Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Vive l’anarchie! Gefangener aus Forensik beteiligt sich am Soli-Hungerstreik

Dienstag, Juli 22nd, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Solidarität ist eine Waffe

Wie wir inzwischen erfahren haben, hat sich auch R.* an dem Hungerstreik in Solidarität mit den kämpfenden Inhaftierten in Griechenland** beteiligt. Er ist in einer forensischen Psychiatrie eingesperrt und hat trotz genereller starker körperlicher Beschwerden vom 18.-20. Juli das Essen verweigert.

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Griechenland: Kraft für den Anarchisten Nikos Maziotis, verhaftet am 16. Juli in Athen

Samstag, Juli 19th, 2014

gefunden auf: en.contrainfo.espiv.net

[Staat und Kapital sind die einzigen Terroristen. – Solidarität mit N. Maziotis]

Am Abend des 16. Juli brachten GenossInnen als Reaktion auf die Tatsache, dass Nikos Maziotis, ein Mitglied der r.O. Revolutionärer Kampf, im Zentrum Athens von Polizisten gefasst wurde, ein Solidaritätstransparent am Tor des Athener Polytechnikums in der Patission Straße an.

Der Anarchist Nikos Maziotis, der sich seit zwei Jahren auf der Flucht befand, wurde ernsthaft verletzt und gestern nach einem Schusswechsel mit den Bullen auf dem Monastiraki verhaftet. Er wurde in das engmaschig überwachte Evangelismos Krankenhaus eingeliefert, wo er sich bis jetzt noch befindet. Nach Angaben seines Anwalts befindet er sich nicht in Lebensgefahr.

Gestern von 22:30 Uhr an versammelten sich Dutzende AnarchistInnen vor dem Krankenhaus, um ihre Solidarität mit dem Guerilla Kämpfer Nikos Maziotis auszudrücken. Um 23:30 war ihre Solidaritätskundgebung beendet.

Nach der Festnahme von Nikos Maziotis stürmten Antiterror-Bullen heute, Donnerstag, eine Wohnung von GenossInnen in Exarchia zur Durchsuchung und verwehrten ihnen das Recht auf Präsenz eines Anwalts. Ausserdem wurden fünf Menschen festgenommen, von denen, die sich vor der Wohnung solidarisch versammelt hatten (die fünf verhafteten GenossInnen wurden freigelassen).

Für heute, 17. Juli um 19:30 Uhr, wurde zu einer Versammlung im Polytechnikum im Stadtteil Exarchia aufgerufen.

Weitere Updates folgen wenn vorhanden.

Verwahrter auf der Flucht

Samstag, Juli 19th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)


Knast Am 14. Juli 2014 entzog sich „Lilo“ im Rahmen einer Ausführung kurzzeitig dem weiteren Vollzug der Sicherungsverwahrung. Wer ist Lilo? Schon im Juli 2013 berichtete ich über Lilo, wie ihn in der JVA Freiburg fast jeder nennt, selbst Beamte rufen ihn so, denn er sitzt rund 40 Jahre in Haft, davon die meiste Zeit in Freiburgs Gefängnis. Ursprünglich wegen Körperverletzung und Raubdelikten zur Sicherungsverwahrung verurteilt, bekam er in den 80'ern ein weiteres Mal SV, diesmal wegen im Strafvollzug begangener Taten (Drogengeschichten und Körperverletzung). Schon damals reagierte er in einer Mischung aus Wut und Verzweiflung im Gerichtssaal, so dass die Polizei ihn niederschoss, denn Lilo wusste, mit dieser zweiten SV würde es unwahrscheinlich, jemals lebend entlassen zu werden.

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Plakat in Solidarität mit den aktuellen (Gefangenen-) Kämpfen gegen die Knastgesellschaft

Samstag, Juli 19th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

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Bis zum letzten Atemzug …

… kämpfen wir gegen diese Gesellschaft der Unterdrückung, die sich immer fortschrittlicher in Richtung totaler Kontrolle und Ausbeutung bewegt. Mit ihren Normen und Werten, Gesetzen und Käfigen, ihren emotionslosen Verfächter_innen und gleichgültigen Beschützer_innen versucht die Zivilisation alles Lebendigen zu bändigen, zu brechen und zu zerstören. Somit steht diese Normalität unserem Verlangen nach etwas anderem, einem Freisein – einem leidenschaftlichen Leben, im Weg. Um dem Drang nach einem selbst-bestimmten Leben Ausdruck zu verleihen, wählen wir den Weg der Gesetzlosen. Wir missachten und spucken auf eure Befehle und Normen, brechen eure Gesetze. Wir stehlen was wir brauchen, greifen eure Welt aus Beton an und fackeln euren falschen Frieden ab.

Wir senden kraftvolle Grüße an die (Gefangenen-) Kämpfe in Griechenland gegen die Verschärfung der Bedingungen in den dortigen Knästen. Wir fühlen uns verbunden mit den Rebellionen für ein würdevolles Leben und individuelle Freiheit.

Außerdem unterstützen wir die Aktionen vom 18. – 20. Juli von einigen gefangenen Kompliz_innen aus Deutschland und der Schweiz in Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland gegen das Knastsystem.

… hassen wir alles Autoritäre, freuen wir uns über jeden Bruch mit dieser Gesellschaft, lieben wir jeden würdevollen Moment!

