Posts Tagged ‘Italien’

[Italien] Operation Prometeo: Neues von Peppe

Samstag, Mai 16th, 2020

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Wie erwartet, wurde der Antrag auf Überstellung in den Hausarrest wegen des Coronavirus abgelehnt.

Aus den Telefonaten mit Peppe wissen wir, dass sich die Differenzen mit einigen politischen Gefangenen, die lange Zeit in AS2 eingesperrt waren, nach dem Aufstand vom 9. März verschärft haben. Während das Gefängnis von Alessandria brannte und die Spannung hoch war, schlossen sich einige von ihnen in Zellen ein, während Peppe und ein anderer Gefangener versuchten, die Rebellen so weit wie möglich von den Fenstern ihrer Abteilung aus zu unterstützen, indem sie Dinge in Brand setzten und mit Gasgaskartuschen warfen. Aus diesem Grund erhielt er eine Beschwerde, zusätzlich zu einigen anderen individuellen Protestaktionen, die in der Sektion ein ziemliches Durcheinander verursachten und etwa 3000 Euro Schaden an der Gefängnisstruktur verursachten. Aber das Sonnenlicht kommt wieder einmal durch viele der Fenster von AS2.

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Update Andreas Krebs Mai 2020

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Nach wie vor stehen wir in engem brieflichen Kontakt mit Andreas im Knast in Neapel und auch mit seiner Frau Jutta.

Andreas schreibt viele viele Briefe, schildert die Situation vor Ort in Zeiten von Corona und das, obwohl er permanente Schmerzen und sehr viel an Gewicht verloren hat, kaum essen kann und ständig starke Medikamente nimmt, die sein Bewußtsein beeinträchtigen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus steht nun fest: Wenn er nicht bald operiert wird, dann hat er nur noch wenige Wochen zu leben. Für diese OP muss er in eine Spezialklinik, danach kann er aber aufgrund des erhöhten Pflegebedarfs, den Andreas benötigen wird, nicht mehr ins Gefängnis zurück. Das heißt, aktuell geht es darum eine Wohnung in Neapel zu finden, und seine Frau eine Reise nach Italien zu ermöglichen. Und dann sind da noch die beschissenen Einreisebeschränkungen aufgrund der COVID-Situation, die es auch nahen Angehörigen verunmöglicht in den schwersten Phasen ihres Lebens nicht zusammen kommen zu können.

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(Italien) Neuer Repressionsfall in Bologna gegen Anarchist*innen

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Per Mail erhalten, die Namen der Gefährt*innen wurden schon auf den italienischen Medien veröffentlicht, von uns übersetzt.

Nach einigen Stunden gab es genauere Nachrichten über die Operation „Ritrovo“ in Bologna, die von der ROS koordiniert wurde. Die verhafteten Gefährt*innen sind sieben: Elena, Leo, Zipeppe, Stefi, Nicole, Guido und Duccio.

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(Analyse, Italien) Der Virus wird euch nicht umbringen, von „Anarchisten aus Cosenza“

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Original gefunden auf Round Robin, von uns übersetzt

Die Leere der Technik.

Die ständige Anpassung der politischen Projekte moderner Staaten an die vermeintliche Unfehlbarkeit der Technologie scheint dieselben Regierungen in den Hintergrund gedrängt zu haben, die ihr ihre eigenen Entscheidungen übertragen. Tatsächlich entwickelt der Staat weiterhin eine repressive Rolle und unterstützt durch seine Vertreter die Aktivierung der bereits definierten Wirtschafts-, Gesundheits- und Verwaltungsprotokolle. Insbesondere ist es zweitrangig, ob solche Protokolle wirksam oder schädlich sind. Für die Marionetten des Augenblicks sollte die Anwendung der fraglichen Protokolle ein Faktor sein, der ihre eigene Popularität erhöht und gleichzeitig eine wissenschaftliche Begründung für die getroffenen Entscheidungen liefert. Wie man all diese Regierungspropaganda macht, ist die Aufgabe der Medien und derer, die sich um die Politik drehen. Wenn etwas schief geht, halten sie sich an den stets wirksamen Satz: „Alle für den Fall erforderlichen Verfahren sind eingehalten worden“.

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[Italien] Nachrichten über Beppe aus dem Gefängnis von Pavia [Op. Prometheus]

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Gefunden auf Round Robin, von uns übersetzt

Wir haben in den letzten Tagen erfahren, dass das Gericht von Genua den Antrag auf Hausarrest aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt hat, den der Anwalt Sommovigo für Giuseppe Bruna gestellt hatte.

