Wie immer am letzten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im EKH/2. Stock @ Medienwerkstatt

Wie immer am letzten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im EKH/2. Stock @ Medienwerkstatt

Alle Infos am A-Cafe-Blog!
Wie kommunizieren in einer zunehmend digitalen, „smarten“ Welt?
Plakate, die Veranstaltungen bewerben, werden immer seltener. Teilweise lädt kein Flyer mehr zur Demo ein, sondern eine chat-Gruppe, facebook oder twitter.
Dieser Wandel an Kommunikationsmittel zieht sich durch die gesamte Gesellschaft, deren Kritiker_innen nicht selten eingeschlossen.
Es gibt Argumente, die sich klar gegen die Verwendung von facebook und Co. stellen, indem sie deren Funktion als Datenklau- und Überwachugs(hilfe)-Konzerne betonen.
Andere Sichtweisen sind zwiespältig: So können soziale Netzwerke dezentrale Organisation und spontanen Austausch ermöglichen, sind aber andererseits anfällig für Repression und Überwachung.
Aber auch klar positive Argumente sind zu finden. Immerhin können durch sog. soziale Netzwerke viel einfacher und schneller Menschen erreicht werden als das bei „klassischen“ Kommunikationsmitteln wie Plakaten und Flyern der Fall ist.
Im diesmaligen Café wollen wir uns mit der Thematik herrschafts- und selbstkritisch auseinandersetzen und uns z.B. folgende Fragen stellen:
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Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen.
Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig!
Es wird Getränke und auch was zu Essen geben, gerne könnt ihr auch selber etwas mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)
Wann: So, 5.11. gemeinsam Kochen ab 18:00, Diskussion ab 20:00
Wo: Perpetuum Mobile – Geibelgasse 23, 1150 Wien
Wir freuen uns auf euer Kommen!
(Quelle: contrainfo.espiv.net)
Anläßlich eines internationalen Aktionstages wegen Santiago Maldonados Ermordung, wurde in Wien am Freitag, den 27.10.2017, eine spontane Mahnwache, mit Rede und Flugis, vor der argentinischen Botschaft abgehalten.

Druckvorlage des auf der Kundgebung verteilten Flugblatt der FDA – IFA. Santiago ermordet! (pdf), das von der Wiener Gruppe erstellt wurde (mit Hintergrundinformationen)
Kam auch per Mail.
Auch Wichtig!!! Demo gegen Kontrolle und Überwachung am 25.10. – mehr dazu und warum im Demo-Aufruf
Und auch am 26.10. um 18 Uhr ist die ABC-Schreibwerkstatt – gemeinsam gegen den Knast schreiben.
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Gestern waren die Straßen die unseren, nehmen wir sie uns wieder! Nächster Donnerstag (26.10.17) selbe Zeit, selber Ort: um 19 Uhr vorm Parlament! Anstatt die Nation Österreich zu feiern, tragen wir unsere Wut auf die Straße! Gegen Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X!
Am Donnerstag (19.10.17) fand einen unangemeldete Demonstration unter dem Motto „Nie wieder Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X!“ in Wien statt. Nach grandiosem Start mit Feuerwerk setzten sich ca. 300 Leute gegen 19:45 Uhr auf dem Ring in Bewegung Richtung Schottentor und verwendeten dabei die gesamte Fahrbahn. Am Schottentor kam dann das erste Bullenauto dazu und setzte sich vor die Demo. Es ging weiter die Herrengasse entlang, wo die Polizei immer wieder versuchte, sich an den Anfang der Demo zu setzen, es aber nicht schaffte – die Demo wich immer wieder spontan in andere Richtungen aus, lief durch enge Gassen im 1. Bezirk, wo auch das Material von Baustellen und Mülltonnen auf die Straße gezerrt wurde, um ein Weiterfahren der Polizeiautos zu verhindern. Als die Demo beim Burgtheater wieder auf den Ring lief, war bereits mehr Polizei vor Ort (ca. 10 Autos inkl. WEGA), sie stiegen aus und versuchten die Demo zu umstellen. Es kam zu Geschubse und Handgemenge, damit zerstreute sich die Menge und bis dato sind keine Festnahmen oder Identitätsfeststellungen bekannt. Falls doch, hier gibt’s Infos zu Rechtlichem und zur (möglichen) weiteren Vorgehensweise: https://at.rechtsinfokollektiv.org/
Heute waren die Straßen die unseren, nehmen wir sie uns wieder!
Nächster Donnerstag (26.10.17) selbe Zeit, selber Ort: um 19 Uhr vorm Parlament! Anstatt die Nation Österreich zu feiern, tragen wir unsere Wut auf die Straße! Gegen Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X!
Kam per Mail…
Was ist nun eigentlich aus dem Raumprojekt geworden?
Im April haben wir dank der Unterstützung vieler Menschen erste Kohle für die Raumsuche in Wien aufstellen können. Nach kurzer Zeit mussten wir leider feststellen, dass die Mieten in Wien dermaßen hoch sind, dass wir einen ganzen Raum in derzeitiger Besetzung nicht stemmen können. Da unser Wunsch nach einem anarchistischen Treffpunkt in Wien aber nach wie vor groß ist, haben wir beschlossen uns nach anderen Möglichkeiten umzusehen, um unsere Ideen umsetzen zu können.
So entstand noch vor dem Sommer das Anarchistische Café im Perpetuum Mobile. Das Anarchistische Café soll es ermöglichen den Austausch unter Anarchist*innen in Wien zu fördern. Dafür veranstalten wir regelmäßig Diskussionen rund um gelebten Anarchismus, tauschen uns aus über Erfahrungen im Kampf gegen alltägliche Formen der Unterdrückung und teilen unsere persönlichen und kollektiven Revolutionsvorstellungen. Wir kommen zusammen zu Filmabenden und kochen gemeinsam vegan. Dazu laden wir alle Anarchist*innen und Interessierte gerne ein! Ein Ziel des Projekts ist es antiautoritäre Inhalte zugänglich und greifbar zu machen und dabei möglichst auch Szenegrenzen zu überschreiten. Es ist uns wichtig unsere Inhalte so zu gestalten, dass auch unsere Nachbar*innen und jüngere Menschen zum gemütlich Zusammenkommen und über Anarchie plaudern vorbei kommen können. Um dies zu ermöglichen, findet mindestens eine Veranstaltung im Monat auf Englisch statt und es gibt eine kleine Bücherei zum Ausleihen anarchistischer Literatur. Wir freuen uns, falls ihr die anarchistische Leseecke mit Büchern oder Broschüren unterstützen wollt!
Was uns noch wichtig ist: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Diskussionen über Theorien gut und wichtig sind, um unsere Analysen zu schärfen. Dabei wollen wir uns immer bewusst halten, dass es aber genauso wichtig ist, persönliche Auseinandersetzungen über Dominanz im zwischenmenschlichen Umgang anzukurbeln, um daraus gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Unsere Veranstaltungen wollen wir daher auch dazu nutzen, uns Zeit zu nehmen um Stimmungen und Spannungen anzusprechen und gemeinsam Ideen zu spinnen, wie wir in Zukunft unsere Zusammenhänge in Wien stärken können.
Wir haben die Suche nach einem neuen Raum für Wien vorerst beendet, um uns mit voller Aufmerksamkeit dem Anarchistischen Café zu widmen. Die gesammelte Solikohle fließt dabei in den Erhalt der Infrastruktur im Perpetuum Mobile (Renovierung, etc.) und die Miete. Wir wollen, dass die Idee des Raumprojekts aber nicht in der Schublade der unerfüllten Wünsche verschwindet. Sollte aus der Lust auf ein solches Projekt eine Initiative entstehen, möchten wir die Umsetzung gerne unterstützen und zu einem offenen Treffen im Perpetuum Mobile einladen. Falls dafür Interesse besteht, schreibt uns gerne eine E-mail (acafewien@riseup.net).
