Posts Tagged ‘USA’

[USA] Audio-Message von Walter Bond zu seinem Hungerstreik

Thursday, November 16th, 2017

The so called ALF Lone Wolf, Walter Bond, begins Hunger Strike to Protest Mistreatment in Prison.

Anhören via Soundcloud (Englisch)

Mehr Infos über Walter und seinen Fall

 

 

Anarchistisches Radio Wien zum Prison Strike (September 2016)

Thursday, November 24th, 2016

aradioAuf der Seite des Anarchistischen Radios Wien könnt ihr zwei spannende Sendungen aus Mitte September 2016 zum Prison Strike in den Vereinigten Staaten nachhören…

18/09/2016 – Prison Strike: Against Slavery and White Supremacy!

On September 9th 1971, prisoners took over and shut down Attica, New York State’s most notorious prison. On September 9th 2016, prisoners started an action to shut down prisons all across the United States. Prisoners from across the United States have released this call to action for a coordinated prisoner work stoppage against prison slavery:

“Slavery is alive and well in the prison system, but by the end of this year, it won’t be anymore. This is a call to end slavery in America. This call goes directly to the slaves themselves. We are not making demands or requests of our captors, we are calling ourselves to action. To every prisoner in every state and federal institution across this land, we call on you to stop being a slave, to let the crops rot in the plantation fields, to go on strike and cease reproducing the institutions of your confinement. This is a call for a nation-wide prisoner work stoppage to end prison slavery, starting on September 9th, 2016. They cannot run these facilities without us.”

25/09/2016 – Prison Rebellion in the U.S. (Prison Strike Part 2)

This is the 2nd part of our show from last week, a radio show about the prison strike in the so called united states. It includes many updates from the prisons, reports on direct actions, opinions about „prison abolition“, numbers about the prison industrial complex and music.

Since September 9th, about 50.000 prisoners and 50 prisons were affected by the prison strike. Many prisons were locked down and a huge number of prisoners were transfered to other prisons.

The modern slaveholder is called the state

Österreich: Poster anlässlich der Woche für weltweite Aktionen aus Solidarität mit dem Gefängnisstreik in den USA

Wednesday, October 26th, 2016

(gefunden auf: de-contrainfo.espiv.net)

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Poster in höherer Auflösung

Das Poster „Gegen Knast! Gegen Sklaverei“ ist ein kleiner Beitrag von Anarchist*innen in Österreich fü die weltweite Aktionswoche in Solidarität mit dem Gefängnisstreik in den USA.
Wir senden unsere Solidarität an alle rebellischen Gefangenen! Kraft für die streikenden Gefangenen in den USA und darüber hinaus!

Text von dem Plakat:

NIEMAND IST HOFFNUNGSLOSER VERSKLAVT ALS DIEJENIGEN DIE GLAUBEN FREI ZU SEIN

Jede Institution, die uns in unterdrückte und gefesselte Sklav*innen verwandeln will, ist unser Feind: Autorität, Patriarchat, Faschismus, Grenzen, Staat und Kapital! – Gegen Knast! Gegen Sklaverei!

Knast geht hervor aus einer gesellschaftlichen Ordnung der Heerschaft. Die Funktion davon ist die Isolation und Verdrängung aller Unerwünschten. Die Bosse schlagen Kapital aus der Zwangsarbeit von den Eingesperrten und die Überwachung wird ständig erhöht. Während die Marionetten der Politik von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie sprechen.

Unterdrückung, subtil und brutal, ist in einer kapitalistischen Gesellschaft nicht wegzudenken. Durch die Zustimmung der Ausgebeuteten zu ihrem eigenen Elend wird die Produktion im Kapitalismus ermöglicht. Deswegen ist eine kämpferische, antinationale Einstellung und die Ablehnung dieser demokratischen Dikatur entscheidend für eine grundlegende Veränderung.

Der Anfang von explosiven Kämpfen ist es zurück zuschlagen, die Ausbeutungmaschinerie anzugreifen, kannibalische Regierungen zu entblößen, militärische Grenzen zu zerstören, gesellschaftliche Konflikte zu intensivieren und ergiebige Zusammenhänge, zwischen anarchistischen und nicht-anarchistischen Individuen (die gemeinsame Feinde und gemeinsame Ziele haben), weltweit aufzubauen.

