Archive for the ‘Knast’ Category

11. Juni: Internationaler Tag für Solidarität mit Marius Mason und allen anarchistischen Langzeit-Gefangenen

Wednesday, January 17th, 2018

Quelle: Contra Info

In den letzten Jahren, hat der 11. Juni, als Tag der Solidarität mit Marius Mason und allen anarchistischen Langzeitgefangenen, Dutzende von Gefangen unterstützt und ihre Fälle hervorgehoben. Seit einiger Zeit versuchen wir, mehr Gefangene außerhalb der U.S.A mit einzubeziehen, um es zu vermeiden, den leichten Weg des US-Zentrismus zu verfallen. Wir haben so die Absicht, die überaus reichen, expansiven, anarchistischen und anti-autoritären Kämpfe in aller Welt zu repräsentieren. (Ihr könnt mehr dazu auf der englischsprachigen Seite june11.org finden)

In diesem Sinne bitten wir um eure Hilfe, diese kurze Nachricht zu übersetzen und weiter zu verbreiten.

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[Chile] Fluchtversuch der anarchistischen Gefangenen Tamara Sol

Wednesday, January 17th, 2018

Quelle: insurrectionnewsworldwide

“13.01.2018: DRINGEND! Wir haben heute Morgen die Information erhalten, dass Tamara Sol an einem Fluchtversuch aus dem Valparaíso Gefängnis beteiligt war. Sie wurde dabei schwer verletzt, brutal von den Wärtern zusammengeschlagen und wartet momentan in Isolation, ohne Kontakt zur Außenwelt, auf den Transfer in ein anderes Gefängnis.

Nach einer Auseinandersetzung, für die Tamara als einzige bestraft wurde, war sie seit Anfang Januar Sanktionen ausgesetzt und durfte keinen Besuch erhalten. Beachtet werden sollte hierbei, dass sie Gefängnis-Privilegien durch sehr gute Führung sowie Erfüllung der Arbeitsanforderungen erhalten sollte.

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[Lübeck] Silvester zum Knast

Friday, January 12th, 2018

gefunden auf: indymedia

In der Nacht zum neuen Jahr zogen Anarchist*Innen aus Lübeck zum Knast auf Marli, um ihrer Abneigung Gefängnissen gegenüber und ihrer Solidarität mit den rebellischen Gefangenen in der ganzen Welt symbolisch Ausdruck zu verleihen. Bereits auf dem Weg dorthin wurde lautstark und mit viel Pyro Stimmung gemacht.

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[Köln] Knastspaziergang 31.12.2017

Friday, January 12th, 2018

gefunden auf: indymedia

Wir sind als Kleingruppe am späten Nachmittag mit einem Plan losgezogen. Nachdem wir den äuszersten Zaun überwunden hatten versuchten wir mit unserer Schleuder Farbbomben über die Knastmauern zu schieszen um mit etwas wütender Farbe auf der anderen Seite Freude zu erzeugen. Drinnen war allerdings sowieso schon Bambule sodasz wir nicht einordnen konnten ob die Farbe bemerkt wurde oder nicht. Die Farbe flog in Richtung der U-Hafthäuser Frauen und der Knastbetriebe. Von drinnen waren viele Rufe zu hören (“Libertad!”,”Freiheit!”) von denen wir draußen die meisten leider nicht verstanden.

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[UK] Bitte schreibt dem trans*-Gefangenen Taylor – Dringender Aktionsaufruf!

Sunday, January 7th, 2018

Kam per Mail.

Zur Info: IPP prisoners sind Gefangene, die “zum Schutz der Öffentlichkeit” eingesperrt sind. Mehr als 3989 Menschen sitzen aktuell in britischen Gefängnissen als IPP-Gefangene. Fünf Jahre, seit die Strafe gesetzlich aufgehoben wurde, bleiben Tausende immer noch in Gefängnissen ohne Entlassungstermin. Verzögerungen bei den Bewährungsauflagen, Überbelegung der Gefängnisse und reine Vernachlässigung führen zu beispiellosen Raten von Selbstmorden von Gefangenen. IPPs haben eine der höchsten Selbstverletzungsraten im Gefängnissystem in ihrer Gesamtheit und kann ungefähr mit dem hierzulande bekannten Massnahmenvollzug verglichen werden.

Taylor (Claire Taylor) is an IPP prisoner that Smash IPP have been supporting. They had a tarrif of four years and have now done over ten years in prison.

Taylor called this afternoon to say he had been shipped out to HMP Downview. Normally, when a prisoner is being moved they ask them to pack and if they refuse they take them to segregation. However, with Taylor they didn’t even ask them – six male officers “bent” them up. (Bent up is a prison term for when officers grab various limbs and hold you in a restraint so that you can’t resist, they then drag you to wherever they want to move you too. Many officers use this as an opportunity to take their shit out on prisoners, actively hurting them and using their physical superiority to dominate and terrorize someone). Taylor is trans and masculine presenting and moments like this can be an act of transphobia as much as anything else (screws will treat people of any gender like this but its common for them to ‘go in harder’ on men or masculine presenting people). Taylor has a hernia and doing this to him is seriously medically dangerous.