In Zukunft findet das A-Café immer abwechselnd Sonntag und Freitag, 4 Mal im Monat, ab 18 Uhrim Perpetuum Mobile (15., Geibelgasse 23) statt. Wobei es Sonntags immer inhaltliche Inputs in unterschiedlichen Formen gibt und an den Freitagen der Schwerpunkt darauf liegt, sich auszutauschen, in der Bibliothek zu schmökern oder was auch immer euch einfällt.
Die genauen Termine und das Programm findet ihr auf dem Blog.
Und außerdem auf zeit.diebin.at und gegendielangeweile.net
Wir freuen uns auf einen Kaffee mit euch!
Liebe und solidarische Grüße, das A-Café
Bei unserem diesmaligen Café wollen wir einen Film über aktuelle Kontroll- und Überwachungstechnologien zeigen. Daran anschließend wollen wir uns über die Thematik gemeinsam austauschen.
Techniken der Kontrolle wie biometrische Personenerkennung und RFID sind zwar eigentlich nichts neues mehr, aber seit ihrer Entstehung wird eifrig an ihrer Verbesserung und für ihren Masseneinsatz gearbeitet. Alles in allem scheint sich ein mögliches Horrorszenario für viele Menschen anzubahnen. Besonders Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, könnten diese Technologien zuerst treffen: Das reicht von der biometrischen Auffindung illegalisiert lebender Geflüchteter mittels Biometrie über neue Techniken der Diebstahlssicherung mittels RFID-Chip.
Eines wollen wir bei unserer Auseinandersetzung damit aber vermeiden: Die Entstehung von Resignation und Ohnmachtsgefühlen. Erfahrungsgemäß ist die Beschäftigung mit diesem Thema schwierig und hinterlässt viele mutlos und verängstigt- was genau das Gegenteil davon ist, was wir als Anarchist*innen wollen!
Wir sehen unsere Aufgabe daher darin, Alternativen und Widerstandsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür ist aber eine kritische Auseinandersetzung mit (neuen) Technolgien, jenseits von marxistischem Technikoptimismus* und primitivistischer Technikfeindlichkeit sicherlich hilfreich.
*der meist jede herrschaftskritsche oder auch nicht-geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit jener Technologie, die Subjekt des Optimismus ist, vermisst
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Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen.
Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig!
Es wird Getränke und auch was zu Essen geben, gerne könnt ihr auch selber etwas mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)
Wann: So, 22.10. gemeinsam Kochen ab 18:00, Film ab 20:00
Wo: Perpetuum Mobile – Geibelgasse 23, 1150 Wien
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Im Augustin 439 vom Juni 2017 ist dieser wichtige Text zu finden gewesen.
Fabrik hinter Gittern
Soziales Vorzeigeunternehmen GEA baut seine Kooperation mit Justizanstalt Krems-Stein aus
Schuhe ausm Häfn. Eine Firma, die mit ihrem sozial-ökologischen Idealismus wirbt, lässt Inhaftierte für sich arbeiten. Zu welchen Bedingungen und mit welchen Folgen für wen, hat Christof Mackinger recherchiert. Die Fotos der Werkstätten in der Justizanstalt Krems-Stein sind von Martin Valentin Fuchs.Made in Häfn?Im zweitgrößten Gefängnis Österreichs, der Justizanstalt Krems-Stein, lassen viele Unternehmen kleinere Arbeiten von Häftlingen verrichten. Auch GEA ist kein Neuling und lässt dort schon seit Jahren Kuverts herstellen. Ob eine Arbeit im Kuvert-Sektor zu größeren Jobchancen nach der Haft führt ist noch mal eine ganz andere Frage.
Das Waldviertler Unternehmen ist einer der bekanntesten am Gemeinwohl orientierten Wirtschaftsbetriebe Österreichs, der Einkommensunterschiede in der eigenen Belegschaft beschränkt und das gesamte Geschäft in Zukunft in einer Genossenschaft, also im kollektiven Besitz vieler Teilhaber_innen, aufgehen lassen will. Heini Staudinger, der GEA 1984 als Sozialverein gegründet hat, fasst die Firmenpolitik folgendermaßen zusammen: «Es geht uns nicht um Schuhe oder Möbel, es geht ums große Ganze.» Groß ist die Firma auch geworden, denn mittlerweile verkauft sie über 200.000 Paar Schuhe im Jahr, hat ein Sortiment an Möbeln, Taschen und anderem und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter_innen.
Auf eine persönliche Bitte des Justizministers Wolfgang Brandstetter, mehr in Justizanstalten fertigen zu lassen, stieg GEA prompt ein: In Zukunft will man im Jugendgefängnis Gerasdorf gefertigte Feuerkörbe und in der Justizanstalt Krems-Stein produzierte Fleckerlteppiche ankaufen und vertreiben. Staudinger betont, dass es dabei «vollkommen uninteressant ist, ob wir was verdienen oder nicht». Vielmehr gehe es um eine «Würdigung der Arbeit der Gefangenen».
Idealismus?
Besonders in der Schuhproduktion sei viel Übung nötig, um Qualität herzustellen, man wolle es aber dennoch mit Häftlingen probieren. GEA sei noch «Lichtjahre» davon entfernt, von einer Zusammenarbeit mit den Justizanstalten profitieren zu können, so Staudinger. Denn bis in Stein produzierte Schuhe wirklich in den Verkauf gehen könnten, dauere es noch Jahre. Es gehe einzig um Idealismus: «Ich glaube ganz im Ernst, dass alle, die mit uns zu tun haben, eine Freude mit uns haben – nicht nur die Häftlinge, auch das Personal», gibt sich Staudinger beim Gespräch in seinem Büro überzeugt. «Die ganze Arbeitswelt ist unheimlich verdorben mit Zeitdruck. Im Häfn findest du den Zeitrahmen, wo du was sorgfältig in Ruhe machen kannst. Ich sage nicht, dass das im Häfn alles super ist. Ich möchte auch nicht im Gefängnis sein, aber ich würde gern so arbeiten wie die in der Schusterwerkstatt dort.» Da Häftlinge in der Justizanstalt Stein nicht selten zehn oder mehr Jahre einsitzen, könnten sie während ihrer Haftstrafe eine relevante Ausbildung absolvieren und Arbeitspraxis sammeln, so der Tenor. Dass das Justizministerium jetzt schon in seiner Presseaussendung titelt: «Waldviertler Schuhfabrik lagert einen Teil der Produktion nach Stein aus», sei, so Staudinger,«völlig absurd», weil es bis dorthin noch ein «braader Weg» sei.
Aus Sicht des Ministeriums ist es natürlich eine gute Gelegenheit, den unter Dauerkritik stehenden Strafvollzug in ein soziales und ökologisches Licht zu rücken. Unternehmen wie GEA könnten hier andocken und den Forderungen Gefangener Nachdruck verleihen. Denn Häftlinge kritisieren die fehlende Pensions- und Krankenversicherung und das fehlende Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Daran könne er nichts ändern, meint Staudinger dazu. Tatsache ist aber, dass im Gefängnis produzieren lassende Unternehmen durchaus ihre Macht ausspielen und bestimmte Arbeitsbedingungen sowie Löhne einfordern könnten. Und damit auch zeigen, wie (re)sozial(isierend) sie wirklich sind.
Eine Frage darf man also durchaus noch stellen: Wo bleibt jetzt der Justizrebell?
Anarchistisches Café am Freitag, den 13.10. ab 18 Uhr(ab 19 Uhr Essen, ab 20 Uhr Diskussion)
Diskussionshema: Solidarische Perspektiven entwickeln- Jenseits von Wahlen und Populismus
Es ist wieder so weit: Nervtötende Wahlplakate mit billigen Sprüchen säumen die Wege. Seitenlange Berichte und „Analysen“ von den absurden Machtspielchen der Parteien und ihren Vertreter*innen sind in allen Medien präsent. Moralistisches Drängen, unbedingt vom demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen, scheucht „brave“ Bürger*innen zu Urne – Es sind Wahlen.
