Ein kurzer Rückblick: Am frühen Morgen des 21.Mai 2008 kam es in ganz Österreich zu Hausdurchsuchungen bei Vereinen und Privatpersonen der Tierrechts- bzw. Tierschutzbewegung. Zum Teil traten vermummte Spezialeinheiten der Polizei Türen ein und holten die Bewohner_innen mit gezogenen Waffen aus den Betten.
10 Personen wurden über 3 Monate in Untersuchungshaft festgehalten. Erst nach und nach wurden massive Überwachungsmaßnahmen und somit Eingriffe in die Privatsphären bekannt. Begründet wurde und wird das Ganze mit dem §278a "Bildung einer kriminellen Organisation". Nun knapp 2 Jahre später ist der ganze Spuk noch immer nicht zu Ende. 13 Personen – darunter 10 die nach den Hausdurchsuchungen in Untersuchungshaft saßen – stehen nun seit dem 2. März 2010 wegen des §278a ungefähr drei Mal pro Woche vor Gericht.
