{"id":1630,"date":"2014-11-02T13:42:01","date_gmt":"2014-11-02T12:42:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-wien.net\/?p=1630"},"modified":"2014-11-02T13:44:11","modified_gmt":"2014-11-02T12:44:11","slug":"aus-lucioles-bulletin-anarchiste-de-paris-et-sa-region-gluhwurmchen-anarchistisches-bulletin-von-paris-und-umgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=1630","title":{"rendered":"Aus Lucioles, Bulletin anarchiste de Paris et sa region (Gl\u00fchw\u00fcrmchen, anarchistisches Bulletin von Paris und Umgebung)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1631\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2.jpg\" alt=\"-2\" width=\"488\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2.jpg 776w, https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/2-300x67.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/a><\/p>\n<p>(gefunden auf: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/126283\" target=\"_blank\">linksunten.indymedia.org<\/a>)<\/p>\n<div class=\"content\">\n<p><em><strong>\u00dcb. mc, Knast Bostadel, CH-Menzingen aus franz.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus <b>Lucioles, Bulletin anarchiste de Paris et sa region <\/b>(<i>Gl\u00fchw\u00fcrmchen, anarchistisches Bulletin von Paris und Umgebung), Sept. 2013, N.11<\/i><\/p>\n<p><a href=\"mailto:lucioles@riseup.net\" rel=\"nofollow\">lucioles@riseup.net<\/a>, <a href=\"http:\/\/luciolesdanslanuit.blogspot.fr\/\" rel=\"nofollow\">luciolesdanslanuit.blogspot.fr<\/a><\/p>\n<p><i>Die Gl\u00fchw\u00fcrmchen sieht man weil sie in der Nacht fliegen. Die Aufs\u00e4ssigen erleuchten die Nacht, weil die<\/i><\/p>\n<p><i>Gesellschaft grau ist wie die Befriedung. Das Problem sind nicht die Gl\u00fchw\u00fcrmchen sondern die Nacht.<\/i><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><b>KURZNACHRICHTEN<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; MANTES DER BRANDSTIFTER \u2026- <\/b>Heiss ist es, in Mantes-la-Jolie (78). In der Nacht 2.\/3. Juni brechen zwei Br\u00e4nde aus. Auf der Baustelle einer zuk\u00fcnftigen Schule haben zwei \u00abschlechte Sch\u00fcler\u00bb an neben einer Baumaschine aufgestapelten Paletten Feuer gelegt. In den Flammen standen zwei ge\u00f6ffnete Gasflaschen&#8230; der Knall wurde verhindert weil die Feuerwehr&#8230; wie die Feuerwehr vor Ort war. Gleichzeitig z\u00fcndete jemand anders zwei Autos im unterirdischen Parkhaus eines Einkaufszentrums des Val-Fourr\u00e9 an. Der Brand besch\u00e4digte elektrische Installationen und verhinderte Mittwochmorgen die \u00d6ffnung von 20 (auf 80) L\u00e4den. Die Schule gegrillt, keine Maloche und keine Eink\u00e4ufe: jede Altersstufe verw\u00fcstet ihren K\u00e4fig!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; KEIN VERGEBEN KEIN VERGESSEN \u2013 <\/b>Es war der Aufruf zu einer Demo in Gedenken an Cl\u00e9ment M\u00e9ric, der am 6. Juni von einem Fascho get\u00f6tet wurde. Sonntag 23. Juni zogen tausende Menschen von der Op\u00e9ra zur Seine und dann bis Stalingrad. Neben denen, die f\u00fcr ihre Partei oder Gewerkschaft Werbung machten, gab es auch einige, die echt w\u00fctend waren. Menschen, die Cl\u00e9ment nicht unbedingt kannten, ihn nicht unbedingt als ihren \u00abGef\u00e4hrten\u00bb