Da die Verbreitung von Märchen keine revolutionäre Taktik ist, wagen wir es nicht davon zu sprechen dem Alltag zu entfliehen, ohne uns entlang der verschiedenen anarchistischen Tendenzen zu positionieren. Wir befürworten revolutionäre Aktionen und gewaltvolle Mittel als Teil des Kampfes den wir intensivieren wollen. Wir sind solidarisch mit allen anarchistischen und rebellischen Gefangenen und bringen unsere innige Verbundenheit durch Angriffe gegen Knäste und die Knastgesellschaft zum Ausdruck!

UNTERSTÜTZT GEFANGENE REBELL*INNEN!
FEUER FÜR JEDEN KNAST!
ES LEBE DIE ANARCHIE!

ANARCHIST*INNEN IN SOLIDARITÄT MIT DEM GEFÄNGNISSTREIK GEGEN SKLAVEREI

15.-22. Oktober: Aufruf für erneute weltweite Aktionen aus Solidarität mit dem Gefängnisstreik in den USA

Wednesday, October 12th, 2016

(gefunden auf: de-contrainfo.espiv.net)

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Aufruf für erneute Aktionen für den Gefängnisstreik, 15.-22. Oktober

Es ist kaum notwendig zusammenzufassen, was in Gefängnissen der USA seit 9. September losgetreten wurde. Hungerstreiks, Arbeitsniederlegungen und Riots sind im ganzen Land in einem Umfang ausgebrochen, den wir uns noch nicht voll bewusst geworden sind. Einige Aufstände wie in mehreren Gefängnissen von Florida, kamen für uns überraschend, während andere sich vermutlich aufgrund von Organisationsbemühungen aus dem Inneren entwickelt haben, so wie in Kinross in Michigan oder Holman in Alabama. Grob geschätzt waren auf irgendeine Art und Weise 20.000 Gefangene involviert. Das ist gewaltig.

Draußen brennt die Solidarität so hell auf der ganzen Welt. Entrollte Transparente, Graffiti-Parolen, Krachdemonstrationen und mehr zeigten den Rückhalt für alle, die sich am Streik beteiligen. Doch ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die überwiegende Mehrzahl hier am ersten Wochenende stattgefunden hat. Aber dieser Gefängnisstreik – und allgemeiner der Kampf gegen Gefängnisse geht länger als einen Tag oder eine Woche. Es begann nicht am 9. September und es wird nicht so bald enden. Einige Gefangene mögen zur Arbeit zurück kehren, während andere sich zum ersten Mal entscheiden die Arbeit niederzulegen. Es ist einfacher, wenn es ein konkretes Datum für Aktionen gibt, um Dynamik aufzubauen – aber das reicht nicht aus.

Deshalb möchten wir erneut zur solidarischen Aktionen mit dem Gefängnisstreik und dem Kampf gegen die Gefängnisgesellschaft aufrufen. Momentan organisieren viele Anti-Repressionskampagnen für streikende Gefangene und das ist natürlich dringend erforderliche, wenn auch nicht ganz so spannende Arbeit. Aber es wäre ein Fehler diesen Kampf auf lineare Weise zu konzipieren- genauer gesagt, als eine einzelne Welle, wo wir auf den höchsten Wellenberg demonstrieren und Briefe schreiben, als es ausbricht. Wie viele Gefangene haben vor Ausbruch nichts über den Streik gehört? Wie viele wussten es, haben aber nicht geglaubt, dass es Leute gibt, die tatsächlich da sein werden, um sie zu unterstützen? Drei Wochen nach Beginn des Streiks haben Häftlinge von Turbeville, Süd-Carolina gegen einen Wachmann rebelliert und ihren Schlafsaal übernommen. Wie können wir aufhören, während die Gefangenen immer noch ihr Leben für Freiheit riskieren?

Wir schlagen die Woche vom 15.-22. Okober für eine Fokussierung auf Aktionen vor, um alle, die vom Staat eingesperrt sind, daran zu erinnern, dass sie immer unsere Unterstützung haben. Wieder einmal ist es wichtig, diesen Zeitraum nicht zu pedantisch zu betrachten, niemals wird euch verurteilen, wenn ihre eine Aktion am 23. Oktober durchführt oder im November oder sogar im Jahr 2017. Keiner sollte auf den 15. abwarten, um zu beginnen. Auch an Neujahr sollte gedacht werden, wo jedes Jahr Lärmdemonstrationen vor Gefängnissen stattfinden, ungeachtet dass es sich ebenfalls um ein willkürliches Datum handelt.

