden, genauso wenig gibt es bis jetzt irgendwelche Vorsichtmaßnahmen die für sie eingesehen wären, wie z.B., wöchentlich mehrere Male in einer Polizeiwache zu unterschreiben, Entzug des Reisepasses. Der Fall wird vor der Audiencia Nacional gehandelt, die sich mit Terrorismus befasst. Die Akten sind auch geschlossen und die Anwälte, weder die Angeklagten wissen worum es genau geht, außer dass es sich um Terrorismus handelt.

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[Italien] Neapel: Update von Andreas Krebs

Mai 14th, 2019

Unser Gefährte Andreas wurde bekanntlich am 1. April 219 zu 24 Jahren Knast verurteilt. Hintergründe und letzte Briefe wurden hier dokumentiert bzw. können auf dem Soli-Blog nachgelesen werden.

Andreas freut sich sehr über Post – wie erst jetzt für uns bekannt wurde, hat sich ein winziger Teil seiner Adresse verändert. Die aktualisierte Adresse lautet:

Andreas Krebs
Sez. 1 Stz. 6
Sez. Mediterraneo (CASA CIRCONDARIALE SECONDIGLIANO)
Via Roma Verso Scampia, 250,
Cap 80144 Napoli (NA)
Italy

Dennoch sind alle Briefe der letzten Monate angekommen, und auch ist es möglich Bücher zu schicken. Philosophie interessiert Andi sehr, Werke von Platon, Kant, Marx, Heinrich Heine oder Dostojewski… wünscht er sich und alles über Motoräder. Auch Zeitschriften, Zeitungen oder Rätselhefte kommen durch, und über buntes Tonpapier, Schreibpapier, Bastelsachen, die als Brief verschickbar sind, und italienische Briefmarken freut er sich immer.

Andreas hat Berufung gegen das unglaubliche Urteil eingelegt, doch lest selbst seine Sicht der Dinge (aus seinem letzten Brief vom 24.4.2019):

Nun sind einige Tage vergangen seit meinen letzten Zeilen und das liegt an diesem korrupten Urteil und meinen letzten 41 Tagen im Hungerstreik. Es hat mich viel Kraft gekostet! (…) Die ganzen Umstände machen mich von Tag zu Tag kränker. Aber ich will euch die letzten zwei Wochen kurz berichten: Nach 41 Tagen Hungerstreik öffnete sich plötzlich mein Gitter von der Zelle und ich durfte täglich von 9-11 und von 13-15.30 in einen Nähbetrieb, konnte mich also ganz frei bewegen. Ich war der einzige auf der ganzen Observationsstation, der dies durfte, also raus aus der Zelle. (…) Nun ist die Situation wieder so, dass angeblich zu wenig zu tun wäre im Nähbetrieb, so dass ich wieder fast 24 Stunden unter Verschluß bin. (…) Tja, so sitze ich wieder in meiner schimmligen Zelle, die Toilette ist undicht und ich musste mir erstmal Putzsachen kaufen, weil alles super ekelig verdreckt ist. Wie ich schon mal sagte, egal was es ist, man muss für alles, auch Trinken und so weiter selbst aufkommen. Sogar die Einweg-Plastikteller, Becher und das Besteck. Essen kann mir keiner bringen, weil ich ja niemanden hier habe, und ich stelle fest, dass meine einzige Kleidung und einzige Bettwäsche langsam kaputt geht. Unterhosen und Socken wasche ich jeden Tag unter der Dusche, weil ich auch da nur jeweils 2 Paar habe. Es gibt ja nichts von der Anstalt und so sieht also die EU aus.

Nun muss ich aus organisatorischen Gründen (ich war mittlerweile schon zwei mal im Krankenhaus zur Voruntersuchung) zwei Monate bis zur OP warten. Durch gewisse Medikamente verliere ich langsam Haare, und bereits vor einem Monat beantragte ich eine Kopie meiner Krankenakte, die ich nach Deutschland schicken möchte. Dafür muss ich aber ebenfalls bezahlen, die machen sonst keinen Handgriff!

