Posts Tagged ‘Trentino’

[Italien] Infos zu den im Zuge der Operation “Renata” inhaftierten AnarchistInnen

Tuesday, April 2nd, 2019

Quelle: kam per mail

Am 19. Februar wurden im Trentino, im Nordosten von Italien, sieben GenossInnen festgenommen. Die angeblichen Verbrechen sind 270 bis (umstürzlerische, terroristische oder staatsfeindliche, „subversive“ Vereinigung) und 280 bis (terroristisches Attentat mit tödlichen oder explosiven Geräten). Schon am 18.3.2019 hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass die Anklage wegen subversiver/terroristischer Vereinigung fallen gelassen wurde. Die andere, sehr schwere Anklage (280 bis terroristisches Attentat) besteht jedoch immer noch. Abgesehen von den Verhaftungen kam es zu über 50 Hausdurchsuchungen, sowohl bei GenossInnen daheim, als auch in linken Lokalen, u.a. im Tavan und im Palestra Popolare di Trento, im Nave dei Folli, in der Cabana in Rovereto und in der Katakombenstube in Bozen.

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[Italien] Operation Renata: Das Herz jenseits des Gitters

Tuesday, April 2nd, 2019

Quelle: kam per mail

In der Erwartung auf eine umfassendere Analyse, hier ein paar Worte.

Eine weitere „subversive Vereinigung zum Zweck des Terrorismus“ (Artikel 270 bis) sowie eine Reihe umstrittener Straftaten (von der Unterbrechung der öffentlichen Dienste, von der Sabotage von Telekommunikationsgeräten bis zum „Terroranschlag“, vom Brandanschlag bis zum Transport von explosivem Material). 50 Durchsuchungen, 150 Polizisten und Carabinieri wurden mobilisiert, ganze Straßen wurden gesperrt; Agenten brachen mit Sturmhauben und kugelsicheren Westen in die Häuser ein. Und vor allem: sieben GenossInnen wurden festgenommen. Eine Operation die mit großem Pomp – einschließlich einer Pressekonferenz zum Thema „Anti-Terrorismus“ in Rom – von den Digos und den Ros durchgeführt wurde.

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[Italien] Ein Kommuniqué aus Trentino

Thursday, March 21st, 2019

Quelle: act for freedom, übersetzt von ABC Wien

Im Rahmen der riesigen antianarchistischen Operation vom 19. Februar und in den folgenden Tagen sind einige Dinge passiert, die ohne zu jammern oder zu viktimisieren öffentlich gemacht werden müssen.

Während der Durchsuchungen am vergangenen Dienstag wurde einer der verhafteten Gefährten von einem Polizisten oder Carabiniere auf die Knie gezwungen und ihm eine Waffe gegen seine Schläfe gerichtet. Bei einer weiteren Durchsuchung versuchten die Beamt*innen, in den Keller des Hauses zu gelangen, bevor die Gefährt*innen aufwachten, und beschwerten sich dann heimlich, dass sie nicht in der Lage gewesen waren, das zu verstecken, was sie verstecken wollten.

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