{"id":8495,"date":"2020-01-05T20:15:51","date_gmt":"2020-01-05T19:15:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=8495"},"modified":"2020-01-05T20:15:55","modified_gmt":"2020-01-05T19:15:55","slug":"venezuela-k-o-m-i-t-e-e-personlicher-bericht-vom-knastbesuch-brief-von-peter-aus-dem-knast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=8495","title":{"rendered":"[Venezuela] K.O.M.I.T.E.E.: Pers\u00f6nlicher Bericht vom Knastbesuch &#038; Brief von Peter aus dem Knast"},"content":{"rendered":"\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ende-aus.net\/2019\/12\/27\/persoenlicher-bericht-vom-knastbesuch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"ende aus (opens in a new tab)\">ende aus<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"chapo\">\n<h4><strong>Bericht des Knastbesuchs, <\/strong>M\u00e9rida, 25.12.2019<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/?attachment_id=8496\" rel=\"attachment wp-att-8496\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8496\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/interpol-gef\u00e4ngnis-caracas-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><\/a>Am 24.12. und am 31.12. wird den Gefangenen, die nach Interpol-Ersuchen festgenommen wurden, eine Stunde Besuch anstatt der sonst \u00fcblichen 15-20 Minuten pro Woche gew\u00e4hrt. Wir haben die 665 km vom M\u00e9rida nach Caracas in 12 Stunden in einem Privattaxi zur\u00fcckgelegt, um Peter Krauth zu besuchen. Die Adresse dieses \u201eInterpol-Gef\u00e4ngnisses\u201c in Caracas ist im Web nicht zu finden, wir sind auf Peters Anwalt angewiesen, um ihn besuchen zu k\u00f6nnen. Es befindet sich im Geb\u00e4ude der Kriminalpolizei CICPC in der Avenida Este 6 unweit des Parque Carabobo.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"surlignable\">\n<div class=\"texte-principal text\">\n<p>Als wir um 8:00 Uhr vor dem Geb\u00e4ude ankommen, warten dort schon ca. 50 Menschen in unterschiedlichen Schlangen, um Gefangene der verschiedenen Abteilungen im CICPC zu besuchen. Um 9:00 Uhr d\u00fcrfen die ersten Besucher*innen das Geb\u00e4ude betreten. Es stellt sich heraus, dass wir nicht dazu geh\u00f6ren und eine eigene Schlange f\u00fcr den Besuch von Interpolgefangenen bilden m\u00fcssen. Neben uns warten inzwischen ca. 30 Menschen in einer dritten Schlange. Viele ziehen sich wei\u00dfe R\u00f6cke \u00fcber ihre Jeans und anschlie\u00dfend die Hosen aus, bunte T-Shirts werden gegen wei\u00dfe gewechselt. Um die Besuchenden optisch von den Gefangenen zu trennen, ist wei\u00dfe Kleidung vorgeschrieben. Wir haben eine blaue Trainingshose f\u00fcr Peter dabei, weil gefangene M\u00e4nner dort blau tragen m\u00fcssen. Unsere kleine Interpolschlange verl\u00e4ngert sich um weitere 3 Menschen.<\/p>\n<p>Um 9:15 Uhr werden wir ins Geb\u00e4ude gelassen. Wir weisen uns aus und zeigen die Mitbringsel (B\u00fccher, Medizin, Weihnachtss\u00fc\u00dfigkeiten, Trainingshose, Rasierzeug und Postkartengr\u00fc\u00dfe von deutschen und spanischen Freund*innen und Genoss*innen). Interessiert werden alle Dinge begutachtet, Schachteln und Umschl\u00e4ge ge\u00f6ffnet, es wird uns jedoch nicht erlaubt, sie selbst dem Gefangenen zu \u00fcbergeben. Wir wissen also nicht, wo die selbstgebackenen Pl\u00e4tzchen verbleiben werden. Anschlie\u00dfend werden wir in einen schlecht beleuchteten, ger\u00e4umigen Flur gef\u00fchrt und dort auf St\u00fchle verwiesen. Rechts und links gehen schmalere Flure und Zimmer ab.