Thomas Meyer-Falk nimmt am Soli-HS für die griechischen Gefangenen vom 18-20.7. teil

Mittwoch, Juli 16th, 2014

„Wo einer sich aufstellt, im Glauben, es sei das Beste so, dort muß er ausharren und die Gefahr auf sich nehmen, ohne an den Tod zu denken“ (Platon, Apologie des Sokrates)

Die neofaschistischen Gesetze der griechischen Regierungsfraktion im Parlament, zur Unterdrückung der Stimmen der Gefangenen sind entschieden zu bekämpfen. Zum einen agiert der griechische Staat aus sich selbst heraus, um die zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen auch auf dem Feld der Knäste unterdrücken zu können, zum anderen erfüllen die Mitglieder der Regierungsfraktion Auflagen und Weisungen aus der EU, darunter insbesonder der deutschen Regierung unter Angela Merkel, die sich schon seit langem mit einer sogenannten „effizienten Aufstandsbekämpfung“ beschäftigt – und hier werden Griechenlands Knäste zu einem gesamteuropäischen Versuchsgebiet für entsprechende Maßnahmen zuvörderst der Technik der Isolation. (mehr …)

Soli-HS im Zusammenhang mit dem Knastkampf gegen die Einführung von Isolationstrakten in Griechenland

Mittwoch, Juli 16th, 2014

Mehrere gefangene Genossen (Marco Camenisch, Ahmet Düzgün Yüksel, Andreas Krebs u.a.) in der BRD und der Schweiz haben sich zu der Initiative entschlossen, einen dreitägigen Solidaritätshungerstreik vom 18. bis zum 20. Juli 2014 in mehreren Haftanstalten durchzuführen.

Hintergrund ist die Einführung der sog. C-Typ-Isolationstrakte in griechischen Knästen. Die Gesetzesvorlage wurde vom griechischen Parlament innerhalb weniger Wochen durchgepeitscht. Das zentrale Ziel des repressiven Staatsapparats liegt in der Isolierung politischer und rebellischer Gefangener. Damit ist der Versuch verknüpft, die Gefangenenkollektive  zu zerschlagen und die Kommunikation innerhalb und außerhalb der Knäste zu blockieren.

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Bruchstellen Nr. 4

Samstag, Juli 12th, 2014

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Inhalt:

-> "… and rob their houses". Flensburg: Hausdurchsuchung des black mosquito Versand

-> [Wien] Prozessbericht – Martin ist seit 23.06. frei!

-> Mexiko, E5: Prozess Update

-> Spanien – Update zur Situation der anarchistischen Kamerad_Innen Francisco und Monica

-> Wien – Josef weiter in U-Haft, Prozess vertagt

-> Update zur Situation von Gabriel Pombo da Silva

-> Griechische Gefängnisse: Kämpfende Gefangene kündigen Massenhungerstreik an

-> Gegen Hochsicherheitsgefängnisse in Griechenland

-> Eine unvollständige Chronologie des Hungerstreiks der Gefangenen in den griechischen Knästen, sowie einige solidarische Aktion …

Erklärung zur Beendigung des Massenhungerstreikes in Griechenland

Sonntag, Juli 6th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Der Kampf geht weiter – unsere Solidarität als Waffe auch!

Erklärung zur Beendigung des Massenhungerstreikes in Griechenland Heute Dienstag, den 1. Juli, habe wir den landesweiten kollektiven Hungerstreik, der in Hochsicherheitsgefängnissen gegen den Gesetzentwurf begonnen hatte, beendet. Wir beenden den Hungerstreik, aber nicht unseren Kampf. Stattdessen erneuern wir unsere Kräfte und warnen das Ministerium, dass wir einen Betrieb des griechischen Guantánamo nie akzeptieren werden, weder in Domokos noch sonstwo.

Wir bleiben den Vorschlägen für die Verbesserung des Dienstes gegenüber misstrauisch, welche uns am Donnerstag vorgelegt werden und wir sind bereit, wenn nötig, mit ALLEN MITTELN kämpfen, um dieses Geschwür eines Gesetzesvorschlag für ein Hochsicherheitsgefängnis zu bodigen. Wir wissen, dass nichts verbessern würde, wenn wir es den Hungerstreik. Wir lassen das Ministerium hiermit wissen, dass wir gegen das organisierte Verschweigen der Medien des am breitesten abgestützten je durchgeführten Hungerstreiks (4500 hungerstreikenden Gefangenen), von nun an, die Mittel des Kampfes wechseln, und wenn nötig dynamischere Formen des Widerstands anwenden werden. Dabei bedarf es keiner weiteren Erklärung…

 

Initiativkomitee des Kampfes im Gefängnis

Spanien – Update zur Situation der anarchistischen KameradInnen Francisco und Monica

Sonntag, Juni 29th, 2014

englisch hier (actforfreedomnow)

'Wir grüßen alle die weiterhin ihre Komplizität zeigen, und all jene die sich mit Ungewissheit ins Unbekannte hinaus wagen und hartnäckig die Anarchie anstreben. Ihnen unseren Respekt und unsere Liebe.'

Monica Caballero und Francisco Solar, zwei der fünf AnarchistInnen, die im November 2013 unter dem Vorwurf verhaftet wurden, eine Bombe in der Nähe der Basilica del Pilar in Zaragoza platziert zu haben, befinden sich weiterhin in Haft und erwarten ihren Prozess. Vor einigen Tagen wurde ihnen die bedingte Enthaftung abgelehnt, also bleiben sie bis zum Prozess, dessen Datum immer noch nicht bekannt ist, im Knast (immer noch unter dem FIES 3 Regime).

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[GR] Aktuelles aus dem Korydallos Knast

Samstag, Juni 28th, 2014

 (gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Im 5. Flügel des Korydallos Knasts gehen jetzt weitere 180 Insassen in Hungerstreik. Damit sind in Korydallos 1480 Insassen in Hungerstreik insgesamt.

