Gecka 43 (Gschichtln aus Wien)
Test their logic (Hip Hop, Toronto)
Selbstlaut (Hip Hop, Linz)
Yasmo (Rap, Wien)
Einlass: 20:00 | Beginn 21:00
EKH | Wielandgasse 2-4 | 1100 Wien
Gecka 43 (Gschichtln aus Wien)
Test their logic (Hip Hop, Toronto)
Selbstlaut (Hip Hop, Linz)
Yasmo (Rap, Wien)
Einlass: 20:00 | Beginn 21:00
EKH | Wielandgasse 2-4 | 1100 Wien
Vortrag und Diskussion über: den G-20 Gipfel in Toronto, Kanda. Mobilisierung, Aktionen, Verfolgung.
Rund um ein Treffen von Politikern der zwanzig vermeintlich wichtigsten Staaten der Welt im Juni 2010 in Toronto, der größten Stadt Kanadas, kam es zu ausgedehnten Protesten und zu über 1100 Verhaftungen. Zwei "radical community organizers" aus Toronto präsentieren eine kurze Einführung in radikale Politiken in Kanada und berichten, was vor und während des Gipfel alles passierte. Seither sind zahlreiche Prozesse wegen "Verschwörung" im Gange, eine Vorgangsweise die den willkürlichen Ermittlungen, Überwachungen und Prozessen nach dem berüchtigten Gummiparagraphen §278 in Österreich ähnelt.
Die Veranstaltung findet in Englisch und Deutsch statt.
Wie immer mit veganem Buffet, Kuchen, Cafe und Tee.
Offen ab 17:00 Uhr | Beginn 18:00 Uhr
Lolligo | Fischerstiege 4-8 | U1, U4 Schwedenplatz
Diskussionen rund um Knast und Repression.
ab 18:00 Uhr in der Medienwerkstatt/EKH/2. Stock.
Mit Infotisch, warmem Essen und warmen sowie kalten Getränken.
Neuigkeiten von der Repressionswelle gegen AnarchistInnen in Florenz.
Beim diesmonatigen ABC-Cafe werden Leute aus Florenz über die aktuelle Situation vor Ort berichten. Hier der Ankündigungstext auf Englisch: News and Informations about repression of the "anarchist-students movement" (so called in the newspapers) in florence, where 80 people are investigated and around 40 have different restrictions of freedom, since the article 416 in penal code is applied to them. In fact, all over Italy the strategy of repression is changing in the last years, when the charge of "terrorism" is almost disappearing (art. 270 cp, only quoted in Lecce and Terni), maybe because it was too difficult for police to show that demonstrations, squatting, riots and graffiti are terrorism, so that now the art. 416 ("associazione a delinquere", the same for "mafia") is applied more and more often. In Bologna, as you probably already know, the biggest part of the anarchist movement (connected to the place called "Fuoriluogo") has been arrested one week before the florentine police operation because of the same charge, in the context of the struggle against ENI petrol company.
In der anschließenden Diskussion soll die auch hierzulande stattfindende Ausdehnung der Organisationsparagraphen (Mafia/Kriminelle Organisation, Terrorismus) gegenüber AnarchistInnen und politisch unliebsame Menschen vergleichsweise betrachtet werden.
Wie immer mit lecker veganem Buffet, Kuchen, Kaffee und Tee.
Offen ab 17:00 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr.
