Archive for the ‘Knast’ Category

[Italien/‘Scripta Manent’] Update & Prozessbeginn am 16.11.17

Thursday, November 16th, 2017

Quelle: insurrection news

Operation ‘Scripta Manent’ Trial to begin on November 16th

The Scripta Manent trial will begin on the 16th of November in the bunker courtroom in the prison of Turin.

Anarchist comrades Alfredo Cospito, Anna Beniamino, Danilo Cremonese and Nicola Gai will not be allowed to be present in the courtroom and will be subjected to video conferencing from the high surveillance AS2 units where they are locked up.

Anarchist comrades Marco Bisesti, Valentina Speziale and Alessandro Mercogliano are allowed to be in the courtroom but they refuse to participate in the trial in solidarity with the comrades subjected to video conferencing.

Croce Nera Anarchica / Anarchist Black Cross

[USA] Audio-Message von Walter Bond zu seinem Hungerstreik

Thursday, November 16th, 2017

The so called ALF Lone Wolf, Walter Bond, begins Hunger Strike to Protest Mistreatment in Prison.

Anhören via Soundcloud (Englisch)

Mehr Infos über Walter und seinen Fall

 

 

[Frankreich] Kara Wild ist draußen

Thursday, November 16th, 2017

Quelle: insurrection news

Huge Update: After 17 months incarcerated in isolation in a foreign men’s prison, Kara had her trial in late September. Today, on November 14th, she was released from prison! Kara and her support team would like to give a MASSIVE thanks to everyone who wrote to Kara, donated to her legal/commissary fund, and made the hellish existence of prison without a set release date a little more bearable. Kara needs our financial support to reintegrate into world outside of the prison walls. Follow this link to donate to her freedom fund: ftp!!

Alle Infos zu ihrem Fall.

[Wien] ABC-Schreibwerkstatt am 30.11. @ EKH

Wednesday, November 15th, 2017

Wie immer am letzten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im EKH/2. Stock @ Medienwerkstatt

[CZ/Anti-Fenix] Zusammenfassung der Ereignisse

Monday, November 13th, 2017

Kam per Mail.

Was bisher geschah – bis hin zum Freispruch im Herbst 2017. Ein Poster, das die Geschehnisse der letzten Jahre in CZ zusammenfasst.
Verbreitet es weiter!

[England] Solidarität & Unterstützung für die anarchistische Gefangene Sam!

Monday, November 13th, 2017

Kam per Mail // Aktuell nur Infos auf Englisch.


Bristol ABC are asking comrades to support anarchist prisoner Sam Faulder.

About Sam and her case: Sam Faulder is an anarchist prisoner currently serving a life sentence in England. Sam is a miscarriage of justice who has done over ten years in the prison system.

She has been an anti-authoritarian her whole life and was relentlessly targeted by police because of her lifestyle choices. After serving nearly two years on remand, Sam’s trial was a disaster. Police corruption impacted her trial and her solicitor firm withdrew from her case three weeks before it began. Her need to appeal coincided with cuts to legal-aid and she has been trapped in the prison system ever since. She is now working with Cardiff University’s Innocence Project on her appeal. Learn more about her case and appeal here: http://freedomforsam.org/about/

About Sam’s health: After ten years experiencing every abuse imaginable, Sam was sadly diagnosed with cancer in 2016.  She has still not had treatment. She has experienced intense medical neglect while being imprisoned in a for-profit prison, HMP Peterborough, run by Sodexo. Read the full story of her cancer situation here: http://freedomforsam.org/sams-cancer-timeline/

Support Sam needs:

  • Please send letters and cards with solidarity messages to: Samantha Faulder A1209CF, HMP Foston Hall, Foston, Derby, Derbyshire, DE65 5DN
  • Please donate to her support fund: http://freedomforsam.org/donate/
  • Organise actions and dedicate them to Sam, this will mean the world to her!
  • Pay attention to the website for action alerts about her treatment
  • Share her story online