Viele wenden sich resigniert davon ab, versuchen das alles zu ignorieren oder sich in einem der vielen anderen Spektakel oder ihrer Arbeit zu ertränken. In anderen glimmt dieses kleine Gefühl von Macht auf, endlich einmal „mitbestimmen“ zu können. Eifrig wie nie, mit fast mystischer Verschwiegenheit laufen sie zum Wahllokal, wo jedoch stets nur das geringere Übel gewählt werden kann.
Wir können diesem ganzen Spektakel nur wenig abgewinnen und trotzdem finden wir es notwendig, sich damit kritisch auseinanderzusetzen. Wir sind uns dabei durchaus bewusst, dass kein Schritt zu einer befreiteren Gesellschaft getan wird, indem wir bloß die Wahlen boykottieren. Im Gegenteil denken wir, dass es andere Wege gibt, sich für unsere Leben stark zu machen, jenseits von Gehorsam, Untertangengeist und scheinbarer „Mitbestimmung“. Über diese möglichen Wege wollen wir uns ebenfalls austauschen.
Deswegen wollen wir am Freitag, den 13.10. den Text „Gegen die Illusion der Wahlen – Warum wir die Freiheit nicht mit dem Stimmzettel erreichen können“ als Diskussionstartpunkt nehmen, um einen anarchistischen Blick auf das Thema zu werfen. Der Text soll dabei nur einen Input darstellen, wenn dir andere Texte zu diesem Thema einfallen, kannst du sie sehr gerne mitbringen (und natürlich auch einfach so vorbeikommen, ohne etwas gelesen zu haben).
Hier ist die kurze Einleitung des Texts, den ganzen findest du hier: https://fda-ifa.org/perspektiven/#materialien
Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen. Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig! Es wird Getränke und auch was zum Essen geben, gerne könnt ihr auch selber was mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)
Wir freuen uns auf euch!
Location: Perpetuum Mobile, Geibelgasse 23, 1150 Wien
Kommendes Wochenende – wir sind auch dabei mit einem Infotisch!!
Dieses Wochenende, 6.10. und 7.10., feiern wir am Wagenplatz Treibstoff unseren Geburtstag und verbinden die Party mit Spenden
sammeln um von Repression Betroffenen helfen zu können. Packt euch und eure Freunde ein und feiert mit uns!
Das Programm:
6.10.2017 ab 18h
Bicycle Terror https://bicycleterror.bandcamp.com/ Fastcore-Punk,
Janösch https://janoesch.bandcamp.com HardcoreCrustPunk,
Ocaso https://ocasopunx.bandcamp.com Sludgy Misanthropic Metal,
Walther Lufts Konflikt https://waltherluftskonflikt.bandcamp.com Emo
danach glitzerglamrock-auflegerei
Kulinarische Begleitung: F.U.G.
7.10.2017 ab 15h
Nachmittags Workshops, Solitattoos, Saftbar, Bands und mehr
Fabian Maddison https://fabianmaddison.bandcamp.com/album/tarheel
Bluegrass Punk,
Jake Martin https://jakemartinmuzic.com/ Folk Punk,
Selten Guat
Scheissegal http://www.scheissegal.at/startseite.html PunkPunkPunk,
Gfrast http://med-user.net/~gfrast/ Melodic TeknoCrust,
ZxUxAx http://zxuxa.bandcamp.com SummertimeReggaeHiadl am Asphalt
Samira Dezaki http://www.samira-dezaki.com/ HipHop
danach video-rave-party
Kulinarische Begleitung: AKW Lobau
Ort: Wagenplatz Treibstoff – Eichenstraße 1A 1120 Wien
* [Wien]Wien: Freispruch beim Prozess wegen Widerstand vom 8.September 2017 am Landesgericht
* Stoppt die Auslieferung von Andreas Krebs!
* Unterstützt Markéta und Mirek im Knast in der Türkei
* [Deutschland] ABC Jena zur Debatte um die Rote Hilfe
* Solidarität, mit dem in Hamburg in erster Instanz zu 2 Jahre und 7 Monaten verurteilten Gefährten aus Amsterdam
* Hamburg: Gerichtsverhandlung gegen Ricardo am 5. Oktober
* [HH] Feuerwerk für die Gefangenen in der JVA Billwerder
* Berlin: JVA-Mitarbeiter mit Pyrotechnik beschossen
* Soli-Aktionen in Ö im Rahmen der Soliwoche für anarchistische Gefangene
* Brief von Panagiotis Z. und erneute Zusammenstöße in Athen
* Zürich: Die anarchistische Bibliothek braucht Unterstützung!
* Demo gegen Überwachung und Kontrolle
* Berlin: Die Rigaer Straße im Schein des Helikopters – Ein Gefährte im Knast
* „Wir müssen mal über Knast reden!“ Anti-Knast-Tage 2017
Am Freitag dem 15. September hat in Wien eine Versammlung aus Solidarität mit Santiago Maldonado stattgefunden.
Santiago ist seit 1. August 2017 spurlos verschwunden. Er wurde nach der gewaltsamen Räumung einer indigenen Mapuche Gemeinde, durch die argentinische Polizei, entführt.
Die Kundgebung fand vor der argentinischen Botschaft am Lugeck 2, im 1. Wiener Gemeindebezirk statt.
Es wurden mehrere Redebeiträge verlesen, Flugblätter verteilt, Parolen gerufen und Musik abgespielt.




Außerdem wurde eine Broschüre veröffentlicht, die über den Fall Santiago Maldonado, den Kampf der Mapuche und die Ausbeutung durch Benetton aufklärt:

Broschüre PDF Download
Hier der Text des Flugblatts:
Wo ist Santiago Maldonado?
Am 31. Juli, fuhr der Anarchist und Tätowierer Santiago Maldonado nach Cushamen, um die dortige Mapuche Gemeinde in ihrem Kampf gegen ihre Vertreibung durch den Benetton Konzern und die Freilassung des Mapuche Kriegers Facundo Jones Huala, zu unterstützen.
Der Mapuche Anführer der Widerstandsorganisation R.A.M. (Resistencia Ancestral Mapuche) Facundo Jones Huala, wurde interniert, und ihm drohen bei einer Abschiebung nach Chile, bis zu 15 Jahre Haft. Mit ihren Protestaktionen kämpfen die Mapuche um die Rückgabe ihrer angestammten Ländereien die sich Benetton immer mehr aneignet.
Angehörige der Mapuche und Amnesty International warnten schon länger vor verschärfter Militarisierung in der Region, da die Macri Regierung Blut geleckt hat, und den großen Ausverkauf des Landes noch einmal so richtig ankurbeln will. In Vaca Muerta werden die weltweit zweitgrößten Öl- und Gasvorkommen für Fracking vermutet.
Im Juni riegelten Hundertschaften der Polizei die Mapuchegemeinschaft Campo Maripe im Gebiet von Vaca Muerta ab. Sie eskortierten die Mitarbeiter der staatlichen Ölgesellschaft YPF, die Bohrungen für ein Fracking druchführten. „Sie drangen ohne vorherige Absprache und richterliche Erlaubnis in unser Territorium ein“, erklärte der Rat der Mapuche in Neuquén.
Der 28-jährige Anarchist Santiago Maldonado war am 1. August verschwunden, nachdem Gendarmerie und Polizeikräfte in die indigene Gemeinschaft „Pu Lof de Resistencia“ eingedrungen waren. Der Einsatz hatte offiziell zum Ziel, die Gleise des touristischen Zuges „La Trochita“, und einige Straßen von Blockaden zu befreien.