In ganz Griechenland sind jetzt insgesamt 4180 Insassen in Hungerstreik.

NICHT EINEN SCHRITT ZURÜCK

FEUER UND FLAMME DEN KNÄSTEN

Italien – Operation Ardesia: Francesco Gioa und Daniele Casalini verhaftet um den Rest ihrer Gefängnisstrafe abzusitzen

Dienstag, Juni 24th, 2014

(gefunden auf: de.contrainfo.espiv.net)

Am Mittwoch, 28. Mai und am Freitag, 30. Mai wurden Francesco und Daniele festgenommen, um den Rest ihrer Gefängnisurteile (2 Jahre und 1 Monat bzw. 1 Jahr und 9 Monate) in Verbindung mit dem Raub, der im Juni 2007 in Lucca stattfand, abzusitzen.

Am 20. Mai 2014 gab es in Danieles und Francescos Fall tatsächlich eine Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof, der Kassationshof hielt an dem Urteil, dass vom Berufungsgericht verhängt wurde, fest.

Aktuell befindet sich Daniele im Gefängnis von Pisa, Francesco im Gefängnis von Livorno.

Garage anarchico (Pisa)

Schreibt den Genossen an folgende Adressen:

Daniele Casalini
Casa Circondariale “Don Bosco”
Via Don Bosco 43, IT-56100 Pisa (Italien)

Francesco Gioa
Casa Circondariale “Le Sughere”
Via delle Macchie 9, IT-57100 Livorno (Italien)

Griechische Gefängnisse: Kämpfende Gefangene kündigen Massenhungerstreik an

Dienstag, Juni 24th, 2014

(gefunden auf: de.contrainfo.espiv.net)

BEKANNTGABE EINES HUNGERSTREIKS

Seit dem 18. Juni verweigern Gefangene in allen griechischen Gefängnissen ihre Gefängnismahlzeiten, um auf diese Art gegen den faschistischen Gesetzesentwurf der Typ C-Gefängnisse und für die Verteidigung ihrer Rechte auf Freigang und Entlassung auf Bewährung zu kämpfen. (mehr …)

Solidaritätserklärung von Andreas Krebs

Dienstag, Juni 24th, 2014
Meine Solidarität und Anteilnahme gilt allen griechischen Inhaftierten und daher rufe ich alle in Deutschland zu einen gemeinsamen Protest auf vielleicht in Form eines mehrtägigen Hungerstreiks und Unterschriftensammlung.
 
Andreas Krebs
JVA   
Postfach 10 01 41 
63701 Aschaffenburg 

 

ANKÜNDIGUNG HUNGERSTREIK

Dienstag, Juni 24th, 2014

Ab dem 18. Juni 2014 haben Häftlinge in allen griechischen Gefängnissen auf ihre Gefängnis Mahlzeiten verzichtet, um gegen das faschistische Gesetz für Typ-C-Gefängnisse und für die Verteidigung des Rechts auf Beurlaubung und Entlassung auf Bewährung zu protestieren. (mehr …)

Gegen Hochsicherheitsgefängnisse in Griechenland

Dienstag, Juni 24th, 2014

Unmittelbar nach der Regierungsumbildung und der eklatanten Schlusssitzung des Parlaments, gibt das politische Personal des lokalen und internationalen Kapitals, der Abstimmung über das Gesetz für die Erstellung von Hochsicherheitsgefängnissen in den Sommersitzungen des Parlaments hohe Priorität. Der Gesetzesentwurf wird am 17. Juni zur Debatte vorgelegt werden.

Die vorgeschlagene Gesetzgebung schlägt die Erstellung von 3 Arten von Gefängnissen mit steigender Repression vor. Die Schulden-Gefangenen werden in den "milderen" Flügel gesperrt, der Typ A genannt wird. Die Mehrheit der Gefangenen wird in den Flügel Typ B gesperrt, wo sie unter schrecklichen Bedingungen eingesperrt werden. Gleichzeitig werden in den Flügel Typ C die Gefangenen gesperrt, für die die Kategorie "besonders und höchst gefährlich" gilt.

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[Wien] Free Hüseyin!

Freitag, Juni 20th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

rote_hilfe_1Heute findet eine Haftverhandlung gegen Hüseyin statt.

Er wurde am 4.Juni im Anschluss an eine Demonstration gegen das burschenschaftliche Fest der Freiheit festgenommen. Die Polizei agierte dabei so brutal, dass er sich mehrere Verletzungen zuzog. Seither sitzt er genauso wie Josef und Martin in U-Haft. Er darf keine Besuche empfangen und bislang gibt es noch nicht mal einen Aktenvermerk über die Beschuldigungen. Die ATIGF organisiert heute ab 11:00 eine Solikundgebung vor dem Landesgericht (Wickenburggasse 24).

Solidarität ist eine Waffe!

Free Hüseyin! Free Josef! Free Martin!

Freiheit für alle Gefangenen!

[Turin] Brief von Niccoló aus dem Gefängnis

Freitag, Juni 20th, 2014

Niccoló Angelino ist einer von vier seit dem 9. Dezember unter Anschuldigung der Begehung einer terroristischen Tat in Zusammenhang mit einer einfachen Sachbeschädigung inhaftierten No Tav. Alle sitzen seit einem halben Jahr in Isolationshaft. Ein Urteil des Kassationshofes über die Begründung der Sicherungsmaßnahmen ließ eine Lockerung der Bedingungen bis hin zur Freilassung erhoffen. Nach dem er mit zwei weiteren aus dieser Gruppe, die einer terroristischen Tat beschuldigt werden, wurde er am 3. Juni im Zuge einer großangelegten Maßnahme der Justizbehörde, die 111 Personen aus ganz Italien traf, ein weiteres Mal verhaftet. Seit heute ist Niccoló in den Hungerstreik getreten.