<\/p>\n<p>Eine Gef\u00e4ngnisangestellte schiebt Stuhlreihen zusammen, zwei lange Reihen, sich gegen\u00fcberliegend. Zuerst verstehe ich nicht, was es damit auf sich hat. Ich vermute, dass wir hier erneut warten m\u00fcssen, um dann in einen Besuchsraum gef\u00fchrt zu werden. Neben uns nehmen weitere Menschen Platz. Beim Anblick eines blau gekleideten Mannes, dr\u00e4ngt sich mir das Bild von Anstaltskleidung auf und richtig, die Person nimmt auf der gegen\u00fcberliegenden Seite der Stuhlreihe Platz und wird von ihren Angeh\u00f6rigen begr\u00fc\u00dft. Es dauert noch einige Minuten, bis ich Peter entdecke, der sich einen Weg durch die Angestellten bahnt und die Treppen zu uns hochsteigt.<\/p>\n<p>Hinter uns stehen Beamt*innen an beiden Seiten aufgereiht, um die Besuche zu \u00fcberwachen. Eine Stunde verfliegt im Nu. Peter erz\u00e4hlt von der t\u00e4glichen Routine, schildert seine Haftbedingungen. Ein Gefangener wurde verlegt, einer ausgeliefert, nun leben 10 M\u00e4nner in einem Raum von 20 qm. Der Boden ist bedeckt von Matratzen, die den ganzen Tag dort verbleiben. Die Bewegungsfreiheit jedes einzelnen beschr\u00e4nkt sich auf die eigene Matratze, es gibt keine anderen Wege um zu laufen, ohne auf die Matratze eines anderen Gefangenen zu treten.<\/p>\n<p>Morgens wird um 5:30 Uhr das Licht angeschaltet. Wer Kaffee oder Tee besitzt, kocht ihn sich mithilfe der Mikrowelle. Selbst das Trinkwasser muss von Freund*innen oder Angeh\u00f6rigen in den Knast gebracht werden. Wer nicht von drau\u00dfen versorgt wird, ist von der Solidarit\u00e4t der Mitgefangenen abh\u00e4ngig oder leidet Hunger und Durst. F\u00fcr Geld ist vieles an Extrabehandlung m\u00f6glich. Gefangene, die Angestellte bestechen, besitzen ein Bett, rauchen auf dem Flur, haben mehr Bewegungsfreiheit\u2026 Peter geh\u00f6rt zu den Normalgefangenen. Ab 6:00 Uhr werden sie zu zweit zur Toilette begleitet. Das ist gleichzeitig die einzige M\u00f6glichkeit sich die Beine zu vertreten. Weitere Toilettenbesuche au\u00dfer der Reihe kosten Geld. Eine Pissflasche f\u00fcr Jeden dient zum Urinieren w\u00e4hrend des Tages im Gemeinschaftsknastraum.<\/p>\n<p>Den Tag rumzubringen ist nicht einfach. Lesen f\u00e4llt bei der schlechten Beleuchtung fast aus. Der Raum der Gefangenen ist fensterlos und \u00e4hnlich schlecht beleuchtet, wie der Flur, in dem wir uns gerade gegen\u00fcbersitzen und versuchen, durch das Stimmengewirr der anderen Besuchenden zu verst\u00e4ndigen. Inzwischen gibt es einen Fernseher im Gefangenenraum. Bis circa 2:00 Uhr nachts dr\u00f6hnt der Sound der Actionfilme. Ruhe gibt es nur zwischen 2:00 und 5:30 Uhr. Zu wenig Zeit, um sich von der dicht aufeinander gedr\u00e4ngten Zwangsgemeinschaft zu erholen und etwas wie Privatsph\u00e4re im Dunkeln zu haben.<\/p>\n<p>Peter br\u00e4uchte dringend mehr Bewegung, um eine normale Verdauung in Gang zu bringen. Er wurde schon ins Krankenhaus gebracht, da er tagelang nicht auf die Toilette gehen konnte und starke Schmerzen hatte. Zwei festgelegte Toiletteng\u00e4nge und Gymnastik auf seiner Matratze vor den Augen von neun Mitgefangenen sind \u00e4u\u00dferst schlechte Bedingungen, um diesen Zustand zu verbessern.<\/p>\n<p>Nach etwas weniger als einer Stunde wird der Besuch abgebrochen. Eine letzte schnelle Umarmung und die Gefangenen werden in einen anderen, f\u00fcr uns nicht einsehbaren Teil des Geb\u00e4udes verbracht. Wir begeben uns zur\u00fcck auf die 12st\u00fcndige Fahrt nach M\u00e9rida, wo Peter gelebt hat und seine Freund*innen auf einen Bericht vom Besuch warten. Da Besuche \u00fcblicherweise nur samstags f\u00fcr 15-25 Minuten erlaubt sind, sind sie f\u00fcr Menschen aus M\u00e9rida kaum machbar. Der Weg nach Caracas ist nur f\u00fcr viel Geld m\u00f6glich, entweder mit gut organisierten Privattaxen zu einem Preis von ca. 450 Dollar, per Flug, wenn mensch Gl\u00fcck hat einen Platz f\u00fcr den einzigen Inlandsflug buchen zu k\u00f6nnen oder m\u00f6glicherweise mit einem noch verkehrenden Nachtbus, was die Gefahr birgt, \u00fcberfallen und ausgeraubt zu werden. Aus diesem Grund kann Peter kaum Besuch von vertrauten Menschen bekommen. Zum Gl\u00fcck gibt es Familienkontakte von seiner Freundin in Caracas, die seine Versorgung mit Lebensmitteln \u00fcbernimmt und die Samstagsbesuche dazu nutzt, dies zu organisieren. Auch sein Anwalt besucht Peter regelm\u00e4\u00dfig mittwochs zu speziellen Zeiten f\u00fcr Anw\u00e4lt*innen.