Unter tatkräftiger Unterstützung des Kabinettchefs des Innenministeriums, Pablo Nocetti, machten sie Jagd auf die Protestierenden, mit scharfer Munition, zu Pferd, mit Geländewagen und Hundertschaften. Pablo Nocetti gilt als besonders engagierter „Mapuche-Hasser“.
Sie brannten ein Haus nieder, und zerstörten das Hab und Gut der Mapuche. Um sich zu retten, überquerten viele den Fluss Chubut. Santiago kann nicht schwimmen, und versteckte sich am Flussufer. Zeugen beobachteten, daß er dort entdeckt, geschlagen und in einen Pickup geworfen wurde. Seitdem fehlt jede Spur von Santiago!
Nach über einem Monat Leugnens, sieht sich die neoliberale Macri-Regierung nun mit einem Aufstand der Bevölkerung konfrontiert, die sich in die Zeit der Verbrechen der Militärjunta zurückversetzt sieht. In Buenos Aires versammelten sich mehr als 250.000 Demonstranten vor dem Präsidentenpalast, um zusammen mit der Familie Maldonado den Rücktritt der Ministerin für Sicherheit, Patricia Bullrich, und ihres Kabinettschef Pablo Nocetti zu fordern.
Erst am 13.7.2017 wurde in Buenos Aires die besetzte PEPSICO Fabrik geräumt. Die 691 Arbeiterinnen verteidigten die Fabrik mutig und entschlossen, wie Löwinnen. Das Werk sollte abgebaut werden, da die minimalen erkämpften gewerkschaftlichen Rechte, dem Konzertn ein Dorn im Auge waren.
Der neoliberale Staat schlägt Proteste damals und heute, mit Militär und Polizeigewalt brutalst nieder. Wieder wurden über 30 Menschen interniert, dutzende schwer verletzt.
Die Sprecherin der Mütter der Placa de Mayo, sagte:“… wir fühlen in unseren Mägen den Schmerz, der uns vor 40 Jahren auf diesen Platz gebracht hat!“
Wir fordern die sofortige Freilassung aller, im Zuge der Proteste verhafteten, den sofortigen Rücktritt der Regierung, die Freilassung von Facundo J. Huala und der Aktivistin Milagro Sala!
Land und Freiheit den Mapuche! Nieder mit dem Kapitalismus! Nieder mit dem Faschismus!
Es lebe die Anarchie!
Kommt alle, wir kommen auch. 😉

29.9.2017 Antirepressionsveranstaltung im Sub:
Workshop, Musik, Saitan-Burger, Soli-Cocktail für Repressionfälle, Zine- und Büchertische
17:30 Uhr „Halt’s Maul“ Anti-Repressionsworkshop mit ABC Wien
Ob Hausdurchsuchung, Demo 1×1, rassistische Kontrollen, Vorladungen, Inkassobriefe, Hausbesetzungen oder beim Klauen erwischt worden. Stress mit Ämtern, Behörden, Cops oder privaten Sicherheitsdiensten – es lohnt sich immer die eigenen Rechte gut zu kennen und sich gemeinsam mit anderen über mögliche Umgänge mit Repression auseinanderzusetzen. Egal ob frisch radikal-politisch bewegt oder schon seit Ewigkeiten dabei, ob zum Auffrischen des 100x Gehörten oder ganz neu Lernen: Bringt eure Fragen und eure Bezugsgruppe, Freund_innen oder Family mit.
Gegen ein erneutes „Überwachungspaket“!
Wir lassen uns nicht gefallen, was besonders in den vergangenen Jahren und in der Gegenwart bezüglich Gesetzesverschärfungen und -novellen zum Ausbau von Überwachung passiert ist bzw. passiert! Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung und -prävention wurden und werden schwammige Gesetze kreiert, die – je nach Auslegung – einwandfrei auch auf linke, anarchistische und oppositionelle Bewegungen und Einzelpersonen anwendbar sind. Die teilweise geplanten, teilweise bereits beschlossenen Gesetze sollen in Zukunft möglich machen, Personen präventiv aufgrund ihrer staatskritischen Haltung festzunehmen und wegzusperren.
Begriffe wie „Staatschutzgesetz“ und „Sicherheits- (oder eher „Überwachungs-“) paket“ sind vermutlich den meisten ein Begriff. Nachdem bereits Anfang 2017 durch das erste sogenannte „Sicherheitspaket“ u.a. die Versammlungsfreiheit große Einschnitte erfahren hat, sollen beim aktuellen Gesetzesentwurf u.a. die Überwachung von verschlüsselten Nachrichten mittels dem medial so bezeichneten „Bundestrojaner“ ermöglicht werden, Mobilfunkanbieter dazu gezwungen werden PUK-Codes (zur Überwindumng des PINs) bekannt zu geben und der Einsatz von IMSI-Catchern soll ausgeweitet werden. Außerdem soll ermöglicht werden Fahrzeuge akkustisch zu überwachen und direkten Zugriff auf Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu bekommen.
Gerechtfertigt wird der Entwurf damit, dass die bestehenden Gesetze an den „rasanten technischen Fortschritt“ angepasst werden müssen, weil sie sonst die „Effektivität der Strafverfolgung“ negativ beeinflussen und dieser nicht mehr gerecht werden.
Der Entwurf ist bis jetzt auf sehr viel Kritik gestossen und aufgrund der Uneinigkeit der Regierenden darüber, wurde der Beschluss auf nach den Nationalratswahlen verschoben. Der Großteil dieser Kritik basiert darauf, dass der Entwurf den verfassungsrechtlich gewährleisteten Grundrechten nicht entspricht. Aber unsere Kritik ist grundlegender, denn wir finden, dass das Problem an der Wurzel behandelt werden muss!
Wir wollen nicht, dass von einer ominösen Mehrheit gewählte Personen über unsere Freiheiten und über die Regeln, nach denen wir zu leben haben, bestimmen! Wir wollen kein erneutes Überwachungspaket, das ermöglicht uns noch mehr zu kontrollieren!
Das Problem sind nicht die Gesetzesänderungen an sich. Das Problem ist der Fakt, dass es (diese) Gesetze und jene, die sie beschließen, verändern und ausführen überhaupt gibt!
Deshalb rufen wir auf zur Demonstration gegen Überwachung und Kontrolle am Mittwoch, 25. Oktober um 18 Uhr, Treffpunkt Marcus-Omofuma-Denkmal (Mariahilfer Straße Ecke Museumsquartier), um unsere Ablehnung dieser Zustände in die Öffentlichkeit zu tragen.
Alle Infos: gegenueberwachungundkontrolle
Kam per Mail Anfang September, wird hiermit nachgereicht.
Da es im Rahmen der Proteste gegen den „Marsch für die Familie“ im Juni 2017 (https://marschfuernarsch.noblogs.org/) zu Repression kam, haben wir uns darum bemüht, Geld aufzustellen um Betroffene finanzell zu entlasten.
Solltest du finanzielle Unterstützung benötigen, melde dich bitte bis 31.10.2017 bei uns (plattform-feminismus@riseup.net)!
Wir werden versuchen, den verfügbaren Betrag auf alle Betroffenen aufzuteilen, daher kann es sein, dass wir deine Strafe nicht in der gesamten Höhe abdecken können und es etwas dauert, bis wir das Geld auszahlen können.
Falls du rechtliche Beratung benötigst, wende dich am besten ans Rechtsinfokollektiv: http://at.rechtsinfokollektiv.org/
Feministische Grüße & stay rebel! Plattform Feminismus
(Quelle: de-contrainfo.espiv.net)
Am EKH (Autonomes Zentrum und Wohnprojekt) in Wien wurde aus Solidarität mit Santiago Maldonado ein Transparent aufgehängt.
Solidarität ist eine Waffe!