betrachteten. Menschen, die denken, dass Faschismus nichts als eines der kranken Gesichter dieser Welt der Feinde der Freiheit ist. Dass man sich nicht f\u00fcr Faschismus oder Demokratie entscheidet sondern dazu, sie anzugreifen. Weil beide nichts als die brutalere und vielleicht weniger brutale aber hinterh\u00e4ltigere Spielart derselben Herrschaft sind. Dutzenden Banken wurden ihre Automaten zerst\u00f6rt, Schaufenster eingeschlagen und beschriftet, Kameras blind gemacht. Auf der gesamten Strecke haben diese herzigen Spielzeuge f\u00fcr Kleinb\u00fcrgerInnen wie Gratisleihautos, Werbet\u00e4felchen von JCDecaux, RATP-Warteh\u00e4usschen, Telefonkabinen oder Immobilienb\u00fcros die Schl\u00e4ge jener erhalten, die diese Welt hassen. Kein Vergeben. Und das ist nur ein ganz kleiner Anfang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; DAS IST UNSER ANTIFASCHISMUS \u2013 <\/b>In der Nacht des 18. Juni wurden zwischen Belleville und R\u00e9publique zwei Bankautomaten eingeschlagen und ein allzu neugieriger Citoyen hat einen Zahn verloren. Die Aktion sei Cl\u00e9ment M\u00e9ric gewidmet. In der Erkl\u00e4rung: \u00abDie Stunde zum Angriff auf diese Welt ist gekommen, die den faschistischen Abschaum und seine falschen demokratischen Feinde produziert\u00bb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; \u00abSTRIKE\u00bb KNAPP VERFEHLT \u2013 <\/b>In der Nacht 30.\/31. August in Gennevilliers (92) wird eine Bullenpatrouille knapp nicht von einem 5 kg schweren Scooter-Motorblock zerquetscht, der von oben aus einem Geb\u00e4ude runter geschmissen wurde. Der Siegespunkt wurde knapp, um einen Meter, verfehlt. Versuche auch du dein Gl\u00fcck!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; JEDER\/M IHR\/SEIN VELIB&#8216; (FREIVELO) \u2013 <\/b>Der Albtraum von JCDecaux und der Bobos ( <i>Abk\u00fcrzung, aus den W\u00f6rtern bourgeois und boh\u00e9mien zusammengesetzt<\/i>): letztes Jahr, wie jedes Jahr auch, wurden in einem Park 9&#8217;000 von 20&#8217;000 Freivelos geklaut oder besch\u00e4digt, fast eins auf zwei, erkl\u00e4rt das Rathaus von Paris auf seinem Blog. Seit seiner Lancierung ist das fast dreimal der Fahrradpark, der geklaut oder besch\u00e4digt wurde. Seit 2009 bzw. zwei Jahre nach dem Anbieten der Dienstleistung wurden 18&#8217;000 Fahrr\u00e4der besch\u00e4digt und 8&#8217;000 geklaut. Zum jetzigen Zeitpunkt war schon jedes einzelne der 20&#8217;000 Pariser Velib&#8216; mindestens einmal ersetzt worden, erkl\u00e4rten damals JCDecaux und seine Kumpane vom <i>Figaro<\/i>. Die Erscheinung konzentriert sich heute im Wesentlichen auf den Nordosten von Paris. Auf ein Gebiet mit dem 18., 19. und 20. Arrondissement von Paris, Pantin, Aubervilliers und Bagnolet sind t\u00e4glich etwa f\u00fcnfzig Stationen betroffen, darum wurden etwa zwanzig davon einfach \u201ebis auf neuen Befehl\u201c geschlossen, was eine L\u00fccke f\u00fcr alle Bobos geschaffen hat, die die von der Gemeinde saint-bobo zur Verf\u00fcgung gestellten Fahrr\u00e4der befreit haben. Mut ihnen und hoch lebe der Vandalismus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; UND EINE DEN FASCHISTEN \u2013 <\/b>Etwa zehn Tage nach seiner Einweihung wurde der Aufenthaltsraum von