{"id":7214,"date":"2019-05-01T14:48:50","date_gmt":"2019-05-01T12:48:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=7214"},"modified":"2019-05-01T14:48:50","modified_gmt":"2019-05-01T12:48:50","slug":"schweiz-verhormethoden-das-handbuch-der-schweizer-polizei-entschlusselt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=7214","title":{"rendered":"[Schweiz] Verh\u00f6rmethoden: Das Handbuch der Schweizer Polizei entschl\u00fcsselt"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/barrikade.info\/article\/2151\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">barrikade<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/?attachment_id=7215\" rel=\"attachment wp-att-7215\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7215\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/verhorraum-4bda3-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><\/a>Die Lekt\u00fcre des Handbuchs \u201edie Geheimnisse der Polizei-Verh\u00f6re und -Anh\u00f6rungen\u201c, 2012 in Lausanne ver\u00f6ffentlicht (bis jetzt nur auf franz\u00f6sich erhaltbar), enth\u00fcllt die gr\u00f6ssten Tricks und die schlechte Wissenschaft, auf die sich die Schweizer Polizei bei der Befragung von verd\u00e4chtigen Personen st\u00fctzt. Das Buch listet die Techniken auf, die von den Ermittler*innen verwendet werden, damit du auspackst. Es ist eine gute Lekt\u00fcre, um sich nicht durch ihre Manipulationen destabilisieren zu lassen und um sich daran zu erinnern, wie Mensch sich vor \u201enetten\u201c Bullen h\u00fcten kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Teppichwissenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Ob ihr es glaubt oder nicht, die Polizist*innen, die euch w\u00e4hrend des Verh\u00f6rs gegen\u00fcbersitzen, sind nichts weniger als Wissenschaftler*innen. Olivier Gu\u00e9niat und Fabio Beno\u00eets Buch ist \u00fcberf\u00fcllt von \u201e<em>wissenschaftlichen<\/em>\u201c Rechtfertigungen der bl\u00f6dsinnigen Manipulationsverfahren, die sie empfehlen. Diese Schein-Wissenschaftler und ihr Gefasel werden ungefiltert in einem Verlag ver\u00f6ffentlicht, der dem sogenannten Aush\u00e4ngeschild der lokalen \u201e<em>Wissenschaft<\/em>\u201c, der EPFL (Eidgen\u00f6ssische Hochschule Lausanne) angeh\u00f6rt. Das Vorwort von Hubert Van Gijseghem- <a href=\"http:\/\/sisyphe.org\/spip.php?article1364\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Psychologe mit kontroversen Theorien<\/strong><\/a>&#8211; gibt den Ton f\u00fcr den Rest des Buches, eine Ode an die \u201e<em>Wissenschaft\u201c und den \u201eFortschritt<\/em>\u201c, vor<\/p>\n<p><em>\u201eIm Labor wurden die verschiedenen Verh\u00f6rtechniken und -Strategien rigoros verglichen, um die ergebniswirksamsten unter ihnen zu identifizieren (\u2026) Dank der Forschung konnten mittelalterliche Verh\u00f6rmethoden zugunsten rigoroser Ans\u00e4tze ausgetauscht werden, die es uns erm\u00f6glichen, der Suche nach der Wahrheit beizutragen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diese eindringliche Suche nach der Wahrheit geh\u00f6re anscheindend der ganzen Menschheit, so der Verfasser des Vorworts. So sehr, dass er das Buch der beiden Polizisten als Geschenk an <em>alle<\/em> beschreibt:<\/p>\n<p><em>\u201eMit der erfolgreichen Erhebung dieser Daten bieten uns Herr Gu\u00e9niat und Herr Beno\u00eet ein Lehrwerk oder einen F\u00fchrer an, der nicht nur f\u00fcr Polizeibeamte, Anw\u00e4lte, Richter, Psychologen, oder Psychiater n\u00fctzlich ist, sondern auch f\u00fcr all jene im \u00f6ffentlichen und privaten Sektor, die einander zuh\u00f6ren m\u00fcssen. Selbst in den allt\u00e4glichsten zwischenmenschlichen Beziehungen hat das Zuh\u00f6ren von jemandem immer etwas mit der \u201eSuche nach der Wahrheit\u201c zu tun.