Archive for the ‘Veranstaltung’ Category

[Wien] ABC-Schreibwerkstatt am 30.11. @ EKH

Wednesday, November 15th, 2017

Wie immer am letzten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im EKH/2. Stock @ Medienwerkstatt

[Deutschland] Aufruf aus dem Hambacher Wald: Jetzt brauchen wir euch alle!

Monday, November 6th, 2017

Ab Mitte November brauchen wir euch alle, um die Rodungen dieses Jahr zu verhindern!

Der Hambacher Wald ist ein Jahrtausende alter Walt in der Nähe von Köln. Seit fünf Jahren ist er von uns besetzt, um zu verhindern, dass er für eine Braunkohlemine gerodet wird. In drei Wochen findet der Prozess um die Klage des BUND auf einen Stopp der Rodungen im Hambacher Wald statt. Was wir für ein Ergebniss erwarten können, hat das Gericht und bereits jetzt gezeigt: Drei Wochen vor dem Termin veröffentlicht es bereits ein “Urteil”, nach dem nur die Waldstücke geschützt werden sollen, die nicht von der Rodung betroffen sind. Wir gehen davon aus, dass RWE direkt nach dem 21.11. versuchen wird mit den Rodungen anzufangen. In der diesjährigen Rodungssaison plant RWE die ältesten Teile des Waldes, einschließlich aller Baumhausdörfer, zu zerstören. Wir haben bereits jetzt an vielen strategischen Punkten Baumhäuser errichtet, und zahlreiche weitere sind geplant.

**Jetzt aber brauchen wir jeden Mensch, ob alt oder jung, die mit ihren Taten und Worten dafür sorgen, dass der Wald weiter leben kann.** Wir werden RWE zeigen, dass eine derartige Zerstörung von Lebensräumen, nicht ohne massiven Widerstand stattfinden kann. Der Kampf hier betrifft nicht nur uns. Ein Drittel der deutschen CO2 Emission werden hier durch die Braunkohleverbrennung in die Luft geblasen, und die daraus resultierenden Klimaverschlechterungen führen zu Tod, Flucht und Verteibung weltweit.

Macht euch bereit ab Mitte November in den Wald zu kommen. Organisiert euch wenn möglich schon vorher in Kleingruppen. Tragt eure Handynummer auf unseren Räumungsverteiler ein. Verteilt diesen Aufruf an Verbündete und Freund*innen. Jede*r hier macht nur die Aktionen, mit denen sie*er sich wohlfühlt. Die gut ausgebauten Baumhäuser sind für alle zugänglich und dienen allen als Erholungs- und Rückzugsort.

Repression tragen wir gemeinschaftlich. Für Out of Action Orte überall in Deutschland ist gesorgt. Falls ihr nicht vor Ort aktiv sein könnt, gründet Unterstützungsgruppen in den Städten und organisiert Solidaritätsaktionen. Von Mitte November bis zum Ende der Rodungssaison, Ende Februar, werden wir das Rodungsgebiet so großflächig beleben, dass es für RWE unmöglich sein wird, Bäume zu fällen. Räumungen werden wir medial begleiten, um sicherzustellen, dass die ganze Welt sieht, wie RWE um jeden Preis Profit machen will.

Sollte es zu einer großflächigen Räumung kommen: Am vierten Wochenende nach dem Tag X werden wir mit euch den Wald wieder besetzen. Haltet euch auf dem laufendem und informiert auch eure Verbündeten, Familien und Freund*innen über die aktuelle Situation.

Unsere stärkste Waffe ist, dass wir auf einander aufpassen. Gemeinsam werden wir diese entscheidende Rodungssaison aufhalten können!

Macht die Theorie zur Praxis und lebt Widerstand!
Im Hambi und überall.
Mehr Informationen zur Rodungssaison und Informationen wie ihr euch vorbereiten könnt, findet ihr auf unserem Blog: https://hambacherforst.org/rodungssaison-17/

Alle Kontaktmöglichkeiten auf https://hambacherforst.org/kontakt/

 

[Wien] Anarchistisches Cafe am So 5.11.17

Thursday, November 2nd, 2017

Alle Infos am A-Cafe-Blog!

Wie kommunizieren in einer zunehmend digitalen, „smarten“ Welt?

Plakate, die Veranstaltungen bewerben, werden immer seltener. Teilweise lädt kein Flyer mehr zur Demo ein, sondern eine chat-Gruppe, facebook oder twitter.

