{"id":3244,"date":"2016-09-05T12:52:21","date_gmt":"2016-09-05T10:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=3244"},"modified":"2016-09-05T12:52:21","modified_gmt":"2016-09-05T10:52:21","slug":"amsterdamaachen-updates-soli-aktionen-ein-text-zu-medien-repression","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=3244","title":{"rendered":"[Amsterdam\/Aachen] Updates, Soli-Aktionen &#038; ein Text zu Medien &#038; Repression"},"content":{"rendered":"<p>Quellen: Meistens <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\" target=\"_blank\">linksunten<\/a> oder <a href=\"https:\/\/solidariteit.noblogs.org\/\" target=\"_blank\">Soliblog <\/a><\/p>\n<p class=\"content-title\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Prozess \u00fcber die Ausl<a class=\"lightbox-processed\" href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/image\/184039.jpg\" rel=\"lightbox[node_images][&lt;a href=&quot;\/de\/node\/184039&quot; id=&quot;node_link_text&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Solidariteit&lt;\/a&gt; - &lt;a href=&quot;\/image\/184039.jpg&quot; id=&quot;lightbox2-download-link-text&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Download&lt;\/a&gt;]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"image image-thumbnail  alignleft\" title=\"Solidariteit\" src=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/system\/files\/images\/3272679485.thumbnail.jpg\" alt=\"Solidariteit\" width=\"239\" height=\"188\" \/><\/a>ieferung der f\u00fcr einen Bank\u00fcberfall in Aachen beschuldigten Anarchistin<\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"node-189053\" class=\"node clear-block\">\n<div>\n<div class=\"teaserimage-body\">Heute Vormittag, 1. September 2016, fand in Amsterdam der Prozess \u00fcber die Auslieferung von unserer Freundin und Kameradin statt, die eines Bank\u00fcberfalls in Aachen im Jahr 2013 beschuldigt wird. Die Gerichtsverhandlung fand hinter geschlossenen T\u00fcren statt, d.h. es waren auch keine Journalisten im Saal anwesend (einige entt\u00e4uschte Journalisten warteten jedoch vor der T\u00fcr und dr\u00fcckten ihre Unzufriedenheit damit aus die anwesenden Kameraden zu beleidigen). Das Urteil wird in zwei Wochen verk\u00fcndet werden; falls das Gericht sich f\u00fcr die Auslieferung entscheidet, wird sie unmittelbar verhaftet und in Erwartung ihrer Auslieferung eingesperrt werden.<\/div>\n<div class=\"content\">\n<p>Am darauffolgenden Nachmittag wurden an verschiedenen Orten in Amsterdam in Solidarit\u00e4t mit unserer Kameradin tausend Flyer verteilt und mehrere Transparente aufgeh\u00e4ngt. Wir bleiben solidarisch mit ihr und den anderen zwei Menschen, die von der Staatsanwaltschaft Aachen verfolgt und eines Bank\u00fcberfalls in Aachen im Jahr 2014 beschuldigt werden.<\/p>\n<p>++++++++++++++++++++++<\/p>\n<\/div>\n<p>Diverse nette Soliaktionen gab es zum Beispiel in <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/189038\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/189132\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a><\/p>\n<p>+++++++++++++++++++++++<\/p>\n<div class=\"content\">\n<p class=\"content-title\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Einige Anmerkungen zu Medien und Repression<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"node-189064\" class=\"node clear-block\">\n<div>\n<div class=\"teaserimage-body\">Im Zuge des Wartens auf die Prozesse gegen verschiedene Anarchisten, die beschuldigt werden 2013 und 2014 Banken in Aachen beraubt zu haben, nutzt die Staatsanwaltschaft von Aachen mit ihrer gehorsamen Stimme, den Medien, jede M\u00f6glichkeit, um ihre Untersuchung fortzusetzen. Ob das auf einem juridischen oder etwas subtileren medialen Niveau passiert, tut hier nichts zur Sache, alle diese Ausdr\u00fccke sind lediglich verschiedene Tentakel des gleichen Repressionsmechanismus.