\u201c<\/em><\/p>\n<p>So beginnen unsere Polizeiexperten ihr Werk mit einer abgedroschenen Redensart untersten Niveaus: \u201e<em>Seit jeher versuchen die Menschen unerm\u00fcdlich festzustellen, ob ihre Mitmenschen ihnen die Wahrheit sagen, n\u00e4mlich was ihre Gedanken, Ansichten und Absichten sind.<\/em>\u201c Danke Olivier, danke Fabio, f\u00fcr diese dumme Essentialisierung des Menschen, die jede historische Perspektive kurzerhand ignoriert. Fest steht: Wir werden aus dieser Lekt\u00fcre nichts mitnehmen.<\/p>\n<p>Diese wissenschaftliche Schlamperei zieht sich durch das gesamten Buch. Unsere Experten, von denen niemand weiss, welche Ausbildung (die Polizeiakademie von Savatan?) sie bef\u00e4higte, beginnen mit mutigen neurophysiologischen \u00dcberlegungen und greifen die obskursten Theorien \u00fcber die Gehirnfunktionen auf. Die Leser*innen erfahren zum Beispiel, dass L\u00fcgner*innen aus ihrer rechten Gehirnh\u00e4lfte sch\u00f6pfen, w\u00e4hrend ehrliche Menschen die Linke benutzen. Des weiteren erfahren wir, dass sich diese Asymmetrie im Gesicht widerspiegle: Ein Eckl\u00e4cheln w\u00e4re demnach Zeichen von L\u00fcgen. Die Millionen, die ins Human Brain Project einfliessen, scheinen Fr\u00fcchte zu tragen; die EPFL hat die kriminelle Physiognomie wieder entdeckt- die Wissenschaft, die kriminelle Tendenzen in Gesichtsz\u00fcgen liest.<\/p>\n<p><strong>Wissen, wie man seine Verd\u00e4chtigen liebt <\/strong><\/p>\n<p>Offen gesagt basiert die gesamte von unseren Lieblingspolizeiexperten vorgeschlagene Interviewstrategie auf einem Grundsatz: \u201e<em>Partner*in der verd\u00e4chtigten Person sollst du werden<\/em>\u201c. Denn nein, die Polizei ist nicht da, um Menschen, die viel riskieren, zum Reden zu bringen, sondern einzig und allein um eine starke Bindung mit ihrem*ihrer neuem*neuer Freund*in aufzubauen: \u201e <em>Bei der Vorbereitung des Interviews muss der Ermittler bedenken, dass der Verd\u00e4chtige, den er gleich verh\u00f6ren wird, kein Feind ist, sondern ein Partner, den es zu entdecken, zu begr\u00fcnden und zu \u00fcberzeugen gilt.<\/em>\u201c Zu diesem Zweck laden die Autoren w\u00e4hrend des Verh\u00f6rs die Polizist*innen ein, \u201e<em>eine aktive Beziehung aufzubauen und eine der Entspannung f\u00f6rderliche Atmosph\u00e4re zu schaffen<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Aus diesem Grund -um eine sch\u00f6n starke Beziehung aufzubauen- wird die verd\u00e4chtige Person w\u00e4hrend des Verh\u00f6rs mit einer Polizist*in isoliert: \u201e <em>Durch die Isolierung der Person in einem neutralen Raum, erzwingt der Ermittler die verd\u00e4chtige Person nicht nur, sich zu konzentrieren, sondern baut auch eine direkte und exklusive Bindung zu ihr auf. Sie wird somit schnell zur einzigen Gespr\u00e4chspartnerin. Auf diese Weise kreiert der Ermittler eine unbewusste Abh\u00e4ngigkeit, indem er das Bed\u00fcrfnis nach Kontakt mit der einzigen Bindung f\u00f6rdert<\/em>.