Auf Englisch, Portugiesisch, Spanisch
Am Fr. 8. Juli fand im Wiener Landesgericht der Prozess gegen einen Beschuldigten statt. Er wurde im Zweifel freigesprochen. Es ging um den Vorfall im Zuge eines Picknicks im Schuetzpark
Verhandelt wurde in einem recht kleinen Saal, was gleich zu Beginn fuer Konflikte mit dem Richter Thomas Kreuter sorgte. Etwa die Haelfte der ungefaehr 30 solidarischen Zuseher_nnen mussten vor dem Gerichtssaal warten bevor nach ca. 90min das Urteil gesprochen wurde.
Kam per Mail!! Bitte weiterverbreiten!!
Einen Monat nach der Räumung der Hausbesetzung in der Kienmayergasse 15 im 14. Bezirk in Wien luden die Besetzer*innen zu einem Picknick im angrenzenden Schützpark am 21. Mai 2017 ein.
Nach kurzer Zeit erschienen jedoch auch uneingeladene Gäste: die Polizei kam mit einem Großaufgebot inklusive Polizeihund und wollte die Personalien sämtlicher Anwesenden kontrollieren.
Im weiteren Verlauf der Situation wurde eine Person für mehrere Stunden inhaftiert. Ihr wird nun Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Ein ausführlicherer Bericht über die Situation findet sich z.B. hier: https://revolte.blackblogs.org/revolte-nr-18-juni-2017/bullenschikane-im-schuetzpark/
Der Prozess findet nun diesen Freitag, den 8.9. am Wiener Landesgericht statt. Wir rufen zur Solidarität mit dem Angeklagten auf. Kommt zum Prozess, zeigt euch solidarisch!
Freitag, 8.9.2017
14:00 – 15: 00 Uhr
Landesgericht Wien, Wickenburggasse 22, 1080 Wien
Saal 208 (2. Stock))
weitere Infos unter: kienmayergasse15.noblogs.org
Quelle: A-Radio Wien
Wie jedes Jahr um diese Zeit widmen wir eine Sendung der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen und werfen einen Blick auf die aktuelle Repression. Von 23.-30. August findet nun schon das 5. Mal in Folge die Soli-Woche für anarchistische Gefangene weltweit statt. In dieser Zeit laufen unterschiedliche Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen, die über die Situation von rebellischen Menschen hinter Gittern berichten oder darauf aufmerksam machen. Diesmal geht es in der Sendung um die Repression rund um die No-G20-Proteste in Hamburg und die Gefangenen, die aktuell im Knast auf ihren Prozess warten. Dann hört ihr ein ca. 23minütiges Interview von Thomas Meyer-Falk, dem anarchistischen Langzeitgefangenen, der seit 1996 in Haft und nun bereits seit 4 Jahren in Sicherheitsverwahrung ist ohne Aussicht auf Entlassung.
Auch Andreas Krebs, ein weiterer ehemaliger Langzeitgefangener, ist wieder im Knast – über die Umstände seiner Festnahme und die aktuelle Situation berichtet seine Partnerin in einem offenen Brief.
Zuletzt beschäftigt uns die Repression gegen linksunten.indymedia und wir solidarisieren uns mit den Betroffenen.
Don’t hate the media, be the media!
Anhören!
Quelle: Soli-Blog
Solidarity Action in Vienna
On the 24th of August we did a small presentation about 3 anarchist prisoners and a letter writing workshop in Vienna. Later we made a solidarity photo. The banner says “Freedom for all Prisoners! Fire and Flame to the Prison Society!”

Solidarity action for prisoners in Graz and worldwide
In a world that seems to consist only of isolation and fragmentation, prisons are the most obvious symbol of oppression. Our struggle against prisons is a struggle against the society that builds them and uses them to exclude those who chose not to live in conformity.
In solidarity with prisoners worldwide we dropped a banner close to the Karlau prison in Graz, Austria. A place of daily repression for hundreds of people that face more than three years of prison. And a place where prisoners with alleged “mental problems” are held for an indefinite period of time.
The banner reads: Freiheit für alle Gefangenen – Freedom for all Prisoners.
Down with prison walls and the world that needs them!
Solidarity to those who face repression. Solidarity to all who struggle.

Solidarity action in Vienna
In the morning of 21 August 2017, 2 banners saying “Burn all prisons” and “Freiheit für alle Gefangenen” (“Freedom for all prisoners”) were dropped from the Votiv-Church in the course of the “Week of solidarity for anarchist prisoners”.
Down with all prisons! In the soceity, in our lifes, in our heads! They swallow those who are fighting for freedom, are an instrument of
the powerful to keep everything resistant and unorderly dissapearing. Therefore the struggle against prison is also a struggle against power
in general.
Indeed the week of solidarity starts in 2 days, but solidarity can and should be shown at any time!
Freedom for the prisoners of the resistance against G20!
Freedom for the one accused in Aachen for Bankrobbery!
Freedom for all prisoners!
Solidary regards from Vienna!

From the Austrian Alps
We send our solidarity to all anarchist prisoners of the world. Love and anarchy! For the destruction of state and capital! All prisons shall burn! Freedom for all incarcerated fighters!

Aus dem Inhalt:
+ Grußworte von Lisa
+ Anti-Knast-Tage 2017 in Berlin im Oktober+ Post von Jock Palfreeman
+ Campen gegen Knast und Strafe
uvm
Zum Verbreiten, Verteilen, Lesen, Diskutieren – online und in der echten Welt:
Download PDF_Bruchstellen Nr 26
Die Aktionstage gegen den G20 in Hamburg stehen vor der Tür und damit leider auch Repression und Schikanen durch die Polizei.
Um für Leute, die aus Österreich nach Hamburg reisen, eine zweite Anlaufstelle neben dem Ermittlungsausschuss (EA) vor Ort zu bieten, ist eine Rechtshilfe-Nummer von Mittwoch, 5.7. bis Montag, 10.7. telefonisch erreichbar.
Wichtig für euch!!!
Bei Festnahmen/Vorfeldkontrollen usw. ist und bleibt eure erste Ansprechadresse der Ermittlungssausschuss in Hamburg. Der Ermittlungsausschuss ist eine Antirepressionsstruktur, die euch während und nach Aktionen unterstützt. Wenn nötig auch in Zusammenarbeit mit solidarischen Rechtsanwält_innen. Der Ermittlungsausschuss ist ab sofort und rund um die Uhr erreichbar unter der deutschen Nummer: +49(0)40 432 78 778
Die österreichische Telefonnummer dient als Backup, als zusätzliche Antirepressionsstruktur für den Notfall. Euer erster Anruf gilt daher im Notfall bitte stets dem EA.
In welchen Fällen ruft ihr die österreichische Rechtshilfe an?
Sinnvoll ist es, wenn ihr den Kolleg_innen des EA in Hamburg euer OK gebt für einen eventuellen Austausch eurer Daten mit uns, falls das notwendig ist.
Macht euch in euren Vorbereitungen mit der deutschen Situation vertraut, lest euch die Antirepressions-Tipps durch: https://g20ea.blackblogs.org/
Die wichtigsten haben wir hier noch einmal zusammengefasst:
Beschäftigt euch mit Freund_innen, Genoss_innen und Vertrauenspersonen damit, welche Situationen auf euch zukommen können und trefft Absprachen über das gemeinsame Verhalten und eure Aktionsformen. Sprecht auch über eure Ängste.
Bei einer Festnahme müsst ihr euren Namen, Meldeadresse und das Geburtsdatum angeben.
Eine Verweigerung der Personalien ist eine Ordnungswidrigkeit und kann zu einer Erkennungsdienstlichen Behandlung (Fingerabdrücke, Fotos), je nach Vorwurf auch zu U-Haft führen.
