Posts Tagged ‘Angriff’

Wien: Italienische Botschaft attackiert – Solidarität mit inhaftierten Anarchist*innen in Turin!

Thursday, June 1st, 2017

(Quelle: contrainfo.espiv.net)

erhalten am 25.5

Gestern Nacht haben wir, um unserer aktiven Solidarität Ausdruck zu verleihen, die italienische Botschaft mit Farbbomben attackiert.

Für die sofortige Freilassung von Antonio, Antonio & Francisco, die seit 3. Mai im Gefängnis sitzen.

Für die Aufhebung des Hausarrests von Giada, Fabiola & Camille.

Ihnen wird vorgeworfen sich im Februar gegen eine Polizeirazzia im Viertel zur Wehr gesetzt zu haben.

auf Englisch

Wien: Bank angegriffen, aus Solidarität mit den im Aachener Fall Angeklagten

Tuesday, May 9th, 2017

(gefunden auf: contrainfo.espiv.net)

Vom 21. April 2017

Letztes Wochenende wurde die Filiale der Bawag-PSK Bank in Kuefsteingasse 37, 1140 Wien mit klebrig-stinkender schwarzer Flüssigkeit angegriffen.

Banken sind ein wichtiger Teil des gesamten kapitalistischen Systems der Ausbeutung. Hinter jeder Geschichte, die sie uns erzählen, warum wir unser Geld lagern sollen, werden wir herausfinden, dass der einzige Zweck der Profit ist. Auch sind Banken mit dem Wohl des Staates eng verbunden. Beide hängen voneinander ab, wie die Blumen von der Sonne. Wenn Banken bankrott geht, hat der Staat sie zu retten und auch anders rum.

Leider ist hier kein Raum für eine tiefgehende Analyse des gesammten verdammten Systems.

Wenn Banken angegriffen werden, ist es auch ein indirekter Angriff auf den Staat!

Solidarität mit den Anarchistinnen, denen Bankraub in Aachen (Deutschland) vorgeworfen wird. (https://solidariteit.noblogs.org/)

Solidarität mit dem Squat in der Kienmayergasse 15, das gestern geräumt wurde! (https://kienmayergasse15.noblogs.org/)

Was ist Bankraub, verglichen mit der Gründung einer Bank?

auf Portugiesisch / auf Französisch

«Von wenig ausgehend viel erreichen»

Sunday, October 16th, 2016

(gefunden auf: finimondo.org)

70342Das ist der Slogan des Nationalen Instituts für Kriminalistik und Kriminologie von Brüssel [INCC], dessen primäres Ziel, seine Visitenkarte. 1992 entstanden, ist diese föderale, direkt dem Justizministerium unterstellte Institution unter anderem damit beauftragt, Textilfasern zu analysieren, zu identifizieren und zu archivieren, sowie die biologischen Spuren, welche an Tatorten gefunden werden; mit dem Ziel, die Verantwortlichen festzustellen, kurz gesagt: die Wissenschaft im Dienste der Polizei. Für viele Unglückliche eröffnen die geprüften Proben in den zehn von diesem Institut beherbergten Laboratorien zuerst die Keller der Kommissariate und dann die Zellen der Knäste.