Nun zur Verhandlung: Alle, das Opfer, die Familie, die Richterin und Staatsanwältin und auch alle Geschworenen kommen aus dem kleinen Ort Santa Maria, und man kann sich nun ganz gut ausmalen, was das zu bedeuten hat. Unser bezahlter Sachverständige, der das Video ganz genau analysiert hat, hat vor Gericht für mich ausgesagt und meine Unschuld bzw. Notwehr bewiesen, aber das interessierte da niemanden. Mein Anwalt schrieb eine Art Buch mit über 200 Seiten und das mal 12 für alle vor Gericht, mit allen Fehlern, die sie bisher machten. Das haben sich diese Schweine noch nicht mal angesehen. Er hat einen langen und sehr guten Vortrag gehalten, war sauer auf des Gericht und gab sein bestes. Nach 3,5 Stunden wurde ich im Gerichtsgebäude hinter Gittern verschlossen (unüblich!), und dann kam der Hammer mit den 24 Jahren. (…) Meine Dolmetscherin weinte vor Entsetzen, mein Anwalt war außer sich, und sogar die anwesenden Beamten verstanden das ganze Urteil nicht, und alle beruhigten mich. Jeder, sogar die Beamten, dachten, dass ich nun entlassen werde, weil alles so offensichtlich ist. Alle sagten, auch hier im Knast, dass irgendetwas schief gelaufen ist und ich muss unbedingt durchhalten und in die nächste Instanz (apello) gehen. (…)

Mein Anwalt sagte, dass in der anderen Instanz alles anders wird, da niemand voreingenommen ist, und er kämpft wirklich wie verrückt und ihm ist in seiner ganzen Laufbahn noch nie so etwas untergekommen. (…) Bin einfach nur fertig und bis zur nächsten Instanz kann es 6 Monate bis zu 2 Jahren dauern. Wie es weitergeht, weiß ich gerade nicht. (…)

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Wenn ihr Andreas unterstützen wollte: Schreibt ihm, schickt ihm Bücher, Zeitungen, Zeitschriften… oder spendet für seine Unterstützung. Danke.

[Iran] Der anarchistische Gefangene, Soheil Arabi, wurde von Schließern im Knast brutal zusammengeschlagen

Mai 14th, 2019

Quelle: panopticon

Vom 12.05.2019, Quelle ASRANARSHISM, von uns übersetzt

Am Montag dem 29. Mai 2019 (Anm.d.Ü., wir denken dass es hier um einen Tippfehler handelt, da das Datum so nicht stimmen kann, weil heute der 12.05.2019 ist.) wurde der anarchistische Gefangene Soheil Arabi, inhaftiert in Fashafoyeh (der große Knast in Teherán), in den Krankenhaus von Firoozabadi gebracht, nachdem er brutal körperlich misshandelt wurde. Aber ist zurück in den Knast überstellt worden und ihm wurde keine Behandlung gewährt. Der Grund dafür, warum dieser anarchistische Gefangene in das Krankenhaus geschickt wurde, lag aufgrund einer Verletzung im Genitalbereich, die durch die Schließer verursacht wurde, die in geschlagen haben.

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[Italien] Operation Scintilla: Beppe und Antonio sind wieder frei!

Mai 14th, 2019

Quelle: act for freedom

Am 6. Mai sind Beppe und Anto aus dem Gefängnis in Ferrara entlassen worden und müssen sich nun täglich in einer Polizeistation melden. (Sie wurden am 7. Februar 2019 im Rahmen der repressiven Operation „Scintilla“ und der Räumung von Asilo Occupato in Turin verhaftet.

Derzeit ist nur noch Silvia im Knast L’Aquila

 

[Spanien] Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat

Mai 13th, 2019

Quelle: panopticon

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

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[Italien] Ein Text von Stecco aus dem Gefängnis von Tolmezzo

Mai 13th, 2019

Quelle: panopticon

Liebe Gefährt*Innen,

es ist an der Zeit, etwas über das zu sagen, was im Februar passiert ist.

Etwas mehr als zwei Monate sind seit unserer Verhaftung mit der Operation „Renata“ vergangen, und ich kann sagen, dass ich mich ruhig und stark fühle und sicher wie nie zuvor, dass der Kampf trotz der Schläge des Staates, weitergeht.

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