For more info please email bristol_abc@riseup.net

[Deutschland] Brief aus dem Knast von unserem Gefährten Andreas Krebs

Monday, November 6th, 2017

Quelle: indy.de

Am 12. Oktober 2017 um 6.00 Uhr morgens startete der Tag wie jeder andere – morgendliches Wecken und Lebendkontrolle. Ich holte meine Morgenmedizin aus dem Dienstzimmer und ging anschließend duschen. Ich muss dazu sagen, dass von Montag bis Freitag von 6 bis 8 Uhr die Zellentüren geöffnet sind. Ich ging um kurz nach 7 Uhr kurz duschen und begab mich danach in meine Zelle. Plötzlich um ca. 7.12 Uhr kam eine Stationsbeamtin in meine Zelle und sagte, dass das LKA aus Berlin dann kommt und ich sollte mich gleich fertig machen.

Da ich wissen wollte, was die Berliner Bullen von mir möchten, da in mehreren Dingen gegen mich ermittelt wird, erklärte ich mich bereit anzuhören, was sie konkret von mir wollen. Unverzüglich ging ich auf der Station zu dem befindlichen Telefon und wollte sofort meine Frau anrufen um sie darüber zu informieren und das sie auch die Anwältin kontaktiert. Ich gebe meinen Pin ein und plötzlich höre ich die Ansage: Aus Sicherheitsgründen wurde mein Telefonkonto gesperrt.
Total mißtrauisch und nach vier weiteren Versuchen ging ich zum Dienstzimmer des Pflegepersonals und fragte, warum das so ist, was die Gründe für die Sperrung sind. Da wurde mir gesagt, dass das Telefon öfters Spinne und nicht immer richtig funktioniere. Ich also nochmals zum Telefon und wieder die gleiche Ansage. Ich ging in meine Zelle und grübelte darüber nach,was hier nicht stimmt.

Ein Gefangener kam zu mir in die Zelle, den ich fragte, der aber genauso überrascht gewesen ist. Da in meinem Kopf alle Alarmglocken angingen, gab ich dem Kumpel ein paar verbotene Dinge aus meiner Zelle zum verstecken, weil ich ja im Laufe des Tages meine Zelle verlassen muss und in die Veranstaltung zum LKA Termin gebracht werde, um zu hören, was sie wollen.

Ich traute der ganzen Situation nicht und befürchtete auch das meine Zelle durchsucht wird, wenn ich nicht da bin. Dieses Spiel kannte ich auch schon aus anderen Anstalten aus Bayern. Nur dass mit dem Telefon war mir neu, da es in ganz Bayern solche Möglichkeiten und Telefonanlagen für Gefangene nicht gibt.

Plötzlich kam schon wieder die Beamtin (es war kurz nach 7.30 Uhr) und meinte, ob ich fertig bin, da es los geht. Ich war wieder total überrascht und meinte, dass das doch nicht normal ist, dass nun 7.30 Uhr jemand von außerhalb in die Anstalt kommt, worauf sie meinte, dass sie keine Ahnung hätte.

Sie meinte nur, dass ich Anstaltskleidung anziehen müsste, was ich dann machte. Sie brachte mich also nach vorne in Richtung Torwache, wo ein Gebäude für Anwaltsbesuche und die Bekleidungskammer ist.

Dort steckte man mich in einen Warteraum, wo allerdings ein Beamter bei mir blieb. Total komisch, die ganze Situation, auch das ich im Warteraum zusätzlich bewacht werde! Fünf Minuten darauf kam ein weiterer Beamter und man ging mit mir in die Schleuse der Torwache, wo sehr viele Bullen in zivil, schwer bewaffnet und mit Schutzweste ausgerüstet standen.

Einer kam auf mich zu und meinte, dass ich zur Generalstaatsanwaltschaft nach Berlin gefahren werde. Ich fragte sofort nach meiner Anwältin, wo man meinte, dass diese darüber verständigt wird. Ich bemerkte, dass die komplette Torwache von der Polizei in zivil besetzt wurde und die Beamten der Anstalt in ihrem eigenen Bereich nicht das geringste zu melden hatten. Die Beamten waren sicherlich hilflos da gestanden und hatten selber keinerlei Ahnung, was da gerade passiert und die Gründe für das Aufgebot und die Besetzung der Torwache. Ich war total sprachlos und fühlte mich in dem Augenblick eingeschüchtert.