Der Sitz der INCC befindet sich in Neder-Over-Heembeek, ein Quartier im Norden der Hauptstadt Europas. Nur von einem Videoüberwachungssystem geschützt, werden die Gebäude des Instituts nachts komplett alleine gelassen. Kein Security, kein Aufseher, keine Streifenbullen. Diese Spezifikum scheint einem sehr aufmerksamen Blick nicht entgangen zu sein. In der nacht vom Sonntag, dem 28. August auf den Montag, 29. August, gegen 2 Uhr morgens, rammte ein Peugeot-Kombi, der ein Monat zuvor geklaut wurde, ein Gittertor nach dem anderen. Nach einigen hundert Metern hielt er unter einem Fenster des Flügels, der die Analyse-Labors beherbergt, an. Zwei maskierte Männer stiegen auf der Beifahrerseite aus. Während einer auf das Autodach stieg, um ein Fenster des Gebäudes zu zertrümmern, hisste der zweite drei grosse Behälter auf das Dach des Fahrzeugs. Nachdem der erste die Behälter durch das Fenster schmiss, drang er in das Gebäude ein. Der zweite deponierte auf dem Autodach einen Plastiksack, in dem sich Flüssigkeit oder Pulver befand, welches er im Inneren der Räume verstreute. In diesem Moment steigt ebenfalls aus der Beifahrerseite ein dritter Mann aus, der eine Zündschnur platzierte. Nachdem alle wieder ins Auto stiegen, fuhren sie mit offenem Kofferraum davon, um der Zündschnur zu erlauben, sich einige hundert Meter auszurollen. Nachdem diese angezündet wurde, verdufteten die Männer (drei oder vier laut den Ermittlern) zu Fuss, während das Fahrzeug Feuer fing und eine Explosion im Parterre des Gebäude einen Brand auslöste, der sich sehr schnell auch auf den oberen Stock ausweitete.
Nicht nur das Feuer, sondern auch der Rauch und das von den herbeigeeilten Feuerwehrmännern benutzte Wasser trugen dazu bei, eine nicht genauer präzisierte Anzahl von „Indizien“ und Dossiers zu zerstören. Die Summe des Sachschadens, welchen das INCC erlitten hat, ist beachtlich, vielleicht muss der betroffene Flügel ganz abgerissen werden und es werden viele Wochen verstreichen, bevor die wissenschaftlichen Gutachter zu ihrer Bullenarbeit zurückkehren können.
Was die Verantwortlichen der Aktion angeht, zeigt der Finger einiger auf den „Terrorismus“, der anderer auf das „grosse Gangstertum“. Dem Sprecher der brüsseler Staatsanwaltschaft „scheint es klar, dass das INCC nicht zufällig gewählt wurde. Es ist offensichtlich, dass viele Individuen Interesse daran hätten, Beweiselemente aus ihren Akten verschwinden zu lassen“. Es ist ausserdem offensichtlich, dass diese Herren sehr wenig zu beklagen haben. Letztendlich sind es sie selbst, die die Unbekannten Brandstifter gelehrt haben, was zu tun ist. Denn: Mit ein bisschen Mut und Glut, ist es möglich, ein gutes Resultat zu erreichen, auch wenn man von wenig ausgeht.

[Dissonanz, n. 35, 31/8/2016]

Brüssel: Solidaritätsaufruf mit vier Menschen, die wegen der Zerstörung des Hochsicherheitsgefängnis-Modells angeklagt sind

Tuesday, February 9th, 2016

(gefunden auf: de-contrainfo.espiv.net)

In seinem verrückten Wettrennen um Profit wirft der Kapitalismus mehr und mehr Menschen in die Prekarität und macht unsere Umwelt zunehmend unbewohnbar. Konfrontiert mit scheltender Wut und Elend, das sich überall hin ausbreitet, investiert der Staat in die Aufrechterhaltung der Ordnung und baut neue Knäste.

In einer Zeit, wo die Menschen dazu angehalten werden, ihre Gürtel enger zu schnallen, findet die Regierung Milliarden, um uns gar noch mehr mit dem Bau von Hochsicherheitsgefängnissen, wo sie mit neuen Formen der Folter experimentiert (wie Sensoren und dem Entzug von meschlichem Kontakt) zu belasten. (more…)

München: Spanisches Generalkonsulat mit Farbe angegriffen

Tuesday, December 15th, 2015

(gefunden auf: de.contrainfo.espiv.net)

Am 26. November wurde in München das Spanische Generalkonsulat in der Oberföhringerstraße mit schwarzer Farbe angegriffen. Solidarität mit allen Angeklagten der Operation Pandora, Piñata, Ice.