<\/p>\n<p>Viel Kraft f\u00fcr Peter!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<h4 class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.ende-aus.net\/2019\/12\/19\/17-12-19-brief-von-peter-aus-dem-knast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brief von Peter aus dem Knast<\/a><\/h4>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p><em> <a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/?attachment_id=8498\" rel=\"attachment wp-att-8498\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8498\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Knast-mit-Faust-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><\/a>Caracas, 17.12.2019<\/em><\/p>\n<p>Hallo ihr Lieben,<\/p>\n<p>ich sitze jetzt seit \u00fcber 3 Wochen im Interpol-Knast in Caracas. Das ist eher ein Provisorium als ein Knast. Wir sitzen hier zu 11 Knackis auf 20 qm und das ohne Fenster, nur air condition. Die einzige Abwechslung sind 10 Minuten aufs Klo morgens und 15 Minuten am Nachmittag, dabei 1 oder 2 Tage ohne Wasser pro Woche (Erkl\u00e4rung: keine Toilettensp\u00fclung), die Zelle ein einziges Matratzenlager, das einzige M\u00f6bel eine Mikrowelle, um Essen warm zu machen. Also alles nicht einfach, dazu nur 25 Minuten Besuch pro Woche. Die meisten Mitgefangenen sind Colombianer, die nicht ausgeliefert werden, da es keine diplomatischen Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern gibt. Immerhin ist die Solidarit\u00e4t gro\u00df. Es wird geteilt, wenn einer kein Essen hat (Erkl\u00e4rung: Essen muss von Freund*innen oder Angeh\u00f6rigen in den Knast gebracht werden, wenn du niemanden hast, hast du nichts zu essen) und auch wenn es andere Probleme gibt.<\/p>\n<p>Meine Aussichten sind, dass ich warten muss, bis der TSJ eine Entscheidung \u00fcber meine Auslieferung trifft. Nach allem wie die Sache aussieht, besteht kaum die M\u00f6glichkeit, dass ich ausliefert werde, aber bis sich das entscheidet, werden noch ein paar Monate ins Land gehen, laut der Erfahrung meiner Mitgefangenen 4-5 Monate bis es zum Prozess kommt. Darauf habe ich mich eingestellt.<\/p>\n<p>Mein gr\u00f6\u00dftes Problem ist die Verdauung, die bis jetzt nicht funktionieren will, obwohl ich versuche Gymnastik zu machen und mir Obst gebracht wird. Die Hoffung ist einfach, dass es mit der Zeit besser wird.<\/p>\n<p>Gut, ansonsten bin ich guter Dinge, zum einen, da ich wei\u00df, dass die Haft nicht endlos sein wird und ein halbes Jahr eine \u00fcberschaubare Zeit ist, und zum anderen, da ich wei\u00df, dass es euch gibt, eure Solidarit\u00e4t und eure Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe und eine dicke Umarmung, Peter<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"surlignable\">\n<h4><strong>Hintergrund:<\/strong><\/h4>\n<h4><a href=\"https:\/\/www.ende-aus.net\/2019\/12\/11\/alles-hat-ein-ende-nur-die-baw-findet-keins\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Freiheit f\u00fcr Bernhard, Peter und Thomas!<\/strong><\/a><\/h4>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/?attachment_id=8497\" rel=\"attachment wp-att-8497\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8497\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/komitee-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><\/a><\/em>Nach nunmehr fast 25 Jahren werden drei Berliner Autonome \u2013 Peter, Thomas und Bernhard \u2013 wegen der Verabredung zu einem Anschlag, der nie stattgefunden hat, noch immer mit internationalen Haftbefehlen gesucht. Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Oktober 2016 verweigert, die Verfassungsbeschwerde gegen den Paragraphen, der diesen absurden Verfolgungszeitraum erm\u00f6glicht, \u00fcberhaupt anzunehmen.<\/p>\n<p>Bernhard Heidbreder, einer der Untergetauchten, wurde im Juli 2014 in Venezuela festgenommen. Die Bundesanwaltschaft BAW beantragte seine Auslieferung. Dies wurde von venezolanischer Seite abgelehnt. Mittlerweile befindet er sich nach 2-j\u00e4hriger Haft auf freiem Fu\u00df in Caracas.<\/p>\n<p>Peter, Thomas und Bernhard wird vorgeworfen, der militanten Gruppe <a href=\"https:\/\/www.ende-aus.net\/category\/komitee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K.O.M.I.T.E.E.<\/a> angeh\u00f6rt zu haben. Im Oktober 1994 griff das K.O.M.I.T.E.E. mit einem Brandanschlag das Kreiswehrersatzamt in Bad Freienwalde an, um gegen die deutsche Unterst\u00fctzung der T\u00fcrkei im Krieg gegen die Kurd*innen zu protestieren. Es entstand hoher Sach- aber kein Personenschaden. Am 11. April 1995 wollte das K.O.M.I.T.E.E. den in Bau befindlichen Abschiebeknast in Gr\u00fcnau sprengen. W\u00e4hrend der Vorbereitung wurde die Gruppe von der Polizei \u00fcberrascht. Das Vorhaben wurde fallen gelassen. Die Gruppe l\u00f6ste sich einige Monate sp\u00e4ter auf. Bernhard, Thomas und Peter werden seitdem mit internationalem Haftbefehl gesucht und sind auf der Flucht!<\/p>\n<p>Inzwischen sind fast 25 Jahre vergangen. Der Brandanschlag, die \u201eMitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung\u201c und die Vorbereitung der Sprengung des Abschiebeknastes sind verj\u00e4hrt. Allein Paragraph 30 Absatz 2, die \u201eVerabredung zu einem Sprengstoffverbrechen\u201c, erm\u00f6glicht der BAW ihre Verfolgung fortzusetzen, da er eine absolute Verj\u00e4hrungszeit von 40 Jahren vorsieht. Damit wird die blo\u00dfe \u201eVerabredung\u201c l\u00e4nger verfolgt und h\u00f6her bestraft, als die tats\u00e4chliche Vorbereitung der Sprengung.<\/p>\n<p>Die Anw\u00e4lt*innen der Beschuldigten haben gegen die Haftbefehle Beschwerde eingelegt. Diese wurde vom Bundesgerichtshof zur\u00fcckgewiesen. Daraufhin beantragten sie die Pr\u00fcfung des umstrittenen \u00a730 durch das Bundesverfassungsgericht: Er versto\u00dfe gegen das Rechtsstaatsprinzip, das Schuld- und Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeitsprinzip sowie gegen das Gleichbehandlungs- und Bestimmtheitsgebot. Das Bundesverfassungsgericht jedoch hat die Beschwerde nicht zugelassen. Eine Verhandlung wird es also nicht geben.<\/p>\n<p>Nachdem es im September 2019 zu einer erneuten Verhaftung von Bernhard gekommen war, wurde die BAW zum wiederholten Male aufgefordert, die internationalen Haftbefehle f\u00fcr Venezuela aufzuheben. Da der Oberste Gerichtshof Venezuelas schon 2015 beschlossen hatte, dass eine Auslieferung nach Deutschland nicht m\u00f6glich ist, kommt die Aufforderung zur Festnahme in Venezuela der Anstiftung zur illegalen Freiheitsberaubung gleich. Genau dies ist jetzt mit Peter passiert.<\/p>\n<p><strong>Aufhebung aller Haftbefehle im K.O.M.I.T.E.E. Verfahren!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ende-aus.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ende-aus.net\/<\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: ende aus Bericht des Knastbesuchs, M\u00e9rida, 25.12.2019 Am 24.12. und am 31.12. wird den Gefangenen, die nach Interpol-Ersuchen festgenommen wurden, eine Stunde Besuch anstatt der sonst \u00fcblichen 15-20 Minuten pro Woche gew\u00e4hrt. Wir haben die 665 km vom M\u00e9rida nach Caracas in 12 Stunden in einem Privattaxi zur\u00fcckgelegt, um Peter Krauth zu besuchen. 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