\u201c F\u00fcr die Polizist*innen w\u00e4re daher Wolfgang P\u0159iklopil f\u00fcr seine Arbeit an Natascha Kampusch ein Spezialist f\u00fcr den Aufbau einer \u201e<em>gesunden<\/em>\u201c Partnerschaft.<\/p>\n<p>Aber falls der*die Polizist*in sich mit der verd\u00e4chtigen Person anfreunden will, geschieht dies nicht aus der G\u00fcte seines*ihres Herzens. Sondern ganz eifach deshalb, weil er*sie will, das die verd\u00e4chtige Person kooperiert. In diesem Fall, um ein Gest\u00e4ndnis zu bekommen, funktioniert das Zuckerbrot besser als die Peitsche, so die Autoren: \u201e<em>Im Stadium des ersten Kontakts mit dem Verd\u00e4chtigen ist der Polizist weder arrogant, noch herablassend, noch autorit\u00e4r oder starr, einfach weil dieses Verhalten Reaktionen der Selbstverteidigung oder Ablehnung hervorrufen k\u00f6nnen. Denn, die erste Voraussetzung [f\u00fcr einen erfolgreichen Erstkontakt] ist immer die Anerkennung des anderen als Mensch und nicht als Verbrecher.<\/em>\u201c Nach seiner*ihrer Verurteilung sieht es dann ganz anders aus..<\/p>\n<p>Der \u201esanfte\u201c Polizist*in wird somit zum gutwilligen Patriarchen, zum modernen Priester, dessen wohlwollendes L\u00e4cheln die Beichte ins Rollen bringen soll.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus zieht das klassische Schema \u201eguter*gute Polizist*in- b\u00f6ser*b\u00f6se Polizist*in\u201c darauf ab, eine gesunde Partnerschaft zwischen einem*einer der Polizist*innen und der verd\u00e4chtigen Person zu erleichtern, indem betont wird, wie sehr der*die andere Polizist*in ein Arschloch ist: \u201e<em>Diese Rollenspiele [des Guten und B\u00f6sen] f\u00f6rdern auch die Entstehung einer Verbindung zwischen dem Verh\u00f6rten und dem zweiten Ermittler, der normalerweise und vorzugsweise der \u00c4ltere ist; schlussendlich ist er es, der das Interview f\u00fchrt<\/em>.\u201c\u201eSo kann der Verd\u00e4chtige, nachdem er mit mit einem hartn\u00e4ckigen, harten Ermittler konfrontiert wurde, der ihm Schuldgef\u00fchle unterschob, gegen\u00fcber dem \u00c4lteren, wohlwollenden und aufmerksamen Ermittler durch ein Gest\u00e4ndnis auf eine befreiende Wirkung hoffen. Der \u201efreundliche\u201c Polizist wird dadurch zum guten Patriarchen, zum modernen Priester dessen wohlwollendes L\u00e4cheln die Beichte ins Rollen bringen soll. Und das S\u00fchnegebet ist in diesem Fall die anfallenden Tagesgelder.<\/p>\n<p><strong>Schweigen ist Gold <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den*die Polizist*in, der*die in der verd\u00e4chtigten Person nach einem neuen*neuer Freund*in sucht, ist nichts trauriger als wenn sich ihr Gegen\u00fcber in Schweigen h\u00fcllen. Laut den Autoren w\u00e4re Schweigen sogar ein Fehler, denn es gibt nichts gesellschaftlich Unbehaglicheres als ein Schweigen:\u201e<em>h\u00e4ufig durchbricht Schweigen das Verh\u00f6r oder die Anh\u00f6rung. Es ist unangenehm f\u00fcr die Ermittler wie auch f\u00fcr die befragte Person, da diese sodann ein angstausl\u00f6sendes Gef\u00fchl entwickelt<\/em>.\u201c Wir notieren also; die Polizei will, dass du redest, weil sie Angst vor dem Schweigen hat.