Boulogne-Billancourt (Hauts-de-Seine) der Schweine des Front National am vergangenen 15. Juli von einem guten alten Molli aufs Korn genommen, verursachte minimale aber doch immer sympathische Sch\u00e4den. Denn es freut doch immer, wenn die fascho-populistische Bande eins auf die Fresse kriegt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>&#8211; FERNSEHEN IST SCHEISSE! &#8211; <\/b>Anfang Juli, erneut in Boulogne-Billancourt, wurde ein inspirierter Sechzigj\u00e4hriger verhaftet nachdem er Claire Chazal einen K\u00fcbel voller Scheisse in die Fresse geschmissen hatte. Die Szene spielte sich ab als die Journiflic die Lokale von TF1 am Steuer ihres Autos verliess, wovon eine Scheibe Pech hatte offen zu sein. Claire kennt nun den Geschmack dessen, was sie uns tagt\u00e4glich in der Tagesschau auftischt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>TOD DER MACHT! <\/b><\/p>\n<p>In der Nacht 23.\/24. Juni gingen die Scheiben des Lokals der PS in der rue Ernest Lef\u00e8vre in Br\u00fcche. Auf den grauen Mauern ist ein sch\u00f6ner Satz (ein Versprechen?) erschienen: \u00abTod der Macht!\u00bb. Dieselben Scheiben wurden schon im Mai 2012 eingeschlagen, kurz vor der Wahl von Hollande (damals mit den Schriften \u00abNieder mit dem Staat\u00bb und \u00abZerst\u00f6ren wir die Macht\u00bb). Donnerstag 4. Juli kommt der PS-Sitz in der rue Leopold Bellan (II.) dran, aber dort sind die Scheiben solide und widerstehen den Schl\u00e4gen. Sonntag 29. Juli Nachmittag schl\u00e4gt ein Junge die Scheiben des PS-B\u00fcros in der rue Dausmenil (XII.) ein, liess sich aber leider von den Bullen fangen. Schliesslich (bis jetzt&#8230;) werden in der Nacht 20.\/21. August vier B\u00fcros angegriffen. Das in der Lef\u00e8vre und das in der Passage Brady erhalten die Schrift \u00abAbschieber von Sanspapiers\u00bb. Die Treffs des PS des III. (40, rue Charlot) und des XVIII. Arrondissement werden angegriffen und ebenfalls beschriftet, als Zugabe werden ihnen die Schl\u00f6sser verklebt.<\/p>\n<p>Eindeutig, die Macht ist nicht beliebt, nicht einmal die sozialistische. Die H\u00e4lfte der PS-Lokale der Hauptstadt wurden im letzten Jahr besch\u00e4digt, obwohl sie seit Januar sch\u00e4rfer \u00fcberwacht werden. Dann der Witz, Ende August verk\u00fcndet der Staat ein noch st\u00e4rkeres \u00dcberwachungsdispositiv bzw. einige armselige kleine Patrouillen f\u00fcr alle sozialistischen R\u00e4umlichkeiten der Megalopolis, nat\u00fcrlich nix um die Ausdr\u00fccke der Wut zu verhindern&#8230;<\/p>\n<p><i>\u00abDie Lokale der republikanischen politischen Parteien angreifen, ist die Republik und die Demokratie selbst angreifen\u00bb<\/i>, klagte Ende Juni F. Calandra, der sozialistische B\u00fcrgermeister des XX. Arrondissements. Genau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>WEDER ATOM NOCH GENDARMEN!