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Aktion beim Regional-Gefängniss Burgdorf

Freitag, Juni 20th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Regionalgefängnis Burgdorf: „Freiheit für alle“

In der Nacht vom 18. auf den 19. Juni haben wir die Mauer des Regionalgefängnisses Burgdorf mit der Aufschrift „Freiheit für alle“ versehen .

Dies ist der Knast, in dem O. vor seiner Freilassung eingesperrt war und er ist nicht zufällig unser Ziel. Ganz egal ob O. sich nun mit seinem halblegalen Status eine Zeit lang von den Kontrollinstanzen unbehelligt durchs Leben schlagen darf oder ob er von der nächsten Polizeipatrouillie angehalten und erneut inhaftiert wird: Wir werden uns nie mit der 'Freilassung' einer einzelnen Person ruhig stellen lassen. (mehr …)

[Spanischer Staat] Update zur Situation von Gabriel Pombo da Silva

Samstag, Juni 14th, 2014

Üb., mc /Anfang Juni ´14, Bostadel aus spanisch

Am 13. Juni 2012 nach verschiedenen Operationen gegen andere Compas, lancierte der italienische Staat eine Repressionswelle gegen dutzende AnarchistInnen, genannt „Kühnheit“ -Ardire- mit 40 Durchsuchungen, 24 Anklageerhebungen und 8 Verhaftungen. Diesmal wollten sie ihr noch einzusätzliches Ausmass geben, indem sie auch Compas anklagten, die in verschiedenen Ländern im Knast sitzen, wie in Griechenland, der Schweiz und in Deutschland. Wie gewohnt masst sich der Staat an, seine autoritäre Fratze im Lächeln seiner unbeugsamen Feinde zu sehen und konstruiert z.B. die Rollen von Chefs, Ausführenden und Koordinierenden innerhalb der x-ten „terroristischen Vereinigung“, wo Affinitäten bestehen, Korrespondenzen mit den Gefangenen, Kämpfe und Kampfgeist sind. So finden sich Gabriel Pombo da Silva und Marco Camenisch, seit langer Zeit Gefangene, nach einem im Dezember 2009 geführten internationalen Hungerstreik in dieser Ermittlung wieder und werden als „Symbole und Bezugspunkte eines neuen subversiven Projekts“ behandelt, von dem sie „die Ideologen und Antreiber“ sein sollen. Nach 20 Jahren in spanischen Knästen (davon 14 unter FIES-Regime), aus dem er flüchten konnte, wird Gabriel 2004 nach einer Kontrolle und Schiesserei mit den Bullen in Deutschland verhaftet. Er wird in diesem Land weitere 9 Jahre absitzen. Aufgrund des ´europäischen Haftbefehls´ Spaniens, der vor zehn Jahren erlassen wurde, wird er am 25. Februar 2013 in dieses Land zur Beendigung der erhaltenen Strafe ausgeliefert und nach zwei Monaten vor die Audiencia Nacional in Madrid zitiert, wo ihm ein ´europäischer Haftbefehl´eröffnet wird, der im März von Italien im Rahmen der Operation „Ardire“ gegen ihn erlassen wurde! Gabriel hat sich natürlich geweigert freiwillig dort hinzugehen. Im Januar 2014 musste somit die spanische Anti-Terrorismus-Justiz bei ihren deutschen Kollegen um die Erlaubnis anfragen, ihn nach Italien auszuliefern. Denn, wie sie es in ihren grausamen Paragraphen nennen, hatte Gabriel nicht auf das „Spezialitäten-Prinzip“ verzichtet.
Am 17. Januar forderte die Inquisitorin Comodi, im Prozessteil zur Operation „Ardire“, der in Perugia stattfindet, die Einstellung des Verfahrens wegen „terroristischer Vereinigung“. Das Gericht in Mailand wo die Hauptverfahren zugeteilt sind, hob alle beschränkenden Massnahmen (Unterschriftpflicht, Wohnortzuteilung, Ausreiseverbot) gegen die Compas auf. Nach einem Zirkus, der Einige ein Jahr ihres Lebens und andere gar noch mehr kostete – U-Haft!- hat dasselbe Gericht von Mailand am 18. April auch den ´europäischen Haftbefehl´ gegen Gabriel aufgehoben.

All diese Wendungen des europäischen Staatsterrorismus und seiner togabekleideten Lakaien dürfen uns nicht vergessen lassen, dass Gabriel seit seiner Verlegung in den Knast von A-Lama (Galizien) im August 2013 im FIES-Regime inhaftiert ist. Seine Korrespondenz ist immer der alleinigen Willkür der Wärter ausgesetzt (die ein- und ausgehende), auch die Aktivitäten sind willkürlich, völlig eingeschränkt und das Ganze in einem Knast der für seine hohe Anzahl „plötzlicher Todesfälle“ berüchtigt ist…“er wurde tot aufgefunden“, in ihrem obszönen Jargon. Schlussendlich, auf seine Anfrage nach dem Datum seines Strafendes treiben die Gerichte und die Vollzugsbehörden ihr feiges Spielchen der Folter auf Sparflamme weiter, indem sie ihre Henkersberechnungen regelmässig ändern. Zur Zeit ist es auf…2023 festgelegt. In Wirklichkeit sind diese unterschiedlichen Massnahmen eine Warnung an alle Aufständischen. Es ist gleichzeitig eine besondere Hetzjagd gegen einen unserer Genossen („immer noch zu gefährlich“, wie sie von einem Anarchisten sagen, der ohne sich beugen zu lassen 29 Jahre hinter Gittern verbracht hat) aber auch eine allzu übliche Strafe gegen jene, die sich nicht unterwerfen. Denn die Köpfe müssen gesenkt bleiben, die Klappen zu und die Augen geschlossen, drinnen wie draussen. Ausser wenn…
 

Nieder mit allen Staaten, mit Einknasten, Bullen und Gerichten,
Freiheit für alle!