Taylor is incredibly distressed and traumatised by what happened and sounded so vulnerable on the phone. He cut open his chest near his heart (Taylor has a long history of self-harm in prison). They are feeling actively suicidal right now.

The prison offers zero courses or programmes that Taylor needs to complete for their parole. It is a terrible prison with loads of bang-up (time in cell) and its full of drugs. We will be launching a campaign in the new year to call for a transfer to a different prison.

Right now in this moment we are asking people to send cards of solidarity and stamps ASAP to Taylor. They were not able to pack their own bags, so they have lost many stamps and people’s addresses – so if you have been writing regularly to Taylor please ensure you include your address if you want a reply:

Claire Taylor A7974AX
HMP Downview
Sutton Lane
Sutton
Surrey
SM2 5PD

You can also email them via the email a prisoner service.
For more about their background and case see smashIPP

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[Deutschland] Nachgereicht: Silvestergrüsse von Thomas Meyer-Falk

Sunday, January 7th, 2018

Kam per Mail!
Weitere Infos zur Silvester-Action zb auf insurrection news, indy.de oder contrainfo

Herzliche Grüße aus dem Knast vor dem ihr jetzt gerade steht!

Wieder ist ein Jahr vergangen. Besonders die Repression gegen ‘linksunten’,die Razzien unter anderem in der KTS und nun auch die
Razzien bundesweit im Zusammenhang mit den G20-Kämpfen, werden in Erinnerung bleiben. Und jede und jeder Einzelne welche nun von der staatlichen Repression betroffen sind, brauchen auch unsere Solidarität!

Auch hier im Knast begegnen wir Repression, jeden Tag. Insassen landen in Isohaft, im Bunker. Aber schon das Eingesperrt sein an sich ist auch Repression.

Hier sterben Gefangene oder Sicherungsverwahrte. Manche hängen sich auf, manche Sterben eines sogenannten ‘natürlichen Todes’, das heisst, der Tod ist alltäglicher Begleiter.

Und die Mehrheitsgesellschaft trägt das nicht nur mit, sie fordert Orte wie diesen Knast hier ein.

Umso wertvoller sind Proteste wie jene heute von Euch. Anstatt irgendwo im Warmen zu sitzen und abzufeiern seid ihr hier her gekommen. Ihr setzt der Mehrheitsgesellschaft, der Justiz, dem Staat ein lautes „NEIN! SO NICHT!“ entgegen. Gemeinschaftlich und geschlossen mit uns Gefangenen!

Ich nutze diese Möglichkeit hier auch, um meinen ganz persönlichen Dank jenen zu sagen, die mich besuchen, mir schreiben, mich unterstützen. Aber auch Euch allen, die Ihr gegen das Knastsystem protestiert!

Herzliche und solidarische Grüße an Euch alle. Ebenso an die Betroffenen in den ‘linksunten’-Verfahren und denen die mit der G20-Repression konfrontiert sind!

Trotz des unwirklichen Ortes, hier mit den hohen Mauern, den hellen Strahlern die nur scheinbar Transparenz schaffen, ist hier drinnen ein
Leben wie sonst nirgendwo.

Euch einen lauten, feierstarken Silvesterabend. Vor allem aber ein kämpferisches,aktives und lebendiges Jahr 2018!

Thomas Meyer-Falk
Langzeitgefangener seit 1996        

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[Wien + anderswo] Silvester zum Knast

Saturday, December 30th, 2017

Quelle: zeitdiebin

2017 ist fast vorbei. Die letzten Wochen ist schon viel passiert gegen die neu angelobte schwarzblaue Regierung. Die nächsten Jahre werden wir einiges zu tun haben. Darum lasst uns nicht auf nächstes Jahr warten, damit anzufangen!

Die schwarzblaue Regierung wird die am Härtesten treffen, die auch im politischen Aktivismus oft am Rand stehen. Darum braucht es vor allem jetzt viel Fokus auf Antirassismusarbeit – und viel Fokus auf Anti-Knast-Arbeit.

Auch wenn die Gesellschaft darauf ausgelegt ist diese Dinge an den Rand zu drängen, zu beschönigen, damit wir sie aus den Augen verlieren: Wir vergessen sie nicht. Wir vergessen nicht, dass tagtäglich Menschen auf ihre Aufenthaltsbestätigung warten oder gegen ihre Abschiebung kämpfen. Wir vergessen nicht, dass jeden Tag Menschen in Gefängnissen eingesperrt sind. Dass täglich ein System, aus fabrizierten Gesetzen und Regeln, in die Bewegungsfreiheit und Leben so vieler Menschen, eingreift.