Verweigert in jedem Fall die Aussage. Egal, was die Polizei will, sagt nichts – es schadet euch und anderen. Die Aussage zu verweigern ist eine starke offensive Haltung und lässt Verhöre der Polizei ins Leere laufen. Die Verweigerung ist euer Recht und ihr könnt nicht zur Aussage gezwungen werden. Sie werden dennoch versuchen, euch mit Tricks zum Reden zu bringen. Lasst euch nicht auf vermeintlich harmlose Gespräche ein und kommentiert nicht den gemachten Vorwurf – egal wie absurd er ist. Äußert euch auch nicht gegenüber Mitgefangenen zum Vorwurf.
Unterschreibt nichts. Es gibt keinen Grund dafür und kann im Zweifel schaden. Auch eure Sachen bekommt ihr ohne Unterschrift zurück.
Ruft beim Ermittlungsausschuss an. Ihr habt das Recht auf zwei erfolgreiche Telefonate, fordert diese vehement ein. Achtung: Das Telefon wird abgehört, sagt nur euren Namen, Geburtsdatum, wo ihr seid und was euch vorgeworfen wird. Sagt NICHT, was ihr getan oder nicht getan habt. Wenn ihr euch unsicher seid, lasst einfach den EA fragen.
Ihr könnt bis zum Ende des Folgetages in Polizeigewahrsam festgehalten werden. Mit richterlicher Anordnung allerdings bis zu 10 Tagen. Gründe hierfür wären z.B. Gefahrenabwehr/ Präventivgewahrsam: „um die unmittelbar bevorstehende Begehung oder Fortsetzung einer Ordnungswidrigkeit von erheblicher Bedeutung für die Allgemeinheit oder einer Straftat zu verhindern“ oder die Durchsetzung von Betretungsverboten und Aufenthaltsverboten.
Grundsätzlich gilt immer:
Am Telefon nur Infos, wer wo wann festgenommen wurde. Keine Gerüchte, keine Spekulationen, keine Geschichten, was die betreffende Person gemacht oder nicht gemacht hat.
Passt auf euch auf, habt Spaß und kommt gut wieder heim.
Rh-Telefon Wien: 0043/677/624 247 19
Erreichbarkeit:
Mittwoch, 5.7. ab 10 Uhr bis vorraussichtlich Mitternacht
Donnerstag, 6.7. ab 9 Uhr bis Montag, 10.7. gegen Mittag, je nach Bedarf
[Unter Umständen ist das Telefon nicht immer die ganze Nacht hindurch aufgedreht.]
Falls ihr uns nicht erreicht: Bitte schreibt ein SMS, wir rufen zurück.
Für Support danach: Mail an abcwien[@]riseup.net, den PGP-Key findet ihr hier.
Staatliche Repression ist ein Instrument, das der Staat einerseits gegen Teile seiner Bevölkerung einsetzt, die er als Bedrohung für seine Existenz bzw. für den reibungslosen Ablauf der Marktwirtschaft betrachtet. Andererseits kann sie (oft zusätzlich) durch Rassismus und andere Unterdrückungsmechanismen begründet sein.
Wir als Menschen, die für einen radikalen Bruch mit dem Nationalstaat und Kapitalismus eintreten, sehen uns oft genug mit staatlichen Repressalien konfrontiert. Wir rufen daher für 8. Juli zu einer Demonstration gegen Repressionsmaßnahmen und alle, die sie durchführen, auf. Allein in Salzburg finden sich dafür genug Anlässe, etwa rassistische Polizeikontrollen und die seit Jahren andauernden Schikanen gegen obdachlose Notreisende.
Die Demo richtet sich auch gegen die im März beschlossenen Änderungen beim Versammlungsrecht und die von Innenminister Sobotka geplanten weiteren Verschärfungen. Auch in Deutschland sollen Proteste in Zukunft noch leichter kriminalisierbar sein. Hier wird momentan am neuen Tatbestand des „tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte“ gearbeitet.
Antifaschistisches Engagement ist ständig von Repressalien bedroht. So läuft zur Zeit ein Verfahren gegen mehrere Antifaschist_innen aus der Region, denen Straftaten im Rahmen des Burschenbundballs in Linz vorgeworfen werden. Aktivist_innen, die sich in Salzburg gegen die autoritäre Herrschaft von Erdoğans AKP einsetzen und mit der Revolution in Kurdistan solidarisch sind, werden regelmäßig u.a. vom Verfassungsschutz belästigt. In Rosenheim stürmten Anfang April 30 Bullen den Garten eines Kulturzentrums, weil dort Linke ein Demotraining durchführten. Sie setzten alle Leute fest, durchwühlten ihre Sachen und zwangen sie, sich auszuweisen. Später versuchten die Repressionsbehörden noch Meldeauflagen zu erlassen (was vor Gericht wieder gekippt wurde), um die Leute daran zu hindern, nach Köln zu fahren und dort gegen den AfD-Parteitag zu demonstrieren.
Am 7. und 8. Juli (also auch genau während dieser Demo) findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Dort treffen sich Machthaber_innen führender Industriestaaten und der EU um Herrschaft und Ausbeutung zu planen. Dass es im Rahmen dessen zu massiven Repressalien kommen wird, ist klar. Schon Monate vor dem G20-Gipfel wurde eine „Gefangenensammelstelle“ für die Demonstrierenden gebaut, also ein eigenes Gefängis.
Kommt alle am 8. Juli nach Salzburg, sofern ihr nicht gerade in Hamburg (dem Krawalltourismus frönt und) für eine bessere Welt kämpft.
Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gegen den rassistischen Normalzustand!
Staat, Nation, Kapital: Scheiße!
Haut die Bullen platt wie Stullen! Nie wieder Deutschland!
Feuer und Flamme allen Gefängnissen! Scheiß Kiwarei!
Aktuelles, Mobimaterial und mehr Infos auf scheisskiwarei.noblogs.org
Quelle: zwangsraeumungenverhindern
Am 1. Juli wird vom Westbahnhof um 15h eine hoffentlich große und breit aufgestellte Miet-Demo unter dem Motto „Gutes Wohnen für alle! Keine Profite mit der Miete!“ starten. Sie wird organisiert von Aufbruch und der Aktionsplattform Wohnen, wo u.a. Mietenwahnsinn stoppen, die Mieter_innen-Initiative und Zwangsräumungen verhindern organisiert sind.
Seid dabei und zeigt, dass die ständig steigenden Mieten ein Riesenproblem für viele sind und wir uns dies nicht mehr gefallen lassen. Wohnraum darf keine Ware sein!
Die steigenden Mieten fallen nicht vom Himmel, sondern haben ihren Grund in der Profitlogik des Wohnungsmarktes und einer Politik, die in den letzten Jahrzehnten das Mietrecht liberalisiert, Eigentümer_innen und Immofirmen gestärkt und gegen die Interessen der Mieter_innen agiert hat. Den Protest gegen diese Zustände wollen wir auf die Straße tragen!
Wir freuen uns über Unterstützung bei der Mobilisierung. Plakate liegen an einigen Orten in Wien zur Weiterverbreitung auf. Haltet die Augen danach offen.
Außerdem gibt es eine facebook-Veranstaltung -> https://www.facebook.com/events/1492240604154485
und Flugis zum selbst ausdrucken und verbreiten -> demo_flugi_beidseitig
Anfang des Jahres fanden in Graz Hausdurchsuchungen bei drei Personen statt. Vorgeworfen wird uns – neben der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ – „schwere Sachbeschädigung“, wobei die Bullen den „Sachschaden“ momentan auf 100.000 € schätzen.
Der uns vorgeworfenen Schaden setzt sich hauptsächlich aus verschiedenen Tags und Bildern, Schriftzügen und (anti-)politischen Parolen zusammen, die wir im Zeitraum von Anfang 2016 bis Jänner 2017 mit Farben an Wände gemalt haben sollen. Des Weiteren wird wegen mutmaßlicher Teilnahme an der Hausbesetzung in der Idlhofgasse ermittelt.