                       Solidarische AnarchistInnen

                                               18. Mai 2014

Um ihm zu schreiben, obwohl er nicht antworten darf, bitte mit
Einschreiben damit die Briefe nicht unter „Verlust/Gewinn“ fallen
(Texte, Broschüren und Bücher kommen via Post nicht rein):

Gabriel Pombo da Silva
CP A-Lama (Pontevedra)
Monte Racelo s/n
36830 A-Lama (Pontevedra)

Spanien

[Wien] U-Haft und Prozess gegen Martin

Samstag, Juni 14th, 2014

 (gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Raus aus dem Knast!

Am 17.05.2014 wurde mit einem enormen Polizeiaufgebot gegen Antifaschist_innen vorgegangen, die versuchten einen Aufmarsch der "Identitären" in Wien zu verhindern. Mehrere Blockaden konnten den Aufmarsch für eine Weile stoppen, leider war es jedoch nicht ausreichend, um zu verhindern dass ca. 100 Kulturrassist_innen und Neonazis aus verschiedenen Ländern durch Wien marschieren. (mehr …)

Bruchstellen Nr. 3

Samstag, Juni 14th, 2014

Inhalt:

David A. liegt im Koma

Angriff auf österreichische Botschaft in Buenos Aires

Wien: U-Haft für Josef verlängert; Prozess ab 6.Juni

Brief von Tamara Sol Vergara aus dem chilenischen Knast

ABC Berlin: In eigener Sache

Mexiko City: Neue Anschuldigungen gegen die AnarchistInnen Amélie, Fallon und Carlos, gefangen seit dem 5. Januar 2014 (Mexiko)

Marco Camenisch – Libero subito!

Englische Klassenjustiz verurteilt Tierrechtsaktivistin

Gottespest und Journaille

 

Aufruf für internationale Aktionen in Solidarität mit dem Kampf der Gefangenen gegen die neuen Hochsicherheitsgefängnisse

Freitag, Juni 13th, 2014

(zu finden auf: tameio.espivblogs.net)

Solidarität ist unsere Waffe

In letzter Zeit entsteht in Griechenland wieder ein Terrorklima. Der „Law and order„ Staat versucht die Neuordnung und Verschärfung der Repression aller Art (polizeiliche, gesetzliche sowie Züchtigungs-Strafrepression). Antiterrorgesetze, Vermummungsverbot, Verschärfung der Strafen, Erhöhung von Festnahmen und U-Haft werden durch den neuen Repressionsgesetzentwurf verstärkt. Der Gesetzentwurf sieht die Gründung neuer Isolationsgefängnissen vor und zielt generell auf die Isolation und die Ausrottung der gefangenen KämpferInnen und der kämpferischen Gefangenen.

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13.06.2014 Diskussionsveranstaltung: “Beruf und Bewegung”

Mittwoch, Juni 11th, 2014

(gefunden auf: a-bibliothek.org)

Diskussionsveranstaltung in der Anarchistischen Bibliothek und Archiv Wien, Lerchenfelderstraße 124 -126, 1080 Wien, im Hof 3/Tür 1A, Beginn 19:30

Wir wollen den Text Beruf und Bewegung (hier als .pdf) zu Diskussion stellen.

“Vor drei Jahren kam es zu einem kleinen Skandal, als die griechische Gruppe tptg mit einem offenen Brief bekannt machte, dass der Mitbegründer von Aufheben, John Drury, im Rahmen seiner akademischen Laufbahn in Crowd Control u.a. Workshops für Polizei und Militär leitet und bei ihnen als »Ideengeber« gilt. Er selber forscht über Massenpanik und Rettungsmaßnahmen.”

“Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Kryptografie ist genausowenig »neutral« wie crowd control. Und wer seine soziologischen Thesen auf Verfassungsschutzpodien vorträgt, braucht anderen nicht mit dem »Anna und Arthur haltens Maul«-Gestus zu kommen. Paradoxerweise herrscht aber in Teilen der radikalen Linken genau diese Doppelmoral, weil die eigene Lohnarbeit nicht thematisiert wird. “

“Macht Schluss mit den Prekariats-Ideologien! Niemand hat versprochen, dass im Kapitalismus alle eine ihrer Qualifikation entsprechende Anstellung/Bezahlung kriegen! Erfüllung im Beruf zu finden, war schon immer ein Privileg der Mittelschichten. Wer einen garantierten und seinem Studienabschluss entsprechenden Arbeitsplatz als sein spezielles individuelles Recht betrachtet, anstatt die kapitalistische Tretmühle hinter solchen Versprechen und solchen Spaltungen zu kritisieren, affirmiert die kapitalistische Konkurrenz. Anstatt ihre mangelnden beruflichen Perspektiven zu bejammern, sollten die »überqualifizierten Prekären« lieber den Kapitalismus kritisieren!”

Out Now : 325 #11 – Against the Post-Industrial Consumer Society and the Technological Singularity

Mittwoch, Juni 11th, 2014

gefunden auf: 325.nostate.net)

Brand new magazine from the furnace of the 325 editorial collective free online now. 60 pages of b&w printer-friendly insurrectional nihilist-anarchy and anti-civilisation war.