“Wenn Zeitabläufe langsam erscheinen und und wir es zulassen, dass wir ereignislos stagnieren, sind Fantasie und Revolte wie Muskeln; desto weniger wir sie benutzen, desto schwächer werden sie. Wir können die Langeweile von weniger ereignisreichen Zeiten zurückdrängen und in Richtung Aufstand weisen. Die Solidaritätsaktionen und Kämpfe auf unserem Zeitplan sind ein Weg Dynamik und Druck aufzubauen, , wo nicht viel ist.”

Unser eigener Zeitplan ” Anathema, Vol 2 Ausgabe 6

Es ist unbestreitbar, dass viele GefährtInnen auf ihrer Suche nach ein paar gleichgesinnten GefährtInnen außerhalb der Bedingungen leben, in denen eine Organisierung eines Protestes oder Lärmdemonstration eine tragfähige Basis hätte, Es gibt dennoch Möglichkeiten zum Agieren, ob es ein Ein oder Zwei- Personen- Team ist, das ein Transparent entrollen, Plakate verkleben oder Briefe an Gefangene schreiben oder eine Informationsveranstaltung anbieten, was dienen kann sich mit KomplizInnen zu vernetzen. Es kann sicherlich nie zu hoch angesetzt werden, wie wichtig es bereits ist, Unterstützungsbriefe zu verfassen und in den Gefängnissen vorbei zuschauen, aber warum eine Gelegenheit verpassen Kapazitäten aufzubauen?

Falls es nicht anders ist, sollen wir uns alle schämen, dass die aktivste Stadt hinsichtlich des Gefängnisstreiks in den USA, wohl die Stadt Athen in Griechenland ist. Sie haben mittlerweile so viel Vorsprung, aber können wir ihnen nicht ein wenig Herausforderung bieten?

Einige rastlose Unkontrollierbare

supportprisonerresistance.noblogs.org / //itsgoingdown.org/ / iwoc.noblogs.org/

[USA] Aufruf für internationale Aktionen aus Solidarität mit dem Gefängnisstreik

Thursday, September 1st, 2016

Quelle: contrainfo

ConvictUnityAm 9. September (den 45. Jahrestag des Gefängnisaufstands in Attica) werden Gefangene in der USA einen Streik beginnen, der eine generelle Arbeitsniederlegung gegen Gefängnissklaverei sein wird. Kurz gesagt, werden Gefangene ihre Arbeit verweigern; durch eigene Anstrengung werden sie verweigern, die Gefängnisse am Laufen zu halten. Die Gefangenen streiken nicht nur für bessere Bedingungen oder Veränderung von Bewährungsbestimmungen, sondern gegen Gefängnissklaverei.

Die Gefangenen erklären, dass die 13. Novelle, obwohl sie die Rassensklaverei abschaffte, sie es zur gleichen Zeit erlaubte, dass inhaftierte Menschen für umsonst oder fast gar nichts arbeiten.

Gefangene erkennen das gegenwärtige System der Gefängnissklaverei somit als Fortsetzung der ethnisierenden Sklaverei, das ein System darstellt, das jedes Jahr Milliardenprofite für Großunternehmen in Schlüsselindustrien, wie fossile Brennstoffe, Fast Food, Bankwesen und das US Militär erzeugt.

(more…)

US-Gefängnisse: Ein Schreiben des anarchistischen Langzeitgefangenen Michael Kimble für einen Schwarzen Dezember

Tuesday, December 22nd, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Genau wie ein Wurm, der im Widerstand gegen den Fuß, der ihn zerquetscht, kämpft, so kämpfen wir Anarchisten für die totale Zerstörung eines weltweiten Systems der zwingenden Autorität und Herrschaft, in all seinen Erscheinungsformen. Ein System, welches unseren widerständigen Geist zerquetschen will.

Kuwasi Balagoon, revolutionärer, aussergewöhnlicher und reueloser Anarchist in der Black Liberation Army, gefallen durch die Hände des Staates New York, USA, im Dezember 1986, wegen medizinischer Vernachlässigung.

In Erinnerung an diesen anarchistischen New Afrikan Soldaten, ergreife ich die Initiative, um meinen Beitrag zur Strategie der totalen Vernichtung des Staates und seinen Institutionen, mittels welcher der Staat seine Macht ausübt, zu verfassen.

