{"id":10360,"date":"2021-02-10T15:45:47","date_gmt":"2021-02-10T14:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=10360"},"modified":"2021-02-10T15:45:47","modified_gmt":"2021-02-10T14:45:47","slug":"kein-gott-kein-boss-kein-ehemann-die-erste-anarcha-feministische-gruppe-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abc-wien.net\/?p=10360","title":{"rendered":"Kein Gott, kein Boss, kein Ehemann: Die erste anarcha-feministische Gruppe der Welt"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/schwarzerpfeil.de\/2021\/02\/07\/kein-gott-kein-boss-kein-ehemann-die-erste-anarcha-feministische-gruppe-der-welt\/\">schwarzerpfeil.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/?attachment_id=10361\" rel=\"attachment wp-att-10361\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-10361\" src=\"https:\/\/www.abc-wien.net\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/anarchafeminism2-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"\/><\/a>Die erste explizit anarchistisch-feministische Gruppe der Welt entstand als Teil der bl\u00fchenden anarchistischen Bewegung des neunzehnten Jahrhunderts in Argentinien. Sie produzierte die erste anarchistisch-feministische Zeitung, La Voz de la Mujer. Leider wurde die Geschichte des Anarcha-Feminismus in Argentinien selten gew\u00fcrdigt, bestenfalls am Rande erw\u00e4hnt, schlimmstenfalls ignoriert oder vergessen.<\/p>\n<p>La Voz de la Mujer wurde in Buenos Aires nur neun Mal ver\u00f6ffentlicht, beginnend am 8. Januar 1896 und endend fast genau ein Jahr sp\u00e4ter am Neujahrstag. Zu den Werken geh\u00f6rten \u201eDie R\u00e4chergruppe der Frauen\u201c, \u201eEine, die eine Kanone mit den K\u00f6pfen der Bourgeois f\u00fcllen will\u201c, \u201eEs lebe das Dynamit\u201c, \u201eEs lebe die freie Liebe\u201c, \u201eEine Feministin\u201c, \u201eEine weibliche Schlange, um die Bourgeois zu verschlingen\u201c, \u201eVoll mit Bier\u201c, \u201eEin frauenfreundlicher Mann\u201c. Das meiste davon wurde auf Spanisch geschrieben, nur gelegentlich auf Italienisch. Dies ist nicht verwunderlich, da der anarchistische Feminismus vor allem aus Spanien nach Argentinien kam. Auch das feministische Material in der italienischen Presse wurde gr\u00f6\u00dftenteils von spanischen Autorinnen verfasst. Eine andere Version der Zeitung, die ihren Namen trug, wurde in der Provinzstadt Rosario herausgegeben (ihre Herausgeberin, Virginia Bolten, war die einzige bekannte Frau, die 1902 unter dem Residenzgesetz deportiert wurde, das der Regierung die Macht gab, Immigrant:innen, die in politischen Organisationen aktiv waren, auszuweisen). Eine weitere La Voz de la Mujer wurde in Montevideo ver\u00f6ffentlicht, wohin Bolten verbannt wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>La Voz de la Mujer beschrieb sich selbst als \u201egewidmet der F\u00f6rderung des kommunistischen Anarchismus\u201c. Ihr zentrales Thema war das der multiplen Natur der Frauenunterdr\u00fcckung. Ein Leitartikel behauptete: \u201eWir glauben, dass in der heutigen Gesellschaft nichts und niemand eine elendere Situation hat als die ungl\u00fccklichen Frauen.\u201c Frauen, so hie\u00df es, seien doppelt unterdr\u00fcckt \u2013 von der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft und von den M\u00e4nnern. Ihr Feminismus zeigt sich in ihrem Angriff auf die Ehe und auf die m\u00e4nnliche Macht \u00fcber Frauen. Ihre Mitwirkenden entwickelten, wie anarchistische Feminist:innen anderswo, ein Konzept der Unterdr\u00fcckung, das sich auf die Unterdr\u00fcckung der Geschlechter konzentrierte. Die Ehe war eine b\u00fcrgerliche Institution, die die Freiheit der Frauen einschr\u00e4nkte, einschlie\u00dflich ihrer sexuellen Freiheit. Ehen, die ohne Liebe geschlossen wurden, Treue, die eher durch Angst als durch Verlangen aufrechterhalten wurde, Unterdr\u00fcckung von Frauen durch M\u00e4nner, die sie hassten \u2013 all das wurde als symptomatisch f\u00fcr den Zwang gesehen, den der Ehevertrag impliziert. Es war diese Entfremdung des individuellen Willens, die die anarchistischen Feministinnen beklagten und zu beheben suchten, zun\u00e4chst durch freie Liebe und dann, noch gr\u00fcndlicher, durch soziale Revolution.