Medienwerkstatt | EKH | Wielandgasse 2-4 | 1100 Wien
von an die Waisen des Existierenden
Am Mittwoch 22. Juli wurde im Bundesstrafgericht von Bellinzona das Urteil gesprochen. 3 Jahre und 4 Monate für Silvia, 3 Jahre und 6 Monate für Billy, 3 Jahre und 8 Monate für Costa. Damit liegt das Strafmaß über den Anträgen der Bundesanwaltschaft (2 bis 3 Jahre). Die beiden Männer erhielten aufgrund von Vorstrafen ein höheres Strafmaß. Die Untersuchungshaft von 464 Tagen wird in allen drei Fällen angerechnet. Verurteilt wurden die drei wegen strafbarer Vorbereitungshandlung zur Brandstiftung sowie Verbergens und Weiterschaffens von Sprengstoffen. Von dem dritten Anklagepunkt hingegen, unbefugte Einfuhr von Sprengmitteln, sind die drei freigesprochen worden. Laut Gericht gebe es keine ausreichenden Beweise, dass sie den Sprengstoff selbst in die Schweiz eingeführt hätten. Den Einwand der Verteidigung, bei der Verkehrskontrolle hätte es sich um eine gezielte, nicht genehmigte Fahndung aufgrund von Hinweisen italienischer Geheimdienste gehalten, liess das Gericht nicht gelten. Das Urteil ist jedoch noch nicht definitiv: Der Verteidiger Marcel Bosonnet kündigte an, dass er das Urteil an das Bundesgericht weiterziehen werde. Der verantwortliche Richter heisst Walter Wüthrich. (mehr …)
Das Trauma des Leidens unter der staatlichen Repression nahm für Billy, Silvia und Costa in der Schweiz am 15. April 2010 seinen Anfang. Seit sie durch die Polizei angehalten, von der Justiz monatelang (und nach wie vor) in Untersuchungshaft gesteckt wurden und seit die medialen, politischen und wirtschaftlichen Interessenskreise ihre bürgerlichen Muskeln spielen lassen, sehen sich unsere Kumpanen mit einer kalten, isolierten und von Schikanen durchtränkten Gefängnissrealität konfrontiert. Die Quälbarkeit der Körper und der Psyche, durch den Druck der Repression und der perfiden Gewalt durch das Knastsystem, lässt sich nicht verleugnen. Wer nun aber glaubt, dass der Kampf unserer drei anarchistischen Genossen deswegen gemildert wurde, ist sich der Stärke ihrer Überzeugungen und ihres Kampfes nicht bewusst.
(mehr …)
Unter folgendem Link findet ihr neben dem Solidaritätsaufruf, einen Newswire, diverse Beiträge die inhaltlich Repression und Solidarität aber auch Entsolidarisierung (wie im Falle der Libertären Aktion Winterthur) behandeln, sowie diverse Ergänzungen aus der bürgerlichen Presse. http://ch.indymedia.org/demix/2011/07/82580.shtml
Hier einige Artikel in Online Ausgaben von Schweizer Zeitungen:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/50-Anarchisten-vor-Gerichtsgebaeude/story/14172885
Interview mit dem 'Linksextremismus-Experten' Jean-Marc Flückiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wie-koterroristen-funktionieren/story/25649561
Hier einige Links zu Video-Streams des Schweizer Fernsehens:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e96e0711-c928-4b63-88c9-99854198985f
http://videoportal.sf.tv/video?id=b4b5f1b1-1594-4ff5-adbd-471884d64002
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=37228d20-a817-4ed8-828f-91cd9a9b2a6d
Und hier noch einige Radio Beiträge, darunter eine Analyse des 'Linksextremismus-Experten' Jean-Marc Flükiger:
http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10186860.html
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/info-3/2671.sh10186905.html
Hier einige Fotos vom Prozess:
http://switzerland.indymedia.org/de/2011/07/82609.shtml
Morgen (22.07.2011) wird das Urteil erwartet!
Solidarität mit Billy, Costa und Silvia!
Freiheit für alle Gefangenen!
Das Datum für den Prozess gegen Billy, Costa und Silvia wurde festgelegt: Am Dienstag, 19. Juli, wird die Hauptverhandlung stattfinden, die eventuell bis am Mittwoch, 20. Juli, dauern kann. Am Freitag, 22. Juli wird das Urteil ausgesprochen. Der Prozess wird in Bellinzona/Schweiz stattfinden.
Im Juli wird kein ABC Cafe stattfinden. Das nächste Cafe wirds am 21. August geben. Ort, Zeit und Programm werden wir auf unserer Website noch bekanntgeben.
Bericht zur Repression in Chile
Diesen Sonntag lädt das ABC wieder zu einem informativen und
gemütlichen Nachmittag ein.
Wir wollen uns nochmal mit der Lage einiger derzeitiger Gefangener Companerxs in Santiago de Chile befassen. Es wird sich jedoch nicht um soetwas wie eine Wiederholung handeln sondern eher mehr um die Möglichkeit die Lage noch genauer zu analysieren.
Da wir zur Zeit Besuch von 3 Companerxs aus Santiago haben bietet sich Möglichkeit für mehr Fragen und auch Antworten. Wir werden uns mit der aktuellen Lage, aber auch der Vergangenheit befassen.
Aus aktuellem Anlass wird auch die Situation von Companero Tortuga, welcher kürzlich bei dem Versuch eine Bombe in einer Bank zu zünden schwer verletzt wurde, besprochen.