Für mich ist es einfach eine Strategie zu entwerfen, um den Staat zu zerstören: Die Symbole der Macht angreifen, indem man alle Taktiken nutzt, einschließlich unkonventioneller Munition, Molotows, Demonstrationen, etc.. In anderen Worten, unsere Strategie sollte alle erforderlichen Mittel beinhalten, alles einschließen und nichts ausschließen. Die Debatte um das Fetischisieren direkter Aktionen muss enden. Direkte Aktionen und Kontra-Info Projekte, beide leisten einen Beitrag zur Vernichtung der Macht. Kuwasi hat das Verstanden und so auch Alexandros. Die einzige Strategie, die uns bleibt, ist die Aktion/der Angriff und das ist, was beide, Alexandros und Kuwasi, wussten und praktizierten. Wir können nichts Geringeres tun. Der Krieg wird weiter geführt, finde deinen Platz auf dem Schlachtfeld.

Anarchy Live! Writings by Michael Kimble

http://en.contrainfo.espiv.net/2015/12/02/us-prisons-a-writing-by-michael-kimble-for-black-december/

Schwarzer Dezember in Erinnerung an unsere gefallenen Kamerad_innen

Saturday, December 12th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Black December in memory of our fallen comradesJust wie ein Wurm gegen den Fuß, der ihn zertritt, so begehren wir für die totale Zerstörung eines weltweiten Systems der zwingenden Autorität und Beherrschung auf, das in all seinen Ausformungen unseren Widerstandsgeist zermahlen will.

Kuwasi Balagoon, ein außerordentlicher Revolutionär und reueloser Anarchist der Black Liberation Army, fiel in den Hände des US-Staates New York im Dezember 1986 durch medizinische Vernachlässigung.

In Erinnerung dieses anarchistischen New-Afrikan-Soldaten ergreife ich die Initiative um meinen Beitrag zur Strategie der totalen Zerstörung des Staates und seiner Institutionen, durch die der Staat seine Gewalt ausübt, zu leisten.

Für mich ist es einfach, eine Strategie zur Staatszerstörung zu formulieren. Attackiere die Symbole der Macht, indem du alle Taktiken wie improvisierte Geschosse, Molotovs, Demonstrationen etc. miteinbeziehst. In anderen Worten: unsere Strategie sollte alle nötigen Mittel beinhalten, alles einbeziehen und nichts ausschließen. Die Diskussion über die Fetischisierung der direkten Aktion muss ein Ende haben. Direkte Aktionen und Projekte der Gegeninformation tragen beide zur zerstörung der Macht bei. Kuwasi hat das genauso wie Alexandros verstanden. Die einzige uns gebliebene Strategie ist Aktion/Attacke, und das ist, was sowohl Alexandros als auch Kuwasi wussten und praktizierten. Wir können nicht weniger machen. Der Krieg geht weiter, finde deinen Platz auf dem Feld.

Anarchie lebt!

von Michael Kimble


http://en.contrainfo.espiv.net/2015/12/02/us-prisons-a-writing-by-michae…

Wildfire: Ausgabe 3 (Dezember 2015)

Monday, December 7th, 2015

(gefunden auf: wildfire.noblogs.org)

[Download Issue #3] (Prints 8.5×11)

It seems fitting that we are releasing this issue now, in December. Following the letter from imprisoned anarchists in Greece and the call for international activity, Black December rages on, writing the memory of our fallen comrades with words, banners, stones, and fire. In that spirit, we dedicate this third issue of Wildfire to the memory of New Afrikan anarchist and Black Liberation Army combatant Kuwasi Balagoon, and earth liberationist William Avalon Rogers.

Kuwasi Balagoon was killed by medical neglect while doing a life sentence for an expropriation in which two police and one guard were killed. Kuwasi died from an AIDS-related illness on December 13, 1986. William Avalon Rogers took his own life while in jail on charges related to arsons committed by the Earth Liberation Front. He died on the winter solstice, December 21, 2005. This month will mark the ten year anniversary of Avalon’s death.

We write this not as a reminder of the risks inherent in struggle, nor to emphasize the brutality of the state. We remember Kuwasi and Avalon because their lives have created small spaces in our own lives where domination ceases and freedom blooms. We remember Kuwasi and Avalon because they have inspired us to act, in our own ways, against order. We remember Kuwasi and Avalon because we want to continue the struggles to which they gave their lives.

Most of all, we remember Kuwasi and Avalon because so many others involved in the struggles for black liberation, earth liberation, animal liberation, and anarchy remain behind bars. We intend to see all of these comrades free, and until that day, to act in solidarity with their struggles and with prison revolts wherever they happen.

Unwavering solidarity to all rebellious prisoners!
Memory is a weapon.