325 #11 : Against the Post-Industrial Consumer Society and the Technological Singularity

CONTENTS

3. Direct Action Chronology
8. No Illusions – Alfredo M.Bonanno
9. Climate change, nuclear-energy and urban war in the new century – Anti-civilisation cell of training & analysis – N.T.
13. Road Ahead Closed – Anti-civilisation cell of training & analysis – N.T.
13. Electricity grid at risk as floods increase – Anti-civilisation cell of training & analysis – N.T.
15. The Dictator – Rodolfo Gonzalez Pacheco
15. Industrial Alienation – B.I
23. Memories from the Future: The Coming Technological Singularity – Anti-civilisation cell of training & analysis – N.T.
29. Information and Slavery – Anti-civilisation cell of training & analysis – N.T.
31. Anarchist comrades contributions to the IX Meeting for Animal Liberation in Italy, 2013 – Silvia Guerini & Costantino Ragusa
38. War against the machines! – Gianluca Iacovacci
41. Letter from Adriano Antonacci about the refusal of video-conference trial
42. Necrotechnologies – Synthetic biology
43. Parts & Labour – Fabricating life in a lab
45. The Daleks Are Coming! – Robot security guards
46. Predictive Analytics: The Power to Predict Human Behaviour
48. Predictive Surveillance Technology Arrives
48. The Problem of Strategy – Alfredo M.Bonanno
49. Empty House & Crowded Forest – Eat
51. Some Thoughts on FAI/IRF – Eat
53. Don’t Trust, Don’t Fear, Don’t Beg – Ihar Alinevich
54. Fear – Rodolfo Gonzalez Pacheco
54. Escape into Sanity: The Fall – V.Q.
57. In the Fall-out of the Black Smoke Cloud of Black Rock Quarry
57. Perpetual Cycles
58. Someone else’s meal – L
58. Mechanics of Nature

ANTI-COPYRIGHT NETWORK JUNE 2014

Soliarität mit den GenossInnen in Turin!

Mittwoch, Juni 11th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Solidarität muss praktisch werden!In der vergangenen Woche fand in Turin ein gross angelegter Angriff gegen GenossInnen statt, die sich an Kämpfen gegen Zwangsräumungen beteiligen. Gegen 100 Personen wurden Verfahren eingeleitet und in 25 Wohnungen oder Häusern gab es Hausdurchsuchungen. Von den 100 Personen sind aktuell 11 in Untersuchungshaft, gegen Dutzende andere wurden spezielle Sicherheitsmassnahmen verhängt. Darunter fallen die Meldepflicht beim lokalen Kommissariat, Hausarreste oder Ausreiseverbote.

Die Kämpfe gegen Zwangsräumungen sind in Turin intensiv. So berichteten GenossInnen am Politwochenende vor dem letztjährigen 1. Mai in Zürich, wie sie mit einer klaren politischen Perspektive die Zwangsräumungen von Häusern und Wohnungen zu verhindern versuchen. Es geht dabei um die Verteidigung von proletarischem Lebensraum und um die Eröffnung einer politischen Diskussion von Eigentumsverhältnissen im Kapitalismus.

Bei der Aktion wurde unter anderem auch das besetzte Haus „Asilo Occupato“ in Turin durchsucht. Das Haus im ehemaligen ArbeiterInnenquartier Turins ist seit 1997 besetzt und wird regelmässig für Treffen und Konzerte genutzt. Unter den 100 Betroffenen befinden sich auch Chiara, Niccolò und Claudio. Diese sitzen (zusammen mit Mattia) unter der Anklage von Terrorismus wegen der Sabotage an einer TAV-Baustelle seit dem vergangenen Herbst bereits im Knast. Die drei hätten in absehbarer Zeit in Hausarrest entlassen werden sollen – das wurde jetzt durch die Staatsanwaltschaft Turin verhindert.

Solidarität mit den Betroffenen

Solidarität mit Chiara, Mattia, Claudio und Niccolò

Rote Hilfe Schweiz

7. Juni 2014

Erneuter repressiver Angriff in Italien

Mittwoch, Juni 11th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Basta SfrattiHier veröffentlichen wir zwei Texte aus Italien über den letzten repressiven Angriff des Staates und die Adressen der Betroffenen mit der Anmerkung, dass es sehr wahrscheinlich sein wird, dass sie bald in andere Knäste verlegt werden. Wir verweisen auch auf eine Broschüre, die im November 2013 zur Begleitung der Veranstaltung um die Kämpfe gegen Zwangsräumungen veröffentlicht wurde und unter Anderem auch in verschiedenen Infoläden zu bekommen ist.

http://www.abc-berlin.net/wp-content/uploads/2013/11/Basta-sfratti.pdf

Am gleichen Tag wurden auch mehrere Räumungen in der Stadt Genoa (Lab. Buridda, seit 11 Jahren besetzt) und in Rom durchgeführt. Aktionen der Solidarität fanden schon statt: Eine spontane Demonstration in Turin von 200 Leuten am Tag der Verhaftungen, eine Straßenblockade mit brennenden Mülltonnen auf einer Hauptverkehrsstraße in Rom oder eine Demonstration gegen die Räumung der Buridda mit einem Angriff auf einen Stützpunkt der Demokratischen Partei, usw..