Thema: Griechenland Nach dem zehnten Generalstreik innerhalb eines Jahres am 16.5. wurden dutzende Companeir@s von der Polizei ins Spital geprügelt, einer lag eine Woche im Koma und überlebte nur knapp. Die Tage darauf läßt der Staat die Kettenhunde der bürgerlichen Herrschaft vom Stappel: rechtsextreme Banden veranstalten Hetzjagden und greifen einige Besetzungen in Athen an. Die Polizei verhaftet für die Medien einige Angreifer, ein paar Blocks weiter werden sie wieder freigelassen und durch Migranten ersetzt. Ein 22-jähriger Migrant aus Bangladesch wird auf offener Strasse ermordet. Der Rückzug der faschistischen Täter wird mittels Tränengas der Polizei gedeckt. Szenen, die durchaus als staatlich inszenierte Pogrome bezeichnet werden können.
What the fuck is… Ebergassing?!
Ebergassing. 11.April 1995. Zwei Menschen aus autonomen Zusammenhängen sterben beim Versuch einen Strommasten zu sprengen. Dann die verbissene Suche nach dem angeblichen „dritten Mann“. Hausdurchsuchungen. Repression. Szenespaltungen? Tabu?
Für ältere AktivistInnen ist der Name ein Begriff, war Ebergassing Teil einer Neuausrichtung oder Abgrenzung der eigenen politischen Positionierung – nicht nur, aber auch aufgrund der Repression, die durch Ebergassing ausgelöst worden ist. Jüngeren Generationen sagt „Ebergassing“ heute kaum etwas, bei Nachfragen gibt es oft kryptische Antworten, Kopfschütteln und Schulterzucken. Fast scheint es so, als ob sich KronenzeitungsjournalistInnen in schmierigen Kolumnen gegen „linken Terror“ besser erinnern können als GenossInnen von früher, die „damals“ aktiv waren… (mehr …)
Am 2. Mai wurden die 13 TierrechtlerInnen nach 14 Monaten vor Gericht und fast 100 Verhandlungstagen in allen Punkten freigesprochen. Zum Auftakt des letztens Verhandlungstages haben sich in Wiener Neustadt, einer Kleinstadt etwa 50 Kilometer südlich von Wien, etwa 200 solidarische Menschen eingefunden. Nachdem die Verhandlung geschlossen wurde, haben sich etwa 70 Menschen spontan zu einer Demo rund um den Knast in Wiener Neustadt zusammengefunden. Denn trotz der Freisprüche im Tierrechtsverfahren war es den Beteiligten wichtig, die Freilassung aller sowie die Zerstörung aller Gefängnisse zu fordern. (mehr …)
Etwa zwei Jahre lang stand das Kardinal-König-Integrationshaus in der historischen Simmeringer Siedlung "Macondo" leer. Spekulationen darüber, dass im "Gelben Haus" in Kaiserebersdorf eine Polizeistation oder ein Abschiebegefängnis eingerichtet werden sollten, umrankten das Gebäude diese gesamte Zeit über. Gewissheit über die neue Nutzung gibt es erst seit wenigen Monaten.
"Gelindes Mittel"?: Neue Strategie zur Erhaltung des rassistischen Konsenses
Als nach der Verhaftung der Geschwister Komani und ihres Vaters auch bürgerliche Organisationen und Medien außergewöhnlich lauten Protest äußerten, fand sich das Innenministerium vor selten großem Handlungsdruckdruck. "Kinder gehören nicht ins Gefängnis" war einer der Kritikpunkte, auf die das Innenministerium eine rasche Antwort zu finden suchte. Schließlich galt es fürs Ministerium darauf zu achten, keine Gefahren für die konsensuale Zustimmung zur seit Jahren vollzogenen Abschiebe- und Ausweisungspraxis aufkommen zu lassen. So wurde in einer Stellungnahme vom (mehr …)
Mehr als tausend Menschen wurden im letzten Jahr alleine aus Wien abgeschoben. In der Regel gehen die Deportationen unbemerkt über die Bühne. Es ist eine traurige, beschämende Realität, dass diese Praxis von der österreichischen Mehrheitsbevölkerung begrüßt, oder stillschweigend akzeptiert wird. Dagegen Stellung bezogen und Widerstand geleistet wird nur von Wenigen.