Der Gesundheitszustand von Beppe, insbesondere das Risiko eines Covids, da er vor anderthalb Jahren wegen einer schweren Bronchopneumonie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wurde nicht einmal berücksichtigt, wie z.B. die Bedingungen der mit Schimmelpilzen gefüllten Zelle, in der er festgehalten wird.

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[Italien] Neuigkeiten zur Operation Scripta Manent

Mittwoch, Mai 13th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Am 1. Mai veröffentlich auf Contramadriz, Original von Round Robin , die Übersetzung ist von uns

Aktualisierungen des Scripta-Manent-Prozesses

Die erste Berufungsverhandlung des Prozesses Scripta Manent wurde für den 1. Juli im Bunkerraum der Vallette in Turin (neben dem Gerichtsgebäude) angesetzt. Die Termine für die Berufungsverhandlungen sind wie folgt festgelegt: 1., 8., 10., 15., 17., 22., 24., 29. Juli; 9., 11. und 16. September.

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Plexiglas, Wasserfälle und Antifaschismus

Dienstag, Mai 5th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

Es gibt so etwas wie einen Raum, ein Raum in dessem Inneren Windstille herrscht, abgeschirmt von dicken Wänden Plexiglas, in welchem Inneren sich die neue technokratische Elite aufhält, die dort arbeitet, dorthinein nur einlädt, wen sie wünscht, und in die hinein nichts dringen darf, was stören könnte. Wenn wir früher als Anarchisten gegen Politiker kämpften so sind wir heute zunehmends in der Situation, wo wir gegen einen Plexiglaswürfel kämpfen, der aber unerreichbar ist (der aber sehr wohl mit Energie und Informationen versorgt werden muss und diese Verbindungen können nicht alle abgeschirmt werden). Das Problem der Massen ist der Wunsch nach Dialog mit diesem Würfel, einen Dialog, der niemals stattfinden kann, weil dieser sakrale, sterile Ort abgeschirmt ist. All die Massen an Kritiken an den Massnahmen in denen wir uns heute wiederfinden, sind als würde man am tiefsten Talspunkt einer Burg stehen und diese Kritiken, am Wasserfall vorbei an den höchsten Punkt der Burg schreien wollen, dort wo der Fürst sitzt. In einer solchen Situation befinden wir uns heute. Die Linke und darunter speziell hervorzuheben die radikale Linke, hat sich glorreich hervorgetan als Umgarner und Komplize die Herrschaftsphantasien wahr werden zu lassen. Abgesehen von den offensichtlichsten aller Neuerscheinungen der herrschaftlichen Vorgehensweisen, möchte ich hier ein paar wenige genauer betrachten.

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Der westliche Despotismus, von Gianfranco Sanguinetti

Dienstag, Mai 5th, 2020

Quelle: panopticon.blogsport.eu

Ein paar Zeilen zu Gianfranco Sanguinetti,

er war ein Mitglied der italienischen Sektion der Situationistischen Internationale. Seine erste bekannte Schrift war Il Reichstag brucia? (Brennt der Reichstag?), welche sich mit dem Anschlag am 12. Dezember 1969 in Mailiand an der Piazza Fontana auseinandersetzt. An jenem Anschlag starben 16 Personen und über 80 wurden verletzt. Sanguinetti machte damals den italienischen Staat für diesen Anschlag verantwortlich. Tragisch sollte auch der Werdegang des Anarchisten Guiseppe Pinelli werden, der für den Anschlag beschuldigt wurde und unter der Aufsicht des Kommissars Luigi Calabresi, aus den Fenster im vierten Stock rausgeworfen wurde. Seit vielen Jahren ist bekannt dass die Verantwortlichen für den Anschlag faschistische Gruppen waren die mit der NATO zusammengearbeitet haben. Ein Beispiel der sogenannten Theorie der Spannung.

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Entwaffnen

Dienstag, Mai 5th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

Staaten bewaffnen sich. Tatsächlich entwickeln und vervielfältigen sie ihre Kriegswaffen. Krieg wird im Frieden vorbereitet. Die Nationen befinden sich derzeit in einem Zustand des Friedens. Aber der scheinbare Frieden von heute ist viel gefährlicher und bedrohlicher als der Krieg von gestern. Es ist eine Zeit des Friedens, in der man nur denkt und arbeitet, um den nächsten Krieg zu entfesseln und zu stärken. Alle Staaten wollen und bereiten sich auf einen Krieg vor. Alle Machthaber und alle Militaristen denken über den Krieg nach. Wovür würde man die Armeen benötigen, wenn es keine Kriege mehr gäbe? Alle Völker arbeiten fieberhaft für den Krieg.

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(K)Ein Vergleich?