Dieser Wandel an Kommunikationsmittel zieht sich durch die gesamte Gesellschaft, deren Kritiker_innen nicht selten eingeschlossen.

Es gibt Argumente, die sich klar gegen die Verwendung von facebook und Co. stellen, indem sie deren Funktion als Datenklau- und Überwachugs(hilfe)-Konzerne betonen.

Andere Sichtweisen sind zwiespältig: So können soziale Netzwerke dezentrale Organisation und spontanen Austausch ermöglichen, sind aber andererseits anfällig für Repression und Überwachung.

Aber auch klar positive Argumente sind zu finden. Immerhin können durch sog. soziale Netzwerke viel einfacher und schneller Menschen erreicht werden als das bei „klassischen“ Kommunikationsmitteln wie Plakaten und Flyern der Fall ist.

 Im diesmaligen Café wollen wir uns mit der Thematik herrschafts- und selbstkritisch auseinandersetzen und uns z.B. folgende Fragen stellen:

  • Was kann eine herrschaftskritische Perspektive auf die Nutzung von Plattformen wie Facebook und Co. sein?
  • Haben sog. soziale Netzwerke etc. widerständiges Potential?
  • Wie gehen wir mit einem gesellschaftlichen Normalzustand um, in dem sog. soziale Netzwerke mittels smart devices die gängige Kommunikationsform darstellen?
  • Inwiefern begünstigen bzw. begründen facebook usw. einen gesellschaftlichen Normalzustand, wo u.a. die Zustimmung zu Überwachung und (freiwillige) Datenpreisgabe selbstverständlich ist?
  • Laufen Anarchist_innen, wenn sie die Nutzung dieser Kommunikationsplattformen verweigern, in Gefahr, kaum mehr (neue, meist junge) Menschen mit ihren Ideen zu erreichen?

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Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen.

Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig!
Es wird Getränke und auch was zu Essen geben, gerne könnt ihr auch selber etwas mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)

Wann: So, 5.11. gemeinsam Kochen ab 18:00, Diskussion ab 20:00
Wo: Perpetuum Mobile – Geibelgasse 23, 1150 Wien

Wir freuen uns auf euer Kommen!

[Wien] Mahnwache vor der argentinischen Botschaft

Tuesday, October 31st, 2017

(Quelle: contrainfo.espiv.net)

 Anläßlich eines internationalen Aktionstages wegen Santiago Maldonados Ermordung, wurde in Wien am Freitag, den 27.10.2017, eine spontane Mahnwache, mit Rede und Flugis, vor der argentinischen Botschaft abgehalten.

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[Polen] Einladung für die Anti-Knast-Tage im November

Friday, October 27th, 2017

Quelle: contrainfo

Warsaw’s Anarchist Black Cross invites you to 4th Anti-prison Days!

The topic of prison system in Poland is still considered a social taboo and it is still common to paint a black picture of those behind bars. At the same time, the authorities are enforcing the policy of fear to justify the implementation of gradually more strict laws aiming at all those opposing their authoritarian intentions.

In west Europe and the us the anti-prison campaigns are naturally connected with social fights in others fields: fighting for workers’ laws, fighting against land usurpation and elimination of small farmers, supporting immigrants, protecting environment, fighting for the tenants rights and many more. In Poland if this topic exists at all, it is still a newborn rather than taking its toll.

Meanwhile, only in 2016 in Poland more then 70 thousand people were imprisoned in 64 remand centres and 84 prisons.. What that system actually generates is more pathology, deprivation of dignity, violence and modern slavery. This is not a joke – as many as 22,5% of those imprisoned are forced to work for free, and the new amendment to the prison system law, that have been forced through not long ago, will increase those numbers fast. Those imprisoned will have to work even more for the glory of capitalism, for the growth of “our” economy, similar to the prisoners building Kulczyk’s the so called “Highway of Freedom”. Does it constitute to conditions in which they are kept? By no means. They are still treated as an underclass, dregs of society to be ashamed of, to be stripped of what is left of their humanity, to be humiliated, beaten, abused, and deprived of hope. Is it still unbelievable that statistically every second day someone behind bars tried to commit suicide?

Do you think that living “outside” makes you a free person? Think again: how much time do you spend at work? How much time do you spend with your loved ones? How often do you have to sacrifice those relations in order to survive? And finally – do you really feel safe? How far can the forces go to control you? Just a year ago, 3 new acts came into force turning the meaning of the word “freedom” into dust – the amendment to the police act (also known as the surveillance act), the anti-terrorist act and the public assemblies act. Statistics are clear – the brutality of police is increasing every year, and those responsible stay unpunished, e.g. as many as 98,7% charges pressed against police imposing statements with tortures did not end in indictment. Meanwhile, at the police stations, people are murdered; more criminal and minor offence cases are being issued for every resistance act: writing leaflets, participating in demonstrations or organizing events and actions.