CONTENTS
– “A Balanced Approach” by Lacino Hamilton
– “The Freedom Movement” by Terrence Adderly
– A letter from Casey Brezik
– “Who Should Step Down?” by Jose Villareal
– News from Alabama by anonymous
– A response to Sean Swain by Christopher Reynolds
– A response to issue #1 by Anarcho-Faheem
– A reply to Michael Kimble by Sean Swain
– “Work Strikes: A Response” by Michael Kimble
– “Buckin in the BOP” by anonymous
– Call for a Black December
– A chronology of some actions August-November 2015

Unruhe Nachrichten (Türkei, USA)

Monday, March 2nd, 2015

(gefunden auf: 325)

 

 

 

 

 

Faschistischer Angriff auf die Ege Universität: 1 Faschist tot

Eine faschistische Rotte von ca. 200 Personen griff progressive und
revolutionäre Studenten an, auf dem Gelände der Literatur Fakultät,
befindlich auf dem Campus der Ege Üniversitesi. Der Mob griff mit
Stangen, Messer, Äxten und Schusswaffen an, während ein Faschist starb,
wurde drei Studenten schwer verletzt.

Es wurde bekannt, dass der getötete Faschist von Seiten der
nationalistischen Faschisten als “Reïs” (Hauptmann) gewürdigt wurde. Die
Bereitschaftspolizei griff mit Gummischrot an, darüberhinaus wurden
Kameraaufnahmen der Uni beschlagnahmt. Besucher der Verletzten Personen
wurden von der Polizei festgenommen.

Quelle: sosyalsavas.org

 

 

 

 

 

Widerstand gegen wiederholten Angriff der Polizei in Erzurum (Türkischer
Staat)

Die Wachhunde des Staates haben zum zweiten Mal Nachbarschaftswachen
angegriffen. Diese waren organisert nach einem bereits früher erfolgten
Angriff von Nationalisten. Infolge des heftigen Widerstands sah die
Polizei sich zum Rückzug gezwungen.

Im Bezirk Mahallebaşı der Stadt Yakutiye; das Zentrum einer
hauptsächlich von Kurden bewohnten Region in Erzurum, erfolgte am 22.
Februar ein Angriff durch eine Gruppe von Nationalisten. Die Wut über
diesen Angriff und über die Tatsache, dass dabei fünf angegriffene
Personen verletzt wurden – zwei davon schwer – hält an.

Gegen die Bestrebungen der Bevölkerung, in diesem Bezirk sich gegen
diese rassistische Gruppierung zu verteidigen, wurde von Seiten der
Polizei vorgegangen; und ein weiteres Mal Griff die Polizei an, als die
gebildeten Nachbarschaftswachen zu patroullieren begannen und brennende
Barrikaden errichteten. Die Staatsgewalt ging mit Wasserwerfern,
Pfefferspray und Gummischrot gegen eine Menge vor, die sich mit
Steinwürfen und Stangen dagegen zu wehren wusste.

Auch nach dem Rückzug der Polizisten infolge der Auseinandersetzungen,
verbleibt die Nachbarschaft unter der Blockade der Staatsgewalt. Im
ganzen Bezirk liessen die Geschäfte die Gitter unten, um den
rassistischen Angriff zu denunzieren.

Eine mit einem Messer im Auge verletzte Person muss sich einer Operation
unterziehen.

Quelle: sosyalsavas.org


 

 

 

 

Aufstand tausender Häftlinge in Texas

Das in Süd-Texas befindliche “criminal alien requirement” (CAR)
Gefängnis, in dem hauptsächlich illegalisierte Einwanderer inhaftiert
sind, wurde von einer Rebellion heimgesucht. 2000 Sträflinge sind in
Aufstand getreten, um gegen die Bedingungen im Gefängnis zu
protestieren. Sie haben grosse Schäden an der Anlage verursacht und sie
in unbrauchbarem Zustand hinterlassen. Deswegen versucht die Verwaltung
nun die insgesamt 2800 Häftlinge in ein anderes Gefängnis zu verlegen.

