{"id":4384,"date":"2018-01-17T21:29:44","date_gmt":"2018-01-17T20:29:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=4384"},"modified":"2018-01-17T21:29:44","modified_gmt":"2018-01-17T20:29:44","slug":"transnationale-aktionstage-vom-28-januar-4-februar-2018-solidaritat-gegen-g20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=4384","title":{"rendered":"Transnationale Aktionstage vom 28. Januar \u2013 4. Februar 2018. Solidarit\u00e4t gegen G20"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de-contrainfo.espiv.net\/2018\/01\/15\/transnationale-aktionstage-vom-28-januar-4-februar-2018-solidaritat-gegen-g20\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Contra Info<\/a><\/p>\n<p><strong>Nach dem erfolgreichen Widerstand gegen die Politik des G20 im Sommer rufen wir in der Woche vom 28.01. \u2013 04.02.2018 zu Aktionstagen auf.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/soliplakatfinal_screen-544x385.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4385\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/soliplakatfinal_screen-544x385-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/soliplakatfinal_screen-544x385-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/soliplakatfinal_screen-544x385.jpg 544w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir waren mit vielen von euch w\u00e4hrend des G20 in Hamburg aktiv. An diese Erfahrung wollen wir sichtbar an m\u00f6glichst vielen Orten mit unterschiedlichen Aktionen ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Es ist bereits 2018 und noch immer sitzen unsere Freund*innen und Genoss*innen seit dem G20-Gipfel in U-Haft. Noch immer wird ein Bild der gef\u00e4hrlichen Gewaltt\u00e4ter*innen stilisiert. Die brutalen Polizei\u00fcbergriffe vor, w\u00e4hrend und nach dem G20 Gipfel sollen heruntergespielt oder vergessen werden. Der Mythos von b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden in der Schanze hat in der \u00d6ffentlichkeit nach wie vor Bestand und bietet dem Gericht eine willkommene Grundlage, um absurd hohe Strafen zu verh\u00e4ngen. Dies soll von der Idee ablenken den G20 als Aufstandsbek\u00e4mpfungs-\u00dcbungsfeld im st\u00e4dtischen Raum stattfinden zu lassen. Die Strategie des eskalativen Einsatzkonzepts der Bullen konnte nur scheitern.<span id=\"more-1705\"><\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Justiz zieht dabei alle Register in der Interpretation ihrer Gesetze, um<a href=\"https:\/\/de-contrainfo.espiv.net\/?s=peike&amp;submit.x=0&amp;submit.y=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong> drakonische Strafen verh\u00e4ngen zu k\u00f6nnen wie bei Peike<\/strong><\/a>. Dieser sitzt seit dem 06.07. in U-Haft und hatte das Pech bei Richter Krieten zu landen, der ihn zu 2,7 Jahren verknackte<strong>.<\/strong> Peike ist jedoch in Berufung gegangen, die noch im Februar beginnen wird. Auch bei diversen anderen starten demn\u00e4chst die Berufungsverfahren.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die drakonischen Strafen sollen als Abschreckungsma\u00dfnahme dienen. Auch die medienwirksam inszenierten Razzien bei Menschen, die im Rondenbarg von den Bullen angegriffen wurden und die \u00f6ffentliche Fahndungen mit Fotos und Videos von Personen, die w\u00e4hrend des G20 an \u00f6ffentlichen Versammlungen teilnahmen, haben das Ziel m\u00f6glichst viele von der Teilnahme an zuk\u00fcnftigen Demos abzuschrecken und zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>Der Widerstand gegen die Politik der G20 sollen kriminalisiert und die herrschenden Verh\u00e4ltnisse gefestigt werden. Eine Politik und Verh\u00e4ltnisse, die auf der ungleichen Verteilung von G\u00fctern basiert. Die rassistische und sexistische Vertreter*innen hofiert, die mit Despot*innen und M\u00f6rder*innen verhandelt. Die anti-(queer)feministisch ist, sich mit rassistischen Handlungen und homophoben \u00c4usserungen nicht zur\u00fcckh\u00e4lt. Die klima- und umweltpolitisch desastr\u00f6s handelt, die R\u00fcstungsexporte ausbaut und Kriege f\u00fchrt. Nicht zuletzt sollen diejenigen mit ihrer Sicherheitsarchitektur zum Schweigen gebracht werden, die dagegen auf die Stra\u00dfe gehen.<\/p>\n<p>Wie passend auf einem Transpi von Genoss*innen steht: Society has failed, when it imprisons those who question it. \u2013 Block G20, not our voices. [Eine Gesellschaft hat versagt, wenn sie die in ihre Kn\u00e4ste steckt, die sie in Frage stellt! \u2013 Blockiert G20 und nicht unsere Stimmen!]<\/p>\n<p><strong>In diesem Sinne rufen wir zu Aktionstagen vom 28.1. \u2013 4.2. auf.<\/strong><\/p>\n<p>Lassen wir uns nicht weiter blockieren, einsch\u00fcchtern! Zeigen wir ihnen, dass ihre Strategie nicht aufgehen wird. Solange diese Gesellschaft so ist, wie sie ist, wird es Widerstand geben.<\/p>\n<p><strong>Lasst uns mit vielf\u00e4ltigen Aktionen Zeichen setzen die zeigen, dass wir dieses System in Frage stellen. Dabei sind der Phantasie und M\u00f6glichkeiten keine Grenzen gesetzt \u2013 von Kuchen backen \u00fcber Info-Veranstaltungen bis hin zu dem Sich-Nehmen der Stra\u00dfe und direkten Aktionen \u2013 Alles kann, nix muss!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bitte schickt Termine und Bilder von euren Aktionen an: unitedwestand@nadir.org (<\/strong><em>key auf der Seite https:\/\/unitedwestand.blackblogs.org unter Kontakt<\/em><strong>)<\/strong><\/p>\n<p><strong>United We Stand.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Contra Info Nach dem erfolgreichen Widerstand gegen die Politik des G20 im Sommer rufen wir in der Woche vom 28.01. \u2013 04.02.2018 zu Aktionstagen auf. Wir waren mit vielen von euch w\u00e4hrend des G20 in Hamburg aktiv. An diese Erfahrung wollen wir sichtbar an m\u00f6glichst vielen Orten mit unterschiedlichen Aktionen ankn\u00fcpfen. 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