We are not going to be passive any more! We need solidarity with those who are repressed, behind bars and those outside prisons, we need to build wide anti-repression structures. This is what we want to discuss during the 4th Anti-prison Days.

Repression is becoming more and more common.
To fight back we need to act together.
Until all of them are free, none of us are free.
Support your local ABC.

Join us during 4th Anti-prison Days!
27-29th October 2017
Przychodnia Skłot // Cafe Kryzys

What is planned for 4th Anti-prison Days?

– meetings and discussion panels;
– anti-prison art gallery, an exhibition of works by artists involved in
projects with prisoners;
– anti-prison movies screenings;
– writing letters to prisoners;
– collecting books for prisoners;
– soli tattos;
– ABC’s distro;
– soli party for ABC.

Anarchist Black Cross Poland
Facebook Event Page
(via Przeciwko Więzienniom)

[Wien] Demo 26.10. gegen Schwarz/Blau

Monday, October 23rd, 2017

Kam auch per Mail.

Auch Wichtig!!! Demo gegen Kontrolle und Überwachung am 25.10. – mehr dazu und warum im Demo-Aufruf

Und auch am 26.10. um 18 Uhr ist die ABC-Schreibwerkstatt – gemeinsam gegen den Knast schreiben.

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Gestern waren die Straßen die unseren, nehmen wir sie uns wieder! Nächster Donnerstag (26.10.17) selbe Zeit, selber Ort: um 19 Uhr vorm Parlament! Anstatt die Nation Österreich zu feiern, tragen wir unsere Wut auf die Straße! Gegen Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X! 

Am Donnerstag (19.10.17) fand einen unangemeldete Demonstration unter dem Motto „Nie wieder Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X!“ in Wien statt. Nach grandiosem Start mit Feuerwerk setzten sich ca. 300 Leute gegen 19:45 Uhr auf dem Ring in Bewegung Richtung Schottentor und verwendeten dabei die gesamte Fahrbahn. Am Schottentor kam dann das erste Bullenauto dazu und setzte sich vor die Demo. Es ging weiter die Herrengasse entlang, wo die Polizei immer wieder versuchte, sich an den Anfang der Demo zu setzen, es aber nicht schaffte – die Demo wich immer wieder spontan in andere Richtungen aus, lief durch enge Gassen im 1. Bezirk, wo auch das Material von Baustellen und Mülltonnen auf die Straße gezerrt wurde, um ein Weiterfahren der Polizeiautos zu verhindern. Als die Demo beim Burgtheater wieder auf den Ring lief, war bereits mehr Polizei vor Ort (ca. 10 Autos inkl. WEGA), sie stiegen aus und versuchten die Demo zu umstellen. Es kam zu Geschubse und Handgemenge, damit zerstreute sich die Menge und bis dato sind keine Festnahmen oder Identitätsfeststellungen bekannt. Falls doch, hier gibt’s Infos zu Rechtlichem und zur (möglichen) weiteren Vorgehensweise: https://at.rechtsinfokollektiv.org/

Heute waren die Straßen die unseren, nehmen wir sie uns wieder!
Nächster Donnerstag (26.10.17) selbe Zeit, selber Ort: um 19 Uhr vorm Parlament! Anstatt die Nation Österreich zu feiern, tragen wir unsere Wut auf die Straße! Gegen Schwarz-Blau! Jeder Tag ist Tag X!

[Wien] A-Café 22.10.: Film & Austausch zu Kontroll- & Überwachungstechniken

Saturday, October 21st, 2017

Bei unserem diesmaligen Café wollen wir einen Film über aktuelle Kontroll- und Überwachungstechnologien zeigen. Daran anschließend wollen wir uns über die Thematik gemeinsam austauschen.

Techniken der Kontrolle wie biometrische Personenerkennung und RFID sind zwar eigentlich nichts neues mehr, aber seit ihrer Entstehung wird eifrig an ihrer Verbesserung und für ihren Masseneinsatz gearbeitet. Alles in allem scheint sich ein mögliches Horrorszenario für viele Menschen anzubahnen. Besonders Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, könnten diese Technologien zuerst treffen: Das reicht von der biometrischen Auffindung illegalisiert lebender Geflüchteter mittels Biometrie über neue Techniken der Diebstahlssicherung mittels RFID-Chip.