<\/p>\n<p>Noch schlimmer, das Schweigen ist der schlimmste Feind der Polizei, da es die Mauer ist, gegen die ihre Strategien zur Sammlung von Informationen und Beweisen zerschlagen werden kann. Dar\u00fcber hinaus, bei fehlendem Gegenargument angesichts des Schweigens greifen die Bullen auf die emotionale Ebene zur\u00fcck. So schlagen unsere Polizisten vor, dass \u201e<em>Schweigen kein g\u00fcnstiges Bild von der verd\u00e4chtigen Person vermittelt<\/em>\u201c, denn \u201e<em>alle wissen, dass eine unschuldige Person sehr oft behauptet, dass sie sich nichts vorzuwerfen hat.<\/em>\u201c Das Beispiel, das verwendet wurde, um \u00fcber eine widerspenstige verd\u00e4chtigte Person zu sprechen, ist offensichtlich das eines P\u00e4dophilen. Welche andere Art von Perverser w\u00fcrde es wagen, den Mund zu halten oder die Polizei anzul\u00fcgen??<\/p>\n<p>Aus diesem Grund bek\u00e4mpft die Polizei das Schweigen durch Emotionen, insbesondere durch Schuldgef\u00fchle (die wichtigsten Strategien gegen das Schweigen werden im Folgenden beschrieben). Es sei daher daran erinnert, dass nicht die Polizei \u00fcber die Schuld einer verd\u00e4chtigen Person entscheidet. Trotz ihrer Gest\u00e4ndnisphantasien ist es immer noch der*die Richter*in der*die letztlich \u00fcber das Schicksal der angeklagten Person entscheiden werden. Vertrauen wir den Profis: S\u00e4sse ein*e Polizist*in auf der anderen Seite des Verh\u00f6rtisches, w\u00fcrde er*sie wohl auch <a href=\"https:\/\/www.nouvelobs.com\/rue89\/rue89-police-justice\/20140806.RUE5188\/ne-rien-dire-en-garde-a-vue-la-meilleure-defense.html#!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>auf eiserners Schweigen setzten.<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die w\u00e4hrend der gesamten Lekt\u00fcre gesammelten S\u00e4tze deuten ganz klar darauf hin, dass das Schweigen eine gute L\u00f6sung ist, da die Polizei immer durch die Sprache versucht, verd\u00e4chtigte Personen einzuengen. Wenn die Aussagen der verd\u00e4chtigen Person sich widersprechen, besteht die M\u00f6glichkeit, dies gegen sie zu verwenden. So sind aufgedeckte L\u00fcgen, gest\u00fctzt durch verschiedene Beweisb\u00fcndel, manchmal ausreichend, f\u00fcr einen*eine Richter*in, sich eine feste \u00dcberzeugung zu bilden.<\/p>\n<p>Denken wir daran, dass Schweigen (oder die Verweigerung, jegliche Fragen zu beantworten) w\u00e4hrend des Polizeigewahrsams oder eines Verh\u00f6rs ein auszunutzendes Grundrecht ist und dass es oft die beste Strategie ist, um zu vermeiden, sich oder seinen Freunden noch gr\u00f6ssere Schwierigkeiten einzubrocken.<\/p>\n<p>[(<strong>Verh\u00f6rmethoden:<\/strong><strong><br \/>\nReuevolle verd\u00e4chtigte Person (einfaches level)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ermutigen, die Wahrheit zu sagen, Verhaltens\u00e4nderungen betonen, beispielsweise wenn \u00fcber das Opfer gesprochen wird;<\/li>\n<li>Fakten minimieren;<\/li>\n<li>Komfort spenden, tr\u00f6sten;<\/li>\n<li>Die verd\u00e4chtigte Person glauben lassen, dass ihr Verhalten entt\u00e4uschend war;<\/li>\n<li>Den Anschein erwecken, dass ihre Handlungen nicht verraten werden, um so andere Einfl\u00fcsse zu minimieren<\/li>\n<li>Andere Akteure (Familie, Komplizen, Gesellschaft, etc.) beschuldigen;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Reuebewusste