<\/p>\n<p>La Voz de la Mujer war eine Zeitung, die von Frauen f\u00fcr Frauen geschrieben wurde, sie war ein unabh\u00e4ngiger Ausdruck einer explizit feministischen Str\u00f6mung innerhalb der s\u00fcdamerikanischen Arbeiterbewegung und war eines der ersten aufgezeichneten Beispiele f\u00fcr die Verschmelzung von feministischen Ideen mit einer revolution\u00e4ren und Arbeiterorientierung. Wie bei Emma Goldman, Louise Michel und Voltairine de Cleyre unterschied sie sich vom Mainstream-Feminismus dadurch, dass sie eine Bewegung der Arbeiterklasse war, die den Kampf gegen das Patriarchat als Teil eines umfassenderen Kampfes gegen wirtschaftliche und soziale Klassen und Hierarchien verstand. Er konzentrierte sich nicht auf gebildete Frauen der Mittelklasse, deren Feminismus als \u201eb\u00fcrgerlich\u201c oder \u201ereformistisch\u201c abgetan wurde.<\/p>\n<p>Der anarchistische Feminismus entstand in Buenos Aires in den 1890er-Jahren, wo das Wachstum der Wirtschaft die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften erh\u00f6hte, die durch Immigration in gro\u00dfem Umfang befriedigt wurde. Die gr\u00f6\u00dfte ethnische Gruppe waren die Italiener:innen, gefolgt von den Spanier:innen und Franzos:innen. Unter diesen Immigrantengemeinschaften entstand die Gruppe, die La Voz de la Mujer produzierte und aktiv war. Wie auch anderswo in Amerika wurde der Anarchismus urspr\u00fcnglich von Einwanderer:innen aus den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern importiert, in denen es eine starke anarchistische Bewegung gab \u2013 Italien, Spanien und Frankreich. Anarchistische Gruppen und Publikationen entstanden erstmals in den 1860er- und 1870er-Jahren und fanden aufgrund der sozialen Bedingungen in Argentinien einen fruchtbaren Boden. Wie die Immigrantengemeinschaften, zu denen sie geh\u00f6rten, bildeten die Anarchist:innen einen integralen Bestandteil der Arbeiterbewegung in Argentinien und pr\u00e4gten deren Ideen und K\u00e4mpfe. Die Anarchist:innen halfen bei der Gr\u00fcndung einiger der ersten Gewerkschaften und organisierten Streiks und Demonstrationen. In den 1880er- und 1890er-Jahren gab es manchmal bis zu 20 anarchistische Zeitungen gleichzeitig, die auf Franz\u00f6sisch, Spanisch und Italienisch erschienen.<\/p>\n<p>La Voz de la Mujer erschien nach einem halben Jahrhundert kontinuierlicher anarchistischer Aktivit\u00e4t. Sie war Teil der kommunistisch-anarchistischen Tradition und widmete sich dem Umsturz der bestehenden Gesellschaft und der Schaffung einer neuen, gerechten und egalit\u00e4ren Gesellschaftsordnung, die nach dem Prinzip \u201evon jeder Person nach ihren F\u00e4higkeiten, zu jeder Person nach ihren Bed\u00fcrfnissen\u201c organisiert ist. Wie auch anderswo entwickelte sich eine ausgepr\u00e4gte feministische Str\u00f6mung, wobei der Hauptimpuls f\u00fcr den anarchistischen Feminismus von spanischen Aktivistinnen ausging (allerdings unterst\u00fctzten auch italienische Exilant:innen wie Errico Malatesta und Pietro Gori feministische Ideen in ihren Zeitschriften und Artikeln). Gleicher Lohn f\u00fcr Frauen wurde 1901 in der argentinischen Arbeiterf\u00f6deration als Forderung erhoben und von einer bedeutenden Anzahl von Gewerkschaften unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die militante antireformistische Haltung von La Voz de la Mujer stie\u00df bei den Arbeiterinnen in den St\u00e4dten Buenos Aires, La Plata und Rosario auf Resonanz, da sie ein Jahr lang erschien und von jeder Ausgabe zwischen 1000 und 2000 Exemplare gedruckt wurden, eine respektable Zahl f\u00fcr eine