Weder Schuldig noch Unschuldig

Freiheit für Alle

Chronik und Inspiration: Für einen Schwarzen Dezember

Monday, December 14th, 2015

(gefunden auf: urbanresistance.noblogs.org)

Μαύρο Δεκέμβρη – Schwarzer Dezember – Diciembre Negro – Black December – Kara Aralık – Dicembre Nero  – Décembre Noir – Dezembro Negro

Nach dem offenen Aufruf von Panagiotis Argriou (CCF) und Nikos Romanos, zwei griechische anarchistische Gefangene, sind Weltweit Anarchist*innen der Aktionskampagne mit dem Namen Schwarzer Dezember gefolgt, “welche der Zünder für einen Neustart anarchistischen Aufstands, innerhalb und ausserhalb der Knäste, sein wird.”

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Zudem gab es einen internationaler Aufruf in mehreren Sprachen. Es folgten Texte, Briefe und Broschüren aus verschiedenen Teilen der Welt sowie Solidaritätsbekundungen, gezielte Angriffe und Aktionen. Eine anarchistische Offensive, die sich die Straßen, Plätze, Raum zurückholt und diese mit Inhalten füllt:

Ein Monat voller koordinierter Aktionen, um sich kennen zu lernen, auf die Straße zu gehen und die Schaufenster der Kaufhäuser zu zerschlagen, Schulen, Universitäten und Rathäuser zu besetzen, Texte zu verbreiten, die die Botschaft der Rebellion streuen, Brandsätze gegen Faschisten und Bosse zu legen, Banner an Brücken und großen Straßen aufzuhängen, die Städte mit Plakaten und Flyern zu überschwemmen, Häuser von Politikern zu sprengen, Mollies auf Bullen zu schmeißen, Parolen an Wände zu sprühen, den reibungslosen Warenfluss zur Weihnachtszeit zu sabotieren, zur Schau gestellten Reichtums zu plündern, öffentliche Aktivitäten durchzuführen und Erfahrungen rund um verschiedene Themen von Kämpfen auszutauschen.

Um sich in den engen Gassen der Stadt zu treffen und die hässlichen Gebäude zu bemalen, Banken, Polizeistationen, multinationale Konzerne, Militärkasernen, Fernsehstudios, Gerichte, Kirchen.

Wir versuchen hier eine Chronik dessen zu erstellen, was sich bislang auf den Aufruf bezieht, als Inspiration und Motivation sich selbst Gedanken zu machen und aktiv zu werden. Die Quellen sind überwiegend von Contra Info und hier nur übersetzt, chronologisch sortiert und ergänzt, und werden immer wieder aktualisiert:

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Facebook Deutschlandzentrale in Hamburg “gehackt”

Monday, December 14th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

DISLIKE facebookUgly Facebook – FUNDAMENTAL DISLIKE // Wir haben das „Portal“ von Facebook Deutschland „gehackt“.

Als größere Gruppe selbst gewählter Freund*innen haben wir gestern am frühen Samstagabend mit reichlich Steinen und Farbe in der Hamburger Innenstadt (Caffamacherreihe 7) die Glasfront der Deutschlandzentrale von Facebook „zerhackt“. Mit Rauch haben wir die Cops der nur 70 Meter entfernten Polizeiwache im Nebel gelassen.

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Italien, Genua: Sabotage an Baumaschine in Solidarität mit den für den Umzug no Expo Verhafteten

Monday, December 14th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

cna – 20. November 2015 – Bekennungsschreiben:

GENUA ( ZONE PORTO ANTICO): Fahrkabine des Kettenkrans des Unternehmens MARINI, Leader in der Zerstörung der Erde, angezündet. Solidarität allen Verhafteten und unter Ermittlung stehenden wegen der Revolte des Mailänder 1. Mai. Gegen jene, die sich von dieser Demo distanziert haben, weil sie ihnen zu lärmig und unkontrolliert war und gegen jene, die sich von Mailand bis Cremona und von Turin bis Genua von den Sabotagen distanzierten, die auf „italienischem Boden“ geschahen. Trotz der Pariser Geschehnisse und der selbstverständlichen Zunahme der Bullen in der Stadt, habe ich mit derselben Spannung, Leidenschaft und Angst gehandelt und werde es weiter tun, die mich von den Massen unterscheiden.