Eines wollen wir bei unserer Auseinandersetzung damit aber vermeiden: Die Entstehung von Resignation und Ohnmachtsgefühlen. Erfahrungsgemäß ist die Beschäftigung mit diesem Thema schwierig und hinterlässt viele mutlos und verängstigt- was genau das Gegenteil davon ist, was wir als Anarchist*innen wollen!

Wir sehen unsere Aufgabe daher darin, Alternativen und Widerstandsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür ist aber eine kritische Auseinandersetzung mit (neuen) Technolgien, jenseits von marxistischem Technikoptimismus* und primitivistischer Technikfeindlichkeit sicherlich hilfreich.

*der meist jede herrschaftskritsche oder auch nicht-geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit jener Technologie, die Subjekt des Optimismus ist, vermisst

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Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen.

Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig!
Es wird Getränke und auch was zu Essen geben, gerne könnt ihr auch selber etwas mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)

Wann: So, 22.10. gemeinsam Kochen ab 18:00, Film ab 20:00
Wo: Perpetuum Mobile – Geibelgasse 23, 1150 Wien

Wir freuen uns auf euer Kommen!

[Röszke11/ Ungarn] Kundgebung in Wien 27.10. & aktuelle Infos

Saturday, October 21st, 2017

*Freiheit für Ahmed H. und alle Gefangenen der Festung EUropa: 27.10. um 11 Uhr Demonstration vor der ungarischen Botschaft in Wien*

Ahmed H.s Fall wurde von der zweiten Gerichts-Instanz erneut an die erste Instanz zurück verwiesen. Die Verhandlung findet am 30.10. und 2.11. in Szeged statt./ /

Im Rahmen der Solidaritätskampagne „Free the Röszke 11!“ rufen wir zur Kundgebung am 27.10.17 um 11 Uhr vor der ungarischen Botschaft in Wien auf!/

Ahmed H. ist einer der vielen Menschen, die am 15.9.2015 am Grenzübertritt von Serbien nach Ungarn bei Röszke/Horgos für die Öffnung der Grenze protestierten. Ungarn hatte seine Grenzen wenige Stunden zuvor geschlossen und jegliches Übertreten zu einer Straftat gemacht. Nach den Protesten wurde Ahmed H. von den ungarischen Behörden festgenommen, die ihn zum Anführer der Proteste stilisierten und des Terrorismus angeklagten. In einem rassistischen, anti-muslimischen Propagandaprozess wurde er am 30.11.2016 des Terrorismus schuldig gesprochen und zu 10 Jahren Haft verurteilt – nach über einem Jahr Isolationshaft.

Alle Anträge, ihn zu besuchen, wurden bisher von den Behörden abgelehnt oder ignoriert. Aufgrund von Mängeln an Begründung und Interpretation des Falls wird das Verfahren nochmals aufgerollt. Die Verhandlung wird nun am 30.10. und 2.11. im südungarischen Szeged stattfinden. Das Verfahren gegen Ahmed H. ist die beispielhafte Verknüpfung von Rassismus und sogenannter Terrorismusbekämpfung, die insbesondere muslimische Migrant_innen unter Generalverdacht stellt und politische Proteste und ausgeschlossene Personengruppen kriminalisiert.

Mehr Infos zum Fall gibt es auf unserem Blog: http://freetheroszke11.weebly.com.

Vor den neuen Verhandlungsterminen wollen wir ein Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität für Ahmed setzen und gegen die Repression staatlicher Institutionen kämpfen! Migration ist keine Straftat und der Kampf für die Freiheit ist kein Terrorismus !

Die Kundgebung findet am Freitag den 27.10. von 11 bis 12 Uhr vor der ungarischen Botschaft in Wien statt (Bankgasse 4-6, 1010 Wien).

Freiheit für Ahmed H., Freiheit für die Röszke 11, Freiheit für alle gefangenen Migrant*innen, Freiheit für alle Gefangenen! https://www.facebook.com/11personfreedom/
Blog: http://freetheroszke11.weebly.com
E-Mail: freetheroszke11@riseup.net
Twitter: @freetheröszke11

[Wien] Anarchistisches Café: Solidarische Perspektiven entwickeln

Friday, October 13th, 2017

Anarchistisches Café am Freitag, den 13.10. ab 18 Uhr(ab 19 Uhr Essen, ab 20 Uhr Diskussion)

Diskussionshema: Solidarische Perspektiven entwickeln- Jenseits von Wahlen und Populismus

Es ist wieder so weit: Nervtötende Wahlplakate mit billigen Sprüchen säumen die Wege. Seitenlange Berichte und „Analysen“ von den absurden Machtspielchen der Parteien und ihren Vertreter*innen sind in allen Medien präsent. Moralistisches Drängen, unbedingt vom demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen, scheucht „brave“ Bürger*innen zu Urne – Es sind Wahlen.