<\/div>\n<div class=\"content\">\n<p>Wie gew\u00f6hnlich sind die Medien, koste was es wolle, darauf aus eine \u201egute\u201c Geschichte zu bekommen, w\u00e4hrend sie ohne jegliche Ethik die Leben anderer Menschen auf perverse Art unter die Lupe nehmen. Sie z\u00f6gern deshalb nicht der Staatsanwaltschaft beim Verbreiten von fantastischen M\u00e4rchen zu helfen. Wir haben sie gelesen ohne allzu \u00fcberrascht zu sein \u2013 das ist nun mal was Journalisten tun \u2013, haben das hysterische Spektakel, das um die Beschuldigten herum erschaffen wird, beobachtet. Nicht \u00fcberrascht zu sein bedeutet jedoch nicht, dass wir nicht die Notwendigkeit f\u00fchlen einige Dinge zu verdeutlichen, die vielleicht inmitten dieses unentwegten Flusses an geschriebenem und ausgestrahltem Gekotze getr\u00fcbt wurden.<\/p>\n<p>Nach dem Ejakulieren verschiedener Artikel, in denen die Beschuldigten in Einklang mit dem Bild, das die Ankl\u00e4ger versuchen zu verbreiten, abgebildet wurden, haben die Medien jetzt beschlossen, dass es Zeit ist, um ihre eigene Geschichte zu kreieren. \u00dcber Umwege ist uns zu Ohren gekommen, dass ein gewisser niederl\u00e4ndischer Journalist einen Aufruf auf Indymedia ver\u00f6ffentlicht hat, in dem er um Informationen zu einer der beschuldigten Personen bittet. Offenbar nicht zufrieden mit dem Bild, das durch die Staatsanwaltschaft diktiert wurde, sucht er nach \u201eLeuten in der Amsterdamer Besetzerszene, die mir etwas \u00fcber X erz\u00e4hlen k\u00f6nnen\u201c, wonach er erkl\u00e4rt, dass diejenigen, die sich entscheiden zu singen, sich keine Sorgen machen m\u00fcssen, denn er \u201ewerde niemandem erz\u00e4hlen, dass diese Gespr\u00e4che stattgefunden haben\u201c. Wir m\u00fcssen nicht betonen, dass wir das widerlich finden. Was wir schon betonen wollen ist, dass bisher niemand der Beschuldigten eine Erkl\u00e4rung abgegeben hat, weder an die Medien noch an die Bullen und deshalb \u2013 wir entschuldigen uns f\u00fcr das Verdeutlichen von Dingen die auf der Hand liegen \u2013 sollte das auch von niemand anderem gemacht werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es sollte klar sein, dass die Medien und die Bullen zwei Seiten derselben Medaille sind und sie auf raffinierte Weise zusammenarbeiten: Die Medien bauschen eine Geschichte auf, die Staatsanwaltschaft haut einige Unterstellungen und Charakterskizzen raus, die Medien publizieren diese und ver\u00e4ndern es also in \u201eWahrheit\u201c, und voil\u00e0, die Staatsanwaltschaft kann diese \u201eWahrheit\u201d reproduzieren und diese mediale Jagd gegen die Beschuldigten verwenden. Denn, wenn die Medien es sagen, muss es wohl wahr sein. Denn, wenn die Medien sagen, dass diese gef\u00e4hrlichen Kriminellen auf der Flucht sind, muss es wohl so sein \u2013 et cetera ad nauseam. Alle diese Einsch\u00fcchterungsversuche haben als einziges Ziel das Verst\u00e4rken der Beschuldigungen des Staates und das Positionieren der Beschuldigten auf der Anklagebank, bereits verurteilt durch eine Maschine von L\u00fcgen, Verleumdungen und Staatspropaganda. Diese Taktiken beschr\u00e4nken sich nicht auf diesen Fall; sie haben sich endlos im Laufe der Geschichte widerholt. Die Medien stehen nicht nur im Dienst der Repression, sie befinden sich auch im Herzst\u00fcck der Repression.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit zwischen dem Staat und den Medien ist immer schon ein Rezept gewesen f\u00fcr irref\u00fchrende Informationen, Hexenjagden und Repression. Die Medien spielen eine wichtige Rolle beim Manipulieren der \u00f6ffentlichen Meinung, sie gew\u00e4hrleisten die Hegemonie der Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Staat, auch wenn sie gezwungen werden, die Maske der \u201eGerechtigkeit\u201c fallen zu lassen und ihre repressiven Mechanismen \u00f6ffentlich zu zeigen. Die Medien rechtfertigen Repression gegen alles und jeden, die von der Norm abweichen, gegen diejenigen, die nicht in einer Art funktionieren, welche produktiv oder unterst\u00fctzend