Dennoch gelingt es von Zeit zu Zeit, das Thema anhand von Einzelfälle über den Umweg der Massenmedien an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. So war dies auch im Oktober 2010 der Fall, als sich eine folgenreiche Abschiebung ereignete. Nachdem zwei kosovarische Mädchen und ihr Vater in aller Früh von der Fremdenpolizei aus dem "Freunde Schützen Haus" – einem Ort, in dem Menschen leben, die kurz vor der Ausschaffung stehen – in ein Polizeianhaltezentrum gebracht und bald darauf deportiert wurden, regte sich massiver Protest. In Wien kam es zu einer spontanen Demonstration mit 400 TeilnehmerInnen und durch die heftige Kritik von unterschiedlichsten Seiten hatten die Systemmedien bald ihre Schlagzeile und den Aufhänger der "Geschichte der Komani-Zwillinge". In der Folge kam es zu einer Demo mit etwa tausend SchülerInnen in Wien am Ballhausplatz. In Steyr, einer oberösterreichischen Kleinstadt, in der die Familie seit mehr als fünf Jahren lebte, kam es zu einem Fakelzug mit wiederum fast tausend Menschen. Zusätzlich wurde eine Online-Petition ins Leben gerufen, die während des letzten halben Jahres bereits von 115.000 Menschen unterzeichnet wurde. (mehr …)
Im Rahmen der Langen Nacht der Anarchie wird die ABC Wien ein Diskussion unter dem Titel "Anarchistische Gefängniskritik" veranstalten. Zum Inhalt:
Wir werden Fragen nachgehen, die uns in der Auseinandersetzung mit Gefängnis ganz zental erscheinen. Was bedeutet es im Knast zu sitzen? In welchem breiteren Rahmen sind Knäste und andere Zwangsanstalten eingebunden? Was hat Knast mit Ökonomie, Staat und Gesellschaft zu tun? Welche Formen von Solidarität gibt es? Diese und weitere Fragen werden wir zur Diskussion stellen. Zusätzlich werden wir den Workshop mit einigen Texten, die uns wichtig und interessant erscheinen, erweitern.
22:00 Uhr Infomaden | EKH
Wielandgasse 2-4 | Favoriten
Diese Mal zeigen wir den Film "Against the Wall", der den Aufstand in den 1970er Jahren in Attica thematisiert. Es wird eine Einführung und im Anschluß eine Diskussion geben. Wie immer mit lecker veganem Essen und Infotisch.
21.04.2011 | 20:00 Uhr
EKH | Medienwerkstatt
Wielandgasse 2-4 | Favoriten
im W23 (Wipplingerstrasse 23; 1010 Wien)
Das Cafe startet um 17 Uhr, die Veranstaltung um 19 Uhr
Das Anarchist Black Cross Cafe im April 2011 wird die Kriminalisierung von Jock
Palfreeman zum Thema haben. Jock sitzt seit 2007 in Sofia im Knast. Jock hatte sich in einen Angriff von Nazis gegen zwei Roma eingemischt. Er musste sich gegen eine Überzahl von Faschisten verteidigen. In der Auseinandersetzung setzten die Beteiligten Messer ein, dabei wurde einer der Angreifer getötet, ein weiterer verletzt.
(mehr …)
übernommen von Anarchist Black Cross Berlin
In den frühen Morgenstunden des 6. April 2011 rückten über 300 italienische PolizistInnen in mehreren Wohnungen in einer Vielzahl von Städten (Bologna, Ferrara, Modena, Rom, Padova, Trento, Reggio Calabria, Ancona, Torino, Lecce, Napoli, Trieste, Genua, Teramo, Forlì, Ravenna und Mailand) in Italien ein, um Durchsuchungen und Verhaftungen von anarchistischen Gefährten durchzuführen. 60 Objekte und Wohnungen wurden durchsucht im Rahmen einer Operation, die gegen 26 GenossInnen läuft. Sie werden beschuldigt MitgliederInnen einer „subversiven Vereinigung mit umstürzlerischen Zielen“ zu sein, fünf von ihnen sind in Bologna verhaftet worden und befinden sich in Haft. Koordiniert werden die Ermittlungen, die seit 2009 laufen, von den Digos in Bologna, Digos ist die politische Polizei Italiens.
Das diesmonatige ABC Cafe wird sich um die Situation von(anarchistischen) Gefangenen in der Schweiz drehen.
Wie auch in Resteuropa nimmt auch dort die Repression ständig zu, und viele Leute sitzen hinter Gittern. Updates und Grundlegendes zu Marco
Camenisch der sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hat und weiterhin kämpft.
Infos zu Billy, Costa und Silvia! Und auch Steven der seit Dezember in Untersuchunghaft sitzt!
Über Aktivist_innen und Gefangene, über Repression und Widerstand!