Viele wenden sich resigniert davon ab, versuchen das alles zu ignorieren oder sich in einem der vielen anderen Spektakel oder ihrer Arbeit zu ertränken. In anderen glimmt dieses kleine Gefühl von Macht auf, endlich einmal „mitbestimmen“ zu können. Eifrig wie nie, mit fast mystischer Verschwiegenheit laufen sie zum Wahllokal, wo jedoch stets nur das geringere Übel gewählt werden kann.

Wir können diesem ganzen Spektakel nur wenig abgewinnen und trotzdem finden wir es notwendig, sich damit kritisch auseinanderzusetzen. Wir sind uns dabei durchaus bewusst, dass kein Schritt zu einer befreiteren Gesellschaft getan wird, indem wir bloß die Wahlen boykottieren. Im Gegenteil denken wir, dass es andere Wege gibt, sich für unsere Leben stark zu machen, jenseits von Gehorsam, Untertangengeist und scheinbarer „Mitbestimmung“. Über diese möglichen Wege wollen wir uns ebenfalls austauschen.

Deswegen wollen wir am Freitag, den 13.10. den Text „Gegen die Illusion der Wahlen – Warum wir die Freiheit nicht mit dem Stimmzettel erreichen können“ als Diskussionstartpunkt nehmen, um einen anarchistischen Blick auf das Thema zu werfen. Der Text soll dabei nur einen Input darstellen, wenn dir andere Texte zu diesem Thema einfallen, kannst du sie sehr gerne mitbringen (und natürlich auch einfach so vorbeikommen, ohne etwas gelesen zu haben).

Hier ist die kurze Einleitung des Texts, den ganzen findest du hier: https://fda-ifa.org/perspektiven/#materialien

Die Idee hinter dem anarchistischen Café ist, dass wir ein gemütliches Zusammenkommen und lebendigen Austausch von Menschen, die sich für Herrschaftskritik und Anarchismus interessieren, ermöglichen wollen. Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns wichtig! Es wird Getränke und auch was zum Essen geben, gerne könnt ihr auch selber was mitbringen (bitte vegan/dumpster-vegetarisch)

Wir freuen uns auf euch!

Location: Perpetuum Mobile, Geibelgasse 23, 1150 Wien

[Wien] Treibstoff-Party & No-G20-Soli

Wednesday, October 4th, 2017

Kommendes Wochenende – wir sind auch dabei mit einem Infotisch!!

Dieses Wochenende, 6.10. und 7.10., feiern wir am Wagenplatz Treibstoff unseren Geburtstag und verbinden die Party mit Spenden
sammeln um von Repression Betroffenen helfen zu können. Packt euch und eure Freunde ein und feiert mit uns!

Das Programm:

6.10.2017 ab 18h
Bicycle Terror https://bicycleterror.bandcamp.com/ Fastcore-Punk,
Janösch https://janoesch.bandcamp.com HardcoreCrustPunk,
Ocaso https://ocasopunx.bandcamp.com Sludgy Misanthropic Metal,
Walther Lufts Konflikt https://waltherluftskonflikt.bandcamp.com Emo

danach glitzerglamrock-auflegerei
Kulinarische Begleitung: F.U.G.

7.10.2017 ab 15h
Nachmittags Workshops, Solitattoos, Saftbar, Bands und mehr

Fabian Maddison https://fabianmaddison.bandcamp.com/album/tarheel
Bluegrass Punk,
Jake Martin https://jakemartinmuzic.com/ Folk Punk,
Selten Guat
Scheissegal http://www.scheissegal.at/startseite.html PunkPunkPunk,
Gfrast http://med-user.net/~gfrast/ Melodic TeknoCrust,
ZxUxAx http://zxuxa.bandcamp.com SummertimeReggaeHiadl am Asphalt
Samira Dezaki http://www.samira-dezaki.com/ HipHop

danach video-rave-party
Kulinarische Begleitung: AKW Lobau

Ort: Wagenplatz Treibstoff – Eichenstraße 1A 1120 Wien