Unsere Leidenschaft für die Freiheit ist stärker als jeder Knast

Einige solidarische Anarchist*innen

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Inkognito – Erfahrungen jenseits der Identifikation

Mittwoch, Juni 11th, 2014

 (gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

incognitoDieses Buch handelt vom Leben im Verborgenen. Es sticht durch die Dunkelheit und springt in die Geheimnisse des Unerkannten, des Inkognito, einem Paralleluniversum in dem sogar das was gesagt werden könnte, oftmals nicht ausgesprochen wird. Sei es aus übermäßigem Taktgefühl, Angst oder weil gedacht wird, es sei nicht relevant. Oder in bestimmten Milieus und in den härtesten Fällen aufgrund bloßer politischer Taktik. Doch selbst auf den ersten Blick erscheint die Welt der Klandestinen nicht wie eine Wüstenlandschaft, im Gegenteil, sie ist bewohnt von lebenden Wesen, Erfahrungen und Ideen, welche unseren sehr nahe stehen, in sowohl den elendsten als auch den faszinierendsten Aspekten unseres Lebens, nahe unserer feurigsten Begehren und leidenschaftlichsten Tagträume.   

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[Graz] Fight the police! Polizeigewalt in Graz

Mittwoch, Juni 11th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Aus einem Facebookbericht:

VERBRECHERISCHE POLIZEIGEWALT IN GRAZ!
Leute nehmt euch die Zeit bitte.. Es geht um einen guten Freund von mir der vorige Woche bei einer Polizeikontrolle von ein paar Sektor Beamten zusammengeschlagen und aufs Ärgste rassistisch beschimpft wurde!
Der Vorfall hat sich folgendermaßen zugetragen: Wie wir alle mitbekommen haben, gab es einen kleinen Konflikt zwischen Afghaner und Tschetschener. An diesem Tag war Said (Tschetschener) zufällig mit seinem Auto unterwegs und sah einige seiner Landsmänner vor dem Volksgartenpark stehen. Said parkte in der gegenüber liegenden Klinkgasse, überquerte die Straße und gesellte sich zu den Männern. Plötzlich kam von allen Seiten Polizei, Kobra, Kripo, normale Beamte, sowie Sektor Graz Beamte mit Polzeihunden (das Video kennt ihr ja bereits) um die 'Versammlung' der Tschetschenen aufzulösen und eine weitere Eskalation zwischen den beiden Volksgruppen zu vermeiden. Laut Augenzeugen kamen einige Beamte auf die Gruppe der Tscheteschenen zu und schrien dabei lautstark rassistische Aussagen.

 

SAID SCHREIBT FOLGENDES: "Einer der Polizisten schupfte mich weg und schrie 'Verpiss dich scheiß Ausländer', danach verlangte ich nach seiner Dienstnummer die ich mir laut Aussage des Polizisten in den Arsch stecken sollte. Er provozierte mich weiter und es kam zu einer heftigen Diskussion woraufhin ich den Park verlassen musste. Er befahl mir Richtung Lendplatz zu gehen, mein Auto jedoch parkte genau in der anderen Richtung … also ging ich einfach Richtung Auto – als er das sah lief er auf mich zu mit seinem Schäferhund und schrie erneut 'VERPISS DICH VON HIER!', ich zeigte auf mein Auto, wollte ihm nur erklären das ich wegfahren möchte woraufhin der Sektor Beamte mir mit der FAUST INS GESICHT schlug! Ich ging zu Boden und hielt mein Kopf, da bemerkte ich schon dass ein Dutzend Sektor Beamten mich umzingelt hatten – ich stand auf und wollte mich VERBAL wehren als man mich von allen Seiten attackierte – mit Fäusten, Schlagstöcken, Tritten usw. DAS VOLLE PROGRAMM!
Mit Handschellen fixiert schliff man mich in den Polizeibus, in den auch der Beamte einstieg und zu seinem Kollegen sagte "MACH DIE TÜR ZU ICH ZEIG DEM SCHEISS AUSLÄNDER WIE MAN DAS MACHT" … es folgten mehrere Faustschläge ins Gesicht und Körper. Ein anderer Beamter schlug meinen Kopf wiederholt gegen die Busscheibe! Auf dem Weg ins Revier sagte einer der Beamten zu mir: "ICH WÜRDE DICH GERNE BORDSTEIN FRESSEN LASSEN WIE DEN NEGER AUS AMERICAN HISTORY X" ! Die anderen Beamten im Bus haben gelacht & zugestimmt ! Ich wurde noch dazu angezeigt wegen schwerer Körperverletzung an einem Polizeibeamten!! Ich habe natürlich auch eine Anzeige gemacht, doch wie die ihre Brutalität rechtfertigen werden, dass wissen wir eh, deshalb brauche ich hier eure Unterstützung. Danke euch!"

SO LEUTE TEILT DAS DENN WAS DA PASSIERT IST HAT NICHTS MEHR MIT GESETZ UND DEN RECHTEN DER EXEKUTIVE ZU TUN!! MAN KANN SICH NICHT ALLES ERLAUBEN NUR WEIL MAN EINE UNIFORM TRÄGT !!

Österreich Bullenstaat, wir haben dich zum Kotzen satt!

Wenn Rassist_innen zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!

HH: Wilde Demos und Krawall gegen die Grenzen und ihre Wächter

Mittwoch, Juni 11th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

black catNachdem es am Donnerstag den 05.06. zu brutalen Übergriffen von Bullen auf einen Protest der Lampedusa Flüchtlinge und Unterstützer_innen auf dem Hamburger Rathausmarkt gekommen war, gingen Freitag Abend hunderte Menschen in St. Pauli auf die Straße.

Eine große unautorisierte Demonstration mit bis zu 1000 Menschen begann gegen 20 Uhr auf dem Neuen Pferdemarkt und ging über das Schulterblatt. Parolen gegen Staat und Grenzen wurden gegen Häuserwände, Banken und Geschäfte gesprüht, Feuerwerk gezündet und es war laut.