Dienstag, Mai 5th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

“Zwischen dem 11. Juni 1940 und dem 1. Mai 1945, während des Zweiten Weltkrieges, verloren in Mailand während der Bombardierungen innerhalb von 5 Jahren 2.000 Zivilisten ihr Leben; wegen des Coronavirus ließen in der Lombardei innerhalb von zwei Monaten 11.851 Zivilisten ihr Leben, fünfmal mehr… Ein numerisch – überwältigender Zusammenhang”.

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[Italien] Andreas Krebs – Krank im Knast: Eine doppelte Strafe

Montag, Mai 4th, 2020

Quelle: abc berlin

Knäste: auf einmal sind sie da. In Zeitungen, Nachrichtensendungen und Newsfeeds. Die Revolten von Gefangenen in Italien und Frankreich, sowie das Engagement von Gefangenen und ihren Unterstützer*innen in Deutschland, sorgen dafür, dass öffentlich über den Umgang mit Corona in Knästen gesprochen wird. Wie in so vielen anderen Bereichen auch, zeigt sich im Ausnahmezustand deutlich, was schon unter normalen Umständen nicht funktioniert. Die Gesundheitsversorgung in Knästen ist auch ohne Corona-Virus katastrophal. Knäste machen Menschen krank und zerstören Leben, Familien und Gemeinschaften. Es ist längst Zeit, dass wir uns Gedanken darum machen, wie Alternativen zu diesem System aussehen können. Währenddessen, dürfen wir diejenigen nicht aus dem Blick verlieren, die jetzt gerade unter ihm leiden.

Wir haben uns mit Jutta Krebs, der Frau des Gefangenen Andreas Krebs, getroffen. Der folgende Text erzählt von ihrer Situation.

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[Italien] Davide Delogu ist im Hungerstreik – – – Unterstützungsfonds

Freitag, Mai 1st, 2020

Quelle: kam per Mail

Seit dem 29. Februar ist Davide in Isolationshaft (und das obwohl ein Gefangener normalerweise „nur“ bis zu 15 Tagen in Isohaft bleiben darf). Er wurde aus „Sicherheitsgründen“ aus dem Rossano Calabro Gefängnis in das Pagliarelli Gefängnis auf Sizilien verlegt. Der Richter des Strafvollstreckungsgerichts von Palermo, Dr. Agnelli, entschied am 22. April die Disziplinarmaßnahme/Zensur zu verlängern, obwohl diese bereits am 18. April ausgelaufen war. Als Begründung wurden die üblichen und ermüdenden Sicherheitsbedenken angeführt. Davide befindet sich seit dem 24. April im Hungerstreik dagegen.

Wenn ihr Davide schreiben möchtet:

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Denunzierungen und Lektionen

Donnerstag, April 16th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

Die gestrige Nachricht ist, dass – laut einer Umfrage – 72% der Italiener es für richtig halten, diejenigen bei der Polizei anzuzeigen, die sich nicht an die Anti-Pandemie-Verbote halten. Insbesondere sollten alle Versammlungen oder Feiern in den Häusern der Nachbarn gemeldet werden. Fast drei von vier Italienern spionieren das Verhalten ihrer Nachbarn aus, bereit, die Polizei zu rufen, wenn jemand es wagt, sich mit Freunden zu treffen und sich mit ihnen zu vergnügen? Und was ist mit all den potenziellen Massenmördern, die es wagen, laufen zu gehen, es wagen, mit ihren Hunden Gassi zu gehen, ihre Kinder – vielleicht mit ihren Freunden – im Freien spielen zu lassen?

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[Italien] News von Andreas Krebs aus dem Knast Secondigliano/Neapel – März/April 2020

Sonntag, April 12th, 2020

Wir dokumentieren hier Auszüge aus dem Tagebuch von Andreas Krebs, das er uns schon vor ca. 2 Wochen zugeschickt hat. Wir haben manche Sätze aufgrund der besseren Lesbarkeit bzw. um staatliche Repression nicht noch weiter anzuziehen ein klein wenig verändert.

Aktuell ist Andreas seit einigen Tagen im Krankenhaus. Es geht ihm gesundheitlich so schlecht, dass der Knast ihn sogar in den Hausarrest schicken möchte, worüber aber aktuell noch juristisch entschieden werden muss. Im Krankenhaus wird er nun erstmals operiert. Wenn die OP glückt, sind seine Aussichten auf ein Überleben trotz Krebs halbwegs ok. Wenn nicht, dann geben ihm die ÄrztInnen noch ca. 3 Wochen.