Um an Informationen zu kommen scheuten die Bullen keine Kosten. Telefone wurden mehrmals abgehört, Menschen vom Stadtpolizeikommando obvserviert. Ausserdem wurden von Dosen, Stiften, Stencils und ähnlichem, die nach Auflösung der Besetzung in der Idlhofgasse gefunden wurden, DNA-Spuren und Fingerabdrücke abgenommen.
Für uns bedeutet das erstmal hohe Anwaltskosten und andere Aufgaben, in denen wir wenig Erfahrung haben.
Wir freuen uns über Unterstützung aller Art.
(Quelle: contrainfo.espiv.net)

erhalten am 25.5
Gestern Nacht haben wir, um unserer aktiven Solidarität Ausdruck zu verleihen, die italienische Botschaft mit Farbbomben attackiert.
Für die sofortige Freilassung von Antonio, Antonio & Francisco, die seit 3. Mai im Gefängnis sitzen.
Für die Aufhebung des Hausarrests von Giada, Fabiola & Camille.
Ihnen wird vorgeworfen sich im Februar gegen eine Polizeirazzia im Viertel zur Wehr gesetzt zu haben.
auf Englisch
(Quelle: med-user.net/~ekh/)
zur finanziellen Unterstützung von Anarch@s vor Gericht
Nach einem mehrgängigen veganen Abendessen wird es aktuelle Infos und Gespräche über Repression gegen Anarch@s in der Türkei u.a. geben.
K. Blip [hip-hop]
DUVONJETZT [electronic]
Ost in Translation
ZS ZS [noise, lofi, harsh, electronic, ambient, experimental, broken beat] je nach Laune!
Essen & Austausch 18:00 Uhr
Konzerte 20:00 Uhr
Mi. 24. MAI
EKH : Ernst Kirchweger Haus
Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
Mit der dritten Feierabendsoli möchten wir diesmal anarchistische Gefangene in der Türkei unterstützen. Insofern sollen die Einnahmen dieser Veranstaltung ihnen zugute kommen, d.h. ihnen einen Teil der Gerichtskosten abnehmen.
Mit unserer Solidarität wollen wir aber auch ein Zeichen setzen, ein Zeichen des Wissens und Anerkennens der Hungerstreicks und Widerstände der Gefährt_Innen. Wir wollen die Gefangenen wissen lassen, dass wir sie nicht allein lassen: dass uns geographische Distanzen keine Hindernisse darstellen. Wir möchten sie wissen lassen, dass wir alle im selben Boot sitzen, dass wir weder das Boot noch die Fahrt, aber vorallem dass wir sie in ihrem Kampf nicht verraten haben.
Wir setzen ein Zeichen für die Zeichen die sie gesetzt haben. Wir lassen nicht nur sie wissen, sondern lassen auch Gefährt_Innen hier wissen wie diese Widerstände geführt wurden. Denn die Veranstaltungsreihe schafft auch einen Raum des Austausches und geht damit einen Schritt weiter als nur des Wissen Lassens: des Wissen Machens und so finden die Zeichen eine Korrespondenz.
Wir verstehen diese Veranstaltung als eine Form der Solidarität die Kräfteverhältnisse schafft: die Kraft vermehrt, verdoppelt, multipliziert und so lebensfreundliche Verhältnisse schafft. Sie bildet Linien mit Linien die in der Luft hängen, nach Anschlüssen suchen, bildet aber auch ihre Kreise um allem Lebensfeindlichem zu trotzen: der Repression zu entfliehen, auf der Flucht seine Verbündete zu finden, oder den Maschen der Macht auf seine Weise die Stirn zu halten.
Wir freuen uns auf die Feierabendsoli, über einen gegenseitigen Austausch sowie über Begegnungen in diesem Austausch. Es gibt keine priviligierten Räume für den Austausch, sowie es keine priviligiertere Solidarität gibt, denn: die Solidarität selbst ist ein Kampf.
Beginn ABC-Schreibwerkstatt – 18 Uhr
Beginn Vortrag zu Polen – 20 Uhr
@ 2. Stock/Medienwerkstatt/EKH – Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
Ab 18 Uhr wie gewohnt Hofbar + Essen für alle
Von 2.-4. Juni wird es in Wien am Yppenplatz eine anarchistische Büchermesse geben. Hiermit wollen wir alle einladen, die Lust haben, gemeinsam mit uns ein Wochenende voller anarchistischer Literatur, Propaganda/Agitation und Austausch mit Vorträgen, Workshops und Büchertischen zu gestalten.
Unsere Intention ist es anarchistische Ideen in die Öffentlichkeit zu tragen, und darum haben wir uns entschieden die Büchermesse, nicht in verschlossenen Szeneräumen abzuhalten, sondern an einem belebten Platz zu veranstalten. Wir hoffen auf gutes Wetter, haben aber auch Ausweichmöglichkeiten organisiert und Platz für Veranstaltungen drinnen.
Anarchismus ist für uns etwas, das nicht in Büchern festgeschrieben ist, sondern lebendigen Austausch und Diskussion erfordert. Dies wollen wir durch die Büchermesse ermöglichen.
Nun konkret zu den Möglichkeiten, wie ihr euch einbringen könnt:
Büchertische, Vorträge, Übersetzungen, Buchpräsentationen, Workshops, Musikalisches, Diskussionen, Mithilfe vor Ort, …
Wenn ihr euch beteiligen wollt, in welcher Form auch immer, schreibt uns an: a-bookfair-vienna@riseup.net
Hinter der Büchermesse steht kein kommerzieller Verlag, sondern Menschen, die sich zur Organisierung der Büchermesse gefunden haben.
Repression gegen Aktivist*innen in Graz
In Graz sind derzeit mehrere Aktivist*innen von Repression betroffen. Wegen einer Aktion am 6. Februar, dem Tag des überraschenden Beginns der Bauarbeiten am Murufer, wird fünf Aktivist*innen Sachbeschädigung, Nötigung und Körperverletzung vorgeworfen. Im Zuge der dutzenden Aktionen gegen das Kraftwerk wurden zudem Verwaltungsstrafen wegen Vermummung u.ä. ausgesprochen. Gegen etliche Aktivist*innen laufen offenbar Besitzstörungsklagen.
Die Monate Februar und März waren in Graz vom Kampf gegen den Kraftwerksbau an der Mur geprägt. Der Baustelle sind bereits tausende Bäume zum Opfer gefallen, tausende weitere sollen laut den Plänen der Energie Steiermark folgen. Die Mur würde aufhören wild zu fließen, Tiere würden ihr Zuhause verlieren. Und die Grazer*innen den letzten Rest ihrer Würde.
Bürgermeister Nagl und die anderen Bauprofiteure wollen weiter Geld in ihre Taschen wirtschaften und sich selbst ein Denkmal der Hässlichkeit setzen. Die Bauarbeiten für die beiden Projekte Murkraftwerk und Zentraler Speicherkanal passieren teilweise auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeitslagers Liebenau. Das Projekt ist emblematisch für den achtlosen Umgang mit einem Ort, an dem Juden auf einem Todesmarsch nach Mauthausen ermordet wurden.
Verschiedene Gruppen sammeln Geld um die Repressionskosten zu bezahlen.
Unterstützung und Informationen via: mursoli@riseup.net
Infos über den Kampf gegen das Murkraftwerk findet ihr auch auf murcamp.at
Solidarität mit allen von Repression Betroffenen!
(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)
Vom 21. April 2017
Letztes Wochenende wurde die Filiale der Bawag-PSK Bank in Kuefsteingasse 37, 1140 Wien mit klebrig-stinkender schwarzer Flüssigkeit angegriffen.