<\/b><\/p>\n<p>15, rue Louis Lejeune in Montrouge. Ist, seit Januar, die neue Adresse der<i> Autorit\u00e9 de S\u00fbret\u00e9 Nucl\u00e9aire \u2013<\/i> des Amtes f\u00fcr nukleare Sicherheit. Dieser Organismus, \u201eGendarm des Nuklearen\u201c genannt, ist zur \u00dcberwachung der Einhaltung der Sicherheitsregeln (die von der ASN selbst bestimmt wurden) der Einrichtungen zust\u00e4ndig, die radioaktive Substanzen einsetzen oder transportieren (auch f\u00fcr Vorrichtungen, die ionisierende Strahlen ohne Kernspaltung produzieren, wie R\u00f6ntgenapparate oder in der Strahlentherapie). Es geht um Atomkraftwerke, Depots f\u00fcr Atomm\u00fcll und auch um weniger bekannte radioaktive Quellen wie etwa Forschungsanlagen und gewisse Anlagen in den nicht atomaren Industrien (wie zur Sterilisation gewisser Produkte oder Werkzeuge usw.), Radiologielabors und andere medizinische Apparate (sie nennen das \u201eKontaktbereich-Nukleares\u201c in Anlehnung an den Begriff \u201eKontaktbereichsbeamte\u201c also \u201eN\u00e4he zu den Leuten\u201c, allen Ernstes!). Kurz, von den Zahnarztapparaturen bis zu den Atomraketen der Armee.<\/p>\n<p>Ausser jene der Kontrolle, hat die ASN auch die Mission der Information. Bzw. besteht die Arbeit dieser vom Staat bezahlten ExpertInnen darin, uns zu sagen, dass <i>alles schon gut ist <\/i>und die Desaster nur bei den anderen vorkommen. Dass der uns allen tropfenweise allt\u00e4glich von der Nukleartechnologie verabreichte Tod ganz und gar akzeptabel ist. <i>Alles ist schon gut <\/i>und alles wird schon gut gehen, selbst im Fall eines gr\u00f6sseren Desasters wie bei der Kernschmelze eines Reaktors (z.B. Fukushima, Tschernobyl, Three Miles Island&#8230;) oder einer grossen Entweichung radioaktiver Elemente. Eine wie es bei JT geschieht, denn \u201ekleine\u201c hat es jeden Tag in allen Kraftwerken, Sammellagern usw.. Und da es kein \u201eNullrisiko\u201c gibt, ist das Ziel nicht die Verhinderung von Ungl\u00fccksf\u00e4llen, sondern dass man lerne damit zu leben. Mit der allt\u00e4glichen nuklearen Verseuchung oder mit einem Leben in verseuchten Gebieten \u201e\u00e1 la Tschernobyl\u201c \u2026 Klar doch, \u00ab<i>die Verwaltung von Situationen radiologischer Notf\u00e4lle\u00bb<\/i> geh\u00f6rt ebenfalls der ASN. Und wenn wir daran denken, dass die \u00abVerwaltung\u00bb des Ungl\u00fccks von Fukushima unter anderem die Evakuation, <i>manu militari<\/i>, von 180&#8217;000 Menschen bedeutete, die in einem Radius von 20 km um das Kraftwerk herum lebten&#8230;<\/p>\n<p>Aber da wir in einer Demokratie sind und von den Erleuchtendsten (mit all der Elektrizit\u00e4t atomaren Ursprungs, die wir haben!), denkt die ASN schon daran die B\u00fcrgerInnen immer besser zu informieren. Um uns besser zu k\u00f6dern hat die ASN gegen Mitte Juni ein nagelneues Informationszentrum im Erdgeschoss ihres Sitzes er\u00f6ffnet. Sie stellen dort einen Haufen B\u00fccher und Zeitschriften aus und empfangen gerne ganze Sch\u00fclerInnengruppen. Man weiss sehr wohl, wozu ihre Propaganda dient: uns die Pille der Notwendigkeit des Nuklearen, um diese Welt in Gang zu halten \u2013 gefahrlos, sicher doch! -, schlucken zu lassen. Aber wir wollen gerade dieser Welt und allen ihren todbringenden Technologien ein Ende bereiten. Wieso sie nicht informieren gehen, was wir \u00fcber das Nukleare (und die dazugeh\u00f6rige Gesellschaft), seine Gefahren, Kontrolleure und Gendarmen und ihre L\u00fcgen denken?<\/p>\n<p>Aus <i><b>LUCIOLES<\/b><\/i> Sept. 2013, N.15<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>KURZNACHRICHTEN<\/b><\/p>\n<p><b>&#8211; AUF DEN KNIEN?