Nachdem die Bullen die Demonstration aufgestoppt hatten verteilte sich die Masse und traf sich zu verschiedenen Uhrzeiten an verschiedenen Orten im Viertel wieder. Zum Teil gab es mehrere Demonstrationen gleichzeitig. Das SPD Büro in St. Pauli wurde angegriffen außerdem wurde der Hauseingang des Wohnhauses der Justiz-Senatorin von Hamburg in der Brigittenstraße zerstört. Es wurde viele Barrikaden errichtet und die Bullen zum Teil angegriffen. Dies sind nur wenige Eindrücke dieser Nacht.
Die Bullen waren nicht in der Lage die Situation unter Kontrolle zu bringen. Es war erfreulich zu sehen das viele auf Eigeninitiative gesetzt haben und gut vorbereitet waren.

Keine Grenzen! Keine Staaten!

Für viele unkontrollierte Sommernächte!
Wie heute Nacht frischgesprüht an einer Hauswand in St. Pauli zu lesen war:
"Für die soziale Revolte!"

RH-Info-Aussendung zum antifaschistischen #NoBurschis-Aktionstag am 4. Juni 2014 in Wien

Mittwoch, Juni 11th, 2014

 (gefunden auf: linksunten.indymedia.org

Logo der Roten Hilfe

Gegen Mittag begannen die Aktivitäten an der Unirampe – stets begleitet mit massiver Polizeipräsenz, die bereits Tage vorher in der Wiener Innenstadt allgegenwärtig war. Medial hetzte die Journaille in bekannter Manier pauschal gegen alle Demo-TeilnehmerInnen und journalistische Gewaltphantasien (Bürgerkriegsszenarien links gegen rechts udgl.) wurden breitgetreten. (mehr …)

[Wien] Spanische Botschaft mit Farbe angegriffen

Dienstag, Juni 10th, 2014

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

In der Nacht auf Montag, den 2. Juni, wurde die spanische Botschaft in Wien mit Farbflaschen angegriffen und mit Schriftzügen versehen („Rache für die Räumung des besetzen Hauses Can Vies“).

Solidarität mit den Kämpfenden in Barcelona und überall!
Keine Räumung ohne uns!
Can Vies, No estas Sola! Du bist nicht allein!
Freiheit für alle Gefangenen!

„Vogelperspektiven“ Buchrezension von Thomas Meyer-Falk

Donnerstag, Juni 5th, 2014

(gefunden auf: noprisonnostate.blogsport.de)


Schon im Herbst 2012 leg­ten die An­ar­chis­t_in­nen in So­li­da­ri­tät aus
Ham­burg Tho­mas Bra­vens “Vo­gel­per­spek­ti­ven“ neu auf; und nach wie vor
gibt es dort die Mög­lich­keit ein Ex­em­plar zu be­stel­len (für Ge­fan­ge­ne
sogar für um­sonst). Bra­ven ver­brach­te in den 80ern ge­zwun­ge­ner­ma­ßen
ei­ni­ge Jahre in ba­den-​würt­tem­ber­gi­schen Knäs­ten. In sei­nem Buch
be­rich­tet er über seine ein­drück­lichs­ten Er­fah­run­gen, wech­selnd zwi­schen
der ei­ge­nen Bio­gra­fie sei­ner Kind­heit und Er­leb­nis­sen im Ge­fäng­nis. Aus
jeder Zeile spricht der wi­der­stän­di­ge Geist, den auch Isohaft und
kör­per­li­che Miss­hand­lung nicht bre­chen konn­ten. Re­vol­te be­ginnt im
ei­ge­nen Her­zen – und Bra­ven er­zählt davon, wie er mit jeder Faser des
Kör­pers re­vol­tier­te und stets ver­such­te aus­zu­bre­chen aus den Knäs­ten,
das durch­aus er­folg­reich. Auch im zeit­li­chen Ab­stand von nun bald 25
Jah­ren, denn erst­mals wurde “Vo­gel­per­spek­ti­ven” 1990 ver­öf­fent­licht, ist
das Buch un­be­dingt le­sens­wert: als his­to­ri­sches Zeug­nis, aber
gleich­falls als In­spi­ra­ti­on für heu­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen von In­haf­tier­ten,
wie An­ti-​Knast-​Ak­ti­vis­t_in­nen.

Tho­mas Bra­ven, ” Vo­gel­per­spek­ti­ven”
zu be­stel­len: on­line no­pri­son_­nosta­te(-at-)riseup.​net
brief­lich: An­ar­chis­t_in­nen in So­li­da­ri­tät c/o Schwarz­markt ‚
kl. Schä­fer­kamp 46, 20357 Ham­burg

Tho­mas Mey­er-​Falk,
c/o jva frei­burg – SV-​Abt­lg.
her­mann-​her­der-​str. 8
d-​79104 frei­burg

»…and rob their houses« (Hausdurchsuchung bei Black Mosquito)

Montag, Juni 2nd, 2014

(gefunden auf: followthecops.blogsport.de)

Am 12.​03.​2014 fand in Flens­burg eine Haus­durch­su­chung statt. Um 10:30 stan­den je ca. 5 Be­am­te des LKA / K5 (Staats­schutz) vor den Türen des Wohn­pro­jek­tes Sen­f­fa­brik und den Bü­ro­räu­men des an­ar­chis­ti­schen Ver­san­des black-​mos­qui­to. Durch­sucht wur­den nur die Bü­ro­räu­me
Im Be­schluss wird gegen den an­geb­lich ver­ant­wort­li­chen N. er­mit­telt. Vor­wurf: „öf­fent­li­che Auf­for­de­rung zu Straf­ta­ten“. Kon­kret wurde nach einem Auf­kle­ber mit dem Auf­druck „Fol­low the Cops back Home“ ge­sucht.
(mehr …)