Über 2000 vom Staat als Geiseln gehaltene Menschen haben sich ihrem
Schicksal nicht ganz gebeugt und alles dem Feuer hingegeben. Dieser
Aufstand in einer “Besserungsanstalt” der Provinz Willacy – betrieben
von der privaten Gefängnisfirma ‘Management and Training Corp.’ – nahm
letzten Freitag seinen Anfang, als die Insassen die Arbeit niederlegten
um sich so gegen unzureichende medizinische Behandlungen zu wehren. Am
Nachmittag begannen die Inhaftierten damit, die Aussenanlage zu stürmen
und mehrere Gebäude anzuzünden. Auseinandersetzungen mit den Wärtern
nahmen ihren Lauf, die Häftlinge brachten den Knast unter ihre
Kontrolle. Dabei wurden zwei Wärter und fünf Gefangene verletzt. Erst in
der Nacht auf Sonntag konnte die Verwaltung wieder die Kontrolle über
das Gefängnis erlangen.

Verhandlungen mit den Verhafteten dauern an, und die Anlage ist in einem
nicht-zuwiedererkennendem Zustand. Lokale und federale Beamte
patroullieren Beständig um das Gelände, und es werden Überlegungen laut,
Alle Gefangenen an einen Anderen Ort zu Verlegen.

In den USA gibt es 13 solcher CAR-Gefängisse die mehr als 25’000
Immigranten einsperren, meist mit der gewagten illegalen Einwanderung
als einzigem Grund der Inhaftierung. Dieser Aufstand ist der dritte
innerhalb der letzten sieben Jahre in Knästen dieser Art. 2008 löste der
Tod eines Häftlings eine Rebellion aus und 2012 führte ein Aufruhr wegen
schlechter Behandlungen zum Tod eines Wärter-Schweins.

Quelle: sosyalsavas.org

Brief von Eric McDavid über seine Entlassung (USA)

Saturday, January 17th, 2015

(Englische Version auf 325 und  Sacramento Prisoner Support)

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Und jetzt …

Ich kann das hier nicht beginnen ohne ein Gefühl von wallendem und überquellendem Dankes in meinem Herzen, für die unglaubliche Unterstützung, Hilfe und Solidarität, die von so vielen Leuten an so vielen Orten aufgeboten wurde – die versuchten mich während dieser 9 Jahre nach Hause zu bringen … Tränen der Befreiung und Freude werden weiterhin meine Wangen benetzen –

I wische sie nicht weg … die Leute vom Sacramento Prisoner Support haben niemals dabei gezweifelt wenn sie über die Grenzen hinaus gingen, während sie den gesamten Druck ausgehalten haben der davon herrührte dass sie sich dem was das FBI als abgeschlossenen Fall bezeichnete entgegenstellten – Ich liebe euch alle so innig. An meine Haftprüfungsanwälte, Mark und Ben, eure Arbeit in diesem Prozess hat natürlich nicht meine Meinung über das Rechtssystem geändert – aber es hat mir bewiesen, dass Menschen (Orig. humyns) tatsächlich den Knast, mit ihren starken und schönen Herzen intakt, immer noch verbunden und als die leitende Kraft in ihrem Leben erhalten, überleben können = ‘Danke’ wird niemals genügen, ich liebe euch beide… diese letzten 9 Jahre überlebt zu haben hat mich zu einem neuen Verständnis von Beharrlichkeit, und wie diese leidenschaftlich sein kann, gebracht, und dadurch die Notwendigkeit einer längerfristigen Sichtweise zu ertragen; Etwas das mir auch weiterhin helfen wird, wenn ich mich dazu entschließen werde jene zu unterstützen, die immer noch hinter Stacheldraht, Beton und Stahl gehalten werden… so viele andere haben Fälle die so irrsinnig sind wie mein eigener – einige noch viel schlimmer, und seit Jahrzehnten drinnen; einige die ich persönlich getroffen habe und andere wovon ich träume sie nach ihrer Entlassung zu treffen.

Habt alle vielen Dank für all eure Liebe und Unterstützung, wenn ich anfange die nächste Phase meines Lebens zu beginnen.

Ich werde mich bald wieder melden. Jetzt hoffe ich aber mich darauf einzustellen, einige Zeit mit meinen Angehörigen verbringen zu können, und die Verbindung zu meiner Community die ich liebe und für so lange missen musste wieder aufzunehmen.

Viel Liebe. Findet die Freude.

Eric McDavid

… Wenn ihr Eric schreiben oder Unterstützungspakete schicken wollt, könnt ihr diese an folgende Adresse schicken: Eric McDavid c/o SPS PO Box 163126 Sacramento, CA 95816 USA.

Hier könnt ihr den Link finden: http://supporteric.org/howtohelp.htm#Fundraising

Vielen Dank euch allen für eure ständige Liebe und Solidarität!
Euer, Sacramento Prisoner Support