- <\/b> Samstag 4. Juni im XVII. Arrondissement in der Kirche Sainte Odile in Paris werden eine Jesuskind \u2013 und eine Sankt Theresa-Statuette zerbrochen am Boden aufgefunden. Was kein Was kein Wunder ist, sondern das Werk eines Individuums, das in demselben Elan den Altar besch\u00e4digt, Kandelaber zerbrochen und das Weihwasser ausgeleert hat. Am 13. Dezember im XVI. Pr\u00e4sentierte die Kirche von Notre-Dame de Gr\u00e2ce einige feindliche Tags auf ihren Mauern: <i>\u00abTod dem Gott, Feuer den Kirchen\u00bb. <\/i>Am 29. Januar werden auf der Kirche Saint-Jean Baptiste von Belleville, im XIX, <i>\u00abDreckspriester, friss deine Soutane und deine Moral&#8230;\u00bb, \u00abDie einzige Kirche die aufkl\u00e4rt ist die, die brennt\u00bb, \u00abAlle M\u00e4chte sind m\u00f6rderisch, weder Gott noch Herren\u00bb. <\/i>Delano\u00eb hat die \u201ebeleidigenden Inschriften\u201c sofort verurteilt und gefordert, dass die Autoren sofort verhaftet werden (aber nix gewesen!). Die Wahlkampagne verpflichtet, man muss seinen Kumpanen Pfaffen doch den Arsch lecken w\u00e4hrend der eigene Pr\u00e4sident vor dem Papst niederkniet&#8230; Die Kirchen werden schon immer dazu benutzt, die Toten in Frieden und die Lebenden auf den Knien zu halten, also sollen sie brennen!<\/p>\n<p><b>&#8211; CATASTOR!!!- <\/b>Am Nachmittag des 23. Dezember entgleiste im Rangierbahnhof von Bourget bei Drancy ein Waggon mit sechs Tonnen Atomm\u00fcll, diesmal ohne eine Katastrophe zu verursachen. Effektiv fahren j\u00e4hrlich 500 Castor-Z\u00fcge mit radioaktivem Material durch Frankreich, jedes mal unter der Gefahr, eine Katastrophe auszul\u00f6sen. In einer Welt, in der gewisse Leute nichts als Rohstoffe zur Ausbeutung sehen, wo das Leben in hom\u00f6opathischen Dosen verl\u00e4uft, wo ein Nuklearungl\u00fcck \u201etechnischer Zwischenfall\u201c genannt wird, muss man sich entscheiden: anst\u00e4ndig und nett warten bis ein kleiner Krebs uns auf einen kleinen Tod hinf\u00fchrt oder dem Nuklearen den Garaus zu machen.<\/p>\n<p><b>&#8211; PAFF DEM TAV! &#8211; <\/b>In der Nacht 7.\/8. Januar erhielten die Scheiben der SNCF-L\u00e4den des 4., 13. und 17. Arrondissements zahlreiche Schl\u00e4ge und Schrift \u00ab<i>Der Kampf geht weiter, Freiheit\u00bb <\/i>in Solidarit\u00e4t mit dem Kampf gegen den Bau einer neuen Hochgeschwindigkeitslinie Lyon-Turin (TAV) in den italienischen Alpen. Gegen die Hochgeschwindigkeit, greifen wir immer schneller an!<\/p>\n<p><b>&#8211; SOLL SIE DOCH VERBRENNEN, DEINE ENERGIE! &#8211;<\/b> Am Morgen des 13. Dezember verursachte ein materieller \u00abZwischenfall\u00bb einen Stromausfall in 150&#8217;000 Haushalten in sieben Arrondissements von Paris, der 20 Minuten dauerte. Die Einspeisung einer H\u00f6chstspannungslinie, welche die Werke Cretaine, Tolbiac, Gobelins (im 13.) und Erasme (5.) verbindet, wurde unterbrochen. Die Ursache des Zwischenfalls wird in der Presse nicht genannt, aber RTE signalisiert immerhin, die Panne \u00abh\u00e4nge nicht mit der K\u00e4lte zusammen\u00bb&#8230; b\u00f6swilliger Akt also? Was wir hoffen!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(gefunden auf: linksunten.indymedia.org) \u00dcb. mc, Knast Bostadel, CH-Menzingen aus franz. 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