{"id":327,"date":"2010-10-22T21:21:55","date_gmt":"2010-10-22T19:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=327"},"modified":"2010-10-22T21:23:13","modified_gmt":"2010-10-22T19:23:13","slug":"solidaritat-mit-den-verhafteten-in-brussel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=327","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit den Verhafteten in Br\u00fcssel!"},"content":{"rendered":"<p>Als Teil eines andauerndes Kampfes gegen Kn&auml;ste und die Errichtung eines neuen Abschiebeknastes im speziellen, riefen AnarchistInnen zu einer offensiven Demonstration gegen Grenzen und alle Formen von Kn&auml;sten auf am 1. Oktober. Diese wurde blockiert von einer massiven Polizeipr&auml;senz und Verhaftungen. Vier Personen befinden sich im Moment im Knast, in Erwartung des Prozesses. Ihnen wird vorgeworfen an einem Angriff gegen eine Polizeiwache durch eine Gruppe von Personen teilgenommen zu haben. Hier die &Uuml;bersetzung eines aktuellen Posters. <br \/>\n\t<!--more--><br \/>\n\t<span style=\"font-size: 14px;\">Solidarit&auml;t mit den Beschuldigten eines Angriff auf eine Polizeiwache in Br&uuml;ssel<\/span><\/p>\n<p>\tAm Freitag, den 1. Oktober, fand in der N&auml;he der South Station eine lebhafte Demonstration gegen Abschiebelager, Kn&auml;ste, Grenzen und den Staat statt. Dieser Staat war nicht erfreut &uuml;ber diese Initiative und belagerte die Umgebung.&nbsp; Die Polizei kontrollierte, durchsuchte und nahm eine gro&szlig;e Zahl von Personen in Gewahrsam im Umfeld des Bahnhofs; in Anderlecht, ein nahegelegenes beliebtes Viertel, patrouillierte die Polizei mit Maschinengewehren an strategisch vorteilhaft Pl&auml;tzen und etliche Einheiten der Bereitschaftspolizei standen bereit um die beiden Kn&auml;ste von Br&uuml;ssel zu bewachen, in Forest und Saint-Gilles. F&uuml;r die H&auml;lfte des Br&uuml;sseler Stadtgebietes wurde das Verbot bekanntgegeben sich mit mehr als f&uuml;nf Personen zu sammeln, durchgesetzt wurde dies durch Zivil- und Bereitschaftspolizei. Einige Stunden nachdem die Demonstration stattfinden sollte attackierten Dutzende von Personen die Polizeistation von Marolles, ein paar Bl&ouml;cke vom Bahnhof entfernt. Die Polizeiwache und zahlreiche Polizeifahrzeuge wurden zerst&ouml;rt, zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Vier Personen wurden verhaftet in der Umgebung einige Zeit sp&auml;ter und sind nun beschuldigt an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Sie befinden sich im Knast von Forst eingesperrt und warten auf den Prozess.<\/p>\n<p>\tWir unterst&uuml;tzen den Angriff, f&uuml;r den sie beschuldigt sind, vollkommen, und sehen ihn als einen folgerichtigen Akt, in dem wir uns wiedererkennen. Nicht nur, weil wir immer gegen die Polizei sein werden, sondern weil dieser Angriff Teil einer Spannung ist, die seit langer Zeit pr&auml;sent ist in Br&uuml;ssel, in welcher die Leute ihre Wut mehr und mehr gegen das richten was sie versucht zu brechen. Gegen das was sie ausbeutet, kontrolliert und einsperrt. Eine Spannung, die auch greifbar ist, nicht nur zuletzt in den Kn&auml;sten und Abschiebelagern in ganz Belgien. Der Kampf der letzten Jahre gegen Abschiebelager und Kn&auml;ste und die Demonstration vom 1. Oktober sind auch Teil der Spannung diese Art und Weise. Und wir werden dies nicht vergessen in unserer Solidarit&auml;t mit denen, die uns vom Staat weggenommen wurden. Am 1. Oktober waren viele Menschen bereit sich die Strasse zu nehmen f&uuml;r das an was sie glauben, oder um wenigstens gegen das zu k&auml;mpfen, was ihr Tr&auml;ume unm&ouml;glich macht. Und sie werden dies auch weiterhin tun. Wir werden dies auch weiterhin tun.<\/p>\n<p>\tWeil es unsere Tr&auml;ume sind, die den Kampf, den wir k&auml;mpfen, formen. Es sind unsere Tr&auml;ume, die die eingesperrten GenossInnen aus der ihnen auferlegten Isolation herauszerren.<\/p>\n<p>\tF&uuml;r nichts anderes als eine Welt ohne Kn&auml;ste oder Abschiebelager. F&uuml;r nichts anderes als einen grenzenlosen Kampf gegen alles, was es, hier und jetzt, unm&ouml;glich macht Freiheit zu schmecken.<\/p>\n<p>\tF&uuml;r die Anarchie!<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 14px;\">Update zur Situation der 4 Angeklagten bez&uuml;glich des Angriffs auf die Polizeistation in den Marollen (20.10.2010)<\/span><\/p>\n<p>\tDienstag, 19.Oktober, die vier Kameraden, die angeklagt werden die Polizeistation in den Marollen in der Nacht des 1ten Oktober angegriffen zu haben, wurden erneut vor die Anklagekammer gebracht. Der Staatsanwalt hatte Einspruch erhoben gegen die Entscheidung der Ratkammer, sie innerhalb von 10 Tagen freizulassen. Die Anklagekammer verl&auml;ngerte ihre Inhaftierung um einen Monat, das heisst normalerweise, dass sie in einem Monat wieder vor die Ratkammer gebracht werden.Wir rufen hier zur n&auml;chsten Solidarit&auml;tsinitiative auf, im Lokal Akrata, diesen Freitag 22. Oktober, um 19h, wo wir zu einem Solidarit&auml;tsmahl einladen. In der Zwischenzeit sind finanzielle Beitr&auml;ge zur Unterst&uuml;tzung der 4 Angeklagten jederzeit willkommen. Ihr k&ouml;nnt sie im Lokal Akrata selbst hinterlegen, oder sie auf das folgende Konto einzahlen: 000 &ndash; 3244460-04. Le code IBAN c&rsquo;est BE10000324446004 et le BIC c&rsquo;est BPOTBEB1 (Banque De La Poste)<\/p>\n<p>\tFeu aux prisons.<\/p>\n<p>entnommen von: at.indymedia.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Teil eines andauerndes Kampfes gegen Kn&auml;ste und die Errichtung eines neuen Abschiebeknastes im speziellen, riefen AnarchistInnen zu einer offensiven Demonstration gegen Grenzen und alle Formen von Kn&auml;sten auf am 1. Oktober. Diese wurde blockiert von einer massiven Polizeipr&auml;senz und Verhaftungen. Vier Personen befinden sich im Moment im Knast, in Erwartung des Prozesses. 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