Andreas lässt allen liebe Grüße ausrichten. Er ist ein Kämpfer und hat sich trotz seines Gesundheitszustands rege in unterschiedlichen Rollen an den Revolten im Knast beteiligt.

Wir fordern die sofortige Freilassung von Andreas und ein Ende der Repression gegen seine Person.

Bitte schreibt ihm weiterhin Briefe, diese geben ihm sehr viel Kraft.

ABC Wien, 12. April 2020

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Auszug aus meinem Tagebuch

Dienstag, den 10. Marz 2020

Die Nachrichten überschlagen sich in ganz Italien. Die Beamten tragen nun Gesichtsschutz und sind dazu veranlasst worden, auch Handschuhe zu tragen. Mittlerweile sind über vierzig Haftanstalten in ganz Italien an den Revolten beteiligt und über zwanzig Gefangene dadurch ums Leben gekommen. Sechs Gefangene durch Eigenverschulden, in dem sie die Anstaltsapotheke plünderten und sich versehentlich eine Überdosis Methadon gaben, und die anderen Gefangenen kamen durch die Staatsmacht ums Leben. So wurden einige Gefangene durch Schüsse durch die staatliche Eingreiftruppe getötet. Sollte es auch hier zum Eingreifen der Polizei kommen hilft es recht wenig, sich auf den Bauch zu legen und die Hände hinter dem Kopf zu verschränken. Denn sie nehmen keinerlei Rücksicht auf Unbeteiligte und schlagen alle Gefangenen zusammen. Wenn es soweit kommt, so hoffe ich, dass es nicht ganz so heftig wird.

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Bruchstellen #57 online

Mittwoch, April 8th, 2020

Inhalt:

*Einige Worte von ABC Wien zur Lage

*[Deutschland] Solidarität mit den 3 von der Parkbank – die Gefangenen nicht vergessen!

*[Deutschland] Update zur Situation in der JVA Köln Ossendorf IV

*[Österreich] Die Schockstarre verlassen

*Die Corona-Krise

*[Deutschland] Thomas Meyer-Falk: Erster Toter nach Besuchsverbot im deutschen Knastwesen!

*[Deutschland] Criminals for Freedom: Neuer Name, altes Programm?

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[Italien/Sizilien] Bullen durchforsten Facebook Gruppen

Montag, März 30th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

Unter anderen wird die Gruppe “Rivoluzione Nazionale” von den Bullen auf Strafbestände durchgeforstet, über die sich in etwa 2500 Leute angefangen hatten zu organisieren um gegen die Massnahmen des Staates zu bestehen. (Wir spekulieren hier nicht über die Mitglieder und welchem Milieu sie zuzuordnen wären, weil wir hier keine Bullenarbeit machen.)

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Notizen des Seucheninstinkts [Note epide(r)miche]

Mittwoch, März 25th, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

italienisches Original: finimondo.org

Sein Name ist mir letzte Woche buchstäblich in den Sinn gekommen. Ich war unterwegs, um Brot zu holen, und als ich in der Bäckerei ankam, zählte ich instinktiv diejenigen der Kunden, die dort ein- und ausgingen, die die Maske trugen. Dort ist mir das passiert. Mir wurde plötzlich klar, dass ich gerade die Zählung des deutschen Philologen Victor Klemperer, eines Zeugen und Gelehrten des Aufstiegs des Dritten Reichs, wiederholt hatte: “Unsere Moral ändert sich von Tag zu Tag. Wir zählen, wie viele Menschen in den Geschäften “Heil Hitler!” und wie viele “Guten Morgen” sagen. Gestern sagten in der Bäckerei fünf Frauen “Guten Morgen” und nur zwei “Heil Hitler”: Die Moral steigt. Heute, in der Metzgerei, sagten alle: “Heil Hitler”… die Moral geht unter.” Ich gebe zu, dass ich genau in diesem Moment ein Frösteln im Nacken verspürte.

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Modena – Einige Aktualisierungen zur Revolte und Repression

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

Seit dem Inkrafttreten der Notverordnung zur Eindämmung der Ansteckung mit dem Virus hat die Wut in den Gefängnissen nicht lange auf sich warten lassen.
Tatsächlich wurde das Besuchsverbot, das in einigen Gefängissen bereits in Kraft war, auf alle Gefängnisse ausgedehnt.
Es würde sehr lange dauern, alle 27 Gefängnisse aufzulisten, in denen Unruhen ausbrachen. Revolten, die zu mehr oder weniger vorübergehenden Umwälzungen der Gefängnisrealität geführt haben (die auf nichts anderes als die Vernichtung und Entpersönlichung des Individuums abzielt): Gefängnisse und Einrichtungen für die Wärter in Flammen, besetzte Strukturen, Gefangene auf den Dächern, Umkehrung der Wärter – Gefangenen Rollen mit der Geißelnahme ersterer, verbrannte Dokumente, versuchte und erfolgreiche Fluchten.