Wir, die Rabatzbande, laden daher alle ein, Silvester zum Knast zu kommen. Zeigen wir den Gefangenen, dass sie nicht vergessen sind. Wo: Justizanstalt Josefstadt, Wickenburggasse 22, 1080 Wien Wann: 18-20:00 31.12.2017

Es wird Musik geben, Redebeiträge und einen Demozug um die Justizanstalt. Ziel ist genug Krach um die Gefangenen im Gefängnis zu erreichen, damit sie wissen, dass sie nicht allein sind. Bringt Megafone, Töpfe, Tröten, leuchtende Luftballons, alles was es braucht! Zieht euch warm an und schaut vorbei, auch wenn es nur kurz ist.

Gegen schwarzblau sein, heißt, sich mit Gefangenen zu solidarisieren. Mit solidarischen und warmen Grüßen, die Rabatzbande

[Athen] Am Polytechnio wurde aus Solidarität, mit der wegen Bankraubes in Deutschland angeklagten Lisa, ein Transparent entrollt.

Thursday, December 28th, 2017

gefunden auf contrainfo

Heute, am 21. Dezember, beteiligten wir uns am Internationalen Aufruf zur Solidarität mit der Genossin Lisa, die wegen Banküberfalls in Aachen angeklagt war, und hängten ein Transparent an der Polytechnischen Universität in Exarcheia, Athen auf.
Am letzten 7. Juni wurde sie vom Richter und der Staatsanwaltschaft Aachen zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Nun wartet sie auf die Antwort auf den durch ihre Anwälte gestellten Berufungsantrag. Wenn das Gericht ihn annimmt, bedeutet dies, dass sie schließlich einen zweiten Prozess haben wird.

Die Tatsache, dass unsere Gefährtin im Gefängnis sitzt, macht uns noch wütender, aber wir wissen, dass all diese Rache durch den Staat, uns jeden Tag stärker macht und unsere Ideen bestätigt.

Wir werden weiter kämpfen und uns an all unsere Gefährt*Innen im Gefängnis erinnern. Wir haben klar im Kopf, wer unsere Feinde sind. Das ist unsere Entscheidung, gegen die Staaten, die Polizei, die Richter, die Staatsanwälte und all diejenigen zu kämpfen, die Teil des Systems sind, das das Leben der Menschen miserabel macht. Wir werden nicht aufhören, es geht um unsere Leben, es geht um unsere Kämpfe!

Hier ist ein kleines Zeichen der Solidarität mit der Gefährtin, aber es ist auch ein Anspruch, mit dem Kampf innerhalb des Gefängnisses wie auch auf den Straßen weiterzumachen. Wir werden niemals eine*n Gefährt*in allein in den Händen des Staates lassen.

Bis alle frei sind, Stärke, Feuer, Liebe und Kampf!
Wir wollen sie in Freiheit haben, wir wollen sie auf der Straße!
Für Anarchie!

[Wien] Soligrüsse aus Wien für Lisa!

Saturday, December 23rd, 2017

kam per Mail.

Anlässlich des Aktionstages für unsere Gefährtin im Knast in Köln schicken wir Soligrüße aus Wien.

 

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[Wien] Gefängnisse mit Farbe attackiert

Friday, December 22nd, 2017

Gefunden auf contrainfo

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Wien folgende Knäste mit Farbe attackiert:

Justizanstalt Favoriten
Justizanstalt Mittersteig
Justizanstalt Simmering
PAZ Hernals

Passend zur Weihnachtszeit haben wir Christbaumkugeln aus Glas mit Farbe gefüllt und mit Wachs verschlossen.
Diese Methode eignet sich vor allem, wenn ein längerer Transportweg nötig ist und ein leises Aufprallen gewünscht ist. Außerdem kann bei dieser Methode leichter sauber gearbeitet werden als bei Wachskugeln.

Unsere Aktion ist im Kontext der Angelobung der rechtsextremen Regierung morgen Montag geschehen, gegen die der Widerstand auf die Straßen getragen werden soll.

Wir finden es wichtig, dass der wachsende institutionalisierte Rechtsextremismus entschieden bekämpft wird.
Allerdings gilt unser Widerstand allen Regierungen, rechtsextrem wie linksliberal!
Denn alle Regierung brauchen Gefängnisse – für Menschen, die gegen das Regiert-Werden auf die Straße gehen und den zunehmend repressiven Alltag sabotieren. Mit allen, die in den kommenden Tagen beim Sabotieren der Regierung in die Gefängnisse gesperrt werden, wollen wir uns besonders solidarisieren!

Lasst uns die Gegangenen nicht vergessen! Jeder Tag ist Tag X!

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