anarchistische Zeitung ihrer Zeit. Ihre Redakteurinnen kamen aus den gro\u00dfen spanischen und italienischen Gemeinden und identifizierten sich mit den Frauen der Arbeiterklasse. Ihre Besonderheit als anarchistische Zeitung lag darin, dass sie die Besonderheit der Unterdr\u00fcckung der Frauen anerkannte. Sie rief Frauen dazu auf, sich gegen ihre Unterordnung sowohl als Frauen als auch als Arbeiterinnen zu mobilisieren. Ihr erster Leitartikel war eine leidenschaftliche Ablehnung des Schicksals der Frauen:<\/p>\n<p>\u201eGenervt von so vielen Tr\u00e4nen und so viel Elend; genervt von der nicht enden wollenden Plackerei der Kinder (so lieb sie auch sind); genervt vom Bitten und Betteln; davon, ein Spielball unserer sch\u00e4ndlichen Ausbeuter oder niedertr\u00e4chtigen Ehem\u00e4nner zu sein, haben wir uns entschlossen, unsere Stimmen im Konzert der Gesellschaft zu erheben und unser St\u00fcckchen Vergn\u00fcgen am Bankett des Lebens zu fordern, ja zu fordern.\u201c<\/p>\n<p>Ihr Erscheinen erhielt eine gemischte Reaktion vom Rest der anarchistischen Bewegung, die von Schweigen und Feindseligkeit bis hin zu Lob reichte. Eine Zeitung begr\u00fc\u00dfte es besonders herzlich, indem sie feststellte, dass \u201eeine Gruppe militanter Frauen die Fahne der Anarchie entrollt hat und beabsichtigt, eine Zeitschrift zur Propaganda unter denen herauszugeben, die ihre Gef\u00e4hrtinnen sowohl in der Arbeit als auch im Elend sind. Wir gr\u00fc\u00dfen die tapferen Initiatorinnen dieses Projekts und rufen gleichzeitig alle unsere Genoss:innen auf, sie zu unterst\u00fctzen.\u201c Dies war nicht \u00fcberraschend, da ein wesentlicher Teil der anarchistischen Presse zu dieser Zeit mit feministischen Themen sympathisierte. Mitte der 1890er-Jahre wurde in Argentinien zunehmend \u00fcber Themen berichtet, die sich auf die Gleichberechtigung der Frau bezogen, insbesondere auf die Ehe, die Familie, die Prostitution und die Beherrschung der Frau durch den Mann. Einige Zeitungen ver\u00f6ffentlichten sogar spezielle Serien von Pamphleten, die der \u201eFrauenfrage\u201c gewidmet waren. La Questione Sociale, die italienischsprachige Zeitung, die von Malatesta gegr\u00fcndet wurde, als er 1883 nach Argentinien kam, ver\u00f6ffentlichte eine Reihe von Pamphleten, die \u201espeziell einer Analyse der Frauenfrage gewidmet waren.\u201c Die Zeitschrift Germinal, die erstmals 1897 erschien, befasste sich besonders mit der \u201eFrauenfrage\u201c und brachte mehrere Artikel unter der allgemeinen \u00dcberschrift \u201eFeminismus\u201c und verteidigte \u201eden \u00e4u\u00dferst revolution\u00e4ren und gerechten Charakter des Feminismus\u201c gegen den Vorwurf, er sei lediglich eine Sch\u00f6pfung von \u201eeleganten kleinen Damen\u201c. Viel, wenn nicht alles feministische Material in der anarchistischen Presse scheint von Frauen geschrieben worden zu sein.<\/p>\n<p>Doch dieser offensichtlichen prinzipiellen Sympathie f\u00fcr den Feminismus in den anarchistischen Reihen stand ein erheblicher Widerstand in der Praxis gegen\u00fcber. Die erste Ausgabe von La Voz de la Mujer scheint betr\u00e4chtliche Feindseligkeit hervorgerufen zu haben, denn in der darauffolgenden Ausgabe griffen die Herausgeberinnen die antifeministische Haltung, die unter den M\u00e4nnern in der Bewegung vorherrschte, in eindeutigen Worten an. Wie sie es ausdr\u00fcckten:<\/p>\n<p>\u201eAls wir Frauen, unw\u00fcrdig und unwissend wie wir sind, die Initiative ergriffen und La Voz de la Mujer ver\u00f6ffentlichten, h\u00e4tten wir wissen m\u00fcssen, wie ihr mit eurer alten mechanistischen Philosophie auf unsere Initiative reagieren w\u00fcrdet. Ihr h\u00e4ttet erkennen m\u00fcssen, dass wir dummen Frauen Initiative haben und das ist das Produkt des Denkens. Ihr wisst \u2013 wir denken ebenfalls \u2026 Die erste Ausgabe von La Voz de la Mujer erschien und nat\u00fcrlich brach die H\u00f6lle los: \u201aFrauen emanzipieren? Wof\u00fcr?