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Mailand, 14 – 18 März, aus dem Stadtgefängnis [Milano- 14-18 marzo, dal carcere dalla città]

Montag, März 23rd, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

In Mailand hat heute Morgen eine Gruppe von Solidarischen die Polizeikontrollen umgangen um mit dem Fahrrad an das Gefängnis von San Vittore zu fahren. Während eine Gruppe rufend nach Neuigkeiten von den Häftlingen von der Piazza Aquileia fragte, ging eine andere vor der Frauenabteilung und der fünften Abteilung vorbei, um ihre Solidarität auszurufen, sowie um von den Unruhen zu erzählen, die bezüglich des Opera – Gefängnisses und im restlichen Italien passierten und wie sie unterdrückt wurden. Auch die Situation vom draußen, des Ausnahmezustands wurde erläutert. Leider gab es keine Reaktion von drinnen, anders als in den vergangenen Tagen, wo uns diese unsere Herzen erwärmt hat. Wurde die ganze Abteilung wirklich unbenützbar gemacht und sind die Insassen deshalb verlegt worden? Hat die harte Repression entmutigt und die Kommunikation zwischen Innen und Aussen noch schwieriger gemacht? Die Präsenz der Solidarität ist und wird in diesen Tagen notwendig sein, unser Wille, die Verordnungen in Frage zu stellen, um als erste die Verantwortung für unsere eigene Sicherheit und die der Menschen um uns herum zu übernehmen. Eine Gruppe von Solidarischen erreichte auch die Mauern des Opera – Gefängnisses. Nach einigen Feuerwerken konnten sie ein paar Worte mit den Gefangenen wechseln, die um Hilfe riefen und sagten, sie seien hungrig und ängstlich. Sie wiederholten auch, dass sie kein Fernsehen, keine Dusche, kein Essen hatten, keine Pakete, keine Post, keine Telefonanrufe, keine Ersatzinterviews erhielten, dass sie nur eine halbe Stunde Luft hatten und dass sie zu Tode geprügelt worden waren. Die Patroullie vor dem Gefängnis schaltete die Sirene ein um das Gespräch zu blockieren. Wir erfuhren auch, dass einer der Jungen, der als einer der Täter des Aufstandes identifiziert wurde, versetzt wird.

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Wertlos [In corpore vili]

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: ausnahmezustand2020.blackblogs.org

“Der Zweck des Terrors und seiner Taten ist es, die Anpassung der Menschen an sein Prinzip auf vollständige Art zu erpressen, so dass auch sie letztlich nur einen Zweck erkennen: den der Selbsterhaltung. Je mehr Menschen skrupellos ihr eigenes Überleben im Blick haben, desto mehr werden sie zu psychologischen Marionetten eines Systems, das keinen anderen Zweck hat, als sich selbst an der Macht zu halten”.

Leo Löwenthal, 1945

Hier sind wir also. Vor einigen Stunden wurde der landesweite Gesundheitsnotstand ausgerufen. Eine praktisch totale Sperre. Halbverlassene Straßen und Plätze. Verboten – das Haus ohne einen von den Behörden als gültig erachteten Grund zu verlassen (von wem? aber natürlich von den Behörden). Verboten – sich zu treffen und zu umarmen. Verboten – jegliche Initiative zu organisieren, die auch nur ein Minimum an menschlicher Präsenz (von Parteien bis hin zu Kundgebungen) vorsieht. Verboten – einander zu nahe zu sein. Aussetzung jeglicher Geselligkeit. Die Ermahnung, soviel wie möglich im Haus eingeschlossen zu bleiben und sich In Erwartung von Neuigkeiten an ein elektronisches Gerät zu klammern. Die Verpflichtung zur Befolgung von Direktiven. Die Verpflichtung, immer eine “Selbstzertifikat” (Passierschein) mitzuführen, das die eigenen Bewegungen rechtfertigt, auch wenn man zu Fuß geht. Für diejenigen, die sich solchen Maßnahmen nicht unterwerfen sollten, gibt es Sanktionen, die Festnahme und Inhaftierung bedeuten kann.