f\u00fcr den Staat und das Kapital ist. Sogar, oder vielleicht speziell, in einem demokratischen Regime, wie wir in einem leben, sind die Medien mit der Staatspropaganda verflochten; beide tischen uns die Illusion auf, dass wir die Wahl haben eine Meinung zu formen, zu bestimmen von wem wir beherrscht werden wollen. Jedoch sind diese \u201eWahlm\u00f6glichkeiten\u201c immer eingeschlossen in die gleichen rigiden Parameter eines totalit\u00e4ren Regimes, das weder sich selbst noch seine Logik oder seine Macht herausfordern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Demokratie hat die Kunst der Gehirnw\u00e4sche so weit verfeinert, dass Medienpropaganda als das gleichzeitige Bestehen von verschiedenen Meinungen pr\u00e4sentiert wird, als \u00dcbertragung von unparteiischen Informationen und \u201efrei\u201c Denken. Ihr einziges Ziel ist jedoch das Aufrechterhalten der Autorit\u00e4t der Staaten und des Kapitals. Nat\u00fcrlich erlaubt die Demokratie die Existenz von einigen leicht widerspr\u00fcchlichen \u2013 jedoch eigentlich erg\u00e4nzenden \u2013 abweichenden Positionen, um so eine sich selbst verst\u00e4rkende Debatte zu kreieren, aber niemals das Infragestellen der Existenz der institutionellen Autorit\u00e4t selbst. Das erschafft eine willentliche Teilnahme, einzig basierend auf der Behauptung, dass Demokratie weniger schlimm ist als andere totalit\u00e4re Regime und wir uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen m\u00fcssen unter einem demokratischen Regime zu leben.<\/p>\n<p>Aber jedes Regime braucht Feinde, um eine L\u00f6sung zu bieten f\u00fcr die Probleme, die es selbst verursacht hat, um seinen repressiven Apparat und letztendlich sich selbst zu legitimieren. Die Suche nach und Klassifizierung von Feinden wird auch durch die Medien verst\u00e4rkt und durchgef\u00fchrt. Wir haben die Stille und die Ausreden der Medien w\u00e4hrend der \u00f6konomischen \u201eKrise\u201c und der Probleme der Banken bemerkt; wir haben auch ihre ekelerregenden Geschichten \u00fcber \u201eexterne Feinde\u201c geh\u00f6rt, die rasselnd an den Toren von Fort Europa stehen, beschuldigt vom Willen die Fr\u00fcchte des westlichen Wohlstands ernten zu wollen \u2013 Fr\u00fcchte, die gewonnen wurden durch jahrhundertelanges Pl\u00fcndern durch ebendiese westliche L\u00e4nder. Die Medien verst\u00e4rken das Darstellen von Menschen als Nummern, verst\u00e4rken das Angstklima, in dem die westlichen L\u00e4nder untertauchen, und zeigen gleichzeitig eine immer weiter zunehmende Gierigkeit, um neue \u201eSicherheitsma\u00dfnahmen\u201c zu preisen, mit denen es sich die Unerw\u00fcnschten, die das System ins Wanken bringen k\u00f6nnten, vom Leib halten oder einsperren kann.<\/p>\n<p>Ob diese Unerw\u00fcnschten die tausenden Menschen bedeuten, die auf der Suche sind nach einem besseren Leben irgendwo auf der Welt, oder diejenigen, die sich weigern sich der Macht zu beugen oder das nicht k\u00f6nnen (oder eine Kombination daraus), ist nicht relevant. Mordende Grenzen werden um das Fort errichtet, um \u201eFl\u00fcchtlinge\u201c drau\u00dfen zu halten, w\u00e4hrend innerhalb der Mauern die Repression versucht alle, die nicht drau\u00dfen gehalten oder entfernt werden k\u00f6nnen, zum Schweigen zu bringen und zu strafen. Die Medien sprechen von externen Feinden, der Staat sucht auch seine internen Feinde. Nat\u00fcrlich beschr\u00e4nkt sich die Repression nicht auf Anarchisten, sondern richtet sich oft gegen jene, die sich entschlie\u00dfen die Repression zu bek\u00e4mpfen. In Den Haag beispielsweise bekommen verschiedene Menschen ein Gebietsverbot, da sie den Mut haben sich in einem Viertel solidarisch auszudr\u00fccken und zu agieren, in Zeiten von Kontrolle, Kameras, pr\u00e4ventiven Verhaftungen und Durchsuchungen. Das Verbot betrifft die Schilderswijk, wo im Sommer 2015 mehrere Tage hintereinander Krawalle stattfanden, nachdem die Bullen jemanden ermordet hatten. Anarchisten wurden sp\u00e4ter beschuldigt die Revolte angestiftet zu haben. Heutzutage ist sogar das Infragestellen des Systems und das Aufrufen zum Kampf auf einem Poster zu ebendieser Revolte genug, um wegen Aufhetzerei verfolgt zu werden.