\u2018 \u2026 \u201aLasst unsere Emanzipation zuerst kommen, und dann, wenn wir M\u00e4nner emanzipiert und frei sind, werden wir uns um eure k\u00fcmmern.&#8217;\u201c<\/p>\n<p>Die Redakteurinnen schlussfolgerten, dass Frauen sich angesichts dieser Art von feindseliger Haltung kaum darauf verlassen k\u00f6nnen, dass M\u00e4nner die Initiative ergreifen, um die Gleichberechtigung der Frauen zu fordern. Die gleiche Ausgabe enth\u00e4lt einen Artikel mit dem Titel \u201eAn die Verderber des Ideals\u201c, in dem die M\u00e4nner gewarnt werden: \u201eIhr solltet besser ein f\u00fcr alle Mal verstehen, dass unsere Aufgabe nicht darauf reduziert werden kann, eure Kinder aufzuziehen und eure W\u00e4sche zu waschen, und dass auch wir ein Recht darauf haben, uns zu emanzipieren und frei von jeder Art von Bevormundung zu sein, sei es wirtschaftlich oder ehelich.\u201c Der Leitartikel in der dritten Ausgabe betonte, dass sie nicht m\u00e4nnliche anarchistische Gef\u00e4hrten im Allgemeinen angriffen, sondern nur jene \u201efalschen Anarchisten\u201c, die es vers\u00e4umten, \u201eeines der sch\u00f6nsten Ideale des Anarchismus zu verteidigen \u2013 die Emanzipation der Frauen.\u201c<\/p>\n<p>Die Emp\u00f6rung der Redakteurinnen war gerechtfertigt, da der Anarchismus f\u00fcr Freiheit und Gleichheit f\u00fcr alle Menschen eintrat, nicht nur f\u00fcr M\u00e4nner. Da Frauen vom Patriarchat unterdr\u00fcckt wurden, konnten sie als unterdr\u00fcckte Gruppe zu Recht Unterst\u00fctzung von anderen Anarchisten in ihrem Kampf um Emanzipation verlangen. F\u00fcr viele m\u00e4nnliche Anarchisten konnten solche Themen jedoch bis \u201enach der Revolution\u201c ignoriert werden \u2013 eine Position, die die Herausgebenden von La Voz de la Mujer zu Recht als selbsts\u00fcchtig ablehnten. Es \u00fcberrascht nicht, dass der Anarchismus, mehr als andere Schulen des Sozialismus mit ihrer Betonung der wirtschaftlichen Ausbeutung, in der Lage war, den Kampf gegen das Patriarchat aufzunehmen. Allerdings war diese theoretische Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Feminismus in der Praxis meistens mit Sexismus verbunden.<\/p>\n<p>Es ist nicht schwer zu erkennen, warum sich Feministinnen zum Anarchismus hingezogen f\u00fchlten und warum sie so zu Recht gegen die m\u00e4nnliche anarchistische Heuchelei waren. Seine Schl\u00fcsselideen betonen den Kampf gegen Autorit\u00e4t, einschlie\u00dflich der Macht, die in Ehe und Familie \u00fcber Frauen ausge\u00fcbt wird. Alle Anarchist:innen sollten die Freiheit innerhalb von Beziehungen anstreben. Die anarchistische Betonung der Unterdr\u00fcckung und der Machtverh\u00e4ltnisse er\u00f6ffnete einen Raum, in dem Frauen gleichzeitig als Opfer der Klassengesellschaft und als Opfer der m\u00e4nnlichen Autorit\u00e4t gesehen werden konnten. Wie La Voz de la Mujer es in ihrer vierten Ausgabe ausdr\u00fcckte: \u201eWir hassen die Autorit\u00e4t, weil wir danach streben, Menschen zu sein und keine Maschinen, die vom Willen eines \u201aAnderen\u2018 gelenkt werden, sei es die Autorit\u00e4t, die Religion oder ein anderer Name.\u201c Das Ziel wird am besten zusammengefasst, als sich eine ihrer Unterst\u00fctzerinnen mit \u201eNo God, No Boss, No Husband\u201c unterzeichnet.<\/p>\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen siehe Maxine Molyneux\u2019s \u201eNo God, No Boss, No Husband: Anarchist Feminism in Nineteenth-Century Argentina\u201c (Latin American Perspectives, Vol. 13, No. 1, Latin America\u2019s Nineteenth-Century History, Winter, 1986), auf dem dieser Artikel basiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: schwarzerpfeil.de Die erste explizit anarchistisch-feministische Gruppe der Welt entstand als Teil der bl\u00fchenden anarchistischen Bewegung des neunzehnten Jahrhunderts in Argentinien. 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