Banken sind ein wichtiger Teil des gesamten kapitalistischen Systems der Ausbeutung. Hinter jeder Geschichte, die sie uns erzählen, warum wir unser Geld lagern sollen, werden wir herausfinden, dass der einzige Zweck der Profit ist. Auch sind Banken mit dem Wohl des Staates eng verbunden. Beide hängen voneinander ab, wie die Blumen von der Sonne. Wenn Banken bankrott geht, hat der Staat sie zu retten und auch anders rum.
Leider ist hier kein Raum für eine tiefgehende Analyse des gesammten verdammten Systems.
Wenn Banken angegriffen werden, ist es auch ein indirekter Angriff auf den Staat!
Solidarität mit den Anarchistinnen, denen Bankraub in Aachen (Deutschland) vorgeworfen wird. (https://solidariteit.noblogs.org/)
Solidarität mit dem Squat in der Kienmayergasse 15, das gestern geräumt wurde! (https://kienmayergasse15.noblogs.org/)
Was ist Bankraub, verglichen mit der Gründung einer Bank?
auf Portugiesisch / auf Französisch
Anlässlich des Internationalen Aufrufs für dezentraliserte Aktionen in Solidarität mit den Gefährt_innen, die wegen Bankraub in Aachen angeklagt sind, schicken wir vom ABC Solifest Grüße an die Gefangenen!
Weder schuldig noch unschuldig! Solidarität mit den AnarchistInnen, angeklagt wegen Bankraub! (A)
Wie immer – jeder letzte Donnerstag im Monat gemeinsam statt einsam gegen Knäste anschreiben und Gefangene solidarische Post zukommen lassen. Ab 18 Uhr im EKH in der Medienwerkstatt. Pls spread!!!

Veranstaltung von der Gruppe Anarchist Black Cross – Solidarity Cell aus Athen (Exarchia) + Live-Verbindung zu anarchistischen Gefährt_innen, eingesperrt, in den Knast von Koridallos (Athen) – findet statt am 22. April von 15- 17 Uhr @ EKH Medienwerkstatt
“Als Anarchist_innen nehmen wir die Notwendigkeit des polymorphen anarchistischen Kampfes wahr, von dem aus der Staat und seine Handlanger_innen, mit allen möglichen Mitteln hier und jetzt angegriffen werden müssen.” (…aus dem Selbstverständnis der ABC Gruppe)
In dieser Veranstaltung werden die Gefährt_innen des ABC-Solidarity Cell über die Wichtigkeit der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen sprechen, sowie die Bedeutung von solidarischen Unternehmungen. Es wird um die Verbindung von Kämpfen innerhalb und außerhalb der Mauern gehen und um die Dekonstruktion der Bedeutung von Anarchistischer Bewegung und weiters des Mythos rund um das Viertel von Exarchia. “(…) wir glauben nicht, dass die Aktionen unserer anarchistischen Gefähr_innen vorbei sind, nach der Gefangenschaft oder der Repression.” (…aus dem Selbstverständnis der ABC Gruppe)
Während der Veranstaltung werden drei anarchistische Gefangenen aus dem Knast von Koridallos (Athen) via Live-Verbindung anwesend sein…
– Nikos Romanos
– Panagiotis Argyrou CCF-Metropolitan Violence cell/FAI-IRF
– Olga Oikonomidou CCF-Urban Guerrilla cell/FAI-IRF
Sie werden über die folgenden Themen sprechen:
Es wird aber auch möglich sein Fragen an die Gefährt_innen im Knast zu richten bzw in beide Richtungen zu kommunizieren.
Einige Worte des anarchistische Gefangenen Panagiotis Argyrou für das ABC Festival:
Es gibt Zeiten in denen du eine bestimmte Art von Kraft in dir spürst. Dies kann jedes Mal aus verschiedenen Gründen passieren, aber zweifellos ist es immer ein sehr positives Gefühl. So eine Art von Kraft kann ein Gefangener fühlen wenn er/sie entdeckt, dass es andere Individuen gibt die einen Hauch, einen Kontakt, eine Kommunikation, ein Gespräch mit ihm/ihr teilen wollen. Es ist ein sehr starkes und einzigartiges Gefühl, ein Gefühl von großer Stärke, was dich erfüllt und das ist etwas Unbezahlbares. Das Gefühl nicht alleine zu sein, das es noch andere Gefährt_innen gibt die Momente mit einem teilen wollen oder Erfahrungen oder was auch immer. Es ist etwas so Wertvolles, dass nur Freiheit vergleichbar damit ist. Also lasst mich danke sagen für dies Möglichkeit, die ihr mir gebt, auch wenn es nur für sehr kurz ist. Ich wünsche mir, dass uns die Zukunft mehr Möglichkeiten bringt und wir eines Tages ein Live-Gespräch außerhalb der Mauern führen können. Eine feste warme Umarmung, Panagiotis Argyrou, member of CCF-FAI
Kontakt: ABC Solidarity Cell Website: abcsolidaritycell.espivblogs.net
E-Mail: abcsolidaritycell@riseup.net
Nikos Romanos State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Panagiotis Argyrou State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Olga Oikonomidou State prison of Korydallos – Womens prison, P.C. 18110, Korydallos, Athens
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Solidarity event of “Anarchist Black Cross – Solidarity Cell” with imprisoned comrades of Koridallos prison (Athens) @ ABC FESTIVAL VIENNA (20. – 23. April 2017)
“As anarchists, we perceive the need of a multiform anarchist struggle, posing the issue of attack against state and vassalage that is imposed, with every means possible, here and now.”(from the self presentation text of the ABC Group)
In this event the comrades from “ABC – Solidarity Cell” will talk about the importance of solidarity to anarchist prisoners the solidarity endeavors and the connection of struggles inside and outside the walls. Further it will contain a deconstruction of the meaning of anarchist movement and the myth of the district of Exarchia.
“(…) we do not consider that the action of our anarchist comrades is finished after imprisonment or repression.”(from the self presentation text of the ABC Group)
During the event there will be a presence of three anarchist prisoner, via Live-Connection, Koridallos prison:
– Nikos Romanos
– Panagiotis Argyrou CCF-Metropolitan Violence cell/FAI-IRF
– Olga Oikonomidou CCF-Urban Guerrilla cell/FAI-IRF
They will talk about the following topics:
– The conditions in prisons and the situation of anarchist prisoners in Greece
– The importance of solidarity assemblies for the anarchist prisoners and the connection of struggles inside and outside the walls
– The choice and the importance of armed struggle, the responsibility claim on period of action and particular of participation in armed organisation, the importance and consignment of those choices
– The choice of jailbreaking
– The position of woman in armed struggle
It will be also possible to raise questions to the comrades in prison, so the communication will be communication in both directions.
Some words from anarchist prisoner Panagiotis Argyrou dedicated to the ABC Festival:
There are times when you feel a certain kind of strength inside you. This may be happening for different reasons each time ,but undoubtly it is always a very positive feeling . Such a kind of strength may feel a prisoner when he/she discovers that there are other individuals wanting a touch, a contact, a communication , a conversation with him/her. It is a very strong feeling , a unique one, the feeling of a great strenght filling you all over and this is something priceless. This feeling that you are not alone , that there are other comrades wanting to share moments, experiences or whatever, with you , is something so valuable that only freedom itself can compare with. So let me thank you very much for the opportunity you offer me to have some contact even if it is for so little. I wish future bring us more oppurtunities so that one day we can have the chance to have a live talk outside the walls. A big warm hug, Panagiotis Argyrou, member of CCF-FAI
Contacts:
ABC Solidarity Cell Website: https://abcsolidaritycell.espivblogs.net
E-Mail: abcsolidaritycell@riseup.net
Nikos Romanos State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Panagiotis Argyrou State prison of Korydallos – Mens prison-ward A’, P.C. 18110, Korydallos, Athens
Olga Oikonomidou State prison of Korydallos – Womens prison, P.C. 18110, Korydallos, Athens