<\/p>\n<p>Repressive Schl\u00e4ge k\u00f6nnen jedoch nicht als vereinzelte, abgesonderte Ereignisse gesehen werden, sie existieren nicht in einem Vakuum. Sie sind Teil einer aggressiven Kampagne an mehreren Fronten, mit dem Ziel einen weiteren eindeutigen Schritt beim Verschlingen der Freiheit zu erreichen, durch das gewaltt\u00e4gige Ausdr\u00fccken der Herrschaft des Staates. Ob es um die Rechtfertigung der Militarisierung der Stra\u00dfen, das Legitimieren von Mauern an Grenzen, das Abschlachten von Menschen oder das Fortsetzen von Kampagnen gegen Rebellen und Revolution\u00e4re geht, es bedarf gewiss einer Stimme, die eine Realit\u00e4t und Atmosph\u00e4re erschafft, in der Repression m\u00f6glich, akzeptiert und hoffentlich unumstritten ist. Das sind die Mechanismen der Staatspropaganda, das ist das Ziel der Medien. Die Medien sind ein wesentlicher und essentieller Bestandteil der Autorit\u00e4t, die ihre Kontrolle sch\u00fctzt und jene Abh\u00e4ngigkeit bzw. Zustimmung diktiert, die sie braucht, um herrschen zu k\u00f6nnen. Die Millionen Worte und Bilder, welche die Bildschirme und Zeitungen f\u00fcllen, sind keine Wiederspiegelung der Wirklichkeit, sie formen einen wesentlichen Bestandteil des Erschaffens der Wirklichkeit, vom Auferlegen von Moral, Regeln und Logik, welche die Existenz des Staates erlauben.<\/p>\n<p>Wenn jemand diese Wirklichkeit \u2013 den Rahmen der Autorit\u00e4t selbst \u2013 herausfordert, wenn jemand dagegen k\u00e4mpft oder sie einfach verweigert, gibt es keine Gnade in Bezug auf die Isolierung oder Neutralisierung, die sie in allen m\u00f6glichen Formen auf jene Individuen oder Gruppen losl\u00e4sst. Nicht nur durch Urteile des Rechtssystems, sondern auch durch die Stigmatisierung dieser Individuen gegen\u00fcber dem Rest der Gesellschaft, indem sie daf\u00fcr sorgt, dass sie ihre Brandmale f\u00fcr den Rest ihres Lebens tragen. Die Medien helfen dem Staat beim Vertrauen in die \u00f6ffentliche Meinung, um ihre Arbeit fortzusetzen: verurteilend, spekulierend und daf\u00fcr sorgend, dass jene Ideen und Praktiken so gut wie m\u00f6glich isoliert werden, welche diejenigen verteidigen oder daf\u00fcr beschuldigt werden, die unvereinbar sind mit dem System. Wenn die Medien sich selbst als Gericht darstellen, suchen sie nach Richtern und Angeklagten unter den Menschen. Und das ist es, wo wir vorsichtig sein m\u00fcssen, wo wir unsere (vielleicht unbewusste) Rolle bei der Weiterf\u00fchrung dieser Mechanismen \u00fcberdenken m\u00fcssen, und uns fragen m\u00fcssen, wie viel wir zur Spekulation, zur Erschaffung von Rollen und zu einer Realit\u00e4t beitragen, die ausschlie\u00dflich der Geschichte der Herrschaft dient.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht vergessen, dass an vielen Orten gegen die Repression gek\u00e4mpft werden kann. Ein Gerichtssaal und Zeitungsartikel geh\u00f6ren da jedoch nicht dazu, sie sind nicht das Terrain unseres Kampfes, unserer Methoden und unserer Ideen. \u00dcberlassen wir die Spekulation und die Verzerrung der Realit\u00e4t den Experten \u2013 Staat, Bullen, Medien und deren Verteidiger \u2013, lasst uns die Realit\u00e4t verstehen und in ihr unter unseren eigenen Voraussetzungen handeln.<\/p>\n<p>Einige Feinde der Spektakelgesellschaft<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quellen: Meistens linksunten oder Soliblog Prozess \u00fcber die Auslieferung der f\u00fcr einen Bank\u00fcberfall in Aachen beschuldigten Anarchistin Heute Vormittag, 1. September 2016, fand in Amsterdam der Prozess \u00fcber die Auslieferung von unserer Freundin und Kameradin statt, die eines Bank\u00fcberfalls in Aachen im Jahr 2013 beschuldigt wird. 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