Gegen Käfige und Knäste! Für die Freiheit aller!
Buffet ab 17:00 Uhr
Infoveranstaltung ab 18:00 Uhr
Medienwerkstatt, EKH, 2. Stock
Beim ABC Cafe im Februar wird es einen Vortrag mit anschließender Diskussion zu den Ereignissen speziell der letzten Monate, aber auch der letzen Jahre in Chile geben. Wir erzählen über den Tod von Mauricio Morales 2008; die Razzien und Angriffe auf besetzte Häuser im Dezember 2009, während aufgrund von Erdbeben der Notstand ausgerufen war; die Verhafungswelle gegen AnarchistInnen im August 2010; und darüber hinaus über die Geschehnisse im Dezember 2010 die rund 80 Gefangenen im Knast von Santiago das Leben kostete. (mehr …)
Freiheit für Steven!
Alltäglich gefangen oder gefangen im Alltag
Unser Freund Steven wurde am 15. Dezember 2010 verhaftet und befindet sich seither im BGZ in Untersuchungshaft. Gestützt auf eine äusserst fragwürdige Beweislage, wird ihm vorgeworfen, letzten Herbst auf der Hardbrückenbaustelle in Zürich ein Feuer gelegt zu haben. (mehr …)
The four comrades, including UK anarchist Simon Chapman, have been found not guilty for all (except one minor charge) in Greek court of the charges going back to the EU Summit protests and riots in Thessaloniki in 2003.
All four of the defendants are free. All the initial charges were dropped apart from “distinguished defiance of authority” which was then reduced to “minor defiance of authority”. This is a misdemeanour, carrying a 6-month suspended sentence, but none of them will be imprisoned unless of course someone is charged again during these six months. This was the best the juries could ever do, since they had to be charged of something, in order to “justify” the six months they had spent in prison back in 2003.
Mittwoch 02.02.2011, Linz (Kapu)
Donnerstag 03.02.2011, Salzburg (Sub)
Freitag 04.02.2011, Innsbruck (Dezentral)
Samstag 05.02.2011, Spittal/Drau (AJZ)
Sonntag 06.02.2011, Graz (Sub)
Wenn es um das Wesen und die Existenz von Gefängnissen geht stellen KritikerInnen zwangsläufig immer wieder die selben Fragen. 'Was machen wir mit Vergewaltigern und Mördern? Wollt ihr, dass die alle frei herumlaufen? … und überhaupt: Was ist mit den Nazis?' (mehr …)
On January 17, actions in solidarity with the imprisoned and persecuted anarchists from Greece were carried out in Vienna/austria. Several spots in the inner city show slogans like "17.1.11 – Athens burn!" or "Korydallos prison burn!". the Greek embassy has been attacked with paint bombs.
On january 17th the trial against 13 anarchists, who are accused of membership with the "Conspiracy of Cells of Fire", facing charges up to 25 years in prison, has started at the court of Korydallos prison. additionally, only a few days before the trial started, greek police again arrested 5 anarchists in athens under the charges of terrorism. these are only the most recent attacks against the anarchist movement in greece.
von: abc-berlin.net
Am 17. Januar 2011 wird der erste Prozess gegen vermeintliche MitgliederInnen der griechischen Stadtguerilla “Conspiracy of the Cells of Fire” beginnen, in Athen im Gerichtssaal des Knastes Korydallos. Die Gruppe verübte in den letzten Jahren unzählige Angriffe auf staatliche und kapitalistische Institutionen und wird vom griechischen Staat als „terroristische Vereinigung“ eingestuft.
Wir wollen hier einen kurzen Überblick über die Gruppe und die Verhaftungen geben.
Brand- und Sprengstoffanschläge
Die ersten Aktionen unter dem Namen “Conspiracy of the Cells of Fire” fanden im Jahr 2007 statt. Anfangs gab es Brandanschläge, unter anderem auf Militäreinrichtungen und Bullenwachen, Banken, Büros der regierenden Parteien, Autohändler und hochwertige Autos, und vieles mehr. Oft gab es Tage in denen eine Vielzahl von Aktionen stattfanden, was die Wirkung und Intensität stark erhöhte. Nach den Aktionen wurden stets Kommunikees veröffentlicht. Mit der Zeit wurden auch Sprengstoffe bei Aktionen eingesetzt, wie Anfang Januar 2010 bei der Aktion auf das griechische Parlament, Ende Dezember 2010 auf das Verwaltungsgericht.