Ein Anarchist

Quelle: informa-azione

(http://www.informa-azione.info)


http://www.croceneranarchica.org/ Üb. mc, Knast Salez, Dez. 2015

Chile, Santiago: Sabotage an Bankautomaten in Solidarität mit Mónica Caballero und Francisco Solar

Thursday, December 10th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

bynAm Montag, 2. November am frühen Morgen bewegten wir uns mit unseren Toten im Herzen und den gefangenen in den aktiven Händen um mit einfachen Mitteln einen Bankautomaten der Banco Estado in der calle Matucana #863 im Zentrum der verdorbenen Stadt kaputt zu machen. Wie Schatten brachten wir unsere Farben und beschmutzten die Geldmaschine und hinterliessen eine Schrift an der Wand: “Angry Presente / Presxs a la kalle” und zerschlugen mit Hämmern den Verteiler um den Ort mit seinem aktivierten Alarm schnell aber ohne grosse Probleme zu verlassen.

Kurz nachdem die Untersuchungshaft der Compas Mónica und Francisco verlängert wurde (http://es.contrainfo.espiv.net/2015/10/28/estado-espanol-se-prorroga-la-prision-preventiva-a-monica-y-francisco/), die wegen verschiedener Explosionen gegen Symbole der Macht in Spanien angeklagt sind, entschieden wir von diesem Territorium her klarzustellen, dass die Lage unserer Geschwister uns nicht gleichgültig ist und wir deswegen diese minimale Sabotageaktion in Solidarität mit ihnen durchgeführt haben.

Mit Angry in unserer Erinnerung…

Claudia, Jhonny und der Punky presente!

Kämpferische Solidarität mit den AnarchistInnen Mónica Caballero und Francisco Solar Gefangene des Spanischen Polizeistaates!

Sabotagezelle Jhonny Cariqueo.

Üb. mc, Knast Salez, CH, November 2015 http://es.contrainfo.espiv.net/2015/11/04/santiago-sabotaje-a-cajero-automatico-en-solidaridad-con-monica-caballero-y-francisco-solar/

Nantes, Frankreich: Gericht rot gefärbt – die Justiz zeigt ihr wahres Gesicht

Thursday, July 9th, 2015

(gefunden auf: linksunten.indymedia.org)

Nantes court painted redIn der Morgendämmerung eines historischen Tages (1. Mai) wollten wir die alltägliche Gewalt des Justizsystems gegen jene sichtbar machen, die von ihm offensichtlich dominiert werden; ob nun Undokumentierte, BewohnerInnen der Unterschicht-Stadtteile, Roma oder antikapitalistische AktivistInnen.

Vergangenen April entschied sich die Staatsanwältin Brigitte Lamy, die Polizisten, der für die Erblindung der AntiflughafendemonstrantInnen am 22. Februar 2014  verantwortlich sind, nicht strafrechtlich zu verfolgen.

Einmal mehr unterstützt die Justiz die Polizei mit der Lizens zum Töten und Verstümmeln mit voller Straflosigkeit.

Die Polizei und das Justizsystem haben Blut an ihren Händen. Heute zeigt das Gericht sein wahres Gesicht.

Rache für Freddie, Wissam, Zyed, Bouna, Malik, Rémi, Daranka, Quentin, Damien, Emmanuel und all die Anderen.

Von Nantes bis nach Baltimore – niemals vergessen, niemals vergeben!