verd\u00e4chtigte Person (Level 2)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Zweifel wecken, indem Elemente der Untersuchung angeben werden (ohne zu l\u00fcgen);<\/li>\n<li>Die verd\u00e4chtige Person denken lassen, dass sie die Einzigen ist, die bezahlen wird, wenn es mehr als eine verd\u00e4chtige Person gibt;<\/li>\n<li>Der Eitelkeit der verd\u00e4chtigten Person schmeicheln \/ sich \u00fcber ihre Schw\u00e4chen lustig machen;<\/li>\n<li>Die verd\u00e4chtigte Person zur L\u00fcge dr\u00e4ngen, damit die L\u00fcgen im Protokoll stehen und widerlegt werden k\u00f6nnen;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Verd\u00e4chtigte Person, die die Aussage verweigert (Hardcore Level)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Trichterstategie &#8211; immer spezifischere Fragen stellen und die verd\u00e4chtigte Person dazu bringen, sich selbst zu widersprechen;<\/li>\n<li>Das Kartenspiel &#8211; f\u00fcr eine verd\u00e4chtigte Person, die versucht, herauszufinden, was die Polizei wei\u00df, Fakten in Scharen enth\u00fcllen, um so Erkl\u00e4rungen zu erhalten;<\/li>\n<li>Emotionale \u00dcberfluss &#8211; die Gef\u00fchle hochbringen, die die verd\u00e4chtigte Person w\u00e4hrend der angeblichen Begehung der Tat empfand, um Reue zu erzeugen;<\/li>\n<li>Der unbewusste Akzeptanzmechanismus &#8211; Fragen stellen, die die verd\u00e4chtigte Person nur mit einem &#8222;Ja&#8220; beantworten kann, da dies die folgenden \u201eJa\u201cs erleichtern w\u00fcrde;<\/li>\n<li>Naivit\u00e4t &#8211; um das Misstrauen der verd\u00e4chtigten Person gegen\u00fcber dem Ermittler zu verringern;<\/li>\n<li>Emotionale Ansteckung &#8211; die Emotionen der verh\u00f6renden Person sind ansteckend, damit soll gespielt werden<\/li>\n<li>Versetzte Interviews &#8211; der gleichen Fragestellung folgen, f\u00fcr mehrere Verd\u00e4chtige, die im gleichen Fall involviert sind, um Diskrepanzen zu<\/li>\n<\/ul>\n<p>Falls ihr das Buch lesen m\u00f6chtet, hier der Hinweis: \u201eLes secrets des interrogatoires et des auditions de police : Trait\u00e9 de tactiques, techniques et strat\u00e9gies\u201c von Olivier Gu\u00e9niat, Starlet, Kriminologe, Mitglied der Sozialistischen Partei und Kommandant der Jurapolizei, und Fabio Beno\u00eet, Kommissar der Neuenburger Kriminalpolizei. Ver\u00f6ffentlicht im Jahr 2012 von der EPFL Presses polytechniques et universitaires romandes.<\/p>\n<p><strong>P.S. <\/strong>Dieser Artikel wurde freundlicherweise von einer Person aus unserem <a href=\"https:\/\/barrikade.info\/Aufruf-an-Ubersetzer-innen-2105\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersetzungspool<\/a> \u00fcbersetzt. Original Artikel <a href=\"https:\/\/renverse.co\/Interrogatoire-Le-manuel-pour-policiers-romands-decrypte-904\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: barrikade Die Lekt\u00fcre des Handbuchs \u201edie Geheimnisse der Polizei-Verh\u00f6re und -Anh\u00f6rungen\u201c, 2012 in Lausanne ver\u00f6ffentlicht (bis jetzt nur auf franz\u00f6sich erhaltbar), enth\u00fcllt die gr\u00f6ssten Tricks und die schlechte Wissenschaft, auf die sich die Schweizer Polizei bei der Befragung von verd\u00e4chtigen Personen st\u00fctzt. 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