(mehr …)
Dieses mal gibt es eine Infoveranstaltung zu den Reykavik 9: Im Laufe der Aktionen und Demonstrationen gegen die Regierung und Korruption in Island wurden 9 AktivistInnen wegen eines angeblichen Angriffes auf das Parlament angeklagt. Ihnen stehen bei einer Verurteilung 1 bis 16 Jahre Haft bevor!
Wie immer mit veganem Buffet, Kaffee, Tee, Kuchen und Infotisch
Cafe ist ab 17:00 Uhr, Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr
In der Medienwerkstatt im 2. Stock | EKH | Wielandgasse 2-4 | 1100 Wien
Christos Politis wurde am 4. Dezember 2010 in Athen verhaftet. Ihm wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.
Letter from imprisoned comrade Christos Politis, one of the 6 arrested on the 4th of December during a widespread anti-terrorist operation
Some very first thoughts on my detention:
1. This letter does not constitute an overall political analysis of the anti-terrorist operation which began on December 4th, but rather a first political reading of my detention; of its meanings and wider aims.
Genossen und Genossinnen,
wir sind drei politische Gefangene, Mitglieder der bewaffnet kämpfenden Organisation Revolutionärer Kampf [Epanastatikos Agonas] und wir senden euch unsere kämpferischen Grüße aus den griechischen Gefängnissen.
Wir wurden im April 2010 zusammen mit drei weiteren Genossen festgenommen, die der Mitgliedschaft in der Organisation beschuldigt werden und sind seitdem in Untersuchungshaft, auf unseren Prozess in den ersten Monaten 2011 wartend.
Wir drei haben mit einer an die Gesellschaft gerichteten Botschaft die Verantwortung für die Teilnahme an der Organisation Revolutionärer Kampf übernommen. Auf diese Weise haben wir unsere Praxis verteidigt, die gegen das Kapital und den Staat gerichtet ist, wobei wir mit unseren Worten und Taten in Richtung auf den Sturz des Staats und des Kapitalismus beigetragen haben, in Richtung auf die gesellschaftliche Revolution für eine staatenlose, antiautoritäre, kommunale und kommunistische Gesellschaft, in der die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leitung und Verwaltung von den Versammlungen des Volkes und den Räten ausgeübt werden. (mehr …)
Am 9. November kam es zu einer Solikundgebung für Mumia Abu-Jamal vor der US-Botschaft in Wien.
Zum Hintergrund: Für den 9. November hat das 3. Bundesberufungsgericht der USA eine mündliche Anhörung von Staatsanwaltschaft und Verteidigung über die Frage der Todesstrafe gegen Mumia Abu-Jamal angesetzt. Seit über 29 Jahren kämpft Mumia Abu-Jamal im US Bundesstaat Pennsylvania um ein neues Verfahren. 1982 war er unter massiven Rechtsbrüchen in einem abgekarteten Verfahren völlig chancenlos zum Tod für den vermeintlichen Mord an dem Polizisten Faulkner verurteilt worden. (mehr …)
Repression in Belarus!
800 Kilometer von Wien in Richtung Osten, das entspricht in etwa der Distanz Wien-Zürich, befindet sich die Grenze und somit die Eingangspforte zu Lukaschenkos diktatorischem Regime in Belarus. Den AnarchistInnen vor Ort ist durch die permanent massive Überwachung ohnehin kaum Handlungsspielraum gegeben, die Staatsgewalt erreichte dennoch mit einer Repressionswelle Anfang September eine neue Dimension der Verfolgung. Ohne Angabe von Gründen wurden mehrere Menschen verschleppt und es ist den Angehörigen oft nicht einmal möglich in Erfahrung zu bringen, in welche Knäste die Betroffenen gesteckt wurden. Nun, nach mehreren Wochen werden sie mit Beschuldigungen konfrontiert, die von Tag zu Tag wechseln: Erst wurden sie für einen Angriff auf die russische Botschaft in Solidarität mit den Geiseln von Chimki verantwortlich gemacht (siehe: www.khimkibattle.org), später war es dann ein Angriff gegen eine Polizeistation und nun geht es um eine antimilitaristische Aktion. (mehr …)
Bei der Veranstaltung werden wir einen Spielfilm über den französischen Banditen Jacques Mesrine zeigen.
Ab 19:00 wird offen sein der Film beginnt gegen 20:00
Außerdem wird's einen Infotisch, Getränke und Vokü geben.
Medienwerkstatt EKH | 20.00 Uhr | Wielandgasse 2-4 | 1100 Wien