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Der Aufstand in den Tagen des Corona-Virus

Samstag, März 21st, 2020

Quelle: de.indymedia.org

Nun ist schließlich jenes destabilisierende Ereignis eingetroffen, dass das kapitalistische System blockieren könnte. Und anders, als wir uns das vorgestellt haben, ist die Ursache dafür nicht das Handeln einer Gruppe von Revolutionären oder einer sozialen Gruppe eines Territoriums oder gar einer Bevölkerung im Aufstand. Das Ereignis entsteht im kapitalistischen Körper selber und breitet sich in ihm mit der gleichen Geschwindigkeit aus, mit der sich ein Virus in einem organischen Körper ausbreitet, wobei dadurch verschiedene Funktionen des Systems blockiert werden.

Nun ist schließlich jenes destabilisierende Ereignis eingetroffen, dass das kapitalistische System blockieren könnte. Und anders, als wir uns das vorgestellt haben, ist die Ursache dafür nicht das Handeln einer Gruppe von Revolutionären oder einer sozialen Gruppe eines Territoriums oder gar einer Bevölkerung im Aufstand. Das Ereignis entsteht im kapitalistischen Körper selber und breitet sich in ihm mit der gleichen Geschwindigkeit aus, mit der sich ein Virus in einem organischen Körper ausbreitet, wobei dadurch verschiedene Funktionen des Systems blockiert werden.

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Neues von Andreas aus dem Knast Secondigliano in Neapel

Dienstag, März 10th, 2020

10.3.2020

Andreas kontaktierte heute Abend völlig überraschend telefonisch seine Frau Jutta, was sehr außergewöhnlich ist, da normalerweise die Telefonzeiten sehr streng geregelt werden. Offenbar steht eine völlige Kontaktsperre ab morgen am Programm, zusätzlich zum seit letzter Woche in Kraft getretenen totalen Besuchsverbot. Auch Anwält_innen dürfen die Gefangenen nicht mehr besuchen. Für die Gefangenen in den italienischen Knästen ist das fatal, da sie in ihrem Alltag auf ihre Familien und Freund_innen angewiesen sind. Die ausreichende Versorgung mit Lebensmittel wird in den meisten Fällen von den Knästen nicht gewährleistet, weswegen der Besuch neben der willkommenen Ablenkung eine überlebenswichtige Funktion innehat.

Andreas gesundheitlicher Zustand ist massiv bedenklich. Er war über das Wochenende lang drei Tage bewußtlos. Eine Anstaltsärztin kümmert sich aktuell intensiv um ihn, diagnostiziert aber eine Streuung des Krebs. Andreas muss dringend in ein Krankenhaus und raus aus dem Knast, sonst stirbt er dort.

Aufgrund des heruntergefahrenen Betriebs im italienischen Justizbereich können wir auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon ausgehen, dass die Berufungsverhandlung so bald startet.

Lasst Andreas sofort frei!
Lasst alle Gefangenen frei!

Schreibt Andreas – Post kommt (noch) durch!

Alle Infos zur Situation von Andreas auf dem Soliblog oder hier bei uns!

[Italien] Coronavirus und Gefängnisse – Statement der anarchistischen Gruppe ‘Bakunin’ (Rom & Lazio)

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: anarchistsworldwide übersetzt von ABC Wien

Zwar gibt es für den „Coronavirus-Notfall“ Maßnahmen, die zumeist aus Verboten bestehen, doch scheint sich niemand um einen Ort zu sorgen, an dem das Ansteckungsrisiko sehr hoch ist: im Gefängnis.

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Der Ausbruch von Foggia, Italien, am 09.03.20

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Foggia, Puglia, 09.03.2020

Die Proteste in den Gefängnissen weiteten sich in ganz Italien aus. Darum gibt es die Idee, pensionierte Justizwachebeamte wieder in den Dienst zu holen.
Flucht aus Foggia: In Foggia, Puglia haben etwa 250 – 300 Gefangene einen gewalttätigen Protest gestartet um etwas gegen die Entscheidung zu tun, die Besuche der Angehörigen komplett aufzuheben.

11:00 Der Protest ist im Gange, im Inneren des Gefängnisses versuchen die Aufstandseinheiten die Lage unter Kontrolle zu bringen. Draussen patroullieren Polizei und Carabinieri gemeinsam auf den Strassen. Einer Gruppe Gefangener ist es gelungen zu den Mauern zu gelangen, mit dem Versuch auszubrechen, wie das schon in anderen Gefängnissen in Italien geschehen ist. In diesem Zusammenhang wird zumindest ein Insasse verletzt.

11:30 In Villaggio Artigiani (Provinz von Foggia) versuchen etwa 20 Gefangene, denen der Ausbruch gelungen ist, Autos zu übernehmen. Angeblich wurde ein Mechaniker bedroht und beraubt.