(more…)

Bruchstellen Nr. 28 online!

Thursday, November 2nd, 2017

Aus dem Inhalt:

+ Brief aus dem mexikanischen Gefängnis von Fernando Bárcenas
+ Aufruf für Internationale Solidarität am 16. November — Scripta Manent Fall
+ Ende des Prozesses der anarchistischen Gefährt*innen Sylvia, Billy und Costa
+ 2 Briefe von Thomas Meyer-Falk aus dem Freiburger Knast
uvm

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[Polen] Einladung für die Anti-Knast-Tage im November

Friday, October 27th, 2017

Quelle: contrainfo

Warsaw’s Anarchist Black Cross invites you to 4th Anti-prison Days!

The topic of prison system in Poland is still considered a social taboo and it is still common to paint a black picture of those behind bars. At the same time, the authorities are enforcing the policy of fear to justify the implementation of gradually more strict laws aiming at all those opposing their authoritarian intentions.

In west Europe and the us the anti-prison campaigns are naturally connected with social fights in others fields: fighting for workers’ laws, fighting against land usurpation and elimination of small farmers, supporting immigrants, protecting environment, fighting for the tenants rights and many more. In Poland if this topic exists at all, it is still a newborn rather than taking its toll.

Meanwhile, only in 2016 in Poland more then 70 thousand people were imprisoned in 64 remand centres and 84 prisons.. What that system actually generates is more pathology, deprivation of dignity, violence and modern slavery. This is not a joke – as many as 22,5% of those imprisoned are forced to work for free, and the new amendment to the prison system law, that have been forced through not long ago, will increase those numbers fast. Those imprisoned will have to work even more for the glory of capitalism, for the growth of “our” economy, similar to the prisoners building Kulczyk’s the so called “Highway of Freedom”. Does it constitute to conditions in which they are kept? By no means. They are still treated as an underclass, dregs of society to be ashamed of, to be stripped of what is left of their humanity, to be humiliated, beaten, abused, and deprived of hope. Is it still unbelievable that statistically every second day someone behind bars tried to commit suicide?

Do you think that living “outside” makes you a free person? Think again: how much time do you spend at work? How much time do you spend with your loved ones? How often do you have to sacrifice those relations in order to survive? And finally – do you really feel safe? How far can the forces go to control you? Just a year ago, 3 new acts came into force turning the meaning of the word “freedom” into dust – the amendment to the police act (also known as the surveillance act), the anti-terrorist act and the public assemblies act. Statistics are clear – the brutality of police is increasing every year, and those responsible stay unpunished, e.g. as many as 98,7% charges pressed against police imposing statements with tortures did not end in indictment. Meanwhile, at the police stations, people are murdered; more criminal and minor offence cases are being issued for every resistance act: writing leaflets, participating in demonstrations or organizing events and actions.

We are not going to be passive any more! We need solidarity with those who are repressed, behind bars and those outside prisons, we need to build wide anti-repression structures. This is what we want to discuss during the 4th Anti-prison Days.

Repression is becoming more and more common.
To fight back we need to act together.
Until all of them are free, none of us are free.
Support your local ABC.

Join us during 4th Anti-prison Days!
27-29th October 2017
Przychodnia Skłot // Cafe Kryzys

What is planned for 4th Anti-prison Days?

– meetings and discussion panels;
– anti-prison art gallery, an exhibition of works by artists involved in
projects with prisoners;
– anti-prison movies screenings;
– writing letters to prisoners;
– collecting books for prisoners;
– soli tattos;
– ABC’s distro;
– soli party for ABC.

Anarchist Black Cross Poland
Facebook Event Page
(via Przeciwko Więzienniom)

Broschüre: Gefangene suchen Mitstreiter_innen und Unterstützung im Kampf gegen ihre Einsperrung und “Behandlung” in den deutschen Forensischen Psychiatrien

Friday, October 27th, 2017

Ein Aufruf und Info-Text zum kopieren, verteilen usw. mit Infos zu forensischer Psychiatrie und Berichten von den Langzeit-Gefangenen Rainer Loehnert und Manfred Peter.

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