12:30 Giuseppe Martone, vom Verwaltungsamt für die Justizadministration von Puglien ist am Gefängnis um mit einer Delegation der Gefangenen zu diskutieren um einen Stopp der Proteste zu erreichen.

13:30 Es ist nicht klar wieviele Gefangene in die Freiheit gelangten, nicht offizielle Daten sprechen von 30 – 40 Gefangenen, von welchen etwa die Hälfte schon wieder angehalten wurde, während der Rest gesucht wird. Ein Hubschrauber der Polizei ist im Einsatz. Einige wurden in Bari gefunden, ein anderer in Orta Nova, andere wieder in via Galliani und in via Capozzi, in Foggia.

15:00 Etwa 50 Gefangenen gelang es heute morgen das Tor des “black house” aufzubrechen, welche das Gefängnis von der Strasse trennt und folglich zu fliehen. 36 wurden wieder gefangen.

16:30 Einige Gefangene kommen “spontan” wieder ins Gefängnis zurück. Die Proteste im Inneren gehen weiter.

19:00 Nach einem Treffen mit dem Präfekt und dem Verwaltungsamt haben die Inhaftierten von Foggia entschieden wieder in die verwüstete Gefangenenanstalt zurückzukehren. Es wurde ein “Kompromiss” gefunden, welcher es den Justizwachebeamten erlaube eine Bestandsaufnahme zu machen um herauszufinden, wieviele und wer der Häftlinge ausgebrochen seien. Es seien mehr als 30 Geflohene, einige seien mit Autos getürmt.

19:35 Nach einer Zählung wird klar, dass etwas weniger als 20 die Flucht gelungen sei. Ein wenig mehr als 40 sind wieder zurückgekehrt, oder gefangengenommen worden.
http://www.foggiatoday.it/cronaca/evasione-carcere-foggia-protesta-detenuti-agenti-feriti.html

370 Gefangene brechen aus dem Knast in Foggia und Ausnahmezustand, Italien

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Zu den Revolten in den Knästen in Italien, konnten wir erfahren, dass im Knast von Foggia, um die 370 Gefangene ausgebrochen sind. Ein Tor des Knastes wurde aufgebrochen und aus diesem konnten die Gefangene fliehen. Einige Gefangene sollen Autos angehalten haben und die FahrerInnen raus gezogen haben um zu fliehen. Nicht desto trotz sind bis jetzt die meisten der Gefangenen schon wieder erwischt worden.

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Revolte und Ausbrüche in italienischen Knästen

Dienstag, März 10th, 2020

Quelle: panopticon

Wie seit heute die deutschsprachigen Medien berichten, finden seit wenigen Tagen in Italien, aber auch in anderen Ländern der EU, Aufstände innerhalb der Gefängnisse statt. Alles hat mit der Ausrede für mehr Paranoia und der Verschärfung der Militarisierung des Alltages zu tun, was in diesen Tagen auch bekannt ist als Coronavirus. Mit dem Einwand dieser „Epidemie“, werden in Italien den Gefangenen nicht mehr erlaubt, dass sie von ihren Angehörigen Besuche kriegen dürfen. Gefangene dürfen nicht mehr die Zelle verlassen, rundum die Lage in den Knästen hat sich seit dem Auftreten von Coronavirus noch mehr verschlechtert. Dies in alten und seit langem überfüllten Knästen, was seit jeher ein chronisches Problem in Italien ist. Zugespitzt hat sich die Lage, nicht nur Aufgrund der massiven Repression gegen Gefangenen durch Schließer*innen und Aufstandseinheiten der Bullen, sondern jetzt auch, durch dass Ausrücken der Armee, siehe Video, um die Lage unter Kontrolle zu kriegen. Hier sind auch Videos von Intervention der Bullen in den Knästen von Foggia, Mailand, San Vittore, I, II und Modena.

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Italien: Gegen die Quarantäne der Leidenschaften, die soziale Epidemie…

Montag, März 9th, 2020

Quelle: non.copyriot.com

Original: roundrobin.info

English Version: anarchistsworldwide.noblogs.org

Alles was diese untergehende Zivilisation noch am Leben hält ist die Angst. Alle haben Angst. Die Machthabenden dass ihnen die Kartentricks ausgehen könnten mit denen sie vortäuschen Lösungen für die gegenwärtigen und kommenden Katastrophen zu haben. Die Mittelklasse hat Angst nach unten durchgereicht zu werden, hat Angst um ihre Privilegien, um ihre Schimäre ihr Leben hätte nur einen My mehr Bedeutung als das des Pöbels, der die Quartiere neben ihnen bewohnt. Die Linken haben vor allem Angst. Vor den Nazis, um ihre Laufbahn, vor dem kommenden Aufstand, der ihrer Kontrolle entgleiten würde.

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Bruchstellen #55 online

Samstag, Februar 1st, 2020

Inhalt:

*[Deutschland] Hülya hat eine neue Adresse

*[Iran] Statement des anarchistischen Gefangenen Soheil Arabi

*[Portugal] Gabriel wurde verhaftet

*[Indonesien] Prozess gegen sechs Anarchisten hat begonnen

*[Italien] Brief des anarchistischen Gefangenen Juan Sorroche an Marcelo Villarroel

*[Italien] Neuigkeiten von den von Repression betroffenen Gefährt*innen

*Updates zur Operation Prometeo

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[Portugal – Italien] Update zu Gabriel und den repressiven Nachrichten in Italien (27. Januar 2020)

Donnerstag, Januar 30th, 2020

Quelle: insuscettibile di ravvedimento, übersetzt von abc wien

Am Montag, dem 27. Januar 2020, begann auf portugiesischem Boden der Prozess gegen unseren Gefährten Gabriel, wobei sich in der ersten Phase zusammenfassend folgendes ergab.

  • Portugal hat bisher die Aussetzung der Auslieferung an den spanischen Staat akzeptiert, und die Verteidigung hat etwa 20 Tage Zeit, um Unterlagen einzureichen, die die Nichtauslieferung untermauern
  • Die Verteidigung hat die Berechnung der Reststrafe, die der spanische Staat auf unseren Gefährten verhängt, nämlich 16 Jahre, sofort angefochten! Ohne zu sehr ins juristische Detail zu gehen, kann man aus den Unterlagen ersehen, dass es sich um eine „gesetzliche Rache“ handelt (aber welche staatliche Rache ist das nicht?).

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[Italien] Neuigkeiten von den von Repression betroffenen Gefährt*innen

Montag, Januar 27th, 2020

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Operation Prometeo (und Genua-Affäre): Beppe

Genau in dem Moment, als wir Hoffnung für Beppes Freilassung hatten (er befindet sich seit der Operation Prometeo im Knast), da Robert aufgrund von Unstimmigkeiten in der Anklage freigelassen wurde, erhielt Beppe wegen eines in Genua stattgefundenen Angriffs eine neue Anklage. Sein Anwalt informierte uns, dass es eine richterliche Anhörung geben wird, in der über Freiheit oder Haft für diesen zweiten Fall entschieden wird. Beppe bleibt solange im Gefängnis. Das nun zuständige Gericht ist in Genua, so dass seine Anhörung ebenfalls dort stattfinden wird.

[…] Beppe darf nun wieder mit seiner Schwester telefonieren.

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[Italien] Updates zu Davide Delogu

Freitag, Januar 17th, 2020

Quelle: roundrobin, übersetzt von abc wien

Nach der Durchsuchung Davide Delogus Zelle und der Anordnung, eine 270bis Untersuchung einzuleiten, informierten die Wachen Davide nach über einer Woche, dass in den Abwasserkanälen des Gefängnisses ein Handy gefunden worden war, welches ihm zugeordnet wird. Er weigerte sich, sich röntgen zu lassen und sich auszuziehen.

Weitere Updates folgen.

[Italien] Updates zur Operation Prometeo

Freitag, Januar 17th, 2020

Quelle: roundrobin, übersetzt von abc wien

Am 2. Dezember 2019 wurde Robert, der zu der Zeit im Gefängnis von Bancali festgehalten wurde, ohne jegliche Auflagen freigelassen. Die Entscheidung kam vom Überprüfungsgericht, nachdem das Kassationsgericht im Oktober die Anordnung des Gerichtsmediziners wegen fehlender „ernsthafter Hinweise auf Schuld“ aufgehoben hatte. Diese Überprüfung war für ihn und Beppe beantragt worden, aber leider wurde Beppe abgelehnt.

Kürzlich legte der Staatsanwalt ebenfalls beim Kassationsgericht Berufung gegen die Freilassung von Robert ein. Die Anhörung ist für den 4. Februar 2020 angesetzt.

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[Italien] Peppe ist verlegt worden – neue Adresse

Freitag, Januar 17th, 2020

Quelle: attaque, übersetzt von abc wien

Der anarchistische Gefährte Peppe ist in das Gefängnis „San Michele“ in Alessandria verlegt worden.

Um ihm zu schreiben:

Giuseppe Sciacca
CC “S. Michele „
Strada statale per Casale, 50 / A
15121 – Alessandria
Italy

Er wurde am Morgen des 26. November 2019 von der DIGOS („politische Polizei“ der italienischen Polizei) von Turin in der Provinz Verona verhaftet.

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